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Mobile Wechselrichter Stromverbrauch


killer03 am 29 Nov 2019 13:41:57

Hallo.
In meinem Wohnmobil ist ein Wechselrichter des Herstellers Mobile in Kombination mit intelligenter Ladetechnik verbaut. Der Wechselrichter kann bei Bedarf über einen Schalter eingeschaltet werden. Als ich vor einer Woche das letzte mal im Wohnmobil war habe ich vergessen den Wechselrichter auszuschalten. Die 3Stück 80Ah Gel-Batterien waren frisch vollgeladen.Jetzt nach einer Woche, als ich nach dem rechten schauen wollte waren die Batterien komplett leer. Meine Frage:Ist das normal, dieser Stromverbrauch, oder sind meine Batterien (4,5Jahre alt) kaputt. Danke für Eure Antworten
Gruss Rolf

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thomas56 am 29 Nov 2019 13:48:30

killer03 hat geschrieben:Frage:Ist das normal


Ja! Ein Kollege hat seine 440Ah Gel mit dem WR geschrottet.

joekel am 29 Nov 2019 13:58:41

Geht schnell , unser Dometic WR zieht im Leerlauf 2 Ampere aus den Akkus.....

flo16v am 29 Nov 2019 14:00:08

Hi,

ist ziemlich einfach auszurechnen.

Wenn das Panel im Womo eingeschaltet ist hat ein Womo zwichen 0,2 und 0,5 A Grundlast. Manche mehr, manche weniger.

Rechnen wir einfach mit 0,3 Ampere. Der eingeschaltete Wechselrichter brauch auch zwischen 1 und 2 Ampere. Nehmen wir einfach 1,5 A an.

Sind dann zusammen 1,8 Ampere die ständig aus den Batterien fliessen.

Das sind in 24 Stunden schon 43,2 Ah

In einer Woche sind wir bei 302 Ah.

Kleinvieh macht auch Mist :-)

HeideMobil am 29 Nov 2019 14:11:56

Ist mir auch passiert, da haben auch die Solarpanele nichts genützt. Ich stand teils unter Bäumen. Lass unbedingt die Batterien auf Tiefenentladungen prüfen !!!

bernierapido am 29 Nov 2019 18:33:53

Das selbe bei mir, hatte den Wohnwag3n für 10 Tage auf einem Abstellplatz im Schatten stehen und den Wechselrichter vergessen. Als ich zurückkam hatten das BMS abgeschaltet.
Da kein Strom vorhanden war und ich die Hubstützen hochfahren musste, um wegzufahen, musste ich vom Zugwagen mittels Starthilfekabel die Batterien nachladen. Eine Halbe Stunde reichte i, wieder Flott zu sein. Den Rest machte dann die Sonne.

dieter2 am 29 Nov 2019 21:13:52

Das ist bekannt das ein WR im Leerlauf Strom zieht.

Meiner ca. 0.6 A
Habe einen Hauptschalter vor den WR,der wird nach Gebrauch abgeschaltet. (Wenn man es nicht vergisst :wink: )

Gruss Dieter

WomoTechnikService am 29 Nov 2019 21:23:06

HeideMobil hat geschrieben:Lass unbedingt die Batterien auf Tiefenentladungen prüfen !!!


Gel kannst Du nach einer Tiefentladung nur noch entsorgen... ist auch nicht wirklich wechselrichtergeeignet, da nicht hochstromfähig.

LG Peter

joekel am 29 Nov 2019 23:13:01

ob Blei klassisch , Gel oder AGM keine ist hochstromgeeignet. In der Regel steht da die häßliche Kennzeichnung C20 !

rkopka am 29 Nov 2019 23:43:43

joekel hat geschrieben:ob Blei klassisch , Gel oder AGM keine ist hochstromgeeignet. In der Regel steht da die häßliche Kennzeichnung C20 !

Die gibt aber nur an, wie die Kapazität gemessen wird und steht so genauso bei einer Starterbatterie. Mit der tatsächlichen Belastbarkeit hat das erstmal wenig zu tun.

RK

joekel am 29 Nov 2019 23:59:58

Deswegen gibt es Traktionsakkus .....C5. Und selbst diese überleben nicht mehr als 100 Zyklen.

thomas56 am 30 Nov 2019 00:04:31

joekel hat geschrieben:ob Blei klassisch , Gel oder AGM keine ist hochstromgeeignet. In der Regel steht da die häßliche Kennzeichnung C20 !


Was ist denn bei AGM und Gel Hochstrom?

Meine AGM sind seltenerweise mit C10 gekennzeichnet und die C20 dieser Batterie musste ich schon suchen.
C20 sollte endlich standard werden und uns Laien nicht weiterhin mit Cxxx veräppeln.
Wenn ein Verkäufer eine C100 anbietet ist er bei mir schon unten durch!

joekel am 30 Nov 2019 00:40:20

Früher hielt ein Bleiakku ewig , weil ganz einfach kaum dicke Verbraucher eingebaut waren. Nun mit WR und sonstigen Spielsachen kaufen
alle fleißig Batterien.....habs mit einigen Bleirennern auf 48 Voltbasis durch..

bernierapido am 30 Nov 2019 11:35:11

Früher, als in einem Wohnwagen Licht , Pumpe und Radio, vielleicht noch ein Ventilator an der Batterie hingen, konnte in Bleiakku gut und gerne 10 Jahre und länger halten. In unserem "kleinen" Wohnwagen ist so eine Batterie auch nich verbaut.
Heute, wo viele neben den Kleinverbrauchern noch TV, Thermomix, Föhn, Kaffeemaschine über Wechselrichter am Akku hängen haben, ist Blei nicht mehr zeitgemäß.
Mein erstes Elektrofahrzeug, ein einsitziger Kabinenroller, fuhr mit 4 Bleibatterien und zog mal eben 100A beim anfahren. Nach einem halben Jahr waren die Batterien kaputt und die hatten früher noch eine viel bessere Qualität. Erst als ich umsrüstete auf NiCad-Nasszellen, konnte ich unendlich lange fahren, allerdings mussten die immer fast leergefahren werden.
Seit 10 Jahren habe ich das Sattelwohnmobil und da ich wusste, dass ich auérhalb von Campingplätzen den selben Komfort haben wollte, habe ich zu em 1500W Umformer sofort 180Ah LiFePo4 selbst eingebaut inclusive eines aus den Elektroautos abgewandelten BMS. Da dies nur gesammtüberwachung konnte, ging vor 4 Jahren eine Batteriezelle (von 8) kaputt und ich entschied mich für das BMS von Lisunenergy. Die eine Zelle wurde durch eine gebrauchte ersetzt und das System läuft einwandfrei. Insgesamt hat es mich (mit all den Versuchen) 3000€ gekostet. Das ist der Preis eines Pioniers aber wenn ich auf den Messen bei den Batterieherstellern stand, guckte man mich immer Verständnislos an und auch heute wollen viele Neukäufer nicht die 1000€ Mehrkosten für 100Ah Lithium-Technik einsetzen.
Der Wechselrichter läuft ja auch mit dem Unterhaltungsstrom über das BMS und wird somit abgeschaltet, wenn eine Batterie in Unterspannung ist. Deshalb gehen die Lions nicht kaput, wenn der mal anbleibt. Lediglich der Batteriemonitor kommt bei den kleinen Strömen durcheinander und zählt nicht mehr richtig.

rkopka am 30 Nov 2019 13:19:04

bernierapido hat geschrieben:Heute, wo viele neben den Kleinverbrauchern noch TV, Thermomix, Föhn, Kaffeemaschine über Wechselrichter am Akku hängen haben, ist Blei nicht mehr zeitgemäß.

Da sehe ich zumindest zwei Gruppen, die damit gut auskommen, die hier aber wohl weniger vertreten sind, in der freien Wildbahn aber schon.
Das eine sind die CP Fahrer, die maximal eine Nacht auf der Fahrt frei stehen. Das andere sind die "Minimalisten", die gar sich gar nicht so sehr einschränken, aber eben keine Großverbraucher am WR brauchen. TV geht heute mit sehr wenig Strom. Mein Laptop braucht deutlich mehr. Trotzdem kann ich ihn lang betreiben, solange die Sonne halbwegs scheint, und er muß ja nicht ständig laufen. Im Winter sieht die Sache anders aus, aber das ist sowieso ein eigenes Thema und ein noch eingeschränkterer Personenkreis.
Nicht jeder MUSS die ganzen Hochstromgimmicks haben. Und für diese Personen reicht auch eine Bleibatterie noch gut aus. Damit hat man mehr Gewicht, viel günstigeren Preis, leicht Wartung und Ersetzbarkeit fast überall, da lang bewährte Technik (mit den bekannten Einschränkungen).

Also muß man den Satz IMHO umformulieren: wer neben den vielen Kleinverbrauchern noch TV, Thermomix, Föhn, Kaffeemaschine über Wechselrichter am Akku hängen hat, für den ist Blei nicht mehr zeitgemäß. Daher gilt für mich auch: ich hätte gern eine Lixx (hauptsächlich wegen des Gewichts), aber ich brauche sie nicht.

Zum Thema: mein 600W WR braucht etwa 1A im Betrieb ohne Last. Ich habe den Schalter im/am Gerät herausgeführt, um so bequemer schalten zu können. Dann ist der Ruhestrom kaum noch meßbar.

RK

killer03 am 01 Dez 2019 22:20:33

Hallo. Zurück zum Thema:
Die Batterien waren am Samstag Nachmittag nach ca. 30 stündlicher Ladung über das verbaute Batteriemanagement von Büttner lt. Bordpaneel 100 % geladen, habe dann den Strom ausgesteckt. 24 Stunden später hab ich das Paneel eingeschaltet, alle Verbraucher waren aus, Anzeige Batterie 92 % Entladestrom - 0,9 Ampere. Mal schauen wie es sich die nächsten Tage verhält. Mit - 0,9 Ampere Entladestrom kann ich als Laie nicht viel anfangen.
Gruss Rolf

rkopka am 01 Dez 2019 23:14:56

killer03 hat geschrieben:24 Stunden später hab ich das Paneel eingeschaltet, alle Verbraucher waren aus, Anzeige Batterie 92 % Entladestrom - 0,9 Ampere. Mal schauen wie es sich die nächsten Tage verhält. Mit - 0,9 Ampere Entladestrom kann ich als Laie nicht viel anfangen.

24h x 0,9A = 21,6Ah
Wenn die 92% realistisch sind, bedeutet das, daß deine Batterie 270Ah hat. Weiters bedeutet das, daß sie in 12,5 Tagen leer ist (von voll ausgehend).

Du hast geschrieben, daß du 240Ah hast. Liegt nicht mal so daneben. Allerdings soll man Blei nicht weiter als 50% entladen. D.h. nach 6 Tagen kommst du in den kritischen Bereich.

RK

killer03 am 06 Dez 2019 00:57:29

Hallo! Meine Batterien waren kaputt, 2 Tage nach voller Aufladung hatten die Batterien noch 11,5 Volt, eine der dreien war auch heiß. Ich habe mir jetzt Varta AGM eingebaut mit denen hab ich mit meinen Vorgängerfahrzeugen gute Erfahrungen gemacht.Im Batterie Shop sagte man mir 5 Jahre für eine Gel-Batterie sei normal, AGM - Batterien haben eine etwa doppelte Zyklenzahl. Da frag ich mich, warum man Gel einbaut? Ich werde an meinem Womo jetzt einen Nato-Knochen einbauen, und bei Kälte oder längerer Standzeit den Strom abschalten. Das Paneel zeigt auch mit den neuen Batterien eine geringe Entladung an. Was muss ich dabei beachten? Die 6 Massekabel, die ich anschließen muss hab ich beisammen. Muss ich das Schaudt-EBL zuerst ausschalten, wenn ich den Nato-Knochen ausschalte? Oder kann ich es an lassen? Oder gibt es sonst was zu beachten? Gruss Rolf

hmarburg am 06 Dez 2019 06:37:33

Hallo,

schalte dein EBL komplett ab, bevor du den Natoknochen betätigst.

Gruß, Holger

volki am 06 Dez 2019 09:04:30

killer03 hat geschrieben:Im Batterie Shop sagte man mir 5 Jahre für eine Gel-Batterie sei normal, AGM - Batterien haben eine etwa doppelte Zyklenzahl. Da frag ich mich, warum man Gel einbaut?


Ganz einfach, weil 5 Jahre nicht stimmt, meine Ersten haben fast 10 und die Zweiten fast 8 Jahre gehalten.
Wegen dem Platz unter den Sitzen brauche ich quadratische, und nicht längere Batterien und da gibt es, meines Wissens, nur EINE:
Sonnenschein Gel S12/130A --> Link

Kauf du mal AGM-Batterien mit 260A für 500€ :cry:

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