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Unterschiedliche Anzeigen von BMS und Batteriecomputer


pluplus am 09 Okt 2019 14:52:52

Ich habe mein Womo nun seit 2 Wochen in der Halle stehen. Kein Landstrom und Solar in der Zeit.
Verbaut ist eine Lifepo 4 von Liontron und ein Votronic Batteriecomputer.
Beim Abstellen zeigte das BMS über die App und der BC ca. 90 % Ladung an.
Heute zeigte mir die App plötzlich 100 % under BC nur noch 78 % Ladung an. Die Spannungen waren identisch. Auch beim starten des Motors wurden über den Ladebooster die gleichen Ströme angezeigt. Nur die App meinte 100 % Ladung.
Was läuft da schief?
App ist aktualisiert und mehrfach neu gekoppelt.
Die Anlage ist seit ca. 2 Monaten in Betrieb.

Gruß Holger

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

macagi am 09 Okt 2019 15:19:27

Traue nie einer App.....sondern deinem Messgerät!

thomker am 09 Okt 2019 16:24:30

pluplus hat geschrieben: Auch beim starten des Motors wurden über den Ladebooster die gleichen Ströme angezeigt.

Wie hoch waren die Ladeströme denn, und wie lange? Daraus könnte man ersehen, welche Anzeige recht hat.
Der BC ist korrekt auf die Li eingestellt?
Gruß
Thomas

thomker am 09 Okt 2019 16:28:24

macagi hat geschrieben:Traue nie einer App.....sondern deinem Messgerät!

Und welches sollte das sein? Zusätzlich zum BMS und dem Batteriecomputer? Du meinst wohl hoffentlich kein normales Multimeter, oder? Damit kannste bei Li-Akkus keine Rückschlüsse auf den SOC ziehen.

Gruß
Thomas

Tinduck am 09 Okt 2019 16:42:45

Vielleicht solltest Du Dich an den Händler wenden, der Dir die Wundertüte verkauft hat? Eventuell braucht das BMS ja ein Firmware-Upgrade oder so.

bis denn,

Uwe

Bodimobil am 09 Okt 2019 16:49:44

Wenn der Votronic BC von 90% auf 78% gesunken ist, dann ist da auch Strom geflossen. Wäre als Ruhestrom auch normal wenn du die Batterien nicht komplett abgeklemmt hast. Bei einer 100Ah Batterie wären das <1 Ah pro Tag oder <0,04A
Vielleicht registriert der Liontron keine so kleinen Ströme?

Gruß Andreas

siusebem am 09 Okt 2019 18:07:15

Also der Votronic BC zählt nicht einmal 0,2A/h bei mir, da kann ich nicht glauben, dass er 0,04A/h mitzählt.

proff56 am 10 Okt 2019 11:30:56

siusebem hat geschrieben:Also der Votronic BC zählt nicht einmal 0,2A/h bei mir, da kann ich nicht glauben, dass er 0,04A/h mitzählt.

Die neuen ("Smart") können 0,1A auflösen und zeigen dies auch an. Wäre also nur die Frage, ab welcher Stromstärke ("Schwellenstrom") das Gerät anfängt zu messen. Es ist möglich, dass 40mA dazu nicht ausreichen - aber das Ergebnis und die Frage von Holger sprechen dagegen.

Andererseits muss bedacht werden, dass die Entladung durch das BMS von dem BC gar nicht erfasst werden kann. Und ferner sollte zunächst geklärt werden, welche kleinen Ströme und mit welcher Genauigkeit das BMS diese erfassen kann. Vorher kann man keine vernünftigen Schlüsse ziehen.

siusebem am 10 Okt 2019 14:42:52

Anzeigen können die das, aber eben nicht mitzählen, habe ein Grundrauschen von 0,2A/h, der BC zeigt nach drei Tagen immer noch 100% SOC.
Es ging ja darum, dass die Prozentanzeige gesunken war, und 0,04A/h zählt er eben nicht runter.

Stocki333 am 10 Okt 2019 15:16:27

siusebem hat geschrieben:Anzeigen können die das, aber eben nicht mitzählen, habe ein Grundrauschen von 0,2A/h, der BC zeigt nach drei Tagen immer noch 100% SOC.
Es ging ja darum, dass die Prozentanzeige gesunken war, und 0,04A/h zählt er eben nicht runter.

Das hört sich aber nach einem Softwarefehler an.Deine Werte stehen jetzt so im Raum. Und deine Berichte zeigen schon eine gute Sachkentnis. Hast du eigentlich mal den Hersteller des Erbsenzähler deswegen angeschrieben.
Gruß Franz

rkopka am 10 Okt 2019 15:54:28

siusebem hat geschrieben:Anzeigen können die das, aber eben nicht mitzählen, habe ein Grundrauschen von 0,2A/h, der BC zeigt nach drei Tagen immer noch 100% SOC.
Es ging ja darum, dass die Prozentanzeige gesunken war, und 0,04A/h zählt er eben nicht runter.
Stocki333 hat geschrieben:Deine Werte stehen jetzt so im Raum. Und deine Berichte zeigen schon eine gute Sachkentnis.

Naja. 0,04A oder 0,04Ah/h

RK

siusebem am 10 Okt 2019 17:06:21

Irgendwo habe ich was von Erbsenzähler gelesen, passt ja wie die Faust aufs Auge.
Also Ah/h kenne ich nicht, A/h schon eher.

proff56 am 10 Okt 2019 18:35:02

siusebem hat geschrieben:Anzeigen können die das, aber eben nicht mitzählen, habe ein Grundrauschen von 0,2A/h, der BC zeigt nach drei Tagen immer noch 100% SOC.

Ich kann Deinen Begriff "Grundrauschen" nicht ganz nachvollziehen. Wie schon erwähnt, wir sprechen von der neuen Generation "Smart". Wenn das Gerät laut Votronic eine 0,1A -Auflösung hat, dann wäre das ein Widerspruch zur Anzeige .... und demnach logischerweise ein Softwarefehler, aber gewiss nicht irgendeinem Grundrauschen geschuldet. Das wäre möglicherweise der Fall, wenn die Anzeige generell sich nicht bei (echten) "0,0A" beruhigen könnte. Mein Gerät tut das aber. :oops:

Zeigt Dein Gerät generell "0,2A" an? Dann wäre das "Nichtmitzählen" leicht erklärbar, weil mehr als 100%-Ladung kennt das Gerät nicht. Oder hast Du eindeutig feststellen können, dass das Gerät trotz ständiger Anzeige von "-0,2A" keine Entladung zählt? Dann würde ich Votronic ansprechen - ich konnte bisher aber solches Fehlverhalten nicht feststellen, gebe aber zu, nicht explizit darauf geachtet zu haben, ob die Verbraucherleistung im "WoMo-Standby" ständig die 0,1A nicht überschritten haben.

Aber abgesehen davon, kann es ja auch sein, dass der BC richtig zählt und das BMS falsch liegt? Nach welcher Methode ermittelt das BMS die Kapazität - wäre ja auch wichtig im Vergleich.

rkopka am 10 Okt 2019 19:19:25

siusebem hat geschrieben:Irgendwo habe ich was von Erbsenzähler gelesen, passt ja wie die Faust aufs Auge.
Also Ah/h kenne ich nicht, A/h schon eher.

Und was soll das sein ? Der Strom ändert sich in einer Stunde um 1 A ? Kommst du aus der Kraftwerkstechnik ?

--> Link

RK

siusebem am 10 Okt 2019 19:26:31

Also ich habe ein „Grundverbrauch“ der zwischen 0,1-0,3A/h liegt, damit habe ich auch kein Problem.
Die SuperB Epsilon zeigt mir auch diesen Wert über App an, also verifiziert.
Die Epsilon zeigt mir dann auch nach drei Tagen an, dass sie 16% SOC weniger hat, also 14,4A verbraucht wurden. Der Votronic BC zeigt immer noch 100% an.
Wenn ich normal verbrauche, also im C20-Bereich, zeigt der Votronic BC dann auch reale Verbrauchswerte in Prozent und verbrauchten Ampere an.
In anderen Beiträgen hier im Forum wird dieses Verhalten als nicht anormal gesehen.
Mich hat schon immer gewundert, dass er die 0,2A/h zwar anzeigt, aber dann in der Prozentanzeige und Restampereanzeige nicht widerspiegelt.

siusebem am 10 Okt 2019 19:37:51

rkopka hat geschrieben:Und was soll das sein ? Der Strom ändert sich in einer Stunde um 1 A ? Kommst du aus der Kraftwerstechnik?

Ok, du hast recht, und ich meine Ruhe.
Jeder versteht es, einer muss den Oberlehrer machen.
Der BC zeigt mir an, dass ich 0,2 Ampere pro Stunde verbrauche.
Das drücke ich mit A/h aus, wenn das falsch ist ok, aber du hast jetzt nun wirklich nicht die Lösung preis gegeben, sondern auf einen Link verwiesen.

siusebem am 10 Okt 2019 20:09:14

So, habe jetzt eine Mail an den Votronic-Support gesendet. Mal sehen was die dazu sagen.

„Der Batteriecomputer zeigt mir zwar einen Verbrauch von 0,2 Ampere pro Stunde an, wenn mein Wohnmobil steht, was an kleinen Verbrauchern liegt, und nachvollziehbar ist.
Wenn ich aber zB. nach drei Tagen die Anzeige vom BC durchschalte, wird mir immer noch 100% SOC, und 90A ( ist der Wert den ich eingestellt habe als 100%) Restkapazität der 90Ah Lithiumbatterie angezeigt, trotzdem ja ein Verbrauch von 14,4A stattgefunden hat. Das mir auch so von der Batterie ( per App) bestätigt wird.
Der BC wurde schon öfter kalibriert (lt. BDA durchgeführrt), ist auch auf Lithium eingestellt.“

rkopka am 10 Okt 2019 20:58:50

siusebem hat geschrieben:Jeder versteht es, einer muss den Oberlehrer machen.
Der BC zeigt mir an, dass ich 0,2 Ampere pro Stunde verbrauche.

Nein er zeigt dir, daß du gerade 0,2A verbrauchst unabhängig von der Zeit.

Das drücke ich mit A/h aus, wenn das falsch ist ok, aber du hast jetzt nun wirklich nicht die Lösung preis gegeben, sondern auf einen Link verwiesen.

Ich probiere dir zu helfen, nicht ständig falsche Einheiten zu benutzen, die keinen Sinn machen. Der Link beschreibt das.

siusebem hat geschrieben:90A ( ist der Wert den ich eingestellt habe als 100%) Restkapazität der 90Ah Lithiumbatterie angezeigt,

Die Restkapazität ist 90Ah nicht 90A.

trotzdem ja ein Verbrauch von 14,4A stattgefunden hat.

Hier wohl eher 14,4Ah. Oder fliessen gerade 14,4A ? Du gehst ja sehr willkürlich mit den Einheiten um. Wie glaubst du werden die Techniker auf dieses Durcheinander reagieren ? Die sehen einen Laien, der keine Ahnung von Einheiten hat und lieber die Finger davon lassen sollte.

RK

George67 am 11 Okt 2019 06:46:23

thomker hat geschrieben:Du meinst wohl hoffentlich kein normales Multimeter, oder? Damit kannste bei Li-Akkus keine Rückschlüsse auf den SOC ziehen.


Das ist insoweit ungenau, dass es für LiFexx Akkus richtig, aber als allgemeine Aussage für Li Akkus nicht richtig ist.
Für LiIon Akkus und LiPo (das sind die Tütenzellen) ist die Zellenspannung sehr aussagekräftig für den SOC. Der Unterschied von voll bis leer ist bei diesen mehr als 1 Volt pro Zelle.

thomker am 11 Okt 2019 10:38:11

Ja, das war ungenau. Wenn ich mit einfachen Mitteln als Laie aus 18650er Rundzellen (davon hab ich genug) einen vernünftigen Akkupack für 12V Anwendungen bauen könnte, wäre das längst erledigt... Den Fred hab ich natürlich interessiert gelesen, komme aber schnell an meine Grenzen...
Alles OT, sorry

Gruß
Thomas

andwein am 11 Okt 2019 12:09:50

proff56 hat geschrieben:...Ich kann Deinen Begriff "Grundrauschen" nicht ganz nachvollziehen.

Ich kann zwar nicht wissen was der Schreiber tatsächlich gemeint hat, aber egal ob etwas rauscht (auf der Messleitung, im Messwertsender oder sonstwo), wichtig ist, dass viele Batteriecomputer einen "unteren Stromschwellwert" haben (meist einstellbar) unterhalb dessen keine Ströme bzw. deren Umwandlungswerte in Millivolt von der BC Auswerteeinheit erfasst werden.
Selbst bei einer Smart-Generation bezweifle ich, dass der voreingestellte Defaultwert nur wg. der Drathtlosübertragung vom Hersteller geändert wurde. Dies wäre aber von den Nutzern überprüfbar!
Nur meine Interpretation, Gruß Andreas

pluplus am 11 Okt 2019 15:10:48

Um wieder zum Thema zurück zu kommen.
Grundrauschen oder nicht, mein BC zeigt mir einen Verbrauch von 0,1 A an, wer immer das auch verbraucht.
Das scheint auch relativ normal zu sein. Warum Lifepo 100 % Ladung anzeigt obwohl 2 Woche nicht geladen worde, habe ich mal bei Liontron angefragt.
Vielleicht kann meine Solaranlage auch im Dunkeln laden :lol: 8)
Mal sehen was da kommt. Werde es hier berichten.

Gruß Holger

andwein am 11 Okt 2019 17:57:38

pluplus hat geschrieben:....Grundrauschen oder nicht, mein BC zeigt mir einen Verbrauch von 0,1 A an, wer immer das auch verbraucht.
Gruß Holger

Ja, das ist ja OK. Aber die "Unterdrückungsschwelle" liegt halt eine Kommastelle niedriger, bei 0,03 bis 0,05A. Das ist aber meist einstellbar. Das sind in 24 Stungen ca. 1,2Ah! Und wenn die halt 30 Tage fließen ist das eine "Nichtverbrauchserfassung von ca. 36 Ah.
Vielleicht ist sie bei deinem auf 0 A gesetzt, bei einem anderen auf 0,03A und beim dritten auf 0,05A. Der Spieltrieb bei solchen Geräten ist sehr groß und nicht jeder versteht an was er gerade spielt!
Gruß Andreas

Tinduck am 11 Okt 2019 21:22:00

andwein hat geschrieben:... und nicht jeder versteht an was er gerade spielt!
Gruß Andreas


...oder was der Chinese im Werk da eingestellt hat....

bis denn,

Uwe

farnham am 11 Okt 2019 22:10:26

siusebem hat geschrieben: Ok, du hast recht, und ich meine Ruhe.
Jeder versteht es, einer muss den Oberlehrer machen.
Der BC zeigt mir an, dass ich 0,2 Ampere pro Stunde verbrauche.

Ich bin beruflich im Bereich Leistungselektronik unterwegs, habe tagtäglich mit kWh, Ah, A, V, Ohm und auch mal Farad und Henry zu tun - und nein - ich verstehe dich nicht. Auch nicht nach 1 Minute nachdenken mit bestem Willen nicht. Keine Ahnung, wie man Ampere verbraucht und ob das viel oder wenig ist, wenn man pro 0,2 Ampere eine Stunde oder einen Tag braucht. Wahrscheinlich muss man 100 Stundenkilometer (km mal Stunde) mit 2 Promille pro km fahren, damit das einen Sinn ergibt.

Aber zurück zum Thema: habe mir heute zufälligerweise meinen soeben erworbenen BMV712 mal messtechnisch etwas näher angesehen. Spannungsmessung ist wirklich sehr genau - alle angezeigt Digits stimmen mit meinem kalibrierten 5-stelligen Voltmeter überein. Der gemessene Strom ist unterhalb 1A jedoch prinzipbedingt durch den 500A-Shunt recht ungenau: >50% Fehler bei 100mA, um die 10% bei 0,5A. Bei 1A sinds nur noch 3%, da kann man dann schon was mit anfangen.

Und sollte Dein BMV tatsächlich A/h anzeigen: defekt, zurückschicken...

geralds am 12 Okt 2019 09:43:12

farnham hat geschrieben:
Der gemessene Strom ist unterhalb 1A jedoch prinzipbedingt durch den 500A-Shunt recht ungenau: >50% Fehler bei 100mA, um die 10% bei 0,5A. Bei 1A sinds nur noch 3%, da kann man dann schon was mit anfangen.



Danke für die Angaben. Danach habe ich schon gesucht aber keine brauchbaren Angaben gefunden.
Mit der Angabe im Manual: "Genauigkeit der Strommessung ±0,4%" lässt sich ja nicht viel anfangen.
0,4% von was? 500A? Das wären ja +/- 2A!

Gruß Gerald

andwein am 12 Okt 2019 11:00:15

geralds hat geschrieben:....Mit der Angabe im Manual: "Genauigkeit der Strommessung ±0,4%" lässt sich ja nicht viel anfangen.
0,4% von was? 500A? Das wären ja +/- 2A! Gruß Gerald

Das ist ja die Crux! OK 2A Fehlmessung bei einem Strom sind wirklich nicht viel, Aber der BC betreibt damit ja eine Addition/Subtraktion und das über Wochen!!
10% bei 0,5 A sind 0,05A. In 24h sind das 1,2Ah und in 30 Tagen sind das 36Ah!! Fehlanzeige!!!. Die Messgenauigkeit ist nicht das Problem, die Addition der Fehler über die Zeit ist das Problem. Die in der Autoindustrie verbauten Batteriecomputer (z.B. Hella) synchronisieren/kalibrieren/setzen neu auf bei jedem Neustart.
Gruß Andreas

Stocki333 am 12 Okt 2019 12:06:44

Die Messgenauigkeit ist nicht das Problem, die Addition der Fehler über die Zeit ist das Problem.

Du hast mir aus der Seele geschrieben. Nachdem es ja in letzter Zeit immer wieder Schwierigkeiten gab mit fehlerhaften Anzeigen, passt deine Aussage wie die Faust aufs Auge.
Witzigerweise gerade bei Lithium. Und dort ist es ja am einfachsten zu realisieren und einzustellen. Ab Volladespannung , ca. 13,6 Volt bis zur Ladeschlusspannung von 14,2 - 14,4 Vol. Hier bekommt man eine gute Referenzspannug von 14,1 Volt zum Syncronisieren. Auch der Stromfluß ist nur mehr gering. So wird der Messfehler durch Addition immer gering bleiben. Und dann erhält man auch ein sehr gutes Schätzeisen, oder Bordcomputer.
Macht man sich die Mühe diese Sycronisation korrekt einzustellen und auch zu Überprüfen, bekommt man auch Vertrauen in dieses Meßgerät.
Und ganz Wichtig:
-
Der Schwerpunkt ist und bleibt die Überprüfung. Den nur so hat man die Gewissheit, das er das macht, was er soll.
-
Bei Ladegeräten wird ja auch drauf geschaut, das man die richtigen Parameter wählt. Man weiss ja schliesslich, das könnte sonst teuer werden.
Beim BC wird das gerne Vergessen. Vertraut ein User dem Gerät, kann das auch teuer werden. Ja, wenn....!!!!
Gruß Franz

Bodimobil am 12 Okt 2019 16:02:23

Problematisch ist das ja nur wenn das Womo längere Zeit nicht genutzt wird.
Man sollte einfach im Hinterkopf haben, dass nach 3-4 Wochen der BC ziemlich daneben sein kann. In der Regel sollten die meisten Batterien einen Monat mit einem Grundverbrauch von max. 0,1A = 70Ah durchhalten. Bei kleineren Batterien oder längeren Standzeiten ohne externen Strom/Solar muss man eben die Batterie abklemmen. Man darf sich nach einem Monat nicht darauf verlassen, dass der BC noch 70% anzeigt - dafür ist der BC nicht geeignet!
Gruß Andreas

andwein am 12 Okt 2019 16:35:30

Und jetzt die ketzerische Frage:
Was ist dann der große Nutzen, wenn ich weiß, dass ich nach 3-4 Wochen den sync anwerfe und das auch schön mache, vielleicht der Spieltrieb?? Wenn es der Spieltrieb ist ist es OK, ich spiele auch gerne. Wenn es um Genauigkeit und verlässliche Werte geht wird es schwierig. KLar, bei Lithium kann man nicht so ohne weiteres nach der Spannung gehen. Aber wenn man das Sytem mal 3-4 Wochen im Urlaub benutzt hat weiß man auch ohne große Anzeigen wieviel man verbraucht hat. Es sind ja meist feste Größen was im Sommer ein Solarpanel bringt und was der Kompressor oder die Kaffeemaschine braucht, oder?
Sorry, wenn ich einen oder mehrere damit leicht vergrault habe.
Freundliche Grüße, Andreas

Stocki333 am 12 Okt 2019 17:08:46

andwein hat geschrieben:Und jetzt die ketzerische Frage:
Sorry, wenn ich einen oder mehrere damit leicht vergrault habe.

Warum.????
War doch eine Aussage die auf viele zutrift. Habe das am Boot 20 Jahre so gemacht. Ich finde das was du schreibst in Ordnung.
Ich selber habe mich eigentlich zu ungenau ausgedrückt.
Macht man sich die Mühe diese Sycronisation korrekt einzustellen und auch zu Überprüfen, bekommt man auch Vertrauen in dieses Meßgerät.

Mit diesem Satz meinte ich eigentlich die Erstinstallation eines solchen Gerätes. Dort ist die Krux begraben. Den mit dem Einbau und anschliessen, damit ist es nicht getan. Der BC hat einfach viele Möglichkeiten der Einstellung.
Weiß man die Einstellungen sollte man einfach einen Test durchführen. Mit einer definierten Energiemenge über ein paar Stunden. dann Volladen.
Schwieriger wird es noch mit Bleiaccus. Dort spielt der Zustand der Batterie eine größere Rolle als mit Lithium.
Erschwerend kommt bei Blei hinzu: Wenn man eine Kaffeemaschine über WR betreibt.Den jetzt sind andere Stöme im Spiel. Und hier kann der BC kontraproduktiv anzeigen.
Gruß Franz

thomker am 12 Okt 2019 18:50:39

Moin zusammen,
Das die Battcompis nicht immer völlig korrekte Werte anzeigen ist mir seit Jahren klar, ne grobe Hausnummer wo ich stehe, aber schon. Mir reicht das aber, vielleicht auch weil ich weiß, das es nicht 100%ig stimmen muss. Aktuelles Beispiel: mein BMV zeigt mir z.Z. -78 Ah von 400 an, seit 11 Tagen nicht voll gewesen, Stromladung und Endladung zw. 0,5 und 180 A. Ich wette (die Unterhose scheint als Einsatz akzeptabel) es sind minimum 20 Ah mehr, die fehlen. Das sehe ich aber erst während der nächsten Vollladung. Die Schätzung beruht auf meine Beobachtungen der letzten knapp 3 Jahren. Quintessenz: man kann bei einem 500 A Shunt nicht jede 0,1 A auf die Goldwaage legen, das wissen wir aber auch schon lange. Und die Balancer sind da noch gar nicht drin...
Gruß
Thomas

thomker am 12 Okt 2019 18:52:57

...und die Messungen von farham find ich sehr hilfreich, Danke dafür...

Stocki333 am 12 Okt 2019 19:53:26

thomker hat geschrieben:, ne grobe Hausnummer wo ich stehe, aber schon.

Hallo Thomas
warum verknüpft du den BC nicht mit dem GPS. dann dann weißt du ganz genau wo du stehst. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Franz

farnham am 12 Okt 2019 20:24:31

Ich finde den BMV trotzdem nützlich, man muss sich nur der Grenzen bewusst sein. Ich kann damit feststellen, wann ich meine Aircon besser abschalte, aber ich kann nicht sagen, ob meine Standby-Verbraucher nun für 3 oder 6 Monate gut sind. Wie heißt es so schön: wer misst, misst Mist...

Um die Lage substanziell zu verbessern, müsste man den Shunt wechseln und an den eigenen Bedarf anpassen. Bei mir ist der größte Verbraucher ein 2kVA-WR - und der zieht in meinem 24V-System kaum 120A (im Überlast-Zustand). Ein 100A-Shunt würde die Messgenauigkeit also voraussichtlich um den Faktor 5 verbessern und in seltenen Überlast-Peaks nicht viel verlieren und auch nicht gleich verdampfen. Aber auch hier darf man sich nix vormachen, ein Shunt ist bei weitem nicht so linear, wie einem das Ohmsche Gesetz vorgaukeln mag. Die Messverstärker, die aus den 50mV ein paar Volt für den ADC machen, noch viel weniger.

Synchronisierung: mache ich mit Landstrom, die PV lädt leicht niederiger. Auf Reisen kommt das bei mir alle 1 bis zwei Wochen mal vor. Hin und wieder mal Balancieren schadet ja vermutlich auch nicht. Zum Glück ist der BMV ja wirklich seht gut parametrierbar.

thomker am 13 Okt 2019 13:36:34

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Thomas
warum verknüpft du den BC nicht mit dem GPS. dann dann weißt du ganz genau wo du stehst. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Hei Franz,

super Idee, kann ich dann auch die Satelliten für den Strom anzapfen? Die haben doch auch Solarzellen, wie viel würde das dann ungefähr bringen? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Gruß
Thomas

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