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Stromstoß beim WR einschalten


rolfblock am 05 Nov 2019 14:30:04

Ich suche für meine Musikanlagen und Energieoptimierung im Womo eine netzunabhängige Stromversorgung.
Ich habe E-Bike Akkus, die bereitwillig 24 bis 33 V bereitstellen. Auch 300 W Dauerleistung sind kein Problem.
Mein Bootsakku hat ebenfalls 24 bis 33 V, ist sogar auf 1,1 kW Dauerleistung ausgelegt.

Was fehlt ist ein (reiner Sinus) Wechselrichter der diverse Geräte treiben soll.

Z.B.: Ein EBL 99 G im Wohnmobil zum Aufladen des Bordakkus.
Der würde 18 A bei 14 Volt liefern. Also 250 W. Eingangsleistung dürfte damit unter 300 W liegen.

Oder ein E-Bike Ladegerät mit 120 W, Schaltnetzteil.

Ich hatte schon einen WR mit 350 W Dauerleistung ausprobiert, wobei diverse Probleme auftraten:

1. Das erstmalige Anklemmen des neuen ausgeschalteten WR an 30 V, erzeugt einen Stromstoß, der die Kontakte leicht zusammen schweißte und die Kurzschlusssicherung der Batterien auslöste.
Durch mehrmaliges Anstöpseln gelang es schließlich die Stromversorgung stabil anzuklemmen.

2. Beim Einschalten des sekundärseitig leerlaufenden WR gab es wieder einen beängstigenden Stromstoß, bei dem die Sicherung nur ab und zu auslöste.

3. Wenn die Last zugeschaltet wurde, also EBL 99 mit max 300 W oder E-Bike Lader mit max 150 W, schaltet der WR ab.

Welchen WR könnt ihr empfehlen, der möglichst geringe Einschaltstromstöße macht und mit Schaltnetzteilen als Last umgehen kann?

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Legionaer am 05 Nov 2019 17:10:12

Moin,

verstehe ich das richtig, du hast den Wechselrichter an 30 Volt angeschlossen :?:
hat dein Wohnmobil 30 Volt. :?:

felix52 am 05 Nov 2019 18:59:06

Nimm einfach einen 2000/4000 Wp Sinus WR.
Dann sollte das funktionieren. Nur die Länge und somit "Dicke" der Gleichstromzuleitungen wäre wohl ein Problem.

:)

rolfblock am 05 Nov 2019 19:49:56

Ok, Erklärung:
Mein Womo Akku hat 12 V Bordspannung bei 1,4 kWh Kapazität
Meine E- Bike Akkus haben 25 V bis 33 V Batteriespannung bei 1,25 kWh Kapazität
Meine Bootsakkus 25 V bis 33 V Batteriespannung bei 1,45 kWh Kapazität

Fahre ich von zu Hause los, sind alle Akkus voll.

Dann komme ich irgendwo an, und es wird geurlaubt. Dabei brauch ich Strom für den Kompressorkühlschrank und das Leben an sich, evtl. Heizung (Gas), Laptop.....

Je nach Umfeld kommt jetzt noch e-Bike fahren, oder Bootfahren als Verbrauch auf den Plan. Das entlädt die entsprechenden Akkus.
Soll am nächsten Tag die gleiche Last, also E-Bike oder Boot wieder angesagt sein, wäre es wünschenswert die entsprechenden Akkus wieder aufzuladen.
Vom Womo auf Fahrrad oder Boot Energie umzuschüppen, geht mit dem bordeigenen Wechselrichter 12 V auf 230 V
reiner Sinus 1 kW.
Mit 240 Wp Solar kann ich allerdings nicht alles nachladen! Das reicht nur fürs Wohnen, nicht für E-Bike und Boot. Muss ja auch nicht.

Was aber tun, wenn der Kompressor den Womo Akku schon gezutzelt hat?

Dann will ich vom Boots Akku auf E-Bike oder Womo umladen.
Oder vom E-Bike aufs Boot oder Womo umladen.

Dazu brauch ich einen WR, der 23 V bis 33 V frisst, dabei die elektronischen Sicherungen nicht überreizt und die Schaltnetzteile mit reinem Sinus versorgt.

Dann kann ich meine immerhin 4 kWh immer dahin schaufeln, wo sie gebraucht werden.

So kann ich es schaffen, dass nach 5 bis 6 Tagen frei stehen alle Akkus, wie geplant, leer sind, ebenso Frischwasser und Kühlschrank.
Ich muss also unbedingt fahren, damit ich alles wieder aufladen kann.

Mir fehlt jetzt nur noch der freundliche Wechselrichter, der aus 23 V bis 33 V min. 300 W in 230 V reinen Sinus umspannt.

Stocki333 am 05 Nov 2019 20:13:23

Hi
Warum gehst du den Umweg über den WR. Da hast du 2 mal die Verluste. Einmal im WR selber und im Ladegerät wieder.
Nimm doch einen Abwärtsregler. Mit einstellbarer Strom und Spannungsbegrenzung. Die Dinger kosten an Schaß in Ch...
Über Nacht kannst du Accu schonend den Transfer vollziehen. Und wenn du davor ein Zeitrelais oder einen V - Guard schaltest, lutscht du deine Quellaccus nicht aufs letzte aus. Und der Ladestrom kann ruhig niedrig sein. den ladezeit ist genug vorhanden. Deine Accus werden es dir Danken.
Gruß Franz

Stocki333 am 05 Nov 2019 20:19:02

Meine E- Bike Akkus haben 25 V bis 33 V Batteriespannung bei 1,25 kWh Kapazität

Stimmt das schon.
fragend Franz

felix52 am 05 Nov 2019 20:32:43

Jou Rolf,
Danke für Deine dezidierte Erklärung. :)

Mir selbst erscheint das zu komplex (für mich pers. unmöglich).

Na klar, ich drücke Dir die Daumen.

:)

rolfblock am 05 Nov 2019 20:45:10

Der Umweg über 230 V ist einfach universell. Mit 230 V kann ich eine Gesangsanlage mit 500 Wp betreiben. Oder einen Bassverstärker mit 100 Wp. Oder ein Ladegerät, was ich eh schon hab. Oder ein Mischpult. Oder ein Laptopladegerät.
Oder ein EBL 99. Oder einen elektrische Zahnbürstelader. Oder einen Lötkoben, oder einen Bohrhammer. USW.

Ein Gerät für alles! Ohne Nachdenken.
Und nicht für jeden Laptop wieder ein besonderes 12 V auf 19 V oder auch 5 V oder auch was weiss ich mit welchen Steckern.
Beim nächsten Laptop passt es wieder nicht. Die Zeit ist bei mir vorbei.
Und Energie hab ich genug, kann mir die paar Watt Verlustleistung leisten.
Und ich habe immer die passenden original Netzteile.

Idurz am 05 Nov 2019 20:55:39

Da gehen mal wieder so einige Maßeinheiten durch... (Gesangsanlage mit 500Wp ...)
Ich frage jetzt auch nicht, wofür man das Ganze im Wohnmobil benötigt.
Einen Kompressorkühlschrank bei leer gelutschter Batterie mit dem Fahrradakku zu betreiben zu wollen ist so schräg, - entschuldige - dass es absolut keinen Sinn macht sich mit dem Thema zu befassen.

Beschaffe dir eine größere/zweite Aufbaubatterie, etwas mehr Solar (und nur hier gibt es die Maßeinheit "Wp") sowie einen WR für 12 Volt und alle deine (elektrischen) Probleme sind gelöst.

Grüße
Rudolf

hmarburg am 05 Nov 2019 21:05:51

Idurz hat geschrieben:...Beschaffe dir eine größere/zweite Aufbaubatterie...


Ich finde seine Idee gar nicht so übel. Warum eine zusätzliche Aufbaubatterie, wenn er elektrische Kapazitäten - nur in anderer Form oder besser gesagt mit anderen Rahmendaten - bei sich hat, die er für sich nutzbar machen will.
Mit einer größeren bzw. zusätzlichen Aufbaubatterie hat er nur mehr Gewicht an Bord.

Gruß, Holger

George67 am 05 Nov 2019 21:23:04

Idurz hat geschrieben:Da gehen mal wieder so einige Maßeinheiten durch... (Gesangsanlage mit 500Wp ...)

Tja, das heisst wohl Watt Peak, und das gibts.... :D

rolfblock am 05 Nov 2019 22:33:02

Idurz hat geschrieben:Da gehen Maßeinheiten durch. (Gesangsanlage mit 500Wp)
Ich frage nicht, wofür man die im Wohnmobil benötigt.
Einen Kompressorkühlschrank bei leer gelutschter Batterie mit dem Fahrradakku betreiben zu wollen ist so schräg, dass es keinen Sinn macht sich Thema befassen.
Rudolf


Rudolf, da kann ich dir auf die Sprünge helfen.
Die Gesangsanlage braucht im Leerlauf keine 50 W. Wenn meine Band in die Vollen greift, steigt die Eingangsleistung durchaus auf 500 W. Das wären jetzt nach meinem Verständnis "Peak".
Du darfst aber auch Spitzenwert dazu sagen.

Im Wohnmobil brauch ich die Gesangsanlage eher selten, besser gesagt gar nicht. Die brauchen wir auf der Bühne.

Und nun darfst du mir noch erklären, was an der Idee falsch ist:

Wohnraum Batterie fast leer. (Wegen schlechtem warmen Wetter).
Fahrradakkus voll.
Du würdest dich damit nicht weiter befassen, was deine Freiheit ist, die ich dir zustehe.
Ich möchte den Kühlschrank und die Wasserpumpe und die Heizung weiterhin benutzen können.
Womo Akku leer, Fahrradakku voll.
Mit einem WR am EBL 99 hab ich wieder Strom für alles und danach leere Fahrradakkus.
Und ein Früstück mit Heizung und fließendem Warm- und Kaltwasser.

Tja so ein Luxus ist wirklich schräg.

So lumpige 1 kWh Energiespeicher kosten übrigens richtig viel Geld (und Gewicht und Platz). Wenn man die divers zu nutzen vermag, kann man erheblich Euro sparen.

felix52 am 05 Nov 2019 22:45:47

Stimmt. :)

felix52 am 05 Nov 2019 22:50:42

So etwas nennt man "bidireaktionales Laden".

Der Begriff wird in wenig mehr als einem Jahr an Bedeutung gewinnen. Aber das gehört direkt nicht hierher.

Grüße
:)

rkopka am 05 Nov 2019 23:53:17

Stocki333 hat geschrieben:Warum gehst du den Umweg über den WR. Da hast du 2 mal die Verluste. Einmal im WR selber und im Ladegerät wieder.
Nimm doch einen Abwärtsregler. Mit einstellbarer Strom und Spannungsbegrenzung. Die Dinger kosten an Schaß in Ch...
rolfblock hat geschrieben:Der Umweg über 230 V ist einfach universell. Mit 230 V kann ich eine Gesangsanlage mit 500 Wp betreiben. Oder einen Bassverstärker mit 100 Wp. Oder ein Ladegerät, was ich eh schon hab. Oder ein Mischpult. Oder ein Laptopladegerät.
...
Und ich habe immer die passenden original Netzteile.

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ein (üblicher) 12V/230V WR für deine 230V Geräte (was die meisten eingebaut haben) und ein Lader, der dir die 24-36V direkt in deine Aufbauakkus pumpt, bzw. dann weiter in den WR. Ist dann auch zweimal gewandelt, nur umgekehrt. Bzw. beim reinen Laden nur einmal, was bei mehr 12V Betrieb von Vorteil wäre. Sonst hast du die 230V nur von den externen Akkus, da so ein WR wahrscheinlich nicht mit 12V funktioniert. Außer du willst diese Kombination auch öfter außerhalb des Womos betreiben.
Im Modellbau z.B. gibts recht starke Ladegeräte bis 36V, die sich recht frei einstellen lassen. Oder eben spezielle feste lader für die passenden Werte.

RK

Stocki333 am 06 Nov 2019 08:17:35

Hallo Rolfblock
Ich habe mir deine Idee einfach mal durch den Kopp gehen lassen. Sinnvoll ja oder nein aussen vor gelassen.
Irgendwie sind deine Angaben nicht Stimmig. Oder ich habe etwas falsch aufgefasst.
Ich hatte schon einen WR mit 350 W Dauerleistung ausprobiert, wobei diverse Probleme auftraten:
1. Das erstmalige Anklemmen des neuen ausgeschalteten WR an 30 V, erzeugt einen Stromstoß, der die Kontakte leicht zusammen schweißte und die Kurzschlusssicherung der Batterien auslöste.

Schreib doch bitte mal was das für ein WR gewesen ist...?
Deine Accus haben eine Nennspg. von 24 Volt oder 35 Volt.
Meine E- Bike Akkus haben 25 V bis 33 V Batteriespannung

Meine Bootsakkus 25 V bis 33 V Batteriespannung

Das sind eher krumme Werte. Was sind dort für Accus verbaut.
Sind das lilons oder LifePO4 oder LTO Zellen.
Ich habe nur mal kurz in die BA eines WR für 24 Volt reingeschaut. Bei 31 Volt kommt der Überspannungsalarm.
Franz

Stocki333 am 06 Nov 2019 08:27:58

Das erstmalige Anklemmen des neuen ausgeschalteten WR an 30 V, erzeugt einen Stromstoß,

Dieses problem wirst du immer haben. den der WR wird ja immer von dem Accu getrennt. Die Kontakte des Accus verschleissen sehr schnell. die Sind dafür ja nicht ausgelegt. Du brauchst dazwischen einen DC Schalter. Besser wäre ein Zeitrelais das dir über einen Leistungswiderstand die Elkos des WR aufladet. Und dann umschaltet.
Ja wenn du einen WR findest der mit deinen Spg klar kommt.
Franz

MountainBiker am 06 Nov 2019 09:05:14

Hallo,

unabhängig von den "Impulsproblemen" halte ich das Vorhaben für den TE wenig sinnvoll, wenn man nicht einen erheblichen Aufwand an "Bastelarbeit" aufbringen möchte!

Es gibt keine Standardkomponenten/Ladegeräte für diesen Zweck - die Ladetechnik mit Abwärtsregler und spezifischer Schutzbeschaltung für die Anwendung auf den Bootsakku und Pedelec-Akku/ die Abschaltschwelle zum UVP-Schutz ist obligatorisch. Sonst schädigst Du die teuere Akku-Technik Deiner "Spenderbatterien"!

Lediglich meine Meinung dazu!

George67 am 06 Nov 2019 10:03:01

rolfblock hat geschrieben:Ich suche für meine Musikanlagen und Energieoptimierung im Womo eine netzunabhängige Stromversorgung.
Ich habe E-Bike Akkus, die bereitwillig 24 bis 33 V bereitstellen. Auch 300 W Dauerleistung sind kein Problem.
Mein Bootsakku hat ebenfalls 24 bis 33 V, ist sogar auf 1,1 kW Dauerleistung ausgelegt.

Was sind das für Akkus, hat Franz auch schon gefragt. Chemie, Zellenzahl ?
Ich mache fast das gleiche wie du, ich habe 1,5 kWh als 36 V LiIon im Womo.
Siehe mein Blog.

rolfblock hat geschrieben:Was fehlt ist ein (reiner Sinus) Wechselrichter der diverse Geräte treiben soll.

Um es vorwegzunehmen - zum Betreiben von Schaltnetzteilen sind die vielgelobten Sinuswechselrichter weniger geeignet als die bösen "modifizierten".
Grund ist, dass Schaltnetzteile (an AC) zunächst einfach gleichrichten, um einen DC Zwischenkreis zu haben. Dabei werden natürlich nur die Spitzen des Sinus belastet. Das mag der SinusWR aber nicht so gerne, bzw. er muss mehrfach überdimensioniert sein.

Für die meisten Schaltnetzteile reicht daher auch ein modifizierter, der nach seiner Ausgangspannung dafür eher besser geeignet ist. Aber alle SN gehen auch nicht damit. Ich habe zwei Pedelec SN im Einsatz, eines geht gut, das andere nur alleine am WR.

rolfblock hat geschrieben:Ich hatte schon einen WR mit 350 W Dauerleistung ausprobiert, wobei diverse Probleme auftraten:

Ich habe einen 600/1200 W. siehe oben.

rolfblock hat geschrieben:1. Das erstmalige Anklemmen des neuen ausgeschalteten WR an 30 V, erzeugt einen Stromstoß, der die Kontakte leicht zusammen schweißte und die Kurzschlusssicherung der Batterien auslöste.

Ein 24 V WR ? ich suche einen für 30 bis 40 Volt, habe noch nix gefunden.

Das sind die Kondensatoren im Eingang des WR. Da hilft nur ein Widerstand zwischenschalten, ausgelegt für 10 A, und nach ein paar (Milli)Sekunden Überbrücken des Widerstands.

rolfblock hat geschrieben:2. Beim Einschalten des sekundärseitig leerlaufenden WR gab es wieder einen beängstigenden Stromstoß, bei dem die Sicherung nur ab und zu auslöste.

Gleiches Spiel. Das sind die Kondensatoren im Schaltnetzteil (des Zwischenkreises) die aufgeladen werden müssen. Widerstand dazwischen, damit kriegst du es weg. Oder damit leben.

rolfblock hat geschrieben:3. Wenn die Last zugeschaltet wurde, also EBL 99 mit max 300 W oder E-Bike Lader mit max 150 W, schaltet der WR ab.

WR zu klein. Siehe oben.

rolfblock hat geschrieben:Welchen WR könnt ihr empfehlen, der möglichst geringe Einschaltstromstöße macht und mit Schaltnetzteilen als Last umgehen kann?

Wie oben gesagt, i.d.R Modifizierter Sinus, überdimensioniert.

Widerstandstricks gegen die Einschaltstromstöße.

BTW, die Sinus WR sind dann erforderlich, wenn:
- Induktivitäten im Kreis vorhanden sind (Küchenmaschine, Rasierer....)
- Trafos im Lastkreis vorhanden sind. (Alte Ladegeräte -> die "dicken Klötze" usw.)

Fön ist wieder ne andere Sache, die haben heute DC Motore drin und laufen an jedem WR, wenn er denn nur die Leistung bringt.

George67 am 06 Nov 2019 10:06:02

felix52 hat geschrieben:So etwas nennt man "bidireaktionales Laden".

Der Begriff wird in wenig mehr als einem Jahr an Bedeutung gewinnen. Aber das gehört direkt nicht hierher.


So ist das. Genau das habe ich in meiner Anlage realisiert.

geralds am 06 Nov 2019 10:43:33

Hallo,

ich würde auch den Weg gehen:
Womo-Akku nach E-Bike oder Bootsakku über einen WR
E-Bike oder Bootsakku zum Womo-Akku über Step-Down Regler, überwacht z.B. durch einen V-Guard

Ich hatte bei dem WR im alten Womo auch Probleme mit einem bestimmten Schaltnetzteil. Und das obwohl die Leistung des WR um den Faktor 10 höher war als die Leistung des Schaltnetzteils. Geholfen hat folgende Maßnahme: Ich habe am Ausgang des WR 2 Spulen aus einem alten PC-Netzteil in Reihe vor die 230V Steckdose geschaltet.

Bei der Einschaltstromspitze des WR hilft das natürlich nicht. Hier könnte, wie schon beschrieben, ein Vorwiderstand (0,5 - 1 Ohm z.B.) der nach ca. 1 Sekunde überbrückt wird, helfen.

Gruß Gerald

Stocki333 am 06 Nov 2019 10:57:31

E-Bike oder Bootsakku zum Womo-Akku über Step-Down Regler,

Diese Step-Down Regler kosten nicht viel. Und hier kannst du mit geringen Entladeströmen arbeiten. Das ganze mal 3.Accus.
Falls du mal mehr Strom brauchst. In Kürzerer Zeit. Schont deine Accus und erhöht die Lebensdauer. Und ich denke mal, du willst das ja nicht dauerhaft machen. sondern nur für besondere Anlässe. Da reicht eine einfache Schaltung dafür.
Franz

rolfblock am 06 Nov 2019 11:17:47

Den WR, den ich getestet habe, möchte ich noch nicht nennen, da ich mit der Firma in erfreulicher konstruktiver Konversation bin.

Die E-Bike Akkus sind Derby Cycle, Panasonic. Die gab es vor 10 Jahren mit 250 Wh, inzwischen gibt es bereits 615 Wh.
Die Bootsakkus sind von Torqeedo mit ca 515 und 915 Wh.
Alle haben ein integriertes BMS mit UVP und OVP. Mit Kurzschlusssicherungsfunktion - die funktioniert, wie ich erlebe.
Daher brauche ich keine V Guard. Keinen Tiefentladeschutz.

Mein Wunschwechselrichter muss ein reiner Sinus WR sein, da nicht nur Ladegeräte sondern auch die Audiotechnik der Band damit funktionieren soll. Da darf der Bass durchaus mal seine Kräfte entfalten, aber der 50 Hz oder 100 Hz Brumm sollte draußen bleiben. Daher will ich nicht noch zusätzliche Stepdown oder Up Geräte mitschleppen. Ein WR sollte für alle Anwendungen genügen.

Bei Ective habe ich gelesen, dass sie einen "Softstart" machen. Kennt jemand Ective und dieses Feature?

Es gibt WR mit einem Spannunngsbereich 22 V bis 33 V.
Es gibt auch Typen für 36 V und 48 V Nennspannung.

Ich habe im Wohnmobil bereits einen 12 V => 230 V reinen Sinus WR mit 1 kW Nennleistung. Der kann sämtliche Ladegeräte gleichzeitig bedienen, übrigens auch den EBL 99 G für den Perpetuum Mobile Kreisbetrieb. (Das brauch ich durchaus zum Kalibrieren der Amperemeter)

Die Energieverluste durch mehrmalige Umwandlung sind für mich nicht relevant. Ob ich aus 900 Wh 700 Wh oder 800 Wh umladen kann, macht am Ende nicht viel Unterschied.
Ich suche einen WR, dessen Einschaltstromstöße nicht die Sicherung auslösen, den ich auf dem Fahrrad mitnehmen kann, den ich im Womo benutzen kann.
Wer kann sachdienliche Hinweise geben.

George67 am 06 Nov 2019 11:38:14

rolfblock hat geschrieben:Den WR, den ich getestet habe, möchte ich noch nicht nennen, da ich mit der Firma in erfreulicher konstruktiver Konversation bin.

Die E-Bike Akkus sind Derby Cycle, Panasonic. Die gab es vor 10 Jahren mit 250 Wh, inzwischen gibt es bereits 615 Wh.
Die Bootsakkus sind von Torqeedo mit ca 515 und 915 Wh.

Das sind 7s LiIon Akkus. Hab ich auch da.

rolfblock hat geschrieben:Mein Wunschwechselrichter muss ein reiner Sinus WR sein, da nicht nur Ladegeräte sondern auch die Audiotechnik der Band damit funktionieren soll.


Dann musst du reichlich überdimensionieren, sonst wird nix mit Schaltnetzteilen.

rolfblock hat geschrieben:Es gibt WR mit einem Spannunngsbereich 22 V bis 33 V.

Das sind praktisch 24 Volt Wechselrichter.

rolfblock hat geschrieben:Es gibt auch Typen für 36 V und 48 V Nennspannung.

48V ist mir bekannt, da habe ich beinahe schon gekauft. Aber mir wäre ein 36 V Wechselrichter lieber ( 32 bis 42 V).

36 V hab ich noch nie gefunden, hast du bitte eine Quelle ?

rolfblock am 06 Nov 2019 12:09:14

George67 hat geschrieben:48V ist mir bekannt, da habe ich beinahe schon gekauft. Aber mir wäre ein 36 V Wechselrichter lieber ( 32 bis 42 V).
36 V hab ich noch nie gefunden, hast du bitte eine Quelle ?


Sorry, da hab ich nicht genau draufgeschaut. Es gibt WR von 36,8 bis 60 V, aber das sind 48 V Typen.
36 V Nennspannung hab ich auch nicht gefunden.

Stocki333 am 06 Nov 2019 12:12:32

Bei Ective habe ich gelesen, dass sie einen "Softstart" machen. Kennt jemand Ective und dieses Feature?

Der Softstart bezieht sich meines wissens auf das hochlaufen der Sinusspg. nicht auf den Einschaltbegrenzung beim anschlieesen. Die Spannungsgenze die ich dir geschrieben habe von 31 V stammt vom 500 Watt Extive WR.
Die sind eher auf PB ausgelegt. als Antrieb. Vielleicht findest du bei den Solarwechselrichter welche mit grösser Spannungsbreite.Die arbeiten ja auch mit Lilon Accus.
Franz

MountainBiker am 06 Nov 2019 12:19:02

Hallo,

wie wär es mit einem MPPT-Solarregler - 50V/100W reichen aus. Und ein Trennrelais mit einstellbarer Spannung (30-36V)?

George67 am 06 Nov 2019 13:03:14

MPPT Regler sind Stromquellen mit Regler zur Maximierung der Eingangsleistung. Das ist nur mit externem Aufwand zu überlisten, um sie als Buck zu benutzen.
Sein Haupt Problem ist eh, dass die Speisespannung kleiner oder größers die Ladespannung sein kann.
Solche kombinierten Buck/Boost gibt es, aber nicht für die Leistung, die Rolf braucht.

MountainBiker am 06 Nov 2019 13:11:37

Es geht ja um die Möglichkeit des "Ladungstransfers", ein 100W MPPT-Regler limitiert die Ausgangsleistung auf 100W - auch ohne List!

George67 am 06 Nov 2019 14:32:54

MountainBiker hat geschrieben:Es geht ja um die Möglichkeit des "Ladungstransfers", ein 100W MPPT-Regler limitiert die Ausgangsleistung auf 100W - auch ohne List!

Das ändert nichts daran dass er damit aus einem fast leeren Akku nicht die höhere Ladespannung eines volleren erzeugen kann.

MountainBiker am 06 Nov 2019 14:52:45

Muß er auch nicht:

Pedelec-Akku 24-33V -> MPPT-Regler -> Aufbaubatterie 14,4V
Bootsakku 24 bis 33 V -> MPPT-Regler -> Aufbaubatterie 14,4V

Eventuell reicht sogar vielleicht ein einfacherer PWM-Regler, die Nennleistung limitiert die Belastung und den Ladestrom!

Wie zuvor erwähnt sollte ein Sicherheitrennrelais den "Spenderakku" für UVP schützen!

George67 am 06 Nov 2019 15:40:17

UVP machen seine BMS in den Akkus.
Und wenn's nur um Buck geht, reicht chinesisches Schüttgut, mit CV und CC.

Stocki333 am 06 Nov 2019 17:20:31

reicht chinesisches Schüttgut,

:kuller: :kuller:

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