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Motorradträger 300 KG welches WOMO?


cbrreiter am 03 Nov 2019 09:54:51

Ich habe in der Vorstellung schon erwähnt, dass ich noch kein Womo besitze. Bei mir läuft die Suche nach einem anderen Muster ab. Ich suche nämlich ein Womo mit ausreichend Platz für 2-3 Personen, kein Alkoven und es soll einen Motorradträger bis 300 Kg hinten aufgesetzt bekommen. Nach welchem Wohnmobil muss ich Ausschau halten bezügl. Befestigung, Achslast und zul. Gesamtgewicht?

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chrisc4 am 03 Nov 2019 10:10:26

Der könnte passen :)

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

stegi am 03 Nov 2019 10:28:41

Hallole,
guck mal hier :

--> Link

und frag den Andre...der hat gute Beziehungen.
Viel Erfolg wünscht
Stegi

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babenhausen am 03 Nov 2019 10:41:31

cbrreiter hat geschrieben: Ich suche nämlich ein Womo mit ausreichend Platz für 2-3 Personen, kein Alkoven und es soll einen Motorradträger bis 300 Kg hinten aufgesetzt bekommen. Nach welchem Wohnmobil muss ich Ausschau halten bezügl. Befestigung, Achslast und zul. Gesamtgewicht?


Dreh und Angelpunkt dafür ist der Führerschein und die Finanzdecke.
Technisch machbar ist alles, einige etwas konkretere Vorstellungen über das Fahrzeug sind wünschenswert um gezielte Aussagen zu machen.

Gast am 03 Nov 2019 10:52:07

Ein Hallo nach Berlin,

ein entscheidentes Kriterium ist Dein Budget, denke ich.

Beim Baujahr 1963 gehe ich davon aus, dass Du den alten 3er hast.

Günstig geht so wir wir vorher(jetzt 250er Vespa auf Heckträger)

cbrreiter am 03 Nov 2019 10:53:28

babenhausen hat geschrieben:Dreh und Angelpunkt dafür ist der Führerschein und die Finanzdecke.
Technisch machbar ist alles, einige etwas konkretere Vorstellungen über das Fahrzeug sind wünschenswert um gezielte Aussagen zu machen.


Also ein LKW FS wollte ich nicht noch machen :) Der Führerschein der Klasse 3 muss reichen. Da ich kompletter Anfänger in dem Bereich bin, möchte ich Anfangs nicht zu viel investieren. Das Maximum liegt da bei 25 Kilo. Es sollte sich um einen Teilintegrierten oder Vollintegrierten handeln. Vielleicht so ab Baujahr 2003 und jünger.
Was für Angaben werden noch benötigt, um eine Aussage zu treffen?

cbrreiter am 03 Nov 2019 10:55:20

frankia800i hat geschrieben:Ein Hallo nach Berlin,

ein entscheidentes Kriterium ist Dein Budget, denke ich.

Beim Baujahr 1963 gehe ich davon aus, dass Du den alten 3er hast.

Günstig geht so wir wir vorher(jetzt 250er Vespa auf Heckträger)


Genau auf einen Anhänger wollte ich verzichten. :mrgreen:

Elgeba am 03 Nov 2019 11:04:08

Bei 300 kg und der zusätzlichen dadurch entstehenden Hebelkraft kommt da fast eine halbe Tonne zusammen,das ist eine echte Hausnummer, da wird zumindest die Hinterachse an ihre Grenzen kommen und es werden evtl.Umbauten notwendig werden.Ich verstehe nicht das so viele Menschen angst davor haben durch einen Anhänger solche Probleme zu umgehen, mit einer Zulassung für 100 km/h bist Du da genau so schnell unterwegs wie ohne,ich fahre selbst häufig mit Anhänger auf dem ich meinen Roller transportiere,hat mich nie gestört.


Gruß Bernd

wohnmobilbenutzer am 03 Nov 2019 11:13:03

cbrreiter hat geschrieben:.... Das Maximum liegt da bei 25 Kilo. Es sollte sich um einen Teilintegrierten oder Vollintegrierten handeln. Vielleicht so ab Baujahr 2003 und jünger....


Hallo,

tut mir leid, aber das halte ich für fast unmöglich. Bei dem Motorradgewicht braucht man schon ein Wohnmobil mit sehr tragfähiger Hinterachse. Das wird dann auf ein zwillingsbereiftes Womo hinauslaufen. Ich habe einen Roller von 170 Kg in der Heckgarage und somit nur etwa 1,50 m hinter der Hinterachse stehen. Ich komme damit auf eine gewogene HInterachlast von ca. 3 to. Die Hinterachse darf bei meinem Womo zwar 3,5 to tragen, aber wenn ein Motorad 300 kg wiegt und dann auch noch auf einem Träger vielleicht 3m hinter der Achse steht, sind wegen der Hebelwirkung auch 3,5 to schnell erreicht.

Ein wirklich geeignetes Womo wirst Du in dieser Preis- und Altersklasse wahrscheinlich nicht finden.


Grüße

babenhausen am 03 Nov 2019 11:23:22

300 Kg Moped +ca. 100-150 kg Träger x Hebel Überhang ergibt eine satte Last auf der Hia.
Stellt sich die Frage ob ein Serienfahrgestell überhaupt für die Aufnahme solcher Lasten ausgelegt ist.
Thema Dynamische Last bei Schlaglöchern oder bei den beliebten Speedbreakern :twisted:
Mit einem 3500 Kg Womo wird das nichts,eher 5000 kg bei einem Integrierten,da kommt dann aber die Finanzgrenze bei den Anforderungen an das Baujahr.
Einfach die geläufigen Automobilplattformen mit den Wünschen füttern

naund am 03 Nov 2019 11:25:24

Unser Hymer Tramp SL 704 kann in der Heckgarage bis zu 350 kg wenn mich nicht alles täuscht. Dann ist aber nicht mehr viel Luft für Klotabs oder etwas Werkzeug. Als Zusatzträger wird es sehr schwierig, da bist du schon bei den grossen Geräten, ausserdem habe ich bedenken weil die Vorderräder sehr entlastet werden.

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hdpit am 03 Nov 2019 11:33:12

Hi,
die meisten Lastenträger gehen m.W. bis 150 kg oder 170kg max, mehr wirst du ohne Spezialanfertigung nicht draufstellen können. Das hat auch mit der Hebelwirkung auf die Hinterachse zu tun, da sind die "normalen" WoMos überfordert.
Gruß Pit

cbrreiter am 03 Nov 2019 11:52:41

Elgeba hat geschrieben:Ich verstehe nicht das so viele Menschen angst davor haben durch einen Anhänger solche Probleme zu umgehen, mit einer Zulassung für 100 km/h bist Du da genau so schnell unterwegs wie ohne,ich fahre selbst häufig mit Anhänger auf dem ich meinen Roller transportiere,hat mich nie gestört.Gruß Bernd

Mich stört einfach so ein Anhängsel. Alleine bei dem Gedanken, dass ich mich verfahren habe und wenden muss mit Womo und Hänger, da stellen sich die Nackenhaare bei mir hoch :D
babenhausen hat geschrieben:300 Kg Moped +ca. 100-150 kg Träger
Der Träger ist nicht so schwer. Der wiegt so um die 35 bis 40 KG
hdpit hat geschrieben:Hi,
die meisten Lastenträger gehen m.W. bis 150 kg oder 170kg max, mehr wirst du ohne Spezialanfertigung nicht draufstellen können. Das hat auch mit der Hebelwirkung auf die Hinterachse zu tun, da sind die "normalen" WoMos überfordert.
Gruß Pit

--> Link

Zitat aus einer Beschreibung:
Cate-Träger für Reisemobile mit Alkoven-Aufbau oder integriertem Aufbau:
Für die Anbindung des Cate-Trägers an einem Reisemobil mit eigenem Aufbau ist ein bis zum Heckende (Heckschürze) des Aufbaus reichendes Fahrgestell, Längsholme original oder Rahmenverlängerung, Profilschienen oder U-Eisen, von tragfähiger Materialstärke erforderlich. Sollte kein Rahmen bis zum Heckende vorhanden sein, so ist in den meisten Fällen die individuelle Fertigung einer Rahmenverlängerung möglich. Ist der Abstand dieser Längsträger untereinander geringer als 1180 mm, so ist der Grundträger 600 oder 800 mit 1400 mm Breite verwendbar. Bei grösserem Abstand ist nur der Träger 800 W mit 1750 mm Breite verwendbar. Die Längsträger des Fahrzeugs sollten von der Aussenseite her frei liegen (keine Tanks oder ähnliches). Die Nutzlast ist abhängig von der Tragfähigkeit der Längsholme des Fahrzeugs und der höchstzulässigen Belastbarkeit der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit langem Überhang prüfen Sie in jedem Fall, ob eine ausreichende Bodenfreiheit vorhanden ist.

babenhausen am 03 Nov 2019 12:14:17

Hier kannst du die Lasten berechnen
--> Link
Wenn du das hast kannst du dich mit diesen Sätzen beschäftigen:
Zitat aus dem Link
Die Nutzlast ist abhängig von der Tragfähigkeit der Längsholme des Fahrzeugs und der höchstzulässigen Belastbarkeit der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit langem Überhang prüfen Sie in jedem Fall, ob eine ausreichende Bodenfreiheit vorhanden ist.

Die Tragfähigkeit der genannten Holme musst du beim Hersteller erfragen oder lasse sie dir von dieser Fa. schriftlich bestätigen

Elgeba am 03 Nov 2019 12:15:02

Wasnützt Dir diese tolle Beschreibung wenn das Trägerfahrzeug nicht die erforderliche Achslast hat?Auch ist der Rahmen oder dessen Verlängerung für solche Lasten in der Regel nicht ausgelegt,eben so wenig die Federung der HA und ob Du eine entsprechende Auflastung nach Umbau falls überhaupt möglich bekommst ist fraglich.Von den Fahreigenschaften eines so beladenen Fahrzeugs gar nicht zu reden.Dann solltest Du Dir auch frühzeitig überlegen wo Du das Fahrzeug abstellen willst,bei Deinen Anforderungen dürfte das ein ziemlich großes Fahrzeug werden das einen entsprechenden Abstellplatz braucht.

Gruß Bernd

cbrreiter am 03 Nov 2019 12:27:32

babenhausen hat geschrieben:Hier kannst du die Lasten berechnen
--> Link

O.K. die PDF hatte ich noch nicht. Das Problem ist ja, mit welchen Daten muss ich rechnen. Ich habe kein Womo, geschweige ein Fahrzeugschein, wo ich Daten auslesen kann.
Und mit fiktiven Daten zu rechnen macht auch kein Sinn. Ich bräuchte ein Paradebeispiel von einem Womo, dass ich die Daten eingeben kann und dann hochrechnen, was ich für ein Womo nach Daten brauche. Am einfachsten ist es bestimmt mit dem Rechner hier. --> Link Aber ohne Parameter geht das nicht.

Elgeba hat geschrieben:Wasnützt Dir diese tolle Beschreibung wenn das Trägerfahrzeug nicht die erforderliche Achslast hat?Auch ist der Rahmen oder dessen Verlängerung für solche Lasten in der Regel nicht ausgelegt,eben so wenig die Federung der HA und ob Du eine entsprechende Auflastung nach Umbau falls überhaupt möglich bekommst ist fraglich.

Gruß Bernd
Das dies nicht einfach wird, war mir im vornherein klar. Aber ich liebe Herausforderungen :)

babenhausen am 03 Nov 2019 14:12:00

Hier hast du einige Daten wie Radstand ,Gesamtgewicht,Leergewicht,Zuladung auch aus deinen Baujahr/€ Wünschen .
Dennoch würde ich beim Hersteller die Tragfähigkeit der Längsträger abfragen (Freigabe?) denn 300 Kg Zuladung ist etwa das doppelte des üblichen der Heckträger.Darauf weißt auch der Hersteller des Heckträgers hin. Ich denke die Firma weiß auch warum...
Unabhängig von der Achslast denn die könnte durch Luftfederung ggF verbessert werden.


--> Link

schneggenhaus am 03 Nov 2019 15:15:58

aktuell fahren wir so, und für uns anders nicht machbar.



ManfredK am 03 Nov 2019 15:31:22

Ein Freund von mir nutzt einen 640er Malibu Kastenwagen mit Maxifahrgestell in Verbindung mit dem Cate-Träger und 250kg Motorrad.

Passt bei der Maxi - Achslast hinten und sogar mit 3,5 to wenn er alleine verreist.

Wegen der Federwege am Heck ist eine Luftzusatzfederung empfehlenswert.

Sunti am 03 Nov 2019 16:49:11

Elgeba hat geschrieben:....Ich verstehe nicht das so viele Menschen angst davor haben durch einen Anhänger solche Probleme zu umgehen, mit einer Zulassung für 100 km/h bist Du da genau so schnell unterwegs wie ohne,ich fahre selbst häufig mit Anhänger auf dem ich meinen Roller transportiere ...


Hallo miteinander,

und ich verstehe nicht warum ständig auf "Anhängerlösungen" verwiesen wird obwohl der Threadersteller doch ganz klar nach Motorradträger gefragt hat.

Auch in diesem Thread Rollertransport im Teilintegrierten --> Link kamen schwupps solche Beiträge -

natürlich auch wieder mit Bildern - warum wohl :roll:

Ein Grund für die 3,5 Tonner dürfte doch sein das die ca. 50 kg einer Anhängerkupplung / oder die ca. 25 kg für die Verstärkung des Hilfsrahmens nicht über haben.


ÄT CBRREITER ich habe mich an einen alten Thread aus 2009 erinnert - guckst Du hier --> Link

Hallo miteinander,

ÄTkarlscha - in der Gewichtsklasse wird`s einfach eng - ich wüßte keinen der 200 kg hinten tragen darf - da bleibt einfach nur der Blick in Richtung Rennsport ; Suchbegriff Renntransporter

Da gibt es einige Lösungen jedoch ist der Hauptaugenmerk auf den Transport von 1-2 Mopped`s gelegt - Camping/Womo steht oft an zweite oder dritter Stelle

Unser dürfte lt . Berechnung bei Auflastung auf 4 To eine Bühne / Mopped von 315 kg tragen - leider macht der Hilfsrahmen das nicht mit - die Entlastung der Vorderachse habe ich dann gar nicht ausgerechnet

Greets SunTi

Edit: was schreibe ich dar für ein Blödsinn - es gibt von Rimor ein Modell was eine Heckgarage für 2 bis 400 kg hat - ein ehemaliger Kunde fährt dort seine Doppel X rum - das war glaube ich ein Sondermodell für den BMX Boxer Cup oder so - es geht also doch ...

Altmaerker39638 am 03 Nov 2019 17:24:57

Hallo,
also ich glaube das das eine fast unmögliche Aufgabenstellung darstellt. Preis und Wünsche sind sehr weit entfernt. :oops: Bei dem genannten Motorradgewicht braucht man schon ein Wohnmobil mit sehr tragfähiger Hinterachse. Ich habe einen Roller von 110 Kg in der Heckgarage+ Vorzelt und somit nur etwa 1,30 m hinter den Hinterachsen (habe Tandemachse mit max. 3400 kg) stehen. Ich komme damit auf eine gewogene Hinterachlast von ca. 3250kg. Die Hinterachse darf bei meinem WoMo zwar 3,4 to tragen, aber wenn ich ein Motorrad mit 300 kg reinstellen würde, wäre schon die max. Masse der Heckgarage überlastet)…Ist auch ein ko-Kriterium...
Man sollte auch nicht die Hebelwirkung auf die Vorderachse unterschätzen, denn richtig anfahren will man ja noch… dazu ist auch die 3,5 to Grenze... :? schnell erreicht.

wohnmobilbenutzer am 03 Nov 2019 17:37:19

Hallo,

warum schließt Du eigentlich einen Transport in der Heckgarage aus? Ist das Moped zu lang?

Ansonsten hat das durchaus Vorteile. Der Hebelarm ist nicht so lang, das Moped verschmutzt nicht und ist besser diebstahlgeschützt. Von Nachteil ist halt, daß die Be- und Entladung etwas komplizierter ist. Aber auch dafür gibt es technische Lösungen.

Meine Heckgarage darf z. B. 350 Kg tragen und zumindest meinen 170Kg -Roller, der da drin steht, merke ich beim Fahrverhalten meines heckgetrieben 5-To -Womo überhaupt nicht. Vor Allem wird das Womo dadurch nicht noch länger und die Gefahr des Aufsetzens mit dem Heck ist entsprechend geringer. Mir reichen schon die 2,5 m serienmäßigen Hecküberstand. Einen Überstand von 3,50 m mit Motorradbühne möchte ich nicht haben.

Limitierender Faktor beim Transport in der Heckgarage ist halt die Innenbreite der Garage. Die beträgt bei mir wie bei den meisten Womos 2,18 m. Da passt mein Roller mit 2,15m gerade so rein.


Grüße

Joachim170 am 03 Nov 2019 18:07:44

Eine gute Adresse für Motorradträger ist die Firma Fiedler in Bremerhaven.
--> Link
Habe selber 14 Jahre eine gehabt, nach meinem Kenntnisstand gibt es auch Sonderanfertigungen bis 300 kg.
Beim Fahrzeug benötigt man einen möglichst kurzen Hecküberstand und eine Tragfähige Hinterachse, z.B. einen Kastenwagen mit Maxifahrgestell.
Nur um mal ein paar Fakten darzustellen:
Mein Challenger 170 hat eine 200 kg Heckbühne, beladen mit einem Motorrad und einem Fahrrad, die Achslast hinten ist bei vollen Tanks, reisefertig beladen 2020 kg, vorne 1500 kg. Also sind auch die 300 kg mit einem Maxifahrgestell darstellbar (Hinterachslast 2400 kg).
Da ich beides fahre, Bühne wenn ein Motorrad mit soll, Anhänger, wenn 2 Motorräder mitmüssen, kenne och die Unterschiede gut, und würde immer die Bühne bevorzugen
ur<img src="https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/wohnmobile/Ch170-Motorrad_107912_f73e.jpg" alt="" /></a>


[url]=https://www.wohnmobilforum.deBild[/url]
gruß Joachim

Sunti am 03 Nov 2019 19:57:49

Hallo miteinander,

ÄT Joachim170 - toller Beitrag :zustimm:

Greetz SunTi

Uli.F am 03 Nov 2019 23:44:17

Joachim170 hat geschrieben:Eine gute Adresse für Motorradträger ist die Firma Fiedler in Bremerhaven.

... das kann ich unterstreichen!

Bei uns sieht das so aus:

der Fiedler-Träger darf 200kg tragen, wir haben eine Honda PCX und zwei Fahrräder dabei. 300kg sind für diese Träger aber machbar, wenn das Fahrzeug geeignet ist. Das muss natürlich als erstes her, auch wenn die aufgerufene Preisvorstellung eine Herausforderung ist ;D. Wenn das Fahrzeug da ist (zumindest auf dem Papier) - ab damit zu Fiedler oder einem vergleichbaren Anbieter.

cbrreiter am 04 Nov 2019 09:10:45

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:warum schließt Du eigentlich einen Transport in der Heckgarage aus? Ist das Moped zu lang?
Limitierender Faktor beim Transport in der Heckgarage ist halt die Innenbreite der Garage. Die beträgt bei mir wie bei den meisten Womos 2,18 m. Da passt mein Roller mit 2,15m gerade so rein.

Also ich denke mein Moped ist für eine Heckgarage mit meinem Budget zu groß. Ich fahre eine XJR 1300 mit 247 KG Leergewicht. Die möchte ich auch nicht in eine enge Heckgarage wuchten.

Joachim170 hat geschrieben:Eine gute Adresse für Motorradträger ist die Firma Fiedler.
nach meinem Kenntnisstand gibt es auch Sonderanfertigungen bis 300 kg.
Beim Fahrzeug benötigt man einen möglichst kurzen Hecküberstand und eine Tragfähige Hinterachse, z.B. einen Kastenwagen mit Maxifahrgestell.
Nur um mal ein paar Fakten darzustellen:


Ich glaube auch, dass ich mich mal bei den Adressen sachkundig machen sollte, was so mit dem Budget geht.

cbrreiter am 04 Nov 2019 09:14:08

babenhausen hat geschrieben:Hier hast du einige Daten wie Radstand ,Gesamtgewicht,Leergewicht,Zuladung auch aus deinen Baujahr/€ Wünschen .
Unabhängig von der Achslast denn die könnte durch Luftfederung ggF verbessert werden.

Müsste da nicht noch die Achslast ausgewiesen werden, damit ich rechnen lassen kann?
Die Luftfederung habe ich auch schon in Erwägung gezogen. :)

babenhausen am 04 Nov 2019 09:48:18

Ich würde erst versuchen festzustellen ob ein Wohnmobilhersteller eine Freigabe erteilt für 3-400 kg Hecklast (Thema Stützlast AHK)-Belastung der Montagepunkte an den Rahmenverlängerungen unabhängig von der derzeitigen Achslast,Danach kannst du ein entsprechendes Womo suchen mit dafür ausreichender Zuladung im Gesamtgewicht .Und mit Luftfederung die Hinterachslast nachjustieren

cbrreiter am 04 Nov 2019 10:08:06

O.K. ich bedanke mich erst einmal für die rege Teilnahme an meinem Problem und werde berichten, wenn ich eine Lösung gefunden habe und wenn es auch nur der Anhängebetrieb wird, für den ich mich dann evtl. entschieden habe :)

Tinduck am 04 Nov 2019 10:37:02

Muss kein Kawa oder Kurzmobil sein.

Unser Mobil hätte mit 350 kg als Heckbühne kein Problem, zulässige Achslast hinten allerdings auch 3700 kg. Ist halt ein 5-Tonner, aber Du hast ja auch die alte Klasse 3.

Mein Tip: such Dir ein älteres Womo mit Iveco oder Sprinter drunter mit zwillingsbereifter Hinterachse, zGG >5 T. Vor dem Kauf die Achslasten (leer) bestimmen, Zollstock raus, Maße nehmen und den Rechner füttern, obs hinkommen kann. Dabei bedenken, dass ausser dem Mopped ja wohl auch noch was anderes mit muss.

Wobei ich mir das Aufladen von so nem Trumm auf den Heckträger auch nicht erholsam vorstelle. Auf nen Anhänger dürfte man leichter draufkommen. Und die Fahreigenschaften des Zugfahrzeugs sind mit Anhänger definitiv besser als mit so ner Hecklast.

bis denn,

Uwe

Elgeba am 04 Nov 2019 18:27:53

Ich habe unterwegs auf einem CP an der Mosel einen Biker getroffen der eine BossHoss fährt,ein richtiges Monster.Der hatte auch keine Lust sich zu quälen und einen gebrauchten Pferdeanhänger gekauft.Anschließend aufgemöbelt dient der jetzt als Motorradtransporter,die breite Rampe ist wie für das Bike geschaffen,ein weiterer Vorteil ist das die Maschine sauber bleibt so lange sie sich auf dem Anhänger befindet.Zu hause dient der Anhänger als Garage.


Gruß Bernd

wohnmobilbenutzer am 04 Nov 2019 18:28:50

cbrreiter hat geschrieben:Also ich denke mein Moped ist für eine Heckgarage mit meinem Budget zu groß. Ich fahre eine XJR 1300 mit 247 KG Leergewicht. Die möchte ich auch nicht in eine enge Heckgarage wuchten.


Hallo,

von der Länge her könnte das Motorrad noch gerade so in eine Standardheckgarage passen. Zum komfortablen Verladen kann man sich sowas --> Link anschaffen. Für mein 170Kg-Moped reicht auch eine Eigenkonstruktion mit einer gebogenen Alu-U-Schiene für die Radführung und die seitliche Abstützung gegen das Umfallen in der Garage in Verbindung mit einer einfachen elektrischen Seilwinde.

Aber die kostengünstigste Lösung wird zweifellos ein Anhänger sein, da dabei die geringsten Ansprüche an das Womo bestehen. Nur wenn ich daran denke, wie oft ich schon auf engstem Raum rangieren musste, möchte ich persönlich keinen haben.


Grüße

Elgeba am 04 Nov 2019 18:52:48

Der Anhänger ist in zwei Minuten abgekuppelt,dann kann man ungestört rangieren und danach wieder anhängen,absolut kein Problem.



Gruß Bernd

wohnmobilbenutzer am 04 Nov 2019 19:09:46

Elgeba hat geschrieben:Der Anhänger ist in zwei Minuten abgekuppelt,dann kann man ungestört rangieren und danach wieder anhängen,absolut kein Problem.
Gruß Bernd


Hallo,

das kann schon sein, sofern denn optimale Verhältnisse herrschen. Aber es kommt halt auch darauf an, wo man rumfährt. Ich musste auch schon öfters auf unebenem Gelände und im Regen rumrangieren. Da muss ich solche Aktionen nicht haben. Aber es kann ja jeder so machen wie er will.


Grüße

thomker am 04 Nov 2019 19:38:21

Moin,

nur so als weiteren Hinweis: Für eine evtl. Auflastung ist es oft nicht damit getan, eine Zusatzluftfederung einzubauen, es kommen oft noch andere Reifen und Felgen mit entsprechenden Traglasten dazu...

Gruß
Thomas

Joachim170 am 04 Nov 2019 21:30:21

Ich gehe mal davon aus, daß alle, die den Anhängerbetrieb in den höchsten Tönen loben, auch schon mit einer Motorrad Heckbühne am Wohnmobil gefahren sind.
Ich persönlich bin 14 Jahre je nach Bedarf entweder mit einer Heckbühne, oder mit einem Anhänger für's Motorrad am Wohnmobil gefahren.
Das Reisen ist mit der Heckbühne deutlich komfortabler, das Beladen ist in beiden Varianten gleich leicht.
Einkaufen beim Stellplatzwechsel im Supermarkt nahezu unmöglich mit einem Anhänger, ebenso die Parkplatzsuche.
uvm.
Genau aus diesem Grund hat mein neues Wohnmobil auch wieder eine Hackbühne.
Ein Fahrzeug für 300kg Heckbühne zu finden ist bei Teilintegrierten schwierig bis unmöglich, bei Kastenwagen sieht es schon deutlich besser aus, deshalb der Vorschlag, sich direkt mit der Fa. Fiedler in Verbindung zu setzen, und sich Fahrzeugtipps zu holen. Die wissen, an welchen Fahrzeugen sie schon 300 kg Bühnen montiert haben.
Eine Freigabe von Hersteller eines Teilintegrierten zu bekommen halt ich nach meiner Erfahrung des letzten Jahres bei der Suche nach einem Teilinterierten für unmöglich (Gewährleistung).
Hinterradantrieb mit Zwillingsbereifung ist durchaus eine gute, aber nicht zwingend notwendige Variante. Wichtig ist eine ausreichende zur Verfügung stehende Achslast an der Hinterachse, genug Zuladungsreserve, und ein möglichst geringer Überhang.

Gruß Joachim

juhei am 04 Nov 2019 22:22:54

Moin,
mein Moped ist nicht ganz so schwer,nur 220 kg.
Laden tue ich es auf einem Fiedler-Träger,und der hängt an einem Ford-Transit-Kasten mit 3,5 T Gesamtgewicht und einer Hinterachslast von 2250 kg.
Reisefertig mit 2 x 11 kg Gas,100 l Wasser und vollem Dieseltank ( 80 l ) und alles was man so braucht auf einer längeren Reise,einschließlich Motorradklamotten für zwei wiegt der Kasten 3400 kg.
Bei der Hinterachslast sind wir dann bei knapp 2000 kg.
Es ist auch eine ZLF eingebaut und trotzt Frontantrieb fährt sich der Kasten wie ohne Träger,nur auf Bodenwellen, sogenannte Bremsschwellen ist zu achten.



Gruß Jürgen

BadHunter am 06 Nov 2019 10:41:17

Joachim170 hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, daß alle, die den Anhängerbetrieb in den höchsten Tönen loben, auch schon mit einer Motorrad Heckbühne am Wohnmobil gefahren sind.
Ich persönlich bin 14 Jahre je nach Bedarf entweder mit einer Heckbühne, oder mit einem Anhänger für's Motorrad am Wohnmobil gefahren.

Gruß Joachim


Ja, auch ich habe schon beide Varianten praktiziert in den letzten 13 Jahren mit unserem jetzigen Mobil. Es hängt bei der praktischen Umsetzung einer Heckbühne alles vom Fahrzeug ab, da kann es budgetabhängig schwierig werden, ein Fahrzeug zu finden, das bei einer solchen Hecklast nicht vorn abhebt...
Die Bühne an unserem Fahrzeug kann zwar nur bis 150 Kg tragen, aber auch das habe ich nach zweimaligem Transport einer 250er Honda mit ca. 135 Kg Gewicht als sehr unangenehm empfunden. Die Entlastung der Vorderachse hat man beim Anfahren schon extrem gemerkt... Dazu kam, dass das Be- und Entladen absolut kein Vergnügen war... Von der Seite die Maschine irgendwie raufschieben und dann befestigen war sportlich, und die Bühne hat dabei auch noch eine größere "Arbeitshöhe" als unser Anhänger, da brauchte ich schon seeehr lange Arme.

Seit 12 Jahren fahre ich nun regelmäßig mit dem Motorrad auf dem Anhänger (was wegen des Gewichtes der jetzigen Maschine auch nicht anders geht). Zweimal habe ich in der Zeit den Anhänger zum Rangieren abgehängt, eine Sache von wenigen Minuten. Parkplätze beim Einkaufen waren nie ein Problem, weil das Fahrzeug auch ohne Anhänger nicht einfach auf einen einzelnen PKW-Platz passt, und Stellplätze werden schon im Vorwege gecheckt, ob wir irgendwie unterkommen.
Für uns ist der Anhänger jedenfalls die bessere Variante...

libur50 am 09 Nov 2019 23:30:26

Hallo,
schau mal unter smv space extender nach. Diese Alternative wurde noch nicht erwähnt.
MfG


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