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Lithium Akku von Autosolar 1, 2, 3


egocogito am 30 Nov 2019 13:44:41

Das, was ich den Vertreibern von Fertigakkus unterstelle, ist das phantasievolle Ausfüllen des Datenblattes. Abgesehen von unterschiedlichen Gewichtsangaben, hapert es gar nicht so selten an den Ah-Angaben, die dann auch mit den kWh nicht wirklich harmonieren. Wenn das BMS von sich aus eine Ladung unter 0 Grad verhindert, ist gegen einen Fertigakku jetzt einmal nichts zu sagen, sofern das Datenblatt auch wirklich stimmt. Das Problem dabei ist, viele Akku-Vertreiber schreiben diese wichtige Eigenschaft nicht in die Produktbeschreibung......warum eigentlich nicht, das wäre doch ein gewichtiges Verkaufsargument?

Ja, und wenn dann das BMS das nicht kann, liegt es in der Verantwortung des Eigners. Da sind Fehler programmiert, sei es jetzt von der Werkstatt, die nicht darauf achtet, oder der Besitzer selbst vergisst....es soll und darf aber jeder in seiner Fasson glücklich werden.

Und weil wer hier immer wieder vom Kabelwerk bei Winston-Akkus schreibt: Dieses Kabelwerk ist in einer Kiste, die, wenn der Erbauer verantwortlich handelt, zumindest mit Acrylglas abgedeckt sein sollte. Man sieht, was darin los ist und, was sehr wichtig ist, man kann sich im Fall des Falles helfen, was bei einem vergossenen Fertigakku eher nicht der Fall ist.

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ManfredK am 30 Nov 2019 13:51:34

Holger - wie schon in einem anderen Forum besprochen - es kommt auf das Anwendungsprofil an. Nicht jedes Reisemobil wird immer nur für Reisen genutzt. Manche sind einfach auch nur Alltagsautos. Und wenn du versuchst im normalen Fahrbetrieb ein 7,5m Fahrzeug mit der OEM Fahrzeugheizung warm zu bekommen wirst du scheitern.

In 30min Fahrzeit plus 30 Minuten Heizungsvorlauf bekommst du den Akku von z.B. -10°C nicht auf +5°C warm. Sprich "normale" Akkus funktionieren dann nicht.

Daher ist es wichtig, dass potentielle Nutzer/Umbauer IHR eigenes Nutzungsprofil kennen und dann den "richtigen" Akku auswählen. Was für den Sommernutzer egal ist, kann den Winternutzer treffen.

biauwe am 30 Nov 2019 13:56:13

egocogito hat geschrieben:Und weil wer hier immer wieder von Kabelwerk bei Winston-Akkus schreibt: Dieses Kabelwerk ist in einer Kiste, die, wenn der Erbauer verantwortlich handelt, zumindest mit Acrylglas abgedeckt sein sollte. ..........s helfen, was bei einem vergossenem Fertigakku eher nicht der Fall ist.

Dieses nicht dem womostandard entsprechende Teil pass in den seltensten Fällen an den Platz wo vorher die Bleiakkus standen!

Bei mir steht auch so ein Selbstbau mit neuer Verkablung abseits der Standardakkus.
Hab ich aber so selber gebaut, den 60 Ah Winston.
Damals war das für mich die beste Lösung.
Aber heute?

egocogito am 30 Nov 2019 14:03:59

Aha, wieso entspricht ein Winston-Akku nicht dem Standard von Wohnmobilen? Und welche bessere Lösung gäbe es statt des Bereiches von Nutzungs- und Ladetemperaturen von -45 bis +80 Grad?

Ich meinte, 17 verschiedene Akkus in einem Wohnmobil verbastelt entsprechen eher nicht dem üblichen hier angesprochenen Standard.

biauwe am 30 Nov 2019 14:09:49

Das würde ich heute machen:
Bild

Ein oder zwei davon ins Womo, fertig!
Hersteller HXX
LiFePO4 100 Ah Akku und baugleich mit dem Standartakku von Eura.
Ladestrom 100 A
Entladestrom 250 A
Winterbetrieb des LiFePO4 100 Ah Akku
Ladetemperatur 0 °C bis 45 °C
Entladetemperatur -10 °C bis 55°C
Sind die Bedingungen nicht erfüllt, schaltet der Akku über das eigene BMS ab!

Bei dem Hersteller kann man auch das Innenleben der Akkus sehen.
Aber wozu, da muß eh keiner mehr ran.

cbra am 30 Nov 2019 14:18:26

WomoTechnikService hat geschrieben:Leute, wann begreift Ihr es eigentlich? Muss wirklich erst ein Schaden in 4stelliger Höhe entstehen?

Zitat aus dem Datenblatt: Ladetemperatur 0 ℃ bis 45 ℃

Einfach nicht Wohnmobiltauglich! ..... und keine Werbung im Forum für nicht Wohnmobiltaugliche Akkus.

...



und wann begreifst du es endlich - es gibt sehr viele wohnmobilfahrer die unter 0° nicht unterwegs sind. Womo wird eingewintert. wer in der lage ist boiler etc frostgesichert einzuwintern sollte das bei einem akku auch schaffen. in meinem umfeld fährt keiner im winter, und die hallen sind voll.

wenn du schreibst "nicht wintertauglich" ist das ok

"nicht womotauglich" ist aber eine unzutreffende verallgemeinerung

und es nervt ein wenig wenn in jedem LI thread kommt - "winston - nur winston am besten von lars"

egocogito am 30 Nov 2019 14:20:44

An biauwe, es geht jetzt gar nicht sosehr darum, was jeder von uns machte, sondern um die aufgestellte Behauptung, dass Winston-Zellen nicht dem Standard eines Wohnmobiles entsprächen.......das würde mich jetzt interessieren, was denn das so wäre.

Wenn für einen Wohnmobilisten die Eigenschaften eines Fertigakkus - dessen Daten auch stimmen - und das Campingverhalten übereinstimmen, spricht einmal grundsätzlich überhaupt nichts gegen Fertigakkus.

egocogito am 30 Nov 2019 14:22:35

Hallo cbra, ich glaube, lisunenergy kann da am wenigsten dafür.....den sollte man jetzt einmal außen vor lassen.

cbra am 30 Nov 2019 14:40:36

egocogito hat geschrieben:Hallo cbra, ich glaube, lisunenergy kann da am wenigsten dafür.....den sollte man jetzt einmal außen vor lassen.


stimmt - dann soll sich sein fanclub ein bisserl einbremsen.

egocogito am 30 Nov 2019 14:49:16

Ich habe keinen Akku von lisunenergy, bin aber trotzdem ein Fan von Winston-Zellen......was mach ma jetzt?

cbra am 30 Nov 2019 15:27:21

einbremsen - was sonst, geht ja um autosolar

Stocki333 am 30 Nov 2019 15:28:46

was mach ma jetzt?

Ganz einfach, beim nächsten Fan -Treffen übernimmst du die Zeche. :klatschen: :klatschen: :klatschen:
Und alle sind begeistert.
Franz

hmarburg am 30 Nov 2019 15:39:03

ManfredK hat geschrieben:Holger - wie schon in einem anderen Forum besprochen - es kommt auf das Anwendungsprofil an...Manche sind einfach auch nur Alltagsautos...


Wie schon in einem anderen Forum besprochen kann man sich auch Fälle basteln, die die eigene Argumentation für Y-Zellen stützen, ob sie Sinn machen oder nicht.

Gruß, Holger

biauwe am 30 Nov 2019 15:41:34

egocogito hat geschrieben:An biauwe, es geht jetzt gar nicht sosehr darum, was jeder von uns machte, sondern um die aufgestellte Behauptung, dass Winston-Zellen nicht dem Standard eines Wohnmobiles entsprächen.....


Ich konnte mir damals nur den 60 Ah Winston einbauen, weil alle anderen Winstonzellen nicht von den Massen passten.
Und dann noch das ganze Sicheheitspaket mit getrenntem Ein- und Ausgang.
OVP Absicherung, die bis heute nicht notwendig war.
UVP den ich anders abgesichert habe.

Der HXX 100 Ah LiFePO4 ist für mich die beste Lösung.
Der hat nur plus und minus zum Anschließen :)

egocogito am 30 Nov 2019 16:01:12

cbra hat geschrieben:einbremsen - was sonst, geht ja um autosolar


Finde ich immer gut, wenn einem andere vorschreiben, was man denn in einer Diskussion zu tun habe.

egocogito am 30 Nov 2019 16:06:41

biauwe hat geschrieben:Und dann noch das ganze Sicheheitspaket mit getrenntem Ein- und Ausgang.
OVP Absicherung, die bis heute nicht notwendig war.
UVP den ich anders abgesichert habe.


Ja, ich habe auch Sicherheitsgurten und Airbags verbaut, die ich bis heute nicht brauchte.

Soweit ich weiß, würde das heute trotzdem niemand als nicht standardgemäß bezeichnen.......

Stocki333 am 30 Nov 2019 16:16:28

Wenn das Womo soweit aufgeheizt ist, dass es keine Probleme mit dem Wasser gibt, gibt es keine Probleme mit den LiFePO4. Y ist damit kein wirkliches Argument mehr, sondern nur ein beruhigender Faktor.

Die Frage ist immer, wieviel ist mir ein beruigender Faktor wert.
Das andere ist das spätere Nutzungsverhalten eines User. in der Zukunft. bei der Lebensdauer dieser Zellen auch ein Faktor den man im Auge behalten sollte.
Ungeachteter Weise der Schutzbeschaltung die man einbaut.
Der Preis eines Fertigaccus ist wenn man ihn in D kauft, noch immer zu hoch. Gegenüber den Preisen in China. Nehme ich den Preis ihn China als Basis für meine Kalkulation, sieht die Sache ganz anders aus.
Hier kann man es auch verschmerzen wenn der Accu nach 4-5 Jahren, wie auch immer defekt ist. Nach einem Defekt ist es in Ordnung, von einem Wirtschaftlichen Totalschaden zu sprechen. Den selben Accu in D gekauft. Selber Zeitraum tut das Weh.
Franz

biauwe am 30 Nov 2019 16:19:25

Noch mal für Dich egocogito, Abmasse, Einzellzellen und sichere Unterbringung gefallen mir nicht.

PS. : nicht jedes Womo hat einen Airbag und ist doch versichert.

Stocki333 am 30 Nov 2019 16:25:39

biauwe hat geschrieben:Ein oder zwei davon ins Womo, fertig!
Hersteller HXX
Entladestrom 250 A
Winterbetrieb des LiFePO4 100 Ah Akku
Ladetemperatur 0 °C bis 45 °C
Entladetemperatur -10 °C bis 55°C
Sind die Bedingungen nicht erfüllt, schaltet der Akku über das eigene BMS ab!

Und gibt es diesen Accu mit diesen Daten noch zu kaufen. Beim Hersteller.
Gruß Franz

biauwe am 30 Nov 2019 16:32:22

Hallo Franz,

ja, weiter oben hatte einer einen Link nach Ali.
Baugleiche gibt es bei Büttner und Co.

Stocki333 am 30 Nov 2019 16:43:20

biauwe hat geschrieben:Hallo Franz,

ja, weiter oben hatte einer einen Link nach Ali.
Baugleiche gibt es bei Büttner und Co.

Danke, wollte nur sichergehen,das wir vom selben Produkt sprechen.
Eine Punkt zu dem Accu, darum auch meine Frage.
Sind die Bedingungen nicht erfüllt, schaltet der Akku über das eigene BMS ab!

Davon finde ich nichts beim Hersteller.
Ist dieses Aussage richtig oder falsch. Und bei deiner Wissenslage hat diese Aussage Power. Salopp gesagt.
Dankend Franz

biauwe am 30 Nov 2019 16:54:13

--> Link

Such mal der Link wo ich gekauft habe.

egocogito am 30 Nov 2019 17:02:30

biauwe hat geschrieben:Noch mal für Dich egocogito, Abmasse, Einzellzellen und sichere Unterbringung gefallen mir nicht.

PS. : nicht jedes Womo hat einen Airbag und ist doch versichert.


Wenn es dir nicht gefällt, ist es ja okay, weil deine Angelegenheit, hat aber jetzt prinzipiell einmal nichts mit nicht standardgemäß zu tun.

Was jetzt das Argument der Versicherung dabei soll, verstehe ich nicht, aber egal, lassen wir es.

biauwe am 30 Nov 2019 17:05:03

egocogito,

sehr gute Entscheidung.

RG Regalbau am 30 Nov 2019 17:33:33

Hallo,
ich habe auch 3 Fertigakkus mit BMS die bei LOW TEMP nicht laden.
Lässt sich im Zweifelsfalle anschauen per App.

Aber was passiert eigentlich wenn ein lifepo geladen wird bei-5°, und der das eigentlich nicht kann.
Davon hab ich nirgends was gelesen.

ManfredK am 30 Nov 2019 17:43:26

hmarburg hat geschrieben:.... kann man sich auch Fälle basteln, die die eigene Argumentation für Y-Zellen stützen, ob sie Sinn machen oder nicht.

Gruß, Holger


Holger, wie kommst du drauf dass da was "gebastelt" ist - das ist mein reales Alltags-Nutzungsverhalten des WoMo. Es ist wohl zu einfach mal zu sagen... ja es kann individuelle Anwendungen geben die es notwendig machen einen gesonderten Weg zu gehen - in diesem Fall halt die "Y" Akkus.

Laika57 am 01 Dez 2019 00:56:17

Auch das ist eine Meinung. Ich habe allerdings ein Verständnisproblem mit dem "auslaufenden Wasser" Bei mir öffnet der Frostwächer nicht mehr wenn ich bei Minusgraden Urlaub mache. Das ist eine Frage der Heizung und der Frostwächter Platzierung und darf bei einem "wintergeeigneten Wohnmobil" so nicht sein. Den Akku dann diesen Unzulänglichkeiten anzupassen erscheint mir persönlich nicht als Lösung für einen Winterurlaub.
Aber wie gesagt, nur meine Meinung, Gruß Andreas[/quote]
Andreas hat natürlich völlig recht - sorry ich hatte noch das Frostschutzventil der Truma Combi vom Laika im Kopf. Nun im Concorde Charisma mit der Alde Heizung friert bei einer Innentemperatur um 0 Grad das Wasser in den Leitungen - wenn es dann noch drin sein sollte - einfach ein - ggf. werden die Leitungen und der Boiler platzen☹️. Das ist auch nicht wirklich wintergeeignet aber ich kenne kein Wohnmobil wo es anders ist. Bei uns und bei den meisten anderen ist es wohl so das wir das Wohnmobil mit einer derart niedrigen Innentemperatur einfach nicht genutzt wird - wir heizen vorher. Und die Akkus brauchen wir auch nur laden wenn wir das Wohnmobil tatsächlich nutzen - Somit bei unserem Nutzungspofil kein Problem. Und wenn wir das dennoch alles missachten oder vergessen greift das BMS der Akkus (welches aber unbedingt vorhanden sein sollte). Somit sehe ich es so das alle LiFePo4 Akkus mit entsprechenden BMS durchaus wohnmobilgeeignet und auch wintergeeignet sind. Eine Aufladung der Akkus unter einer Akkutemperatur von 0 Grad wird wohl nur für die wenigsten Wohnmobilisten erforderlich sein und nur eine absolute Ausnahmefunktion darstellen. VG. Egbert

gespeert am 01 Dez 2019 09:23:39

wmts, Peter, hat Recht.
Man muss den worst Case auslegen.
Was passiert wenn man Skifahren ist und am Stellplatz der Strom ausfällt?
Man kommt abends zurück und stellt fest, Akku leer.
Nun hat es unter Null, die Heizung ist aus, im Boden sind es noch 0 Grad.
Problem, das BMS hat zugemacht, nachdem der Strom wieder zugeschaltet würde, kann man jetzt nicht mehr aufladen.
Dasselbe in der Werkstatt, der Akku wird entladen.
Feierabend, Tausende Euros für die Katz!
Aber beim Kauf gespart!
Ihr kennt ja den Spruch, wir müssen sparen koste es was es wolle!

biauwe am 01 Dez 2019 09:51:35

gespeert hat geschrieben:Nun hat es unter Null, die Heizung ist aus, im Boden sind es noch 0 Grad.
Problem, das BMS hat zugemacht, nachdem der Strom wieder zugeschaltet würde, kann man jetzt nicht mehr aufladen.
!

Blitzeis im Womo.
Sind alle Fenster und Türen auf?

hmarburg am 01 Dez 2019 10:55:24

gespeert hat geschrieben:...Man muss den worst Case auslegen...Was passiert wenn man Skifahren ist und am Stellplatz der Strom ausfällt?......


Dann hast du entweder einen Albtraum gehabt oder dein Akku war schon auf der Anreise defekt.

hmarburg am 01 Dez 2019 11:00:15

ManfredK hat geschrieben:Holger, wie kommst du drauf dass da was "gebastelt" ist - das ist mein reales Alltags-Nutzungsverhalten des WoMo. Es ist wohl zu einfach mal zu sagen... ja es kann individuelle Anwendungen geben die es notwendig machen einen gesonderten Weg zu gehen - in diesem Fall halt die "Y" Akkus.


Okay, ich stimme dir zu, es gibt individuelle Anwendungen bei denen das Y notwendig ist.
Was mich dabei interessiert ist, war diese individuelle Anwendung ein Auslöser für den Kauf von Y oder ist die Anwendung nach dem Kauf von Y entstanden.

Gruß, Holger

egocogito am 01 Dez 2019 11:45:18

Es ist schon so, wie gespeert schreibt, man sollte auf den extremsten Fall auslegen, Sicherheitsgurten sind auch dafür im Fahrzeug, die man ja hoffentlich nicht alle Tage benötigt.

Wenn wer sagt, bei mir gibt‘s diesen Fall nicht, weil ich nur im Sommer fahre, weil ich immer heize, es gibt keinen Fall, der mich in eine Situation bringt, bei unter 0 Grad laden zu müssen, dann ist das sein Problem und seine Entscheidung - werde ich nie kritisieren.

Andrerseits sollte auch demjenigen, der es auf Sicherheit anlegt, zugestanden werden, dass er eben auf der sichern Seite unterwegs sein will. Das sind dann keine Pappnasen oder User, die unnötig Geld ausgeben, sondern diejenigen, die sich keine Gedanken mehr machen wollen, ob bei Minustemperaturen irgendetwas noch zu beachten ist, oder ob man eh nichts vergessen hat.

Un ja, hmarburg, es kann schon sein, dass man auch sein Campingverhalten ändert, so wie man es ändert, wenn man LiFePO4 hat.....man braucht wahrscheinlich mehr Strom.

thomker am 01 Dez 2019 12:18:23

egocogito hat geschrieben: es kann schon sein, dass man auch sein Campingverhalten ändert, so wie man es ändert, wenn man LiFePO4 hat.....man braucht wahrscheinlich mehr Strom..


So ist es, ich hab letzte Woche in 4 Tagen 250 Ah verbraten, mit Laptop, Router, Wasserkocher, Eierkocher, Heizung (Gas), Toaster, Fön, Licht, Wasserpumpe, Staubsauger, Hifi, Ladegeräte.

Warum? Weil ich's kann... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß
Thomas

rolf51 am 01 Dez 2019 12:44:03

thomker hat geschrieben:
Warum? Weil ich's kann... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,
dafür hast Du aber einige € investieren müssen.
Frage ist natürlich, müssen so viele 230V Geräte beim Camping an Bord sein. :)

Stocki333 am 01 Dez 2019 12:45:29

thomker hat geschrieben:So ist es, ich hab letzte Woche in 4 Tagen 250 Ah verbraten, mit Laptop, Router, Wasserkocher, Eierkocher, Heizung (Gas), Toaster, Fön, Licht, Wasserpumpe, Staubsauger, Hifi, Ladegeräte.

Reich mir die Hand zum Bunde, denn wir sind 2 Stromnungrige User. :cry: :cry:
Gruß Franz

thomker am 01 Dez 2019 13:13:38

rolf51 hat geschrieben:dafür hast Du aber einige € investieren müssen.
Frage ist natürlich, müssen so viele 230V Geräte beim Camping an Bord sein. :)


Moin,

ja klar, 3,5 für 400 Ah. Hab auch schon mal anderswo geschrieben: Für die normale Urlaubsnutzung ist das Nonsens, die ganzen 230V Geräte sind halt im laufe der Zeit dazugekommen als sich gezeigt hat, dass das problemlos möglich ist.

Nur für 2 x 3 Wochen Urlaub, oder einige verlängerte WE ist das völlig oversized.

Gruß
Thomas

ManfredK am 01 Dez 2019 13:23:08

hmarburg hat geschrieben:Was mich dabei interessiert ist, war diese individuelle Anwendung ein Auslöser für den Kauf von Y ....

Gruß, Holger


Erst die Anwendung... dann die dazu passende technische Lösung

gespeert am 01 Dez 2019 14:04:46

at hmarburg
Beim Beispiel stehst Du am Stellplatz, mit Landstrom.
Nun fehlt die Nase die die Sicherung killt oder einfach deinen Stecker aussteckt um sich selbst an die Dose zu hängen.
Egal was der Grund sein kann, jedenfalls geht das System nach Ausfall Landstrom auf Akkubetrieb und zieht diesen leer.

Oder Du hast den Akku versehentlich leergefahren, Defekt oder Fehlbedienung können das ebenfalls verursachen.
Dann sieht es finster aus.

gastino am 01 Dez 2019 14:07:27

cbra hat geschrieben:"nicht womotauglich" ist aber eine unzutreffende verallgemeinerung


Nein, ist es nicht, denn unabhängig vom persönlichen Reiseprofil ist ein Wohnmobil erst mal wie auch ein gewöhnlicher PKW auch für Temperaturen deutlich unter 0°C spezifiziert. Genau genommen sind die Batterien so nicht nur "nicht womotauglich", sondern untauglich für den automobilen Einsatz ganz allgemein. Jedenfalls aus Sicht des Herstellers und selbstverständlich auch aus Sicht des Händlers, der das Zeug nachträglich verbaut und dafür Gewährleistung gibt (sollte jedenfalls so sein).

Was dann jeder persönlich für Einschränkungen in Kauf nehmen will und kann, hat mit der allgemeinen Einschätzung über die Tauglichkeit für den Automobilbereich nichts zu tun. Ich finde es gut, dass Peter das so deutlich sagt, denn gerade die Temperatureigenschaften fallen bei den allermeisten LiPo-Filmchen und - artikeln unter den Tisch. Und er baut den Kram ein, muss dafür geradestehen und Gewährleistung geben. Da kann ich verstehen, dass dann ab und an mal der Kamm schwillt...

andwein am 01 Dez 2019 14:21:09

gespeert hat geschrieben:wmts, Peter, hat Recht. Man muss den worst Case auslegen. Was passiert wenn man Skifahren ist und am Stellplatz der Strom ausfällt? Man kommt abends zurück und stellt fest, Akku leer. Nun hat es unter Null, die Heizung ist aus, im Boden sind es noch 0 Grad.

Und genau so ist es mir in Chamonix passiert, Akku durch Dieselheizung leergesaugt, Wasser eingefroren.
Du besorgst dir Landstrom aber jetzt geht nichts in den Akku weil der Akku-Frostwächter die Ladung abschaltet!!

Und genau deshalb ist für mich eine Akku-Ladung , auch bei unter +5°C einfach ein Muss und ein Killkriterium wenn dem nicht so ist. Aber nochmals, ich spreche nur für mein Fahrzeug (das unheheizt im Freien überwintert und dann selbst mit Heizlüfter nicht unbeaufsichtigt geladen werden kann), nur für meine Winterurlaubsgewohnheiten und Winterurlaubsstellplätze wie z.B. Liftanlagen. Wenn ich für meine Batterieanlage 1500-2500 € auf den Tisch lege, dann muss sie auch meinen Anforderungen entsprechen!! Natürlich nur meinen, andere interssieren mich in diesem Zusammenhang eigentlich recht wenig
Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass sich viele Beitragsersteller nicht vorstellen können mit dem Womo Winterurlaub zu machen. Selbst die RM int. ist in ihrer Einschätzung über diesen Teil der Nutzer wesentlich besser (sorry für die Spitze)
Gruß Andreas

ManfredK am 01 Dez 2019 14:26:31

Leider habe ich heute schon an anderer Stelle ein "Positiv" vergeben... daher nur ein virtuelles

aottenwaelder am 01 Dez 2019 15:11:51

Ich habe vor einem Jahr auch meine 2 110 AH AGM gegen eine 200 AH LIONTRON 12.8V 200Ah Lithium LiFePO4 getauscht, weil diese beim B680 an die 2 Plätze für die zusätzlichen Batterien past.

Als ich 2014 mein WoMo gekauft habe, war nur die serienmäßige Running Bull mit 95 Ah verbaut.
Als ich den 1800W Wechselrichter nachgerüstet habe und 680Wp Solar aufs Dach gemacht habe, habe ich eigentlich an der serienmäßigen Elektrik nichts verändert.
Licht, Pumpe, Heizung laufen immer noch über die AGM gesteuert vom serienmäßigen Schaudt.
Ich habe 2 Solarregler und 2 Batteriecomputer nachgerüstet. 1 Solarregler geht auf die 95Ah. der 2. Solarregler auf die 220 AH die nachgerüstet sind.
Da ich jetzt schon zum 2. mal die 220 AH AGM verschlissen habe (die mögen einfach die 150A vom WR nicht) habe ich jetzt für die 2 AGM eine LiIon eingebaut (passt wie angegossen in den Doppelboden des B680)
Wenn die serienmäßige AGM voll ist, dann schaltet der Solarregler zusätzlich zum 2. Solarregler auf die LiIon.
Sollte das Temperaturproblem (0°C) kommen, dann habe ich immer noch meine AGM die das WoMo wie in der Serienausstattung versorgt und auch lädt und die Truma funktioniert dann auch, so dass es im WoMo kuschelig wam ist (auch ohne LiFePO4). Nur den WR kann ich dann nicht benutzen.
Und einen Batterieumschalter habe ich dann auch noch, wo ich jeden Kreis auf den anderen umschalten kann.

Noch ein kleines Gymik für den Sommer: Wenn beide Batteriekreise voll sind, dann fließen 18A der Solaranlage in den Kühlschrank. Nur keine grüne Energie verschwenden, und kein Problem mit LiFePO4 bei -20°C! :-)

HarryG am 01 Dez 2019 19:12:36

Zitat: """Und genau so ist es mir in Chamonix passiert, Akku durch Dieselheizung leergesaugt, Wasser eingefroren.
Du besorgst dir Landstrom aber jetzt geht nichts in den Akku weil der Akku-Frostwächter die Ladung abschaltet!!

Und genau deshalb ist für mich eine Akku-Ladung , auch bei unter +5°C einfach ein Muss und ein Killkriterium wenn dem nicht so ist. Aber nochmals, ich spreche nur für mein Fahrzeug (das unheheizt im Freien überwintert und dann selbst mit Heizlüfter nicht unbeaufsichtigt geladen werden kann), nur für meine Winterurlaubsgewohnheiten und Winterurlaubsstellplätze wie z.B. Liftanlagen. Wenn ich für meine Batterieanlage 1500-2500 € auf den Tisch lege, dann muss sie auch meinen Anforderungen entsprechen!! Natürlich nur meinen, andere interssieren mich in diesem Zusammenhang eigentlich recht wenig
Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass sich viele Beitragsersteller nicht vorstellen können mit dem Womo Winterurlaub zu machen. Selbst die RM int. ist in ihrer Einschätzung über diesen Teil der Nutzer wesentlich besser (sorry für die Spitze)
Gruß Andreas""""

Sollte dieser Fall irgendwann mal eintreten, dann fahre ich 20 min durch die schöne Gegend. Die Fahrzeugheizung hat den Akku gewärmt und er ist in kürzester Zeit wieder geladen (defekt kann er aufgrund des BMS ja nicht sein :-)

mv4 am 01 Dez 2019 21:59:02

...passieren kann vieles ...oder auch nie was...

ohne Y ist der Accu unter + 5 Grad accu Temperatur in der Nutzung eingeschränkt ..das sollte man wissen, ....nicht mehr und nicht weniger.

hmarburg am 01 Dez 2019 22:29:48

mv4 hat geschrieben:...ohne Y ist der Accu unter + 5 Grad accu Temperatur in der Nutzung eingeschränkt...


Nein!

Mein LiFePO4 Akku hat folgende Daten:

Temperaturbereich (Entladung) -20°C .. +60°C
Temperaturbereich (Ladung)* -10°C .. +45°C (* Automatische Verringerung der Ladeleistung bei Temperaturen unter 0°C im Inneren der Batterie.)
Temperaturbereich (Lagerung) -20°C .. +60°C

Bitte schön bei den Daten bleiben.

Gruß, Holger

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