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Warum Womo Zuhause an den Strom hängen?


Horse am 13 Okt 2019 21:21:15

Hallo und guten Abend,
mir ist aufgefallen das Wohnmobile in Grundstückseinfahrten oder in Carports die in Haus Nähe stehen fast alle am Strom angeschlossenen sind. Mach man das um die zweite Batterie gegebenenfalls zu laden? Mir fällt sonst keine plausible Erklärung dafür ein. Grüße


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tweiner am 13 Okt 2019 21:44:49

Moinsen,
da gibt es bei uns mehrere Gründe:
Vorkühlen des Kühlschrankes.
Nachladen der Aufbaubatterie, gegebenenfalls mit einem externen Lader der auch für Bleikristall Batterien geeignet ist.
Heizbetrieb für den Aufbau wenn die Batterie nicht mit einer längeren Fahrt geladen werden kann.

Gewöhnlich steht unser Womo meistens ohne Strom in der Halle, bei uns vorm Haus auch nur mit Strom wenn Bedarf da ist.
Ich halte nichts davon ständig am Strom zu hängen, davon geht die Batterie eher kaputt als das es etwas nutzt. Ladeelektroniken traue ich nicht ;-)

gruß
Thomas

Horse am 13 Okt 2019 22:01:40

Hallo Thomas,
danke für deine Ausführung, ich denke das ich dann auch vom Strom weg bleibe. Wir möchten hin und wieder auch mal über den Winter fahren. Dann wird sich das wohl mit den Batterien von selber regeln. Grüße

wolfherm am 13 Okt 2019 22:03:04

Wir hatten in der Einfahrt unser Womo immer am Stromanschluss....ohne Probleme mit der Batterie.

chrisc4 am 13 Okt 2019 22:16:20

Dauerstrom ist batterieschonend. Ladegeräte beginnen mit Schnellladung, das stresst die Batterien (nachladen z.B. mit einer Schaltuhr
wäre also nicht ideal). Wenn die Batterie am Ladegerät hängen bleibt, findet nach dem Aufladen am Anfang, nur noch eine batterieschonene Erhaltungsladung statt.

cbra am 13 Okt 2019 22:45:10

bei uns laufen wramwasser und kühlschrank auf strom - Womo ohne gas. der kühlschrank läuft die ganze saison durch.

da ist permanentstrom angenehmer falls mal länger keine sonne ist

felix52 am 13 Okt 2019 23:11:05

Horse hat geschrieben:Hallo Thomas,
danke für deine Ausführung, ich denke das ich dann auch vom Strom weg bleibe. Wir möchten hin und wieder auch mal über den Winter fahren. Dann wird sich das wohl mit den Batterien von selber regeln. Grüße


Im Gegenteil!
Das bringt nur Nachteile:
1. Es geht auch ohne Strom, falls MPPT Regler und ne Solaranlage vorhanden sind. Wie ist die Hauseinfahrt von der Himmelsrichtung her geeignet?
Dennoch Landstrom angeschlossen lassen. Das sind echt nur gaaanz wenige € über den Winter.

2. Die Heizung komplett bei etwa 9 Grad Celsius durchlaufen lassen. Das kostet je nach Aussentemperatur etwa eine 11kg. Gasflaschenfüllung alle 3 Monate.

3. Demzufolge kann auch Frischwasser und Bettzeugs mal 5 Tage gelagert werden bis zum nächsten spontanen Wochenendausflug.

4. Das Womo kann eingeräumt bleiben. Feuchtigkeit bleibt niedrig, Bettwäsche und Inhalt der Schränke schimmelfrei. Bord- und Aufbaubatterie verlieren nicht an
Kapazität.

5. Das Wohnmobil bleibt trocken, ist schneller wieder aufgeheizt.

Letztendlich kommt es bei meinem Wohnmobil vor, dass ich im Winter aus Zeitgründen einfach mal 2 Monate nicht Losfahren kann. Aber das Womo müffelt nicht,
ist nicht feucht. Die teuren Batterien danken es Dir. So oder so: Es verursacht keine Mehrkosten.

Meine Tipps:
Alle 7 Tage kurz durchlüften und danach mal die Heizung hochfahren.
Wichtig: eine halbe Radumdrehung rollen lassen, um nen Standplatten zu vermeiden.
Handbremse NICHT anziehen!
Volltanken mit Super Diesel von Aral. Nur die haben das ganze Jahr Frostschutz inkludiert ( Weiss ja kaum Jemand).


Dann funktioniert das auch mit spontanem Losfahren bei -10Grad.

:)

rkopka am 14 Okt 2019 10:19:09

felix52 hat geschrieben:3. Demzufolge kann auch Frischwasser und Bettzeugs mal 5 Tage gelagert werden bis zum nächsten spontanen Wochenendausflug.

Frischwasser bei Frostgefahr ist ein Argument. Dem Bettzeug ist das aber recht egal !? Da wird für die Hygiene sogar eine Kältebehandlung empfohlen.

4. Das Womo kann eingeräumt bleiben. Feuchtigkeit bleibt niedrig, Bettwäsche und Inhalt der Schränke schimmelfrei. Bord- und Aufbaubatterie verlieren nicht an Kapazität.
5. Das Wohnmobil bleibt trocken, ist schneller wieder aufgeheizt.

Schneller aufgeheizt mag sein, aber ist es deshalb viel trockener ? Immerhin hat man dafür mehr Kondensprobleme, wenn es außen kalt ist und innen schön warm. Wenn das Womo ungeheizt steht, gibt es kaum Temperaturunterschiede.

Letztendlich kommt es bei meinem Wohnmobil vor, dass ich im Winter aus Zeitgründen einfach mal 2 Monate nicht Losfahren kann. Aber das Womo müffelt nicht, ist nicht feucht.

Ist meines auch nicht ohne Heizung.

Die teuren Batterien danken es Dir. So oder so: Es verursacht keine Mehrkosten.

Energieverbrauch (abseits Solar) kostet immer.

Wichtig: eine halbe Radumdrehung rollen lassen, um nen Standplatten zu vermeiden.
Handbremse NICHT anziehen!

Bremse ja, aber rollen geht z.B. bei mir nicht, weil das Womo für den Winkel auf Platten steht. Außerdem kommt sowas nicht nach wenigen Monaten.

Volltanken mit Super Diesel von Aral. Nur die haben das ganze Jahr Frostschutz inkludiert ( Weiss ja kaum Jemand).

Wenn man immer wieder mal fährt, wird man auch früh genug Winterdiesel getankt haben. (Ab Anfang Oktober für -10°C(D), in A -20°C ab 1.10., in CH das ganze Jahr -20°C). Stellt man es im Sommer ab und will erst im Winter wieder los, kann das eine Lösung sein.

RK

flo16v am 14 Okt 2019 10:33:59

Hi,

die Frage und auch die Antworten sind einfach zu individuell.

Der eine fährt nur alle paar Wochen / Monate mal mit dem Womo los und hat keinen Bock sich um die Batterien zu kümmern und lässt deshalb Landstrom angesteckt und befeuert die Batterien mit der Erhaltungsladung.

Der nächste hat ne Solaranlage und überlässt dieser die Pflege und Ladung der Batterien.

Unser Womo steht bei uns auf dem Grundstück und ist weder da noch unterwegs an Landstrom angeschlossen. Wir fahren eigentlich jedes Wochenende los und ich schalte den Kühlschrank n paar Stunden bis einen Tag vor Abfahrt auf Gas ein. Solaranlage und Ladebooster sind bei uns für das füllen der Batterien zuständig.

Wobei wir letzens auf dem Wohnmobilstellplatz in Lüneburg auch am Landstrom waren... Dort bezahlt man den Strom leider pauschal mit der Platzgebühr mit :x Dafür haben wir dann halt mal mit Induktion gekocht und die Heizstäbe der Truma 6 E bemüht :-)


Gruß Flo

pipo am 14 Okt 2019 10:42:30

felix52 hat geschrieben:Meine Tipps:
Alle 7 Tage kurz durchlüften und danach mal die Heizung hochfahren.

Wozu?
Ich habe, wenn das Womo steht immer alle Schränke und Türen offen. So zirkuliert die Lunft und unangenehme Gerüche werden vermieden.

Wichtig: eine halbe Radumdrehung rollen lassen, um nen Standplatten zu vermeiden.

Hab ich auch noch nie gemacht und hatte bislang nie einen Standplatten.

Handbremse NICHT anziehen!

In der Tat könnte eine angezogene Handbreme in der feuchten Jahreszeit Probleme bereiten :mrgreen:

Volltanken mit Super Diesel von Aral. Nur die haben das ganze Jahr Frostschutz inkludiert ( Weiss ja kaum Jemand).

Ich tanke spätestens ab Oktober immer voll, bevor ich das Fahrzeug abstelle. Interessant wird es sicherlich ab -10°. Aber ab der Temperatur würde ich den DUC nicht mehr anwerfen :mrgreen:

Und an Landstrom hänge ich mein Womo alle vier Wochen für ein paar Tage. Das ist mein Konzept für langlebige Batterien :ja:

kroppie am 14 Okt 2019 11:23:01

mein wohnmobil hangt zuhause an den strom, warum?, dan speizen die 825Wp auf dem dach zuruck mittels netzinverter ins netz.

jos

mithrandir am 14 Okt 2019 15:23:59

WoMo hängt immer am Strom, wenn es geht. AUf jeden Fall zu Hause. ImWinter wird das Wasser abgelassen.
Batterien halten "gefühlt" normal lange (erst einmal getauscht in 8 Jahren).

Willibutz6 am 14 Okt 2019 17:07:50

Mein Wohnmobil hängt an Landstrom damit die Agm Batterien mit 14,7v geladen werden. Die Lichtmaschine schafft nur 14,4v.
Gruss Jörg

ThKunde am 14 Okt 2019 19:21:38

Ich habe 2x100Wp Solar auf meinem Fahrzeug, und 2x 90aH Batterie. Das reicht locker um nicht an den Strom zu müssen. Ich musste aber bei der Fahrzeug-Übergabe , schriftlich bestätigen, dass ich das Fzg, min einmal, für 24h an den Strom hänge, damit die Batterien, eine Ladezyklus durchlaufen können, um Tiefenladung vorzubeugen. Und am Strom kommt er, wenn ich los möchte, 24 std., davor, um den Kühlschrank runter zu kühlen

Elgeba am 14 Okt 2019 21:32:43

Mein Fahrzeug hängt in seiner Garage immer am Landstrom den ich aber während der Winterpause nur für 2 Tage pro Woche einschalte,reicht völlig aus.Während der Saison ist der Strom nur eingeschaltet wenn ich wegfahren möchte.

Gruß Bernd

chrisc4 am 14 Okt 2019 22:27:58

Elgeba hat geschrieben:Mein Fahrzeug hängt in seiner Garage immer am Landstrom den ich aber während der Winterpause nur für 2 Tage pro Woche einschalte,reicht völlig aus.Während der Saison ist der Strom nur eingeschaltet wenn ich wegfahren möchte.

Gruß Bernd


Das ist genau falsch, denn das interne Ladegerät geht jedesmal auf Schnellladung, das ist auf Dauer gar nicht gut für die Aufbaubatterie.
Die Starterbatterie erhält nur eine 2A Erhaltungsladung, das schadet zumindest nicht.

Horse am 15 Okt 2019 07:11:25

Hallo, es ist echt interessant die vielen unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Danach kann man sich schön sein eigenes Konzept zurecht legen. Vielen Dank, aber es kann gerne weiter gehen. Grüße

pipo am 15 Okt 2019 08:08:20

Horse hat geschrieben:Hallo, es ist echt interessant die vielen unterschiedlichen Meinungen zu lesen.

Den Königsweg scheint es tatsächlich nicht zu geben. Wir hatten schon Jahre, da hat mein Womo den gesamten Winter keinen Strom gesehen. Hat den Batterien wohl auch nicht geschadet.

mafrige am 15 Okt 2019 08:29:37

Also wir hatten unser vorheriges Wohnmobil einen Hymer C524 von 9/2002 bis 6/2018 unter dem Carport zu Hause immer an Landstrom!
Unsere beiden Gel-Batterien scheint das gut bekommen zu sein, denn sie waren auch nach 16 Jahren noch einigermaßen fit (70-80%) ... :wink:

Pechvogel am 15 Okt 2019 11:29:08

chrisc4 hat geschrieben:Das ist genau falsch, denn das interne Ladegerät geht jedesmal auf Schnellladung, das ist auf Dauer gar nicht gut für die Aufbaubatterie.
Die Starterbatterie erhält nur eine 2A Erhaltungsladung, das schadet zumindest nicht.


Im Prinzip geht es doch um die Sulfatierung der Pole einer Blei-Batterie.
Diese Sulfatierung geschieht schneller je leerer eine Batterie ist ( das hängt mit der Säure zusammen ).
Daher eine Batterie möglichst voll geladen lagern.

Aufhalten bzw. abschwächen läßt sich eine Sulfatierung durch hohe Ströme und evtl. mechanische Bewegung der Batterie ( wobei bei hohen Strömen die Säure als Elektrolyt auch "in Bewegung" gerät ).
Teilweise sollen sich die, bei der Sulfatisierung entstehenden, Kristalle dabei auch wieder auflösen lassen.

Insofern halte ich es wie Bernd:
mein Womo steht in der Garage und bekommt über eine Schaltuhr an zwei Tagen in der Woche für 12 Stunden Landstrom.
Ich hoffe dass dabei der anfängliche Ladestrom so groß ist dass die Sulfat-Kristalle aufgebrochen werden und sorge doch für eine fast volle Batterie während der Lagerung.
Und wenn ich mal unterwegs bin darf die Batterie ( bzw. alle drei ) auch gerne mal "fast leer" werden ( bis 50% ) bevor ich wieder an Landstrom anschließe.

Permanente Erhaltungsladung, auch über Solar, halte ich, für die Lebensdauer einer Blei-Batterie, für Kontraproduktiv.



Grüße
Dirk

bigben24 am 15 Okt 2019 12:02:29

Steht mein WoMo vor der Tür, reicht Solar für die Erhaltungsladung von Starter- und Aufbaubatterie, steht es in der Halle hängt es am Strom, auch nur für die Erhaltungsladung.

Gruß

thomas56 am 15 Okt 2019 12:11:32

Für ausreichend Strom reicht meine Solaranlage auch aus, aber sie schafft es nicht, dass erforderliche volle Ladeprogramm zu fahren.....solange scheint die Sonne gar nicht durchgehend. Deshalb kommt mein Fahrzeug für 48h/Monat ans Netz.

fulli1 am 15 Okt 2019 13:11:42

Moin,
nach dieser vereinfachten Gleichung bildet sich Bleisulfat doch nur beim Entladen (an beiden Elektroden); je tiefer entladen, desto mehr, und je länger entladen, desto größere Kristalle (die dann schwer wieder aufzulösen sind).



Demnach wäre es doch sinnvoll, den Akku immer möglichst voll zu halten, oder das Gleichgewicht vor der Bildung größerer Kristalle wieder nach links zu schieben.
Gruß
Volker

dieter2 am 15 Okt 2019 13:23:25

Wenn wir ende Oktober das Womo unterm Carport stellen kommt der Stecker drann.
Bis nächstes Jahr April.
Im Sommer wenn es mal steht auch,immer am Strom.

Gruss Dieter

mithrandir am 15 Okt 2019 13:58:04

pipo hat geschrieben:Den Königsweg scheint es tatsächlich nicht zu geben. Wir hatten schon Jahre, da hat mein Womo den gesamten Winter keinen Strom gesehen. Hat den Batterien wohl auch nicht geschadet.


Wahrscheinlich ist es tatächlich egal. Eine einigermaßen gute Markenbatterie macht da womöglich keinen Unterschied.
Was wir hier tun ist doch nicht wirklich wissenschaftlich. WIr erzählen uns Anekdoten, also Einzelfallbetrachtungen. Daraus kann man keine Kausalität ableiten.
Wenn ich hier grob drüberblicke, sehe ich keinen Trend. Es gibt Batterien, die ohne Dauerstrom langlebig sind und welche, die mit Dauerstrom genausolange halten.
Bestimmt gibt es Fälle bei denen die Batterie frühzeitig ablebte, mal mit, mal ohne Dauerstrom.
Das lässt vermuten, dass andere Einflüsse größer sind (Materialfehler, womöglich hat die Batterie auch mal einen Schlag (mechanisch oder elektrisch --> Spannungsspitze) abbekommen, manchmal hält eine Batterie auch einfach länger als eine andere, usw.)
Nehmt die Methode, bei der Ihr euch gut fühlt. Letzten Endes ist es wahrscheinlich egal.
Ist wie bei Krankheiten. 80% gehen von selbst weg, wenn man nur lange genug wartet (schlimmstenfalls wird die Krankheit durch den Tod geheilt :-) ). Manche Leute warten eine ganze weile, probieren alles Mögliche aus. Erst Tees, dann Schlammbäder und dann Homöopathie. Dann ist die Krankheit weg und man glaubt die Homöopathie hat geholfen, obwohl es halt doch nur Zucker oder Wasser ist.
Wer Lust und Zeit hat, kann ja mal eine Testreihe machen. 400 Batterien vom gleichen Modell, am besten gleiche Charge.
100 Dauerstrom
100 einmal die Woche 12 Stunden
100 zufällig imer mal wieder 2-8 Stunden laden.
100 nie an den Strom.
Und dann alle paar Monate die Qualität messen.
Ohne das Ergebnis betreiben wir Kristallkugelleserei.

mafrige am 15 Okt 2019 14:07:17

mithrandir hat geschrieben:... Daraus kann man keine Kausalität ableiten.
Bestimmt gibt es Fälle bei denen die Batterie frühzeitig ablebte, mal mit, mal ohne Dauerstrom.
...
Wer Lust und Zeit hat, kann ja mal eine Testreihe machen. 400 Batterien vom gleichen Modell, am besten gleiche Charge...
Ohne das Ergebnis betreiben wir Kristallkugelleserei.


Wenn jeder schreibt, ob beim Abstellen an Landstrom oder nicht und wie lange seine Batterie (auch die Art) überlebt, dann hätten wir ja einen Trend ... :lol:
Meine 2x Gel haben 16 Jahre mit ständigen Landstrom zu Hause überlebt (Solar konnte wegen Carport nicht wirken) ... :ja:

felix52 am 17 Okt 2019 03:26:05

Bei allem Respekt gegenüber den bisher hier geäusserten Meinungen.....

Es ist im Gegensatz zu Li- Akkus schon sinnvoll, den "normalen" Akku durch sehr zielgerichtetes Laden am Leben zu halten. Also idealerweise
ausser Li-Akku ganz oben im Grenzbereich. Dann bleibt er fit.
Wer möchte denn jetzt wirklich behaupten, dass eine optimierte Mppt Solaranlage ausreicht?
In den meisten Fällen "JA".
Aber was macht es zur weiteren Daueroptimierung eigentlich soo unmöglich, neben der Nutzung von Solar ein Dauerladegerät aanzuschließen?
Die Stromaufnahme ist, wie gesagt, sauwenig und saubillig. Es geht ja nur um Ausgleichsstromspannung. Ohne Solarunterstützung je nach
Wetterverhältnis. Auch und gerade im Winter, wennSolar nicht ausreicht.
Kaum mehr an Kosten.
Also:
ERHALTUNGSLAdUNG! Dabei geht es um wenige Öcken.
Optimal ist ein Ladegerät mit Temperatursensor.

Es kann und darf hier nicht verbreitet werden, dass im Winter etwa alle 2 Monate "nachgeladen" wird und dennoch die Batterie
"Top in Ordnung ist"!
So etwas ist unseriös, Bitte Ladelog beifügen inkl. genauer Angaben zur Batterie!
Ich bitte um Seriosität.
Denn Newbies suchen hier Hilfe. Und das ist gut so. :)
Dies ist ein FACHTHEMA. Und wer vom "Fach" ist sollte das auch dokumentieren!

pipo am 17 Okt 2019 09:29:39

felix52 hat geschrieben:Denn Newbies suchen hier Hilfe. Und das ist gut so. :)
Dies ist ein FACHTHEMA. Und wer vom "Fach" ist sollte das auch dokumentieren!

Die Ursprungsfrage ist aber eine Andere. Es geht IMHO darum, wieso Wohnmobile daheim an Ladestrom gehangen werden. Und hierzu gibt es halt viele Vorgehensweisen.

Ich finde die hier teilweise extreme Fachsimpelei falsch am Platz. In einem anderen Unterforum gabe es schon genug Streit der sogn. Experten.

dieterk am 17 Okt 2019 10:41:33

Hallo,
dann gebe ich, obohl kein Fachmann, aber Nutzer, auch mal meinen Senf dazu :)

Ich habe schon beides ausprobiert, d.h. Standzeiten längerfristig ( Winter) ohne Strom und auch Standzeiten mit Strom.

Fazit für mich: mit Strom.

Die erste Batterie, das waren die Zeiten ohne Strom, war nach 3 Jahren hinüber. Kann natürlich tlw. auch andere Ursachen gehabt haben (Banner Running Bull AGM mit Schaudt-EBL :? )
2014 habe ich dann zwei Gel-Akkus (Exide) eingebaut, im ersten Winter stand das Womo ohne Strom. Konnte immer schön den Ladestand kontrollieren (Batteriecomputer). Kein Problem für die Aufbaubatterien, aber die Fahrzeugbatterie hat dann die Grätsche gemacht. Im März ging nix mehr, musst Starthilfe geben und anschließend an ein externes Ladegerät.

Seither hängt das Womo immer am Strom und es gibt keine Probleme mehr. Akkus haben nach 5 Jahren wenn ich abdocke 13,2V.
Fahre auch weg und bin auch schon mal zwei bis drei Tage ohne Landstrom (auch ohne zwischendurch zu fahren), auch keine Problem für die Akkus unter Belastung. Waren noch nie unter 12,7 V.
Sind aber jetzt nur meine Erfahrungen...…

Gruß
Dieter

kamann am 17 Okt 2019 11:58:06

Hallo:
Mein Womo hängt in der warmen dunklen Garage immer am Strom, weil:
Wenn man in die dunkle Garage geht macht man Licht an und wenn man dann weiter ins dunkle Womo geht macht man dort auch Licht an.
Und wenn man das Womo verläßt kommt man in die erleuchtete Garage Und vergißt weils ja hell ist das Licht om Womo auszumachen......
Und nach Wochen waren die Batterien platt! Und deswegen Womo IMMER am Netz!!
mfG KH
























u

andwein am 17 Okt 2019 12:49:19

Die Antwort ist so einfach (wenn man sich nur auf das Wort Landstrom bezieht)
Alle meine Wohnmobile waren (außer im Urlaub und bei Reparaturarbeiten) noch nie daheim an Landstrom angeschlossen.
Und ich habe immer noch den ersten Satz Aufbaubatterien,
aber ich habe auch schon immer eine Solaranlage und mein Fahrzeug steht im Freien.
Ohne diese Zusatzinformationen sind die Aussagen relativ wertfrei.
Gruß Andreas

Kistenmann am 17 Okt 2019 20:23:53

Darf ich in dem Zusammenhang die Eingangsfrage um eine technische Frage ergänzen?
Wenn ich am "Landstrom" hänge muss dann im WoMo 12V eingeschaltet bleiben? Wir haben einen Schaudt EBL99 mit Bedienpanel LT99, wo ich 12V ein-/ausschalten kann.
Sorry, wenn die Frage zu "einfach" ist, aber ich werde aus der BA des EBL99 nicht so recht schlau... und Danke schon mal für die Antworten :lach:

dieter2 am 18 Okt 2019 00:28:30

Ob Du den 12V Schalter an oder aus machst hat keinen Einfluß auf die Ladetechnik des EBL bei Landstrom.

Gruss Dieter

Kistenmann am 18 Okt 2019 05:56:19

Moin! Und Danke, Dieter!

dieterk am 18 Okt 2019 08:54:25

Kistenmann hat geschrieben:Moin! Und Danke, Dieter!


Wie mein Namensvetter schon sagt, hat keinen Einfluss.

Darf auch nicht.
Sonst könntest Du nicht, wie ich über Winter, die Wasserhähne offen lassen, Toilettentankschieber offen etc., da dann die SOG und die Tauchpumpe laufen würden.

Gruß
Dieter

dieterk am 18 Okt 2019 09:01:14

andwein hat geschrieben:aber ich habe auch schon immer eine Solaranlage und mein Fahrzeug steht im Freien.
Ohne diese Zusatzinformationen sind die Aussagen relativ wertfrei.
Gruß Andreas


Hallo Andreas,

da gebe ich Dir natürlich unumwunden recht.
Wenn eine Solaranlage etc. installiert ist, das Womo steht im Freien, sieht die Sache wieder anders aus.

Mein Womo steht ohne Solar im Carport.
Ich habe das Gefühl, es gibt immer irgendwelche kleinen elektronischen Helferlein, die permanent in dem Wägelchen unterwegs sind, und wenn es nur das Radio ist, wenn dieses nicht über die Zündung geschaltet ist (auch in Off-Zustand).
Diese nuckeln dann in ganz kleinen Häppchen an der Fahrzeugbatterie.
Nach 5-6 Monaten Standzeit, was schon mal vorkommt, ist diese dann am Ende, gerade wenn die Batterie schon älter ist.

Gruß
Dieter

Kistenmann am 18 Okt 2019 10:34:18

dieterk hat geschrieben:...
Sonst könntest Du nicht, wie ich über Winter, die Wasserhähne offen lassen, Toilettentankschieber offen etc., da dann die SOG und die Tauchpumpe laufen würden.
Manchmal kommt man auf die einfachste Erklärung nicht :ja: :lach: Schönen Dank!

Horse am 18 Okt 2019 20:39:55

Hallo, ich als Themenstarter möchte mich zwischendurch auch noch mal melden, vielen Dank für rege Beteiligung ich sauge alles auf wie ein Schwamm. Grüße aus Lübeck

felix52 am 19 Okt 2019 00:09:29

andwein hat geschrieben:Die Antwort ist so einfach (wenn man sich nur auf das Wort Landstrom bezieht)
Alle meine Wohnmobile waren (außer im Urlaub und bei Reparaturarbeiten) noch nie daheim an Landstrom angeschlossen.
Und ich habe immer noch den ersten Satz Aufbaubatterien,
aber ich habe auch schon immer eine Solaranlage und mein Fahrzeug steht im Freien.
Ohne diese Zusatzinformationen sind die Aussagen relativ wertfrei.
Gruß Andreas



Moin Andreas,
diese, Deine Aussage erstaunt mich jetzt seeehr...... :eek:

Du hast immer noch den ersten Satz Aufbaubatterien? :roll:
Jawoll. Keine Aussagen mit irgendwelcher Aussagekraft: Welche? Welche Nutzungsdauer? Wie alt?
DU BIST doch hier der Experte! Hast mehr als 30 pos. Bewertungen von mir bekommen....

Wenn man wirklich einen düsteren Wintermonat vor sich hat....?
Selbst die beste Solaranlage mit dem besten MPPT-Solarregler versagt, wenns mal eine Woche bei eingeschalteten Systemen versagt und löst einen
Ladezyklus aus. Von Schneebedeckung mal abgesehen.

Was passiert denn eigentlich, wenn "nachrangig" 230 V Landstrom angeschlossen wird?
Und nachrangig ist der, wenn z.B. der Solarertrag intelligenterweise direkt in die Batterie geht?
Lösung: Der Dauerstrom via Landanschluss ist nachchrangig, verbraucht kaum Geld, weil ja nichts zu laden ist.
Und ansonsten springt er ein, ohne dass ich im App-Wahn laufend die Batteriespannung mit Alarmfunktion mitgeteilt bekomme.
Unhörbar, kaum messbar, ohne Nervenstress und noch weniger Kosten als wenig. Aber SICHERHEIT und Schutz vor der Todesfalle unnützer
Zyklen. :mrgreen:


Verzeih mir.... :cry:

andwein am 19 Okt 2019 11:08:46

felix52 hat geschrieben:...Moin Andreas, iese, Deine Aussage erstaunt mich jetzt seeehr..Du hast immer noch den ersten Satz Aufbaubatterien? Welche? Welche Nutzungsdauer? Wie alt?

OK ich liefere nach:
2x95Ah Exide AGM, Nutzungsdauer 11 Jahre, Restkapazität lt. Batterietester Ford vor 4 Jahren ca. 70%
Überschlag Nutzungszeit/Zyklen:
Pro Jahr ca. 60 Tage Nutzung bei 50% Entladung = 660 Halbzyklen = 330 Vollzyklen
Was möchtest du sonst noch wissen??
Freundliche Grüße, Andreas

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