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LiFePo4 - Fertigakku oder Selber bauen? 1, 2, 3, 4


bigben24 am 14 Okt 2019 11:05:48

Guten Morgen,
wie heißt es so schön: "Ich denke also bin ich" ;-) Seit gestern habe ich wieder das "Hirnbizzeln" wegen LiFePo4 Akkus, gerade auch weil jetzt in der dunklen Jahrezeit noch ein paar Kurztrips angesagt sind und Solar ja kaum noch was bringt: Ergo habe ich gestern Abend mal wieder viel gelesen und gegrübelt und bin leider nicht wirklich richtig schlau geworden. Meine AGMs sind ja im Prinzip noch gut, aber etwas mehr Kapazität wäre schon angenehm, einen Dritten möchte ich aber nicht noch dazustellen.

Deshalb mal die Frage an Euch, wissend das die Antworten unterschiedlich ausfallen werden, aber hoffentlich für mich erhellend ;-)

Vorausgeschickt: Das Fahrzeug ist wie folgt ausgestattet: EBL 30, 2 x AGM 95AH mit Zusatzlader, 25A Ladebooster, 2 x 120Wp Solar, Solarregler Büttner MT 250?, Wechselrichter Dometic DSP 1812T, Votronic Bluetooth Connector und einem Büttner 4000IQ Batteriecomputer inkl. Meßshunt und alles spielt fehlerfrei miteinander. Mein mittlerer Tagesverbrauch im Sommer liegt so bei etwa 40-45Ah im Winter etwas höher.

Das Problem der Ladung unter 0ºC bei LiFePo4 ist mir bekannt, ebenso der Vorteil, den die Winston LiFeYPo4 Zellen bieten. Wozu ich nur nicht wirklich Lust habe ist meine ganze Elektrik auseinander zu rupfen und wieder neu zusammen zu bauen. Von daher denke ich eben auch darüber nach, mir einfach einen "Fertigakku" mit integrierter BMS zu kaufen und diesen 1:1 gegen die AGM auszutauschen. Das würde mir zumindest die ganze Bastelei ersparen und ginge ziemlich fix. Ich könnte auch unter Kostengesichtspunkten erst mit z.B 1 x 100Ah anfangen, das wäre in etwa die gleiche verfügbare Energie, die ich jetzt auch habe und evtl. später noch einen 2. Akku dazuzustellen, wobei mir in Summe wahrscheinlich 160Ah Gesamtkapazität ausreichen würden.

Was ich nicht einschätzen kann ist, ob meine installierten Komponenten alle so wie installiert mit dem LiFePo4 Akku zusammenspielen.
Möglichkeiten gibt es ja ein paar, wie Liontron, Fraron oder Lisunenergy, wobei ich bei letzterem nicht weiß, ob ein 1:1 Austausch möglich ist. Die Preise bei den Erstgenannten würden so bei 1.800 bis 2000€ liegen, bei Lisunenegy habe ich noch nicht nachgefragt (kommt noch)

Ein Hersteller sagt, das "seine" Akkus bis -10ºC laden, aber weniger, wenn die Akku Kerntemperatur </= 0º ist. Da die Akkus die Wärme vom Innenraum abbekommen, dürfte das kein Problem sein, im Winterlager würde ich sie "abschalten" so daß nur der Starterakku eine Erhaltungsladung bekommt.

Die Winstonzellen wären unbestritten die bessere Lösung, aber wie schon erwähnt habe ich nicht die allzu große Bastellust. Handwerklich zutrauen würde ich mir das schon, ich kann Elektrik (Haus) bohren, löten basteln etc.

So nun sitze ich hier und kann mich nicht entscheiden und würde mich daher über Eure TOP Tips und Ratschläge feruen:

Herzlichen Dank

GRuß

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IchBinsWieder am 14 Okt 2019 11:28:21

bigben24 hat geschrieben:... Die Winstonzellen wären unbestritten die bessere Lösung, aber wie schon erwähnt habe ich nicht die allzu große Bastellust. Handwerklich zutrauen würde ich mir das schon, ich kann Elektrik (Haus) bohren, löten basteln etc. ...


Ich würde die Bastellösung wählen, weil es a) kein großer zeitl. Aufwand ist und b) du das auch nur einmal machst.
Stell dir einfach die Frage: Warum Kompromisse eingehen, wenn man den Block in ner halben Stunde zusammen hat?

joekel am 14 Okt 2019 11:30:45

Guten Morgen, mit einem 180ah (1290€) oder zwei 120ah (je 795€) Roburakkus haste für kleines Geld Ruhe. Seit einem Jahr auch im Hymer und schaue gar nicht mehr danach....

Gruss ekel

hmarburg am 14 Okt 2019 12:07:17

Hallo Bigben,

ein 1zu1-Austausch funktioniert nur gut, wenn deine verbaute Ladetechnik (Netz und Solar) sowie dein Booster mit LI umgehen können. Außerdem sollten die vorhandene Leitungen ausreichend dimensioniert sein.

Ich habe mir vor kurzem eine LiFePO4 von Liontron mit 150Ah eingesetzt und das ganze mit einem Tripple-Netzteil verheiratet.

--> Link

Es war zwar einiges zu tun, bis alles an seinem Platz und verdrahtet war, aber der Aufwand hat sich gelohnt.

Gruß, Holger

joekel am 14 Okt 2019 12:17:32

Wieso müssen die Geräte mit Li umgehen können ? die Ladenquellen müssen nur das tun was sie sollen- Laden....der Rest macht das BMS.

hmarburg am 14 Okt 2019 12:21:58

Wieso haben die meisten aktuellen Ladegeräte (Netz, Solar, Booster) dann eine Lithium-Einstellung, wenn diese nicht nötig ist und das BMS alles regelt?

Gruß, Holger

egocogito am 14 Okt 2019 12:28:50

Mit deinen Komponenten (der Booster ist ein bissl schwach) dürfte ein Austausch an und für sich kein Problem darstellen. Wie sich die Preise derzeit am Markt verhalten, ist bei Kapazitäten bis 200Ah ein Fertigakku die wahrscheinlich bessere Wahl, weil weniger Arbeit und bessere Preise. Bei diesen Fertigakkus, die ja derzeit wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, gibt's wenig Langzeiterfahrungen und auch das Temperaturproblem. Wenn aber das BMS die Ladefunktion verlässlich trennt, sind auch die Minustemperaturen gegessen. Beim Wechselrichter musst du darauf achten, ob das BMS auch mitkann, gibt hier einige Beispiele, dass der Akku einfach abschaltet. Günstig wäre bei den Ladegeräten noch die LI-Einstellung, zumindest beim Solarregler, weil der im Grunde immer läuft.

Wenn du die "Bastellösung" ins Auge fasst, so ist die Mehrarbeit die Konfiguration des Akkus. Wenn die Bestandteile passen, ein sehr überschaubarer Zeitaufwand. Von der Verschaltung deiner Bordelektrik änderst sich insofern nichts, weil, wenn sie für den Fertigakku passt, ist dem auch so bei der "Bastellösung". Hier ist also der Arbeitsaufwand, wenn etwas geändert werden muss, gleich hoch.

Bei den Winstonzellen wird's preislich mit höherer Kapazität gegenüber den Fertigakkus ziemlich ausgeglichen, wenn nicht sogar besser. Wenn man sich dann auch noch die Bestandteile selbst erliest und zusammensucht, dann ist es in jedem Fall die günstigere Variante, bedeutet aber auch einen gewissen Mehraufwand an Lesen und Arbeit. Bei diesen Zellen umfasst die Kapazität üblicherweise ein Mehr von ungefähr 10%, man hat kein Problem mit Temperaturen und den Vorteil, sich helfen zu können, wenn irgendein Defekt auftritt.

Wenn du Interesse an Technik und keine zwei linken Hände hast bzw. dir die Arbeit Spaß macht, fass den Selbstbauakku ins Auge.

Wenn du wenig Arbeit haben möchtest und keine Temperaturprobleme befürchtest, kauf dir 'nen Fertigakku.

Entscheiden musst du selbst :-)

hmarburg am 14 Okt 2019 12:42:51

joekel hat geschrieben:Damit es Pappnasen kaufen.....


Vielen Dank für die Blumen!
Wenn du aber nicht mehr drauf hast, als Beleidigungen, bist du schon nicht ernst zu nehmen.

egocogito am 14 Okt 2019 12:45:59

joekel hat geschrieben:……......


Ich habe für diese unqualifizierte Meldung gelb gedrückt, vielleicht findet sich ja noch wer......

Bodimobil am 14 Okt 2019 12:57:22

Ich stimme egocogito zu 100% zu.

Da du bereits einen Booster hast steht einem 1:1 Austausch eigentlich nichts im Wege. Erst recht wenn Solarregler und Booster eine Li-Einstellung haben.
egocogito hat geschrieben:Mit deinen Komponenten (der Booster ist ein bissl schwach) dürfte ein Austausch an und für sich kein Problem darstellen.

Über den schwachen Booster bin ich auch gestolpert. Ich vermute dein Ladestrom läuft über den EBL. Mit einem stärkeren Booster unter Umgehung des EBL könntest du die bessere Ladefähigkeit der Li- Akkus noch besser ausnutzen und z.B. mit einer Fahrzeit von einer Stunde den Tagesbedarf nachladen. Das ist gerade im Winter ohne Solarstrom ein großer Vorteil.
Gruß Andreas

joekel am 14 Okt 2019 13:44:38

Warum unqualifiziert..... es ist nun mal Tatsache, dass mit Li-Akku , der Angst, Unwissenheit und dem Zubehör ein Riesengeschäft gemacht wird. Jeder Mist den Händler oder Medien verbreiten wird ungeprüft übernommen und hier als endgültige Weisheit gepostet. Ein Fertigakku verhält sich mit BMS wie ein bisher verbauter Bleiakku (bei dem hat es keine App und Blinklichter gebraucht). Ebenso die Diskussionen um Ladebooster, warum sollen 25 Ampere Ladestrom nicht reichen ? Zudem seine vermutliche Duc-Lima den Mist gar nicht bräuchte. Auch mit den 45 Ampere Ladestrom wäre ich erstmal vorsichtig, denn das BMS bzw. die Zellen sind der limitiernde Faktor bezüglich des max. Lade und Entladestromes. Einzig den Solarregler würde ich vom Ladeverhalten verändern ...falls überhaupt möglich, mit den billigen Chinareglern war das schon vor 15 Jahren alles kein Thema.
So gut wie die Winstonzellen im Selbstbau auch sind, der Einbauort und die Befestigung sollte man im Blick haben. So manche Holzverschlagslösung werden bei einem Unfall zu einer echten Gefahr. Der Eigenbau wird mit den bei den einschlägigen Anbietern von Winstonzellen incl. Zubehör kein Schnäppchen werden.
Wer alles glaubt und ungeprüft übernimmt zahlt drauf.....also doch Pappnase.

egocogito am 14 Okt 2019 13:58:42

Weil dein Diskussionsstil und dein Ton beleidigend und unterste Schublade sind. Sobald jemand nicht deiner Meinung ist, greifst du zu diesem höchst fragwürdigen Stil. Von daher erspare ich mir jede weitere Diskussion mit dir.

Im Übrigen sind einige von dir behaupteten Dinge nicht nur in deinem letzten Post einfach falsch, aber was soll's, es gibt eben Leute, die die Weisheit mit dem Schöpflöffel inhaliert haben.

hmarburg am 14 Okt 2019 14:02:28

Und du hast das Wissen mit Löffeln gefressen. Gratulation!

Ich bezwiefle sehr, dass sich ein LiFePO4 mit seinem BMS wie ein Bleiakku verhält. Und wenn wir gerade dabei sind, Flüssigkeit, Gel oder AGM.

thomker am 14 Okt 2019 14:11:39

Moin zusammen,

ich bin dann mal wieder ein bisschen ketzerisch: je nach dem, wie lang und wie dick deine Zuleitungen zum EBL sind, kannste den Booster ersatzlos streichen, die Kabel wieder an den EBL und gut is.

Bei mir ist der Ladestrom mit 10 mm2 Kabeln und ca 3m Länge immer deutlich über 25A aber niemals über 50A, also wäre der Booster, der bei deinen AGM's noch sinnvoll war, ne Bremse.
Natürlich favorisiere ich den Lisun-Bausatz, sonst hätte ich den ja nicht selber.

Einen Vorteil kann ich noch einbringen (denke ich gerade auch drüber nach): Wenn du z.B. dir jetzt einen 160er Satz kaufst, und später doch noch auf die Idee kommst, die Kapazität zu verdoppeln oder zu verdreifachen, kaufst du nur noch 4 oder 8 gleiche Zellen dazu und gut is wieder. Den Rest der Elektronik hast du ja schon.

Den EBL stellst du auf Blei-Säure 14,4V, den MT4000 (welcher Shunt?) auf Li, Solarregler wenn möglich auch, Temperatursensor ab, fertig. Ich denke der Aufwand ist nicht viel größer als bei Fertigakkus und dein WR läuft, solange der nicht defekt ist. Von den unterschiedlichsten Problemen bei einigen Fertigakkus haben die Lisun-Kunden noch nie was gemerkt... :mrgreen:

Gruß
Thomas

Bodimobil am 14 Okt 2019 14:13:30

joekel hat geschrieben:... Ein Fertigakku verhält sich mit BMS wie ein bisher verbauter Bleiakku ...

Dann frage ich mich warum so viele auf LiFePo wechseln, wenn das doch alles neuer Wein in alten Schläuchen ist.

Und was welcher BMS in welchem Fertigakku macht steht in den Sternen und bleibt oft Betriebsgeheimnis. Ein Beispiel: Welcher Fertigakku unterbindet denn die Ladung bei niedrigen Temperaturen? Nur wenige geben das an. Vermutung: Sie haben keine temperaturgesteuerte Schutzschaltung. Also sollte man dafür etwas vorsehen!
Das andere ist die höhere Spannungslage. Was meinst du zeigen die 5 Ladezustands LED eines einfachen Panels an, wenn die Li kurz vor leer ist?
Und selbst wenn die Spannung in Volt angezeigt wird, kann man daran kaum den Ladezustand erkennen (bis auf ganz voll und ganz leer).
joekel, auf dich passt das Dieter Nuhr Zitat wie die Faust aufs Auge.

Gruß Andreas

hmarburg am 14 Okt 2019 14:21:11

thomker hat geschrieben:...ich bin dann mal wieder ein bisschen ketzerisch: je nach dem, wie lang und wie dick deine Zuleitungen zum EBL sind, kannste den Booster ersatzlos streichen, die Kabel wieder an den EBL und gut is.
...


Ich bin nicht so ein Freund mit Heizwiderständen den Ladestrom zu regulieren, da ist mir etwas Leistungselektronik lieber.

Gruß, Holger

cbra am 14 Okt 2019 14:26:16

ich habe fertig gekauft weil ich zum elektrobasteln keine lust hatte, mir das auch nicht wirklich zutraue und ich auch skeptisch bin wie die regelung der haftung ist wenn was daneben geht.

in diesem forum wird tlw die meinung vertreten dass jeder der als landstromkabel 1,5mm² verwendet , gar noch miit schukostecker mit einem fuss im knast steht, wenn der die schukodose selber anklemmt sowieso - und das andere extrem ist der bausatz mit akkus und extrem hohen strömen. wie ist das eigentlich wenn so ein eigenbausatz abfackelt? stell mir das problematischer und realistischer vor als ein problem wegen zu klenem kabelquerschnitt beim landstrom

joekel am 14 Okt 2019 14:37:04

Die Spannungslage läßt sich selbst mit einfachen System im Auge behalten ( mit Messgerät die Spannungslage austesten.)
Klappt sogar mit meinem Wassertank , dieser kennt auch nur vier Zustände. Aber bei dieser Phobie um Leer oder ganz Voll müßte jeder mit Ultraschallsonden mit 0,5% Genauigkeit unterwegs sein. Geht auch bei der Toilette, die ist vollgeschissen und zugefroren allerdings ein echtes Problem.
Was soll ferner passieren wenn ich mich in ein total ausgekühltes Wohnmobil ( -20 Grad) auf Reise begebe, macht Ihr ja scheinbar alle oft. Der Akkus lädt nicht oder kaum auf......macht Blei auch nicht. Wo und was für ein Schaden soll da entstehen ? Also mit Landstrom oder Motorlauf die Heizung in Betrieb nehmen, alles wie immer.

egocogito am 14 Okt 2019 14:42:17

cbra hat geschrieben:ich habe fertig gekauft weil ich zum elektrobasteln keine lust hatte, mir das auch nicht wirklich zutraue und ich auch skeptisch bin wie die regelung der haftung ist wenn was daneben geht.


Das mit der Frage der Haftung hast du schon, wenn du einen Schalter oder sonst etwas einbaust, ohne eine Werkstatt zu beauftragen. Du hast doch einen Selbstausbau, wenn ich mich richtig erinnere, hast du die Elektrik und Elektronik ausschließlich beim Professionisten machen lassen? Außerdem bringen auch Fertigakkus hohe Ströme und das Problem der Hitzentwicklung sind doch zumeist falsche Anschlüsse, Leitungen, Sicherungen, Übergangswiderstände, falsche Crimpungen, also alles Dinge, die mit dem Akku selbst einmal nichts zu tun haben.

Aber, und das betone ich ausdrücklich, Selbstbauakkus und deren Einbau sollten nur diejenigen machen, denen auch bewusst ist, was sie da tun und die auch wissen, welche Ströme wirklich fließen können.

rkopka am 14 Okt 2019 15:10:16

Bodimobil hat geschrieben:Das andere ist die höhere Spannungslage. Was meinst du zeigen die 5 Ladezustands LED eines einfachen Panels an, wenn die Li kurz vor leer ist?

Das ist aber selbst bei Blei nicht mehr als ein Schätzeisen. Selbst mein mieser Akku war immer noch auf 5 ohne Last oder im oberen Entladungsbereich. Erst ganz kurz vor dem Abschalten und lang nach einer rmöglichen Schädigung ging die erste LED aus. Bei den Ausgaben sollte ein BC drin sein, der entweder korrekte % bringt oder zumindest genau Spannungen und Verbrauch anzeigt.

RK

siusebem am 14 Okt 2019 15:51:44

Vielleicht fragt sich hier der eine oder andere , warum kommt vom TE keine Reaktion mehr.
Ich denke das liegt daran, dass jedes mal wenn hier jemand ein Thema mit LiFEPO erstellt, das ihm eigentlich bei der Entscheidung „1:1“ oder „Bastellösung“ helfen soll, eine Grundsatzdiskussion der beiden Lösungen entfacht wird.

egocogito am 14 Okt 2019 16:01:18

thomker hat geschrieben:Moin zusammen,

ich bin dann mal wieder ein bisschen ketzerisch: je nach dem, wie lang und wie dick deine Zuleitungen zum EBL sind, kannste den Booster ersatzlos streichen, die Kabel wieder an den EBL und gut is.



Das kann natürlich gut sein und wäre zu testen bzw. auszumessen, wobei aber der EBL mit LiMa in Verbindung mit der Solaranlage beim Laden mit 50A+ doch etwas überfordert sein könnte.

siusebem am 14 Okt 2019 16:11:13

Bodimobil hat geschrieben:Ein Beispiel: Welcher Fertigakku unterbindet denn die Ladung bei niedrigen Temperaturen? Nur wenige geben das an.

Die SuperB-Epsilon macht das, und es wird auch angegeben, das nur als Hinweis.

joekel am 14 Okt 2019 16:11:34

Einen Grundsatzdiskurs zwischen beiden Varianten sehe ich hier weniger, egal welche ...Li-akkus sind unbestritten ein Fortschritt. Allerdings hege ich den Verdacht der Schleichwerbung, daher geht es weniger um Lösungen oder dem Austausch zum Für und Wider einzelner Schritte. Argumente werde da kaum ausgetauscht, allenfalls das Nachplappern von Werbephrasen ...Kältetod, Abbrennen von Leitungen und Relais usw....und der meiste Spass entsteht wenn getroffene Hunde jaulen. Ja ich bin unbequem....und die Welt ist schlecht.

Stocki333 am 14 Okt 2019 16:15:57

hmarburg hat geschrieben:Und du hast das Wissen mit Löffeln gefressen. Gratulation!

Ich bezwiefle sehr, dass sich ein LiFePO4 mit seinem BMS wie ein Bleiakku verhält. Und wenn wir gerade dabei sind, Flüssigkeit, Gel oder AGM.

Er hat vermutlich Duracell Batterien eingebaut. die halten das entscheidene Stückchen länger. Somit braucht er sich nicht um so schnöde Dinge wie BMS Verkabelung, Booster, Laderegler kümmern. Einfach bei der Tanke halten, neue Duracel kaufen, in den Batteriehalter hinein. Und der Karren hat wieder Strom.
Anders kann ich mir die Argumentation nicht erklären. Wir sind hier in einem Fachforum. Und nicht im Polemikforum.
Ja ich bin unbequem....und die Welt ist schlecht.

Und wenn der Schreiber nichts zum Thema Beizutragen hat, soll er Schweigen.
Gruß Franz

Bodimobil am 14 Okt 2019 16:21:36

Stocki333 hat geschrieben:Und wenn der Schreiber nichts zum Thema Beizutragen hat, soll er Schweigen.
Gruß Franz


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joekel am 14 Okt 2019 16:22:58

Da schau her , dich habe ich schon vermisst.... :lol:

biauwe am 14 Okt 2019 16:32:49

Fertigakku!
Bild

Einfacher Austausch und kein loses Kabelgewusel.

siusebem am 14 Okt 2019 16:36:14

Dito



Mache da einfach mal mit.

hmarburg am 14 Okt 2019 16:37:31

joekel hat geschrieben:...Ja ich bin unbequem....und die Welt ist schlecht.


Du bist nicht unbequem, sondern wirfst irgendwelche Thesen hin, beleidigst Forenmitglieder und bleibst Antworten schuldig.
Das ist alles was du kannst und das ist verdammt wenig.

bigben24 am 14 Okt 2019 16:46:07

siusebem hat geschrieben:...... warum kommt vom TE keine Reaktion mehr.
........

Doch doch, ich komme nur mit dem lesen, verstehen und bewerten nicht so richtig nach :eek: - ich bin noch da und denke weiter über die "neuen" Eindrücke nach. Wenn die sortiert sind frage ich weiter :mrgreen:

Danke bis dahin - es sortiert sich noch ;-)

Gruß

Bodimobil am 14 Okt 2019 16:50:12

bigben24 hat geschrieben:Doch doch, ich komme nur mit dem lesen, verstehen und bewerten nicht so richtig nach :eek: -


:daumen2:

siusebem am 14 Okt 2019 16:51:03

Ich würde gern mal nachfragen, wie sind deine Batterien verbaut, unter einem Sitz?
Welchen Ladebooster hast du verbaut 25A gibt es ja nicht nur einen. Was ist das für ein Zusatzlader?

spechtinator am 14 Okt 2019 16:51:28

Hallo,

ich hatte ungefähr die gleiche Konstellation. Da bei mir die Akkus unter dem Beifahrersitz verbaut sind, kam für mich nur die Fraron in Frage. Alle anderen 100Ah-Fertigakkus waren ca. 2-3cm höher und damit zu hoch. Die Fraron hat noch Polklemmen, was den 1:1 Austauch einfacher machte. Auch wollte ich mir die Option lassen später wieder bei Bedarf eine zweite danebenstellen zu können, so daß auch hier keine Größere reinpasste - auch nicht verquer oder hingelegt. Daher fiel für mich auch der Selbstbau aus. Erstens wegen der Größe und zweitens wegen einer eventuellen Vergrößerung. Ich wollte nicht später alles wieder auseinandernehmen müssen.

Bislang reicht mir der eine Akku aber völlig aus. 2 Tage frei stehen passt mit ca. 20% Rest wenn keine Sonne scheint. Mit viel Sonne unendlich. Kommt aber sicher auch auf den individuellen Verbrauch an.

Mein Booster leistet 30A, was ich auch als ausreichend empfinde. Wir sind eher die Reisenden als die Stehenden, also 1 bis 2 Stunden Fahrt und der Akku ist wieder voll.

Bye Christian

siusebem am 14 Okt 2019 16:55:21

spechtinator hat geschrieben:Hallo,
Da bei mir die Akkus unter dem Beifahrersitz verbaut sind, kam für mich nur die Fraron in Frage. Alle anderen 100Ah-Fertigakkus waren ca. 2-3cm höher und damit zu hoch. Die Fraron hat noch Polklemmen, was den 1:1 Austauch einfacher machte. Auch wollte ich mir die Option lassen später wieder bei Bedarf eine zweite danebenstellen.
Bye Christian


Das alles gilt aber nicht nur für die Faron.

bigben24 am 14 Okt 2019 17:03:36

Danke für den substanziellen Post ;-)

egocogito hat geschrieben:Mit deinen Komponenten (der Booster ist ein bissl schwach) dürfte ein Austausch an und für sich kein Problem darstellen.


Im Moment ist ein Schaudt 121525 verbaut, der könnte auf den121545 getauscht werde, wäre ja kein großer Aufwand

egocogito hat geschrieben:Wie sich die Preise derzeit am Markt verhalten, ist bei Kapazitäten bis 200Ah .... wahrscheinlich bessere Wahl, weil ....... bessere Preise. Bei diesen Fertigakkus, d.........., gibt's wenig Langzeiterfahrungen und auch das Temperaturproblem. Wenn aber das BMS die Ladefunktion verlässlich trennt, sind auch die Minustemperaturen gegessen

Ich habe eben mal mit einem Anbieter telefoniert. Das war schon mal sehr informativ und hilfreich. Die neuen BMS trennen automatisch bei</= 0ºC und schalten erst im Plusbereich wieder zu. Ist dabei Landstrom angeschlossen, interessiert das den Akku nicht. Das ist schon mal ganz gut. Da der Akku im Wohnbereich unter der Bank sitzt, bekommt er auch Wärme von der Heizung ab, könnte also funktionieren und wäre für mich soweit OK.

egocogito hat geschrieben: Beim Wechselrichter musst du darauf achten, ob das BMS auch mitkann, gibt hier einige Beispiele, dass der Akku einfach abschaltet. Günstig wäre bei den Ladegeräten noch die LI-Einstellung, zumindest beim Solarregler, weil der im Grunde immer läuft.

Der Akku könnte 160A Dauerstrom, meine Senseo zieht 135A, sollte also passen

egocogito hat geschrieben:...................... Wenn du wenig Arbeit haben möchtest und keine Temperaturprobleme befürchtest, kauf dir 'nen Fertigakku.

Entscheiden musst du selbst :-)
Ja das muß ich Wohl ;-) Es gibt noch keine Entscheidung, wohl aber ein leicht Tendenz

Dank an Euch fleißige Ratgeber

Gruß

bigben24 am 14 Okt 2019 17:07:12

siusebem hat geschrieben:Ich würde gern mal nachfragen, wie sind deine Batterien verbaut, unter einem Sitz?
Welchen Ladebooster hast du verbaut 25A gibt es ja nicht nur einen. Was ist das für ein Zusatzlader?

Ladebooster ist ein Schaudt 121525. Die Batterien stehen schön nebeneinander, recht frei zugänglich hinter einer von außen zugänglichen Klappe, oder ich nehme im Wohnraum einen Sitzdeckel ab.

Gruß

cbra am 14 Okt 2019 17:07:44

egocogito hat geschrieben:....Du hast doch einen Selbstausbau, wenn ich mich richtig erinnere, hast du die Elektrik und Elektronik ausschließlich beim Professionisten machen lassen? ....

... ausdrücklich, Selbstbauakkus und deren Einbau sollten nur diejenigen machen, denen auch bewusst ist, was sie da tun ....


nicht selbstausbau sondern selbstbau, also auch die kabine und zwischenrahmen selber gemacht - aber das ist teil meines berufes und daher eine frage meiner berufshaftpflicht.

die elektrik 230V in meinem auto hat komplett ein kollege gemacht - elektrikermeister, und alles was ich gemacht habe hat er gecheckt. ich habe mal verstärkerbausätze und lautsprecherbausätze zusammengebastelt und bin mit der erfahrung der meinung dass es besser ist wenn ich die finger von akkubausätzen lasse.
ich habe im umfeld (produktentwicklung) diverse berichte von Li*** akkus die abbrennen / explodieren, das mach ich lieber nicht. ich sehe da das gefahrenpotential bei nicht wirklich versierten bastlern ziemlich hoch

siusebem am 14 Okt 2019 17:12:00

Ich frage deshalb, wenn die unterm Sitz gewesen wären, wäre es mit Winstonzellen nicht so einfach.
Also der Ladebooster sollte bei einer Batterie erst mal reichen, meine Meinung, du kannst ja immer noch nachrüsten.
Wie du schon selbst herausgefunden hast, ist das Temperaturproblem bei Fertigakkus eher vom Tisch.
Und was die Ladetechnik angeht, hast du bei beiden Varianten die gleichen Vor-oder Nachteile.

Bodimobil am 14 Okt 2019 17:16:03

cbra hat geschrieben:ich habe im umfeld (produktentwicklung) diverse berichte von Li*** akkus die abbrennen / explodieren, das mach ich lieber nicht. ich sehe da das gefahrenpotential bei nicht wirklich versierten bastlern ziemlich hoch

Da musst du aber einen Unterschied zwischen Lithium-Ionen Akkus und LiFePo Akkus machen. LiFePo ist nicht so gefährlich, was nicht bedeutet dass man damit nicht auch ein Wohnmobil abfackeln kann. Aber das schafft man auch mit einer potenten Bleibatterie.

Gruß Andreas

egocogito am 14 Okt 2019 17:18:03

bigben24 hat geschrieben:Der Akku könnte 160A Dauerstrom, meine Senseo zieht 135A, sollte also passen.


Da geht es eher um den Einschaltpeak, der wie ein Kurzschluss wirken kann und wenn das BMS einen Kurzschluss erkennt, schaltet es unter Umständen ab, egal, wie viel der Akku an Strom liefern kann.

Ein bisschen Lesestoff --> Link

siusebem am 14 Okt 2019 17:18:53

Also von Lithium-Ionen Akkus hat hier niemand geredet.
Denke da hat er auch nicht dran gedacht.

egocogito am 14 Okt 2019 17:27:25

cbra hat geschrieben:die elektrik 230V in meinem auto hat komplett ein kollege gemacht - elektrikermeister, und alles was ich gemacht habe hat er gecheckt. ich habe mal verstärkerbausätze und lautsprecherbausätze zusammengebastelt und bin mit der erfahrung der meinung dass es besser ist wenn ich die finger von akkubausätzen lasse.


Okay, kompletter Selbstbau, aber irgendwas in die Richtung wusste ich noch :-).

Ein Kollege von dir.....übernimmt er auch die Haftungsansprüche im Schadensfall? Wenn ja, gibt's nichts zu meckern. Aber das mit der kollegialen Hilfe wird sich dann auch für alle Zukunft erledigt haben.

Was will ich damit sagen, bei den meisten Wohnmobilen wird umgebaut, da wird es mit der Haftung immer kritisch, weil im Bedarfsfall die Versicherungen Gutachten anfertigen, die, wie man aus der Praxis weiß, nicht immer gut für den Geschädigten ausgehen, weil Versicherungen es so an sich haben, nicht gerne zahlen zu wollen. Von daher dürfte man ein Wohnmobil nur im Originalzustand belassen, damit sich im Fall des Falles die Versicherung nicht rauswinden kann.

Das war aber jetzt OT.

Stocki333 am 14 Okt 2019 17:27:54

Hallo Andreas (Bodimobil)
Danke für den Hinweis. War heute eine Premiere.
Vielleicht fragt sich hier der eine oder andere , warum kommt vom TE keine Reaktion mehr.

Der Te wartet mal ab, was so geschrieben wird. Passiert öfters. Is aber auch ok.
Aber er hat auch auf wichtige Fragen keine ausreichende antwort erhalten. Ist aber nicht die Schuld der Fachschreiber, sondern des Unbequemen.
Was ich nicht einschätzen kann ist, ob meine installierten Komponenten alle so wie installiert mit dem LiFePo4 Akku zusammenspielen

Ich versuche mal auf ein Paar Fragen einzugehen.
EBL 30
geht immer Wenn auf Blei/Säure eingestellt wird. Endspannung 14,2 - 14,4V. Nicht optimal, Aber es ist nichts nachteiliges bekannt.
2 x AGM 95AH mit Zusatzlader, 25A. Bitte für dieses Gerät einen Link. Dann schauen wir nach was es kann. Aber es kann sicher auch Endspannung 14,2 - 14,4V.
Ladebooster. Welche Type Einstellung Li vorhanden. Booster ist nie verkehrt. Und ist vorhanden. Da Bauer schmeißt nix weg, was noch gut ist. Laßn drin.
2 x 120Wp Solar, Solarregler Büttner MT 250?, Geht auch mit einer Ladespg von 14,2-14,4 V.
Büttner 4000IQ Batteriecomputer inkl. Meßshunt.
Hier wirds schwierig. Der gravierende Unterschied zu Blei sind 2 Faktoren. Peukert und Ladewirkungsgrad. knnst du den nicht umstellen. bekommst du sehr sehr ungenaue Zahlen geliefert. Bei LI wird somit Peukert 1,01, Ladewirkungsgrad 97 % gearbeitet. Aber a, mal net so schlimm. DerBC zeigt dir so als Hausnr. 10% Restkapazität an. Aber du Hast noch immer 30 % in dem Accu. Besser als umgekehrt. :cry:
Wechselrichter Dometic DSP 1812T,
Der wird sich sicher freuen das er endlich eine vernünftige Quelle zur Verfügung hat. Dankesschreiben von ihm sind dir sicher. :mrgreen:
Ich könnte auch unter Kostengesichtspunkten erst mit z.B 1 x 100Ah anfangen,

Wenn es dir möglich ist, mache nägel mit köpfen.
So nun sitze ich hier und kann mich nicht entscheiden und würde mich daher über Eure TOP Tips und Ratschläge feruen:

Geht ma auch so. Allerdings mit deiner Frage. :( :cry:
Du hast dich ja schon mit dem Thema auseinandergesetzt. Du hast sicher auch mitgekriegt, das es mit den Fertigaccus immer mal Probleme gibt.Im Neuzustand. Was passiert in ein paar Jahren. Aber reine Speculation.
Wo gibt es Ausfälle bei Winston. mit System Lisun.Lars. Keine. Älteste Anlagen fast 10 Jahre alt. Preis für 160Ah 1800.- Noch ein Paar Euros für die Kleinteile und Kegelaufnahmen. Dann kannst du deinee Kabel anschlüsse verwenden.
A- Kisten wirst du dir sicher zusammennageln können. :lach: :ja: :mrgreen:
Eines kommt noch dazu. Entweder ein kleies Ladegerät mit Li Einstellung. Oder wie es viele machen. Den solarregler von Victron nehmen. den Kannst du auf die Bedürfnisse programmieren von Winston. Ne NR grösser kaufen und bei Bedarf die Solaranlage erweitern. Auch eine Option.
Noch etwas zur Spannung der Lithium.
Ein Fertigaccu Dort ist bei 14,6 Schluß. Gründe Sind Egal.
Winston sterben erst bei 16 Volt. Also jenseits von ...?????
So Jetzt bist du am Zug. Aber noch ein Gedankengang zum Schluß. Viele hier betrachten die WinstonAnlagen von Lars als Langzeitinvestition.
Wir fast immer ins Neue Mobil mitgenommen. Warum Wohl. An Schaß nimmt sich keiner mit.
Gruß Franz

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Gibt es Erfahrungen mit ECTIVE LiFEPO -Akkus?
BMV-712 und Lifepo4
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