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Richtige Nutzung der Aufbaubatterie


Raspi am 12 Okt 2019 14:09:32

Hallo Gemeinde,

eine Frage bezüglich der richtigen Nutzung der Aufbaubatterie interessiert mich: Wir haben 2 AGM Batterien ( je 95 Ah). Wir sind seit vier Monaten ständiges Reisen meist auf SP oder CP mit Stromanschluss. Wir brauchen wenig Strom, so dass wir auch schon 3 Tage ohne Landstrom problemlos überstanden haben. Haben auch keinen WR, nutzen als Reserve Akku 400Wh. Nun meine Frage: Ist es besser, die Batterien ab und zu richtig zu fordern (Entladung bis 55/60%). Oder ist der Schongang für eine höhere Lebensdauer effektiver? Freu mich auf einen regen Erfahrungsaustausch.

Ralf
(Bürstner Ixeo 726 G, 30 Edition, 10.000 km, seit Mai unterwegs)

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Trashy am 12 Okt 2019 20:10:59

Die Batterie ab und an mal auf 60 Prozent zu fordern kann die Lebensdauer erhöhen wenn keine billige Starterbatterie verbaut ist.

Meine Meinung. Ich nutze meine Akkus mit ebenfalls 2x95 so wie ich es brauche. Ab und zu mehr oder öfter weniger.
Wenn kaputt, dann kaputt. Darüber mache ich mir keinen Kopf.
Richtig und mit Verstand nutzen ja.
Lebensdauer rausschinden, bzw. versuchen, nein.
Der Akku ist ein Verschleißteil wie Reifen.

Tinduck am 12 Okt 2019 20:59:24

Normalerweise sagt man, eine Bleibatterie fühlt sich vollgeladen am wohlsten, und man sollte entnommene Ladung möglichst schnell wieder ersetzen, sonst leidet die Lebensdauer / Zyklenzahl der Batterie.

Ausnahme ist Bleikristall, die sollten ab und an mal beansprucht werden, sonst sinkt die Kapazität. Sollten normale AGMs aber nicht benötigen.

bis denn,

Uwe

T4Wohnmobil am 12 Okt 2019 22:06:34

Trashy hat geschrieben:Die Batterie ab und an mal auf 60 Prozent zu fordern kann die Lebensdauer erhöhen wenn keine billige Starterbatterie verbaut ist.



Jedes zusätzliches Enladen und Laden reduziert die Lebensdauer einer Bleibattrie. :D

Es ist immer wieder unglaublich welche falschen Radschläge manche "Batterieexperten" erteilen. :evil:

Gruß

Erik

felix52 am 12 Okt 2019 22:15:29

T4Wohnmobil hat geschrieben:
Es ist immer wieder unglaublich welche falschen Radschläge manche "Batterieexperten" erteilen. :evil:

Gruß

Erik


Jou Erik, so ist es korrekt formuliert. Es sind wirklich Radschläge statt Ratschläge. :)

Trashy am 12 Okt 2019 22:35:38

Ah....unsere Ahnungslosen wieder

Wenn man keine Ahnung hat...einfach mal Klappe halten.

Natürlich reduziert jede Entladung die Lebensdauer. Beim Starter mehr als beim Aufbauakku.

Der Starter sollte immer geladen sein. Der Zyklenakku muss von Zeit zu Zeit gefordert werden um seine maximale Lebensdauer zu erreichen. Entscheidend ist die Zeit bis zur Wiederfüllung. Und die muss bei Startern sehr kurz sein.


Das simple Aufsummieren der Zyklen ist der gleiche Schwachsinn wie der Megapixelwahn bei Kameras.

Die armen E Stapler dürften ja nicht mal losfahren.

felix52 am 12 Okt 2019 22:42:06

Jou....
ein regelmässiges "Pulsen" ist allerdings hilfreicher, oder? :wink:

Vielleicht solltest Du mal Dein Fachwissen und nicht pers. Schmähbezeichnungen mehr in den Vordergrund stellen.

Das würde helfen. :ja:

felix52 am 12 Okt 2019 22:48:36

Übrigens....

Es geht hier nicht um eine Starter-, sondern um eine Aufbau-Batterie.

Soviel zum Themenbereich.

Trashy am 12 Okt 2019 22:49:44

felix52 hat geschrieben:Jou....
ein regelmässiges "Pulsen" ist allerdings hilfreicher, oder? :wink:


Was verstehst du darunter?
Die Akkupulser?

Naja. Durch das kurzzeitige starke Belasten des Akkus hofft man Sulfatierungen aufzubrechen.
Man unterscheidet weiche und harte Sulfatierungen.
Bei Letzteren geht nix mehr.
Bei Ersteren funktioniert das. Deshalb ja auch ruhig hin und wieder mal richtig was rausziehen.
Die Pulser sind den Beweis bisher schuldig geblieben. Einzelmessungen nützen da nicht viel.

T4Wohnmobil am 12 Okt 2019 22:52:51

Trashy hat geschrieben:
Natürlich reduziert jede Entladung die Lebensdauer. Beim Starter mehr als beim Aufbauakku.

Der Starter sollte immer geladen sein. Der Zyklenakku muss von Zeit zu Zeit gefordert werden um seine maximale Lebensdauer zu erreichen. Entscheidend ist die Zeit bis zur Wiederfüllung. Und die muss bei Startern sehr kurz sein.






Schon etwas wiedersprüchlich deine Radschläge oder Ratschläge ! :lol:

Gruß

Erik

christiancastro am 12 Okt 2019 23:08:21

T4Wohnmobil hat geschrieben:

Schon etwas wiedersprüchlich deine Radschläge oder Ratschläge ! :lol:

Gruß

Erik


Wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, "widersprüchlich" :D

Es wäre hilfreich nicht nur Kritik zu üben sondern auch was zur Frage des TE beizutragen.

Trashy am 12 Okt 2019 23:19:26

Widerspruch?
Kann ich nicht feststellen.
Bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe nicht was andere verstehen oder nicht verstehehen.
Eure Einlassungen sind hier allerdings wenig zielführend.
Insofern hole ich schonmal Chips und Cola

Pechvogel am 13 Okt 2019 12:53:25

Trashy hat geschrieben:
Natürlich reduziert jede Entladung die Lebensdauer. Beim Starter mehr als beim Aufbauakku.

Der Starter sollte immer geladen sein. Der Zyklenakku muss von Zeit zu Zeit gefordert werden um seine maximale Lebensdauer zu erreichen. Entscheidend ist die Zeit bis zur Wiederfüllung. Und die muss bei Startern sehr kurz sein.


Wenn man sich mal überlegt dass beim Starten des Motors der Anlasser, je nach Typ, 300-600A Strom aus der Batterie fordert so findet hier schon eine Art pulsieren statt.

Lagern sollte man eine ( Nass- ) Batterie aber immer möglichst voll geladen.

Insofern widersprechen sich die einzelnen Aussagen hier also nicht unbedingt.



Grüße
Dirk

thomas56 am 13 Okt 2019 13:35:59

schönes Thema, nur wird es leider in der Nutzung kein Patentrezept geben.
Habe mir schon öfter anhören müssen, dass ich die Akkus zu sehr verhätschel und sie zwischendurch zur Lebensverlängerung mal richtig rannehmen soll.

Meine GEL/AGM kennen alle Varianten. Im Hochsommer kann ich gar nicht so schnell entladen wie Solar nachliefert und im Winter werden die Akkus täglich auf 50% geleert und dann täglich mit ca. 30% der Gesamtkapazität über 3 Std. mit Generator fast vollgeladen.
40% der Gasamtkapazität über den Wechselrichter kommt auch mal vor.

Vor 4 Jahren habe ich 10 jährige Sonnenschein-Gel mit je 220Ah bekommen, die stehen ganzjährig ungenutzt im Garten und zeigten 1,5 Jahre nach der letzten Ladung noch 12,7V.

Ich denke wenn man gute Akkus kauft, permanent beobachtet, nicht überstrapaziert, mit TK arbeitet und zeitnah wieder auflädt, halten die Dinger 12-15 Jahre.

andwein am 15 Okt 2019 17:13:40

thomas56 hat geschrieben:.... dass ich die Akkus zu sehr verhätschel und sie zwischendurch zur Lebensverlängerung mal richtig rannehmen soll.

Eine heiße These, kann man das verallgemeinern????
Grinsend, Andreas

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