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LiFeYPo4 oder LiFePo4


oknittel am 16 Nov 2019 23:27:38

Hallo zusammen,
es gibt ja diese zwei Arten von Zellen. Welche ist denn sinnvoller wenn die Temperatur keine Rolle spielt. Winter fällt aus :-). Der Preisunterschied ist ja zu vernachlässigen. Welche sind denn zyklenfester bzw. unempfindlicher?

Wie ist eure Erfahrung? Auch bei Entladung zu 100%?

Danke für eure Antwort.
LG
Oli

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joekel am 16 Nov 2019 23:36:09

Eindeutig Winstonzellen...... die haben selbst die Studis in Prag nicht totzyklieren können.

stoppie am 17 Nov 2019 11:34:15

Wegen der höheren Betriebstemperaturbandbreite bevorzuge ich die mit dem Y in der Mitte.

100% Entladung der Zellen solltest Du allerdings tunlichst vermeiden. Die Lebensdauer der Zellen sinkt dabei deutlich. Ein BMS ist bei diesen Zellentypen meiner Meinung unabdingbar, um eine lange Lebensdauer der Batteriezellen zu generieren.

Auch wenn Du es nicht gefragt hast - Winston-Zellen gehören zu der qualitativen Spitze dieser Batterietechnik.

Stocki333 am 17 Nov 2019 13:03:19

oknittel hat geschrieben: Der Preisunterschied ist ja zu vernachlässigen.

Du hast gerade die Premiere geschafft, mit dieser Aussage. :| ;D :mrgreen:
Gruß Franz

rogers am 17 Nov 2019 16:52:32

Ich habe die Relion ohne Y und bin damit mehr als zufrieden.

Meine kann ich nach Datenblatt mit geringerer Ladeleistung (0,1 C bis -10 Grad) und (0,05 C von -10 bis -20 Grad) laden.
Bei mir wird der Raum für die Batterien durch meine Alde immer geheizt.
Wenn ich nicht im Wohnmobil leben würde, könnte sie ja auch mal unter 0 Grad kommen, doch da ich inzwischen 300 Ah LiFePo4 drin habe und noch um 100 Ah in Kürze erweitern werde, komme ich bei unter 0 Grad mit meiner LIMa, meiner 500 Wh Solar oder Landstrom nicht auf die unter 0 Grad zulässigen Ladeströme. Dabei werden sicher 1000 oder 2000 Zyklen vernichtet, bleiben aber immer noch 4000 Zyklen die ich in meinem Leben nicht mehr aufbrauchen kann.

Bei mir, für meine Nutzung passen die Relion sehr gut und auch wenn ich kurzzeitig mit den gelben geliebäugelt hatte, mein Fahrzeug noch in der Garantie war/ist und bei Batterien ohne CE Zulassung Probleme mit der Elektrik, Garantie Ansprüchen ausgeklammert werden können, habe ich mich für fertige Batterien entschieden und zu dem Zeitpunkt meines Einbaus (2016) habe ich auf einen großen Hersteller gesetzt, da es mir sicherer war.

Wer nicht selber bauen möchte oder nur Batterien mit CE Zulassung verbauen möchte, findet abhängig von seinem Nutzungsverhalten auch nicht nur welche mit Y, sondern inzwischen auch andere sehr brauchbare Lösungen am Markt.

Wenn Batterien, aufgrund des Nutzungsverhalten auch unter 0 Grad fallen könnten, gibt es welche die den Ladestrom unter 0 automatisch unterbinden oder welche, die auch ohne Y, zwar auch nicht geladen werden, aber eine Heizung eingebaut haben um die Batterie zu erwärmen.

Ich glaube, es spielt keine große Rolle ob jetzt mit Y oder ohne, wichtiger ist das eigene Nutzungsverhalten und ob mit oder ohne CE Zulassung und davon abhängig kann dann eine LiFePo4 ausgesucht und gekauft werden.

Egal ob mit oder ohne Y, bei allen LiFePo4 werden Zyklen angegeben, die kaum einer ausnutzen wird, da stirbt die Batterie wohl vorher den zeitlichen Tod.

Die Zeit muss zeigen, welche Batterien eine längere Laufzeit haben und am wenigsten Leistung verlieren, nur um hier sagen zu können, die mit oder die ohne Y sind besser, geht noch nicht.......ich habe meine erst 4 Jahre und kann wie viele mit Y noch keinen Leistungsverlust feststelle.
Ich kann nur sagen, wer auf LiFePo4 umstellt, wird staunen was die Dinger können.


Gruß
Roger

geralds am 18 Nov 2019 00:18:55

Hallo,

zum Preisunterschied:
Winston Bausatz 160Ah ca. 1800,-€
Winston Bausatz 200Ah ca. 2000,-€
Das zusammenbauen und das Gehäuse kommt dann noch dazu.

Ich will mal gar nicht auf Händler aus China Bezug nehmen sondern eine deutsche Quelle für LiFePO4 nehmen
--> Link
Fertigbatterie die auch unter einen Sitz passt: 180Ah 1290,-€

Zudem braucht man bei Winston fast immer einen Ladebooster (z.B. Victron Orion-Tr 12/12-30A ca. 220,-€), bei anderen Batterien häufig scheinbar nicht. Jedenfalls meine ich das so aus einigen Forumsbeiträgen herauslesen zu können. Für meine Batterie stimmt das jedenfalls, die Lima liefert je nach Drehzahl 30-40A bei ca. 65%SOC.

Wer sich traut direkt bei chinesischen Händlern zu bestellen, bekommt noch günstigere Preise.
Ich meine beobachtet zu haben, dass LiFePO4 Preise im sinken begriffen sind, während Winston weitestgehend mit den Preisen konstant bleibt.

Derjenige, der nicht die Vorteile der Winston braucht, findet also auch preiswertere Li-Akku´s. Und kaum einer wird 3000-5000 Ladezyklen im Womo wirklich brauchen. Wobei die Batterie ja dann noch nicht defekt ist, ihre Kapazität ist dann aber auf ca. 80% gefallen.

Gruß Gerald

thomker am 18 Nov 2019 17:17:25

geralds hat geschrieben:Zudem braucht man bei Winston fast immer einen Ladebooster

Hallo Gerald,
Warum sollte das so sein? Die meisten Booster werden prophylaktisch eingebaut, ohne genau zu wissen ob überhaupt notwendig. Erst mal ohne ausprobieren und schauen was passiert, trauen sich wenige, warum auch immer.

Bei mir sind 400 Ah Winston drin, ich habe keinen Booster und lade über die Standardverkabelung zw. 30 und 40 A über Lima bis SOC 98%.
Auch bei SOC 10% sind's nicht über 50 A. Da wird nix warm, und der Schaudt EBL, in dem ein 70 A Relais verbaut ist, macht das seit 4 Jahren klaglos mit. Übrigens war das vorher bei leeren Bleibatterien genau so.

Einzige Notwendigkeit für einen Booster sehe ich in den geregelten Lima's und in der Unterstützung der Händler.

Warum man 4 Fertigbatterien a 100 Ah einbaut statt einen 400 Ah Block für 3500€ der seit mittlerweile mindestens 10 Jahren erprobt ist und noch nicht einen einzigen Ausfall hatte, ist mir schleierhaft, aber jeder wie er will. Die 10 Jahre müssen die Fertigakkus erst mal schaffen, man wird sehen...

Gruß
Thomas

geralds am 18 Nov 2019 20:47:26

geralds hat geschrieben:Zudem braucht man bei Winston fast immer einen Ladebooster

thomker hat geschrieben:Hallo Gerald,
Warum sollte das so sein? Die meisten Booster werden prophylaktisch eingebaut, ohne genau zu wissen ob überhaupt notwendig. Erst mal ohne ausprobieren und schauen was passiert, trauen sich wenige, warum auch immer.
....
Gruß
Thomas


Hallo Thomas,
deshalb schrieb ich ja "fast". Da ich keine Erfahrung mit Winston habe, kann ich das nicht beurteilen. Es ist mir jedoch aufgefallen das gerade von Nutzern der Winston-Akku´s besonders häufig auf die Notwendigkeit eines Boosters hingewiesen wird, da sonst gerade Schaudt EBL´s überlastet werden können. :?:

Ich habe auch zunächst meinen Li-Akku um ca. 33% entladen, direkt mit der Starterbatterie verbunden und den Motor gestartet. (Kabelquerschnitt 25mm²) Der Ladestrom stieg bis auf ca. 40A, Spannung am Akku bis zu 14,4V. Daher habe ich auch auf einen Booster verzichtet.

Gruß Gerald

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