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LiFePo mit Ladestrombegrenzung im BMS


tjoe am 20 Nov 2019 07:20:30

Hallo,

ich würde gerne auf eine LiFePo umrüsten.

Gerne würde ich aber auf eine Änderung der Fahrzeugverkabelung verzichten.
Um die Ladekabel und die Lichtmaschine nicht zu überlasten würde ich den Ladestrom daher gerne begrenzen ohne einen Booster einzubauen.

Daher die Frage: Gibt es ein Komplettsystem einer LiFePo Batterie mit BMS inklusive Ladestrombegrenzung.
Am besten natürlich noch mit Koppelbarkeit (Programmierung und Anzeige) zum Mobiltelefon.

Die Ladung würde ich größtenteils über Solar realisieren und natürlich über die vorhandenen Standardkomponenten des Frankia A740.

Danke für alle Informationen zum Thema.

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Stocki333 am 20 Nov 2019 07:38:42

Hallo Jörg
Die Lichtmaschine kannst du nicht überlasten.
Der Widerstand deiner Verkabelung bestimmt den Ladestrom.
Beschreibe bitte folgendes.
Welches Zugfahrzeug.
Welches EBL
Einbauplatz des Accus.
Ungefähr die Länge der Kabel und Durchmesser Starterbatterie - Ebl - Versorgerbatterie.
Welche Kapazität willst du.
Was hast du ins Auge gefasst.
Warum keinen Booster.
Eigentlich sind meine Fragen mehr Text als deine Anfrage. :roll: :mrgreen:
Gruß Franz

tjoe am 20 Nov 2019 07:58:20

Danke für die erste Antwort:

Fahrzeug ist ein Ducato aus 2018
Aufbau Frankia mit Standard EBL (Bezeichnung DS470)
Bedienpanel CBE PC380
Batterie ist hinten im Bereich der Garage
Da er im Winterlager steht kann ich die Kabel leider gerade nicht messen
Kabellänge mindesten 7m

Geplant ist eine eher kleine Batterie von 100Ah

Inselmann am 20 Nov 2019 08:49:03

Hilft zwar nicht weiter, aber ich kratz mich immer am Kopf warum Wohnmobilhersteller eine Aufbaubatterie HINTEN in den Aufbau stellen wo doch die Probleme von 12Volt mit langen Kabeln nix neues sind. Lithium ja ausgenommen.
In diesem Fall wären die 7m vielleicht sogar hilfreich? Es muss aber auch die Ladeenspannung dort ankommen.

fschuen am 20 Nov 2019 10:37:17

Ich habe den Eindruck, dass du dir zuviele Gedanken machst. Eine Ladestrombegrenzung ist technisch kaum möglich, aber auch unnötig. Bei der üblichen Ladung über ein Trennrelais und ein etwas längeres Kabel von vielleicht 4 mm2 kommst du eher nicht über 10 Ampere. Kannst du auch mal messen. Der maximale Ladestrom hängt von der Spezifikation deiner Batterie ab, wird aber wohl ein vielfaches betragen. Die Idee eines Boosters ist ja meistens, den Ladestrom zu erhöhen und nicht, ihn zu begrenzen. Wenn du normalerweise über Solar lädst, macht ein Booster in meinen Augen auch keinen Sinn.

Du kannst ohne Änderungen an den Kabeln die Batterie 1:1 gegen eine LiFePO4 mit Balancern (oder BMS) tauschen, wenn du das Solar-Ladegerät auf eine Ladespannung einstellen kannst, die die Spezifikation der LiFePO4 nicht überschreitet.

Gruss Manfred

Stocki333 am 20 Nov 2019 10:54:36

Also bei der Länge würde ich die so einbauen. und messen was dort Strom fliest.
Eher das Problem das zuwenig ankommt.
Wenn deine jetzige Aufbaubatterie leer ist und du startest die Maschine, Welcher Ladestrom kommt an bei der Verbraucherbatterie.
100Ah---Nimm eher eine mit 120Ah. Der Aufpreis ist nicht hoch. Nur zum Nachdenken.
Solltest du mit dem Ladestrom nicht klarkommen. weil zu wenig. Schaudt 25 A Booster kostet 150 Euro. Also auch nicht die Welt.
[quote]Gibt es ein Komplettsystem einer LiFePo Batterie mit BMS inklusive Ladestrombegrenzung./quote]
Würde sagen: Schlechte Karten hast du da. Die Widerstände in der Verkabelung bestimmen den Ladestrom.
-
Die Ladung würde ich größtenteils über Solar realisieren
Kannst du das auch ein bischen genauer definieren.
Blöde Fragerei, :cry:
Hilft uns einfach deine Situation besser einzuschätzen. Bevor wir dir einen Rat geben. Die Realität schaut dann ganz anders aus.
Nicht der Sinn der Sache.
Franz

Stocki333 am 20 Nov 2019 10:56:30

Inselmann hat geschrieben:Hilft zwar nicht weiter, aber ich kratz mich immer am Kopf warum Wohnmobilhersteller eine Aufbaubatterie HINTEN in den Aufbau stellen

Hilft dir auch nicht weiter. Man bekommt nur einen breiten Mittelscheitel. :cry: :mrgreen:
Franz

mike69 am 24 Nov 2019 14:33:53

Hallo Jörg,

ich habe in unserem Frankia A680 Plus im September eine 200AH Lithium Batterie eingebaut.

Die Batterie ist ja gleich angeordnet wie in deinem, ich habe quasi 1:1 getauscht, 2 x 80AH raus 1 x 200AH rein ohne Veränderung der Verkabelung. Seitdem war ich nicht mehr am Landstrom. (die beiden Ladegeräte habe ich ausgeschaltet).

Die Lichtmaschine liefert um die 30A zum laden, bis dato verzichte ich auf einen Ladebooster.

Als Solar sind 200W im Einsatz, wir überlegen für den Winter noch 2 zusätzliche Module auf’s Dach zu bringen.

viele Grüße
Mike

tjoe am 24 Nov 2019 16:22:34

Hi Mike,

klingt gut. 200W Solar haben wir auch. Welche Batterie hast du genommen?

George67 am 24 Nov 2019 18:47:53

fschuen hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass du dir zuviele Gedanken machst. Eine Ladestrombegrenzung ist technisch kaum möglich, aber auch unnötig.

Das mag eine üblich Ansicht sein, allerdings möchte ich auf ein üblicherweise unbehandeltes Problem hinweisen.

Die "normalen" LiFePo vertragen keine Ladung - zumindest bei hohen Stromstärken - bei Minustemperatuen, und da wäre eine (automatische) Ladestrombegrenzung durchaus ein Vorteil.
Die von mir so oft zitierten Pedelec-Akkus haben sowas, sowohl für über- als auch für Untertemperatur.

"technisch kaum möglich" ist natürlich diskutierbar, aber ich sehe mehrere mögliche Konzepte und auch nur einen Aufwand, der innerhalb der Gesamtkosten einer LiFexx Anlage akzeptabel sein müsste.

mike69 am 24 Nov 2019 21:45:12

tjoe hat geschrieben:Hi Mike,

klingt gut. 200W Solar haben wir auch. Welche Batterie hast du genommen?


Ich habe die LIONTRON LiFePO4 12,8V 200Ah LX Smart BMS mit Bluetooth von Greenakku im Einsatz.

viele Grüße
Mike

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