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Euramobil verbietet Ladebooster 1, 2


mkiefer am 22 Nov 2019 21:21:24

Hallo,
ich fahren einen Euramobil Profila T 695 EB Baujahr 2019 mit eine Euro 6 Motor.
Ich habe überall über die Ladeproblematik bei den Euro 6 Fahrzeugen gelesen und wollte mir einen Ladebooster einbauen lassen.
Mein Händler sagte mir:"Baue ich nicht ein, ist nicht notwendig"

Euramobil schreibt auf meine Frage:"Guten Tag Herr *****,
wir freuen uns, dass Sie sich für ein Eura Mobil entschieden haben und teilen Ihnen mit, dass die Aufbaubatterien stets mit geladen werden, über ein Relais, bei arbeitender Lichtmaschine. Umgekehrt genauso. Wenn das Fahrzeug am Strom hängt, wird die Fahrzeugbatterie mit geladen.
Ladebooster werden grundsätzlich nicht verbaut und auch keine Lithiumbatterien.
Dies ist für das Gesamtsystem nicht vorgesehen, weil es zu Schäden in der Elektrik kommen könnte.
Bei nachträglichen Einbauten dieser Art, übernimmt Eura Mobil keine Haftung oder Garantieleistungen mehr."

In der nächsten Saison werde ich mal testen ob die Aufbaubatterie wirklich geladen wird.

Gibt es Euramobilfahrer mit Euro6 die einen Booster verbaut haben?

LG
Michael

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ManfredK am 22 Nov 2019 21:27:01

Deine Basis Ducato Modell 2019 hat KEINE intelligente Lichtmaschine (erst ab dem 2020er Modell). Daher ist ein Ladebooster grundsätzlich nicht notwendig. Wenn die Kabel einen ausreichenden Querschnitt aufweisen sind Ladeströme (bei leerer Batterie) über 20A völlig normal. Wenn die Kabel sehr lange sind, wenn die Querschnitte gering sind, dann kann ggfs. ein Ladebooster eine verbesserte Ladung ergeben, primär würde ich mich aber ggfs um die Querschnitte kümmern.

Ein Ladebooster kann in der Kombination mit Lithium Batterien Sinn machen (als Ladestrombegrenzer).

joekel am 22 Nov 2019 21:39:28

Hallo, Eura verhält sich da fair und korrekt. So mancher Händler hätte dir den überflüssigen Kram für viel Geld eingebaut. Lass dich nicht von so manchen Tröds hier verunsichern, die Duc-lima lädt im Schnitt mit 30 Ampere. Wenn du mal aus der Garantie raus bist, müsstest du mindestens einen 45er Booster einbauen, um ein „ Mehr „ im Womo zu haben.

Gruss Ekel

T4Wohnmobil am 22 Nov 2019 22:20:38

joekel hat geschrieben:Hallo, Eura verhält sich da fair und korrekt. So mancher Händler hätte dir den überflüssigen Kram für viel Geld eingebaut. Lass dich nicht von so manchen Tröds hier verunsichern, die Duc-lima lädt im Schnitt mit 30 Ampere.
Gruss Ekel


"überflüssigen Kram" das ist der richtige Ausdruck für "Ladebooster"
Ladebooster sind in den meisten Anwendungen Ladestrombegrenzer ! :D


Gruß

Erik

IchBinsWieder am 22 Nov 2019 22:26:30

joekel hat geschrieben:Hallo, Eura verhält sich da fair und korrekt. .... die Duc-lima lädt im Schnitt mit 30 Ampere.

Naja, ob das Verhalten fair und korrekt ist, darüber könnte man streiten, denn so eine Aussage:
mkiefer hat geschrieben:...
Dies ist für das Gesamtsystem nicht vorgesehen, weil es zu Schäden in der Elektrik kommen könnte.
Bei nachträglichen Einbauten dieser Art, übernimmt Eura Mobil keine Haftung oder Garantieleistungen mehr."
...

ist in meinen Augen ziemlich daneben, weil sie hier über das Argument "Angst" gehen. Mit dem Argument dürfte man auch kein Solar o.ä nachrüsten.

Wenn man also Eura kauft, muß man 2 Jahre damit leben, dass man nichts verändern darf, da sie sonst jegliche Haftung bzw. Garantieleistungen ausschließen. Fair und korrekt ist das nicht. Es wäre beides gegeben, wenn sie sagen, dass die Haftung bzw. Garantieleistung nur erhalten bleiben, wenn es der Händler macht, aber scheinbar trauen die denen auch nichts zu, sonst würden sie nicht vor Schäden an der Elektrik warnen. :wall:

Ob Booster sinnvoll oder nicht, ist nicht das Thema. Aber ich wage mal zu behauten, dass nicht alle Ducatos die 30A Ladung leisten, denn das hängt vom Aufbauer ab und nicht vom Basisfahrzeug.

carmenvvl am 22 Nov 2019 23:13:10

Durch einfaches Parallelschalten mittels Relais, bei krass unterschiedlichen Kabellängen (und Querschnitten!) zur Starter- und Bordbatterie wurde noch nie eine Bordbatterie wirklich 'aufgeladen', insbesondere nicht, wenn wie üblich beim Fahren auch noch der Absorberkühlschrank (vergeblich) an den 12V saugt.
Daher habe ich in meinem alten Sprinter einen 'Sterling-Regler' aus dem Marine-Bereich an der Lichtmaschine, der eine richtige Ladekurve fährt (wenn man lange genug fährt) und auch mal mit 70A lädt. Das geht bei 'moderner' Elektrik ohne Fehlermeldungschaos natürlich nicht mehr, so dass dort ein B2B-Lader (was oft auch mit Booster gemeint ist) die einzige Lösung ist. Das ist aus Fahrzeug-Sicht ein (un)normaler Verbraucher, der kräftig zieht, aus WoMo-Sicht ein Ladegerät, das ordentlich funkioniert. Das ist die einzige, wirklich saubere Lösung. Wer als Herdsteller glaubt, das ignorieren zu können, ist nur zu knickrig, es selbst einzubauen und hat WoMo-Reisen nicht verstanden. Dasselbe gilt für aktuelle Akku-Technologien.

Grüße, Ralf

Trashy am 22 Nov 2019 23:23:51

Erstmal ruhig bleiben.
Natürlich werden deine Batterien geladen, entsprechende Fahrzeiten vorausgesetzt oder eben am Landanschluss.
Wenn du nur kurze Strecken machst, stell halt den Kühler auf Gas um und schon wird das Bordnetz entlastet.
Am Besten spendierst du deinem Eura einen Batteriecomputer, z.B. von Votronic und kannst dich immer von Ladezustand und Ladestrom überzeugen.
Vielleicht sind deine Verbrauchsgewohnheiten ja völlig in Ordnung und benötigen keine zusätzliche Technik.
Ansonsten würde ich auch mal über Solar nachdenken.

mv4 am 23 Nov 2019 00:04:22

Schweift zwar etwas vom Thema ab...aber weil die Aussage hier gekommen ist ...Ladung mit 30A ....wieviel die Lima A liefert hängt maßgeblich von den accus ab (Typ und Kapazität...und den Kabel Querschnitt und deren länge)

DonCarlos1962 am 23 Nov 2019 01:06:06

Unser RollerTeam Händler hat, genau wie EURAMOBIL, auf die Frage nach einem Booster für die LiFePo4 Batterie geantwortet:

"Unsere Fahrzeuge sind auf AGM-Akkus ausgelegt. Die Technik ist ausgereift und die Funktion kann garantiert werden.
Eine Umrüstung auf LiFePo4 und einen damit notwendigen Booster ist nicht vorgesehen."

Seitens RollerTeam-Händler wird ein Umbau abgelehnt, weil dadurch die Garantie gefährdet würde.

Und ja, die 95Ah Serien-AGM wurde immer voll geladen und das System funktionierte einwandfrei.
Hatte für uns aber zuviel Gewicht und zu wenig Leistung dafür.

Leider wird vom Hersteller/Händler (auch gegen Aufpreis) keine andere Lösung angeboten. Was mich schon etwas ärgert, weil Lithiumakkus ja kein Teufelszeug sind und eigentlich in die meisten 3,5 Tonner gehören. :ja:

LG Carsten

mafrige am 23 Nov 2019 10:34:20

Man kann das Thema Li - Batterien aber auch kritisch betrachten.
Es gibt hier im Forum ein hohes Wissen über den Einbau von Lixxx - Batterien im Wohnmobil.
Diese Methode kostet natürlich viel Geld, im Bezug auf die elektrische Absicherung und Abschaltungen, sowie Ausbalanzieren der Zellen und deren Abstammung!

Dennoch sind in der Vergangenheit immer wieder Lixxx-Batterien aufgetaucht, deren Herkunft und Sicherheitsabschaltung nicht ausreichend geklärt sind.
Firmen wie Samsung mussten Handy zurückrufen, bei Tesla brannten schon einige Autos und das sind Firmen die mit einem großen Aufwand an Spezialisten versuchen die Lixxx - Technik sicherer zu machen. Hier ein Bsp.: --> Link

Respekt, wenn Pioniere erste Schritte machen, eine Batterietechnik im Wohnmobil einbauen und testen. Die Ansätze von einigen hier aus dem Forum werde ich auch demnächst folgen. Aber eine allgemeine Verbreitung der Lixxx Technik im Wohnmobil wird, wie die Einführung der E-Autos, noch ein paar Jahre dauern ... :lol:

DonCarlos1962 am 23 Nov 2019 11:16:32

Ich kann das nicht nachvollziehen.

Hier geht es in erster Linie um Ladebooster. Tatsächlich haben wir mit der serienmäßigen Batterie keinen benötigt. In soweit kann ich die Haltung des Herstellers auch nachvollziehen.

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist dass die neue Lithiumtechnik (inkl. Booster), die sehr wohl schon ausgereift ist, nicht vom Hersteller - gegen Aufpreis - angeboten wird.

Wäre das der Fall, könnte der Hersteller getestete Anlagen, deren Zuverlässigkeit ihm bekannt ist, einbauen. Er könnte noch etwas verdienen und der Kunde wäre auch zufrieden.

LG Carsten

joekel am 23 Nov 2019 11:43:02

Verdienen ? Endet doch meist in überteuerte Technik wie Beispielsweise das Hymersystem....da biste 5000 Tacken los und der tatsächliche Gegenwert dürfte bei 2000 € liegen....eine Umrüstung schließt weiterhin nicht die gesamte Garantie aus. Das Risiko bleibt dazu überschaubar.

mv4 am 23 Nov 2019 11:56:02

Knaus ist da innovativer....dort wird bereits serienmäßig ein Ladebooster für die Aufbauaccus angeboten....Li accus werden auch bald angeboten...zumindest sind einige accus von verschiedenen Herstellern in der Testphase.

Und bitte...nicht die accus die Tesla verbaut mit LiFeYPO4 vergleichen (Brennbarkeit usw.)

mafrige am 23 Nov 2019 11:58:21

DonCarlos1962 hat geschrieben:...
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist dass die neue Lithiumtechnik (inkl. Booster), die sehr wohl schon ausgereift ist, nicht vom Hersteller - gegen Aufpreis - angeboten wird.
Wäre das der Fall, könnte der Hersteller getestete Anlagen, deren Zuverlässigkeit ihm bekannt ist, einbauen...

LG Carsten

Carsten es geht um die Gewährleistung, Versicherungsschutz und natürlich ums Geld.
Die neue Lixxx Technik und nur dafür braucht man einen Ladebooster, kann nicht nur vom Hersteller getestet werden, da muss TÜV und Versicherungen auch ihr OK geben und das machen die nicht umsonst, solche Test und Genehmigungen kosten viel Geld, ob das sich für 1000 Wohnmobile/Jahr lohnt?
Hymer bietet so ein " Smart Batterie System " an, eine 135 Ah Lixxx Batterie wird parallel zu der normalen Bleibatterie im Wohnteil geschaltet und das für schlappe 5500 €. Hier: --> Link

joekel am 23 Nov 2019 12:20:59

Ein Ladebooster wird nur gebraucht wenn die Lima eine Sparschaltung hat oder die Verbindung samt Relais zum Starterakku bzw. Lima zu schwach ausgelegt wurde. Letzteres erlaubt sich aber kein Hersteller mehr ....

andwein am 23 Nov 2019 12:23:37

mkiefer hat geschrieben:..Euramobil Zitat....dass die Aufbaubatterien stets mit geladen werden, Wenn das Fahrzeug am Strom hängt, wird die Fahrzeugbatterie mit geladen. Ladebooster werden grundsätzlich nicht verbaut und auch keine Lithiumbatterien. Bei nachträglichen Einbauten dieser Art, übernimmt Eura Mobil keine Haftung oder Garantieleistungen mehr."

Auch Ich finde die Aussage fair und sachlich begründet. Es ist eine klare Information an den Endkunden und eine klare Aussage zum Inhalt der Gewährleistung/Sachmängelhaftung. Der Kunde hat aufgrund dieser Information eine Grundlage zur Entscheidung ob er in den ersten zwei Jahren an dem von Euramobil gebauten Womo etwas ändern will und was die eventuellen Folgen wären.
Ich finde es gut, Andreas
PS die Überschrift ist übrigens falsch! Euramobil verbietet keine Ladebooster, es gibt nur keine Abwicklung von Gewährleistung/ Sachmängelhaftung bei Folgeschäden. Die muss halt der Booster/Lithium Einbauer übernehmen als Teil seiner Gewährleistung/Sachmängelhafter.

schnecke0815 am 23 Nov 2019 21:04:33

Unbestritten gibt es gute und schlechte Lithium Komponenten, siehe "Peter´s" Bilder --> Link

Da aber der Hersteller seinen Kopf dafür hinhalten muß (Garantie) dürfte es doch verständlich sein das dieser zuerst einmal testet und sich erst dann entscheidet
diese Technik anzubieten.

7xy am 23 Nov 2019 23:01:35

Hallo Michael,

herzlich willkommen hier im Forum. Wir haben das gleiche Eura Mobil. Wir tragen uns mit der gleichen Idee. Ich denke derzeit über eine Hybrid-Lösung nach. Die Kombination von beiden Batterie-Typen hat ihren Charme, bis auf den Preis. Mehr dazu findest Du hier: --> Link

Bisher hat uns noch nie Energie im Aufbau gefehlt, obwohl wir nur eine 80 Ah Batterie haben. Das wird sich beim Freistehen in der kalten Jahreszeit sicher ändern.

Ich habe hier im Forum alles zu diesem Thema aufgesaugt. Es ist für einen Laien wie mich sehr schwer zu erkennen was die beste Lösung sein könnte, denn es gibt sehr unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Ich denke es wäre sinnvoll zuerst zu schauen ob ein Ladebooster unbedingt notwendig ist, um die Wohnraum Batterie/n zu laden. Wenn das nicht reichen sollte könnte man diesen ja noch nachträglich einbauen.

Die Garantie ist ein weiterer Faktor. Da ich bis jetzt nur gebrauchte Fahrzeuge hatte fällt es mir schwer darauf zu achten. Aber so ein fahrendes Haus ist ein komplexes technisches Gesamtsystem. Daher verstehe ich den Hersteller / Händler auch, wenn er sich in der Garantiezeit gegen solche Änderungen wehrt. Es ist dann schnell die Frage, woher das Problem kommt, wenn was nicht geht.

Ich freue mich über den Austausch mit Dir.
Hier noch ein paar passende Links zu Deinem Fahrzeug: --> Link --> Link

7xy am 24 Nov 2019 00:57:01

ManfredK hat geschrieben:Deine Basis Ducato Modell 2019 hat KEINE intelligente Lichtmaschine (erst ab dem 2020er Modell). Daher ist ein Ladebooster grundsätzlich nicht notwendig.


Hallo Manfred,

danke für die Information. Da ich auch ein Eura Mobil Baujahr 2019 habe, würde mich interessieren woher Du das weißt? Wo kann man das nachlesen?

ManfredK am 24 Nov 2019 10:03:16

Stand zum einen in verschiedenen Veröffentlichungen im Jahr 2016/17 als der 6b Motor vorgestellt wurde, findest du auch hier im Forum schon mehrfach.
2020 mit 6d-temp gibt es "intelliegente" Generatoren bei Ducato auch erst ab der 140 PS Version (immer in der Kombination mit Start-Stopp)

Die FIAT Veröffentlichungen haben sich auch schon lange in der Praxis bestätigt. Wenn die Aufbaubatterie leer ist und die Kabelquerschnitte ausreichend dimensioniert sind (ist OEM nur ganz selten der Fall) sind Ladeströme weit über 20A kein Problem (der höchste gemessene Wert waren um die 70A)

rogers am 24 Nov 2019 10:24:51

Das die Hersteller da zucken, ist für mich sehr verständlich.

Was viele Mobilisten bei dem Umbau auf LiFePO4 vergessen, die Grundspannung von 12,x wird im Fahrzeug dauerhaft auf > 13,x Volt erhöht.
Dafür sind einige Bauteile noch nicht ausgelegt, dazu gehören unter anderem viele Beleuchtungseinrichtungen im Wohnmobil und es kann durch die entstehende Überlastung bis zum Brand führen.

Die Hersteller haben Rahmenverträge für Stückzahlen im Einkauf und wenn die dann mal auslaufen, kann etwas neues geordert werden und dann geht es mit der Technik wieder ein kleines bisschen voran. Wenn der Hersteller noch tausende nicht stabilisierte LEDs abnehmen muss, müssen diese auch noch verbaut werden und er wird einen Teufel tun und eine Technik offiziell einbauen, die dann zu vielen Reklamationen führen wird.

Was ein Booster anrichten kann, da bin ich etwas überfragt, aber ich denke mal, die grundsätzliche Verkabelung ist dafür nicht vorgesehen und wenn nun einer ohne ausreichend Wissen da nur so ein Teil einbaut, ohne vom Fachmann die Verkabelung prüfen zu lassen, dann kann da zu viel schief gehen.



Gruß
Roger

joekel am 24 Nov 2019 10:32:05

Hallo ! Was schreibst du Seltsames ? Ob 12.x oder 13.x ist Schmarn , die Ladegeräte samt Solar kommen auf 14,4 Volt ....

ManfredK am 24 Nov 2019 10:35:16

rogers hat geschrieben:Dafür sind einige Bauteile noch nicht ausgelegt, dazu gehören unter anderem viele Beleuchtungseinrichtungen im Wohnmobil und es kann durch die entstehende Überlastung bis zum Brand führen.
Roger


Hallo Roger, alle Kfz-Bauteile sind auf eine Nennspannung von 12V und eine Betriebsspannung von 14,4V (= Generatorspannung) ausgelegt.

Und ja es gibt z.B. TV-Geräte die eine Nenn- und Betriebsspannung von 12V besitzen und bei 14,4V streiken... aber die sind dann halt nicht für ein Kfz ausgelegt.

mv4 am 24 Nov 2019 10:43:48

Ich lese immer wieder das Wort "intelligente Generatoren" das ist falsch...die Lichtmaschine oder auch von mir aus der Generator kann und ist nicht intelligent...das ist die selbe wie sie schon millionenfach verbaut wurde. Was bei den neueren Fahrzeugen anders ist, ist die Motorsteuerung...dabei wird zb. unter anderem im Schubbetrieb mehr Leistung von der LIMA angefordert..einfach um Sprit zu sparen..

mafrige am 24 Nov 2019 10:53:17

rogers hat geschrieben:... Wenn der Hersteller noch tausende nicht stabilisierte LEDs abnehmen muss ...

Was ein Booster anrichten kann, da bin ich etwas überfragt ...

Gruß
Roger

Hallo Roger diese LED's verwende ich schon viele Jahre und die sind für 10 - 30 V ausgelegt.
Auch bei den TV steht doch drauf mit 12V Netzanschluß, so ein Teil ist preiswerter als ein 10 - 30 V abgesichertes Netzteil.

frankia800i am 24 Nov 2019 11:31:58

Guten Morgen,

Frankia z.B. bietet bei einigen seinen Modelle sogar Ladebooster und LiFePO - Batterien an.

Gruß

Stephan

7xy am 24 Nov 2019 12:07:35

Hallo Manfred,

herzlichen Dank für die Informationen. Dann bin ich froh ein 2019er Fiat mit "normaler" Lichtmaschine zu haben.

Meiner Meinung nach sollte ein Einbau von LiFePO unbedingt von einem fachlich versierten Betrieb gemacht werden. Das Thema Garantie ist zusätzlich in die Überlegung einzubeziehen.

Bei unserem Eura Mobil hat die 80 Ah Batterie bisher ausgereicht. Da wir aber auch im Winter unterwegs sind wird sich die nächsten Wochen zeigen, ob das so bleibt. Wir haben keine großen Verbraucher im Mobil, aber im Winter läuft die Heizung und man hält sich mehr drin als draußen auf. Danach werden wir sehen ob und wie viel mehr an Bordstrom benötigt wird. Dann wird entschieden, ob wir einen zusätzlichen 80 Ah Gel Akku beim Eura-Händler oder ein LiFePO bei einem Fachbetrieb eingebaut wird. In diesem Winter können wir auch auf Stell- und Campingplätzen mit Landstrom stehen.

DonCarlos1962 am 24 Nov 2019 12:13:39

Der Themenstarter schrieb eigentlich ja nichts über Lithium-Akkus, sondern nur über den Booster.

Aber ich habe für meine serienmäßige AGM-Batterie, trotz Euro6 Auto, keinen Booster gebraucht.

Die drei Batterien (2x70Ah Starterbatterie) und die 95Ah Aufbaubatterie funktionieren gut zusammen. Ausreichende Fahrzeit vorausgesetzt, wird die Aufbaubatterie immer voll. Einen Booster ist dafür nicht notwendig.

Erst mit Einsatz der Lithiumakkus wurde der Booster notwendig, weil die Ladeschlußspannung des Lithiumakkus höher liegt, als die der AGM Batterie. So sagte man mir.
Darum wurde der Lithiumakku nur noch zum Teil geladen.

Wurde dieser Akku aber, durch Land- oder Solarstrom, dann doch mal voll geladen, dann hat sich der Kühlschrank auf der Fahrt, wohl wegen dem Spannungsunterschied, zuerst beim Aufbauakku bedient und nicht bei der Lima. Das kostete uns dann, pro gefahrene Stunde, etwa 10-12 Ah aus dem Lithiumakku.

Dafür brauchten wir dann den Booster. Damit funktioniert die Geschichte dann wieder so wie sie soll.

Einzig, bei der bei uns verbauten Schaltung, wird am Anzeigepaneel die Spannung der Aufbaubatterie immer mit
0,0 Volt angegeben, was nervt, weil es mit einem Warnton verbunden ist.

Fazit: Wer mit der Leistung und dem Gewicht der AGM hinkommt, kann im wohl Regelfall auf einen Booster verzichten, oder habe ich einen Denkfehler?
So gesehen, kann man die Handlungsweise der Hersteller auch verstehen. Never change a running system.

LG Carsten

andwein am 24 Nov 2019 13:27:52

rogers hat geschrieben:.....Was viele Mobilisten bei dem Umbau auf LiFePO4 vergessen, die Grundspannung von 12,x wird im Fahrzeug dauerhaft auf > 13,x Volt erhöht. Dafür sind einige Bauteile noch nicht ausgelegt. Roger

Nur zur Info an alle: Es gibt dafür eine Norm ISO 7637. Erlaubt sind danach:
1. Bordspannung (Motor ist aus oder Motor läuft): 10 - 15 V
2. Bordspannung (Motor anlassen): 7 V (10 s)
3. Verpolung der Schaltung: -15 V (dauerhaft)
4. Relais fällt ab: -100 V bis +100 V (2 ms)
5. „Load dump“ (Unterbrechung der Batterieleitung während Generator läuft)
bei Fahrzeugen ohne Zentralschutz: 87 V (400 ms)
bei Fahrzeugen mit Zentralschutz: 42 V (400 ms)
6. „Jump start“ (Fremdstart von LKW mit 24V (60 s)
Ist immer recht interessant was man beim Stöbern im Web so findet
Gruß Andreas

7xy am 24 Nov 2019 15:48:45

andwein hat geschrieben:Es gibt dafür eine Norm ISO 7637. Ist immer recht interessant was man beim Stöbern im Web so findet
Gruß Andreas


Hallo Andreas,

vielen Dank für die Information. Hast Du dazu eine Quelle / Link wo man das ohne Beuth Verlag findet. Das würde mich sehr interessieren.

andwein am 24 Nov 2019 17:09:58

7xy hat geschrieben:Hallo Andreas, vielen Dank für die Information. Hast Du dazu eine Quelle / Link wo man das ohne Beuth Verlag findet. Das würde mich sehr interessieren.

Nein, nicht mehr. Habe ich mir mühevoll zusammengesucht aus verschiedenen Lichtmaschinen Artikeln
Sorry, Andreas

Horus am 25 Nov 2019 10:20:01

Also eura alte Technik verbaut und
ist nicht Eura nicht an moderne Techik Intreziert !?!?!

DonCarlos1962 am 25 Nov 2019 11:40:00

Nein, EURA hat keine alte Technik verbaut!

EURA baut die derzeit übliche Technik ein, wie (fast) alle anderen Hersteller auch.

Wir befinden uns derzeit in der Umbruchphase. Der Wunsch des Kunden geht meist aus zwei Gründen in Richtung Lithium-Batterie:

Entweder, weil er Gewicht einsparen möchte. (Insbesondere bei 3,5 Tonner, die immer knapp bemessen sind.)
Oder, weil der Strombedarf mit Bleibatterien kaum noch zu decken ist.

Bei uns ist es auch eine Mischung aus beiden Zuständen.

Die Zubehörlieferanten haben den Trend schon seit Jahren im Blick und entsprechende Geräte zum sicheren Betrieb von Lithiumakkus im Sortiment.

Leider haben aber die Wohnmobilhersteller noch nicht auf die Wünsche der Kundschaft reagiert. Sie bieten, mit ganz wenigen Ausnahmen, noch keine "Deluxe"-Lösung gegen Aufpreis an.
Das wird wohl in der Zukunft anders. Aber eben nur zögerlich.
Die Gründe dafür sind und nicht aus erster Hand bekannt. Ob der Wunsch noch nicht an die Konzerne durchgedrungen ist, oder die Umrüstung in der Kalkulation zu teuer kommt, wir wissen es nicht.

So ist derzeit der alte AGM-Akku noch der Stand der Technik in Wohnmobilen von heute. Leider.

LG Carsten

andwein am 25 Nov 2019 16:30:40

DonCarlos1962 hat geschrieben:....So ist derzeit der alte AGM-Akku noch der Stand der Technik in Wohnmobilen von heute. Leider.
LG Carsten

Bei der ganzen "Ausrüstungs/ welche Batterie Diskusion sollte man eines nicht vergessen:
Die Bleibatterie wird seit ca. 120 Jahren produziert und eingesetzt. Mit wartungsfrei, Gel und AGM wurden Verbesserungen erziehlt.
Aber der wirklich springende Punkt ist: Die Technologie ist einfach, bewährt und von jedermann (auch von Nichtelektronikern) reparierbar. Der Erfahrungshorizont in Fertigung und Einsatz geht über 120 Jahre. Die Batterien sind recyclebar gebaut,( keine unauflöslichen Materialmischungen), die Recycletechnik ist vorhanden.
Die Lithiumtechnik ist ca. 10 Jahre im Consumerbereich angekommen, Aussagen über Zyklen, Lebensdauer etc. sind Hochrechnungen, ähnlich wie die Wettervorhersage. Es gibt im Augenblick keine Recyclelösung welche von der GroßIndustrie von der EU gefordert werden.
Das ist keine Meinungsmache, das sind einfach ein paar nachprüfbare Fakten, die halt so manchen dazu veranlassen noch ein wenig zu warten.
Nicht umsonst wird zurecht manchen Beitragserstellern hier "Pionierarbeit" nachgesagt. Aber Zwischenergebnisse von Pionierarbeiten sind halt einfach noch keine Massenprodukte.
Aber das ist meine Meinung, Gruß Andreas

surfoldie11 am 25 Nov 2019 17:03:11

So isses, auf den Punkt gebracht.
Fachleute halten sich eben zurück weil diese die womöglichen "Neuen Probleme" erkennen, Gefahren incl.
Zudem der Kostenfaktor, die mangelhafte Einsetzbarkeit bei Kälte der LiFxxxyyy - Dinger. Hinzu kommt eben auch das Gefühl für Entwickler Testobjekt zu sein.
Gefasel man muss voran schauen, was riskieren usw ist überflüssig. Erst wenn industriell gefertigte Systeme ihre Zuverlässigkeit bewiesen haben über lange Zeit werden diese ins Womo als Standard einziehen.
Diejenigen die aus dem Bereich Kunst und Geschichte kommen meinen oft, es müsste doch heute blablabla möglich sein.
Sind immer diejenigen, die von der wirklichen Technik unbeleckt sind, also Typ Verkäufer, Lehrer usw.
Wenn ich dann schon höre: Mir hat da einer gesagt xxxxxxxxxxxx so isses. So wie auch hier im Forum.
Kopfschüttelnde Grüße

DonCarlos1962 am 25 Nov 2019 18:55:19

Lieber Paul,

Lithiumakkus, wenn auch etwas anderer Bauart, werden zu vielen Millionen in Handys, Tablets, Labtops und Werkzeugen wie Akku-Bohrschraubern, Handkreissägen, Leuchten und tausend anderen Geräten verbaut.
Auch Elektroautos fahren mit dieser, wenn auch nicht 100% identischen Art von Batterietechnik. Manche schon seit vielen Jahren. Mit Bleiakkus würde heute nicht ein Elektroauto auf der Straße fahren!

Die heute angebotenen Lithiumakkus werden ja nicht im Hinterhaus von unterbezahlten, ahnungslosen und bildungsfremden Mitarbeitern zusammengebastelt, sondern auch schon im industrieellem Rahmen produziert.
Und die wenigsten Wohnmobilisten müssen einen Akku bei unter 0° Grad laden.

Aber, dass ist hier auch gar nicht das Thema! Es geht allein um die Notwendigkeit für einen Booster. Und der ist bei einer AGM-Batterie im Regelfall, bei ausreichend großen Etappen von Stellplatz zu Stellplatz, oder genügend Landstrom, im Regelfall überflüssig.

LG Carsten

WomoToureu am 25 Nov 2019 22:27:03

DonCarlos1962 hat geschrieben: Es geht allein um die Notwendigkeit für einen Booster. Und der ist bei einer AGM-Batterie im Regelfall, bei ausreichend großen Etappen von Stellplatz zu Stellplatz, oder genügend Landstrom, im Regelfall überflüssig.


So sehe ich das ebenfalls und möchte gern an die Problematik der Litiumakkus erinnern. So brannten bereits mehrere Tesla Fahrzeuge nicht nur völlig aus, sondern standen zum Teil nur wenige Sekunden nach einer Selbstentzündung in einem Feuerball. ( Siehe auch Link: --> Link )

Ich galube nicht, dass ein Wohnmobilhersteller Schlagzeilen wie "Litiumakku des Wohnmobil explodierte in einem Feuerball, vierköpfige junge Familie verbrannte in Sekunden.." haben möchte. Dann kommt noch ein fiktiver Ladebooster dazu der zwischen verschiendenen Fahrzeugtechniken und den in Einzelfällen explodierenden Litiumakku geschaltet werden soll.

Als Handwerks- und Industriemeister der Elektrotechnik würde ich dies auch nicht "freigeben", könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Auch ich verlasse mich permanent an höchste Sicherheitsforderungen im Flugzeug, während einer Operation, aber auch im Strassenverkehr usw.

Wenn ein Litium Kleinakku Feuer fängt ist alles in der Regel beherschbar, wenn in der Nacht ein Litiumakku mit hohem Energieinhalt im Wohnmobil "explodiert" muss ich davon ausgehen, dass dies unbeherschbar ist und Menschenleben kosten kann.

Das ist nun meine fachliche Meinung dazu und ich stütze die Beiträge die deutlich machen, dass im Bereich Wohnmobil vom Nutzer selbst eine Vielzahl von Zusatzgeräten installiert und betrieben werden. Die Solaranlage, ein Notstromagggregat vieleicht auch noch usw. neben den allseits beliebten "Ladebooster" natürlich. Wenn es dann schiefgeht steht der Name des Herstellers ganz oben ...

gastino am 25 Nov 2019 22:45:53

DonCarlos1962 hat geschrieben:Aber, dass ist hier auch gar nicht das Thema! Es geht allein um die Notwendigkeit für einen Booster. Und der ist bei einer AGM-Batterie im Regelfall, bei ausreichend großen Etappen von Stellplatz zu Stellplatz, oder genügend Landstrom, im Regelfall überflüssig.


Oder übersetzt: Wenn man nicht auf eine effektive Ladung während der Fahrt angewiesen ist, braucht man keinen Booster. ;)

rkopka am 25 Nov 2019 23:32:07

WomoToureu hat geschrieben:So sehe ich das ebenfalls und möchte gern an die Problematik der Litiumakkus erinnern. So brannten bereits mehrere Tesla Fahrzeuge nicht nur völlig aus, sondern standen zum Teil nur wenige Sekunden nach einer Selbstentzündung in einem Feuerball.

Dann sollte man aber auch dran denken, daß schon vor den Lithiumakkus immer wieder Womos abgebrannt sind und das auch heute noch tun. Durch ganz normale Kurzschlüsse, Gasfehler oder den Motor. Es werden zumindest immer wieder Statistiken angeführt, nachdem bei E-Autos z.B. nicht mehr Brände geschehen als bei V-Autos. Außerdem hat man im Womo wesentlich weniger Akkukapazität als in einem Tesla.

RK

egocogito am 25 Nov 2019 23:56:40

WomoToureu hat geschrieben:
So sehe ich das ebenfalls und möchte gern an die Problematik der Litiumakkus erinnern. So brannten bereits mehrere Tesla Fahrzeuge nicht nur völlig aus, sondern standen zum Teil nur wenige Sekunden nach einer Selbstentzündung in einem Feuerball.


Tesla hat 18650 Zellen, die mit dem herkömmlichen LiFePO4 jetzt einmal nicht so viel gemeinsam haben.

WomoToureu hat geschrieben:Ich galube nicht, dass ein Wohnmobilhersteller Schlagzeilen wie "Litiumakku des Wohnmobil explodierte in einem Feuerball, vierköpfige junge Familie verbrannte in Sekunden.."


Hast du schon gesehen, was passiert, wenn ein LiFePO4 kurzgeschlossen wird?

WomoToureu hat geschrieben:Als Handwerks- und Industriemeister der Elektrotechnik würde ich dies auch nicht "freigeben", könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Auch ich verlasse mich permanent an höchste Sicherheitsforderungen im Flugzeug, während einer Operation, aber auch im Strassenverkehr usw.


Echt jetzt?

WomoToureu hat geschrieben:Wenn ein Litium Kleinakku Feuer fängt ist alles in der Regel beherschbar, wenn in der Nacht ein Litiumakku mit hohem Energieinhalt im Wohnmobil "explodiert" muss ich davon ausgehen, dass dies unbeherschbar ist und Menschenleben kosten kann.


Wie fängt ein LiFePO4 Feuer bzw. wann explodiert er von jetzt auf gleich? Kann es sein, dass da ein bisschen etwas vermengt wird?

WomoToureu hat geschrieben:Das ist nun meine fachliche Meinung dazu und ich stütze die Beiträge die deutlich machen, dass im Bereich Wohnmobil vom Nutzer selbst eine Vielzahl von Zusatzgeräten installiert und betrieben werden. Die Solaranlage, ……….beliebten "Ladebooster" natürlich. Wenn es dann schiefgeht steht der Name des Herstellers ganz oben ...


Das ist natürlich keine Frage, dass Garantie, Gewährleistung und Schadenersatz immer hinterfragt werden, sobald es Veränderungen durch den Eigner gibt, da muss aber jetzt nicht Angst und Schrecken verbreitet werden, vor allem nicht, wie es von deiner Seite kommt.

DonCarlos1962 am 26 Nov 2019 00:05:29

Ich lese hier im Forum ja schon eine geraume Zeit mit. Dabei habe ich den Eindruck, dass es doch schon einige Lithiumakkus in Wohnmobilen gibt.
Ist euch von irgend einer Seite bekannt geworden, dass nachweislich ein Akku explodiert oder abgebrannt ist?
(Ich meine jetzt nur Ereignisse, die sich ausschließlich auf den Akku beziehen, nicht auf Kurzschlüsse, die auch mit Bleibatterien hätten passieren können.)
Bei wem ist tatsächlich einmal ein Handy- oder Werkzeugakku im täglichen Betrieb in Flammen aufgegangen?
Vielleicht gab es einmal Zeitungsberichte, aber persönlich ist mir aus dem Bekannten- und Freundeskreis kein einziger Fall bekannt geworden und fast jeder hat täglich mit solchen Geräten, meist 24 Stunden am Tag, zu tun.

In einem Punkt gebe ich WomoToureu (Ein richtiger Name wäre mir lieber :ja: ) aber Recht:

Mit diesen Akkus und den Boostern sollte man nicht leichtfertig herumexperimentieren. Wer sich nicht auskennt, sollte sich an die Profis, auch die aus diesem Forum, wenden. Dann kann man zumindest sicher sein, dass die Verdrahtung, Kabelquerschnitte, Absicherungen und Parameter stimmen. Diese Leute haben schon ein paar Jahre Erfahrung und können, trotzdem sie viele Anlagen verbaut haben, ruhig schlafen. Auch im WoMo mit Lithiumakku an Bord.

LG Carsten

P.S.: Bis zum heutigen Tage wurden rund eine Millionen Tesla hersgestellt. Wieviele sind abgebrannt und warum? --> Link
Bitte nicht falsch verstehen, jeder Unfall ist schlimm, aber er muß im Kontext gesehen werden und wie schon beschrieben, werden hier andere Zellen verbaut!

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen an dem wir zum Thema zurückkehren, oder den Faden ruhen lassen sollten?

rkopka am 26 Nov 2019 00:21:06

DonCarlos1962 hat geschrieben:Bei wem ist tatsächlich einmal ein Handy- oder Werkzeugakku im täglichen Betrieb in Flammen aufgegangen?
Vielleicht gab es einmal Zeitungsberichte, aber persönlich ist mir aus dem Bekannten- und Freundeskreis kein einziger Fall bekannt geworden und fast jeder hat täglich mit solchen Geräten, meist 24 Stunden am Tag, zu tun.

Bei solchen Geräten kenne ich auch nichts. Allerdings habe ich einige Handy und Laptopakkus (Li), die dick geworden sind.

Im Modellbau hört man hin und wieder von Akkus, die beim Laden abbrennen, meistens durch Fehler bei der Einstellung bzw. Vernachlässigen von Sicherheitsmaßnahmen (Balancer). Sehr sehr wenige, wo keine offensichtlichen Gründe zu erkennen sind. Ich hatte schon vorgeschädigte Akkus, die durch Belastung Gas und Dampf/Rauch abgegeben haben (kein Feuer). Und welche, die nach katastrophalen Abstürzen oder Fehlbedienung(Kurzschluß - nicht meine) gebrannt haben. Genauso hatten wir komplett zerknitterte und gefaltete Akkus nach einem 200km/h Crash, die keine Rauchzeichen abgegeben haben.
Wobei man klarstellen muß, daß die Lithiumpolymerakkus im Modellbau sehr viel empfindlicher sind und aus Gewichtsgründen meistens keinerlei Schutz haben, also nur 2 Lagen Plastikfolie drumherum und außerdem sehr viel höher belastet werden (wenn auch nur kurz). Es ist völlig normal einen 5Ah Akku mit 200A zu belasten.

RK

kenny66 am 26 Nov 2019 00:53:37

Hallo,
mich wundert, dass niemand auf das System von Hymer gestoßen ist. Die bauen doch mittlerweile Kombinationen von Lithium- und Bleiakkus in den neuen Wohnmobilen ein.

Auszug Hymer:
"Wie funktioniert das HYMER-Smart-Battery-System?

Die HY-Tec-Lithiumbatterie 135 (LiFePo4*) besteht aus 6 einzelnen LE300 Lithium-Extension-Battery-Modulen (LE300). Diese erweiterungsfähige Lösung erhöht die Kapazität und die Leistung der Bleibatterien und steigert gleichzeitig die Effizienz und die Lebensdauer des Gesamtsystems. Die Lithiumbatterien werden parallel zu den Bleibatterien angeschlossen. Dabei übernehmen die Lithiumbatterien die meisten Ladezyklen, während die Bleibatterien als Backup-Speicher fungieren.

*Lithium-Eisen-Phosphat-sichere und robuste Lithiumtechnologie"

Gruß Kenny

kenny66 am 26 Nov 2019 00:55:41


egocogito am 26 Nov 2019 01:03:02

Da haben sich viele daran gestoßen, vor allem am Preis. Soweit ich mich erinnern kann, nehmen die rund 3.000,-- €uro für dieses System und wie ich jetzt auf der Verlinkung erlesen konnte hat ein Teil 25,6Ah Kapazität, also rund 150Ah LiFePO4.....stolze Angelegenheit.

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