|
Hallo, eigentlich müßte die Überschrift heißen: Ja, spinnen die Werkstätten eigentlich alle? Ich habe mich in den letzten Wochen mit eurer Unterstützung ein bisschen schlauer gemacht und gelernt, dass es nicht unbedingt immer das teuerste, also die Firma mit dem Goldbesatz, sein muß. Ein Wechselrichter muß keine 1.800 € kosten und eine Lipo kriegt man auch um die +/-1.000 €. Jetzt habe ich 3 Werkstätten durch. Die eine sagt zum ective Wechselrichter: Mit sowas arbeite ich nicht. Das habe ich schon 3 x ausgebaut und gegen einen Goldrand getauscht. Ein anderer bietet mir eine Lipo Super B mit 1200 W/h als das aller Beste an. Die kostet bei einem Campingversand 1.800,-. Sogar ich Neuling weiß, dass 1200 W/h nicht mehr als 100 Ah sind. Eine 120-150 Ah Lipo krieg ich im Internet erheblich günstiger. Hier ist in den letzten Tagen z. B. Robur angesprochen worden. Dann sind da noch Greenakku und viele mehr. Sagt mir doch die 3. Werkstatt: Das ist ja alles Chinazeug. Wollen diese Super-Profi-Werkstätten mich alle verscheissern? Nach dem Motto Frau = doof? Dabei weiß doch fast jeder, dass grade die Chinesen mit Lithium-Batterien ganz groß sind. So, jetzt weiß ich wo ich was kriege. Hilft mir aber nicht, weil wir das nicht einbauen können. Ihr habt mir viel Anleitung gegeben und gezeigt auf was ich achten muß. Deshalb weiß ich aber noch lange nicht, welches Kabel wohin gehört. Ob die vorhandenen Kabel überhaupt reichen und was sonst noch zwingend dazu gehört. Kennt einer von euch jemanden, der bereit ist " so'n Billigzeug" einzubauen? Und das wenn möglich noch bis Anfang November, denn ich habe jetzt fast 3 Wochen mit diesen Werkstatt-Brüdern verplempert- Viele Grüße Sabine
Hallo Sabine, vielleicht solltest du erwähnen ob ihr in der Nähe von Flensburg oder eher am Bodensee wohnt und um welches Auto es sich dreht? Grüße Dirk Hallo Sabine, nimm mal mit Peter Kontakt auf, der baut solche Geschichten ein. Er hat einen mobilen WomoTechnikService. --> Link Gruß, Holger Oh ja, entschuldigt bitte. Das ist ein Roller Team Granduca 285P auf Fiat Ducato. Wir wohnen im äußersten Westzipfel Selfkant, d.h. Bereich Aachen - Mönchengladbach. Aber wir fahren auch gern nach "Was weiß ich denn wo" Viele Grüße Sabine Ich habe bislang 2 Sinus Wechselrichter von Ective gehabt, der erste nach einem Jahr Defekt der Ersatz nach 2 Jahren, dann habe ich einen von Dometic verbaut, Ich kann von Ective nur abraten, die Aussage vom Service Mitarbeiter nach dem Defect des zweiten war, O-Ton: hier handelt es sich um Preiswerte Wechselrichter (420€) :eek: da kann man nicht all zuviel von erwarten. Gruß John Also ich habe seit 2015 einen 1500 W Ective Sinuswechselrichter in Betrieb OHNE irgendein Problem!!! ![]() Hallo, da muss ich recht geben. Ich bin Elektroniker und habe auch schon einige Wechselrichter repariert. Da gibt es erhebliche Unterschiede. Votronic, Dometic, Waeco o.ä. Marken machen wenig Ärger. Büttner muss es nicht unbedingt sein (wenn das Geld eine Rolle spielt), da erheblich teurer als Votronic, aber intern relativ baugleich. Sie werden auch bei Votronic für Büttner hergestellt. Bei Votronic / Büttner usw. ist jeder Power-Mosfet z.B. einzeln abgesichert. Es wurde viel Gedankengut an alle möglichen Arten der Absicherung des Wechselrichters "verschwendet". Dementsprechend laufen die Geräte sehr langzeitstabil und ohne Brandgefahr und dergleichen. Gegen chin. LiFePo(Y)4-Zellen gibt es nix zu sagen. Schließlich kommt ein überwiegender Teil der Produktion tatsächlich von da. Sicher mag es ein paar "Schrott"-Anbieter geben. Aber die überwiegende Mehrzahl der Anbieter derartiger Akkus (bzw. Einzelzellen) sind schon seriös. Wenn man irgendeinen Akku mit Winston-Zellen und einem vernünftigen BMS kauft, liegt man ohnehin richtig. Da gibt es genug Anbieter, auch in D. Die Größe des Geldbeutels und die Ansprüche an den Akku (Ah) entscheiden dann halt. Meines Wissens installiert Lars aka Lisunenergy ebenfalls solche Systeme. Da ist die Qualität der dort verbauten Komponenten und die fachliche Kompetenz absolut gegeben und unter einem Hut. Davon zeugen die vielen Dankes-Threads hier im Forum. Hallo Sabine Setz dich mit Peter in Verbindung. der weiss genau wie das Zusammenspiel der Verschiedenen Komponenten zu händeln ist. Ein Ausflug nach Ribnitz ist ja auch was Schönes. Lass dir ein Angebot erstellen. Er verbaut viel die Solartronics WR. die sind auch sehr zuverlässig. Und bau deine solaranlage aus. Das ist das Beste was du machen kannst. Und eine Lithium mit 120 - 180Ah rein. Eventuell noch ein Booster. So bist du alle Sorgen los. Und der Spiessrutenlauf zu den Werkstätten, Du bist nicht die Erste der das hinter sich hat. Leider, Und das wird dir bei Peter sicher nicht passieren. Der hat sich ja auf diese Marktlücke, was Lithium betrifft, spezilisiert. In deiner Situation ist das einfach erste Wahl. und deine Suche hat ein Ende. Viel Glück Franz ....oder schau mal hier durch, da wurden meine Fragen alle super beantwortet und da sind bestimmt auch viele Antworten für Dich drin --> Link und ich habe mich dann für die Winstonzellen entschieden. Gruß Hallo bigben, der TEin geht es, so habe ich sie verstanden, in erster Linie darum, wer ihr die Materialbeschaffung und den Einbau macht. Die Entscheidung, was verbaut werden soll, scheint abgeschlossen. Davon ab ist der verlinkte Thread von dir bestimmt auch informativ für sie. Gruß, Holger Hallo, vielen Dank für eure vielen guten Hinweise. Wir werden uns wohl an Peter wenden. - Aber der Teufel steckt natürlich in jeder Ecke: Im Juni waren wir bei Peter um die Ecke im Bereich Graal-Müritz. Wir hätten uns das alles ein bisschen früher einfallen lassen sollen. :x Viele Grüße Sabine Viel Glück und berichte weiter wie es dir ergangen ist. Franz Ja, wäre wirklich nett, wenn ihr eure Maßnahmen und Erfahrunge mit uns teilen würdet. Gruß, Holger So, jetzt hab ich erstmal eine ausführliche E-Mail an Peter geschickt. Und ich hoffe, dass ich hab alles reingeschrieben, was für ihn wichtig und wissenswert ist :oops: . Viele Grüße Sabine
Was mich fasziniert ist die Kenntniss, dass die Werkstätten einen mit überhöhten Preisen "verscheissern" aber man selbst technisch nicht in der Lage ist die Installationsanleitung zu lesen. Wie kann man da den Arbeitsaufwand, die Qualität und die Gewährleistungsabwicklung beurteilen??? Ich habe übrigens gestern 2 baugleiche Infrarot Bewegungsmelder aus China installieren und justieren wollen. Keine befriedigenden Ergebnisse für 6,96€ pro Stück. Dann habe ich beide zerlegt. Jetzt weiß ich was echter Chinaschrott ist!!!!!! (diese Aussage gilt aber nur für die beiden erforschten Teile) Ich frage nur, Gruß Andreas Definiere überhöhte Preise!!! Richtig gute Werkstätten benötigen gutes Werkzeug, Material, Meßgerät (kalibriert!!!), Mitarbeiter die gut ausgebildet sind und die FIrma muß immer auf dem neuesten technischen Stand sein!!! Das kostet einiges an Geld und Zeit!!! Alleine ein guter Solarteur ist schonmal locker 100000 Euros+ los bevor er erstmalig den Schraubendreher in die Hand nehmen kann!!
Hallo Das halte ich für falsch. Hier werden oftmals nur Materialien, die 1000%ig funktionieren (aber nicht unbedingt gut sind) eingebaut und die gibt`s meist nur zu Apothekerpreisen. Dieses zudem mit Gewinnspannen, von denen andere Branchen nur träumen, daran liegt es eher, gutes Werkzeug etc brauchen Andere auch... Es liegt wohl hauptsächlich am Boom der Branche , dagegen können wir leider nichts ausrichten. Gruß Archie PS Ich habe meine 300AH Lithium Batterien vom Peter einbauen lassen, das Preis - Leistungs Verhältnis stimmt da , ganz im Gegenteil zu den heimischen Wohnmobilhändlern. Also Leute, lest mal richtig. Ich habe hier nicht auf die Werkstattpreise geschimpft. Die sollen ihre Leistung auch ehrlich bezahlt kriegen. Aber doch nicht über versteckte Zusatzprovisionen von Büttner. Weil wegen "alles andere ist Müll". Und wenn so eine Werkstatt dann noch zu mir sagt: Lithiumbatterie? Was wollen Sie damit? Ist nur unnötig teuer. Stellen Sie doch einfach eine 2. AGM daneben, die schafft den Büttnerwechselrichter locker" Dann glaube ich zu wissen, was ich von dessen Fachwissen und Fortbildung zu halten habe. Viele Grüße Sabine
Aber es ist halt doch nur "Glaube" Ja, manche nennen die "Bevormundung des Kunden" und andere nennen dies "ehrliche, nicht umsatzorientierte Beratung" Wie man es macht, es ist falsch. Ich würde dringend eine Energiebilanz anhand dewr Verbraucher, der Stromerzeugung, der Fahrgewohnheiten und der Urlaubszeiten (Sommer/Winter) empfehlen, dann kann man beide Ansichten besser beurteilen. Nur meine Meinung als Aussenstehender, Gruß Andreas
Die Werkstatt hat recht, mit Bleibatterien kann man mit entsprchender Kapazität das geiche erreichen und das kostet nur max. 50% von Lithiumbatterien. Der einzige Vorteil von Lithiumbatterien ist das Gewicht ! :roll: Gruß Erik
ja klar, nur das Gewicht.... Das Lithium schneller geladen werden kann, die Spannung unter Last nicht so schnell zusammenbricht und sie zig mehr Zyklen aushalten als Blei, vergessen wir mal ganz schnell :lol: Ich bin ehrlich gesagt entsetzt über diesen LiPoFe- oder sonst was Hype. Ja, sie wiegen weniger und sind tiefer entladbar, aber die Kosten werden oft nicht realistisch betrachtet. Meine AGMs sind nun sechs und fünf Jahre alt und funktionieren nach wie vor topp. Sie kosten aktuell 150,00 € pro Stück, macht zusammen 300,00 € für 184 Ah. Nun recherchiert mal, was das in Lithium kostet... 90 Ah. Nun mal eine Langzeit-Kostenanalyse ... Merkt ihr was? Und die AGMs verkraften problemlos die 150 A wenn der Kaffeevollautomat oder der Fön via Wechselrichter loslegen. Also, ich bleibe vorerst bei AGM. Mir war der Hype egal. Mit LiFePO4 konnte ich unter meiner Sitzkonsole das beste Kapazitäts-Gewichtsverhältnis installieren. Der Preis, sorry, ich konnte es mir leisten.
Bei E-Bike Lithiumbatterien hat man Langzeiterfahrung, und da fehlt halt nach ca.6-7 Jahren Nutzung ca 20-30% Kapzität. Das wird bei Einsatz von Lithiumbatterien im Wohnmobil nicht anders sein. :ja: Gruß Erik
Schneller Laden ? Braucht man das ? Bessere Spannungslage ist gut, wenn man richtig viel Strom ziehen will. Aber die Zyklen ? Wer braucht die wirklich ? Außer man wohnt im Womo und leert die Batterien jeden Tag. Ich komme im Jahr auf etwa 30 Zyklen, wenns hoch kommt. Die anderen Tage/Nächte hänge ich am Netz oder verbrauche z.B. bei längeren Fahrten in der Nacht kaum einen Strom. Wahrscheinlich sind es eher weniger Zyklen. D.h. bei so schön beworbenen 1000 Zyklen sind das 33 Jahre. Bis dahin fahre ich wohl kaum noch mit dem Womo :cry: . Wenn meine Bleibatterien nach 150 Zyklen oder 5 Jahren eingehen sollten, dann gebe ich (in meinem Fall) €120 (oder weniger) aus und habe wieder eine neue. Nach 30 Jahren sind das dann €700, also auch nicht mehr als bei Li. Und die müssen erstmal beweisen, daß sie solange leben. Hätte ich gern eine Lixx ? Ja. Zumindest wegen des Gewichts. Würde es sich für mich lohnen ? Sicher nicht. Aber wenn sie in einigen Jahren erschwinglicher werden, sieht die Sache anders aus. So ab €400 / 100Ah (fertig) bin ich auch interessiert. RK
meine Antwort war nur zur Richtigstellung der Fakten. Ob und was Sinn macht und was nicht, bleibt dem Einzelnen ueberlassen.
Das war auch meine Absicht. Manche (nicht du) lassen sich von den tollen Zyklenzahlen blenden, ohne sie und sich zu hinterfragen. RK
Hast du zu den Zahlen eine Quelle? Zusätzlich sollte man noch wissen wie beim E-Bike das BMS funktioniert, kann mir vorstellen dass hier die Langlebigkeit eher zweitrangig sein könnte. Auch die Ladezyklen, wenn ich in den 6-7 Jahren jeden tag volllade sind das rund 2´500, da kann die Kapazität schon nachlassen.
Ich ziehe zu dingen wie gewicht (wichtig bei uns), schneller laden und bessere spannungslage (nice to have) und preis auch den ökologischen aspekt in betracht, klar, der ist in allen facetten kaum messbar, lithium ist durch die höhere zyklenzahl zumindest definitiv nachhaltiger Grüße Tom
Das könnte man noch diskutieren. Eine Bleibatterie ist heute relativ gut zu recyceln, bei Lixx gibt es kaum mehr als Testanlagen. Und die Lebensdauer muß man erst mal sehen. Und aus meiner Sicht ist auch die Wirtschaftlichkeit relevant. Eine vermutliche lange Lebensdauer, die ich vielleicht gar nicht nutzen kann und die mir bei einem Weiterverkauf nach 10 Jahren wahrscheinlich auch nichts mehr nutzen wird, bringt mir da nur wenig oder sehr unsicher. Ich hab beim letzten Neukauf auch länger darüber nachgedacht und dann eine teure Entscheidung erstmal verschoben und bin bei Blei geblieben. RK es kommt eben immer darauf an..........Wer nur auf einen CP/SP fährt und dauern an Landstrom hängt, für den ist eine Bleibatterie wohl ausreichend. Wer viel frei steht, so wie wir und 2*95Ah Akkus hat, die real grade mal 95Ah liefern, nur gute 2 Tage halten und gerne aber das Doppelte hätten, der müsste schon 4 Akkus á ca. 28kg, also über 110kg!!! Blei mitnehmen. So wird es ein LiFeYPo4 mit 200Ah und knapp 30kg. 4 bleierne kosten auch schon gut über 500 Taler. Daher, Äpfel mit Birnen vergleichen bringt nicht viel, es kommt eben immer darauf an was man wie nutzen will. Gruß Hallo, mein erstes Womo habe ich über 20 Jahre gefahren und in der Zeit über 1000,-€ für Bleibatterien ausgegeben. Wobei die letzte Batterie beim Verkauf noch ok war. Wir kommen auf ca. 120 - 150 Nutzungstage im Jahr, wobei wir weit über 90% der Zeit frei stehen. Im letzten Winter hat mich das "Fell gejuckt" und ich habe mir einen 220Ah Li-Akku gebaut. Ziel war zum einen den in das vorhandene Batteriefach zu bekommen (hat letztendlich die Wahl der Zellen und des BMS maßgeblich beeinflusst) und nur ca. 1000,-€ auszugeben. Ich habe zumindest die Absicht, das jetzige Womo wieder ca. 20 Jahre zu nutzen. Sollte das funktionieren und der Li-Akku auch die beschriebenen Zykluszahl erreichen, ist der Li-Akku nicht teurer als die Bleibatterien es waren. Dazu die Vorteile des Li-Akku´s. Auf einen Booster und einen Batteriecomputer habe ich verzichtet. Beides brauche ich nicht und habe es bisher auch nicht vermisst. Der Ladestrom liegt auch ohne Booster bei 30-40A und die 360Wp Solaranlage reicht um meinen Bedarf auch bei längeren Standzeiten zu decken. (Nutzung April bis November). Ich gebe allerdings zu, der Umstieg auf den Li-Akku war nicht in erster Linie von wirtschaftlichen Überlegungen geprägt. Ich wollte es einfach mal probieren / testen. --> Link --> Link Nach einer Saison kann ich jedoch sagen, es ist schön sich keine Gedanken mehr machen zu müssen, was intensive Nutzung des WR (z.B. durch einen Fön) mit der Batterie macht oder wann die E-Bikes geladen werden können. Muss halt jeder nach seinem Nutzungsprofil entscheiden, ob der Umstieg sinnvoll ist. Gruß Gerald
Bis jetzt hatte ich angenommen, dass du dich bei Akkus auskennst, aber mit dieser Aussage?
Ja, das kann sein, aber es gibt halt auch die andere Seite. in meinen bis jetzt vier Wohnmobilen waren: beim 1. 1x 80Ah Blei nass, Laufzeit 10 Jahre, ca, 800 Übernachtungen,ca. 600 Vollzyklen immer freistehend, kein Ausfall beim 2. 2x 80Ah Gel, Laufzeit ca.10 Jahre, auch ca, 800 Übernachtungen, 400 Vollzyklen, immer freistehend, Solar, 1 Batt in der Gewährleistung defekt beim 3. 2x 80Ah AGM, Laufzeit 4 Jahre, ca. 200 Übernachtungen, 100 Vollzyklen, teils freistehend, teils CP, Solar, kein Ausfall beim 4. 2x85Ah AGM, Laufzeit jetzt 11 Jahre, 600 Übernachtungen, 300 Vollzyklen, meist CP, aber auch freistehend, kein Ausfall Dies zeigt auch die Vollzyklen, da bringen mir die 2000 Zyklen einer Lithium auch nicht mehr. Die Anzahl der ÜN ist überschlagsmässig nachgerechnet, Gruß Andreas So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Als ich das Wohnmobil übernommen hatte waren 2 x 80Ah Gel drin. Sobald wir mehr als eine Nacht gestanden haben bekamen wir Stromprobleme. 2-3 Stunden fahren reichte nicht um die Batterien wieder annähernd voll zu bekommen. Wir hatten keinen Wechselrichter! Heute stehen wir mit 200Ah Winston locker 3 Tage ohne Solar mit Nutzung von Kompressorkühlschrank, Föhn und Mikrowelle. Nach etwas mehr als eine Stunde fahren haben wir den Verbrauch eines Tages wieder drin. Wenn wir Solarertrag haben wird der zu nahezu 100% zur späteren Nutzung eingelagert und nicht 30% in Wärme umgewandelt. Der Unterschied entspricht nicht "nur" einer Verdoppelung der Kapazität bei gleichem Gewicht. Der Komfortunterschied ist wie zwischen Mittelalter und Neuzeit. Seit 2 Jahren noch nie an einer Steckdose gewesen! Gruß Andreas Für die, die erst später in die ganze Oper über "Wechselrichter, AGM's erweitern und Lipo tauschen" eingestiegen sind: Wir wollen dieses Jahr das 1.Mal in Spanien überwintern. Für 4 Monate mindestens. Bei eurer Kosten-Nutzenrechnung habt ihr alle nämlich einen Faktor vergessen. Der Stromanschlusspreise in Frankreich und Spanien sind teilweise erheblich. Das fängt in Frankreich dieses Frühjahr mit 2 € pro Übernachtung an und geht in Spanien bis z.T. 4 - 8 € rauf. Wenn wir dann von mindestens 120 Tagen nur 80 am Stromnetz hängen, kommt da ordentlich was zusammen. Dies nur in einem Winter. Da hat sich der Mehrpreis für die Lipo + Ladebooster u.U. innerhalb von 2 Jahren, wir sind ja auch im Rest des Jahres unterwegs, schnell armortisiert. Viele Grüße Sabine Hallo Andreas, schön dass Deine Batterien so gut gehalten haben. Aber wie sah es mit der Kapazität nach ein paar Jahren aus? Kein Ausfall sagt ja nichts über die Restkapazität nach n Jahren aus. Bleibatterien verlieren nun halt mal relativ stark (im Vergleich zu LiFe...) an Kapazität im Laufe der Jahre. So sah es bei mir aus: Die vom Hersteller eingebaute 100Ah Nassbatterie habe ich nach ca. 5 Jahren ausgebaut, die Kapazität war auf unter 50% abgesunken. Dann habe ich 2 x 100Ah "Solarnassbatterien" eingebaut (Banner oder Winner, ich hab´s vergessen). Die erste hatte nach 2 Jahren einen Plattenschluss, gerade aus der Garantie raus, die 2. im Jahr darauf. Mit der allmählich sinkenden Kapazität kann man ja noch ganz gut umgehen, ein plötzlicher Ausfall ist halt blöd wenn man unterwegs ist. Die 185Ah (C100) Gel-Batterie die ich dann eingebaut habe war gut, aber relativ teuer und 56kg schwer. Leider habe ich die erste Gel aus Unachtsamkeit nach ein paar Jahren tief entladen. Die nachfolgende, gleiche Batterie war beim Verkauf noch im Womo. Gruß Gerald
Stimmt. Ich hatte in F auch schon €5,50.
Ich weiß nicht, wie du da rechnest ? 40 Tage gespart pro Jahr ? Egal. 40 * €5 wären €200 / Jahr. Bei Lipo + Booster von Minimum €1000 (eher deutlich mehr, je nach Bedürfnissen), sind das 5 Jahre. Aber der Booster bekommt die Energie vom Motor, d.h. vom Sprit und der ist ja auch nicht gratis. Eher wenn man rechnet, 1 Tag Netzstrom und dann 3-4 Tage ohne. Nebenbei kommt dann noch der Kühlschrank. Kompressor braucht entsprechend viel Strom, da muß man getrennt rechnen. Absorber braucht Gas, das ist auch nicht gratis. Bei mir im Sommer sind das etwa €1,5/Tag. Daher bin ich auch schon am CP ohne Strom gestanden, aber im Sommer. Andererseits willst du im Winter vielleicht auch mal Heizen. Das geht mit 230V recht einfach, sonst halt Gas. Zumindest im Rest des Jahres geht ja auch viel über Solar, da ist nicht zwingend Lixx nötig. Kurz gesagt, man kann auch sparen mit Lixx, aber man muß es sich individuell nachrechnen und sollte nicht einfach schöne Annahmen nach Gefühl treffen. Leider verläßt das einen bei den tatsächlichen Zahlen etwas. Wenn man eine bestimmte Menge Energie braucht, dann kostet sie immer (außer Solar). Nur sieht man die Zahlen (Booster) nicht immer einfach.
Was bei Aufbaubatterien aber seltener ist, da sie ja nicht so extrem belastet werden. Außerdem kann man eine einfache Bleibatterie fast überall einfach und erschwinglich tauschen. Wenn die Lixx Ärger macht, bist du aufgeschmissen. RK
............wie ich schon sagte, es kommt immer darauf an 80Ah Naß/ Gels sind verfügbare 40Ah, dann ist der Akku leer. Freunde von uns machen das auch so, wissen, daß sie eigentlich zuwenig Strom dabei haben, kein Verbraucher an, kein Licht an, TV bleibt aus, statt dessen abends im dunkeln sitzen und trotzdem am 2. Tag nur noch 12,2V aber dafür 1 Akkulampe an - dafür habe ich mir kein WoMo gekauft. wer immer am Landstrom hängt und nie frei steht der bracht eben kein LiFeYPo4, für alle anderen ist 40Ah real verfügbare Kapazität ohne Verzicht, einfach zu wenig - ich meine ja nur. Gruß
Zugegeben, kommt aber vor wie ich erleben durfte.
Dem stimme ich nicht zu. Notfalls, wenn man sich nicht anders helfen kann, eine Bleibatterie einbauen und Ladegeräte auf Blei einstellen, wenn notwendig. (Batterieklemmen und Thermofühler fliegen sogar noch in meiner Kruschelkiste rum :) ) Damit hätte ich zumindest kein Problem. Gruß Gerald
Das ist eben individuell. Ich benutze den Laptop viel am Abend. Das ist mein Hauptverbraucher. Wenn ich mal auf 40-45Ah komme (habe eine 95Ah Blei), dann ist das schon ein ziemliches Maximum, sonst eher im Bereich 20-25Ah. Und ich spare (IMHO) nicht besonders. Ich schaue, daß nur das Licht brennt, das ich brauche und nicht überall im Womo. Ich habe keine Verbraucher wie Kaffeemaschine oder Föhn. Das ist kein Verzicht, sondern einfach nicht nötig.
Du nicht, aber der Otto-Normalverbraucher ohne Stromwissen. Und ein einfacherer Automechaniker traut sich auch nicht an die Lixx Sachen. RK
Wenn meine LiFePO4 ausfallen sollte kann ich jederzeit erst Mal eine Blei-Säure einsetzten. Das ist absolut kein Problem,muss nur berücksichtigen, das ich die Ladekennlinien umschalte. Gruß, Holger Wenn ich das hier so lese dann muß ich wohl irgendwas falsch machen: ich habe zwei 'nasse' 95Ah Blei-Batterien an Bord. Kein Solar. Wir sind zu Zweit + zwei Hunde Ende Sept.-Anfang Okt für zwei Wochen ( Sonntag - Samstag ) am Bodensee gewesen. Trotz täglichem kochen ( incl. Abwasch -> Wasserpumpe ), Fernsehen ( 2-4 Stunden ), duschen, Radio, Licht,... sind wir am 10.Tag, vorsichtshalber, über Nacht an Landstrom gegangen da die Kapazität vermutlich nicht für die ganze Zeit gereicht hätte. V/E natürlich 4 oder 5mal. Die einzige Einschränkung: wegen unserem 1000W Wechselrichter können wir den zweistufigen Fön nur auf Stufe 1 laufen lassen. Wir haben allerdings alles auf 12 V ( ausser besagtem Fön und meinem Akkurasierer ): 12V-Fernseher, laden Handys Tablet und Co über 12V, Licht LED,.... OK, gefahren sind wir in der Zeit mit dem Womo auch fast 100km ( ohne Booster dafür mit Abblendlicht ). Grüße Dirk Hallo rkopka, möglich, dass Sabine die Amortisierung etwas zu optimistisch sieht, du aber mit Sicherheit zu pessimistisch. Hier in diesen Breitengraden brauche ich von März bis Oktober keinen Booster, das geht alles über Solar. Mein Tagesverbrauch beträgt zwischen 1 und 1,2kWh, also recht ordentlich. Wer in Spanien überwintert, dürfte auch einen großen Teil seines Strombedarfs über Solar hereinbekommen, gut dimensionierte Anlage vorausgesetzt. Selbst wenn über Booster nachgeladen werden müsste, reden wir bei meinem Tagesbedarf von 80 - 100Ah zwischen 0,8 und 1 €uro Kosten. Diese Kosten den pauschalen Stromgebühren auf Plätzen in Höhe zw. 4 und 8 €uro gegenübergestellt ergibt eine doch recht deutlIche Differenz. Den Absorber bei abrechenbaren kWh am Campingplatz mit 230V zu betreiben ist wirtschaftlich gesehen absoluter Nonsen, das geht mit Gas wesentlich günstiger. Dass sich LiFePO4 bezüglich Solar deutlich effektiver als Blei-Akkus verhalten, dürfte auch unbestritten sein. Außerdem, wer sagt, dass sich LiFePO4 komplett amortisieren müssen? Das tun Blei-Akkus auch nicht. Abgesehen von der doch recht teuren Anschaffung kenne ich keinen Nachteil. Bei Blei-Akkus schon. |
Anzeige
|