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Hallo, derzeit ist in unserem Camper ein LiFePo4 12v/100A Akku verbaut, welcher von einem Ladebooster, Solaranlage und optional Landstrom-Ladergerät geladen wird. Nun will ich eine weitere LiFePo4 12v/100A Akku anschaffen um damit u. a. einen Elektromotor fürs Boot zu betreiben. Gerne würde ich diesen unterwegs im Camper, mit den vorhandenen Lademöglichkeiten (Ladeboost und Solaranlage), aufladen. Ich stelle mir nun die Frage ob dies möglich ist und wie eine Schaltung aussehen kann. Kann ich den zusätzlichen Akku einfach in das vorhandene Setup einbauen (Parallelschaltung der beiden Akkus)? Benötige ich ggf. ein Trenn-Relais? oder ist doch ein zweiter Ladebooster notwendig? Was habt ihr für Vorschlägen? Über Antworten würde ich mich freuen. Danke und viele Grüße Jan Hallo Jan, das könnte mit der Parallelschaltung problematisch werden und zwar wenn dein Bootsakku leer und der Womoakku voll ist, denn dann fließt ein satter Ausgleichsstrom. Diesen gilt es zu begrenzen. Es gibt Kollegen hier, die haben in einem ähnlichen Fall zur Strombegrenzung eine etwas dünnere Leitung zwischen die Pluspole gelegt. Diese musst du über einen entsprechend dimensionierten Schalter führen. Parallel dazu haben sie dann eine dicke Leitung über einen passenden Schalter geführt, den sie, nachdem der erste Hunger des leeren Akkus gestillt war (kaum noch Ausgleichsstrom), dazu geschaltet haben um dann beide Akkus fertig zu laden. Gruß, Holger Du hast die neue Batterie noch nicht gekauft? Hast du E-Bikes aus der 25 V Zeit? Also z.B. Panasonic? Wenn ja, kannst auch andesherum denken. Kauf dir einen 24 V Bootsmotor. Der hat viel mehr Leistung bei kleinen Strömen. Und der läuft mit den E-Bike Akkus. Das kostet dann weniger als der 12 V Akku und Ladegeräte hast du auch schon. So werden aus den E-Bike Akkus Dual Use Akkus.
Ich habe bereits einen 12V Motor ;) daher muss es auch ein 12V Akku sein. Das Verbinden der Akkus mit unterschiedlichen Kabel-Stärken/Schalter verstehe ich noch nicht ganz :(. Die sicherste Methode wird warscheinlich sein, ein zweiten Ladebooster zu besorgen und die Ladung des zweiten Akkus darüber zu steuern (hier könnte man warscheinlich auch ein D+ Simulator (Spannungs-Relais) einsetzen, der die Ladung erst startet, wenn eine Ladung über den eigentlichen Ladebooster/Solarladeregler/Landstrom-Ladegerät erkannt wird) oder habe ich einen Denkfehler?
Nein, das funktioniert in jedem Fall auch. Gruß, Holger
Ein neuer Motor kostet vielleicht 600 €. Ein neuer Akku > 1000 € Der neue 24 V Motor ist stärker. Und du kannst den 12 V Motor verkaufen. Ich bin immer dafür auch mal anders herum zu denken.
Habe ein Motorguide xi5 Bugmotor (~2000€) daher kommt das aktuell nicht in Frage ;)
Muss man nur einen Simulator finden, der die Volt-Zahl des LiFePo4 Akkus berücksichtig. Der Votronic D+ Simulator schaltet ab 13,7V ein (was ok ist) aber erst ab 13V ab (was bei einem LiFePo4 Akku ja ein normaler Spannungsbereich ist). Somit erkennt dieser nicht den eigentlichen Ladevorgang. Ohne D+-Simulator würde z. B. der Votronic VCC 1212-30 Ladebooster bei folgende Werten "anspringen": Erhöhung der Ladeleistung*:> 13,30 V Reduzierung der Ladeleistung*: < 13,00 V Ausschaltschwelle*:< 12,90 V mit 30 sec.Verzögerung Ideen wie man das umgehen kann? Ich würde einen Batterieschalter nehmen. Funktioniert bei mir perfekt: (Link darf ich noch nicht versenden) Von Bootsausrüster: Batterie-Umschalter - 175 A Bewertungen (7) Dieser Batterie-Umschalter ist erforderlich für Bordnetze, die aus 2 Batterien versorgt werden. Schalterstellungen: Batterie 1 - Batterie 2 - beide Batterie - OFF. Der Schalter ist für Betriebsspannungen von 6 - 32 Volt geeignet. Hallo Jan Der Vorschlag von Holger der hat was. Frage wo sitzt der Bordaccu. Und wo der Bootsaccu. Die Länge benötigten Kabel zwischen den Accus. Einfacher und billiger kannst du das nicht haben. Und welche Accuss sind eingebaut. Franz
--> Link Meinst du das. Bist du dir Sicher, das bei dem Einsatzzweck des TE auch so funktioniert. Die Frage ist ob der Solarregler da mit spielt. Gruß Franz Thema: 2 x AGM 100 AH parallel geschaltet mit einer LifePo4 als 3. Batt. parallel erweiterbar? Hallo zusammen und erstmal vielen Dank für die tollen Informationen. Meine Frage ist etwas anders, passt aber meine ich gut in dieses Thema. Womo mit 2 x AGM 100 AH ist ca. 2 Jahre alt. Kürzlich hatte ich nach ca. 1,5 Tage freistehen bei etwa 0 - 2 Grad ein Energieproblem. Durch Heizung, sowie bisschen Fön über Wechselricher 1,7 KW und das übliche (ein wenig Licht und TV), waren die 2 AGM vermutlich schon halb leer. Ich habe dann meine hydr. Hubstützen ausgefahren und direkt danach wieder einfahren wollen, dabei ging das Bordnetz in die Knie und hat sich abgeschaltet. Stützen einzeln einfahren ging dann etwas später gerade noch so. Ich vermute, dass der Strombedarf für das Aggregat der hydr. Stützen für die restliche Batterieladung zu hoch war. Die Frage ist daher, ob ich die bestehende Situation durch eine 3. Batterie (LifePo4, z.B. 40AH) parallel dazu ergänzen kann. Vielen Dank schon mal vorab und viele Grüße Hallo Laika Mache ein eigenes Thema auf. Fairerweise. Aber deine Angaben sind fehlerhaft. Gruß Franz
Bei gleicher Situation ist den Li-Akku leer und in den AGM sind knap 40 Ah mehr drin. Wenn du ein "Umschaltsystem" machst, AGM aus und Li-Akku an ( am EBL ), aber... da kommt es drauf an was sonst noch an Technik vorhanden ist.
Hallo, die beiden Akkus würden in direkter Nähe zu einander stehen (Kabellänge unter 1m). Aktuell ist mein Aufbau-Akku eine 12,8V/100Ah LifePo4 Lösung (Offgridtec). Trozdem frage ich mich bei dem Vorschlag wie eine gleichzeitige Ladung der Akkus funktionieren soll. So wie ich das verstehe, würden mit einem Batterie-Schalter immer nur einer der beiden Akkus geladen bzw. der eigentliche Aufbau-Akku stünde dann nicht für die üblichen Verbraucher (Licht, Standheizung, Kühlschrank) zur Verfügung. Warscheinlich ist es die beste (wenn auch nicht günstigste) Lösung, dass ich den vorhandenen Aufbau-Akku durch einen 150Ah LiFePo4 Akku ersetze und den vorhanden Akku fürs Boot nutze. Die Ladung würde dann über ein zusätzliches B2B-Ladegerät erfolgen. Somit hätte ich quasi einen "Puffer" von 50Ah zur Ladung der Boots-Batterie. Unsicher bin ich mir noch mit der Fragestellung "Wie steuer ich, dass der zusätzlichen Ladebooster nur tätig wird, wenn eine Ladung durch die vorhandenen Möglichkeiten (Ladebooster, Solar oder Landstrom) vorliegt. Die mir bekannten Relais berücksichtigen lediglich die AGM/Blei Spannungen - heißt: sie schalten zu spät "ab" (13,x Volt). Das passt nicht zu den LiFePo4 Spannungen. Habt ihr eine Idee? Viele Grüße und Danke schonmal für Eure zahlreichen Antworten. Hallo, habe gerade folgendes Relais gefunden: Victron Energy Cyrix-Li-ct 12/120A --> Link mit folgenden Daten: Spannung anschließen: 13,4V < V < 13,7V: 120s 13,7 V < V < 13,9 V: 30 s V > 13,9V: 4s Spannung unterbrechen: 13,3V < V < 13,2V: 10s V < 13,2V: sofort Das könnte passen oder? Hallo Jan
Wenn du die Variante mit einem 150 Ah Bord Accu vorziehst. Überhaupt nicht. Du hast ja genug Überschuß. Und 100 Ah, das würde bedeuten, das der Bootaccu komplett leer ist. Was ja selten der Fall sein wird. und auch nicht gut ist für den Accu. zum Laden mit einem Booster. In die D+Leitung kannst du ein einstellbares Zeitrelais einschleifen. Nimmst du beispielweise einen Votronic mit 45 A Ladeleistung. Du benötigst aber nur 50Ah, schaltest du den Booster ab. Umgekehrt fast noch wichtiger. wenn dein Verbraucheraccu des Womo nicht voll ist, dein Bootsaccu aber leer. kannst du bestimmen wie viel du entnimmst. Der Booster ist die teure aber sichere Variante. - Der Vorschlag von Holger, den hast du nicht verstanden. Du nimmst 2 Kabel jeweils mit einer Sicherung und einen Natoknochen. Das eine kabel hat 2,5 mm2 mit einer Länge von ca.4 m. Mit dem >Knochen schaltest du die beiden Accus parallel zusammen. Der Widerstand des Kabel und der Sicherung +Schalter. bestimmt dir den Ladestrom. Das 2 Kabel 10mm2 1m lang wird nach einer gewissen Zeit dazugeschaltet. nähmlich dann wenn die Spannungsdifferenz gering wird, und damit der Ladestrom sinkt. das kannst du auch mit einem Zeitrelais lösen. die beiden Accus passen sich an.Von der Ladung. Das Trennrelais im Ebl macht ja auch nichts anderes. Nachteil der Schaltung ist du bekommst die Accus nur auf gleich von der Kapazität. kommt jetzt eine Ladequelle hinzu. durch Maschine oder Solar, sind beide Batterien parallel verbunden, und werden miteinander geladen. Dauert nun Länger wil du ja insgesammt 250Ah Gesamtkappa hast. Darum auch meine Frage nach der grösse der Solaranlage. Gruß Franz Was mir auffiel, Ladebooster mit Solar betreiben?
Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt. Die Versorgerbatterie bzw. deren Verschaltung im Womo wird nicht verändert. Man verschaltet die Bootsbatterie einfach parallel zur Versorgerbatterie. Die ladeströme, Quelle egal , teilen sich auf. Also werden beide Accus aufgeladen. Den Wechsel mit einem Bootschalter kann ich nichts abgewinnen. Der Grund ist ganz einfach. Du brauchst einen Solarregler der damit klar kommt. das er kurzzeitig keine Batteriespannung hat. Sonst ginge es schon, das ich ich über dem Bootschalter die Accus einzeln auflade. Allerdings ist die Fehler, die man machen kann mit , dieser Art von Verschaltung auch grösser. Alternativ wenn ein WR vorhanden ist. Mit einem Lädegerät den Bootsaccu aufladen. War bei deinem Motor ein Ladegerät dabei: ?? Gruß Franz Hallo zusammen, ich muss das Thema nochmal hoch holen. Ich habe mich für die Variante mit einem zweiten Ladebooster (Votronic 1212-30) zum aufladen meiner Boots-Batterie entschieden. Diesen habe ich im Eingang mit meiner 200ah LiFePo4 Aufbau-Batterie verbunden und am Ausgang hängt die zu ladene Boots-Batterie (100ah LiFePo4). Klappt auch super - allerdings ist die Ausschaltschwelle (Volt) des Ladeboosters zu hoch, d. h. der Ladevorgang wird abgebrochen, obwohl noch ca. 70% SOC in der Aufbau-Batterie vorhanden waren (= die Boots-Batterie wird nicht voll geladen). Habt ihr eine Idee? Hast du den Votronic 1212-30 nur Spannungsgesteuert oder D+ gesteuert angeschlossen? Bei Spannungsgesteuert ist bei 12,9V schluß mit laden! Siehe Bedienungsanleitung Seite 8!
... weglassen? Ich finde ehrlich gesagt die Verwendung eines Ladeboosters zwischen chemisch gleichen Batterien sinnfrei. Selbst bei voller + leerer Batterie sind die Ströme nur kurz recht hoch, da die Spannungskurve in der Mitte nur flach verläuft. Und wenn du ein paar Meter Kabel dazwischen hast, ist es schon grad egal. Für Bedenkenträger finde ich die Lösung mit dem Batteriewahlschalter am besten, da kann man die arg leere Bootsbatterie einfach einzeln ein bisschen vorladen. Zumal du ja sehen kannst, welche Ströme fliessen - höher als am Anfang werden sie nicht. Die Ladeboosterlösung ist leider nur teurer, komplexer und fehleranfälliger. Gruss Manfred
Ich schätze, es geht nicht (nur) um das Aufladen während der Fahrt sondern auch im Stand. D.h. einfach ein 12V Ladegerät, das die höhere nötige Ladespannung für den zu ladenden Akku erzeugt. Wäre sowas nicht direkter gewesen als ein Booster ? Oder gibts da nicht viel ? Was ist mit dem angesprochenen Anschluß von D+ ? RK Man kann mit einem Step-Up-Wander die 12V Spannung für den LiFePO4 erhöhen. 1800W max. 40A Ladeleistung für ca. 22,00€: Amazon Link
Interessantes Teil. Die 40A sind aber Eingangsstrom, Ausgang 22A. Die Leistung wird dann bei 90V Ausgang erreicht :-). Hier also eher 316W. Was ich nicht finde, ist die nötige Differenzspannung zwischen Eingang und Ausgang. Häufig ist die bei 1-3V. Damit wird es schwierig die passenden Spannung aus einer "zu hohen" Eingangsspannung zu erzeugen. Mit mindestens 12,5V an der Aufbaubatterie wären das dann u.U. 15,5V minimale Ladespannung !? RK Diese Art der Setp-Up-Wandler kann man dafür nicht nehmen! Die Spannungsdifferenz von 2V (10->12V) ist schon die äüßerste Untergrenze! Da wird es schon kritisch mit der stabilen Ausgangsspannung (läuft in der Regel nach oben weg). Und die Strombegrenzung schaffen die Teile da auch nur schwer! Negativer Spannungsverlauf (13,3V volli Li -> 12,5V leere Li) geht da schon mal gar nicht! kleine Rauchwölkchen vorprogrammiert, bevor die Sicherung ansprechen kann!!! von 12v Systemen zu 24V ist da gar kein problem Das sind die Boost Wandler, die ich benutze. 40 A kannst du vollkommen vergessen. Ich denke max 20 A. Mit Lüfter. Die Eingangssicherung hat 30 A. Da ist dem Chinesen der Trump durchgegangen. Bei mir kriegt er sogar bei 12,5 A einen Lüfter, allerdings im PC Netzteil eingebaut. Da geht fast nichts ohne. Btw, 10 V Eingang sind sehr knapp für das Teil, 13 hat es lieber. Und Achtung, ohne liegende Eingangsspannung ist die Masse nicht durchverbunden.... Siehe mein Blog. Hallo zusammen, danke erstmal für die vielen Rückmeldungen. Da ich allerdings den zweiten Votronic Ladebooster schon besitze, stellt sich aktuell nicht die Frage ein anderes Vorgehen zu wählen. Kurz zu meiner Entscheidungsfindung: - Batterien direkt miteinander verbinden fand ich irgendwie nicht sehr seriös. - Laden der Boots-Batterie mit 220V Ladegerät (über 12V-220V Spannungswandler) klang auch nicht gerade effizient. Ich will auf jeden Fall, dass die Batterie "richtig" und auch Temperatur-gesteuert geladen wird - somit fiel meine Wahl auf den Ladebooster (ist ja auch B2B) ;) Hier mal eine ganz grobe Übersicht, wie es bei mir aussieht (auf Sicherungen usw. habe ich in der Darstellung verzichtet): ![]()
=> Ist Spannungsgesteuert, da das Laden der Boots-Batterie ja auch funktionieren soll, wenn Motor=aus und/oder Solar=aus. Die Aufbau-Batterie hatte im Versuch noch 13,34 Volt und trozdem hat der Ladebooster seine Arbeit eingestellt. Wenn der Motor (LiMa) läuft und die Aufbau-Batterie geladen wird, funktioniert es übrigens wie es soll (Boots-Batterie wird mit vollen 30A geladen). Ich hatte mal überlegt einen zusätzlichen D+ Simulator zu nutzen, allerdings sind die auch von der Einschalt-Spannung nicht optimal bzw. würde zu früh trennen. Viele Grüße Jan
Danke für Deine Infos. Ich werde den Einsatz der Step-Up-Wandlers nochmal überdenken :) Hallo Jahn, Du kannst an den D+ Anschluss des Boot Akku Booster einfach 12V über einen Schalter anlegen. Oder Du nimmst eine 1-0-2 Schalter den Du entweder mit D+ von der Lima versogst oder mir 12V. So kannst du beim Fahren oder beim Stehen laden.
Der D+ Simulator (Votronic) arbeitet doch auch Spannungsgesteuert: 13,65 ... 13,85V ein 12,85 ... 13,05V aus Somit reicht aus meiner Sicht ein "einfaches" anlegen von 12V nicht aus. Die 13,65V Schaltschwelle erreiche ich mit der Aufbau-Batterie ja nur wenn diese auch geladen oder 100% voll ist.
Hallo Jan, ich würde den D+ Simulator (Votronic) komplett weglassen. Dafür, wie Holger auch geschrieben hat, über einen Schalter vom Pluspol die 12V auf den D+ Eingang am Votronic-B2B anlegen. Den D+ Simulator brauchst du doch nur, wenn du alles automatisch machen willst und keinen D+ an der Lichtmaschine hast.
Hallo Jan, ich habe mir mal die Historie dieses tröds durchgelesen und egal, dass ich das etwas anders realisiert hätte, noch eine Idee: Vom Pluspol deiner Aufbaubatterie verbindest du den D+ Eingang des linken B2B mit einem Kabel und einen Ein-Aus-Schalter. Mit diesem kannst du manuell das Laden der Bootsbatterie steuern. Diese zusätzliche Verdrahtung simuliert dem linken B2B ein D+ Signal. Das sollte funktionieren. Du umgehst damit das "spannungsgesteuerte Laden". Okay, werde ich so mal probieren. Werde also einen Schalter + Sicherung (1A ausreichend?) zwischen Aufbaubatterie und D+-Eingang vom Ladebooster einbauen. Ich dachte, dass das D+ Signal "mehr" ist als nur eine reine 12V-Leitung (also irgendwelche Signale). Danke & viele Grüße Jan D+ stammt aus den Urzeiten der Motorwelt. Es wurde am Regler der Lima abgegriffen und bedeutet, das sie läuft und Leitung zur Verfügung steht. Klassische Anwendung ist, das der Kühli von Gas auf 12 V umschalten darf, wenn es ansteht. Wenn das nicht zur Verfügung steht, lässt man Elektronik die Batt Spannung messen, sind's mehr als 12,8 V wird sie geladen. Das ist dann synthetisches D+.... Das kannst du notfalls mit einem 2 Euro Spannungswandler simulieren... auf 14,4 V gestellt . :D
D+ sind einfach 12V, wenn der Motor läuft. Damit ist der D+_Eingang_ ein ganz normaler Schalteingang, mit dem du die Ladung anschalten kannst. Der Schalter braucht dann auch nur den Eingang des Ladeboosters mit D+ verbinden, da hast du ja 12V von der Aufbaubatterie. Vorteil gegenüber der reinen Parallelschaltung ist, dass über den Ladungsausgleich hinaus die Bootsbatterie schön vollgeladen werden kann, auf Kosten der Aufbaubatterie natürlich. Gruss Manfred
Na ja, ich weiß nicht was da für Ströme fließen, aber 1A is a bisserl klein, besser 3A / 5A / geht auch. Das kommt aufs Kabel und den Sicherungshalter an, was du so verbauen willst und kannst. Ich habe an dieser Steuerleitung an meinem B2B Votronic 2424-25 keine Sicherung verbaut, habe allerdings das Kabel auch optimal verlegt.
Unter 5A bekommt man im KfZ Bereich fast nicht. Aber solange die Sicherung weniger als das Kabel verträgt, ist ja alles gut. Die Ströme sind verschwindend. Das D+ ist ja nur ein Signal für die Auswertung oder für ein Relais, nicht für größere Verbraucher gedacht. Daher wird der Booster kaum mehr als ein paar mA ziehen. Außer er versorgt seine Steuerung darüber, dann evt. ein paar 100mA. RK
ja, genau das waren auch meine Überlegungen Funktioniert tadellos. Habe den D+ Schalteingang des Ladeboosters jetzt an mein Victron Solar Laderegler (Verbraucher-Ausgang) gehangen, so dass ich den Ladevorgang jetzt sogar über Bluetooth an und aus machen kann. Danke nochmal. |
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