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Aufpreislisten der Hersteller wirtschaftlich betrachtet


Manitu66 am 19 Okt 2019 18:53:34

Wir kennen das alle: niemand möchte mehr zahlen als es sein muß. Irgendwie scheint es mir aber ein Phänomen zu sein, dass dies bei kleinen Beträgen z.b. beim Pfund Butter anders ist, als bei den Big Points.
Wir sind gerade dabei unser neues Wohnmobil auszustatten. Der Votronic Wechselrichter 1700W mit NVS steht mit rund 2.000,- Euro in der Aufpreisliste. Da es kein Wohnmobil von der Stange ist, ist die Einbausituation sehr komfortabel. D.H. genügend Platz in der Nähe der Batterie.
Dieser Wechselrichter hat eine UPE von 1.199,- Euro, der Straßenpreis liegt bei ca. 900,- Euro, Einbauzeit vielleicht 2 Stunden. D.h. ich könnte mal eben einige Hundert Euro sparen und damit viele Jahre teure Butter kaufen.

Meine Frau fragt mich nun heute: Gibt es denn wirklich so viele Leute, die das dann ab Werk bestellen?
Ja und diese Frage möchte ich gerne mal an das Forum weiter geben.

Und noch ein Aspekt bei unseren Überlegungen: Wenn z.B. die Solaranlage diskutiert wird, dann geht es meist um Ertrag und Lebensdauer. Aber ist es denn nicht viel besser über die Wirtschaftlichkeit nachzudenken? In unserem Fall kann ich z.B. das Büttner Paket mit 360 Wp für rund 3.000,- Euro nehmen.
Ich kann mich aber auch entscheiden das Offgridtech XXL Paket mit 330Wp, allem Montagematerial und Votronic Komponenten (1.099,- Euro) von einem Fachbetrieb einbauen zu lassen. Vielleicht hält das Büttner länger, vielleicht liefert es 15% mehr Strom? … aber wirtschaftlich ist das doch nicht, denn ich spare doch erstmal 1.500,- Euro (oder 1.000 Pfund Butter).

Mir will das irgendwie nicht in den Kopf. Mein Händler (in diesem Fall der Hersteller) jedenfalls scheint mir da im Augenblick noch nicht folgen zu wollen :-) "Mit Büttner haben wir halt gute Erfahrungen gemacht", oder "es gibt immer jemanden, der günstiger ist…“ waren die Antworten.
Gibt es tatsächlich so viele Käufer, die das akzeptieren oder liege ICH einfach falsch und das ist nur mein „Kind armer Eltern Syndrom“?
Es würde mich echt interessieren, was ihr dazu meint.

LG Frank

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sternezaehler am 19 Okt 2019 19:27:15

Wirtschaftlich betrachtet kann der Käufer das Angebot annehmen oder ablehnen.
LG Jürgen

ManfredK am 19 Okt 2019 19:36:20

Die Frage ist am Ende wer dir die individuellen Ausstattungen zu welchem Preis einbaut.

Ein paar Beispiele von meinem Fahrzeughersteller:

85er Telesat Sat Antenne ab Werk als Paket 2050 €
Da das bei meinem Lagerfahrzeug nicht mehr möglich war wurde eine Oyster Cytrax nachgerüstet incl Montage 2700 €

Anhängerkupplung ab Werk 1690 €
Dto. da Lagerfahrzeug vom FIAT Händler nachgerüstet 1200 €

DAB Radio mit Navigation ab Werk 1400 €
DAB Radio mit Navigation selbst eingebaut 1000 €

Gasaußensteckdose ab Werk 150 €
dto. nachgerüstet 465 €

Solaranlage 200 W mit 2. Batterie ab Werk nicht lieferbar
Solaranlage mit 2. Batterie incl. Regler, Verkabelung nachgerüstet 1400 €

Es gibt also Ausstattungen die ab Werk günstiger sind..... andere die bei einem externen Händler günstiger nachgerüstet werden können.

Pechvogel am 19 Okt 2019 20:00:32

Ein Hersteller, egal ob Womo, Auto, ... rechnet die Preise für die angebotenen Extras nicht nach dem was sie in der 'Herstellung' kosten sondern nach dem was man am Markt dafür bekommen kann.

Und dann ist da auch noch das Thema mit der Garantie:
wenn z.B. die Elektrik der Anhängerkupplung Fehler in der Bordelektronik produziert:
der Hersteller wäscht seine Hände in Unschuld, der 'Einbauer' hat alles nach Plan gemacht und der 'Womobauer' hat ein funktionierendes Fahrzeug ausgeliefert.
Den Ärger hat erstmal der Besitzer....

Es sei denn der Besitzer hat 'alles aus einer Hand' gekauft.


Grüße
Dirk

tztz2000 am 19 Okt 2019 20:07:28

Moin Frank,

diese Aufpreispolitik zieht sich durch das gesamte Wirtschaftssystem und ist kein Phänomen der Wohnmobilhersteller allein.

Bei ISO-zertifizierten Herstellern muss alles von der Konstruktion bis zur Beschaffung und letztlich der Montage dokumentiert werden. Im Schadensfall kümmert sich der WoMo-Hersteller um die Reparatur. Das alles kostet Geld und muss kalkulatorisch erfasst und vom Kunden bezahlt werden.

Die Entscheidung pro oder kontra musst Du selber treffen. Wenn‘s der Hersteller macht, bist Du auf der sicheren Seite.

Manitu66 am 19 Okt 2019 20:39:51

Das ist natürlich alles richtig, vielen Dank fürs Feedback!
Die gesetzliche Gewährleistung habe ich auch beim Zubehörlieferanten und der Einbauwerkstatt.
Klar, alles aus einer Hand und keine Probleme mit Zuständigkeiten ist natürlich ein Aspekt, kann je nach Händler aber auch in die Hose gehen.
Aber meine Frage war ja nach dem wirtschaftlichen Aspekt natürlich unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile.
Wenn die Hersteller nehmen, was der Markt hergibt, dann muss ich zu dem Schluss kommen, dass es offensichtlich viele Käufer gibt, die das anders beurteilen als ich.

Nun, die Aufpreislisten der Automobilhersteller sind ja legendär. Aber da ist man als Kunde gezwungen das Paket zu nehmen, wenn man ein Feature haben will.
Bei Wohnmobilen scheint mir das wegen der vielfältigen Nachrüstmöglichkeiten schon etwas anders zu sein.

Ganz konkret denke ich darüber nach das Womo (da wo es Sinn macht) spartanisch auszustatten und dann meine Teile und eine gute Werkstatt ganz gezielt selbst auszusuchen.
Es ist mir halt wichtig zu erfahren, ob ich bei dieser Vorgehensweise vielleicht etwas übersehe?

kawabenemsi am 19 Okt 2019 20:40:50

Die Einzepreise für diverses Zubehör sind ja nicht mal das Problem .

Die vorprogramierten "Zubehörpakete" wie : " Kompfortpaket" ," Designpaket"," Chassispaket", "Winterpaket" ," Fahrassistenzpaket", "Kit deulxe" , "Kompfort plus" oder sonstwas ...

Sind alles Verschleierungen des eigentlichen realen Verkaufpreises , und das ist ein typisches Merkmal der intransparenten Verkaufsstrategie der Hersteller .

Jeder Wohnmobiltest in einer X-beliebigen Zeitschrift/Publikation endet mit Preis XXXXXXX und einem erheblich höherern Preis für das jeweils getestete wirklich praxistaugliche Testfahrzeug.

Just my 2 Cents ....

dieter2 am 19 Okt 2019 20:47:05

In diesen Paketen können sie viel Zeugs mitverkaufen was sonnst keiner ordern würde.

Gruss Dieter

wolfherm am 19 Okt 2019 21:55:17

Alles über den Hersteller des Womos zu ordern, kann auch wirtschaftlich Sinn machen. Ich habe nach Auslieferung keine Lust und auch keine Zeit, alle Extras bei den unterschiedlichen Werkstätten einbauen zu lassen. Macht es der Hersteller, bekomme ich ein Fahrzeug, wo alle meine Wünsche eingebaut sind.

rkopka am 19 Okt 2019 22:03:30

Manitu66 hat geschrieben:Mir will das irgendwie nicht in den Kopf. Mein Händler (in diesem Fall der Hersteller) jedenfalls scheint mir da im Augenblick noch nicht folgen zu wollen :-) "Mit Büttner haben wir halt gute Erfahrungen gemacht", oder "es gibt immer jemanden, der günstiger ist…“ waren die Antworten.

Und dann kommen noch die dazu, die sowas selber einbauen können. Da gibts zwar keine Gewährleistung auf den Einbau, dafür nochmal (meistens) eine sehr große Ersparnis. Natürlich ist es bequemer alles fix fertig zu bekommen. Allerdings ist das (wie man auch hier lesen kann) nicht immer eine Garantie für gute Qualität oder Funktion.

Und es gibt auch andere Händler. K.A. ob er zu jedem so ist, aber mein Händler (Womo aus Vermietung) hat mir von sich aus empfohlen, ich soll mir TV, Radio, Rückfahrkamera bei ebay besorgen und er baut es dann ein. Einige Teile (Lautsprecher, TV-Arm) habe ich auch direkt bei ihm im Shop ausgesucht. Anscheinend hatte er mit einigen SAT Anlagen u.a. soviel Ärger mit Gewährleistung, daß ihm das sogar lieber war. Ich hab dafür das ganze Kabellegen (Radio, SAT, TV, RFKamera) und den Einbau der Lautsprecher etc. gezahlt, die für mich sehr aufwendig gewesen wären.

RK

1stchoice am 19 Okt 2019 22:56:22

Manitu66 hat geschrieben:...denn ich spare doch erstmal 1.500,- Euro (oder 1.000 Pfund Butter).


by the way:
wo kaufst Du Deine Butter: €1,50/Pfund ist schon sehr günstig.
(Bei uns in Norddeutschland beträgt der Discounterpreis €1,29/250gr.)

just my 2 cents
1st.

DonCarlos1962 am 19 Okt 2019 23:01:15

Bei unserem Wohnmobil gab es keine lange Aufpreis und Ausstattungsliste!

Der Hersteller schnürt, zu einem gutem Preis, ein attraktives Alles-(wichtige) drinpaket.

170PS Motor, Solaranlage, Rückfahrkamera, Fliegengitterür, Eingang mit Fenster, Remis Verdunkelung, 4m Markise, Fahrerhausklima,Tempomat, Radio mit Bedienung am Lenkrad, Panoramadach, Innenbeleuchtung komplett LED usw.

Den Fahrradträger, eine Sat/TV-Anlage, lackierte Stoßstangen und eine andere Heizung hätten wir (ab Werk) ordern können, sonst nix.

Scheinbar lohnt sich auch diese Art der Vermarktung!
Alles weitere muß durch den Händler eingebaut werden, wenn der es eben anbietet.

LG Carsten

Tinduck am 19 Okt 2019 23:06:52

Wir kaufen eigentlich nur gebrauchte Fahrzeuge.

Aber wenn ich eins neu ordern würde, wäre alles ab Werk drin, was man nicht mehr ändern oder leicht nachrüsten kann. Das betrifft meist die Ausstattung des Basisfahrzeugs.

Solar, Wechselrichter etc. würde ich dann nachrüsten lassen. Erstens, weil man sich selber die Komponenten aussuchen kann, und zweitens, weil es unterm Strich günstiger ist. Für den Preis einer ‚serienmässigen‘ Büttner-Anlage bekommt man die doppelte Leistung mit Standardpanels und z. B. baugleichem Controller von Votronic aufs Dach.

Ich kaufe eigentlich gern qualitativ hochwertige Dinge, bin aber nicht bereit, dafür mehr zu bezahlen als marktüblich. Und marktübliche Preise finde ich in keiner Aufpreisliste, die ich bisher gesehen habe.

bis denn,

Uwe

TylerB am 25 Okt 2019 09:56:46

Manitu66 hat geschrieben:Mir will das irgendwie nicht in den Kopf.

Das kann ich gut verstehen. Ich beschäftige mich seit ewigen Zeiten mit dem Festsetzen von Preisen und kenne das. Viele glauben, das der Preis das ultimative Kriterium für den Kauf ist.
Als "Denk-Übung": Wieviel Dosen Coca-Cola werden an Autobahntankstellen verkauft ? Zu welchen Preisen ??? Warum kaufen die Menschen die gleiche Dose für ein Viertel des Preises nicht bei "Feinkost-Albrecht" ? Lösung: Es ist ein "Mitnahme-Artikel" und der Preisunterschied tut nicht wirklich weh.
Wer kann ernsthaft behaupten, das es bei einer 3.000 € Solaranlage nicht genauso ist. Prozentual zum Anschaffungspreis des Fahrzeuges ist es ein Mitnahme-Artikel und so wie man beim Tanken die zwei Euro für die Dose Cola mal eben so ausgiebt ist beim 80.000 Euro Wohnmobil die Solaranlage nicht der Rede wert. Außerdem ist der Kaufprozes nur noch einstufig. Man muss nicht von der Autobahn zu Aldi fahren resp. zu einer anderen Werkstatt (für die man womöglich die Teile noch selber vorab kaufen muss) und ein zweites Geschäft machen. Man geht nicht ein zweites Risiko ein (passt es wirklich ? wissen die Leute wirklich wie man das macht bei DIESEM Modell ?).

Ich kann das gut verstehen.

Aber ich kann das beim Verkaufen auch gut ausnutzen und einen guten Gewinn erzielen, nicht weil ich gierig bin (NEIN um Gottes Willen was denkt ihr) sondern weil ich eben genau weiß wie und wo das Teil angeschraubt wird oder was passt und was nicht und anschließend kann ich dem Kunden wirklich sagen: "FERTIG !!"

Beim Kaufen sieht es genauso aus. Natürlich kann ich zu drei verschiedenen Händlern oder Dienstleistern gehen und Fahrzeug, Anbauteil und Schraubkompetenz einzeln kaufen (das ist kein Geiz, wer glaubt denn sowas ? Ich kann mir das doch wohl leisten !!). Spart Geld, macht aber Kopfschmerzen beim Denken.

rkopka am 25 Okt 2019 10:13:48

TylerB hat geschrieben:Als "Denk-Übung": Wieviel Dosen Coca-Cola werden an Autobahntankstellen verkauft ? Zu welchen Preisen ??? Warum kaufen die Menschen die gleiche Dose für ein Viertel des Preises nicht bei "Feinkost-Albrecht" ? Lösung: Es ist ein "Mitnahme-Artikel" und der Preisunterschied tut nicht wirklich weh.

Ist wohl eine Sache der Einstellung. Mit täte es weh. Deshalb würde ich so eine Dose (aus verschiedenen Gründen) nur im absoluten "Notfall" kaufen. D.h. keine eigenen Getränke (mehr), sehr starker Durst, kein Supermarkt in Reichweite. Wobei mir dort jedes Getränk zu teuer wäre, wenn ich daran denke, was ich zuhause im Laden dafür zahle.

Wer kann ernsthaft behaupten, das es bei einer 3.000 € Solaranlage nicht genauso ist. Prozentual zum Anschaffungspreis des Fahrzeuges ist es ein Mitnahme-Artikel und so wie man beim Tanken die zwei Euro für die Dose Cola mal eben so ausgiebt ist beim 80.000 Euro Wohnmobil die Solaranlage nicht der Rede wert.

Für mich war der absolute Preis ein Hemmer. Als es nur Anlagen >€2000 gab, habe ich es nicht in Erwägung gezogen weil zu teuer (mein Womo ist aber auch billiger). Erst als ich die Snipe für unter €1000 gefunden habe, konnte ich mich nach einigen Überlegungen dazu durchringen. Bei anderen Teilen (fürs Womo) ging es auch nach dem Preis. Ein Radio um €900 würde ich nie kaufen. Die DuoControl dagegen war halt (mehr oder weniger) nötig, also wurde sie gekauft.

Außerdem ist der Kaufprozes nur noch einstufig. Man muss nicht von der Autobahn zu Aldi fahren resp. zu einer anderen Werkstatt (für die man womöglich die Teile noch selber vorab kaufen muss) und ein zweites Geschäft machen. Man geht nicht ein zweites Risiko ein (passt es wirklich ? wissen die Leute wirklich wie man das macht bei DIESEM Modell ?).

Das ist tatsächlich ein Grund dafür. Aber auch da kommt (für mich) der Preisvergleich irgendwann ins Spiel. Wenn die Differenz zu hoch wird, muß der gewonnene Vorteil schon wirklich beträchtlich sein. Wobei der oft nicht quantifizierbar ist.
Ich bin da leider manchmal stur. Wenn mir etwas einfach zu teuer vorkommt (auch Eintritte), selbst wenn ich es mir leisten kann, dann hätte ich einfach ein unangenehmes Gefühl dabei und verzichte lieber. Was auch nicht immer die richtige Entscheidung ist :-(.

RK

Tinduck am 25 Okt 2019 12:36:20

Genau so gehts mir auch. Wenn mir der Preis zu hoch ist, wirds nicht gekauft, weil es mir das dann nicht wert ist.
Z. B. für 500 Euro würd ich auch ne Autosat mitordern, aber eben nicht für 2000. Das liegt daran, dass ich Fernsehen im Wohnmobil keinen so hohen Stellenwert zumesse.

Ausserdem sehe ich das nicht so, dass 2000 Euro bei 80.000 Gesamtkosten einen Mitnahmepreis darstellen. Das hängt nicht von der Gesamtsumme ab, sondern davon, wie lange ich als Kunde dafür arbeiten muss!

bis denn,

Uwe

volley97 am 25 Okt 2019 13:24:52

wir haben die Erfahrung gemacht, dass vieles was von außen zugänglich ist, oder einfach eingebaut werden kann, schon günstiger sein kann - jedoch im elektronischen Zusammenspiel dann die Probleme sind, wer schiebt die schuld auf den Anderen, wenn es nicht klappt.
Wir mussten einen Wechselrichter nachträglich einbauen lassen - dies würde ich immer ab Werk machen, weil dann die Leitungen zu allen Steckdosen liegen - um hier das
"Kostengefüge" im Auge zu behalten, haben wir uns für 2 Steckdosen entschieden, denn alle, hätten locker 500 - 800 € mehr gekostet, da der Aufwand, alles aufzumachen, Kabel zu verlegen und wieder zu schließen doch sehr hoch ist.....
Sehe das wie Wolfgang, bestellt, dann ist es gleich so wie Du möchtest 8)

gastino am 26 Okt 2019 13:14:01

Wirtschaftlich betrachtet regeln Nachfrage und Angebot den Preis, auch bei Zubehör. Die Entscheidung für oder gegen Zubehör oder dessen eigene Nachrüstung hat mit dem Butterpreis nichts zu tun, sondern damit, für wie hoch man die eigenen Fähigkeiten oder auch den Wert der eigenen Lebenszeit im Vergleich zu dem aufgerufenen Preis einschätzt. Und da gibt es eben eine große Bandbreite. Manche Leute investieren viele Stunden zu einem umgerechnet hundsmiserablen Stundenlohn in Arbeiten, die keinen Spaß machen, nur um ein paar Euro zu sparen. Andere wiederum (ich beispielsweise) setzen den Zeitaufwand in ein Verhältnis zum eigenen Stundenlohn und Spaßfaktor. Hinzu kommt noch die realistisch verfügbare Menge an Zeit, wenn Arbeit und Familie noch relevant sind.

Bei mir gibt es auch Arbeiten, für die mir jede Minute meiner Zeit zu kostbar ist, Malerarbeiten im größeren Umfang beispielsweise. Da ist es für mich "sehr wirtschaftlich", einen angemessenen Preis für den Handwerker zu bezahlen.

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