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USA im August - wohin?


drivetheglobe am 21 Okt 2019 22:28:29

Hi,

Wir sind USA Neulinge, wollen nächsten Sommer mal rüber - aber wohin? Zeit ist ca. der gesamte August.
Es scheint dass die touristischen Hotspots um die Jahreszeit wirklich "hot" sind ;-) - also: wer hat da Erfahrung im Südwesten mit Grand-Canyon im August.
Ist das noch sinnvoll ?

Background: in Europa ohne Klimaanlage im Sommer Türkei Südküste, Peloponnes, Kreta, Süditalien u Spanien ohne Probleme.
Erfahrungsgemäß wird das Leben ab 40C aber doch eher träge und wir sind dann normal einfach im Meer - wir dachten schon mal die Kids bekommen auf den Fussohlen Sonnenbrand, weil sonst war das meist nichts mehr zu sehen..... aber das geht ja dort nicht !?
Kids sollen mit, 8Jahre das jüngste.

Ich freu mich über Tipps / Zuspruch/ Alternativen etc!
Danke!

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Ahorne7500 am 21 Okt 2019 22:58:07

Hallo,
Wir waren vor ca 15 Jahren zwei mal in Florida.

Unser Sohn war mal ca 9 und dann ca 12 Jahre alt... alles ca.

Mit 8 Jahren nimmt euer Sohn sehr wenig mit aus den USA.
.. zB. er kann kein einziges Schild lesen.
Er ist klein, wenn andere Leute da sind, sieht er nichts, nur Bäuche und Hintern.

Ich finde euren Plan prima !!
Meine SUBJEKTIVE Meinung,
wenn möglich, wartet noch etwas 'auf den Jüngsten'.
.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

macagi am 22 Okt 2019 06:39:10

40° in Südeuropa und Türkei sind nicht zu vergleichen mit 40° im Süden der USA.
In Texas, Louisiana, Alabama, Georgia hat es im August 100% Luftfeuchte, ist ohne Klimaanlage absolut unerträglich. Florida kann auch schlimm sein.

Je mehr es in die Berge geht desto besser. Grand Canyon sollte kein Problem sein, Las Vegas bei 40° ist fast angenehm, so trocken ist es da.

Niagara Falls gut, Eriesee bei Sandusky fühlt sich wie Südsee an. Dort gibt es auch grosse Themeparks mit Rollercoaster für Kids.

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ebi1 am 22 Okt 2019 07:31:11

Würde die Südstaaten streichen, glaub mir, das willst du nicht im Sommer.

Das liest sich so, wie wenn du das Reiseziel allein am Klima festmachen würdest. Mit etwas Info, was euch so gefällt, könnte man bessere Ratschläge geben. Es wird alles rappelvoll sein, keine Frage. Vielleicht solltest du dich mal mit dem kanadischen Yukon und Alaska befassen. Grandiose Natur, und wenigstens etwas weniger Mensch als im Westen zur Hauptsaison. Ich war ca. 25x in Nordamerika unterwegs, dabei hab ich auch blöde Entscheidungen getroffen. Restlos bescheuert war, ne Südstaatentour im Sommer zu machen. Wir waren ständig erkältet, weil es draußen feucht und superheiss war, und die Amis drinnen die Klimaanlagen zum Anschlag aufgedreht hatten.

British Columbia, Alberta, Oregon, oder rüber zum Yellowstone NP, das wäre vom Klima her ok. Der Westen der USA ist zur Hauptsaison bis zur Unerträglichkeit überlaufen, für mich wäre das ganz sicher nichts, wo ich ne entspannte Zeit erleben könnte. Auf die Geschmäcker kommts halt an.

Wünsche ein glückliches Händchen bei der Entscheidung!

Grüße
Ebi

hdpit am 22 Okt 2019 20:19:59

...im August ist Hurrikansaison in Florida. Das ist alles andere als lustig. Wir waren kurz nach Hurrikan Irma dort. Aber sehr beeindruckend wie schnell die Amis im wiederaufbauen sind..
Gruß Pit

Elgeba am 22 Okt 2019 20:56:48

Der Yellowstone ist im August völlig überlaufen und die beiden im Park gelegenen CP sind dann Proppenvoll,ausserhalb übernachten ist nicht gestattet,dafür muß der Park verlassen werden.Die anderen Vorschläge finde ich gut,aber sieh Dir mal die Ostküste an.Der Shenandoah NP ist wunderschön und nicht so überlaufen wie die Parks an der Westküste,auch das Klima ist günstiger und es sind fast keine Moskitos unterwegs.

Gruß Bernd

DonCarlos1962 am 22 Okt 2019 22:33:00

Ich mußte dienstlich ein bis zwei mal im Jahr in die Staaten.

Immer Texas und NewMexico. Neben den klimatischen Gegebenheiten in diesen Gebieten sollte man sich über die Weiten im Klaren sein!

Mit Kindern ist das nicht unbedingt ein Spaß!
Mal eben in die Nachbarstadt zu fahren, kann schon einmal zwei Stunden mit dem Auto dauern. Zumindes in den den Staaten die ich besucht habe.

Dabei gehen dann die Straßen nur gerade aus, stundenlang und das durch die Wüste.

White Sands ist beeindruckend, auch für Kinder, so weiß wie Schnee, sind die Hügel aber nur Gipssand. Doch nach zwei Stunden reichts den Kindern auch und das nächste Ziel ist sehr weit entfernt. Z.B. Carlsbad Cavern Natural Entrance.
Eine gigantische Höhle, die auch den Kindern gefallen kann. Aber die ist mal eben 3,5 Stunden entfernt.
Und schneller fahren kann ich Dir beim besten Willen nicht raten!

Unter dem Strich: Texas/NewMexico ist mit Kindern, insbesondere um diese Zeit, aus meiner Sicht nicht der Bringer.

LG Carsten

ebi1 am 23 Okt 2019 09:15:16

Yellowstone meinte ich nur, weil das Klima offenbar nicht unwichtig ist.

Voll ist im August eh alles. Wenn es sich um einen Erstbesuch handelt, will man im Normalfall Highlights sehen, eine Überdosis Mensch hin oder her.

Grüße
Ebi

Elgeba am 23 Okt 2019 18:10:19

Ist klar, aber Stop and Go entlang des Grand Canyon,volle Parkplätze und eben so volle CP sind kein Spaß.Und das ist nicht nur am GC so,das habe ich auch am Bryce Canyon erlebt.Deshalb mein Tip mit dem Shenandoah NP,ist auch eher was für Kinder,Angeln,Kanufahren usw.,Natur pur.


Gruß Bernd

BeateR am 24 Okt 2019 17:48:24

Also wenn es unbedingt der August sein muss, dann würde ich den Nordwesten vorschlagen. Ab Seattle eine schöne Runde durch die Nationalparks dort oben. Aber UNBEDINGT alle Unterkünfte vorbuchen. Spontan geht in USA gar nichts mehr.

Beate

Elgeba am 24 Okt 2019 21:15:58

Unterkünfte für eine Wohnmobiltour? Ich weiß nicht ob man in den USA Campingplätze reservieren kann.


Gruß Bernd

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BeateR am 25 Okt 2019 11:39:30

OK, habe mich nicht richtig ausgedrückt. Natürlich sollte es "Campingplätze" heissen. Und diese musst Du UNBEDINGT vorher reservieren. Einfach dort aufschlagen hat vielleicht vor 10 Jahren noch funktioniert, unterdessen ist von Mai bis Mitte September alles voll, voll, voll. Es gibt fcfs-Campgrounds, die man nicht reservieren kann (first come first serve), da stehen dann morgens um 9.00 h die Wohnmobile am Eingang Schlange, und für jedes Womo das rausfährt, darf eines aus der Schlange reinfahren. Um 11.00 h ist Schluss, da sind alle abgefahren und die noch Wartenden müssen halt schauen, wo sie bleiben.

Nur zum Beispiel: wir haben heuer im Februar versucht, einen Campingplatz im Rocky Mountains NP zu buchen für Ende September. Wir haben mit viel Glück den allerletzten Stellplatz bekommen, der natürlich für unser Womo viel zu klein war. Trotzdem habe ich gebucht, um wenigstens etwas sicher zu haben.
In den anderen Nationalparks siehts noch schlimmer aus. Da sind Sekunden, nachdem sich das Buchungsfenster öffnet, alle sites ausgebucht und man kann nur noch auf Stornierungen hoffen.

Beate

macagi am 25 Okt 2019 13:39:08

BeateR hat geschrieben:In den anderen Nationalparks siehts noch schlimmer aus. Da sind Sekunden, nachdem sich das Buchungsfenster öffnet, alle sites ausgebucht und man kann nur noch auf Stornierungen hoffen.


Am Thema ein bisschen vorbei - aber ist das inzwischen in Kanada auch so? Ich war schon lange nicht mehr da, aber im Banff- und Jasper- Nationalpark konnte man damals einfach reinfahren, kein Problem.

BeateR am 25 Okt 2019 14:04:13

Ja, leider ist es in Kanada, vor allem in British Columbia, inzwischen noch schlimmer. Wir hatten in Banff und Jasper NP letztes Jahr im Oktober Probleme, einen Campingplatz zu bekommen.
Wo es noch einfach ist, das ist Alaska, Yukon und NWT. Dort bekommt man immer einen Platz (ausgenommen Denali NP, der ist auch weit voraus ausgebucht).

Beate

macagi am 25 Okt 2019 14:12:59

BeateR hat geschrieben:Wo es noch einfach ist, das ist Alaska, Yukon und NWT. Dort bekommt man immer einen Platz (ausgenommen Denali NP, der ist auch weit voraus ausgebucht).


Danke, wir sind damals im Denali einfach so gestanden, unweit von dem Platz wo die Busse losfuhren.

BeateR am 25 Okt 2019 14:22:43

Falls dieser Platz im Nationalpark war, war und ist es verboten. Vielleicht wurde damals nicht darauf geachtet??

macagi am 25 Okt 2019 18:16:20

Wieder OT, aber.....

War in den 90iger Jahren.
Habe gerade versucht nachzuschauen wo das damals tatsächlich war, auf die Schnelle keine Chance. Das Bild ist im Fotoalbum, digital gab es damals nicht.....
Ich denke unser Platz war ausserhalb, irgendwo an der 3.
Aber wir waren damals dort nicht alleine. War quasi gegenüber von einigen Restaurants. Haben in einem davon Heilbutt Steak gegessen, schwärme ich heute noch davon!
Ich dachte ja damals wir können da einfach so reinfahren in den Park, aber das ging nicht. Mussten mit dem Bus rein, Grizzlies und Wölfe kucken....

Der originale Poster meldet sich gar nicht mehr - ist der noch da?

BeateR am 25 Okt 2019 19:05:12

macagi hat geschrieben:Ich dachte ja damals wir können da einfach so reinfahren in den Park, aber das ging nicht. Mussten mit dem Bus rein, Grizzlies und Wölfe kucken....


Hahaha, das ist immer noch so. Selber fahren geht nur die ersten paar Meilen. Und noch dazu muss man diese Bustour auch sehr frühzeitig reservieren, vor allem, wenn man mit einem der ersten Busse morgens fahren will.

Elgeba am 25 Okt 2019 21:57:55

Die Touren lohnen sich aber auf alle Fälle,wer die versäumt hat wirklich einen Fehler gemacht.Es ist nur schade das inzwischen auch Alaska immer mehr vom Tourismus überlaufen wird,wenn ich da an die Zustände an der White Pass Railway oder in Skagway denke...Ich wollte in die Glacierbay aber als ich die vollen Tourboote sah habe ich es gelassen und lieber einen Buschpiloten angeheuert der mich mit seiner Cessna dort hin geflogen hat,war ein wirkliches Erlebnis wenn auch nicht billig.Wäre aber eine Alternative für August,allerdings sind dann die Moskitos eine echte Plage.

Gruß Bernd

FastFood44 am 27 Okt 2019 12:49:09

Wohin?

Ganz ehrlich: Das was DICH/EUCH am meisten interessiert.
Alles andere würde ich ausblenden.
USA ist so groß und vielfältig dass man das alles nicht vergleichen kann.
Neuengland ist was anderes als die Südstaaten oder eben der Wilde Westen.
Das wäre wie wenn man fragt: Ich mag nach Europa aber wohin?
Also:
Was lässt dein Herz höher schlagen wenn du an die USA denkst?
Gran Canyon? Dann mach es. Es ist atemberaubend und unvergesslich!

drivetheglobe am 27 Okt 2019 22:04:28

Hi,
Danke für die angeregte Diskussion !
Sieht so aus dass die mehrheitliche Meinung eher sowas wie Nordosten / Grosse Seen Tour für August empfehlen würde.
Was mich etwas verunsichert ist der Tipp dass man prakt alles vorreservieren ... das ist f. uns bei Camping eher sinnstörend, vor allem woher weiss man wie schnell man weiterkommt - im Urlaub?
Aber ich weiss, manchen mögen das genau umgekehrt.

Und um 9h anstellen? Wo war man da vorher? Geht wild stehen?

lg

Elgeba am 27 Okt 2019 22:16:37

In Alaska habe ich fast immer draussen gestanden,so alle 3-4 Tage habe ich einen Ort oder Stadt angefahren um dort zu entsorgen und einzukaufen,dann ging es wieder raus.Auch in den restlichen USA kannst Du frei stehen ausser in den NP,ich habe zum übernachten öfters "Overnightplaces" benutzt die für Trucks vorgesehen sind,wenn Du Dich da ganz aussen an den Rand stellst gibt es keine Probleme und da diese Plätze immer an Tankszellen liegen kannst Du dort auch gleich noch tanken und kleinere Einkäufe erledigen.

Gruß Bernd

BeateR am 27 Okt 2019 23:01:32

Naja, auf Truck-Parkplätzen übernachten? Ist das wirklich der Traum eines Camping-Urlaubes???? Ich denke doch, wenn man campen will, dass man dann lieber in der Natur steht? Oder bin ich da wirklich falsch??
Und dass man in den USA irgendwo in der Natur frei stehen kann, ist ein Märchen, das leider nicht ausstirbt. Das war vielleicht vor 10 oder 20 Jahren noch so, leider hat sich auch das geändert. Z.B. sind die Plätze, die von I-Overländer oder von Wiki-Camps gezeichnet werden, inzwischen meistens sehr gut abgesperrt oder so zugewachsen, dass man vielleicht sein Zelt noch hinter die Büsche werfen kann, aber ansonsten nicht mehr reinkommt. Auch die viel beschriebenen Walmart-Parkplätze sind meistens nicht mehr zum Übernachten erlaubt. Nachdem die USA ein massives Problem mit homeless people haben, haben die meisten Comunities dieses freie Parken verboten. Es gibt nur noch wenige Walmarts, die da erlauben.

Und, sorry, das ganze gilt auch für das Gebiet um die grossen Seen. Im August geht da gar nichts. Die einzige Ausnahme, wie ich schon geschrieben habe, ist Yukon. Alaska und NWT. Dort ist noch so wenig los, dass man wirklich ohne vorbuchen jede Nacht einen schönen Stellplatz bekommt, auch mitten in der Natur. Dort ist man auch nicht auf einen Campingplatz angewiesen.

Wir waren jetzt im Oktober erst wieder unterwegs, in New Mexico und Texas. Also relativ weit weg von den Touristenströmen und total ausserhalb der Saison. Im RMNP hätten wir ohne Reservierung keinen Platz mehr bekommen. Und auf allen anderen Campingplätzen haben wir mit viel Glück, bei Ankunft gegen Mittag, den letzten Stellplatz bekommen. Und das nicht bei A- oder B-Zielen, sondern bei C-Zielen, also dort, wo ausländische Touristen kaum hinkommen.

Beate

DonCarlos1962 am 28 Okt 2019 01:15:53

Manche Gegenden in den USA sind meiner Meinung nach auch nicht unbedingt geeignet um außerhalb von Campingplätzen zu übernachten.
Hier sollte man sich einschlägig informieren.

Ich würde zum Beispiel in der Nähe von El Paso bestimmt nicht frei stehen wollen! Da habe ich schon zuviel mitbekommen. Übernachten auf einem Walmart Parkplatz ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, selbst wenn es geduldet würde, zumal die Öffnungszeiten (rund um die Uhr) ein zu Ruhe kommen eigentlich unmöglich machen.

Ich kenne die u.A. Kleinstadt Alamogordo und die Gegend nördlich von El Paso bis Albuquerque etwas. Auch wenn es hier schon etwas ruhiger zugeht, außerhalb eines Camps würde hier nicht übernachten wollen.

LG Carsten

Elgeba am 28 Okt 2019 12:55:50

Beate,wenn ich auf Overnightplaces übernachtet habe dann nur wenn ich lange Transitstrecken fahren mußte,z.B.von Denver via Salt Lake zum Grand Canyon.Du wirst sicherlich an Hiways Ausfahrten mit der Beschriftung " Farm entrance" gesehen haben,die habe ich öfters benutzt und dann ausserhalb Sichtweite der Strasse im Hinterland fei übernachtet.


Gruß Bernd

BeateR am 28 Okt 2019 14:04:48

Hallo Bernd,
wenn Du auf Overnightplaces übernachtest, dann ist das ja ok. Nur würde ich das niemals jemanden empfehlen, der einen URLAUB machen will.
Und, ganz nebenbei: wenn Du auf einem Platz nach dem Schild "Farm entrance" übernachtest, dann stehst Du auf Privatland. Wenn Dich der Eigentümer dort entdeckt, könnte das evtl. böse für Dich enden.

macagi am 28 Okt 2019 14:58:51

BeateR hat geschrieben:Und, ganz nebenbei: wenn Du auf einem Platz nach dem Schild "Farm entrance" übernachtest, dann stehst Du auf Privatland. Wenn Dich der Eigentümer dort entdeckt, könnte das evtl. böse für Dich enden.


Stichwort: "Trespassing"!

schneggenhaus am 28 Okt 2019 16:05:01

wir waren mit 2 Frauen und 4 Kindern unterwegs in Florida 6 Wochen im Juli/ August und haben nur das erste Hotel in Miami gebucht, Orlando Disneyland, Key West und wieder Orlando Disneyland reserviert und alles andere haben wir spontan mit Motels gemacht und bekamen immer Motelzimmer, auch wenn es spät und dunkel war, aber das ist einige Jahre her. Die Kids waren in einem ähnlichen Alter und alles ging gut und wir hatten viel Spass zusammen und ich würde es wieder machen. Für die Kids hat es gestimmt mit Florida und mehr brauchten sie damals gar nicht und für uns war es auch gut, da wir ziemlich entspannt gereist sind :)

viel Spass beim planen mit lieben Grüssen Schneggenhaus

schneggenhaus am 28 Okt 2019 16:17:07

zu den Iketakispringquellen, so sind wir da hin gefahren mit den Gummiboot die Quellen runter gefahren ...... das war meega schön für die Kids und hat über Stunden gedauert, aber eincremen nicht vergessen und man darf nichts mit nehmen.


drivetheglobe am 30 Okt 2019 00:38:34

Hi schneggenhaus - also vom Wohnmobil (=RV) wollen wir normal nicht ins Motel (zimmer) umziehen ... sonst brauch ich doch kein WoMo - oder?

drivetheglobe am 30 Okt 2019 00:59:37

Hi,

Nun sind wir auf die Idee gekommen so von Nord-ost quer durch bis süd-west zu fahren.
Eigentlich nicht sooo weit - sollten so 5300km sein.

In 4 Wochen hatten wir auch Wien-Gibraltar und zurück gemacht, und war auch Urlaub und wenn Google recht hat müsstne das so ca. 6000km gewesen sein - mit 3 Kids damals.

Also warum nicht?

Erfahrungen?

Dachte so an New York, Niagara, Eriesee, Lake Michigan, St Luis, Kansas City, Pike peak Colorado, Mesa Verde, Grand Canyon (nur south rim, nicht hinunter..), LA oder ähnliches.

Alternative wäre von Chicago weg, also quasi eine Route 66 Variante.

Denke da sieht man doch viel und hat von Anfang August im Norden bis Ende Aug im Süden nicht die totale Hitze bzw ist unten eher im Hochland unterwegs.


lg

BeateR am 30 Okt 2019 11:01:49

Hallo,
klar, das klingt interessant. Wir haben das auch schon gemacht, aber erst nach unserem 10 xxx. trip in die USA. Für USA-Neulinge ist das nicht das richtige.
Ihr würdet tagelang nur extrem langweilige Gegenden fahren, nur Maisfelder rechts und links, evtl. ab und zu mal eine Weide (im Norden) und weiter südlich dann nur ausgedörrte, braune Landschaften. Interessant in USA sind entweder der Osten mit den Städten, oder dann der Westen, ungefähr westlich einer Nord-Süd-Linie durch Denver.
Dort, im Westen sind alle bekannten Nationalparks. Und Du kannst mir glauben, es hat schon einen Sinn, weshalb die so beliebt sind: derartig Landschaften findet man in der gesamten "ersten Welt" nur selten, und noch seltener auf solch engem Raum.

Da Ihr mit dem Wohnmobil fahren wollt: wie wäre es mit einer one-way-tour von Seattle, entweder entlang der Küste mit Abstechern ins Innenland zum Mt. Rainier oder Mt. St. Helens (der in den 80er Jahren explodiert ist), über den Yellowstone nach Denver. Aber auch auf dieser Strecke müsstet Ihr alle Campingplätze resersvieren, vor allem in Yellowstone. Dort hatten wir sogar im November schon Probleme, unangemeldet einen Platz zu bekommen. Und natürlich sind one-way-Mieten teuerer.

Aber nach wie vor finde ich für August, vor allem wenn Ihr den Massen entkommen wollt, einen Trip in den Hohen Norden am besten. Eine Rundreise ab und bis Whitehorse/Kanada z.B. Da braucht Ihr nirgends zu reservieren (Ausnahme Denali NP), und könnt fast überall "wild" campen. Die Temperaturen sind angenehm, zwischen 20 und 30 Grad.

Eine andere, nicht ganz so heisse Möglichkeit, wäre von San Francisco entlang der Küste (der berühmte Hwy. 1) bis LA und dann über Las Vegas und den Yosemite NP zurück nach SF. Aber wie gesagt, hier muss man wirklich jeden Campingplatz vorbuchen. Und LA mit dem Wohnmobil ist der Horror. Da muss man dann ausserhalb stehen und mit Taxi/Uber in die Stadt fahren.

Ich könnte Dir noch so viele Tips geben, aber August ist einfach eine denkbar schlechte Zeit.

Beate

schneggenhaus am 30 Okt 2019 11:26:54

drivetheglobe hat geschrieben:Hi schneggenhaus - also vom Wohnmobil (=RV) wollen wir normal nicht ins Motel (zimmer) umziehen ... sonst brauch ich doch kein WoMo - oder?


ja ist mir schon klar, das selbe kann man aber auch mit Womo machen und wollte damit beschreiben das es auch im Juli/August schön sein kann :D

viel Spass beim Planen !!!

Elgeba am 30 Okt 2019 22:48:55

Vorsicht mit dem Yosemite NP, der ist so überlaufen das zeitweilig die Hinweisschilder entfernt wurden.Las Vegas mit Kindern finde ich nicht ideal,die dürfen in kein Casino und sonst ist da nicht viel für die Kids auch wenn es am Circus Drive einen guten Stellplatz gibt.Auf der Anfahrt wäre es für die Kids interessant eine Führung im Hoover Dam mitzumachen und auch eine Rundfahrt auf dem See wäre zu überlegen.Besser noch auf einem der am See gelegenen CP ein paar Tage zu verbringen wenn Ihr dort einen Platz bekommt.Das Death Valley solltet Ihr im August meiden,die Temperaturen da sind kein Spaß wenn man das Fahrzeug auch mal verlassen will.
Dann schon eher Niagara und die großen Seen.

Gruß Bernd

womo449 am 11 Nov 2019 23:52:57

Rund um die Great Lakes ist im August auch auf Campgrounds vor 2 Jahren möglich gewesen. Canada und USA. Wenn mal kein Campground, dann Walmart oder Baumärkte.
Gruß Reinhard

BeateR am 12 Nov 2019 17:34:21

Tja, das war einmal. Leider ist übernachten inzwischen auch bei fast allen Walmarts oder sonstigen Supermarkts verboten. Der Grund dürfte die zunehmende Zahl der Homeless People sein. Viele dieser Menschen haben sich ein uraltes Womo zugelegt, wohnen drin und suchen natürlich kostenlose Übernachtungsplätze. Deshalb haben auch viele Comunities dieses Verbot in ihre Regeln aufgenommen.

Wenn man sowas vor hat, dann sollte man sich zumindest vorab informieren. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in den wenigen Tagen meines Urlaubs meine knappe Zeit auf einem Supermarkt-Parkplatz verbringe, anstatt auf einem schönen Campingplatz mitten in der Natur mit Lagerfeuer etc.

ToMTuR.de am 12 Nov 2019 20:39:20

Wir waren ja gerade erst 12 Monate in den USA / Canada / Mexico unterwegs. Dass die Walmarts alle das Übernachten verbieten, kann ich nicht bestätigen.
Es gibt ein paar Counties, in denen ist das übernachten auf Parkplätzen allgemein nicht erlaubt.
Und Walmarts in Städten kann ich verstehen, die Amis rollen dann ja auch gerne quer mit ihren 30 Fuß-A-Class plus Trailer auf mehrere Parkplätze auf einmal.
Übernachten würde ich dort trotzdem nicht gerne. Ist halt meistens laut.

Wenn ich es mir aussuchen konnte, haben wir immer versucht, in National Forests zu übernachten. In den meisten ist frei stehen erlaubt, manche haben rudimentär ausgestattete und meist sehr schön gelegene Campingplätze für wenig Geld. --> Link

Im Südwesten gibt es jede Menge BLM Gelände, auch dort ist meist frei stehen erlaubt. Siehe "dispersed camping" --> Link

Insgesamt ist der August halt voll, es gibt aber Ecken, in denen prinzipiell nicht so viel los ist. Z.B. im Grand Staircase --> Link. Das ist hoch gelegen und deswegen nicht so furchtbar heiß, man hat alle roten Felsen, Slotcanyons, Arches etc wie in den bekannten Parks drumherum, es ist aber nix los. Haken: man braucht ein etwas geländegängiges Fahrzeug. Wenn das für Euch eine Option wäre. New York lieber ohne WoMo auf dem Rückweg.

Oder gleich Canada, Nova Scotia und New Foundland, viel Natur, wenig Menschen.

Liebe Grüße

Harriet

drivetheglobe am 20 Nov 2019 22:51:25

Danke für die Tipps!
Inzwischen haben wir einen Round-trip ab Denver in den Norden zum Yellowstone und dann - natürlich über Etappen wieder runter und vie Gand Canyon wieder zurück und dann per Flug noch NewYork.
Das sollte sich kilometermäßis ausgehen und die Temperaturen sind dann gegen Ende Aug vielleicht im Süden und New York auch besser.

Und da kämen wir an den Grand Staircase auch vorbei - also können wir die Tipps von Harriet auch einbauen :-)

Wo würdet ihr das WoMo ausborgen: direkt in US oder über einen der Vermittler in D oder sonstwo?

Danke!

BeateR am 20 Nov 2019 23:51:22

Buche das Womo auf jeden Fall über einen Anbieter/Reisebüro in Deutschland. Schon wegen der Versicherungen und auch bekommst Du hier bessere Preise.
Und pass auf: das günstigste Angebot ist meistens von Cruise America, aber die haben auch die schlechtesten Wohnmobile. Und Du hast bestimmt keine Lust darauf, im teuer bezahlten Urlaub ein paar Tage in der Werkstatt zu verbringen.

Wenn Du willst, dann stell mal Deine Route, so wie Du sie planst, hier ein. Dann kann ich Dir wahrscheinlich noch viele Tipps dazu geben.

Beate

kdupke am 21 Nov 2019 00:36:06

Might be too late, but ...

Wir waren schon um den Grand Canyon rum, highlights sind der North Rim und eine Rafting Tour durch den Canyon.

Der Süd-Rim ist heftigst touristisch, der Nordrim super. Unbeding ein Dinner in der Lodge buchen, mit Tequilla zum Sonnenuntergang. Das ist für US-Verhältnisse nicht teuer, da Government operated (Nicht-DE ist AFAIK immer teurer, aber das wisst ihr ja).

Denkt dran, dass in den USA es viel einfacher ist, sich einfach in die Natur zu stellen. Z. Bs. im Norden bei der Kaibach Lodge nach Westen auf die Gravel streets in die Wälder. Dort hatten wir einen Platz, der hatte keine 5 Meter zum Rim. Wahnsinns location. OK, muss man sich dann halt trauen, mit einem 31ft und 15 Meilen auf Gravel road.

In Bezug auf die Raftingtour hatten wir eine Tagestour gebucht, Treffpunkt war AFAIK Peach Springs, dann mit dem Bus zum Fluss, mit Booten zum Westrim, mit Stopps zwischendurch zu einer Quelle in einem Seitencanyon und irgendwo anhalten mit Lunch. Am Westrim dann mit dem Heli von unten nach oben und mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt. Treffen 7am, Ankunft später 19 Uhr. Der Preis war wirklich heftig, aber sein Geld wert - und verglichen mit den kurzen Heliflügen die andere machen, dann doch wieder nicht mehr so teuer. "Grand Canyon Whitewater Rafting" ist AFAIK das Stichwort.

Rafting haben wir 2012 gemacht, USA häufiger, und der Nordrim hat uns auch schon mehrfach gesehen.

In Bezug auf die WoMo hatten wir natürlich verschiedene, CA ist eher basic, el monte war ganz gut, Road Bear Spitze, Britz ist Road Bear. Wir haben häufiger Überführungsfahrten gemacht, die gehen aber nur im Frühjahr und für 2020 sind IMO schon alle weg.

gruss kai

gruss kai

BeateR am 21 Nov 2019 10:49:40

"""OK, muss man sich dann halt trauen, mit einem 31ft und 15 Meilen auf Gravel road.""""

Es geht nicht nur darum, ob man sisch das traut. Es geht auch darum, wieviel Risiko man braucht. Denn da es verboten ist, muss man für jeden Schaden selbst aufkommen. Und wenn Du dort in der hintersten Ecke abgeschleppt werden müsstest, dann kann das sehr teuer werden.

kdupke am 21 Nov 2019 13:23:00

Das gehört zum 'sich trauen' dazu und das muss jeder mit sich selber ausmachen.

Die Chassis sind alle mit Zwillingsreifen hinten und denen macht das mit dem Gravel nicht so viel aus - sofern man vorsichtig fährt und nicht jedes Schlagloch mitnimmt.

Ich würde keine Routen nehmen, wo ich Bodenfreiheit und 4x4 brauche, ansonsten bin ich da immer sehr schmerzbefreit gewesen.

Andernseits sind solche Stellplätze zum einem wirklich nah dran, zum anderen billig, und manchmal das einzige was außer einem Walmartparkplatz (sofern es denn in solchen Gegenden einen Walmart gibt) verfügbar ist.

gruss kai

BeateR am 21 Nov 2019 13:45:39

Kai, Du magst ja Recht haben. Trotzdem sollte man das einem Neuling nicht so einfach empfehlen, ohne auf die Risiken hinzuweisen.
Und im übrigen schreibst Du oben "15 Meilen Gravelroad". Das bezeichne ich dann nicht mehr als "nah dran", wie Du jetzt schreibst.

Wenn ein solcher Platz wirklich nur ein paar Meter neben der Strasse ist, dann ist das ja ok. So kann man z.B. direkt ausserhalb des Grand Canyon NP im National-Forest ganz gut und erlaubt "wild campen". Auch auf sog. "BLM-Land" ist es erlaubt. Nur ist die Frage: woher weiss ein Neuling, ob dieser Feldweg jetzt ins BLM-Land geht, oder ob da weiter hinten eine Farm ist und man sich auf Privatgelände befindet? Wenn man sowas vorhat, ist es immer gut, sich im nächster Visitorcenter oder bei den Parkranchern im NP zu informieren, da haben wir schon die tollsten Stellplätze genannt bekommen.

kdupke am 21 Nov 2019 16:50:40

Die meisten State und National Parks haben auch extra Hinweise fürs Freicampen.

Aber zurück zum Thema:

Es gibt ein spezielles Forum für WoMo-Touren in Nordamerika. Nachricht an mich falls Link gewünscht, da ich nicht weiss, ob ich hier querverlinken darf/soll.

Zur Routenplanung kann ich --> Link empfehlen.

Was uns gut bekommen ist:

* sprint - 2 tage stehen - sprint, sprich alle 2 Tage eine länge Strecke (und die Strecken sind lang in den USA), dann wieder 2 Nächte an einem Ort.

* Eckpunkte vorbuchen: North Rim, Yosemite, Start und Ende sollte man auf jeden Fall im voraus buchen.

* Luft lassen: 1/2 Nächte nicht verplanen, dann können diese Nächte ad hoc da verbracht werden, wo es einem gerade gefällt. Bei uns war mal North Rim in der Mitte, da haben wir eine Nacht im ersten Teil und eine Nacht im zweiten Teil freigelassen (und hinterher festgestellt, wir hätten besser 2 Nächte jeweils freigelassen).

gruss kai

Jan234 am 22 Nov 2019 11:41:53

Hallo zusammen! Ich emfehle Ihnen die pazifische Westküste :P Das umfasst Washington, Oregon und Kalifornien. Zwischen San Francisco und Los Angeles verläuft die aktive Erdbebenzone des San-Andreas-Grabens. Hauptreiseland ist Kalifornien mit San Francisco und dem südkalifornischen Küstenland, das auch als Wohngebiet wegen seines hohen Freizeitwerts beliebt ist. Außerdem: Yosemite Nationalpark, Highway No. 1.
MfG Jan Lenz

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