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Hallo zusammen! Ich würde gerne mal euer Schwarmwissen nutzen und hören. Wir beabsichtigen, uns zum Frühjahr ein Neufahrzeug zuzulegen und werden unseren Gebrauchten (Pössl Duett L, 15 Jahre alt, knapp 240 000 km gelaufen, leider die Ausführung mit den massiven Lackschäden) ) privat zum Verkauf anbieten. Was mich umtreibt: Wir haben im Frühjahr noch ein Jahr TÜV frei (auch Gasprüfung), stehen aber an der Grenze zum Steuerkettentausch (sinngemäß Zahnriemen, also ca. 800-1000 Eurönchen laut Werkstatt des Vertrauens). Meine Frage und eure Meinung dazu: Macht eine Investition in TÜV und / oder Steuerkette für eine Wertsteigerung Sinn? Holt man diese Kosten tendenziell wieder ein? Danke für´s Feedback! :ja: Hi, am besten wäre es neuer TÜV und explizit im Kaufvertrag den Steuerketten wechsel festhalten und gleich auch ein Kovo von einer Werkstatt mitgeben damit der Käufer weiß von was einer Summe man spricht. Es geht da auch um die Garantie der ausgeführten Arbeit, wen dies vor dem Verkauf gemacht wird, deswegen soll der neue Besitzer diese Arbeit in Auftrag geben, den dann ist er der Vertragspartner der Werkstatt. gruss Rainer Moin! Ich würde da keine neue HU drauf machen. Das Auto hat doch noch 12!!!!Monate ne HU. Die Steuerketten-Geschichte allerdings würde ich, wie vom Vorschreiber schon erwähnt, definitiv in den KV festschreiben. Und zwar GROß und UNTERSTRICHEN. Sonnigen weiterhin. Uwe
Gegenfrage: Würdest Du ein 15 Jahre altes Womo kaufen, dass 240.000 km gelaufen hat, wenn es nur noch 12 Monate ( oder weniger je nachdem wann er verkauft wird ) TÜV hat? Und wenn die Steuerkette fällig ist wäre das für mich ein ´Preisfaktor´: wenn das Wechseln 1000,- Euro kostet dann bekommst Du halt 1.000,- Euro weniger. Auf der anderen Seite würde ich es nicht kaufen wenn der Steuerkettenwechsel nicht ´wasserdicht´ nachgewiesen werden kann. Also nix mit "hab´ich selber gemacht..." Such´dir eine preiswerte Werkstatt die dir einen niedrigen Kostenvoranschlag macht. Dann sind die Preisnachlässe niedriger :lol: Grüße Dirk Hi, neuer TÜV schafft beim Käufer auf jeden Fall vertrauen. Die Entscheidung über Kettenwechsel würde ich dem potenziellen Käufer überlassen. Mit neuer Kette xxx Euro, Ohne neue Kette xxx Euro weniger. Gruß Flo so insereieren wie er ist, mit dem Zusatz "auf Wunsch mit neuem Tüv und neuer Steuerkette". Besser geht es für den Käufer nicht und man selber behält sich Argumente bei der Preisverhandlung!
Nun TÜV kann man so machen, aber das mit der Steuerketten ist überhaupt keine Idee. Käufer sagt ok nehme ich mit neuer Steuerkette und dann geht etwas schief beim Einbau, Verkaüfer kann nicht vertragsbedingt liefern, evtl. Regress wegen Urlaub, etc. Käufer sagt ok nehme ich mit neuer Steuerkette und dann gibt es nach 1000km ein Motorschaden, dumm gelaufen für den Verkäufer der hat jetzt ein kaputtes Womo dastehen, plus Abschleppkosten, plus Entschädigung, etc., jetzt beginnt der Verkäufer sich mit der Werkstatt sich rumzuärgern und zustreiten, muss den Käufer das Geld und die Auslagen zurücküberweisen. Und muß der Werkstatt nachweisen das die einen Fehler gemacht haben, das geht ins Geld. Käufer sagt ok nehme ich mit neuer Steuerkette und wurde nie wieder gesehen, das wäre die schönste Story. gruss Rainer
Ich hab bei meinem damals den Sprung in der Scheibe nicht repariert und auch die Aufbaubatterie war ziemlich am Ende. Das habe ich natürlich gesagt und der Käufer hat damit seine Preisvorstellung korrigiert. Vielleicht will er sparen und fährt so weiter, das ist dann seine Entscheidung. Das Pickerl ist in A z.B. anders geregelt. Man kann es erst 1Monat vor dem Datum machen, vorher geht nicht (dafür 3 Monate danach). Dieser Zeitpunkt (im Jahr) bleibt auch ein Autolebenlang gleich. Hier ginge ein "neuer" Tüv/Pickerl gar nicht. Nebenbei ist diese Untersuchung nur recht begrenzt aussagekräftig bzgl. des Zustands des Fahrzeugs. Auch der TÜV übersieht mal was, bzw. kann nicht in alles hineinschauen. Und für den Aufbau bringt es gar nichts. RK Es geht ja um Schwarmwissen, also sind Einzelmeinungen gefragt ;-) Das mit dem TÜV würde ich so lassen. Ein Jahr ist lang genug. Und die Plakette sagt ja nicht aus, dass das Auto "tipitopi" ist, sondern eben nur für den Straßenverkehr noch gut genug. Von daher wäre ein neuer TÜV auch nicht unbedingt der Garant, dass das Auto gut ist und zwei Jahre keine Probleme macht. Aber die fällige Steuerkette würde mich als Käufer abschrecken. Ich will ein Auto haben, mit dem ich fahren kann und das ich nicht gleich wieder in die Werkstatt bringen muss. Ich hab ja mit Kauf und Zulassung schon genug Gerenne. Ich denke, dass so ein Manko die potentiellen Käufer schon vor der Besichtigung abschreckt, sprich, sich weniger Leute wirklich für das Auto interessieren werden. Ob die Kosten für die Montage unbedingt über den Verkaufspreis rein geholt werden können, würde ich zwar nicht garantieren, aber sicher wird man damit mehr Interessenten locken können und liefert weniger Argumente für eine Preisverhandlung. Erstmal danke bis dahin für eure zahlreichen Gedanken! Den ein oder anderen hatte ich zwar auch, aber ein bisschen Bestätigung ist ja auch ganz hilfreich, vor allem der Hinweis mit der Fixierung im Kaufvertrag! :dankeschoen:
Hallo Rainer Wieso sollte, bei einem Motorschaden, der Verkäufer ein Problem haben ? Er will ja privat verkaufen, NICHT gewerblich. Und bei Privatverkäufen hat der Käufer dann die Rennerei ;-) Grüße Ralf. Motorschaden kann bei der Motorleistung immer auftreten. Dann ist es egal, ob mit oder ohne neuer Steuerkette. Sofern ges. Gewährleistung ausgeschlossen wurde, ist es Pech für den Käufer. Ich würde es (TÜV/ Steuerkette) einfach mit dem Käufer (auch preislich) abstimmen und dann erst handeln. Gruß Michael
FALSCH!!! Nach einem Verkauf darf niemals ein Schaden auftreten. Der Verkäufer ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass nichts, aber auch gar nichts passiert. Sonst ist der Verkäufer ein Betrüger. Um eben solchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, fahre ich meine Autos bis zum Ende.
FALSCHER!!! Wenn ich ein Auto privat gebraucht verkaufe, dann kann ich die Gewährleistung ausschließen. Und wenn der Käufer bei mir vom Hof fährt und dabei ein Ventilstößel bricht, dann ist das so und Pech für den Käufer. Es sei denn, der Käufer kann mir nachweisen, dass ich ihm den Mangel arglistig verschwiegen habe. Da man aber in der Regel eher nicht vor dem Privatverkauf noch mal den ganzen Motor zerlegt und durchsieht, werde ich wohl nichts von dem Mangel gewusst haben und das Risiko trägt der Käufer. Und im Falle, dass der Käufer ein Unternehmer ist, ist sogar davon auszugehen, dass er entsprechende Fachkenntnisse hat und den Mangel, so er denn erkennbar wäre, auch hätte erkennen müssen. Gruß Uli Niemand kam sicherstellen, da niemals ein Schaden auftreten wird. Müsste man schon Hellseher sein. Ich glaube bei der derzeitigen Marktlage geht das Mobil schneller Weg als der Verkäufer denken kann. Ich würde es erstmal mit dem Hinweis auf die Steuerkette anbieten. Vielleicht geht's dann schon weg.
GANZ FALSCH!!!!!!!!! ....zumindest bei Privatverkauf, wenn die gesetzliche Gewährleistung / Sachmängelhaftung ausgeschlossen wurde. Wo hast Du denn diese wahnwitzige Erkenntnis her? Oder war das ironisch gemeint, aber da habe ich wohl einen Smilie übersehen :oops: :roll: Gruß Michael Tippe auf gnadenlose Ironie im Beitrag von fomo. Wenn ich mal schaue, wie olle Pössls bei mobile.de angeboten werden.... .... irgendwo bei 10 - 15k € (ob das erzielt wird, ist eine andere Sache).... .... dann würde ich TÜV und Zahnriemen machen lassen und dem Kunden quasi ein "rundum Sorglos-Paket" anbieten.... einräumen und sofort losfahren! Bei Leuten, die von der Technik wenig Ahnung haben, wirkt sowas enorm vertrauensbildend! :ja: Man kann die Sachmängelhaftung ausschließen auf dem Papier, mag soweit in Ordnung sein. Man sollte eins bedenken zwischen Recht haben und Recht bekommen liegen Welten. Und das erlebe ich leider immer wieder. Warum soll man sich das antun, ein unnötiges Risiko einzugehen. Rechtschutzvers. hin Rechtschutzvers. her, es kostet Geld, Nerven und zu allem Elend Lebenszeit. Aber am ende muss jeder für sich selbst entscheiden was für Ihn richtig ist, es sind alle Szenarien aufgeführt wie man es machen kann, mit wenig bzw. fast kein Risiko und mit viel Risiko. gruss Rainer Eventuell ist der TÜV im Streitfall hilfreich- es hat jemand mit Ahnung drauf geschaut und hat bestätigt, dass das Womo im abnahmefähigen Zustand war. Habe mich immer gefragt, warum die ganzen Gabrauchtwagenbuden immer DEKRA-Siegel oder so was für Gebrauchte machen. Antwort von einem Prüfer: Das macht es dem Käufer sehr schwer, zu beweisen, dass es bei Übergabe einen Mangel gab. Also könnte es für dich einen Vorteil bringen wenn dein Käufer eine Rechtschutz hat und meint, bei jedem Pups klagen zu müssen. Hallo, wo liegt hier das Problem?? Verkaufe es mit der vorhandenen HU und weise(ist ja jetzt schon öffentlich???) auf den kommenden Steuerkettenwechsel hin. Oder... mache neuen HU un AU, wechsele Steuerkette, Turbo, Einspritzdüsen usw. wo soll das hinfüren? Ist ein Privatverkauf!!! Hallo Ich habe bei unserem Karmann vor dem Verkauf einen Service machen lassen inkl. TÜV und Gasprüfung. Da bei uns auch an der Frontmaske Lackschäden waren, habe ich diese noch lackieren lassen( von einem Freund ohne Mehrwertsteuer). Ich bin sicher, dass sich die Investition beim Verkauf gelohnt hat, wir haben fast exakt den Betrag bekommen den wir uns vorgestellt hatten.
Es ist/war lediglich in einem verkehrstechnisch sicheren Zustand. Dass es für den Käufer "mängelfrei" war, ist damit nicht gesagt. Deswegen kann das Dachfenster immer noch undicht sein, der Kühlschrank nur mit Landstrom laufen und das Schloss am Kleiderschrank nicht richtig schließen. Das tut der Verkehrssicherheit und damit der erfolgreichen HU-Abnahme keinen Abbruch und wird daher auch gar nicht weiter vom Prüfer getestet.
Wobei der Zustand z.B. der Stoßdämpfer bei der HU keine Rolle spielt. Von daher ist "verkehrstechnisch sicher" immer relativ! Grüße Dirk
Nein -> Ich würde die Vorgeschichte -> Regelmässige Wartung und Reparaturen viel Interessanter finden -> mit dem Lack wird der Verkauf eh schon schwer genug -> obwohl wenn der Richtige kommt immer noch ein vernünftiger Preis erziehlt werden kann -> zumal die 240 tsd oft besser sind als eine "Gurke " mit 10 Jahren und 10 tsd km -> da würd ich die Finger von lassen .... Der Motor kann immer kaputt gehen ob 240 oder 240 tsd km -> Wenn der Richtige kommt der Ahnung hat , der kauft es auch so wenn es iO. ist . und das ohne Gewährleistung und Du hast Ruhe.... Das Problem ist Heute nur , das Einige "Deppen" mit 15 Jahren immer noch einen Neuwagen erwarten ... und auch erwarten das ein neuer TÜV und eine neue Steuerkette verbaut ist -> den geforderten Preis wollen Sie dann aber nicht zahlen ....
Ich weiß jetzt nicht, wie sich das beim Wohnmobil verhält, aber als ich im Sommer mit unserem Skoda bei der Dekra vorgefahren bin, hat der Freundliche auch die Dämpfer (mit so einer Rüttelplatte, die das Fahrzeug aufschaukelt und dann misst, wie stark es nachschwingt) geprüft. Auch bin ich schon mal wegen undichter Dämpfer durchgefallen, obwohl die noch funktionsfähig waren. Moin! Eine Dämpferprüfung gab es bis jetzt nie bei meinen Kfz. Ist so wohl auch nicht Bestandteil der Prüfung lt.unseres Prüfers. Undichte Dämpfer sind durchaus ein Garant für das Nichtbestehen der HU,da ja die Dämpferwirkung wegen fehlendem Dämpferöl nicht mehr gewährleistet sein kann. Sonnigen weiterhin. Uwe Hallo, würde den TÜV neu machen, macht sich einfach gut. Steuerkettentausch bei MW um die 350€ dürfte auch kein problem sein.
Stimmt, der Aufbau interessiert den TÜV nicht die Bohne, da wäre eine Dichtigkeitsprüfung sinnvoller. Wenn du jemanden bekommst der gerne mal seine Rechtschutz in Anspruch nimmt hilft es halt vor Gericht, wenn jemand fachkundiges mal drauf geschaut hat. Für die Fahrzeugtechnik ist das der TÜV, für den Aufbau wäre es z.B. eine Dichtigkeitsprüfung beim Händler. Das die nicht immer ordnelich gemacht wird, geschenkt, aber alles, was die Fachleute nicht sehen, kannst du als Laie auch schwer arglistig verschweigen... und da man ja meist unter Ausschluss der Gewährleistung verkauft wäre das der größte Türöffner. Wie gesagt, es hat einen Grund, warum die kleinen Autoklitschen so gerne in Dekra-oder TÜV-Gebracuhtwagenisegel investieren, und die sagen auch kaum was aus. Und wenn es hart auf hart komm: Vor Gericht und auf hoher See... |
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