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Erdung Büttner Wechselrichter im Hymer ML-T 580


JOE110 am 22 Nov 2019 14:11:28

Moin Moin,

ich habe in meinen neuen ML-T580 einen Büttner Wechselrichter eingebaut, den ich noch erden muss.

Weiß jemand von Euch, wo sich beim ML-T in der Nähe des Batteriekastens ein Erdungsanschluss befindet?

Danke im Voraus für einen Hinweis.

JOE

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rolfblock am 22 Nov 2019 14:25:30

Warum MUSST du den erden?
Du kannst ihn erden indem du den Minuspol des Anschlusskabels an das Chassis vom WR legst.
Aber wozu soll das gut sein?

andwein am 22 Nov 2019 14:51:57

JOE110 hat geschrieben:.....ich habe in meinen neuen ML-T580 einen Büttner Wechselrichter eingebaut, den ich noch erden muss.
JOE

Erden ist der falsche Begriff! Du must ihn auf "Chassis" Masse legen, aber das geschieht wie rolfblock schon sagte eigentlich über die Minusverbindung von WR zu Batterie. Der liegt dann auf Masse. Einen extra Massepunkt benötigst du nicht. Eventuell wäre der sogar kontraproduktiv weil dann u.U. zwei verschiedene Massepotentiale auftreten könnten.
Erden wäre wenn du ein 16 mm" Kabel von der Chassismasse zu einem Erdspieß/Staberder legst und den dann mindestens 1m in den Boden rammst. Damit überwindest du die Isolierung durch die Reifen und legst die Chassis Masse auf "Erde". Das wäre natürlich gut für den Blitzschutz, für den WR benötigst du dies nicht.
Rumidäres Wissen aus meiner Antennenbauzeit, Gruß Andreas

rolfblock am 22 Nov 2019 15:09:48

Was Andreas schreibt ist evtl. nicht ganz korrekt. Das Gehäuse de WR ist zumindest bei meinem weder mit dem Plus- noch mit dem Minuspol verbunden. Auf der 230 V Seite ist der Schutzleiter mit dem Gehäuse verbunden. Die beiden Phasen bei 230 V floaten.

Du kannst das Gehäuse nun auf das Chassis des Autos legen, aber wozu soll das gut sein?
Wenn du das machst und einen Lötkolben mit Schutzkontakt am WR betreibst, darst du auf keinen Fall ein Signal oder noch schlimmer ein 12 V führendes Kabel mit dem Lötkolben berühren, sonst fließt ein Strom über den Schutzleiter nach Minus.

Solange du keine Netzvorrangschaltung anschließt, lass die Erdungsklemme einfach offen.

janosch111 am 22 Nov 2019 15:33:57

Die Erdung eines Wechselrichters ist primär zum Betrieb in Inselanlagen (z.B. Schrebergarten) vorgesehen.
Wenn man in unseren Mobilen "Erdung" mit "Fahrzeugmasse" gleichsetzt, kann im schlimmsten Fall bei einem Wechselrichter-Defekt das komplette Fahrzeug/Karosse unter Strom stehen.

Daher meine Meinung: Im WoMo sollte ein Wechselrichter nicht "geerdet" werden.

Sollte der WR in irgendeiner Art und Weise mit 230V Landstrom kombiniert werden, dann sollte diese Installation nur ein absoluter Elt-Experte vornehmen, der ganz sicher weiß, was er da tut!

hmarburg am 22 Nov 2019 18:06:42

Es kommt darauf an, was der TE machen möchte.

1) Steckt er nur einen Verbraucher direkt in die Stechdose des WR, dann ist keine Masseverbindung notwendig.
2) Will er eine Mehrfachsteckdose mit dem WR verwenden, dann ist der Erdungsbolzen mit der Masse zu verbinden.
3) Verbindet er seinen WR mit den fest verbauten 230V-Steckdosen, dann muss er den Erdungsbolzen mit der Masse verbinden und einen FI zwischen Steckdose WR und fest verbauten Steckdosen einbauen. Hierfür benötigt er einen WR mit Netzvorrangschaltung oder ein entsprechendes Relais.

So beschreibt es auch Büttner in seiner BA.

Gruß, Holger

MountainBiker am 22 Nov 2019 18:41:02

Hallo,

bitte bringt die "Sachen" nicht durcheinander:
(1) Masseverbindung eines Gerätes ist die elektrische Verbindung des Gehäuses mit der Fahrzeugmasse - EMV-Problematik;
(2) Erdung (nach VDE0100) eines Gerätes ist die elektrische Verbindung des Gehäuses mit der Fahrzeugmasse/PE-Landstrom/Erdanker;
(3) Die Erdungsbrücke am WR ist die elektrische Verbindung einer der Phasen zur Definition des Nulleiters (N-Leiter -> Nullung) - im Standalone-Betrieb nicht notwendig;

D.h. (1) eigentlich immer sinnvoll - EMV-Problematik (Elektromagnetische Verträglichkeit/Störstrahler);
(2) und (3) abhängig von der Netzintegration/Standalonebetrieb!

Meine Meinung dazu!

carmenvvl am 22 Nov 2019 23:32:36

Die Aufgabe des Schutzleiters (in der Steckdose) ist doch zu verhindern, dass bei einem Defekt in einem Verbraucher dessen (Metall-)Gehäuse 'unter Strom' steht, durch einen Isolationsfehler. Das ist im WoMo nur gefährlich, wenn ein Pol der 230V~ mit der Fahrzeugmasse verbunden ist, also der Nullleiter. Das ist aber eher nicht der Fall - da man sich auch trotz CEE-Stecker auf die Phasenlage von Netzanschlüssen definitiv nicht verlassen kann.

Trotzdem würde ich mich wohler fühlen, wenn das Metallgehäuse bei 230V-Geräte mit meinem Füßen - alos dem WoMo-Chassis -auf gleichem Potential liegen würde, ganz unabhängig von den beiden 230V-Leitern, dafür braucht es keine Normen und keinen FI.

Grüße, Ralf

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