Caravan
luftfederung

Reisebericht Deutschland Caravan-Salon und Mittelrhein


frankjasper8 am 30 Okt 2019 19:59:16

Reisebericht: Zum Caravan-Salon in Düsseldorf 2019
und ins romantische Mittelrheintal


Ende August war es wieder einmal soweit; in Düsseldorf traf sich wieder die Welt der Campingfreunde zur großen Messe rund um das Thema Camping, der Caravan-Salon 2019 war eröffnet.

Nach einer „Auszeit“ im vergangenen Jahr, hatte ich mich in diesem Jahr auch wieder für einen Besuch in Düsseldorf entschieden und hatte bereits Mitte Juli die Eintrittskarten und den Stellplatz online bestellt. Bei der online-Bestellung hat man den Vorteil, daß man an zwei Tagen die Messe besuchen kann und nur einen Tagespreis des Eintritts zahlen muß.
Das Parkticket berechtigt zum Abstellen des Wohnmobils auf dem Parkplatz „P 1“, dem „größten Stellplatz“ Deutschlands
Ich hatte diese „Vorbestellung“ diesmal das erste Mal gemacht, nachdem ich vor 2 Jahren zum Parken irgendwo in die Botanik auf Parkfeld 27 verwiesen worden war, das war hinter dem Rheinbad, weit entfernt vom Caravan-Center mit den Sanitärbereichen und dem „Vergnügungspark“ mit Ess- und Getränkeständen und dem Festzelt, wo abends das Leben pulsiert.

Mit der Vorplanung und mit einiger Vorfreude im Gepäck, machte ich mich dann am Sonntag, 01. September, mit frisch gewaschenem und gewachstem Wohnmobil auf den Weg, man will ja schließlich nicht mit dreckigem Wohnmobil auffallen.



Meine Route führte mich zunächst durch den Solling, einen bewaldeten Höhenzug im südlichen Niedersachsen, an die Weser bei Boffzen.



Die erste Gebirgsstrecke dieser Reise meisterte der Ducato wieder mit Bravour, immerhin sind die Berge hier bis zu 380 m hoch. wo es hoch geht, da geht es auch wieder hinunter; ich erreichte die Weser.



Am Fluss entlang, gegen den Strom, erreichte ich Beverungen. Die Weserbrücke hier war wegen Bauarbeiten gesperrt und ich musste eine Umleitung über Würgassen fahren. Soweit, so gut; das waren nur wenige Mehrkilometer. Vorbei an Warburg gelangte ich dann zur Autobahn A 44 und auf der Autobahn ging es gen Westen. Mein schönes, sauberes Wohnmobil blieb nicht lange sauber, in Höhe Paderborn kam ich in einen Regenschauer. Wo war doch gleich der Hebel für den Scheibenwischer? Den hatte ich schon lange nicht mehr benutzen müssen. Ja, die letzten Wochen hier in Südniedersachsen waren sehr trocken und sehr warm.
Na, ich nutze den Regen und nahm den nächst besten Parkplatz an der A 44 und hielt an, Mittagspause!



Dann ging es weiter, ich ließ es gemütlich angehen, machte einen Abstecher an den Möhnesee. Aussteigen war aber wegen des Regens nicht so toll, so fuhr ich nur mal die ganze Länge des Stausees ab. Dann zurück auf die „Bahn“, weiter Richtung Kreuz Dortmund/Unna. Dort wechselte ich auf die A 1 Richtung Köln. Bei Hagen war Vollsperrung und der gesamte Verkehr wurde abgeleitet, Staubildung natürlich vorprogrammiert. Umleitung über Essen, da hätte ich auch gleich ab Dortmund die B 1 fahren können. Nun, mir war´s egal, ich hatte ja Zeit, ich hatte ja Urlaub. Ich wollte sowieso erst nach 16 Uhr am Messegelände sein. Ich war noch gut in der Zeit. Inzwischen war es wieder sonnig und warm, Düsseldorf kam näher und es war eine Punktlandung; Punkt 16 Uhr war ich an der Abfahrt zum Messeparkplatz P 1. Vor mir standen schon eine ganze Reihe Wohnmobile, Womo-Stau an der Zufahrt, im „Stop-and-go-Tempo“ ging es voran. Aber es war mehr „stop“ als „go“; Zentimeter um Zentimeter kroch die Karawane weiter vorwärts.
Irgendwas lief hier in diesem Jahr anders, als in den letzten Jahren. Langsam kam ich am Caravan-Center, bei der Entsorgungsstelle vorbei, die Fahrspuren wurden geteilt, zwei Spuren für „reservierte Fahrzeuge“, eine Spur für „ohne Reservierung“. Das war schon schwierig für einige Fahrer.
Um es etwas abzukürzen, die weitere Runde bis zum endgültigen Parken auf dem Parkfeld 4 süd dauerte eine geschlagene Stunde. Erst nach 17 Uhr war ich am endgültigen Stellplatz. Außer einem freundlichen Einweiser, der das Parkticket prüfte und abscannte und zwei weiteren Ordnern, die freundlich winkten, als ich an ihnen vorbei fuhr, war niemand für die Aufteilung in die Parkfelder zuständig. Sehr, sehr schlecht organisiert! So fuhr vor mir glatt jemand falsch in eine Parkreihe. Zum Glück war ich ja schon öfter zur Messe gefahren und wusste, wie man sich auf den Parkfeldern aufstellen musste. Ich sah den ganzen Abend niemanden, der irgendwie eingriff und den Parkverkehr organisierte.
Okay, ich hatte einen Platz. Nun meldete sich der knurrende Magen, also ab zum Caravan-Center zu den „Fressbuden“, ich brauchte nur geradewegs über die Busspur gehen und über Feld 4 nord gehen, dann war ich im Catering-Viertel. Da erwartete mich die nächste Enttäuschung, ich hatte mich schon auf eine Champignon-Pfanne mit Bratkartoffeln gefreut, wie jedes Jahr. Doch et jab keine Champignon-Pfanne. Die altbekannten Stände, die „Schweine-Bude“, der Grillstand und eben die Champignon-Bude, all das war nicht mehr da. Stattdessen gab es einen Imbiss-Stand mit Pommes und Currywurst, einen Grillstand mit Steaks von Schwein und Geflügel und Bratwurst. Im ebenfalls anderen Zelt ( das auch kleiner war, als in den letzten Jahren ) gab es Gerichte mit Pasta oder Fleisch. Der Bierstand war auch ein anderer und auch das Musikprogramm war mit anderen Gruppen und einem „DJ“ abweichend von dem bewährten Programm der Vorjahre.





Na gut, ich zog mir ´ne Currywurscht mt Pommes rein und ´n kleines „Alt“; es gab „nur“ kleine, dafür aber „große“ Weizen. Ich machte noch eine Runde über den Parkplatz und ging dann zurück zum Wohnmobil.



Alles anders, wohl auch ein neuer Catering-Betreiber? Nein, es gab auch Bekanntes! Die Flugzeuge, die waren noch da wie in den Vorjahren. ;)





Ja, hier hat man nicht nur "Flugzeuge im Bauch", sondern auch über den Köpfen. Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. Aber es fliegt ja in der Nacht kein Flugzeug. Ab 22 Uhr bis 5:30 Uhr hat man Ruhe.

Das war der erste Tag meiner Reise, die ersten 336 Kilometer hatte der Ducato wieder ohne Probleme hinter sich gebracht.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

frankjasper8 am 30 Okt 2019 20:30:19

Am nächsten Morgen Frühzeitiges Wecken durch die fliegenden Wecker, der Gang zu den Sanitär-Containern zum Duschen. Ich hatte Glück, gerade wurde eine Duschkabine frei. Anschließend Brötchen im Zelt am Kiosk geholt und im Wohnmobil gefrühstückt . Dann machte ich mich langsam „stadtfein“, wollte mich ja nicht blamieren. Mit dem kostenlosen Pendelbus ( das waren wohl diesmal auch alles private Busunternehmen aus verschiedenen Orten ) gelangte ich zum Messegelände, Eingang Ost. Pünktlich um 10 Uhr wurden die Tore und Drehkreuze geöffnet und die Besucher strömten in die Hallen, ich auch.
Zunächst ging ich mal in die „Technik-Halle“, schlenderte an den Ständen vorbei. Beginnend in Halle 14, arbeitete ich mich durch die 13, die 12, die 10, 9, 8 und 7, zwischendurch Mittagessen im Freigelände am Fisch-Imbiss mit Backfisch und Kartoffelsalat und ein Soft-Eis mit Schokostrudel. Es war warm, nicht nur in den Hallen, auch im Freibereich. Einige Prospekte, einige Kugelschreiber wanderten in die Tragetasche. In Halle 7 schaute ich mir im Obergeschoss im „Traumtourenkino“ noch den Beitrag mit Kostja Abert über Norwegen und Russland an und beendete dann gegen 17 Uhr diesen ersten Messetag.
Fotos vom Messegelände gibt es nicht, da habe ich drauf verzichtet.
Zurück zum P 1 wieder per Bus, die letzten Sonnenstrahlen genießen, Abendprogramm im Zelt war eine Band in Lederhosen, sollte wohl ein bayerischer Abend werden, wurde aber wohl eher ein Reinfall. Das Zelt war leer und Stimmung kam auch keine auf. Das war in den Vorjahren mit den „Schluchtenkrachern“ auch anders. Ich blieb denn auch nicht lange beim Zelt.

Der zweite Tag auf der Messe begann wieder mit der Dusche und wieder hatte ich Glück, bekam schnell eine freie Kabine. Auf Brötchen verzichtete ich heute, hatte Weißbrot mit, dann wieder mit dem Bus zum Gelände und in Halle 15, 16, 17, 4 und 5 und dann noch mal in die 7, ein paar Kataloge und Stellplatztipps ergattern. Zum Mittag eine Erbsensuppe von Dauser mit Bockwürstchen. Gegen 14 Uhr hatte ich genug von der Messeluft geschnuppert und nahm den Pendelbus zurück zum P 1 zum Wohnmobil. Sommerliches Wetter mit Wärme und Sonnenschein auch an diesem Tag. Ich nahm das Fahrrad vom Heckträger und trat kräftig in die Pedale, vom P 1 zunächst an den Rhein, erster Blickkontakt mit „Vater Rhein“ in diesem Urlaub.





Auf dem Radweg radelte ich zunächst in Richtung City, vorbei am Messegelände, an den kleinen Yachthäfen und am Stellplatz „Tonhallenufer“ vorbei. Hier war alles gerammelt voll, Womo an Womo stand hier.


Bis zum Schlossturm fuhr ich noch,



dann drehte ich um, ein Hotelschiff legte gerade an.



Eine Rast auf einer Bank am Rheinpark, Blick auf den Schiffsverkehr, dann fuhr ich wieder stadtauswärts und noch weiter bis Höhe Rheinfähre bei Kaiserswerth. Zurück am Stellplatz machte ich noch eine Runde über den Platz und hatte das Gefühl, daß diesmal recht viele Lücken auf der Parkfläche waren; es war wohl nicht so viel los, wie in den Vorjahren. Eine Bratwurst im Brötchen musste dann doch noch sein. Das Wetter war recht warm, wenn auch die Sonne etwas auf "Sparflamme" brannte.

frankjasper8 am 31 Okt 2019 11:11:43

Der nächste Tag war dann der richtige Urlaubsstart, ich fuhr schon vor 8 Uhr vom Stellplatz, bei der Ausfahrt wurde noch einmal das Parkticket gescannt. Die frühe Abfahrt vom P 1 ist damit begründet, daß die Zahlungsgrenzen die Preise von 16 Uhr bis 8 Uhr als Nachttarif und von 8 Uhr bis 16 Uhr als Tagtarif vorsehen. Da man ja nie so genau weiß, wann und ob überhaupt in der Hinsicht Überprüfungen stattfinden, habe ich lieber früh die "Fliege gemacht".
Damit war die Messe 2019 für mich gelaufen und ich fuhr erst einmal nach Kaiserswerth, ein Stadtteil von Düsseldorf mit historischer Innenstadt und einer Burgruine, der Kaiserpfalz. Zunächst stellte ich das Wohnmobil auf einem kostenfreien Parkplatz am Ortsrand ab und holte erst einmal das Frühstück nach. Hier standen bereits einige Wohnmobile, teilweise wohl hatten sie hier auch die Nacht verbracht. Dann eine Runde durch Kaiserswerth. Ich kannte den Ort bereits von Besuchen aus den Vorjahren, aber es ist ein guter Startpunkt für eine Rheintour. Kaiserswerth liegt nicht nur direkt am Rhein, Kaiserswerth war einst eine Insel im Rhein. Heute noch sind die Flussverläufe erkennbar, aber nur noch als Graben um die einstige Stadtmauern herum.
Es war Markttag im Ort auf dem historischen Marktplatz, ein Metzger, ein Bäcker, ein Fischhändler, ein Obststand, ein paar Krimskrams-Stände und so ein „Kaffee-Fahrrad“ waren die Ausstattung dieses Marktes.









Nun, die Altstadt war schnell durchlaufen, auf der kleinen Rheinpromenade näherte ich mich dann der Ruine der Kaiserpfalz. --> Link.





Im Jahr 1174 begann unter dem damaligen Kaiser "Barbarossa" die Errichtung des Bollwerkes am Rhein, für damalige Verhältnisse fast unüberwindbar mit bis zu 4 Meter dicken Mauern. Die Steinquader stammen aus dem Siebengebirge vom Drachenfels und haben einen Transportweg von etwa 50 Kilometern per schiff auf dem Rhein hinter sich, als sie ihren neuen Zweck in Kaiserswerth erfüllen. zu dieser Zeit war Kaiserswerth noch eine Insel, von den Fluten des Rheines umgeben. erst im 13. Jahrhundert wurde der östlich der Stadt verlaufende Rheinarm trockengelegt. Noch heute ist der Graben zum Teil zu erkennen. Im Jahr 1702 wurde die da schon recht beschädigte Festung gänzlich gesprengt und diente fast zwei Jahrhunderte als Steinbruch, bis Anfang des 20 Jahrhunders mit den Sicherungsarbeiten begonnen wurde, um die Ruine wieder zugänglich und begehbar zu machen.



Dieser Stein lag einst über dem Haupttor



Ein Teil der zum Fluss liegenden Aussenmauer wurde inzwischen wieder soweit rekonstruiert, daß sie begehbar ist.



Nur ein kleiner, schmaler Fußweg liegt hier noch zwischen der Aussenmauer und dem Fluss



auf der gegenüberliegenden Seite der Campingplatz von Meerbusch; nach links gedreht blickt man den Rhein flussaufwärts Richtung Düsseldorf.





Dann ging ich zurück zum Wohnmobil und verließ Kaiserswerth. Ein kurzer Einkaufsstop bei „Feinkost-Albrecht“ in Lohausen, dann auf die Autobahn A 44 und zum ersten Mal in diesem Urlaub überquerte ich den Rhein in Richtung Krefeld. Am Kreuz „Meerbusch“ fuhr ich dann auf die A 57 und dann südwärts Richtung Köln.
Mittagspause auf der Rastanlage Nievenheim bei Dormagen und dann gleich darauf fuhr ich zum Tanken von der Autobahn herunter. Hier, nahe bei dem dortigen Industriepark hatte ich mitten auf der Bundesstraße B 9 eine Begegnung der etwas anderen Art. So etwas sieht man ja auch nicht mehr so häufig:



Eine riesige Schafherde wechselte das Weiderevier und nutzte dabei die gesamte Breite der Bundesstrasse. Der rollende Verkehr kam für Minuten zum Erliegen. Zählt mal die Schafe. Ich hab´s einfach gemacht, habe die Beine gezählt und dann durch vier dividiert.

In Worringen, dem nächsten Ort auf der Strecke, hielt ich an einer Tankstelle an und gab dem Ducato neuen Diesel. Direkt neben dieser Tankstelle übrigens das Gelände von Jörg und Dragan, den „Autohändlern“ aus der ehemaligen RTL-Serie. Heute steht das Gelände eher verlassen da, die beiden Autohändler haben wohl auf „Malle“ mehr verdient. Weiter geht’s Richtung Köln auf der B 9, rechtzeitig vor Beginn des Stadtverkehrs dann zurück zur Autobahn.


Ich umfahre die Großstädte Köln und Bonn - den Stadtverkehr muß ich mir nicht mehr antun - und gelange dann nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Hier verlasse ich die Autobahn, es wird Zeit, nach einem Übernachtungsplatz zu suchen und dazu fahre ich nach Remagen an den Rhein zum Stellplatz an der „Goldenen Meile“. Neben dem Campingplatz ein Stellplatz am Rhein, allerdings mit wenig Blickkontakt zum Rhein. Es sind nur noch wenige Plätze frei. So recht gefällt es mir hier nicht und ich fahre erstmal wieder ab, weiter nach Andernach. Dort allerdings ist „Full House“, kein Plätzchen mehr frei für mich. Dann also doch Remagen, zurück Marsch Marsch. In Remagen angekommen, war natürlich auch schon viel los und ich konnte nur noch einen Platz ohne Strom bekommen. Okay, ich hatte ja einige Kilometer gefahren, die Batterien müssten wieder geladen sein. No Problem!





Genug getan für diesen 4. Urlaubstag, Ausruhen war angesagt in der Sonne vor dem Wohnmobil.

Tageskilometer: Von Düsseldorf nach Remagen (mit Umweg Andernach und zurück) = 249 Kilometer
Gesamtstrecke seit Reisebeginn = 585 Kilometer

Stellplatz in Remagen: --> Link , --> Link

Gebühr 12,- €/24 Std zahlbar in Münzen am Automaten oder an der Rezeption am Campingplatz "Goldene Meile".
Stromentnahme über Automaten pro 6 Std = 1,- €, Wasserentnahme 90 ltr = 1,- €, Entsorgung kostenlos, V+E-Anlage am Stellplatz vorhanden

Fortsetzung folgt! :ja:

Julia10 am 31 Okt 2019 11:52:04

Fängt ja schon gut an Frank :) Ich sichere mir schon mal ein Plätzchen zum Mitreisen.

frankjasper8 am 31 Okt 2019 14:21:52

Hallo Julia, noch ist ausreichend Platz! Komm rein in die "gute Stube"! :)

Am 5. Reisetag, inzwischen war Donnerstag, ein Spaziergang am Rheinufer entlang auf einer befestigten Uferpromenade, gleichzeitig der Rad- und Wanderweg zwischen Bonn im Norden und Andernach, Koblenz im Süden.





Direkt rechts hinter den Büschen und Bäumen liegt der Womo-Stellplatz; nur von wenigen Plätzen hat man aber freien Blick auf den Fluss.
Nur wenige Schritte vom Stellplatz nach links gewand sind nötig und man kommt direkt an der Ruine der Ludendorff-Brücke vorbei.







Dies war der Schauplatz für den Kriegsfilm „Die Brücke von Remagen“. Am 17. März 1945 fiel die Brücke aufgrund von vorher erfolgten Bombenangriffen, sowie nach Sprengversuchen der Deutschen Wehrmacht in sich zusammen.
Die noch vorhandenen Brückenpfeiler stehen ebenso wie der Erpeler Eisenbahntunnel durch den Berg „Erpeler Ley“ unter Denkmalschutz. In den 1960er Jahren waren Pläne zum Wiederaufbau der Remagener Rheinbrücke aufgekommen, später aber wieder aufgegeben. Noch heute liegen vor Allem auf der Remagener Seite Trümmer der Brückenpfeiler so da, wie sie wohl umgefallen waren.











In den Brückenpfeilern gab es eine Ausstellung über die Brücke von Remagen und ihre Zerstörung, die war allerdings zu früher Stunde noch verschlossen; auch in der Stadthalle Remagen wurde eine Ausstellung zur Ludendorff-Brücke geschaffen - habe ich mir aber erspart.
Ich ging dann weiter an der Uferpromenade in Richtung Zentrum Remagens. Vom Rheinufer hat man eine schöne Sicht auf die bekannte Apolinaris-Kirche oberhalb des Ortes.













Mein Spaziergang führte mich dann durch den Ort mit Stop beim örtlichen Metzger-Geschäft mit Imbiss-Tresen. Es gab Wildgoulasch mit Spätzle – auf Essenfotos möchte ich in diesem Bericht wegen der Kallorien verzichten, soll ja ein gesunder Bericht sein!

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul lag noch auf meinem Rundweg:



Durch die noch menschenleere Fußgängerzone trat ich dann allmählich den Rückweg an...



Zurück am Stellplatz dann, machte ich das Wohnmobil zur nächsten Etappe fertig.
Ich fuhr von Remagen auf der B 9 am Rhein flussaufwärts über Sinzig und Bad Breisig nach Andernach; zweiter Anlauf, auf dem Platz eine Parklücke für den Bürstner zu ergattern.



Diesmal ein Erfolg, auf dem oberen Platzteil war noch ein Stellplatz frei, eine Steckdose ebenso. Die belegte ich gleich. Ein Spaziergang am Rheinufer bis zum historischen Ladekran bei Superwetter.


Viel Schiffsverkehr auf dem Fluss, ich staune, wieviele Flusskreuzfahrtschiffe unterwegs sind. Später noch ein kurzer Spaziergang durch den historischen Ortskern Andernachs.









Zurück am Stellplatz mußte ich erst einmal die Gebühr bezahlen, danach Ruhezeit am und im Wohnmobil, ein Fernsehabend. Übrigens befinden sich auf dem angrenzenden Firmenarreal hinter dem Wohnmobilplatz noch ettliche Ausweich-Parkflächen – allerdings ohne Stromanschluss – und die waren abends dann auch reichlich belegt.

Tagesetappe von Remagen nach Andernach: ca 20 Kilometer
Gesamtstrecke seit Reisebeginn: 605 Kilometer

Stellplatz in Andernach: --> Link
Gebühr 8,- € pro 24 Std. , zahlbar an der "Tageskasse" im Bauwagen auf der unteren Parkfläche.
Stromautomaten, 2,- € für ca. 12 Std; 1,- € für 6 Std.
V+E am unteren und oberen Parkplatz vorhanden


Fortsetzung folgt! :)

MiGu1418 am 31 Okt 2019 19:47:46

Hallo Frank,

hab mir auch mal ein Platz zum mitfahren gesichert.

Gruß Guido

frankjasper8 am 31 Okt 2019 21:39:26

Hey Guido!
Schön, daß Du da bist! Such Dir ein Plätzchen, noch ist reichlich Auswahl. Am Wochenende werde ich dann hier mehr von meiner Reise erzählen. Bis dahin wünsche ich allen Lesern einen schönen Abend und einen freundlichen Freitag! :)

iwoi am 01 Nov 2019 11:05:41

Hallo Frank, ich hab mir auch nen guten Platz zum mitreisen gesichert!
Freue mich immer über deine interessanten Reiseberichte!

haroba am 01 Nov 2019 11:10:28

Moin!

Bin ich nun Trittbrettfahrer, weil ich erst jetzt sage, dass ich mitreise?
Deutschlandreisen sind auch sehr interessant.
Besonders bei der Vielfalt der Reisenden.
Danke, Frank!

Munterholln!
Hartmut

Guenni3967 am 01 Nov 2019 13:38:53

Moin Frank,
hast Du noch ein Plätzchen frei, bringe auch Getränke mit

ossi2 am 01 Nov 2019 13:59:47

Hallo Frank,
da steige ich doch auch mit ein. Immer wieder schön deine Berichterstattung :-)

Ciao ossi

mk9 am 01 Nov 2019 20:48:38

Wieder einmal ein schöner Bericht von dir, DANKE.

Gruß vom schönen linken Niederrhein
Manfred

kampfzwerg am 01 Nov 2019 21:19:39

Huhu, bin schon länger zugestiegen, muss mich jetzt nur melden, damit sich niemand auf mich setzt :D . Wird ja eng hier.... Freue mich schon auf die Fortsetzung, ist ja alles fast bei uns um die Ecke.

frankjasper8 am 01 Nov 2019 21:39:54

Ladies and Gentlemen, liebe Reisegesellschaft!

da ist ja doch der/die Eine oder andere inzwischen zugestiegen, das freut mich natürlich! Fühlt Euch ruhig wie zuhause, herzlich Willkommen an Bord.
Hartmut, Trittbrettfahrer haben bei mir keine Chance..., isch abe nämlisch gare keine Trittebrette! :D ... aber Du darfst Dir auch gern ein gemütlicheres Plätzchen suchen, brauchst nicht in der Tür zu stehen! :eek:

So, dann wünsche ich Euch Allen eine angenehme Weiterreise, viel Spaß im schönen Mittelrheintal!
Übrigens, Manfred, ich bin den Großteil der Strecke auf der linken Rheinseite gefahren. :eek:

frankjasper8 am 01 Nov 2019 23:04:11

Am nächsten Morgen holte ich zuerst Brötchen vom nahen LIDL-Markt und nach dem Frühstück eine Wanderung zu einer Aussichtsstelle an der Kranenburg oberhalb von Andernach. Dazu mußte zuerst die Stadt einmal durchquert werden. Gleich unmittelbar am unteren Teil des Stellplatzes befindet sich die erste Sehenswürdigkeit...



Das Bollwerk, oder Zollbastion, wurde von 1659 bis 1661 als Zollbastion errichtet zur Überwachung des Schiffsverkehrs auf dem Rhein; in heutiger Zeit ist das Bollwerk ein Ehrenmal für die Kriegstoten.
Dann führte der Weg zum "Alten Rheintor", das etwa um 1200 erbaut wurde...





Durch das Doppeltor hindurch gehe ich in den Innenstadtbereich mit der Haupteinkaufsstrasse. Vorbei am "Runden Turm",



der in den Jahren 1440 bis 1453 erbaut wurde und der mit 56 Metern Höhe ein Wahrzeichen Andernachs ist. Im Jahr 1689 hielt der Turm einem Sprengversuch der Franzosen stand, nur ein kleines Loch in der Fassade zeugt heute von diesem Ereignis.

Nach rund 3 Kilometer Fußweg erreichte ich die Aussichtsstelle, konnte den tollen Ausblick bei herrlichem Sonnenschein genießen. Leider gab es hier keinerlei Restauration, zum Glück hatte ich Getränke und etwas Obst im Rucksack dabei. Okay, mache ich heute mal ´nen gesunden Obsttag. Die Aussicht aber war sehr schön, zur einen Seite auf Andernach und das hinterliegende Rheintal,





zum anderen auf die Weinlagen um Leutesdorf und flussabwärts Richtung Bad Breisig. Tief unten liegt der Rhein.





Das Schiff unten am Bildrand ist übrigens das Passagierschiff, mit dem man von Andernach zum Geysir fahren kann. Dreimal am Tag findet diese Kurztour von Andernach über Leutesdorf zum Geysir statt. Ich habe die Tour nicht gemacht, kann darüber nichts berichten.

Ein schönes Fleckchen Erde. Ich hielt mich hier daher auch ein Weilchen auf, bevor die Erdanziehungskraft mich dann wieder ins Tal zog. Der Weg führte am Schieferhang abwärts in Richtung Namedy, zunächst nur als „Trampelpfad“,





später war es ein befahrbarer Waldweg. Schatten war auch mal schön! Nach etwa 3 Kilometern erreichte ich das Ortsgebiet von Namedy



und wanderte auf dem Radweg zurück nach Andernach.









Das Wohnmobil wartete noch immer am Stellplatz auf mich, der Eismann drehte seine Runde über den Platz, läutete die Glocke und ich erlaubte mir dann eine Portion leckeres Eis.
Der Stellplatz erhielt auch an diesem Abend wieder regen Anlauf- und Platzsuchverkehr und auch an diesem Abend war auch der Ausweichplatz wieder gut belegt. Es folgte eine weitere Nacht auf dem Stellplatz in Andernach.


Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 02 Nov 2019 11:13:30

Tag 7 meiner Reise, Andernach am Rhein. Der Tag begann mit Regen. Ich kannte Andernach von früheren Reisen hier in die Gegend und musste mich hier nicht länger aufhalten; Abreisevorbereitungen wurden getroffen, Nachnutzer warteten schon auf meinen freiwerdenden Stellplatz. Noch schnell die Entsorgung erledigen, so viel Zeit muß sein. Fahrt wieder auf der B 9, weiter gegen den Strom flussaufwärts vorbei an den Industrie- und Shoppinggebieten vor Koblenz, auf der B 9 durch Koblenz und weiter Richtung Boppard. Es nieselt leicht, später mehr, dann Regen.



Ich fahre „nur so dahin“, wende in St.Goar, suche eine Parkmöglichkeit für das Womo, es regnet wieder stärker, ich fahre wieder zurück nach Boppard. Hier suche ich einen Parkplatz, möchte mir den Ort anschauen. Nur wo stellt man ein 6-Meter-fuffzich-Mobil ab? Der einzig taugliche Parkplatz war belegt. Im Ort mit seinen engen Strassen war nur "kurzer Parkraum im PKW-Format". Ich fuhr zurück Richtung Koblenz, suchte einen Stellplatz für die Nacht, gelangte nach Urmitz. Hier kündigte eine Kette mit anhängendem „Belegt“-Schild dem suchenden Wohnmobilisten an, daß es keine freie Stellfläche mehr gab. Ein Blick in die Stellplatzführer brachte mich dann über Koblenz und den Rhein nach Lahnstein. Hier fand ich einen Platz auf dem Stellplatz „am Krähnchen“ nahe der Einmündung der Lahn in den Rhein. --> Link Auch hier waren nicht mehr allzuviele Plätze leer, aber ich brauchte ja auch nur einen.
Es gab leider keinen direkten Blick auf Lahn oder Rhein, aber es waren jeweils nur wenige Schritte zu gehen, um Wasserblick zu haben. Auch hier kamen noch Mobile an, die einmal den Platz umrundeten und ohne Erfolg wieder abfahren mussten. In einer Regenpause erkundete ich noch die nähere Umgebung.



Nur wenige Schritte von meinem Übernachtungsplatz entfernt, befindet sich direkt am Rheinufer die "St. Johannis-Kirche" aus dem 12. Jahrhundert. Ein paar Schritte zum Rheinufer, dann konnte man am gegenüberliegenden Ufer die Burg "Stolzenfels" --> Link am bewaldeten Berghang sehen.



Am Lahnufer, ebenso nur "einen Katzensprung" vom Stellplatz entfernt, steht das "Wirtshaus an der Lahn" --> Link



Bereits im Jahr 1697 war hier das Gasthaus enstanden, im Anbau an den vorher frei stehenden runden Zollturm. Im Jahre 1774 war u. a. auch der Herr Johann Wolfgang von Goethe Gast in diesem historischen Gebäude.
Ungefähr an dieser Stelle hat man auch eine schöne Sicht hoch zur Burg Lahneck.



Auf dem Bergrücken, etwa 165 Meter über dem Fluss, wurde Burg Lahneck im 12. Jahrhundert erbaut. Unten am Fluss setzte ich meinen Spaziergang fort, kehrte zurück in Richtung Stellplatz.





Inzwischen war der Stellplatz ganz belegt.



Tagesetappe von Andernach über Boppard, St. Goar und zurück nach Lahnstein = 105 Kilometer
Bisher seit Reisebeginn sind es nun 710 Kilometer

Stellplatz "Am Kränchen" in Lahnstein
Kosten: 11,- €/Nacht, incl. WC , Dusche 1,- €, Strom 1,-€/ 2 Kwh
V+E-Anlage am Platz vorhanden

Fortsetzung folgt! :)

Limanda am 02 Nov 2019 11:26:23

Moin in die Runde. Nach schönen Tagen hier bei uns an der Nordsee pinkelt es heute ein wenig vor sich hin. Zeit sich einmal den Reisebericht von Frank anzusehen. Wasser geht immer und Schiffe sowieso. Von beidem gibts hier eh zu wenig...Immmer wieder schön bekanntes aus einer anderen Perspektive zu erleben. Ich hoffe dass ihr ein wenig zusammenrückt. Habe in meinem Rucksack eine Buddel Rum, Eierlikör und ein paar Kilo Nordseekrabben.

volkermuenster am 02 Nov 2019 12:11:29

Moin Frank,

danke für den Bericht.

Bin auch wieder mit an Bord. Habe mich still und heimlich dazwischengemogelt.
Hab paar Flaschen lecker Bolten "Uralt" mit im Gepäck- für dich auch ein großes Glas dabei :-)

Gruß

Volker

frankjasper8 am 02 Nov 2019 12:33:54

Limanda hat geschrieben:Ich hoffe dass ihr ein wenig zusammenrückt. Habe in meinem Rucksack eine Buddel Rum, Eierlikör und ein paar Kilo Nordseekrabben.


volkermuenster hat geschrieben:Hab paar Flaschen lecker Bolten "Uralt" mit im Gepäck- für dich auch ein großes Glas dabei :-)


Oh schön, so langsam wird´s ja ganz gemütlich hier! :D

Jau, dann kommt mal rein und quetscht Euch mit in die lockere Runde; es geht dann auch bald weiter! :D

frankjasper8 am 02 Nov 2019 14:14:24

Der nächste Morgen began; es war Sonntag und ich war noch auf dem Stellplatz "Am Kränchen" in Lahnstein, auch wenn dies Bild das nicht unbedingt glauben lässt:



Neben Lahn und Rhein hatte sich in Lahnstein praktisch über Nacht ein weiteres Gewässer gebildet: der Stellplatzweiher.
Ja, es war ganz schön bescheidenes Wetter an diesem Sonntagmorgen. Ääh, warum heißt das eigentlich "Sonntag"? Dauerregen mit teils kräftigen Schauern hatte den Platz schon geflutet und es schien, als daß der Regen noch anhalten werde. Ich verordnete mir einen Ruhetag, etwas "Hausputz" war ja auf so einer Urlaubsreise auch mal nötig und mit dem Fernsehprogramm von "Immer wieder Sonntags" auf dem "Ersten", wo es im Freizeitpark Rust übrigens auch regnete, verging der Vormittag dann auch ganz schnell. Ich hatte so auch Gelegenheit, mir die Prospekte von der Messe mal anzuschauen. Anschauen brauchte man zumindest bei dem Sauwetter draußen nichts. Der Platz leerte sich zwischenzeitlich, Wohnmobile fuhren ab - auf der Flucht vor den Fluten. War das die Nordseeflut, die sich hier den Rhein herauf ihren Weg gebahnt hatte? Auf solche Gedanken konnte auch nur ich kommen!
Nun, wir waren halt aus den letzten Wochen und Monaten verwöhnt, hatte es doch die ganze Zeit fast gar nicht geregnet. Regen muß auch mal sein, wozu gibt es sonst Regenschirme, Regenjacke, Regenhosen...?

Nun, die Mittagszeit kam, ich kochte... nee, ich wärmte eine Dose Kartoffelsuppe und ein paar Bockwürste; Ich hatte alles aufgegessen und das hatte denn wohl auch "Petrus" beobachtet. Allmählich ließ der Regen nach, es wurde heller am Himmel über Lahnstein und als ich mit der Abwäsche fertig war, blinzelte sogar mal ein klitzekleiner Sonnenstrahl durch das Gewölk.



Erste Wohnmobiltüren taten sich auf und die "Überlebenden dieser Wetterkatastrophe" schnappten nach Luft, froh darüber, dem Weltuntergang entkommen zu sein. Ja, der Platz lebte auf, das Wasser zog schnell in den Wiesenboden ein.
Zeit zum Verdauungsspaziergang - raus an die frische Luft.



Ich ging am Rheinufer entlang, blickte rüber Richtung Koblenz



Frachtschiffe und auch die Hotelschiffe fuhren auf dem Fluss. Am anderen Ufer das riesige Gebäude der "Koblenzer-Brauerei", früher als "Königsbacher-Brauerei" bekannt.





Ja, während meiner Zeit am Rhein sind unheimlich viele dieser Flusskreuzfahrtschiffe unterwegs gewesen. Der Rheinuferweg führt hier in Niederlahnstein bis zu einem Fabrikgelände, da läuft man dann gegen eine Wand. Weg zuende, kehrt marsch! Eine Villa am Rheinufer



hier konnte man durch einen Park gehen, die Villa war wohl ein Restaurantbetrieb mit Biergartengelände, momentan allerdings geschlossen.
Wie mir bei der Vorbereitung dieses Reiseberichts das "Netz" verriet, war das die Villa Didier, eine Direktorenvilla der "Chamotte-Fabrik", die feuerfeste Steine z.B. für Heizungen herstellte. Von 1890 bis 1995 wurde in Lahnstein diese Steine aus Ton des Westerwaldes gebrannt, seit 1995 wird das Gelände als Restaurantbetrieb "Maximilians Brauwiesen" genutzt. weiter ging mein Spaziergang durch ein Gewerbegebiet zurück zur Innenstadt mit diesem hübschen Gebäude.



Der Nassau-Sporkenburger Hof aus dem 14. Jahrhundert --> Link
Mein Rundgang führte mich dann noch zu einem Flohmarkt in der Parkgarage eines Verbrauchermarktes an der Lahnbrücke und auf dem Rückweg zum Stellplatz genehmigte die Haushaltskasse noch ein kleines Eis, so als Entschädigung für das schlechte Wetter.

Der Stellplatz war inzwischen weitgehend abgetrocknet,



einer Pause vor dem Mobil stand nichts im Wege. Später noch ein kleiner Bummel um das Gelände des Stellplatzes.





Das hat was von "Dornröschen-Schloss", Burg Stolzenfels bei Nacht:





Und damit ging dann auch dieser Sonntag noch wenigstens einigermaßen versöhnlich zuende. Eine weitere Nacht auf dem Stellplatz in Lahnstein.

Fortsetzung folgt! :)

frankjasper8 am 03 Nov 2019 13:02:36

Och nee, da hatte ich gestern Abend noch etwa 2 Std am Bericht geschrieben und jetzt ist durch das hin- und herspringen mit den Rätselspielen auf 2 Ebenen das Geschriebene leider weg; ich bin wohl mal falsch "gesprungen". :cry:
Na gut, dann eben noch einmal...

Der nächste Morgen, es war Montag: Weiter ging meine Reise, zuerst wieder zurück auf die andere Rheinseite zur B 9.



Nach nur wenigen Kilometern hinter Koblenz konnte ich aus dem linken Seitenfenster einen Blick auf die Marksburg werfen...



Hier war ich vor einigen Jahren mal oben auf der Burg, nächtigte damals unten im Ort Braubach. Mein weiterer Weg Richtung Boppard brachte mich dann an die steilen Weinlagen...



Wie so häufig am Rhein, verlaufen hier drei Verkehrswege direkt nebeneinander: links der Fluss, mittig die Bundesstrasse B 9 und rechts die Eisenbahnlinie...





Rechts erhoben sich steil die Weinlagen, aus deren Trauben dieser leckere Wein hergestellt werden würde. So langsam und allmählich begannen jetzt gerade die Weinfeste in dieser Region.
Ein neuerlicher Versuch, in Boppard einen Parkplatz zu finden, verlief ebenso ergebnislos, wie der letzte vor 2 Tagen. Wieder war der einzig für Mobile nutzbare Parkplatz nahe den Rheinanlagen bereits voll und eine Suchfahrt durch den Ort brachte leider nur kurze Plätze im PKW-Format. Mit dem 6,5 Meter-Mobil nicht zu empfehlen. Gern hätte ich mich im Ort umgeschaut, da war ich nämlich noch nicht und es sah vom Durchfahren her interessant aus.
Dann eben nicht, nächstes Ziel war dann St.Goar. Auch hier suchte ich nach einer Parkmöglichkeit. Schon am Loreley-Felsen angekommen wendete ich...



und fuhr zurück am Campingplatz Loeleyblick vorbei.



Links im Foto das langgezogene Gelände des Campingplatzes, rechts vom Fluss der Ort St. Goarshausen. Ich kehrte zurück nach St Goar.
Hier parkte ich das Mobil auf einem Platz direkt am Ortseingang beim Yachthafen unterhalb der Burg Rheineck.



Dieser Platz war wegen Mäh- und Baumschnittarbeiten vorher gesperrt und ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes entfernte gerade die Schilder. Ich war Nutzniesser der Situation und fand einen völlig leeren Parkplatz vor. Der Bauhof-Mensch äugte mich zwar zuerst etwas komisch, als ich ihm dann sagte, dass ich nur etwa 2 Std bleiben würde für einen Ortsbummel, hellte seine Miene auf. Übernachten wollte ich ja dort nicht! Also eingeparkt, das war ja auf leerem Platz easy, dann auf ins Getümmel.






Ich ging die Rheinpromenade entlang...





Da kam gerade der Raddampfer "Goethe" --> Link den Rhein herauf...



Dieses Nostalgieschiff ist das wohl älteste noch fahrende Schiff auf der Rheinlinie. 1913 in Dienst gestellt, fährt es heute, über 100 Jahre später, noch immer im täglichen Linienverkehr zwischen Koblenz und Rüdesheim durch das romantische Mittelrheintal. Täglich um 9.00 Uhr ist Abfahrt in Koblenz.

Ich spazierte durch die Fußgängerzone...





Hier hängt an der Aussenfassade bei einem Souvenir-Geschäft die wohl größte handgrfertigte Kuckucksuhr nördlich des Schwarzwalds



Hier in der Fußgängerzone erledigte ich gleich auch das Mittagessen mit einem heißen Hawaii-Schnitzel mit Schinken, Ananasscheiben und Käse überbacken. Dazu gab es Pommes Frites. Die Auflaufform war so heiß, daß die Bedienung sich gleich einmal die Finger verbrannte. Das Essen war nicht nur sauheiß, sondern auch saugut.

Vorbei an der kath. Pfarrkirche und durch schmale Gassen zur ev. Stiftskirche





kehrte ich langsam zum Wohnmobil zurück, wieder entlang des Uferweges.





Fast im Minutentakt schipperten Kreuzfahrtschiffe an mir vorbei. Ich habe ja schon mehrere Reisen an den Rhein und andere schiffbare Flüsse gemacht, mir war aber nie zuvor diese hohe Anzahl an Flusskreuzfahrtschiffen aufgefallen.

So, ich mache hier mal vorsichtshalber einen Break, eine Unterbrechung, nicht dass mir wieder der Bericht abstürzt. Es geht dann bald weiter!

19grisu63 am 03 Nov 2019 13:56:26

Ich bin auch heimlich zugestiegen ;D Du bewegst Dich ja in meinem "Jagdrevier" und viele der von Dir besuchten Orte kenne ich natürlich. Es ist aber immer wieder schön zu sehen, wie doch andere Leute noch mal einen ganz anderen Blick auf bekannte Orte werfen ;D In Lahnstein war ich schon häufiger, aber seit dem Umbau zum "Wellnessplatz" mit Dusche und Toilette ist es schwer, dort noch einen freien Platz zu ergattern. Früher, als das ein SP ohne alles war, gab es reichlich Platz.

Ich reise mal weiter mit und schau mal, was Du uns noch so schönes zeigst :)

frankjasper8 am 04 Nov 2019 22:34:26

Schön, Dich auch unter den Reisegästen begrüßen zu können, Steffen!
Und sorry, daß ich mich in Deinem Jagdrevier eingeschlichen habe :D ; ich verspreche aber, nicht zu wildern! :eek:

Eigentlich wollte ich schon viel weiter sein, mit dem Reisebericht. Aber hier ist im Moment das Internet total schlecht. Schon zweimal mußte ich einen Teilbericht neu schreiben, weil der Beitrag irgendwo "abhanden gekommen" war. Ärgerlich, aber ist nun einmal passiert. Woran es liegt, wissen wohl nur die Sterne.

Okay, weiter geht`s!

Die nächste Strecke ist auch nur ein paar Kilometer lang, lohnt sich gar nicht hinzusetzen.
Von St Goar geht es wieder auf der Bundesstraße 9 an der Loreley vorbei in Richtung Oberwesel.



Und hier in Oberwesel finden auch wir Wohnmobil-Touristen eine gute Parkplatzsituation vor, Platz auch im XL-Format direkt an der Bundesstrasse am Ortseingang...



Vor und hinter dem Ochsenturm finden auch Wohnmobile eine Parklücke, die passt.



Auf dem Rhein kommt gerade das KD-Fahrgastschiff "Godesburg" aus Richtung St. Goar heran.



Die Schiffe der Köln-Düsseldorfer verkehren hauptsächlich zwischen Koblenz und Rüdesheim im Pendelverkehr.
In Oberwesel ist die Eisenbahnlinie ganz dicht an den Wohnhäusern. Hier hat jedes Haus seine "Garteneisenbahn".





Ein Spaziergang durch den Ort.

Von der B 9 blickt man auf die Ortschaft Oberwesel mit der Wernerkapelle in der Bildmitte...



Unter der Kapelle kann man auch hindurch gehen...



... oder auf der begehbaren Stadtmauer daran vorbei gehen...



Der Ort bietet wunderschöne Fachwerk-Gebäude auf ...



und auch einen schönen Marktplatz...



an dem auch das Rathaus steht.



Oberwesel, ein schöner Ort zum Bummeln...



... aber ich muß ja noch weiter, brauche ja noch eine Bleibe für die Nacht. Zwar gibt es in Oberwesel auch eine Möglichkeit zu übernachten, aber der Parkplatz ist nur sehr klein und direkt an der Bundesstrasse und Bahnlinie. Deshalb setze ich die Fahrt nach dem Spaziergang fort und weiter geht´s wieder auf der B9 am linken Rheinufer entlang.
Am rechten Rheinufer kommt der Ort Kaub ins Blickfeld... --> Link



und mitten im Fluss steht die Burg Pfalzgrafenstein ...



... und links oben am Berg Burg Gutenfels.



Von hier war es jetzt nicht mehr weit zu meinem Nachtlager-Platz in Bacharach.



Von meinem Aufenthalt dort erzähle ich dann im nächsten Teilbericht, das Bilderladen dauert leider heute sehr lange und ich habe ganz viele Fotos von Bacharach, die ich Euch gar nicht alle zeigen kann.

Stellplatz in Bacharach:
Parkplatz an der B 9; Gebühr 15,- €/Nacht ohne weitere Ausstattung. Gebühr zahlbar in Münzen (!!!) am Parkautomaten. (Jemand hatte schon mit Edding drunter geschrieben "Wer hat schon so viel Münzen dabei?" ) Dafür aber hat man eine tolle Sicht auf den Rhein und die schöne Altstadt ist auch ganz nahe. 5 Plätze sind hier für Wohnmobile gekennzeichnet.

Tagesetappe von Lahnstein nach Bacharach = 104 Kilometer
Gesamtstrecke bis hierher = 814 Kilometer

Fortsetzung folgt!

frankjasper8 am 05 Nov 2019 23:16:02

Es ist so ruhig geworden, seid Ihr noch da??? :)

So, jetzt ein Spaziergang durch den schmucken Ort Bacharach, ein ganz klein wenig Rheinromantik beginnt schon mit der Aussicht vom Stellplatz.





Ob mit oder gegen den Strom, die Aussicht hier in Bacharach am Womo-Stellplatz reicht weithin. Ein weiterer, größerer Stellplatz befindet sich neben dem Campingplatz "Sonnenstrand" --> Link , hier waren aber bei meiner Ankunft nur noch 2 oder 3 Plätze an der Strasse - nur durch eine Hecke getrennt - frei, deshalb bin ich auf den "kleinen" SP ausgewichen.



So, jetzt aber auf in die Stadt...



Willkommen in Bacharach...



Spaziergang durch die Strassen im Ort, enge Gassen, alte Gebäude...





... zum Rathaus aus dem 14. Jahrhundert...



Im Jahr 1368 wohl erbaut, diente es zunächst als Zehnthof für das Kölner Andreasstift, später als Kellerei und noch später als Hotel-Restaurant, bis im 20. Jahrhundert die Stadtverwaltung dieses schöne Gebäude für sich eroberte und das Rathaus hier einzog.



Fußreflexzonenmassage: Spaziergang über die kopfsteingepflasterten Strassen, dann ein Blick auf das Stadttor, durch das man zum Rhein kommt...





Natürlich wurde auch das Eis dieser Eisdiele von mir getestet und für gut befunden. Und noch so ein schönes Torgebäude, auch da geht´s zum Rhein.











Ich bewege mich ein wenig aus dem Ortszentrum heraus und gelange dabei in die Weinberge...





Von einem Aussichtsturm hie in den Weinbergen hat man einen schönen Ausblick über Bacharach ins Rheintal...



und so sah ich auch von dort oben den legendären Raddampfer "Goethe", diesmal war er flussabwärts unterwegs, zurück nach Koblenz...





Wirklich toll, der Rheinblick! Und hinter mir, Wein soweit das Auge reicht.



Zurück in der Stadt, noch ein paar dieser schönen alten Fachwerkhäuser...





... und dann war da noch dieser Anhänger...



... aus der Serie "kuriose Parkmöglichkeiten. Wie ham´se den da bloß hinjekricht?



Damit möchte ich den Stadtrundgang beenden und kehre zum Stellplatz zurück, wo ich am Abend noch Zuschauer eines kuriosen Konzertes werden sollte.





Diese Beiden intonierten zum Einbruch der Dunkelheit das Lied "Guten Abend, gut´ Nacht" auf diesen Schweizer Albhörnern; eigentlich schon ungewöhnlich genug, oder? Es wurde aber noch ungewöhnlicher, denn diese beiden Leutchen kommen aus den Niederlanden und spielen hier auf dem Schweizer Instrument in Deutschland am Rhein. Ganz schön europäisch, oder? Und die Beiden waren auch im Wohnmobil unterwegs und bekamen hier auch ordentlich Applaus auf dem Stellplatz.

So, genug erlebt, jetzt ist der 9. Reisetag (endlich) zuende beschrieben.

Im nächsten Teil nehme ich meine Mitreisenden dann mit nach Bingen, also bleibt noch etwas sitzen.

Fortsetzung folgt! :)

Aretousa am 05 Nov 2019 23:52:06

Habt ihr schon gemerkt, dass ich auch zugestiegen bin?
Ich hab die Blockflöte im Gepäck und könnte auch Guten Abend, Gute Nacht spielen. Ganz leise natürlich.........

frankjasper8 am 06 Nov 2019 21:53:10

Aretousa hat geschrieben:Habt ihr schon gemerkt, dass ich auch zugestiegen bin?
Ich hab die Blockflöte im Gepäck und könnte auch Guten Abend, Gute Nacht spielen. Ganz leise natürlich.........


Lena, wir haben Dich schon vermisst! Ich hoffe, es gefällt Dir wieder in dieser Reisegruppe... auch wenn´s diesmal keine Fleischwurst gibt... :D
Und die Flötentöne darfst Du uns gerne beibringen! :ja:

Ich mache hier heute mal ´ne Pause, aber morgen geht es bestimmt weiter, bleibt bitte dran!

frankjasper8 am 07 Nov 2019 23:16:52

Weiter ging es dann morgens nach Bingen,





das waren nur knappe 20 Kilometer, da wurde der Motor kaum richtig warm. In Bingen fuhr ich gleich auf den mir bekannten Platz im Stadtteil Gaulsheim. Aufstellen, Stromanschluss, Mittagsmahl zubereiten, Abwasch erledigen. Danach radelte ich mit dem Fahrrad nach Bingen, immer am Rheinufer entlang.



Wetter gut - Laune gut - Bingen gut!





















Man sieht es schon, es war ganz schön viel Verkehr auf dem Fluss. Bei der Rheinfähre Bingen-Rüdesheim pausierte ich auf einer Bank an der Uferpromenade. Hier war vor einigen Jahren eine Landesgartenschau. Inzwischen wird hier ein großes Hotel gebaut, die Parkmöglichkeiten hier am Hafenbereich waren stark eingeschränkt. Aber das Fahrrad benötigt ja keinen Parkplatz.
Das Gartenschaugelände wurde in einen Rheinuferpark umgestaltet, Radfahrverbot wurde durch Schilder verlangt; deshalb schob ich meinen "Drahtesel" nach dem Motto "Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt"



Im Hafenbereich der historische Hafenkran



Mein Blick fiel auf die Ruine der Burg Ehrenfels, zwischen Rüdesheim und Assmanshausen gelegen...



Ich radelte bis zum Park am Mäuseturm, näher kommt man dort leider nicht dran.









An der Nahemündung machte ich noch eine Rast, gerade rechtzeitig um den Raddampfer "Goethe" wieder auf das Foto zu bekommen. Gleich hat der Dampfer sein Ziel in Rüdesheim erreicht, dann geht´s zurück nach Koblenz.





Dann zurück und unterwegs eine innere Abkühlung mit Eis. Gemütlich mit viel Pausen ging die Radtour zum Stellplatz zurück. Dort angekommen noch eine Erholung in der Sonne. Ein schöner Tag ging damit zuende auf dem Stellplatz in Bingen Gaulsheim.

Tagesetappe von Bacharach nach Bingen-Gaulsheim = 29 Kilometer
Gesamtstrecke bisher = 843 Kilometer

Stellplatz Bingen-Gaulsheim: --> Link
Kosten 7,50 €/Nacht
Stromanschluss 2,50 € pauschal

In der nächsten Etappe queren wir dann den Rhein, schauen noch nach Rüdesheim und dann geht es langsam in die Heimat zurück. Es geht noch weiter!

Fortsetzung folgt! :)

19grisu63 am 08 Nov 2019 08:54:27

Ich reise schweigend und genießend weiter mit. Deine Reise gefällt mir und ich sehr viele bekannte Orte, lerne aber auch immer noch was Neues kennen :ja: Am Rhein waren wir natürlich auch schon hin und wieder unterwegs. Aber ich gestehe, dass wir dann sehr oft abbiegen in Richtung Mosel 8) Die Moselregion gefällt mir persönlich etwas besser und der Wein schmeckt mir auch besser, als der Rheingauer :D Wobei Du Dich ja jetzt (im Bericht) in Rheinhessen befindest, da ist der Wein auch ganz lecker :mrgreen: Vielleicht sollte ich mal für die illustre Reisegruppe ein paar Fläschchen Dornfelder spendieren. Da gibt es nämlich in der Nähe von Bingen einen Winzer, bei dem wir früher oft Dornfelder gekauft haben.

Limanda am 08 Nov 2019 12:06:39

Moin, habe gerade vom Kutter frische Krabben gekauft...der Rhein und dabei ein Schwarzbrot, dick Butter und Krabben...etwas gaanz besonderes.

frankjasper8 am 08 Nov 2019 23:46:26

ich glaube, ich steuere mal den nexten Parkplatz an, das hört sich ja alles ganz lecker an. Dornfelder und Krabben, da möchte ich auch was haben. Und wenn ich Euch fahren muß, kann ich ja doch aber nix trink... und essen ist während der Lenkerei auch ziemlich probledings.... aber pulen müßt Ihr die Krabben, datt kann eck nich! :oops:

Steffen, ich hatte diese Reise im Vorfeld gar nicht vorgeplant. Das einzige vorher feststehende Ziel war der Caravan-Salon in Dü-dorf, ab da ließ ich mich treiben, praktisch "immer der Nase nach". Ich wußte diesmal sozusagen morgens nicht, wo ich abends schlafe; wohnmobil leben halt. :D
Ich hätte ebenso gut im Ahrtal, an der Mosel, in der Eifel oder sonstwo landen können. Die Orte am Rhein sind aber immer eine Reise wert.

Okay, nun aber wieder zurück zu meinem Bericht; es geht weiter, es geht zurück auf die Strasse...



allerdings muß ich mich hier in Bingen von "meiner" Bundesstrasse B 9 verabschieden, die führt hier nämlich zur A 60 ausgebaut in Richtung Mainz und ich folgte dieser Autobahn A 60 an Ingelheim vorbei zum "Dreieck Mainz", dann ging es auf der A 643 an Mombach vorbei, ich dachte an Karneval, die "Mombacher Bohnebeutel", über die Rheinbrücke nach Wiesbaden-Biebrich. Und wieder runter von der Autobahn; ich wollte ja noch nach Rüdesheim und dazu nahm ich die B 42 über Eltville und gelangte so nach Rüdesheim. Natürlich hätte ich ja von Bingen mit der Fähre übersetzen können, ich hatte aber Rüdesheim noch gar nicht geplant, als ich Bingen verlassen hatte, das kam mir erst unterwegs in den Sinn.
In Rüdesheim parkte ich das Mobil auf dem großen Parkplatz an der Stadthalle. Hier hatte ich vor vielen Jahren schon mal über Nacht gestanden, damals hatte ich mich abends aus dem Wohnmobil ausgesperrt und mußte mit Hilfe des "Gelben Engels" die Tür öffnen lassen.
Ein Rundgang durch den Ort zur Amselgasse mit dem Hotel "Lindenwirt"...



und kam dann bald in die bekannte









Der Brömserhof, früher Sitz der Familie Brömser, wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut.



Ich zog weiter durch die Strassen, kam an diversen Souvenirläden oder Weinlokalen oder Restaurants vorbei...









Das Wetter ist super an diesem Mittwoch, dem 11. Tag meiner Reise, wie man sicherlich auf den Fotos unschwer auch erkennen kann. Ich wollte noch einen Höhepunkt auf dieser Reise erleben und den erlebte ich hier in Rüdesheim. Es geht aufwärts!



Mit der Seilbahn von der Talstation in Rüdesheim "gondelte" ich durch die Weinberge mit einer tollen Aussicht auf Rüdesheim, die Brömserburg in Bildmitte, auf den Rhein und auf Bingen am gegenüberliegenden Ufer...



... unzählbare Weinreben lagen mir zu Füßen.






Meter um Meter näherte ich mich in meiner Gondel am Seil hängend der Bergstation und das Niederwald-Denkmal kam in das Blickfeld...



Oben angekommen entstieg ich meiner Reisegondel, weiter ging es hier dann auf "leisen Sohlen" am Niederwald-Tempel vorbei...



wo ich schon einmal eine herrliche Fernsicht genießen konnte.

Noch schöner war die Sicht dann, als ich unterhalb des Denkmales...




... auf dem "Balkon" stand.











In den Anfangsjahren des Denkmals führte ab 1882 von Rüdesheim sogar eine Zahnradbahn auf der 2,3 Kilometer langen Strecke zum Denkmal herauf.
Mit Hilfe von vier Dampf-Lokomotiven und je drei Waggons konnten damals bis zu 150 Personen je Zug befördert werden. Im Jahr 1917 mußte im ersten Weltkrieg der Betrieb wegen Personal- und Kohlenmangel eingestellt werden, ab 1925 fuhr die Bahn dann nach Instandsetzungsarbeiten wieder, bis 1939 der Betrieb dann eingestellt wurde. Im Krieg wurden Bahn und Strecke erheblich beschädigt, eine Instandsetzung in den Folgejahren war zu teuer und unwirtschaftlich. Seit 1954 nun bringt die Seilbahn die Touristen zum Denkmal im Niederwald hinauf.

Nun, ich genoß den schönen Ausblick eine Weile und machte mich dann wieder auf zur Gondel, es ging von nun an bergab!





Der Blick ins Rheintal war enorm. Ja, hier um Bingen und Rüdesheim öffnet sich das Rheintal, die engen Flusslandschaften, wie sie mich die vergangenen Tage begleitet hatten, waren nun unendlicher Weite gewichen.
Die Berg- und Talfahrt mit dem Lift kostet übrigens 8,- € pro Erwachsener. Sicher eine lohnende Ausgabe.
Langsam schwebte ich wieder über die Dächer der Stadt, ich war wieder auf festem Boden, ich war wieder im Tal...



So, im nächsten Teilbericht gibt es dann den Rest dieser Reise, also dranbleiben!

Fortsetzung folgt, noch ist das Ende nicht erreicht! :)

19grisu63 am 09 Nov 2019 07:57:56

Siehst Frank, da haben wir es wieder: Ich habe ein paar Jahre in Oestrich-Winkel (Nähe Rüdesheim) gearbeitet und war natürlich häufiger in Rüdesheim. Aber das Nieder Wald-Denkmal habe ich noch nie gesehen. Aber es muss ja auch noch Nahziele geben :)

frankjasper8 am 09 Nov 2019 13:32:59

Hey, Steffen!

Dann fahr unbedingt mal hin! Man kann das auch mit einer "Kombi-Rundfahrt" verbinden: Rüdesheim nach Assmanshausen per Linienschiff auf dem Rhein, dann von Assmannshausen mit dem Sessellift hoch zum Niederwald, dann eine Wanderung zum Denkmal und mit der Seilbahn (oder zu Fuß) zurück nach Rüdesheim. --> Link

So, dann bringen wir die Story mal zuende:

Bald nachdem ich in der Talstation wieder festen Boden unter den Füßen hatte, ging ich zurück an den Rhein. In einem "Döner-Imbiss" bestellte ich einen "Döner-Teller" mit Pommes. Mann, war das lecker! Und echt eine Riesenportion, ich hab´s kaum geschafft!. Dann hielt ich mich noch kurz am Rheinufer auf.



Auch auf dieser Seite des Rheines ist eine Eisenbahnstrecke und die führt hier direkt am Fluss entlang, nur ein schmaler Fuß- und Radweg ist noch dazwischen. Rechts der Schienen führt auch die B 42 direkt durch den Ort. Hier an der Strasse befindet sich auch die Imbiss-Bude mit dem leckeren Mittagessen und auch mehrere Restaurants in verschiedenen Preiskategorien laden da zur Einkehr ein.





An den Schiffsanlegern war heute reger Betrieb, lagen hier doch einige Flusskreuzfahrtschiffe an den Landebrücken. Ein stetiges Kommen und Gehen.



Ein Schiff lege an, ein Schiff fuhr ab. Und ich fuhr dann auch so langsam ab, verließ Rüdesheim auf der B 42 noch ein Stück am Rhein entlang in Richtung Assmannshausen, Lorch.









Und hier bei Lorch mußte ich nun dem Rhein "Auf Wiedersehen!" sagen, hier trennten sich unsere Wege. Ich bog rechts ab und fuhr durch ein waldreiches Bachtal, das Wispertal im Taunus, in Richtung Bad Schwalbach. Mein Navi lotste mich dann wieder Richtung Eltville und nun ging es mal wieder auf die Autobahn. Die A 66 in Richtung Wiesbaden, später auf der A 5 westlich an Frankfurt/Main vorbei. In der Ferne konnte ich ein paar der Wolkenkratzer der Main-Metropole ausmachen und am Himmel kreiste ein Zeppelin.



Über Bad Homburg und Bad Nauheim ging es heimwärts. Es wurde Zeit, einen Stellplatz zu finden, eine letzte Übernachtung wollte ich noch machen. In der Nähe von Hungen fand ich im Ortsteil Inheiden einen ruhigen Stellplatz auf einem geschotterten Parkplatz, der auch manchmal als Festplatz genutzt wird. Sechs Plätze sind hier am Rand des Platzes für Womo´s ausgeschildert. Stromanschluß und V+E-Anlage, sowie Toiletten sind vorhanden.

--> Link



In der Nähe des Platzes ein Freizeitsee --> Link , der im Sommer sicherlich zum Baden einläd, auch Radfahren scheint hier gut möglich zu sein, jedenfalls gibt es einige Radwanderwege in der Umgebung.



+

Ich ging kurz zum See, weiter kam ich leider nicht. Es setzte ein Regenschauer ein, nur kurz aber heftig. Im TV kam ein Beitrag über den Rhein, wie die Flösser früher die Baumstämme von Schwarzwald auf dem Fluss transportierten. Dann lag sie vor mir, die letzte Nacht dieser Reise, die letzte Nacht für diesen Urlaub im Heckbett meines Wohnmobils.

Tagesetappe Bingen - Rüdesheim - Inheiden = 237 Kilometer
bisher gefahrene Gesamtstrecke der Tour = 1080 Kilometer

Stellplatz Inheiden,
Kosten: Übernachten 20 Uhr bis 8 Uhr kostenfrei, sonst 0,50 € je Std. , Strom 2,- € für 8 Std. Stromnutzung

Die V+E-Anlage wirkte ungepflegt, Ablass-Schacht war unsauber, der Einfüllschacht für die Cassetten war verstopft.



Die letzte Strecke dieses Urlaubs nahm ich dann am nächsten Morgen unter die Reifen. Nachdem noch schnell die WC-Cassette in die V/E-Anlage geleert wurde, fuhr ich zurück zur Autobahn und dann immer geradeaus bis zum Hattenbacher und Kirchheimer Dreieck. Hier entschied ich mich, die Strecke über die B 27 heimwärts zu fahren und so fuhr ich noch auf der A 4 bis Bad Hersfeld und dann die B 27. Der Rest war dann eine schon oft gefahrene und mir bestens bekannte Route, die über Bebra und Eschwege nach Bad Sooden-Allendorf führte.



Bei Göttingen dann noch ein kurzes Stück auf der A 7, aber vor der Großbaustelle wieder abfahren, so daß ich am frühen Nachmittag dieses 12. Reisetages wieder wohlbehalten in meinem Heimatort angekommen war.

Tagesetappe Hungen - nach Hause = rund 230 Kilometer
Gesamtstrecke der Reise = 1300 Kilometer circa





Nun, liebe Mitreisenden, kennt Ihr die ganze Geschichte. :)
Ich bedanke mich bei Euch für die geleistete Gesellschaft auf dieser Reise an den romantischen Mittelrhein.
Für diese Reisesaison ist nun (leider) Schluss. Im nächsten Jahr geht es dann hoffentlich wieder auf Tour.

iwoi am 09 Nov 2019 13:52:11

gerne hab ich Dich, durch diesen Reisebericht, auf der Reise begleitet. Nur auf die Fahrt mit der Gondelbahn hätte ich verzichtet.
Danke für den, wie immer interessanten Bericht und die gezeigten Bilder.

frankjasper8 am 09 Nov 2019 14:05:15

iwoi hat geschrieben:gerne hab ich Dich, durch diesen Reisebericht, auf der Reise begleitet. Nur auf die Fahrt mit der Gondelbahn hätte ich verzichtet.
Danke für den, wie immer interessanten Bericht und die gezeigten Bilder.



Danke Dir, Ines!

Och, diese Gondelfahrt in Rüdesheim ist gar nicht schlimm, geht es ja da nicht über tiefe Schluchten oder weite Täler. Man gondelt immer relativ nahe über den Weinreben dahin. Ich kann diese Bahnen in den Alpen auch nicht so gut ab, aber hier hatte ich keine Bange! die Aussicht entschädigt!

Limanda am 09 Nov 2019 18:24:50

Schade, die schöne Tour ist schon vorbei. Herzlichen Dank fürs mitnehmen!

frankjasper8 am 09 Nov 2019 18:33:58

Limanda hat geschrieben:Schade, die schöne Tour ist schon vorbei. Herzlichen Dank fürs mitnehmen!


Büddeschööön! :)

Ja, die Tor ist zuende, aber hier ist der Vorteil, daß man die Tour immer wieder neu beginnen kann. ;)

Grüße zurück ins Watt!

Lancelot am 09 Nov 2019 18:52:57

Ich bedanke mich auch, Frank, wieder ein schöner Bericht von Dir :!:

:dankeschoen:

Schade, daß Deine Reisesaison zu Ende ist, freu mich auf viele Fahrten im nächsten Jahr .. :razz:

Aretousa am 09 Nov 2019 19:09:10

Eine schöne Tour mit ganz viel Schiffe gucken hast du gemacht, Frank.
Um Limburg bist du ja großzügig drumrum gefahren. Naja, ich wäre sowieso nicht zu Hause gewesen.
Vielen Dank, dass ich wieder mitfahren durfte, habe viel Spaß an deinem Bericht gehabt.

macagi am 09 Nov 2019 19:23:23

Schön, da hast du dir aber viel Arbeit gemacht!

margratete am 09 Nov 2019 19:57:59

sehr schöne Tour und schöne Bilder. Einige Orte haben wir auch schon besucht, aber es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Als wir das letzte mal in St. Goar auf dem Parkplatz beim Yachthafen parkten, haben wir (und auch ein anderes Womo) einen Strafzettel von 10 Euro kassiert. Wir hatten auch nur einen kurzen Spaziergang gemacht. Auf dem Parkplatz durften nur PKW und Busse parken. :nixweiss: , was solls, ich will mich nicht mehr darüber ärgern.

Ich freue mich bereits auf einen Deiner interessanten Reiseberichte.
Viele Grüße
Margratete

19grisu63 am 09 Nov 2019 21:03:54

Frank, Du bist quasi bei mir zuhause vorbei gefahren. Von Bad Nauheim bis zu mir zuhause dauert es ca. 10 Minuten ;D

Am Inheidener See haben wir auch schon gestanden, als wir nur mal schnell raus wollten. Der Imbiss hat schon "Ruhm" in Fernsehen erlangt, als Frank Rosin dort zu Besuch war :mrgreen:

Eine schöne Reise hast Du gemacht und ich bin sehr gerne mitgefahren :) Vielen Dank dafür :top:

kampfzwerg am 09 Nov 2019 21:37:00

Hallo Frank, Danke schön.
Einmal fürs Mitfahren dürfen und einmal für den schönen Bericht und die schönen Bilder. Hat Spaß gemacht.

Freue mich schon darauf, im nächsten Jahr wieder bei Dir einsteigen zu dürfen :)

Lieben Dank und ein schönes Wochenende (ohne Foto suchen und Text schreiben).

frankjasper8 am 09 Nov 2019 22:00:29

Hey, ich sage mal ganz artig


"Dankeschööön!


für Eure Rückmeldungen. Ich freue mich natürlich, wenn es Euch bei mir an Bord gefallen hat.
Tja, für mich und meinen Bürstner "Solano T 650 G" ist dieses Reisejahr nun schon ein paar Wochen Geschichte, die Wintermonate über machen wir beide eine Pause. Nach drei Touren im zuende gehenden Jahr hat sich das Wohnmobil eine Pause redlich verdient. Und bei mir ist leider das Urlaubskonto schon fast aufgebraucht. Ich steh ja immer noch im Sklavendienst und muß mich noch um meine Arbeitskollegen kümmern, muß denen die Arbeit abnehmen. :D
Aber wenn es dann wieder Frühling wird, dann bin auch ich wieder auf der Piste, das hoffe ich jedenfalls. :)

Ich hatte ja im Vorfeld meines Urlaubs mal mit einem Umzug in ein anderes Wohnmobil geliebäugelt; ein Carado T 132 aus dem letzten Jahr hatte meine Aufmerksamkeit geweckt, der bei einem Händler hier in meiner näheren Umgebung stand. Auf der Messe in Düsseldorf hatte ich daher diesen Carado mal näher unter die Lupe genommen und später hin und her überlegt. Kauf oder Nichtkauf, das war da die Frage. Momentan und auch während der Tour war ich zu dem Schluß gekommen, den Bürstner noch nicht abzugeben, auch wenn er schon 13 Jahre unter der Haube hat. Mit knappen 70 Tsd. Kilometern hat er aber noch Potential für weitere Jahre "on the road". Und technisch ist er auch topfit. So ganz habe ich aber den Gedanken an was Neues noch nicht begraben.

Aretousa hat geschrieben:Eine schöne Tour mit ganz viel Schiffe gucken hast du gemacht, Frank.
Um Limburg bist du ja großzügig drumrum gefahren. Naja, ich wäre sowieso nicht zu Hause gewesen.
Vielen Dank, dass ich wieder mitfahren durfte, habe viel Spaß an deinem Bericht gehabt.


Ja, ich habe echt viele Schiffe auf dem Rhein gesehen, nicht nur die im Bericht gezeigten. Habe nun wirklich nicht jedes Schiff auf den Bildern festgehalten.
In der Tat habe ich mehrere Möglichkeiten gehabt, Limburg zu erreichen. Schon von Lahnstein wäre es ja nur ein Katzensprung gewesen und auf der Rückfahrt von Rüdesheim über Lorch hätte ich ebenfalls über Limburg in Richtung Heimat rollen können. Nun, vielleicht bringt mich ja eine meiner nächsten Reisen dann doch einmal nach Limburg. Da Ihr ja sowieso unterwegs ward, hätte ich Euch ja nicht angetroffen.

margratete hat geschrieben:Als wir das letzte mal in St. Goar auf dem Parkplatz beim Yachthafen parkten, haben wir (und auch ein anderes Womo) einen Strafzettel von 10 Euro kassiert. Wir hatten auch nur einen kurzen Spaziergang gemacht. Auf dem Parkplatz durften nur PKW und Busse parken.


Na, da habe ich wohl doch richtig Glück gehabt. Aber durch die vorherige Sperrung des Platzes war der halt leer; vorn standen nur die Reisebusse. PKW standen nur rechts am Platzrand. Die Parkplätze an der B 9 im Ortsbereich waren mir "zu kurz" für das Mobil. Es war echt schwer, da einen Platz zu ergattern. Auf die Busplätze bei der Fähre wollte ich mich auch nicht stellen.

19grisu63 hat geschrieben:Frank, Du bist quasi bei mir zuhause vorbei gefahren. Von Bad Nauheim bis zu mir zuhause dauert es ca. 10 Minuten ;D

Am Inheidener See haben wir auch schon gestanden, als wir nur mal schnell raus wollten.


Oh, da bin ich ja haarscharf an Dir vorbei geschrammt! :)

frankjasper8 am 09 Nov 2019 22:14:17

kampfzwerg hat geschrieben:Lieben Dank und ein schönes Wochenende (ohne Foto suchen und Text schreiben).


Auch an Dich, Ellen, ein liebes "Dankeschön!"
Ja, der Bericht ist fertig, da habe ich jetzt mehr Freizeit. War nicht so einfach, immer nur abends ein paar Stunden zu schreiben. Ein großer Teil des Textes war aber im Vorfeld schon aufgeschrieben, mußte "nur noch verfeinert"werden und halt die vielen Fotos bearbeitet und eingefügt werden. Eine echt zeitraubende Arbeit.
Aber die vielen positiven Rückmeldungen von Euch hier und inzwischen 11 positive Bewertungen sind dafür der Lohn.

Danke nochmal an Alle! :)

19grisu63 am 09 Nov 2019 22:27:09

frankjasper8 hat geschrieben:...
Oh, da bin ich ja haarscharf an Dir vorbei geschrammt! :)

Aber sowas von :mrgreen:

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Reisebericht Entlang der Weser bis zur Mündung
Silvesterfeier 2019 2020 in Deutschland
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt