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Laika Ecovip 310 Grundplatte für Antenne auf GfK-Dach


FriedrichJun am 08 Okt 2019 15:00:43

Zu kleine Grundplatte für Antenne auf GfK-Dach vergrößern

Ausgangssituation:
Da der UKW- bzw. DAB-Empfang in Wohnmobilen mit GfK-Aufbau bekanntlich immer eine große Herausforderung ist, habe ich bei einer Fachwerkstatt eine aktive Kombiantenne (UKW, DAB+ sowie GPS) von „Antenne Bad Blankenburg“ installieren lassen (siehe Bild 2).
Die Firma, mit der ich ansonsten hochzufrieden bin, hat aber leider die Grundplatte aus V2A zu gering bemessen (20 x 30 cm). Idealerweise wäre 70 x 70 gewesen, aber dafür reichte der Platz auf dem Dach nicht aus.
Ergebnis: Radioempfang ist zwar etwas besser als vorher mit der Spiegelantenne (UKW) bzw. der Scheibenantenne (DAB+). Aber insgesamt hat sich die erhoffte Empfangsverbesserung nicht deutlich eingestellt. Dies gilt auch deshalb, weil alle bundesweit digital ausgestrahlten Sender nahezu überhaupt nicht empfangen werden konnten.

Das hat mir natürlich keine Ruhe gelassen und meine Experimentierlust geweckt. Nachdem ich vom Antennenhersteller Infos zur benötigten Grundplattengröße erhalten hatte (siehe Bild 1) gibt es nun folgendes "Bastelergebnis": Durch Vergrößerung der Grundplatte habe ich im Digitalbereich nun einen perfekten und im UKW-Bereich einen verbesserten (wenn auch leider einen teilweise leicht verrauschten) Empfang.

Aktuell habe ich die vorhandene und auf dem Dach verklebte V2A-Platte (3 mm) mit einem darauf aufgelegten Lochblech aus Alu (40 x 70) verlängert. Das Alublech ist provisorisch mit Hilfe von Reparaturmontageband so auf dem Dach befestigt, dass auch der Kontakt zwischen den beiden Blechen gewährleistet ist (siehe Bild 3).

Problem:
Fraglich ist, wie lange das o. g. Provisorium halten wird. Auf Dauer wird die Verbindung zwischen zwei ungleichen Metallen (Alu und V2A) nicht gut sein und zum anderen weiß ich auch nicht, ob meine tolle Klebebandkonstruktion den Einflüssen von Fahrtwind und Wetter länger standhalten wird.
Aus diesem Grunde habe ich mir in einer Größe von ca. 450 x 450 x 0,8 mm eine V2A-Platte "gebastelt", die dann das provisorische Alublech ersetzen soll (Bild 4). Die große Herausforderung besteht nun allerdings darin, dieses Metallstück leitend mit der vorhandenen V2A-Platte zu verbinden. Natürlich könnte ich hier ein paar Blechschrauben einsetzen. Dabei besteht jedoch die große Gefahr, dass die Dichtigkeit des GfK-Daches Schaden nimmt, denn ein Hineinbohren in die Dachkontruktion wird sich in Anbetracht der insgesamt sehr dünnen Metallstärken (3mm plus 0,8) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht vermeiden lassen. Deshalb scheidet eine "Bohrlösung für mich aus.

Als Alternative zur Verschraubung habe ich eine Verklebung in Erwägung gezogen. Allerdings müsste dabei gewährleistet sein, dass zwischen den beiden verklebten Blechen eine „elektrisch leitende“ Verbindung bestehen bleibt.

Kennt jemand einen dafür möglicherweise geeigneten Klebstoff?
Gäbe es evtl. noch eine ganz andere Idee um das Montageproblem etwas professioneller zu lösen?

Würde mich über Rückmeldungen in diesem Forum sehr freuen.

Grüße vom Niederrhein





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andwein am 08 Okt 2019 17:05:39

Nur meine Meinung: Der kopierte Hinweis ist vollkommen richtig. Die Einschränkung der Größe beeinträchtigt höchstens den FM Bereich. Die größe der "Groundplane" ergibt sich aus der zu empfangenden Wellenlänge! Da du UKW und DAB mit einer "Groundplane" als Gegenpol ausrüsten möchtest wird es immer ein Kompromiss bleiben.
40x40 cm ist OK, das ist der mittlere Frequenzbereich dieser Empfangsbänder. OB Alu oder V2A ist egal, beides korridiert nicht. Wichtig ist, dass der Antennenfuß sauber mit der Groundplane verschraubt ist und die Druckpunkte nicht korrodieren.
In meinen Augen ist die "Verbesserung des Empfangs beim Wechsel von 40x40 auf 40x70" nicht auf die größere Abmessung der Platte zurückzuführen. Aber das kann man eigentlich nur mit einem Antennenmessgerät feststellen.
Mehr dazu findest du hier: --> Link
Gruß Andreas

FriedrichJun am 08 Okt 2019 17:59:19

Dankeschön Andreas, die per Link zu öffnende Dokumentation ist wirklich Klasse und auch für mich als Laien verständlich geschrieben.
Nur eine kleine Korrektur: Die von der Firma verbaute Platte ist nicht 40 x 40 cm groß, sondern hat nur das Maß 20 x 30 cm und liegt somit deutlich unter den Empfehlungen des Antennenherstellers.

Abendgruß, Friedrich

gespeert am 09 Okt 2019 13:01:00

Du kannst auch auf der Innenseite der GFK Konstruktion mit Aluklebeband, ALufolie oder Ähnlichem beliebige GP´s herstellen.

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