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Lithium Akku von Autosolar 1, 2, 3


Laika57 am 01 Dez 2019 23:22:35

Die Robur bei uns sollen sich auch noch unter 0 Grad laden lassen. Ist aber kein Problem. Zum Laden auf dem Stell - oder Campingplatz brauche ich ja Landstrom - und dann könnte ich die Alde auch mit Strom hochheizen. Wenn ich alternativ den Motor starte heizt der Motor und der Heizkreislauf der Alde das Wohnmobil auf. Wenn dann wieder die notwendige Temperatur da ist laden die Akkus auch automatisch nach Freigabe des BMS. Das ggf.eingefrorene Wasser wäre in diesem Worst Case Szenario bei uns sicher das wesentlich schwerwiegendere Problem. In keinem Fall werden aber die Batterien geschädigt und ich verbrenne auch somit nicht unnötig Geld.Wie die zahlreichen Vorschreiber schon richtig ausgeführt haben ist die Wahl der Akkus sowie auch der anderen Komponenten bei jedem Wohnmobil und den Nutzungsbedingungen individuell abzustimmen.
VG Egbert

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mv4 am 01 Dez 2019 23:41:31

hmarburg hat geschrieben:[nein......

Gruß, Holger


Schreiben wir hier über deinen Accu ?? oder über den Accu von Autosolar ....wenn ihr euch mal an das Thema halten würdet und nicht immer alles vermischen würdet wäre das nett.

schnarwiler am 02 Dez 2019 09:24:55

Leute, Leute...
ich hätte nicht erwartet, hier eine Diskussion über 3 Seiten loszutreten... :-)
aber wie es halt so ist an einem verregneten Wochenende...
auf jeden Fall vielen Dank für eure Rückmeldungen in Bezug auf den Autosolar Akku.
ich habe folgendes verstanden:
- würde funktionieren als Aufbaubatterie im WoMo (ja, mit den genannten, allgemeinen "Lithium-Einschränkungen" in Bezug auf Kälte)
- das Datenblatt gibt keinen Aufschluss auf Negativpunkte
- der Preis ist hoch

das Paket: Akku mit zwischen 150 und 200 Ah und einer Bluetooth Verbindung zur Überwachung mittels Mobile-Phone kommt für mich klar in die Auswahl.
und ja, ich weiss, auch Liontron lesen sich sehr gut.

Viele Grüsse
Elmar

Inselmann am 02 Dez 2019 09:57:21

ich glaube das viele unterschaetzen wie lange es dauert einen durchgekuehlten Akku aufzuheizen bis der INNEN wieder ladbare Temperaturen aufweisst. Ich sehe bei meinen Aufzeichnungen wie lange es dauert nur den BlueBattery aufzuheizen der bei mir NEBEN der (Blei) Batterie sitzt unter dem Fahrersitz. Nur weil die Temperatur im Wohnmobil mal eben ne halbe Stunde ueber 10-15Grad ist, heisst noch lange nicht das der Li Akku DURCHGEHEIZT ist und bereit zu laden ist. Die Heizung aufdrehen und mal schnell auf 20 Grad heizen geht schnell, bis der Akku aber die Waerme von aussen bis innen aufnimmt wird sicher einige Stunden dauern.

Falls ich mir einen Fertigakku anschaffe, dann nur einen der die Temperaturabschaltung vom Hersteller schon eingebaut hat. Ohne zu wissen wie kalt es IM Akku ist und dann selber zu entscheiden das man laden kann ist mir zu unsicher bei dem Geld was sowas kostet.

Stocki333 am 02 Dez 2019 10:07:47

Inselmann hat geschrieben:ich glaube das viele unterschaetzen wie lange es dauert einen durchgekuehlten Akku aufzuheizen bis der INNEN wieder ladbare Temperaturen aufweisst.

Falls ich mir einen Fertigakku anschaffe, dann nur einen der die Temperaturabschaltung vom Hersteller schon eingebaut hat. Ohne zu wissen wie kalt es IM Akku ist und dann selber zu entscheiden das man laden kann ist mir zu unsicher bei dem Geld was sowas kostet.

Kurz und Gut. Damit hast du hunderte Zeilen mit ein paar Zeilen zusammengefasst. Einfach, aber treffsicher.
Macht die Technik oder der Mensch einen Fehler. So ist als letzte Instution das Bms noch da, Den wir reden hier von Kosten eines Urlaubes.
Gruß Franz

hmarburg am 02 Dez 2019 10:18:41

mv4 hat geschrieben:...oder über den Accu von Autosolar ....


Daten Autosolar:

Ladetemperatur 0 ℃ bis 45 ℃ (32F bis 113F) 65±20% relative Luftfeuchtigkeit
Entladetemperatur -20 ℃ bis 60 ℃ (-4F bis 140F) 65±20% relative Luftfeuchtigkeit
Lagertemperatur -10 ℃ bis 35 ℃ (32F bis 104F) 65±20% relative Luftfeuchtigkeit

Okay, Ladung nur bis 0°C aber nicht, wie beschreiben +5°C

andwein am 02 Dez 2019 12:08:55

HarryG hat geschrieben:.....Sollte dieser Fall irgendwann mal eintreten, dann fahre ich 20 min durch die schöne Gegend. Die Fahrzeugheizung hat den Akku gewärmt und er ist in kürzester Zeit wieder geladen (defekt kann er aufgrund des BMS ja nicht sein :-)

Aus dieser Aussage sehe ich, dass du noch nie im Winter Skiurlaub gemacht hast. Da fährt man in 50% der Fälle nicht "einfach 20 Min durch die Gegend", da gräbt man erst einmal die Reifen frei, zieht eventuell Schneeketten auf, räumt Schnee vom Dach und den Scheiben, entfernt Dämmmatten, fährt eventuell eine steife Markise ein etc, etc.
Weist du, es ist bestimmt lustig so was zu schreiben aber man muss natürlich schon damit aufpassen dass die richtigen Winterurlauber so einen Absatz nicht als "Deppenaussage" hinstellen. Wobei ich dir unbekannterweise ausdrücklich nicht unterstellen will ein solcher zu sein.
Ansonsten freundliche Grüße, Andreas

RG Regalbau am 02 Dez 2019 12:10:09

Vielleicht sollte man das Ladeverhalten von Autosolar Akkus beim Hersteller oder Importeur erfragen.
Im Datenblatt meiner Akkus steht Betriebstemperatur -20 -60 °C.
Bissle dünn. Aufgrund der wiedersprüchlichen Ladeszenarien für Lithium Akkus bei 0 ° und weniger, habe ich mal den Verteiber meiner Power X Treme Lifepo angeschrieben.
Meine Frage:

Hallo zusammen,
ich habe 3 Stück Power X Treme X 75 im Wohnmobil eingebaut.
Nun habe ich eine Frage zum BMS.
Im Datenblatt steht Betriebstemperatur -20 ° bis 60 °C.
Bis zu welcher Temperatur lassensich die Akkus laden?
Schaltet das BMS bei zu niedriger Temperatur den Ladevorgang ab ?
Vielen Dank für Ihre Antwort.


Hier die Antwort von Emergo Plus:

Guten Tag Herr Ganter,
Wir empfehlen, den Akku nicht bei Temperaturen unter 0 ° C aufzuladen. Bei -10 ° C ist ein Schutz aktiviert, der das Laden unmöglich macht.
---
Best regards / Mit freundlichen Grüßen

Daniel XXXX
Standortleiter



Ich bin erst mal zufrieden, da es an meinen Akkus auch im Winter nicht kälter als 5°C wird.

Inselmann am 02 Dez 2019 12:33:16

was zum Beispiel fur mich auch wichtig ist und, wie ich finde, oft nicht in die "Y-Diskussion" mit einfliesst ist, JA die Winston Zellen sind durch das Y besser geeignet sind fuer alle Wetter, ABER die Winston Zellen haben bisher auch bewiesen das sie sehr robust sind! Und das ist ein wesentlicher Punkt (fuer mich) wenn ich 1.5T Euro oder mehr ausgeben will fuer eine Wohnmobilbatterie :roll:
Das "Y" ist dann nur ein weiterer Pluspunkt. Weil je nach Nutzerverhalten und Herstellerausstattung (Frostschutz) kann man ohne "Y" auch gut leben. Mit schlechten Zellen aber.......

nur meine Meinung ;D

HarryG am 02 Dez 2019 13:32:59

Andreas: Winterurlaub habe ich schon mit meinem Sven Hedin und später mit dem Hymer Camp 55 gemacht. War nie ein Problem. Was ich mit meiner Aussage ausdrücken wollte: Wenn ich selbst zu blöd sein sollte, auf den Ladezustand meines Akkus zu schauen, dann kann ich mir im Notfall immer helfen. Der Akku jedoch wird deswegen nicht kaputt gehen :D

egocogito am 02 Dez 2019 13:49:26

Jetzt einmal beide Variationen abgesehen von den grundsätzlichen Vorteilen eines LiFePO4 gegenübergestellt.

Vorteil Fertigakku:

.) Kompakte Bauweise.

.) Passt in vielen Fällen an den Platz des alten Akkus.

.) Plug ‘n Play in einigen Fällen möglich.

.) Preislich zumeist im Vorteil, zumindest bis 200Ah.

Nachteil Fertigakku:

.) Keine oder sehr stark eingeschränkte Ladefunktion unter 0 Grad.

.) Bei einigen keine Abschaltung der Ladung durch das BMS bei Minustemperaturen.

.) BMS ist manchmal mit diversen Geräten (WR, Hubstützen) nicht kompatibel.

.) Zumeist unbekannt, was das BMS wirklich macht (hier ist aber der Hersteller/Vertreiber in der Bringschuld, somit nur ein bedingter Nachteil)

.) Reparatur wenn überhaupt nur sehr eingeschränkt möglich.

.) Austausch defekter Zellen meistens nicht möglich.

.) Langzeiterfahrungen fehlen bei den meisten Typen.


Selbstbaulösung mit Yttrium Vorteil:

.) Uneingeschränkte Nutzung (Ladung/Entnahme) über einen breiten Temperaturbereich.

.) Oftmalige Überkapazität bis zu 10%.

.) Reparaturmöglichkeit gegeben.

.) Austausch defekter Zellen jederzeit möglich.

.) Plug ‘n Play in einigen Fällen möglich.

.) Variable Einbauweise möglich (Zellen der Länge nach verbinden etc.)

.) Langzeiterfahrungen vorhanden.

Selbstbaulösung mit Yttrium Nachteil:

.) Preislich zumindest bis 200Ah höher.

.) Verständnis für das System muss gegeben sein.

.) Mehr Arbeitsaufwand, bei dem auch Fehler passieren können.

.) Kabelgewirr, das bei unsauberer Verarbeitung auch unüberschaubar werden kann.

.) Aufgrund der Bauweise der Zellen zumeist eine vorgegebene Größe, die eventuell nicht mehr am alten Einbauort Platz findet.


Gut möglich, dass ich den einen oder anderen Punkt zum Vorteil oder Nachteil des jeweiligen Akkus vergessen habe - bitte mich jetzt nicht dafür steinigen. Es muss jeder für sich entscheiden, ob er die eine oder andere Variante nimmt und ob er dann im Fall des Falles auch wirklich alles richtig macht, um zu Strom im Aufbau zu kommen.

Den Motor laufen lassen oder eben mal 20 Minuten durch die Gegend zu fahren, sind die denkbar schlechtesten Varianten. Und wie Inselmann schrieb, einen wirklich durchgekühlten Akku aufzuwärmen wird sich in dieser Zeitspanne meist auch nicht ausgehen.

Noch eine Ergänzung zum hier vom TE verlinkten Akku: Gewichtsangaben sind unterschiedlich, empfohlene Ladestromstärke mit 0,2 C auch etwas wenig. Erhöhter Preis und andere Dinge wurden schon genannt.

cbra am 02 Dez 2019 14:49:25

egocogito hat geschrieben:Jetzt einmal beide Variationen abgesehen von den grundsätzlichen Vorteilen eines LiFePO4 gegenübergestellt.

...


alles gute & richtige punkte. einer der wichtigsten in meiner entscheidungsfindung war aber

fertigakku habe ich einen lieferanten der für sein produkt auch haftung übernimmt und mir reichen minimale elektro - handwerkliche fähigkeiten.

beim bausatz ist für mich komplett unklar wie die haftung im schadensfall ist, und ich halte meine kompetenz was elektrohandwerk betrifft als klar nicht ausreichend.

da wintercamping kein thema ist war die entscheidung einfach

Bodimobil am 02 Dez 2019 16:35:43

Gerade zufällig gesehen:
Bei Noname Batterien käme wohl niemand auf die Idee 5 1/2 Jahre alte Batterien zu 20-25% des Neupreises zu verkaufen.
Bei den Gelben sieht das anders aus. Siehe Gebrauchtmarkt:
--> Link

biauwe am 02 Dez 2019 16:41:33

Angebot heißt ja nicht gleich verkauft.

egocogito am 02 Dez 2019 18:00:03

cbra hat geschrieben:einer der wichtigsten in meiner entscheidungsfindung war aber

fertigakku habe ich einen lieferanten der für sein produkt auch haftung übernimmt und mir reichen minimale elektro - handwerkliche fähigkeiten.


Ich denke, dass zumeist gerade Übergangswiderstände in der Verkabelung zum Akku Probleme bringen und bringen können, dass kann dir mit jedem Akku-Typ passieren. Ich glaube auch nicht, dass das mit der Produkthaftung bei den Akkus, die momentan den Markt überschwemmen, wirklich geklärt ist. Wenn du aber einen Lieferant gefunden hast, der deinen Kriterien entspricht, ist das natürlich ein Punkt, der nicht zu verachten ist.

WomoTechnikService am 03 Dez 2019 10:33:08

andwein hat geschrieben:...da gräbt man erst einmal die Reifen frei, zieht eventuell Schneeketten auf, räumt Schnee vom Dach und den Scheiben, entfernt Dämmmatten, fährt eventuell eine steife Markise ein etc, etc.


... und wenn Du wiederkommst, ist der Stellplatz belegt :lol:

LG Peter

partliner am 03 Dez 2019 10:47:17

WomoTechnikService hat geschrieben:... und wenn Du wiederkommst, ist der Stellplatz belegt :lol:

LG Peter


Peter, das geht doch garnicht. Auf dem Stellplatz stehen doch die Möbel ;D

andwein am 03 Dez 2019 11:14:02

partliner hat geschrieben:.....Peter, das geht doch garnicht. Auf dem Stellplatz stehen doch die Möbel ;D

Nein,im Winter bei mir nicht, nur im Sommer. Im Winter liegt da das abgeschnittene, weil 5 cm tief eingefrorenes, Landstromkabel.
Grinsend, Gruß Andreas

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