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CATE Heckträger für Motorräder - Erfahrungen?


ManfredK am 20 Okt 2019 21:54:07

Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen ob jemand hier im Forum praktische Erfahrungen am CATE Heckträger für Motorräder hat?
Insbesondere das Thema Robustheit und ggfs. Bodenfreiheit würde mich interessieren

--> Link und --> Link

Sollte jemand Erfahrung mit anderen Heckträgern in Kombination mit einem 250kg Motorrad haben, danke ich auch für die Rückmeldungen.
(Anhängerlösung ist bekannt... :-) )

Danke euch sehr herzlich
Manfred

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bennykater am 21 Okt 2019 10:15:26

Hallo,

an meinem vorherigen Wohnmobil hatte ich einen CATE Träger dran. Das Fahrzeug war ein Tabbert 560E auf Basis Mercedes 307D.

Vor etwas mehr als 20 Jahren (kann 1997 gewesen sein) hatte ich in der MOTORRAD-Zeitung eine Annonce gesehen und bin zu dem Hersteller hin gefahren. Dort wurde der Träger am Rahmen meines Wagens angepasst. Zuhause habe ich dann eine Alu-Riffelblech-Schiene (aus vorhandenem Material) draufgebaut und eine weitere zum Hoch- und runterfahren gefertigt. Es musste dazu noch an den Kunststoff-Karosserieteilen das eine oder andere verändert werden.

Eine der ersten Fahrten mit dieser Kombination Tabbert Wohnmobil und R 100 GS/PD ging bis zu den Lofoten. Seinerzeit gab es auf dem Inlandsvägen mehrere sehr lange Baustellen (=Schotterpisten) mit ordentlich Gerüttel, aber alles ging gut.

Bis 2011 hatte ich meine Fahrten mit diesem Wohnmobil bzw. dem Heckträger gemacht, und meistens stand meine GS drauf, zuweilen auch mal die F 650 unseres Sohnes. Für mich war dies (Wohnmobil und ein richtiges Motorrad) lange Jahre eine unschlagbare Kombination. Auf den Heckträgern anderer Wohnmobile hat man meistenes Roller oder maximal 250er gesehen, schwerere Motorräder so gut wie nie bzw. auf dem Anhänger.

Was die Bodenfreiheit angeht: Es wurden zwei Passstücke an den hinteren (bis zum Heck reichenden) Rahmenenden angeschraubt, welche so gefertigt waren, dass vom Träger massive Gewindestangen das Gewicht nach vorn/unten abfangen konnten. Da ich nicht gelernter Techniker bin, kann ich es jetzt nicht besser beschreiben/ausdrücken. Auf jeden Fall hatte ich mir zunächst Gedanken bezüglich der eingeschränkten Bodenfreiheit gemacht, was aber unnötig war. Gerade in Schweden bin ich immer wieder auch mal länger abseits der asphaltierten Straßen unterwegs gewesen, da war immer noch genug Platz. Natürlich verändert so ein Anbau auch den hinteren Rampenwinkel, jedoch hatte ich auf den Fähren niemals Probleme damit.

Im Jahre 2013 habe ich das Wohnmobil (mit H-Kennzeichen) verkauft an einen Käufer, der seine Guzzi draufstellen wollte. Der Heckträger mit 300 kg Nutzlast was DAS Verkaufsargument.

Insgesamt hat der Motorradträger sehr wesentlich dazu beigetragen, dass wir viele Jahre lang wunderbare Urlaubsreisen unternehmen konnten, die in der Form nicht möglich gewesen wären. Entweder hätte man mit dem Motorrad auf der langen Strecke zum Urlaubsziel den Reifen kantig gefahren, oder man hätte mit dem Wohnmobil nur eine (erst mal zu erwerbende) kleinere Maschine, und somit deutlich weniger Fahrspaß gehabt.
Ärger gab es mit dem Träger nie, mit der Fertigungsqualität und der Robustheit war ich stets sehr zufrieden. Bilder vom Träger selbst oder von der Unterseite bzw. den Passstücken habe ich leider nicht. Ich hoffe, dass dir meine Erfahrungen weiter helfen.





Gruß
Martin

ManfredK am 21 Okt 2019 19:44:29

Martin lieben herzlichen Dank,

wenn du solange Jahre zufrieden warst, kann es ja nicht der schlechteste Träger gewesen sein. Mein Freund der über die Anschaffung eines solchen Trägers für seine Solo-Fahrten mit Motorrad nachdenkt wird sich über das positive Feedback freuen!!
LG
Manfred

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