aqua
anhaengerkupplung

Störung Truma Combi 6E


kradmelder56 am 24 Nov 2019 20:47:30

Hallo zusammen,
beim elektrischen Betrieb der Heizung Truma Combi 6 E über Landstrom gibt es folgendes Problem:
Auf der ersten Stufe mit 900 Watt funktioniert die Heizung tadellos. Lasse ich sie jedoch auf 1800 Watt laufen, so brennt so ziemlich regelmäßig am 2. Tag die Glassicherung durch. Sie sitzt auf der Leistungselektronik auf der Heizung und hat den Wert T 10 A (10 A träge, Ausschaltverzögerung H). Wenn ich diese Sicherung ersetze, ist sie wieder nach 2 Tagen durch. Das Auto (Heizung) ist mittlerweile 5 Jahre alt. Truma Kundendienst habe ich bereits kontaktiert. Dort kennt man diesen Fehler nicht und kann natürlich auch ohne Überprüfung keine Ferndiagnose stellen.
Hat vielleicht jemand eine Idee für mich?
Gruß Konrad

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

kradmelder56 am 24 Nov 2019 20:50:35

In der Überschrift ist mir leider eine 6 abhanden gekommen. Es ist eine Truma Combi 6 E.
Gruß Konrad

mantishrimp am 24 Nov 2019 20:51:34

Hallo,
kradmelder56 hat geschrieben:In der Überschrift ist mir leider eine 6 abhanden gekommen. Es ist eine Truma Combi 6 E.
Gruß Konrad


die 6 ist wieder da :D

Anzeige vom Forum


Birdman am 25 Nov 2019 10:36:00

kradmelder56 hat geschrieben:... Hat vielleicht jemand eine Idee für mich? ...

Idee leider nicht, aber ich hatte dasselbe Problem bei der Combi 6E auf der höheren Wattstufe. Ist mir auch zweimal passiert und dem Truma Kundendienst war das Problem ebenfalls neu. Das Baujahr der Combi dürfte in etwa gleich sein. Eine genaue Ursache ließ sich damals nicht feststellen, mittlerweile nutze ich die elektrische Unterstützung so gut wie nie, insofern weiß ich nicht, ob das Problem nochmal auftritt.
Ich würde Dir empfehlen, eine Art Tagebuch beim erneuten Einsatz der E-Stufe zu führen. Also welche Einstellungen der Truma wie lange Du während der Betriebsart E genutzt hast und eventuell auch, welche anderen Verbraucher vor einem Ausfall aktiv waren. Vielleicht lässt sich damit das Problem eher eingrenzen.

flo16v am 25 Nov 2019 12:17:43

Hi,

wie haben auch die 6E, benutzen die Heizstäbe aber recht selten.

Vor 2 Wochen gab es auf einem Stellplatz mal 8 Std. Strom für einen Euro. Da hab ich Nachts Elektrisch geheizt. Länger hatte ich die E Funktion noch nicht in Betrieb.

Was mich wundert ist dass die Sicherung erst nach 2 Tagen durchbrennt. Hast du mal das 230V Kabel von deiner Elektroverteilung zur Combi überprüft? Welcher Querschnitt wurde verlegt und wird es eventuell Warm nach einigen Stunden Betrieb auf 1800 Watt?

Gruß Flo

WomoToureu am 25 Nov 2019 17:42:15

kradmelder56 hat geschrieben:Hat vielleicht jemand eine Idee für mich?


Bei Deinen sehr wenigen Informationen leider nicht.

Wir haben die gleiche, allerdings betreiben wir diese nicht 24 h lang ununterbrochen. Ein weiter möglicher Grund könnte die Einbausituation bzw. Einpacksituation sein, ob möglicherweise jemand die Heizung so mit Wäsche usw. umpackt hat, dass sie überhitzt usw.

Denn eine 10 A Sicherung ( bei 230 V = 2,3 kW ) löst normalerweise nicht aus, wenn ein Hitzestau um die Heizung entsteht aber auf jeden Fall.

Kurz: Kaum Input, leider auch nur sehr wenig Output !

kradmelder56 am 25 Nov 2019 19:30:42

Hi,
Vielen Dank für die Antworten.
Hier noch einiges an Input:
Fahrzeug ist ein Bürstner Nexxo 690G. Die Heizung ist in einem extra Fach unter dem Bett-Kleiderschrank verbaut. Der Kasten ist sehr groß und luftig - rund herum ca. 20 - 30 cm Platz. Außerdem gibt es eine Belüftung zur Heckgarage. Also eingepackt oder mit Wäsche vollgestopft ist da nichts.

Ein Überhitzungsproblem dürfte auch nicht bestehen, da neben der Leistungsplatine zusätzlich ein Überhitzungsschutz verbaut ist, der noch nie ausgelöst hat.

Die Heizung läuft auch keine 24 Std. auf Strom durch, sondern vielleicht 2 x 2 - 3 Std.
Ich werde die Einschaltdauer bis zum Tod der Sicherung einmal messen. Aus dem Bauch heraus scheint das nach ca. 4 Std. Gesamtlaufzeit der Fall zu sein - jeweils mit einer Abkühlphase in der Nacht.

Gruß Konrad

NF11 am 25 Nov 2019 19:41:45

Hallo Konrad,
ich würde mit einem Zangen-Amperemeter im Heizbetrieb auf Stufe 2 ( 1800 W )
mal den Strom messen. Rechnerisch sollten bei 230V dann 7,8 A an Strom fließen.
Damit kann man dann ausschließen, dass doch evt. deutlich mehr Strom fließt und die Sicherung an der Heizung zu Recht auslöst.
Gruß Björn

kapewo am 25 Nov 2019 19:46:42

Wenn Du eine Kabeltrommel zur Einspeisung nutzt, ist die komplett abgerollt?

WomoToureu am 25 Nov 2019 21:42:22

kradmelder56 hat geschrieben:Ich werde die Einschaltdauer bis zum Tod der Sicherung einmal messen. Aus dem Bauch heraus scheint das nach ca. 4 Std. Gesamtlaufzeit der Fall zu sein - jeweils mit einer Abkühlphase in der Nacht.


Dann müsstest Du Dir am besten so ein elektonischen Zwischenzähler leihen, ich habe hier solche rumliegen. Die zeigen die Spannung, den Strom messen aber auch die Leistung ( kW ) und hauptsächlich die Arbeit ( kw/h ) .

Dann mal schauen wieviel Watt wirklich benötigt werden, in der Regel zeichnen die den Verlauf auch auf, so das Du sehen kannst ob sich die Leistung während der Heizdauer ändert.

Dann bitte wieder melden, warum gefragt wird ob die Kabeltrommel abgerollt wurde ist mir unklar ( wenn es auch sonst wichtig ist ) aber davon löst die 10 A Sicherung der Heizung nicht aus. Bei dem von Dir beschriebenen Zustand, sind entweder die Sicherungen fehlerhaft oder die Heizung hat einen Defekt. Da wir ein Betrieb für Kleinkraftwerke haben --> Link erzeugen wir unseren Strom selbst, in der Regel haben wir ganztägig 5,5 kW zur Verfügung ( sozusagen fast kostenlos ), so das unser Wohnmobil ebenfalls mit einer Truma Combi 6 E wenn es denn mal nicht im Winter in Spanien weilt, immer mit beiden Stromstufen beheizt wurde. Also schon 24 h lang bei Frostigen Temperaturen um das Wohnmobil auf ca. 10 Grad zu halten.

Damit will ich sagen, mind. 3 Winter musste es hier in Deutschland frieren und wurde auf beiden Stromstufen jeden Tag 24 h beheizt. Also keinesfalls ein generelles Problem das Du hast.

Fazit: Bitte zunächst selbst einmal mit so einem "Energiekostenmessgerät" das man sich zum Teil kostenlos von seinem Stromversorger leihen kann etc. mal die Leistung messen. Wenn Du auf einem Stellplatz oder Campingplatz bist kannst Du natürlich auch diesen Stromzähler nutzen, dann darf aber kein anderer 230 V Verbraucher aktiv sein. Bitte die Ladegeräte für den Aufbauakku kurzzeitig ausschalten ( oder Stecker ziehen ) so das wirklich nur die Heizung an ist.

filischeif am 25 Nov 2019 23:54:00

Hallo Konrad,

Jeder weiss es, trotzdem zur Erinnerung: Der Strom welcher durch eine Schmelzsicherung fliesst erhitzt den Schmelzdraht im Glasröhrchen. Im Falle der Trumasicherung ist beim Überschreiten der 10A die Eigenhitze des Sicherungsdrahtes so gross, dass dieser Schmilzt. Sollte von irgendwoher diesem Draht zusätzliche Hitze (Wärme reicht nicht) zugeführt werden, schmilzt er vor erreichen der 10A.
Ich habe in meiner Laufbahn als Elektroniker oft erlebt, dass besonders bei diesen Glassicherungen bei hohen DAUERströmen, diese weit vor dem Erreichen der spezifizierten Belastbarkeitsgrenze, in Deinem Falle 10A, durchbrennen.
Die Ursache war oft der mangelhafte Kontakt und dadurch erhöhte Übergangswiderstand der End- bzw. Kontaktkappen der Glassicherung zum Kontakt des Sicherungshalters. Die Folge: Dort entsteht wegen des erhöhten Überganswiederstandes in Verbindung mit dem hohen Dauerstrom punktuell zusätzliche Wärme/Hitze. Diese wird durch die Kontaktkappen der Sicherung auf den Schmelzdraht weitergeleitet, und addiert sich so zur "Eigenwärme" des ohnehin schon hart an der Grenze (ca. 8A) dauerbetriebene Sicherungsdrahtes und bringt diesen vor dem Erreichen der 10A zum Schmelzen.

Mein Vorschlag: Heizung auf 1800W einschalten und z.B. nach 2 oder 3h abschalten und – nach abhängen des Landstroms!! - subito prüfen, ob die Enden der Sicherung sehr Heiss sind.
Wenn möglich optisch prüfen, ob die Umgebung des Sicherungshalters verschmort ist. Das habe ich besonders oft bei direkt auf Printplatten aufgelöteten Sicherungshalter angetroffen.
Auch schon als Ursache festgestellt: Schlechte Lötstelle (=Überganswiderstand) zw. Sicherungshalter<->Platine.
Sollte obiges (sehr heisse Sicherung) zutreffen, zuerst mal die i.d.R. silbrig gänzenden Kontakte des SI Halters optisch auf Korrosionsspuren prüfen und mit einem nicht fuselnden und sparsam mit WD-40 befeuchteten Wattestäbchen reinigen. Ist es ein Sicherungshalter von Typ "Clips", die beiden Clipse ein ganz wenig mehr zusammenbiegen, dass die Sicherung auch richtig fest sitzt.
Wünsche viel Erfolg bei der Fehlersuche .

Grüsse, Kurt

kradmelder56 am 26 Nov 2019 17:34:47

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich kann alles nachvollziehen und werde mich jetzt an die Arbeit machen. Die Prüfungen werden jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Ich melde mich aber auf jeden Fall wieder und werde berichten.
Gruß Konrad

WomoToureu am 26 Nov 2019 19:28:12

Nur als kleiner Hinweis, wir sind nicht gegen Fotos eingestellt :D :D :D

Einbausituation der Heizung, der Sicherung ( kann man notfalls auch einlöten ) ist da ein Widerstand o.ä. in der Nähe der zusätzliche Wärme bringt etc. :roll:

mafrige am 26 Nov 2019 19:46:55

Hallo Konrad,

ich hatte mal 10 Sicherungen von Ebay, die waren auch schlecht. Gerade bei Wärmequellen (bei mir im Heizlüfter) und trotz Ampere-Messung und niedrigere Ampere, viel sie aus. Beim Fachhandel gekauft und alles war ok. Gibt wahrscheinlich doch Qualitätsunterschiede ... :ja:




  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Truma Combi 4 Gas Magnetventil undicht
Truma Combi 4 heizt nicht
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2020 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt