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Liontron 150 Untersitz an Schaudt EBL 119 1, 2


Rollator am 24 Nov 2019 11:39:47

Ich habe gestern die Liontron 150 Untersitz Batterie verbaut und wieder am Schaudt EBL 119 angeschlossen. Dabei ist mir dann etwas komisches aufgefallen:

Ich habe für die Batterieeinstellungen am Schaudt nur AGM oder Blei/Gel zur Verfügung und dort dann Blei/Gel eingestellt.

Lade ich nun mit Landstrom, dann kommen da bei 25% Batterieladung zuerst laut der BT App von Liontron ca. 18A Ladestrom rein. Mit der Zeit sank das dann auf ca 12A.

Starte ich den Motor, kommen 28A Ladestrom rein. Ein Booster von Votronic, der 12w12-30 liegt hier, kann aber noch zurück gegeben werden.

Verbaut scheinen 10² Kabel ab Werk Dethleffs zu sein. Die könnte ich problemlos crimpen. Daher würde ich nun ungern auf 16² umbauen, zumal ich nicht das halbe Auto auseinander reißen möchte. So wie ich das sehe, habe ich einen Euro 6 Wagen ohne intelligente LiMa. Ducato 2019.

Meine Fragen wären:

- Macht es Sinn, die am EBL eingespeisten Ströme aufzulösen und ein Ladegerät direkt an den Akku anzuschließen? Der 50A Booster wäre mir aber zu teuer, mehr als 30A werden es nicht werden und die bekomme ich ja bei der Fahrt übers EBL sowieso.

Solar ist momentan 110 WP verbaut, welche weiß ich nicht, war bereits drauf. Es sind 4x9 Felder (schwarz) als Zelle drauf und diese sind durch silberne Bahnen getrennt und haben an den Schnittpunkten um 45° verdrehte silberne Felder (vielleicht hilft ja diese Angabe etwas?). Unter dem Fahrersitz ist ein (offenbar) billig-Laderegler verbaut. Er trägt die Aufschrift Solarlines Regulator SR 120. Den würde ich gerne raus schmeißen. Als Ersatz ist dann ein victron Smartsolar MPPT 75/15 15A angedacht. Würde der reichen, wenn ich die vorhandene Platte, sofern nicht 36V gegen 2 jeweils 100-er oder 120-er mit 36V tauschen will? Ich würde dann, weil die eh auf der Beifahrerseite ins Fahrzeug eingeleitet sind den weiteren Zugang zum EBL kappen und direkt an die Batterie gehen wollen. Macht das Sinn?

Und kann ich dann einen Lader (nur für Landstrom Betrieb) zusätzlich zm EBL noch mit an die Batterie hängen? Ein CTEC MX 10 liegt hier noch rum.

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andwein am 24 Nov 2019 17:26:35

Rollator hat geschrieben:...Ich habe für die Batterieeinstellungen am Schaudt nur AGM oder Blei/Gel zur Verfügung und dort dann Blei/Gel eingestellt. Lade ich nun mit Landstrom, dann kommen da bei 25% Batterieladung zuerst laut der BT App von Liontron ca. 18A Ladestrom rein. Mit der Zeit sank das dann auf ca 12A.

Für die Landstromladung stimmt das: max 18A kann das EBL und liefert anscheinend auch. Mit zunehmender Ladung sinkt der Strom bis die Batt (AGM oder Gel, nicht Lithium) auf 80% SOC angestiegen ist. Dann wird für ca. 8h (Gel) oder 4h (AGM) auf Nachladung umgeschaltet. Nach der zeitgetakteten Nachladung fpolgt die Erhaltungsladung. Das nennt man dan I/Uo/U Kennlinienladung.
Für Lithium sollte man eigentlich entweder gleich mit Konstantspannung Uo laden oder mit CC/CV.
Der Booster liefert halt mehr wie das EBL, also 28A, aber ob er noch mehr liefern könnte hängt von vielen Faktoren ab:
1. Wie warm ist es der Lima-Wicklung
2. Wie groß ist die Belastung der Lima durch die Chassisverbraucher
3. Gibt es Ladebegrenzung im Booster
4. Wie lang und stark sind die Kabel von Startbatt zu Booster
5. Wie lang und stark sind die Kabel von Booster zu Aufbaubatt

Während der Fahrt bekommst du vom EBL nichts, ist wahrscheinlich eine Begriffsunklarheit. Das EBL ist ein 230V Lader.
und du kannst einen weiteren 230V Lader an die Batterie hängen. Aber pass auf dass der Schei... CTEC MX10 nicht in die Recond Phase geht sonst löst vermutlich Lithium OVP aus.
Gruß Andreas

Rollator am 25 Nov 2019 08:44:29

Danke erst mal für Deine Ausführungen und Erklärungen.

Nur zur Richtigstellung: Der Booster ist noch nicht verbaut. Da ich nun mehrfach davon gelesen habe, dass der Booster auch als Begrenzer dient, weil er teilweise enorm hohe Ladeströme bei ziemlich leerer LiFePo4 auf seinen maximalen Wert drosselt, war ich mir nun unsicher, warum dann nur 28A Ladung über die laufende LiMa kamen. Ich wollte eben durch den Booster die bei youtube kursierenden Spitzen von bis zu über 80A verhindern. Ansonsten brauche ich den Booster nicht und schicke ihn retour und nehme das Geld als Grundstock für einen Wechselrichter, der als Nächstes auf dem Programm steht.

Was die Ladung unter Landstrom an geht, suche ich mir wohl besser ein richtiges Ladegerät, welches auch für die Batteriesorte ausgelegt ist. Gibt es da unter den Experten eine halbwegs bezahlbare Empfehlung dazu?

RG Regalbau am 25 Nov 2019 09:09:37

Hallo,
ich benutze, wenn ich mal brauche, dieses Ladegerät für meine Lifepo´s.
--> Link
Aber meist Lade ich über Solar und Lima.

Stocki333 am 25 Nov 2019 10:08:41

Starte ich den Motor, kommen 28A Ladestrom rein.

Das passt. kannst du lassen.
Zusätzliches Ladegerät warum... ?
Eine Leere lithium wird in einer Nacht an Ladestrom aufgeladen. Macht nur Sinn wenn:
Kompressorkühlschrank
Dieselstandheizung.
Oder du aus anderen Gründen Über Nacht grossen Strombedarf hast.
Sonst das Geld in den Ausbau der Solaranlage stecken. Das löst in der Regel deine Stromprobleme.
Franz

egocogito am 25 Nov 2019 11:58:20

Das Geld für ein neues Landladegerät, weil das alte nur 18A liefert, ist rausgeschmissen. Erweitere, so wie empfohlen, deine Solaranlage. Die meisten LI-Benutzer benötigen, wenn überhaupt, kaum Landstrom.

Rollator am 25 Nov 2019 13:28:58

andwein hat geschrieben:Aber pass auf dass der Schei... CTEC MX10 nicht in die Recond Phase geht sonst löst vermutlich Lithium OVP aus.



OK, dann bleibt das Gerät daheim.

Allen Anderen auch danke.

Unser Stromverbrauch dürfte eher gering, respektive zeitlich begrenzt nur in Spitzen hoch ausfallen. Daher zwar ein großer Wechselrichter (geplant ist einer mit 1500/3000W reiner Sinus), mit dem wir auch eine 1200 W Kaffeemaschine betreiben können, aber ansonsten und nicht parallel dazu mal einen Reisefön und zwei Ladestationen von Anker mit mehreren USB Ladeanschlüssen. Wobei wir überlegen, nicht noch einen günstigen Kleinen zusätzlich anzuschaffen für den Zigarettenanzünder. Wir haben ein kleines Media Gerät, das muss mit einem Netzteil 50W geladen und im Dauerbetrieb auch versorgt werden.

Eine Verständnisfrage noch: Der EBL hat die Batterie geladen, bis sie 100% angezeigt hat. Offenbar macht das BMS also nicht vorher zu. Ist das jetzt ein Problem?

Bodimobil am 25 Nov 2019 13:29:19

Ein Landstrom Ladegerät mit Einstellung für Li Batterien benötigt man eigentlich nur, wenn man unbeaufsichtigt das Ladegerät ständig dran lassen will.
Die meisten benötigen Landstrom äusserst selten, und wenn doch, dann weil die Batterie fasst leer ist. In diesen Fällen reicht es aber meist wenn man bis 80-90% SOC lädt und dann den Lader wieder abmacht. Und das geht mit jedem Blei Lader.
Und den Blei-Lader erst eine Stunde nach der Volladung abmachen sollte den meisten Li Batterien auch nicht schaden.
Man muss bei Li-Batterien sicher einiges beachten. Aber was das richtige Laden (Ladekurven, Ladephasen) betrifft sind sie nicht solche Mimosen wie so manche Bleibatterie Sorten.

Gruß Andreas

Rollator am 25 Nov 2019 13:41:51

Bodimobil hat geschrieben:Ein Landstrom Ladegerät mit Einstellung für Li Batterien benötigt man eigentlich nur, wenn man unbeaufsichtigt das Ladegerät ständig dran lassen will.


Hmm, dann hab ich wohl ein Problem. Das WoMo kommt in zwei Wochen in einen Hallenplatz mit Stromanschluss. Da wollen wir dann im Grunde den Kühlschrank durchlaufen lassen, weil es dann jeden Freitag gleich nach der Arbeit los gehen soll. Wir frieren oft und gern Mahlzeiten ein und wollen dann quasi immer 1 - 2 Stck. im Gefrierfach bereit liegen haben. Weiterhin soll auch Butter und ein paar Aufbackbrötchen immer im Kühlschrank liegen, damit wir nicht jedes Mal vorher einkaufen müssen. Aber ich hab auch noch einen Nato Knochen hier liegen. Könnte ich damit nicht die Plus Leitung zur Batterie über die Woche trennen? Oder geht das auch über den Trennschalter am EBL und der Kühlschrank läuft trotzdem?

Bodimobil am 25 Nov 2019 13:56:21

Ich kenne dein EBL nicht.
Auf jeden Fall solltest du (wenn möglich) den Blei-Lader (im EBL) deaktivieren. Ich hoffe der Kühlschrank bekommt trotzdem die 230V.
Gruß Andreas

hmarburg am 25 Nov 2019 13:58:27

Rollator hat geschrieben:[...Aber ich hab auch noch einen Nato Knochen hier liegen. Könnte ich damit nicht die Plus Leitung zur Batterie über die Woche trennen? Oder geht das auch über den Trennschalter am EBL und der Kühlschrank läuft trotzdem?


Der Kühlschrank läuft mit 230V, wenn du an Landstrom hängst, die Ladeeinheit im EBL liefert 12V für die anderen Verbraucher.
Baue den Natoknochen zwischen Pluspol der Batterie und dem Sicherungsverteiler ein und schalte deine Batterie damit ab.
Somit hängt deine Batterie nicht mehr durchgängig an der Ladeeinheit aber du hast ein funktionierendes Bordnetz.

Gruß, Holger

Stocki333 am 25 Nov 2019 14:31:40

Der Kühlschrank läuft mit 230V, wenn du an Landstrom hängst, die Ladeeinheit im EBL liefert 12V für die anderen Verbraucher.

Hallo Holger.
Könnte sein das der Kühli die 12 Volt trotzdem braucht. für die Temperaturegelung, Elektronik, die ja auf die Bordversorgung angewiesen ist.
Einfach ausprobieren mit dem Abklemmen des Bordaccu. Wenns funktioniert. Passt der Knochen.
Franz

thomker am 25 Nov 2019 14:32:26

Bodimobil hat geschrieben:Ein Landstrom Ladegerät mit Einstellung für Li Batterien benötigt man eigentlich nur, wenn man unbeaufsichtigt das Ladegerät ständig dran lassen will.

Tach zusammen,

dem stimme ich uneingeschränkt zu.

Zum Dauerstrom an Li: Der Schaudt kennt nur AGM und Bleigel, dass heisst, der lädt auf Bleigel mit 14,4V für 16 Std. Das ist für eine Li zwar die korrekte Ladeschlussspannung, aber die Dauer ist zu lang. Daher würde ich die Batterie vollladen, und dann den 230V Stecker am EBL rausziehen. Alle anderen Funktionen außer Batterieladen bleiben erhalten. Auch der Kühli läuft auf 230 V weiter. Die 12V Verbraucher werden dann allerdings mit Batteriestrom versorgt falls eingeschaltet. Bei Nichtbenutzung und ausgeschaltetem Panel sollte das für eine Woche (oder auch 4) kein Problem darstellen.
Alternative wäre der Batterietrennschalter am EBL, dann ist die gesamte 12 V Versorgung aus und das ganze läßt sich auch nicht über das Panel wieder einschalten. Zitat BDA:

F Wohnraumbatterie vor und nach Stilllegung voll laden. (Fahrzeug bei
einer 80-Ah-Batterie mindestens 12 Stunden und bei einer 160-Ah-
Batterie mindestens 24 Stunden an das Netz anschließen).
Wenn das Reisemobil längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. Winterpause),
die Wohnraumbatterie vom 12-V-Bordnetz trennen.
 Die Wohnraumbatterie vor der Stilllegung vollständig laden.
 Hauptschalter an der Kontroll- und Schalttafel IT ... / LT ... ausschalten.
 Batterie-Trennschalter (siehe Abb. 4, Pos 12) in Stellung “Aus” bringen.
Folgende Anschlüsse werden von der Wohnraumbatterie getrennt:
-Alle 12-V-Verbraucher
-Frostschutzventil
-Kontroll- und Schalttafel
Die Wohnraumbatterie ist dann vor einer Tiefentladung geschützt. Dies gilt
nur, wenn die Batterie intakt ist. Hinweise des Batterieherstellers beachten.
-Wenn die Wohnraumbatterie mit dem Batterie-Trennschalter vom Elektroblock
getrennt wird, öffnet das Frostschutzventil der Kombiheizung.
Wasserverlust

Weitere Alternative: Natoknochen in Plusleitung.

Gruß
Thomas

thomker am 25 Nov 2019 14:33:37

Stocki333 hat geschrieben:Könnte sein das der Kühli die 12 Volt trotzdem braucht.


Stimmt, Versuch mach kluch...

egocogito am 25 Nov 2019 14:37:40

Normalerweise ist am EBL von Schaudt ein Netzstecker (links oder rechts oben). Wenn du den ziehst, ist das Ladegerät deaktiviert. Trotzdem müsstest du bei Landstrom eine 230V-Versorgung im Wohnmobil haben, somit könnte der Kühlschrank weiter betrieben werden. Wenn jedes Wochenende gefahren wird, würde ich nicht jede Woche den Aufbau-Akku vom Netz nehmen.

Edit: Das mit dem Stecker wurde schon erwähnt.

Bodimobil am 25 Nov 2019 14:47:49

egocogito hat geschrieben:Normalerweise ist am EBL von Schaudt ein Netzstecker (links oder rechts oben). Wenn du den ziehst, ist das Ladegerät deaktiviert.

Ich habe ein getrenntes CBE Ladegerät das ich relativ einfach durch ziehen des Steckers deaktivieren kann. Wenn das bei deinem EBL genau so einfach ist wie egocogito geschrieben hat, dann würde ich diese Methode auf jeden Fall dem Abschalten der Batterie vorziehen. So bleibt das 12V Netz uneingeschränkt und ohne Unterbrechung bestehen.
Du musst da auch nicht ständig den Stecker rein und raus machen. Ich habe meinen vor 2 1/2 Jahren ausgesteckt und seit dem noch nicht wieder rein gesteckt :lol:

Gruß Andreas

egocogito am 25 Nov 2019 14:55:35

Bodimobil hat geschrieben:Du musst da auch nicht ständig den Stecker rein und raus machen. Ich habe meinen vor 2 1/2 Jahren ausgesteckt und seit dem noch nicht wieder rein gesteckt :lol:

Gruß Andreas


Genau so isses.

towi am 25 Nov 2019 18:54:52

Hey

Dieser "Kaltgerätestecker" versorgt den EBL 119 mit 230V


Stecker abziehen und isolieren/ abkleben
Bei Ladebedarf kann er wieder eingesteckt werden

Ströme die von der LiMa kommen einfach weiter kontrollieren mit BC, besonders wenn es kälter wird.
Booster als "Begrenzer" kannst du immer noch nachrüsten wenn du >40A kommst

Nur meine Meinung
Gruß
towi

Willibutz6 am 25 Nov 2019 21:07:13

So, nun mal eine ganz blöde Frage, wenn die Batterie aus 4 Zellen a 3,6v = 14,4 v besteht, und das Ladegerät 14,4v Spannung liefert fließt nach meinem Verständnis kein Strom mehr. Somit sollte es keine Rolle spielen wie lange die 14,4v anliegen. Problematischer ist doch dann die Erhaltungsladung mit 13,5v. Das entspricht einer Zellspannung von 3,37v, ist das nicht zuwenig?
Gruß Jörg

Stocki333 am 25 Nov 2019 21:38:04

Willibutz6 hat geschrieben:Problematischer ist doch dann die Erhaltungsladung mit 13,5v. Das entspricht einer Zellspannung von 3,37v, ist das nicht zuwenig?

Ist aber schon ein Gerücht. Wir reden hier von Lithium und nicht Blei.
Der Ladezustand ist egal bei Li- Accus. Ob der mit 90% oder 96% auf Erhaltungspg gehalten wird. Ist Egal.
Franz

egocogito am 25 Nov 2019 22:18:03

Willibutz6 hat geschrieben: Somit sollte es keine Rolle spielen wie lange die 14,4v anliegen.
Gruß Jörg


Es tut dem LiFePO4 nicht gut, extrem lange auf 14,4V gehalten zu werden, es ist sogar besser, ihn mit etwa 80% bei Laune zu halten - da ist man noch weit weg von den 14,4V. Hie und da mit der Ladeendspannung balancieren ist aber schon erforderlich.

Die Dauerleerlaufspannung liegt um die 13,3V über einen sehr weiten SOC-Bereich, von daher ist es auch schwer, die Kapazität über die Ruhespannung festzustellen, wobei, einige haben eine Glaskugel mit, die können das.

Stocki333 am 26 Nov 2019 08:26:27

Die Dauerleerlaufspannung liegt um die 13,3V über einen sehr weiten SOC-Bereich, von daher ist es auch schwer, die Kapazität über die Ruhespannung festzustellen, wobei, einige haben eine Glaskugel mit, die können das.

Genau so ist es. Die Leerlaufspannung unterliegt auch der Temperatur. Und bei dem Grundrauschen eines Womo wird die Sache noch undurchsichtiger. Mit der Spannung aber auch mit dem BC.
Franz

andwein am 26 Nov 2019 13:23:51

Rollator hat geschrieben:.....Hmm, dann hab ich wohl ein Problem. Das WoMo kommt in zwei Wochen in einen Hallenplatz mit Stromanschluss. Da wollen wir dann im Grunde den Kühlschrank durchlaufen lassen,

Frag doch mal ganz vorsichtig deinen Hallenplatzvermieter ob dies erlaubt ist und die Versicherung dann bei einem event. Brand bezahlt. Scheunen und Hallenbrände mit Auslöser in der oft seltsamen 230V Verkabelung sind ja nicht so selten!
Nur ein Tipp, Gruß Andreas

Rollator am 26 Nov 2019 14:14:00

Es wurde die gesamte elektrische Anlage mit entsprechenden Domen an jedem Hallenträger von einer elektro Fachfirma, die auf Industrieverkabelungen spezialisiert ist eingebaut. Da mache ich mir wenig Sorgen. Aber danke für den Hinweis. :top:

An die übrigen auch danke.

Ich brauche also, wenn ich es richtig verstehe, nach dem Laden nur den Kaltgerätestecker ziehen und dann läuft abgesehen vom Ladegerät im Fahrzeugaufbau alles, wie gewohnt? Dann ist das Problem ja gelöst. Abgesehen vom Jahresurlaub wollen wir eh nur an den Wochenenden los und da werden wir erst mal beobachten, wie sich die Energielage dann darstellt. Ob dann überhaupt über die Woche geladen werden muss, warte ich mal ab. Sollte das Ziehen des Kaltgerätesteckers nix bringen, kommt halt ein Nato Knochen in die Leitung.

egocogito am 26 Nov 2019 16:08:03

Im Normalfall, ja. Du solltest dich aber trotzdem selbst davon überzeugen. An Landstrom gehen, Stecker am EBL ziehen und nachsehen, ob alles läuft.

Beachte aber, dass, wenn der Aufbau-Akku weiterhin am bordeigenen Netz hängt, ein gewisser Grundverbrauch da ist und der dir, wenn das Wohnmobil länger abgestellt ist, den Aufbau-Akku leersaugen kann. Auch darauf achten, dass keine unnötigen 12V-Verbraucher eingeschaltet sind.

Rollator am 02 Dez 2019 12:02:49

So, wir waren jetzt das WE das erste Mal auf kleiner Tour. Der Tip mit dem Kaltgerätestecker passt.

Der Kühlschrank lief an Landstrom störungsfrei weiter (230V) und alle 12V Verbraucher im Aufbau bedienten sich offenbar bei der Aufbaubatterie. Heizung (Truma Combi 6) lief problemlos, aber eben offenbar alles über die Aufbaubatterie. Geladen wurde die LiFePo also nicht mehr und alles lief. Ich komme sehr gut an den Stecker am EBL 119 ran und das wäre, sofern kein anderes Problem entsteht kein Anlass, da einen Nato Knochen für die Leitung zur Batterie nachzurüsten. Richtig?

Danke, dann habt Ihr mir gut geholfen.

Stocki333 am 02 Dez 2019 13:26:32

Wir sagen auch Danke für das Feedback.
Franz

towi am 02 Dez 2019 16:29:24

Rollator hat geschrieben:...
Richtig?

Danke, dann habt Ihr mir gut geholfen.


Ja, nicht notwendig.
Gerne :-)

Gruß
towi

Rollator am 03 Dez 2019 15:13:54

So, da es ja wie bei allen Hobbys immer weiter geht :lol: kommt dann folgender Gedanke auf:

Angedacht ist nun ein Wechselrichter 4 in 1 und zwar der :

ECTIVE 2000W 12V zu 230V SSI-Serie Reiner Sinus Wechselrichter mit Ladegerät MPPT-Solarladeregler und NVS

--> Link

Da ich beim basteln bereits gesehen habe, dass ein nicht mppt Regler verbaut ist und für das nächste Jahr der Ausbau der Solaranlage geplant ist, würde der mir einige Probleme gleichzeitig lösen.

- Der WR hat eine entsprechende Einstellung für unsere Batterie, diese Problematik wäre also auch keine mehr.
- Ich brauche keinen MPPT Solarregler anschaffen
- Ich könnte eine Leitung 230V zum Küchenblock führen, um dort eine Steckdose zu setzen, die einzige, die mit 230V bedient werden soll. Diese ist für Kaffeemaschine (1200W) ODER Mini Backofen (1100W) ODER bei Bedarf für Fön (Wattzahl wird noch festgelegt, aber wenn möglich maximal 1500W) gedacht, da die Kühlschrankfront eh verspiegelt ist, muss ich da nicht mit den Leitungen ins Bad. Also immer nur ein Verbraucher.

Gleichzeitig will ich am 230V Landstrom Eingang einen FI setzen und trotzdem einen Weiteren nach dem Ausgang am WR, sollte mal jemand auf die Idee kommen, doch eine Mehrfachdose daran zu hängen.

Kabel zwischen Batterie und WR würde ich zwei 70² von je 80 cm Länge vorkonfektionieren lassen, bei der Plus Leitung eine 200A Sicherung dazwischen.

Gibt es bis zu dem Punkt Einwände der Experten? :roll:

Stocki333 am 03 Dez 2019 15:57:45

Hast du Lust auf mehr bekommen. :mrgreen:
Beim integrierten Solarregler ist halt mit 3x100 Watt Schluß.Kann 20 A.
Wie sieht es eigentlich mit dem Ruhestrom bei so einem 4in1 Gerät aus. Bei anderen Herstellern gab es ja schon Überraschung in diesem Punkt. allerdings eine geringere Leistungsklasse.
Wenn ich die Wahl hätte. Den Solarregler immer extern. WR mit Netzfreischaltung. Und mit FB. Hängt bei mir über der Tür. so sehe ich immer ob der Ausgeschaltet wurde. Ein Gimmik das ich nicht mehr vermissen will.
Ich habe den Extive 2500 Watt jetzt 4 jahre in Gebrauch. Nur WR. Keine Klagen. Und läuft viel, da er die Unterflurklima im Fahrbetrieb versorgt.
Gruß Franz

Rollator am 03 Dez 2019 17:16:31

An Solar sollen maximal 2x 150 drauf, respektive zu der 110 eine 150-er dazu, sofern es kompatibel ist.

Die Fernbedienung hatte ich in der Aufzählung vergessen.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt haben wir auch noch einen kleinen mit 300 Watt, der soll eigentlich die meiste Zeit unsere Ladegeräte USB füttern und den Beamer bedienen, sonst alles mit 12V.

Also im Grunde nur zum Frühstück.

Wichtig ist mir eben, dass ich ein kompatibles Ladegerät gleich dabei habe.

Stocki333 am 03 Dez 2019 17:31:25

Also bei deinem Accu spricht eigentlich nichts dagegen. Und Fällt dasGerät aus, schrängt es die <Funktion des Womo fast nicht ein.
Sind diese Funktionen fast alle doppelt vorhanden, spricht eigendlich nichts dagegen. Ich stelle mir einfach immer die Frage. Brauch ich das eigendlich alles. So mußt du auch eine Entscheidung treffen. Nach diesem Gesichtspunkten. Und der Preis ist natürlich verlockend, gegenüber Einzellkomponenten.
Gruß Franz

Rollator am 03 Dez 2019 17:50:25

A propos Einschränkungen, derzeit hängt ja die Batterie an der standartmäßigen Infrastruktur des Fahrezuges.

Bedeutet, da kommt ja ein dickes Kabel von der Starterbatterie, mit dem ja während der Fahrt geladen wird. Außerdem sind noch zwei dünnere Anschlüsse dran, einer mit 2 A abgesichert, einer mit 10A. Müsste mal schauen, welche das sind. Das muss ja meinem VErständnis nach dran bleiben, oder gibt es da no-gos, welche von der normalen Bordelektrik keineswegs da dran dürfen?

schnecke0815 am 03 Dez 2019 18:08:07

Moin,

wie Franz schon bemerkte würde ich persönlich immer den Solarregler und den Wechselrichter getrennt installieren.
Fällt eine Funktion aus kaufst du komplett neu, bei getrennten Geräten nur das defekte.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir folgendes empfehlen:

Wechselrichter mit reinem Sinus und Fernbedienung (seit mehreren Jahren in Betrieb und schafft sogar die Aufbauklima) --> Link

Victron Solarregler MPPT --> Link

...mit Bluetooth --> Link

Wenn du dann noch etwas ganz Feines möchtest installierst du eine Netzvorrangschaltung und alle Steckdosen
haben 230V sowohl bei Land- als auch bei Wechselrichterstrom --> Link

Die ganze Sache kostet ca. € 150 mehr als der von dir favorisierte Wechselrichter bietet aber aus meiner Praxiserfahrung mehrere Vorteile:

1. Sollte ein Gerät ausfallen günstigerer und einfacherer Austausch des defekten Gerätes
2. Die komplette Versorgung 230V ist wie bei Landstrom, kein Umstecken erforderlich
3. Wechselrichter mit Fernbedienung, wenn nicht benötigt einfaches Ausschalten
4. Der 2. Wechselrichter kann entfallen
5. Solarregler mit Bluetooth-Überwachung
6. Du könntest bei Bedarf noch weiter aufrüsten, sowohl auf der Solar- als auch auf der Verbrauchsseite

Rollator am 05 Dez 2019 10:38:00

Danke für die Ratschläge. Im Moment allerdings tendiere ich immer noch zu einem Gerät, da ich mir ehrlich gesagt eine komplexe Installation mit Einzelkomponenten mit meinen bescheidenen Kenntnissen nicht zutraue.

Zwischendurch noch eine kurze Frage. Ich bin gestern am Fahrzeug gewesen und habe mal zwischendurch bei abgeschaltetem 12V Hauptschalter am EIngang des Aufbaus geschaut, wie es der Batterie so geht. Ist es normal, dass diese so mit 13,7 V vor sich hin schlummert? Ladezustand ist 99%, ein Input gäbe es höchstens über das Solarmodul, wobei das bei der derzeitigen Witterung eher gegen 0 gehen dürfte. Ich grübel jetzt über diese 13,7V im Ruhezustand bei Voll geladener Batterie. Ist das nicht zuwenig? :oops:

hmarburg am 05 Dez 2019 10:46:33

Hallo Rollator,

laut technischen Daten ist die Nennspannung des Akkus 12,8V, der Arbeitsspannungsbereich leigt bei 11,0..14,6V.

Meine Liontron 150 hat im vollgeladenem Ruhezustand auch so ca. 13,3...13,7V. Müsste heute Abend mal messen gehen, wenn ich am Womo bin.

Gruß, Holger

rumtreiberalbertingrid am 05 Dez 2019 11:08:07

Hallo zusammen,
hier eine interessante Seite --> Link wie eine Liontron Battrie von innen aussieht.

Gruß Albert

hmarburg am 05 Dez 2019 11:23:12

rumtreiberalbertingrid hat geschrieben:Hallo zusammen,
hier eine interessante Seite --> Link wie eine Liontron Battrie von innen aussieht.

Gruß Albert


Und die schauen wirklich so aus, das habe ich mir in Düsseldorf auf der Messse angesehen. Laut dem Techniker von Liontron können sie einzelne Zellen bzw. Zellenverbünde im Falle eines Defekts austauschen. Das war für mich ein Kaufargument.

Gruß, Holger

Rollator am 05 Dez 2019 13:16:17

hmarburg hat geschrieben:Und die schauen wirklich so aus, das habe ich mir in Düsseldorf auf der Messse angesehen. Laut dem Techniker von Liontron können sie einzelne Zellen bzw. Zellenverbünde im Falle eines Defekts austauschen. Das war für mich ein Kaufargument.


Das wurde mir auch beim Abholen so bestätigt. Und da Bosswerk nur wenige km entfernt ist für mich, habe ich dann lieber "regional gekauft", wie man es so schön sagt. :D

Also ich habe da noch Screenshots von Beginn an.

Gekauft habe ich sie mit 23% Ladung, 13V und einem Zyklus auf dem Tacho.

Dann geladen über Landstrom, zwischendurch gefahren, da wurde mir bei laufendem Motor 13,2V und 18,1A Ladestrom angezeigt. Die Daten beim Laden mit Landstrom habe ich ja oben schon zum Teil genannt.

Am Ende dann zeigte sie mir ein rotes OV an (ich hoffe, das bedeutet nur, sie ist voll? Hier wurde ja vor OVP gewarnt, ist das etwas anderes?), 13,8V und es wurden 0A geladen. Inzwischen steht das Fahrzeug seit Sonntag vor der Türe und wurde weder gestartet noch bewegt, es ist allerdings eine Solarzelle auf dem Dach.

Gestern dann 99%, 13,7V, das OV ist weg und immer noch 1 Zyklus.

schnecke0815 am 05 Dez 2019 13:35:55

--> Link

Dann

Dokumente
PDFBedienungsanleitung LIONTRON LX Smart BMS 12,8V

Seite 10 steht die Antwort auf deine Frage

hmarburg am 05 Dez 2019 13:37:26

Rollator hat geschrieben:...Am Ende dann zeigte sie mir ein rotes OV an ...


OV in der App-Anzeige bedeutet Over Voltage = Überspannung. Es scheint also so, das an der Liontron beim Laden mehr als 14,6V (mehr als Zellenspannung 3,75V) angelegen haben müssen.

rumtreiberalbertingrid am 05 Dez 2019 14:24:21

Hallo zusammen,
hier noch ein Grund warum ich diese Batterie gekauft habe, --> Link

Gruß Albert

Rollator am 05 Dez 2019 14:47:27

hmarburg hat geschrieben:
OV in der App-Anzeige bedeutet Over Voltage = Überspannung. Es scheint also so, das an der Liontron beim Laden mehr als 14,6V (mehr als Zellenspannung 3,75V) angelegen haben müssen.


Hmm, das bestätigt mich eigentlich nur darin, mir ein anderes Ladegerät zuzulegen und das nicht vom EBL Schaudt 119 erledigen zu lassen. Eingestellt ist es auf Blei/Gel, alternativ könnte ich nur AGM wählen.

Das von mir ins Auge gefasste 4-1 Gerät von Ective kann angeblich auch LiFePo4 Batterien, allerdings sehe ich da auf den Bildern keine Möglichkeit der Einstellung.

andwein am 05 Dez 2019 16:35:31

Rollator hat geschrieben:...Hmm, das bestätigt mich eigentlich nur darin, mir ein anderes Ladegerät zuzulegen und das nicht vom EBL Schaudt 119 erledigen zu lassen. Eingestellt ist es auf Blei/Gel, alternativ könnte ich nur AGM wählen.

1. Ich glaube nicht, dass das OVP vom 230V Ladegerät kommt.
2. Würdest du auf AGM umstellen ist die Ladeschlussspannung noch höher, der Gedanke geht also in die falsche Richtung
3. Ich habe nicht alle deine Beiträge im Kopf, aber Solaranlage im Winter bei strahlender Sonne und 0°C kämme auch in Frage
4. Auch die Lima kommt in Frage, ihre Spannung kann bei diesen Außentemperaturen ja bis 15,5V hochgehen.
Nur meine Einschätzung, Gruß Andreas

Rollator am 05 Dez 2019 16:56:55

Hmm, das war letzten Samstag, da war es zwar recht kalt, aber strahlende Sonne kommt schon hin über Tag. Gleichzeitig hin sie am Landstrom vom Stellplatz, stimmt. Aber auch beim Laden vorher daheim, einfach nur am Landstrom hängend landete sie am Ende des Ladevorganges in diesem Modus. :nixweiss: :gruebel:

Sie scheint durch zu laden am Landstrom, bis dieser Zustand ein tritt.

Mit Lima habe ich zwischendurch getestet, wie gesagt - nur im Stand bei Standgas da waren in der Anzeige 13,2V - allerdings scheint das ja die Spannung in der Batterie zu sein. den Ladestrom sehe ich ja nicht. Freitag fahren wir nochmals, da werde ich mal zuerst die Finger vom Landstrom lassen und sehen, ob sie auch beim Fahren bis in diesen Zustand lädt.

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