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Kaufvertrag Unternehmer privat


Nicolas209 am 18 Okt 2019 12:18:02

Hallo zusammen,

ich plane in Kürze ein Wohnmobil zu kaufen. Der Verkäufer ist KEIN Händler, aber auch nicht privat, sondern Unternehmer (sein Firmenwagen).

Die Musterkaufverträge, die ich finden konnte sind alle von Privat an Privat.
Kann mir jemand bei der Suche helfen?

Danke vorab
Nicolas

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

SVRossrucker am 18 Okt 2019 12:26:34

Hi, der arme dann hat der 2J. Gewährleistung an der Backe.

Frag mal bei ADAC nach, kann sein das die sowas haben.

gruss rainer

tztz2000 am 18 Okt 2019 12:37:23

SVRossrucker hat geschrieben:Hi, der arme dann hat der 2J. Gewährleistung an der Backe.

Bist Du Dir da sicher?


Selbst einem, der von Beruf Autohändler ist, würde ich zugestehen, dass er sein rein privat genutztes Wohnmobil auch privat verkauft. Natürlich nicht, wenn es nur eine Tageszulassung o.ä. war!

Birdman am 18 Okt 2019 12:39:06

tztz2000 hat geschrieben:Selbst einem, der von Beruf Autohändler ist, würde ich zugestehen, dass er sein rein privat genutztes Wohnmobil auch privat verkauft.

Laut erstem Beitrag ist es aber ein Firmenwagen, also verkauft es die Firma, nicht der Unternehmer privat.

pipo am 18 Okt 2019 12:45:31

SVRossrucker hat geschrieben:Hi, der arme dann hat der 2J. Gewährleistung an der Backe.

..die Du vertraglich auf ein Jahr begrenzen kannst, da es sich um ein Gebrauchtfahrzeug handelt. Und da muss Du nur für die ersten sechs Monate bei Mängeln haften. Anschliessend greift die Beweissumkehr. Nicht zu vergessen sind die 19% Märchensteuer im Kaufvertrag auszuweisen :mrgreen:

Sprintertraum am 18 Okt 2019 12:49:41

Birdman hat geschrieben: ... Laut erstem Beitrag ist es aber ein Firmenwagen, also verkauft es die Firma, nicht der Unternehmer privat.

Hallo
Kann auch sein, wenn Fzg. 9 Jahre alt ist, das er es bereits aus dem Firmenvermögen entnommen hat. Dann ist es wieder privat.
Gruß

Nicolas209 am 18 Okt 2019 13:20:22

...also der Wagen ist knapp 2 Jahre alt und der Verkäufer darf die Sachmängelhaftung auf ein Jahr beschränken.
Darum geht es mir aber nicht, denn der Wagen hat noch 3 Jahre Rest-Garantie und noch 5 Jahre Rest-Garantie auf den Aufbau :ja: .

Mir geht's um eine Vorlage für den Kaufvertrag.

Danke
Nicolas

Birdman am 18 Okt 2019 13:27:27

Nicolas209 hat geschrieben:... Mir geht's um eine Vorlage für den Kaufvertrag. ...

Ich weiß ja nicht, wie und womit Du gesucht hast. Aber mir hat Google in 2 Sekunden mehrere Musterverträge angezeigt. Hier mal der Link zum ADAC-Vertrag: --> Link

Jagstcamp-Widdern am 18 Okt 2019 13:59:42

es handelt sich um ein firmenfahrzeug, somit ist der verkauf gewerblich, also 1 jahr sachmängelhaftung und ausgewiesene märchensteuer.
die werksgarantien gehen bei nachweislicher durchführung (scheckheft) aller erforderlichen serviceleistungen auf den käufer über.
genauso, wie dich der hersteller bei evt. rückrufen über das kba anschreibt.

das ist nix anderes, wie ein 2-jähriger gebrauchtwagen vom händler, nur das in deinem fall der verkäufer die karre noch "irgendwie" ein jahr an der backe hat!
du kannst jedes normale vertragsformular nehmen.

allesbleibtgut
hartmut

Nicolas209 am 18 Okt 2019 16:31:43

Vielen Dank an alle,
besonders Dir Martin.

...denke mal mein google war kaputt :roll:

Bergbewohner1 am 18 Okt 2019 17:03:52

pipo hat geschrieben:. Nicht zu vergessen sind die 19% Märchensteuer im Kaufvertrag auszuweisen :mrgreen:

Muß er nur, wenn er es auch mit ausgew. Mwst gekauft hat.

wolfherm am 18 Okt 2019 17:05:32

Wird er wohl, weil er es als Unternehmen gekauft hat.........

felix52 am 18 Okt 2019 17:07:01

Dennoch:
Im Steuerrecht gilt die "Wirtschaftliche Betrachtungsweise"!
Also Tatsachen (auch der Nutzungsqualifikation).

Wenn der Unternehmer das Fahrzeug gekauft hat und anschliessend noch steuerabzugsfähige Belege wie etwa Treibstoffrechnungen usw. in seiner betriebl.
Buchführung geltend gemacht hat, anstatt es sofort als Privatfahrzeug zu erklären, gibts bei ner Überprüfung Stress. So oder so.
Und die USt. hat er bei Veräußerung an Privat sowieso selbst in Form der Rückerstattung ans FA zu erstatten, wenn er sie sich bei Verkauf hat erstatten lassen.

Einen solchen Deal würde ich in DIESER Form meiden. Das FA ist immer und Überall absolut erstrangiger Gläubiger!

felix52 am 18 Okt 2019 17:10:08

Tipp:
Wer steht im Brief als Halter?
Das Unternehmen mit Sitzadresse?
Privat ohne Unternehmenszusatz als gemeldete Privatadresse.

wolfherm am 18 Okt 2019 17:11:52

Warum sollte der User den Kauf meiden? Für die Steuer ist der Unternehmer zuständig.

felix52 am 18 Okt 2019 17:16:26

wolfherm hat geschrieben:Warum sollte der User den Kauf meiden? Für die Steuer ist der Unternehmer zuständig.


Denke mal einen Schritt weiter.... :wink:

Hat er die Kohle nicht... (warum verkauft er sein Womo?), kommt das FA beim Erwerber vorbei. Zur Verwertung. :ja:

wolfherm am 18 Okt 2019 17:20:55

Das wusste ich auch noch nicht. Bei einem rechtsgültig abgeschlossenen Geschäft mit erfolgtem Eigentumsübergang nach Bezahlung der Rechnung kann das FA beim neuen Eigentümer Geld fordern? Hat sich da das Steuerrecht geändert? Mein Studium ist ja schon länger her.

thomas56 am 18 Okt 2019 17:28:58

es gibt auch Berufszweige die keine Mehrwertsteuer ausweisen müssen!

wolfherm am 18 Okt 2019 17:30:53

thomas56 hat geschrieben:es gibt auch Berufszweige die keine Mehrwertsteuer ausweisen müssen!



Dann würde er auch keine berechnen dürfen. Wenn er es trotzdem ausweist, muss er sie auch abführen.

felix52 am 18 Okt 2019 17:39:39

Jou Wolfgang,
ist so, da der Erwerber "dies hätte wissen müssen". Er fragt ja nicht umsonst hier nach.
Wenn beim Verkäfer nix mehr zu holen ist.......

klink_bks am 18 Okt 2019 17:42:48

:) Meiner bescheidenen Meinung nach :)

fällt beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges gar keine MWSt an,
diese wird nur einmal beim Neukauf fällig.

Gruss
Achim

Trashy am 18 Okt 2019 17:49:05

Wie sieht es mit der Garantie aus?
Diese ist manchmal auf den Erstkäufer beschränkt.

felix52 am 18 Okt 2019 17:51:17

klink_bks hat geschrieben::) Meiner bescheidenen Meinung nach :)

fällt beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges gar keine MWSt an,
diese wird nur einmal beim Neukauf fällig.

Gruss
Achim


Es geht um die Rückerstattung Derselben..... :ja:

felix52 am 18 Okt 2019 17:52:08

Trashy hat geschrieben:Wie sieht es mit der Garantie aus?
Diese ist manchmal auf den Erstkäufer beschränkt.


Steht weiter oben....,vom Ersteller selbst. :)

wolfherm am 18 Okt 2019 18:55:08

felix52 hat geschrieben:Jou Wolfgang,
ist so, da der Erwerber "dies hätte wissen müssen". Er fragt ja nicht umsonst hier nach.
Wenn beim Verkäfer nix mehr zu holen ist.......



Das halte ich für etwas weit hergeholt. Was hätte er wissen müssen? Er fragt doch nur nach einem Vertragsmuster. Und die Rechtsgrundlage habe ich noch nicht entdeckt.....

Dein Katastrophenszenario sollte dem TE aber keine Bange machen.

wolfherm am 18 Okt 2019 19:03:55

klink_bks hat geschrieben::) Meiner bescheidenen Meinung nach :)

fällt beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges gar keine MWSt an,
diese wird nur einmal beim Neukauf fällig.

Gruss
Achim


felix52 hat geschrieben:Es geht um die Rückerstattung Derselben..... :ja:


1. Wenn ein Unternehmen ein Fahrzeug - ob gebraucht oder neu - verkauft, fällt immer Umsatzsteuer an. Bei Gebrauchten kann es zur sog. Differenzbesteuerung zwischen Ein- und Verkaufspreis kommen.
2. Den Satz von Felix verstehe ich nicht. Was bedeutet Rückerstattung in dem Fall? Wenn der Unternehmer Umsatzsteuer ausweist, muss er diese abführen. Er kann dagegen zuvor gezahlte Vorsteuer saldieren.


Aber jetzt sollten wir den Exkurs beenden. Der TE sucht nur ein Vertragsmuster und hat es auch schon gefunden.

BestiaNegra am 18 Okt 2019 19:56:13

klink_bks hat geschrieben::) Meiner bescheidenen Meinung nach :)

fällt beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges gar keine MWSt an,
diese wird nur einmal beim Neukauf fällig.

Gruss
Achim


ˋn Abend,

wenn ein vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer ein neues Fahrzeug kauft, wird ihm vom Finanzamt die Mehrwertsteuer erstattet. Beim Weiterverkauf an einen anderen vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmer wird diesem das Auto zum Nettopreis ( tatsächlich ist der Vorgang etwas komplizierter, das Ergebnis ist aber so) weiterverkauft, das kann beliebig oft gemacht werden. Erst wenn das Auto endgültig an einen nichtvorsteuerabzugsbechtigten Unternehmer oder eine Privatperson verkauft wird, ist die Mehrwertsteuer auf den dann erzielten Kaufpreis fällig.

Trashy am 18 Okt 2019 20:28:08

felix52 hat geschrieben:Tipp:
Wer steht im Brief als Halter?
Das Unternehmen mit Sitzadresse?
Privat ohne Unternehmenszusatz als gemeldete Privatadresse.


Da könnte er Glück haben wenns drin steht.
Viele Einzelunternehmer firmieren aber nicht nach HGB. Somit kein Eintrag und keine Firma aber trotzdem evtl. gewerblich.

Für die Ermittlung der USt wäre dann auch der jetzt zu erzielende Verkaufswert zu Grunde zu legen und nicht ein etwaiger Buchwert.

Nicht ganz ohne die Geschichte.

Ich glaube den Mustervertrag gibts dafür nicht. Selbst Klauseln dass der Verkäufer den Käufer vor Vermögensschaden freihalten muss ist für den A.., wenn beim Verkäufer eh nix zu holen ist.

Absoluter Schwachsinn aber man bräuchte eine entsprechende Bescheinigung vom FiAmt das keine Steuerschuld vorliegt. Das ist im Geschäftsverkehr durchaus üblich.
Dann evtl. anfallende USt direkt an das Amt überweisen. Das wärw dann wohl wasserdicht.

wolfherm am 18 Okt 2019 21:44:37

Trashy,

Der Einzelkaufmann ist auch im HGB verankert. Ich habe selten so etwas gelesen.........wie hier.

Ich mache mal zu, bevor hier noch mehr geschrieben wird, was nicht so ganz richtig ist.

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