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Großer Wasserschaden und unterschiedliche Meinungen


LMC6404 am 19 Nov 2019 23:38:29

Ich hoffte euch mit meinem Betreff neugierig gemacht zu haben/ was mir anscheinend ja auch gelungen istBevor ich zu meinem Problem komme kurz etwas zu meiner Person. Ich bin echt stolzer Besitzer eines LMC 6400 aus dem Baujahr 1989. Ich habe gezielt nach einem alten Fiat Ducato gesucht und als ich den Wagen sah wollte ich ihn einfach haben. Der Fiat ist in einem sehr guten Zustand und hat ohne Mängel TÜV bekommen. Der Aufbau hingegen ist eine Vollkatastrophe aber dafür ist die Einteilung genial. Die Dachluke im Badezimmer hat einen großflächigen Wasserschaden, ebenso die Dachluke über der Sitzbank und die Seitenwand ist morsch. Die unterste Latte ist vom Führerhaus beginnend bis zum Radkasten Torf. Wie gesagt ich habe den Wagen gesehen und wollte ihn haben. War ich etwas blind? Vielleicht! Aber glücklich (zumindest noch)
Jetzt möchte ich die Lotte wieder aufpeppen und mit meiner Familie und Freunden viel erleben. Somit sind wir quasi auch bei meinem Dilemma. Ein Bekannter hat das schon gemacht und würde natürlich die untere Latte und die an der Aufbautür ordentlich austauschen. Da die Latten und das Styropor vollflächig verklebt sind würde er diese an der Aluwand lassen. Für die Steifigkeit würde er neue Latten neben den vergammelten kleben und diese verbinden.
Ich würde lieber aufräumen und alles schick machen habe aber Angst die Aluhaut zu zerstören wenn ich da mit Spachtel etc. anfange.

Freue mich auf eure Meinungen und bin dankbar für Lösungsvorschläge

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LMC6404 am 19 Nov 2019 23:49:00

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LMC6404 am 19 Nov 2019 23:59:01

Alles Smileys sind weg!!! Da kann ja keiner mehr Ironie erkennen

Tinduck am 20 Nov 2019 07:37:54

Hast ja schon ordentlich was freigelegt von innen :)

Ich würde nichts beikleben und verbinden, sondern die morschen Latten und das durchnässte Styropor austauschen. Beides sollte sich eigentlich mit einem Spachtel von innen von der Aussenhaut lösen lassen.
Eventuell überlegen, an den betroffenen Stellen das Styropor gegen Styrodur auszutauschen. Das isoliert besser und nimmt kein Wasser auf (geschlossenporig). Ist aber etwas teurer.

Extrem wichtig ist, zuallererst herauszufinden, wo das Wasser reinkam und diese Stellen penibelst abzudichten, bevor Du in 3 Jahren wieder von vorn anfängst!

bis denn,

Uwe

CamperJogi am 20 Nov 2019 08:04:19

Moin

Ich könnte das sicherlich nicht hinbekommen - Hut ab vor Deinem Mut und Deinem Können.

Und Ich schließe mich Uwes Meinung an - denn wenn schon, denn schon. Und Du hast die Altlast los und schaffst eine gesunde Basis.

Meine Meinung.

Gruss
Jürgen

kiteliner am 20 Nov 2019 08:46:18

Kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen.
Wenn du dir das tatsächlich antuen willst, dann:
- geh zu allererst auf Ursachenforschung und finde heraus, wo es Wasser hereinkam und mache es wieder richtig dicht. ggf. mit Wasserschlauch abspritzen oder in den Regen stellen und schauen, ob ihr wirklich alles gefunden habt. Alles andere ist sonst Verschwendung von Arbeitszeit und Geld.
- Wenn Du sicher bist, das alles wieder schön dicht ist, dann mach großzügig alles was kaputt ist raus. Also am besten bis in das vermeintlich unbeschädigte hinein. Tausche die angegammelten Streben komplett aus, sofern möglich! Damit diese wieder die notwendige Stabilität geben.
- Mach, am besten überall wo du ran kommst, das Styropor raus und z.B. Styrodur rein. Bei der Arbeit, die du da reinsteckst, sind die paar Euro sicherlich gut investiert. Sind ja nicht unzählige m².

Dann hast du eine ordentliche Grundlage zum Wiederaufbau, alles andere ist (meiner Meinung nach) Zeit- und Geldverschwendung.
Bin eigentlich auch immer auf der Suche nach günstigen Möglichkeiten für Reparatur oder Neuaufbau, aber das hier ist Grundlagenarbeit. Und auf eine schlechte Basis kann man nichts vernünftiges bauen.
Wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deinem Projekt.
Thomas

Inselmann am 20 Nov 2019 09:09:26

Nur meine Meinung....

Klar will/soll man alles immer bestmöglich machen. Ich versuche bei meinen Projekten (egal was, nicht Wohnmobil spezifisch) immer Kosten/Aufwang dem Nutzen oder Gebrauchswert gegenüber zu stellen.

Soll in diesem Fall heissen, eine "ordentliche" Reperatur mit mords Aufwand an Zeit und Geld und dann ein altes Fahrgestell drunter was dann nur die halbe Lebensdauer hat wie der reparierte Aufbau?

In diesem Fall würde ich mir überlegen wie lange das ganze Fahrzeug noch brauchbar ist ohne noch mehr Geld reinzustecken.

Aber ganz wichtig wie schon von anderen gepostet, ZUERST mal die Leckstellen abdichten. Für den allgemeinen Gebrauch muss vielleicht nicht so viel "repariert" werden. Bloss weil ein paar alte Holzleisten drin bleiben wird das nicht gleich unsicher.

Auch in einen nicht "ordentlich" reparierten Wohnmobil (sprich nicht so schön) kann man schöne Urlaube haben.

Aber wie gesagt, nur meine Meinung..... :D

LMC6404 am 20 Nov 2019 09:14:36

Guten Morgen, also stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da. Das freut mich schon mal. Heute fange ich mal mit der untersten Latte an und dann die an der Tür damit das Ganze wieder etwas Stabilität erhält. Danach mache ich alles raus und gehe auf Ursachenforschung. Im Moment traue ich mich nicht die Wand noch mehr zu schwächen. Werde berichten. Sollte noch einer was los werden wollen, sehr gerne

LMC6404 am 20 Nov 2019 09:21:05

An Inselmann
Du hast mit deiner Aussage grundsätzlich absolut recht. Bei jedem Projekt überlege ich mir die Verhältnismässigkeit. Des Weiteren ist meine Erfahrung das Povisorien immer viel länger halten als gedacht. Nur bei diesem Reisemobil wollte ich gerne mal alles ordentlich machen. Der Unterbau ist top, lediglich die Blattfedern haben etwas Flugrost. Wie ich oben schon schrieb fange ich heute (drückt mir die Daumen das es trocken bleibt) an die erste Stabilität zu schaffen. Danke für deinen Kommentar

Inselmann am 20 Nov 2019 09:41:34

LMC6404 hat geschrieben: Nur bei diesem Reisemobil wollte ich gerne mal alles ordentlich machen.


Also willst du mit diesem Posting eigentlich nur eine Bestaetigung deiner eigenen Haltung. Du hast ja deine Entscheidung schon vorher getroffen.

LMC6404 am 20 Nov 2019 10:24:59

Ok, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Fahren kann ich mit dem Schaden definitiv nicht. Also ist die Überlegung wie lange ich Spaß haben kann geklärt, oder? Dann meinst du also auch nur Steifigkeit herstellen und alten "Rotz" drinnen lassen? Was ist denn mit eventueller Restfeuchtigkeit im Holz und Styropor? Ob ich bei dem Wetter durchs Gebläse alles trocken bekomme?

knallowamso am 20 Nov 2019 10:45:57

...ich würde mich mit/in dem ganzen Gammel nicht wohlfühlen.

Nfug Ronald

rkopka am 20 Nov 2019 11:06:05

LMC6404 hat geschrieben:Du hast mit deiner Aussage grundsätzlich absolut recht. Bei jedem Projekt überlege ich mir die Verhältnismässigkeit. Des Weiteren ist meine Erfahrung das Povisorien immer viel länger halten als gedacht.

Das ist so wahr.
Ich stand auch vor so einer Wahl (bei mir war der Schaden kleiner). Verkaufen in dem Zustand: sehr schwierig bis unmöglich oder für ein Butterbrot. Machen lassen (wahrscheinlich) viel zu teuer in Relation zum Restwert (20 Jahre alt). Ich konnte alles bei mir am Parkplatz machen (offene Arbeiten an einem langen Wochenende mit gutem Wetter). Ich wollte sowieso mal die ganzen schönen Werkzeuge anwenden :-).

knallowamso hat geschrieben:...ich würde mich mit/in dem ganzen Gammel nicht wohlfühlen.

Nachher ist es das ja nicht mehr. Und man weiß, wie es hinter der Innenfläche aussieht. Ich hab mich im geänderten Bad wesentlich wohler gefühlt als im alten.

RK

turbokurtla am 20 Nov 2019 11:12:50

LMC6404 hat geschrieben: Für die Steifigkeit würde er neue Latten neben den vergammelten kleben und diese verbinden.

Das kann man bei mittigen Latten machen an denen weder von außen noch von innen was festgeschraubt ist.
Für alle anderen, ganz besonders unter den Aluleisten außen, müssen sie wieder an Ort und Stelle sein um die Schrauben wieder fest zu bringen. Es hilft ja nix wenn der Rahmen wieder steif ist aber man keine Kantenleisten mehr fest bringt.

Tag
Als erstes solltest du das Dachblech und Seitenbleche ganz genau nach Alufras Löcher untersuchen.
Alle Leisten außen müssen abgenommen werden. Jetzt, wenn alle Schrauben weg sind, kann man die alten Rahmenhölzer austauschen und durch neue ersetzen. Nur so bringt man die abdichtenden Leisten auch wieder fest, was man dann auch wieder machen kann.
Klar natürlich, dass der Wagen bis dahin untergestellt oder abgedeckt sein muss.
Innen kann man derweil alles offen lassen um es richtig austrocknen zu lassen.
Also peu a peu alle wichtigen Rahmenhölzer ersetzen und erst dann innen weiter machen.
Sehr wichtig für eine anständige Reparatur sind natürlich gute Kleber und Dichtmaterialien.
Ruderer Kleber und Dekaseal zum Abdichten außen.
Viel Spass bei dieser riesigen Aufgabe
Gruß Kurt

knallowamso am 20 Nov 2019 11:19:37

rkopka hat geschrieben:Nachher ist es das ja nicht mehr. Und man weiß, wie es hinter der Innenfläche aussieht. Ich hab mich im geänderten Bad wesentlich wohler gefühlt als im alten.

RK

LMC6404 hat geschrieben:Ok, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Dann meinst du also auch nur Steifigkeit herstellen und alten "Rotz" drinnen lassen? Was ist denn mit eventueller Restfeuchtigkeit im Holz und Styropor? Ob ich bei dem Wetter durchs Gebläse alles trocken bekomme?



...das lese ich anders...

Ronald

Inselmann am 20 Nov 2019 11:27:22

LMC6404 hat geschrieben:Ok, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. ...... Dann meinst du also auch nur Steifigkeit herstellen und alten "Rotz" drinnen lassen? Was ist denn mit eventueller Restfeuchtigkeit im Holz und Styropor? Ob ich bei dem Wetter durchs Gebläse alles trocken bekomme?


Was ich sagen will ist das was manchmal klein anfaengt wird dann unverhaeltnismaessig ausgeweitet weil dann das schoene neue dann soooo viel besser aus sieht als der andere "alte" Kram der wenn man die Optik nicht bewertet eigentlich noch brauchbar ist. Verstehst du wie ich das meine?
Sicher muss was verrottet und unstabilraus ist raus. Sicherlich kann aber vieles was "nicht mehr schoen" ist auch getrocknet werden und drin bleiben vorausgesetzt es ist kein Risiko fuer Leib und Leben.
Ich moechte nicht wissen wieviele "gute" Wohnmobile rumfahren die unter der Haut gar nicht so schoen sind. Und das geht ja auch. Die wissens halt nicht.

Bevor ich ein nasses Stueck Holz was eigentlich noch seine Funktion erfuellt von einer stabilen Verbindung trenne (und dann eventl noch ne andere Baustelle damit einrichte) wuerde ich es erst mal versuchen es zu trocknen.

Wenn du nicht aufpasst dann endet das in einer Totalrestaurierung. Ich kenne das von meinen alten Autos (das alte Gummi an die schoene neulackierte Tuer machen,neeeeee..... :lol: )

rolf51 am 20 Nov 2019 11:41:57

Hallo,
in einem Nachbarforum hat jemand auch ein vergammeltes Womo aufgerichtet, die Arbeitsschritte hat er dokumentiert. Wünsche gutes Gelingen!

rkopka am 20 Nov 2019 11:56:28

knallowamso hat geschrieben:...das lese ich anders...

Stimmt, anscheinend genauer :-).

Inselmann hat geschrieben:Sicher muss was verrottet und unstabilraus ist raus. Sicherlich kann aber vieles was "nicht mehr schoen" ist auch getrocknet werden und drin bleiben vorausgesetzt es ist kein Risiko fuer Leib und Leben.
Ich moechte nicht wissen wieviele "gute" Wohnmobile rumfahren die unter der Haut gar nicht so schoen sind. Und das geht ja auch.

Das ist zwar richtig.

Bevor ich ein nasses Stueck Holz was eigentlich noch seine Funktion erfuellt von einer stabilen Verbindung trenne (und dann eventl noch ne andere Baustelle damit einrichte) wuerde ich es erst mal versuchen es zu trocknen.

Aber wie lang dauert das und wie sicher bist du, daß da nicht noch was passiert oder dahinter steckt. Ich hab auch nicht alles rausgerissen, aber vieles war einfach schon sehr morsch vom Wasser, das aus dem Styropor immer noch wie aus einem Schwamm rausquetschbar war. Meine "Entscheidungshilfe" war ein großer Flachschraubendreher. Alles was ich damit raushebeln konnte, flog raus. Sobald ein Holz sich genug wehrte, habe ich aufgehört und dort dann Übergänge geschaffen.

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In der Mitte sieht man die Übergänge. Darunter war ein Teil naß, der wurde entfernt. Anderes ist geblieben.

RK

Trouw am 20 Nov 2019 12:34:32

Hallo zusammen,

ich weiß, wovon ich rede, siehe hier im gleichen Thema mein Beitrag: "Wasserschaden - nur Mut!"

Also ich würde kein nasses Holz belassen, auch nicht, wenn es struktuell an der Stelle erforderlich ist.
Dann muss man halt abstützen und dann das nasse Holz entfernen. Warum? nun die Feuchtigleit des nassen Holzes wird später eingepackt und verursacht am neuen Holz, auch wenn keine direkte Verbindung besteht, erneut Feuchtigkeit, Schimmel usw..

Gruß

Hans-Theo

Inselmann am 20 Nov 2019 14:02:48

rkopka hat geschrieben:Alles was ich damit raushebeln konnte, flog raus. Sobald ein Holz sich genug wehrte, habe ich aufgehört und dort dann Übergänge geschaffen.
RK


ist das nicht genau das was ich gesagt habe? :ja: Mit "Gefuehl" arbeiten und nicht zu Rundumschlag ausholen, nur weil das eben "ordentlich" gemacht werden muss.

PS 360 Zeichen pro Zitat SUCKS! Man verliert leicht den Zusammenhang.

Inselmann am 20 Nov 2019 14:06:03

Trouw hat geschrieben:
Also ich würde kein nasses Holz belassen, auch nicht, wenn es struktuell an der Stelle erforderlich ist.


Ich habe ja nicht gesagt NASSES Holz drin lassen, sondern erst mal versuchen es zu trocknen.
Keiner arbeitet so schnell das alles an einem Tag wieder zu ist, oder? Man kann ja mal testen obs trocknet.
Und ich glaube das es bei allen Wohnmobilen mit dieser Konstrucktionsare IMMER leicht feucht ist je nach Jahreszeit. Nichts ist wirklich dicht.

rkopka am 20 Nov 2019 14:43:02

Inselmann hat geschrieben:Und ich glaube das es bei allen Wohnmobilen mit dieser Konstrucktionsare IMMER leicht feucht ist je nach Jahreszeit. Nichts ist wirklich dicht.

Das stimmt, trotzdem gibt es Innen- und Außenschichten, die verklebt sind, Schaumstoff zwischen den Hölzern ebenso verklebt. Also dürfte da eigentlich nichts reinkommen, solange alles heil ist. Ich hatte Stellen weiter oben, die offensichtlich mal (von außen) naß waren, und danach komplett ausgetrocknet sind. Nur leider total bröselig. Ist vielleicht anders, wenn man mit 4 Personen das ganze Jahr drin lebt und kocht und duscht. Auch Holz, das im Freien unter Dach lagert, ist deshalb nicht unbedingt feucht.

RK

LMC6404 am 20 Nov 2019 21:07:59

So, komme gerade vom reisemobil und war heute ziemlich fleißig. Ich werde jetzt die unterste Latte und die Latte an der Aufbautür ordentlich erneuern damit ich wieder eine Grundstabilität habe. Die unterste Latte habe ich bereits gewechselt und wie auf den Bildern zu sehen gab es 1000 kleine Löcher. Somit ist klar warum es nur noch Torf war. Der komplette Boden ist zum Glück unbeschädigt und somit ging das ziemlich gut. Die neue Latte habe ich schön eingeklebt und von außen durch eine weitere Latte Druck aufgebaut. Morgen tausche ich die Latte an der Eingangstür und den Tritt Kasten. Dann bin ich mir sicher dass die Wand nicht mehr runter rutschen kann und zumindest an den äußeren Ecken vernünftig ist. Dann gehe ich großflächig an den Zwischenbereich. Da werde ich sehen wie es läuft. Geht alles gut ab werde ich alles erneuern geht es nicht ab setze ich nur neue latten und hole alles lose raus. Bis dato ist mein reisemobil noch gut zu mir. Hoffentlich bleibt das so
So wie es scheint kommt das Wasser vom Fenster. Beim Waschen habe ich gesehen wie es oberhalb des Fensters zwischen Fenster und Alu lief. Dann innen am Fenster runter und weg in die Wand. Von da hat es sich dann ausgebreitet.

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LMC6404 am 20 Nov 2019 21:09:43

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LMC6404 am 20 Nov 2019 21:19:34

Möchte mich an dieser Stelle herzlich für die vielen Anregungen, Tipps und Ideen bedanken
Und Inselmann, wie du siehst steht meine Entscheidung nicht (mehr) fest

LMC6404 am 20 Nov 2019 21:25:18

Und ganz vergessen, dass die Latten welche z.b. die Aussenleisten halten völlig ok sein müssen ist logisch. Das hört sich vielleicht arrogant an, ist so aber definitiv nicht gemeint.
Letztendlich hat mich der Beitrag " Wasserschaden - nur Mut" auch wirklich mutig gemacht und man muss einfach vorsichtig anfangen. Dann läuft es auch.

turbokurtla am 21 Nov 2019 10:15:17

LMC6404 hat geschrieben: Die unterste Latte habe ich bereits gewechselt und wie auf den Bildern zu sehen gab es 1000 kleine Löcher. Somit ist klar warum es nur noch Torf war.

Es ist umgekehrt,
zuerst eine Undichtheit, dann Wasser und erst dann nach langer Zeit die Alufras Löcher.

Diese müssen natürlich alle wieder dicht werden. Entweder wie Nobblo schreibt mit einem Blech
oder, wie ich es mache, gleich mit Holz einkleben.
Breite Rahmenhölzer oder gleich Platten von innen mit Sika 221 ankleben. Sika vollflächig auftragen und vorher die Löcher von außen mit Isolierband abkleben.
Was verwendest du als Kleber ?
Gruß Kurt

LMC6404 am 22 Nov 2019 00:47:57

Die 1000er Serie bei LMC hat von außen eine breite Kunststoffverkleidung. Zwischen dieser und der Aluhaut will ich die Abdichtung der Löcher machen. Ich habe Reparaturband für Regenrinnen auf Rolle. Die eine Seite ist vermutlich Sikaflex und die andere Aluband. Das klebe ich vollflächig aufs Alu und darüber verschraube ich die Kunststoffverkleidung. Als zusätzliche Abdichtung klebe ich noch Dekalin an die obere Kante. Als Kleber für die Latten und das Styrodor nehme ich Caravan Kleber von Technicoll.

LMC6404 am 22 Nov 2019 01:05:28

Hallo Kurt,
habe es jetzt erst richtig verstanden ‍♂️
Klar, erst Loch, dann Wasser ...
Die Löcher in dem Alu sind größtenteils Schraublöcher. Die Vorbesitzer haben sich da ordentlich ausgetobt und nie etwas von Abdichtung gehört. Daher schon mal 1ne Erklärung fürs Wasser. Ich denke immer noch der größte Teil kommt vom Fenster. Bis dato geht das Styropor super raus und daher werde ich mir das restliche Blech mal näher ansehen.
Heute musste ich meinen guten Kasten vom Eintritt abbauen. Morsche Latte zwischen diesem und dem Fahrerhaus. Ich musste den kpl. absägen da die Schrauben verklebt waren!?? Aufbohren ging auch nicht.
Gruss Mirco

LMC6404 am 22 Nov 2019 01:09:38

Ok, ich verwende keine Smileys mehr. Entweder erscheinen keine oder die falschen

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