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Welcher solls werden? Feedback zu unserer Modellauswahl


ChristianF am 28 Okt 2019 02:47:34

Hallo liebes Forum :)

Wir sind im Moment auf der Suche nach einem WoMo und haben inzwischen einiges anschauen können. Dabei lernt man ganz schnell was man mag, aber eben auch, was man NICHT mag. So ist unsere kleine Liste der "heißen Kandidaten" entstanden, und ich würde mich freuen, Eure Meinung zu lesen.

Was suchen wir? Ein gebrauchtes WoMo, genauer gesagt ein Alkoven bis ca. 40T€, es sollte mindestens Euro6 haben und nicht älter als BJ2018 sein. Wichtig ist für uns, im Heck ein Doppelbett oder gern auch zwei Einzelbetten mit zumindest halbwegs Kopffreiheit zu finden, sodass man dort auch sitzen und zB lesen kann. Stockbetten sind keine Option (mehr). Wir kommen von einem Weinsberg CaraOne 480 QDK Wohnwagen, haben aber jetzt kein Zugfahrzeug mehr und möchten daher gern auf ein WoMo umsteigen. Das Größengefühl hat uns gefallen, daher sind wir gern in der 7m Klasse zu Hause.

Unsere Kandidaten sind im Moment:

- Weinsberg CaraHome 700 DG
- Ahorn Canada AE
- PLA Happy 440

Jeder hat so eine Vor und Nachteile:
- Beim Weinsberg haben wir uns an dem Oregon Esche Dekor sattgesehen, das ist uns inzwischen irgendwie "zu dunkel". Die Anforderung "Euro6" sprengt hier auch recht schnell das Budget.
- Beim Ahorn waren wir spontan begeistert, aber man liest wenig Gutes was den Service und Ersatzteile angeht. Dafür haben sie einen Renault Master als Plattform (wir haben schon einen Renault in der Familie).
- Beim Happy 440 war es ähnlich wie beim Canada, zudem gefällt uns hier das sehr helle Holz sehr gut. Leider haben da keinen Händler in der Nähe, falls mal was ist.

Nicht wirklich fündig geworden sind wir bei Chausson, Rimor und Challenger, da hat uns immer irgendwas nicht gefallen.

Wie seht Ihr das? Haben wir vielleicht etwas Wesentliches übersehen?

Danke und viele Grüße
Christian

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Tinduck am 28 Okt 2019 05:36:15

Interessant wäre, wie viele ‚wir‘ sind. Ein 7-M-Alkoven ist mit mehr als 2 Leuten oft problematisch, was das Gewicht angeht. Müssen es 3,5 Tonnen sein oder darfs auch mehr wiegen? Was soll an Gepäck mit? Braucht es Fahrräder, Pedelecs... wie viele davon... usw.

bis denn,

Uwe

botego am 28 Okt 2019 08:31:39

Ich glaube nicht, dass du überhaupt ein Fahrzeug findest, welches nicht älter als 2018 ist und 40t€ kostet.

Tinduck am 28 Okt 2019 09:27:01

Kein Problem, mobile.de schmeisst mit Erstzulassung 2018, max. 40.000 Euro und mindestens 100 PS (damit keine Wowas angezeigt werden) 680 Treffer.

Ob da die gewünschten Modelle dabei sind, kann der TE gern selber prüfen.

bis denn,

Uwe

Bodimobil am 28 Okt 2019 12:29:11

Tinduck hat geschrieben:... und mindestens 100 PS (damit keine Wowas angezeigt werden) 680 Treffer.

Warum filterst du nicht nach Alkoven???

Ich bekomme 120 Ergebnisse - auf 3,5t beschränkt 114 Ergebnisse

Tinduck am 28 Okt 2019 14:29:58

War nur ein Schnellschuss, es ging ja nur drum, dass es genug Fahrzeuge in der Preisklasse gibt.

bis denn,

Uwe

botego am 28 Okt 2019 15:54:59

Hab ich wohl was falsch gemacht.
Wenn ich 2018 und 40t€ eingebe, kommt nix.

Tinduck am 28 Okt 2019 17:13:06

Ja, stimmt. Da hast du wohl was falsch gemacht.

bis denn,

Uwe

ChristianF am 28 Okt 2019 18:23:55

Danke für Eure Rückmeldungen. Genau so sind wir auch vorgegangen und haben ja wie gesagt auch schon den Einen oder Anderen gefunden und auch schon einiges angeschaut. Dass wir für den Preis kein Hobby, Knaus etc bekommen war uns schon klar.

"Wir" sind übrigens 2,5 Personen, also meine Frau, unser Zwerg und ich :)

Fuhrerscheinmäßig hat meine Frau leider nur B (ich habe noch 3),von daher ist >3,5t leider nicht drin.

Viele Grüße Christian

Tinduck am 29 Okt 2019 20:53:44

Wenn ihr Euch in ein Fahrzeug mit zu knapper Zuladung verguckt, ist ein Fehlkauf schnell getätigt.

Nur mal als Tipp: >3,5 Tonnen kaufen und der Holden für 1500 Euro einen C1 spendieren ist billiger, als einen 3,5er zu kaufen und hinterher das doppelte oder mehr zu Goldschmitt oder Carsten Stäbler zu tragen. Die Auflastungen ohne Umbau (3,85 Tonnen) kann man meist vergessen, weil man die zusätzlichen 350 Kg nur auf der Vorderachse laden dürfte, was nicht funktioniert. Die Hinterachse bleibt bei den üblichen hecklastigen Mobilen überladen, wenn man nicht technisch was dagegen tut. Und das ist immer teurer, als gleich ein passendes Mobil zu kaufen.

Auf jeden Fall mit dem Gebrauchten VOR dem Kauf auf die Waage. Papier ist geduldig!

bis denn,

Uwe

Duc1302 am 29 Okt 2019 21:44:03

At TE: Ich würde jetzt mal ein Auge auf die Rückläufer aus der Vermietung z. B. beim „Freistaat“ werfen.
Da könntest du schon für 40.000 einen Sunlight A70 oder Carado 464 finden, der dein Anforderungsprofil erfüllt.

frankia800i am 29 Okt 2019 22:05:47

Uwe,

Du sprichst mir aus der Seele :-)

Die meisten 3,5Tonner sind nur Augenwischerei.

morpheus22 am 30 Okt 2019 09:24:56

Hi Christian,

ich sehe das nicht so eng mit <= 3,5t. Bis 3 Personen geht das meistens noch, ich kenn das gemosere im WW-Forum noch, als wir einen Wohnwagen mit zGG 1300kg hatten und zu viert unterwegs waren. :roll:
Es kommt auch auf eure Bedürfnisse an, wenn ihr mehr freistehen wollt, dann muss der Wassertank voll sein, wenn eher CP angesagt ist, dann nicht. Die riesigen Heckgaragen laden ja zum Vollstopfen ein, da muss Frau auch Disziplin walten lassen :wink:
Ich würde den Tipp mit Sunlight/Carado als Mietrückläufer mal ins Auge fassen. Den Weinsberg habe ich aber auch schon so in der preislichen Ecke gesehen. --> Link
PLA und Ahorn ist Geschmacksache, aber es gibt auch erheblich weniger Händler als bei den anderen.
Ist statt des Alkovens vielleicht ein Hubbett noch eine Alternative?

VG, Matze

ChristianF am 30 Okt 2019 10:14:51

Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure vielen Rückmeldungen. Die >3,5t Thematik haben wir in den letzten Tagen intensiv durchgekaut, und sind zu dem Punkt gekommen dass die Nachteile überwiegen (Stichwort LKW-Behandlung, Auflastungskosten, neuer Führerschein usw). Das sprengt einfach das Budget. Von daher ist im Moment unsere Intention eher, mit einem 3,5er anzufangen und, wenn es gar nicht geht, ggf. später vielleicht nochmal das Fahrzeug zu wechseln. Nach allem was man so liest sind WoMos wohl recht wertbeständig, wenn man sie gut pflegt.

Tja, das Thema mit den Vermietungsrückläufern.. davon haben wir inzwischen drei oder vier angeschaut, und ehrlich gesagt war ich ziemlich entsetzt wie die Autos nach gerade mal ~30tkm und einem Jahr Vermietung aussehen. Und das sind nur die äußerlich sichtbaren Punkte. Ein Auto aus Vermietung würde ich nach Möglichkeit vermeiden wollen. Habe ein paar Mal Überführungen von Mietwagen gemacht die ausgeflottet wurden, da war die Standardansage "Keine Rücksicht, wird ausgeflottet", und wie manche Mieter mit den Autos umgehen weiß man ja auch, Frei nach dem Motto "Ist ja nicht meins". Nicht dass ich das gut finden würde, aber leider gibt es solche Leute oft genug.

Im Moment haben wir einen PLA Happy 440 (--> Link) und einen A60SP (--> Link). Bisher am Besten gefällt mir allerdings ein Ahorn Canada AE (--> Link). Parallel dazu ist noch ein Weinsberg im Rennen (--> Link) , der meiner Regierung allerdings designtechnisch nicht so gut gefällt. Zudem sind einige davon eigentlich über dem Budget, und ich glaube kaum dass man die unter 40T€ bekommt, oder?

Mal sehen, wie es weitergeht.

Viele Grüße
Christian

ChristianF am 30 Okt 2019 10:28:05

Sorry, kann oben nicht mehr ändern, daher hier der Zusatz:

Hinsichtlich des Hubbetts sind wir uns ziemlich sicher, dass wir das nicht wollen, und das aus drei Gründen: das Hubbett blockiert die Dinette (und oft auch die Tür), man muss es leer machen damit es wirklich bis hoch an die Decke geht (Zwerg hat VIELE Kuscheltiere...) und nicht zuletzt hängt es unter der Decke und nimmt einen Großteil des Raumgefühls weg das wir beim Alkoven so schätzen.
Habe gerade gesehen dass Du einen Pepper fährst.. der wäre super, wenn es ihn als Alkoven gäbe. Den finde ich richtig gut.

Humbert am 30 Okt 2019 10:41:56

morpheus22 hat geschrieben:Hi Christian,

ich sehe das nicht so eng mit <= 3,5t. Bis 3 Personen geht das meistens noch, ....

VG, Matze


Schön, dass du das nicht so eng siehst und dass das mit 3 Personen "meistens" noch geht! :evil:
Woher beziehst du deine Informationen? Weil so viele 3,5t unterwegs sind?
Es sind deswegen so viele unterwegs in dieser Gewichtsklasse, weil die Wahrscheinlichkeit gewogen zu werden, zumindest in Deutschland, relativ gering ist.

Wir waren 3 Jahre mit unserem Carado T447 unterwegs ohne gewogen zu werden.
Ich weiß es zwar nicht, da nicht gewogen, aber wir waren garantiert überladen unterwegs und da bin ich nicht stolz drauf!

Also mussten wir "technisch" auflasten auf 3,85t und sind in den Herbsturlaub Richtung Südtirol gestartet. Auf der Waage beim Baustoffhändler waren es 3740kg!
Durch den Grenztunnel bei Füssen und wie es der Teufel will mussten alle Fahrzeuge >2,8t auf die Waage! Ergebnis waren 3700kg und Dank GoBox ein Durchwinken. Jetzt war ich stolz drauf, aufgelastet zu haben. ;D

Viele wissen nicht dass sie zu schwer unterwegs sind, der Großteil jedoch fährt wissentlich und "gutem Gewissens" überladen durch die Gegend und das finde ich traurig.

Gruß Uwe

rkopka am 30 Okt 2019 10:58:53

ChristianF hat geschrieben:Die >3,5t Thematik haben wir in den letzten Tagen intensiv durchgekaut, und sind zu dem Punkt gekommen dass die Nachteile überwiegen (Stichwort LKW-Behandlung, Auflastungskosten, neuer Führerschein usw). Das sprengt einfach das Budget.

Naja. Maut kommt auf die Ziele an. Auflastungskosten hast du nur, wenn du nicht gleich ein >3,5t kaufst. FS ist lästig, aber nicht so teuer (relativ zum Womo). Wenn diese Mehrkosten nicht drin sind, seid ihr sowieso zu knapp im Budget. Wobei ich auch unter 3,5t bleibe und das doch ein gewisser Kampf ist, gerade wenn mehr Personen fahren und man legal bleiben will. Da empfielt es sich, kein zu langes Womo zu nehmen und nicht alles anzubauen, sondern erstmal zu wiegen.

Tja, das Thema mit den Vermietungsrückläufern.. davon haben wir inzwischen drei oder vier angeschaut, und ehrlich gesagt war ich ziemlich entsetzt wie die Autos nach gerade mal ~30tkm und einem Jahr Vermietung aussehen. Und das sind nur die äußerlich sichtbaren Punkte. Ein Auto aus Vermietung würde ich nach Möglichkeit vermeiden wollen.

Das habe ich damals nicht so erlebt. Ich habe eine Reihe von Händlern aufgesucht und die meisten Womos, die mich interessierten, waren aus der Vermietung. Ja, einige hatten kleine Schäden, eine Macke außen oder ein Loch im Tisch (ist mir auch schon vorgekommen). Es wurde jeweils gesagt, daß das bei einem Kauf noch repariert würde. Mein Womo kam gerade zurück, als ich es erstmal ansehen konnte und war noch nicht gereinigt. Das sah tatsächlich nicht schön aus, weil die Mieter innen nicht aufgepaßt hatten. Aber das war kein Hinderungsgrund, solange es leicht reparierbare Teile waren (Duschabtrennung, Tisch). Bei Abholung war dann alles OK. Bei der Batterie weiß man nie, wie sie behandelt wurde, aber das ist bei gebrauchten auch nicht besser. Selbst bei neuen liest man schon von Problemen, wenn die eine Weile am Hof standen.

und wie manche Mieter mit den Autos umgehen weiß man ja auch, Frei nach dem Motto "Ist ja nicht meins". Nicht dass ich das gut finden würde, aber leider gibt es solche Leute oft genug.

Die Mehrzahl ist wohl eher recht vorsichtig, weil sie keine Schäden bezahlen wollen. Da passieren eher Sachen aus Unerfahrenheit (Äste zu tief, Gepäck nicht gesichert...).

Ich bin mit meinem Kauf zufrieden und würde es wieder machen, wenn die Einsparung ausreichend ist. Immerhin kann man hoffen, daß die ganzen Kinderkrankheiten dann schon erledigt sind (gilt natürlich genauso für gebrauchte).

RK

morpheus22 am 30 Okt 2019 14:18:13

Humbert hat geschrieben:Schön, dass du das nicht so eng siehst und dass das mit 3 Personen "meistens" noch geht! :evil:
Woher beziehst du deine Informationen? Weil so viele 3,5t unterwegs sind?
Hi Uwe, bist heute mit dem falschen Fuß aufgestanden? :roll:
Ich weiß schon, dass viele 3,5t überladen durch die Lande ziehen, aber häufig liegt's auch daran, dass die Leute das "halbe" Küchenbuffett mitnehmen, und die Heckgarage bis oben hin vollstopfen. Ich glaube :ja: dass man mit 2,5 Personen es gut schaffen kann, die 3,5t nicht zu überschreiten.
By the way, Uwe, diese Pseudoauflastung mit 3,85t bring einem an der "Problemstelle" Hinterachse ja gar nichts. Da kommt man um ein Maxi-Fahrwerk nicht rum. ;D

ChristianF hat geschrieben:Habe gerade gesehen dass Du einen Pepper fährst.. der wäre super, wenn es ihn als Alkoven gäbe. Den finde ich richtig gut.
Schönste WoMo ever :mrgreen:

Also über Design lässt sich trefflich streiten: Mir gefallen z.B. die Ahorn gar nicht. :) Beim PLA ist die Frage, warum verkauft er das Teil schon nach 6 Monaten? Aber der ist ja eh über deinem Budget. An deiner Stelle, würde ich mir eher was kaufen, wovon es schon viele gibt und sowie genug Händler. Und da fällt meiner Ansicht nach PLA und evtl. Sun Living raus. Die Weinsberg Alkoven gewinnen in der Tat keinen Schönheitspreis, aber auch nicht schlimmer als Ahorn. :lol:
Was spricht denn gegen den Sunlight A70? oder wie wäre ein Forster (gehört zu Eura Mobil)?--> Link Der Forster hat sogar Einzelbetten.

morpheus22 am 30 Okt 2019 14:39:43

Oder wie wäre es mit dem Knaus Traveller 650DG --> Link

Humbert am 30 Okt 2019 16:30:37

morpheus22 hat geschrieben:By the way, Uwe, diese Pseudoauflastung mit 3,85t bring einem an der "Problemstelle" Hinterachse ja gar nichts. Da kommt man um ein Maxi-Fahrwerk nicht rum. ;D


Deswegen habe ich ja geschrieben, wir haben "technisch" aufgelastet! Zusatzluftfederung + Reifen und Felgen mit höherem Lastindex.
Die Pseudoauflastung auf dem Papier hilft natürlich nicht weiter. Das Maxi-Fahrwerk im Nachhinein ist ein schwieriges Unterfangen.

Fahrzeuge in der Klasse wie der T447 sind glaube ich urlaubstauglich kaum mit max. 3495kg zu bewegen.

Nix für Ungut, Gruß Uwe

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