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Überschüssige Solarenergie ins Hausnetz einspeisen


Hp2sport am 03 Dez 2019 08:43:27

Inspiriert durch Balkonsolaranlagen kreist seit einigen Wochen bei mir der Gedanke die überschüssige Solarenergie vom Womo-Dach ins Hausnetz einzuspeisen.
Da unser Womo fast ausschließlich im Winter bewegt wird, verpuffen die 800 Watt sinnlos.
Jetzt überlege ich wie ich am einfachsten die erzeugten ca. 13 Volt ins 230 V Hausnetz einzuspeisen, vermutlich mit einem Wechselrichter.
Dazu noch eine Abschaltung der Bordspannung um nicht die Batterien zu zerstören.
Wer hat Ideen?

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topolino666 am 03 Dez 2019 08:54:32

... hier schon durch?

--> Link

:twisted:

mv4 am 03 Dez 2019 08:58:32

--> Link

einiges ist zu beachten...der Link ist teilweise nicht mehr aktuell, zudem kommt es auf das Bundesland an wo du wohnst und welchen Netzbetreiber du hast. Der Netzbetreiber ist dein erster Ansprechpartner...

Hp2sport am 03 Dez 2019 09:05:36

Ich möchte nur Einspeisen in mein eigenes Stromnetz, und nicht per Vergütung ins Netzt der Bayernwerke, denn der schriftliche Aufwand ist erheblich.

Hp2sport am 03 Dez 2019 09:09:31

topolino666 hat geschrieben:... hier schon durch?

--> Link

:twisted:

Dazu haben sich aber die rechtlichen Bedingungen geändert, heute darf man mit einer speziellen Steckdose einspeisen.
Alte Zähler laufen dann ggf. auch Rückwärts, was aber verboten ist.

macagi am 03 Dez 2019 09:20:28

Hp2sport hat geschrieben:Ich möchte nur Einspeisen in mein eigenes Stromnetz, und nicht per Vergütung ins Netzt der Bayernwerke, denn der schriftliche Aufwand ist erheblich.


Dein Netz ist ja mit deren Netz verbunden, so einfach ist das nicht.

Im Übrigen ist die Frage ob sich das überhaupt lohnt. Der Tagesertrag im Winter selbst bei 800W ist gering.

mv4 am 03 Dez 2019 09:57:51

wenn du in dein eigenes Netz dein Hausnetz meinst...kannst du machen...aber dazu müsstest du dieses Netz von der Einspeisung deines Netzbetreibers trennen. (aber da hast du sicher zu wenig Ertrag)

oder du hast eine "Inselanlage" die du nur mit "deinen erzeugten Strom" betreibst. (zb. Garten)

Hp2sport am 03 Dez 2019 10:19:20

macagi hat geschrieben:
Dein Netz ist ja mit deren Netz verbunden, so einfach ist das nicht.

Im Übrigen ist die Frage ob sich das überhaupt lohnt. Der Tagesertrag im Winter selbst bei 800W ist gering.


Oben gelesen?
Ich bin hauptsächlich im Winter unterwegs mit dem Womo, von Mai -Oktober steht das Womo Zuhause.

Rockerbox am 03 Dez 2019 10:25:38

Ohne eine Freischaltung ist so eine Einspeisung lebensgefährlich! Wenn das Netz vom Versorger z.B. wegen Wartungsarbeiten abgeschalten wird und man fröhlich weiter privat einspeist kann das ins Auge gehen!!

Man lese hierzu z.B. folgendes:

Notwendigkeit einer Freischaltstelle
Wenn Reparaturarbeiten am Hausnetz oder am Versorgungsnetz durchgeführt werden sollen, muss dieses Netz, zumindest das betroffene Teilnetz spannungsfrei gemacht werden. Es wird "freigeschaltet", das heißt, es wird von allen Stromquellen abgetrennt. Wenn PV-Anlagen in dieses Teilnetz einspeisen, müssen auch sie freigeschaltet werden.

Möglichkeiten des Freischaltens
Zum Freischalten der PV-Anlagen gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Abschaltung von Hand
Dazu muss eine dem EVU jederzeit zugängliche Freischaltstelle errichtet werden. Die einfachste und preiswerteste Ausführung besteht aus einem Schalter im kleinen Kästchen mit Schlüssel oder Glasscheibe an der Außenwand des Hauses, doch hat diese Ausfertigung den Nachteil, dass sie leicht übersehen wird. Deswegen gibt es auch die auffälligere Ausfertigung in einem hüfthohen extra Kasten am Bürgersteig vor dem Haus.

Möglichkeit 2: Automatische Abschaltung
Zu den automatischen Freischalteinrichtungen gehört z.B. eine sogenannte ENS oder eine dreiphasige Spannungsüberwachung.
Auf technische Details soll hier nicht weiter eingegangen werden, es mag der Hinweis genügen, dass zuverlässig arbeitende automatische Freischalteinrichtungen für PV-Anlagen aller Größen erhältlich sind und dass die automatische Freischalteinrichtung bereits in die meisten Wechselrichter integriert ist.


Es ist also nicht so einfach, seinen privat erzeugten Strom ins Heimnetz einzuspeisen.


NACHTRAG:
wie willst du eigentlich die Netzsynchronisierung zwischen Heimnetz und deinem Solar erzeugten Einspeise-Netz erreichen?

thomas56 am 03 Dez 2019 10:33:47

Hp2sport hat geschrieben:Da unser Womo fast ausschließlich im Winter bewegt wird, verpuffen die 800 Watt sinnlos.

Man könnte z.B. die Waschmaschine mit einem Verlängerungskabel an einer Womosteckdose ansschliessen, dann ist der überschüssige Strom zumindest sinnvoll genutzt.

rkopka am 03 Dez 2019 10:40:10

Die Leistung verpufft nicht, sie wird einfach nicht abgerufen, also gibt es sie nicht :-).

Die andere Frage ist, wieviel das bringt ? 800W über 6h (Annahme) sind 4,8kWh (idealerweise). Das ist zwar schön, aber nutzt du in der Zeit auch soviel Strom ? Oder muß das immer über den Speicher gehen ? Der erreicht so wesentlich mehr Zyklen. Außerdem braucht man 400Ah dafür, aber die hast du vermutlich. Ca. 20ct/kWh sind also 1€ pro (schönen Tag). Sommer 5-10 -> 6 Monate mit angenommen 2/3 schönen Tagen. €120/Jahr theoretisch, bei entsprechender Nutzung. Mit Warmwasser wird man es sicher aufbrauchen. Wieviel kostet der spezielle WR für die Einspeisung ?

Das bringt mich auch eine Idee: falls man einen etwas größeren Boiler hat, könnte man einfach einen zweiten oder zusätzlichen Heizstab montieren (alternativ eine Umschaltung) und die Energie in Wärme umsetzen. Dann wäre man von irgendwelchen Konflikten mit der Versorgung geschützt.

RK

Flatus am 03 Dez 2019 10:54:07

rkopka hat geschrieben:... Das bringt mich auch eine Idee: falls man einen etwas größeren Boiler hat, könnte man einfach einen zweiten oder zusätzlichen Heizstab montieren und die Energie in Wärme umsetzen. Dann wäre man von irgendwelchen Konflikten mit der Versorgung geschützt. ...

Genau so machen wir das mit dem überflüssigem Solarstrom - ab in den Boiler.

Gruss Flatus

dieter2 am 03 Dez 2019 11:02:16

Rockerbox hat geschrieben:wie willst du eigentlich die Netzsynchronisierung zwischen Heimnetz und deinem Solar erzeugten Einspeise-Netz erreichen?


Da gibt es doch spezielle WR die das machen.
Alle Solaranlagen die auf Dächern sind müssen so einen haben.

Ich kann mir das schon gut vorstellen.
800 Watt sind kein Pappenstiel, zuerst wird immer der Solarstrom verbraucht und den Rest zieht man aus den Netz.
So machen es alle Balkonanlagen.

Beispiele gibt es auf YouTube reichlich.

macagi am 03 Dez 2019 11:10:59

Hp2sport hat geschrieben:Oben gelesen?
Ich bin hauptsächlich im Winter unterwegs mit dem Womo, von Mai -Oktober steht das Womo Zuhause.


Oops, falsch herum gelesen.
Dürfte sich aber trotzdem nicht lohnen.

Rockerbox am 03 Dez 2019 11:23:10

dieter2 hat geschrieben:Da gibt es doch spezielle WR die das machen.
Alle Solaranlagen die auf Dächern sind müssen so einen haben.

Ich kann mir das schon gut vorstellen.
800 Watt sind kein Pappenstiel, zuerst wird immer der Solarstrom verbraucht und den Rest zieht man aus den Netz.
So machen es alle Balkonanlagen.

Beispiele gibt es auf YouTube reichlich.


Logisch gibt es die, aber wenn ich es richtig gelesen habe dann hat der TE noch gar keinen. Ob sich der Kauf eines selbstsynchronisierenden WR inkl. Freischaltung lohnt kann sich jeder selbst ausrechnen.

mv4 am 03 Dez 2019 11:37:00

so teuer sind die nicht mehr...
wie schon geschrieben...einspeisen ist kein Problem wenn:

-die Bestimmungen des Netzbetreibers müssen eingehalten werden (Meldepflicht, Vergütung ja/nein...Anlagen unter 4kw sind bei uns Genehmigungsfrei müssen aber beim Netzbetreiber angezeigt werden.)
-die technischen Voraussetzungen dazu geschaffen werden (netzabhängiger Wechselrichter)

oder aber du nimmst den erzeugten Strom zb. für eine Inselanlage... das kann dann auch die Erwärmung von Brauchwasser sein

Rockerbox am 03 Dez 2019 11:59:39

M.E macht das Ganze nur als Inselanlage Sinn.
Alles andere ist mit zu viel Aufwand und Kosten verbunden, das dauert zu lange, bis es sich - wenn überhaupt - amortisiert. Bei den heutigen Vergütungssätzen ist Einspeisung aus meiner Sicht überhaupt kein Thema, da lohnt nur Eigenverbrauch.

Da bin ich froh, meine Anlage vor 12 Jahren aufs Dach genagelt zu haben, da gibts wenigstens noch 50 ct / kWh ;D

mv4 am 03 Dez 2019 12:47:18

Adi...warum kosten? Bei dieser Anlagengröße hat man eigentlich keine Kosten (außer der Anschaffung...einen Wechselrichter braucht man sowieso)

Der Strom wird einfach ins Hausnetz eingespeist ...den Strom verbraucht man selbst (was du nicht selber verbrauchst nimmt der Netzbetreiber dankend ab, Vergütung bekommt man bei diesen Modell keine.

Der Zähler muss mit Rücklaufsperre sein (haben eh die meisten schon drin)

edit: auf die 50cent zahlst du die Märchensteuer...was noch ;D ...ja und die Kosten für den Zählerplatz muss ja auch wieder rein.

gespeert am 03 Dez 2019 12:59:44

Das Problem ist dass in D eine Sonnensteuer geschaffen wurde und das Finanzamt mitreden wollte.
Da ändert sich was nächstes Jahr. Hoffentlich mal richtig.

schnecke0815 am 03 Dez 2019 13:19:54

Hp2sport hat geschrieben:Jetzt überlege ich wie ich am einfachsten die erzeugten ca. 13 Volt ins 230 V Hausnetz einzuspeisen, vermutlich mit einem Wechselrichter.


Das sehe ich auch als einfachste Möglichkeit.

thomas56 hat geschrieben:Man könnte z.B. die Waschmaschine mit einem Verlängerungskabel an einer Womosteckdose ansschliessen, dann ist der überschüssige Strom zumindest sinnvoll genutzt.


Alternativ nur die Kabel der Module verlängern, im Hauswirtschaftsraum einen zweiten Solarregler anschließen welcher in
Akkus einspeist und daran einen Wechselrichter hängen. Verbraucher in den Wechselrichter und fertig. So hat mein einen eigenen Stromkreis und zumindest der TV
sollte damit 24/7 damit laufen.

mafrige am 03 Dez 2019 13:33:35

Ihr sucht sowas? Laßt es euch doch zu Weihnachten schenken ... direkt ins Stromnetz ... :lol: Hier: --> Link

bernierapido am 03 Dez 2019 13:59:26

Ich habe das auf dem Dach. Die alten Solarpanele (200W) vom Wohnwagen aufs Dach gestellt und über einen speziellen Umformer für "Balkonsolaranlagen" ins Netz.
Ein Zwischenzähler zeigt mir von mitte September bis jetzt 36KW.
Zu deiner Frage:
Da müsste man sich nur so einen Modulwechselrichter in den Wohnwagen legen, die Solarpanele umstöpseln. Die 230V Seite des Wechselrichters steckst du im Wohnmobil ein (dann werden auch deine Batterien unterhaltungsgeladen und Der Wohnwagen steckt am Hausnetz. Der Überschüssige Strom, den dein Wohnwagen nicht verbraucht, fließt in dein Hausnetz, was dann noch nicht verbracuht wird, ins Versorgungsnetz, aber ohne dass du davon was hast.
Der Modulwechselrichter läuft übrigens nur dann, wenn er am öffentlichen Netz hängt und sich mit der Wechselstromfrequenz synchronisiert hat.

rkopka am 03 Dez 2019 14:30:10

bernierapido hat geschrieben:Ich habe das auf dem Dach. Die alten Solarpanele (200W) vom Wohnwagen aufs Dach gestellt und über einen speziellen Umformer für "Balkonsolaranlagen" ins Netz.
Ein Zwischenzähler zeigt mir von mitte September bis jetzt 36KW.

36kWh bei 3 Monaten 90Tage -> 400Wh / Tag oder 10ct/Tag
Natürlich ist das im Sommer mehr, aber der Winter kommt noch. Außerdem hängt es natürlich davon ab, was man untertags an Verbrauchern laufen hat (primär wohl Boiler und KS). Vielleicht €50/Jahr Ersparnis ? Bei €150 für den Umformer und keinen (akuten) Kosten für die Panele kann das schon was bringen. Ich hätte auch noch ein 100Wp Panel rumliegen aber keine vernünftige Montagemöglichkeit (ohne Proteste der Nachbarn).

RK

Hp2sport am 03 Dez 2019 19:12:48

Das ganze soll natürlich schnell und einfach azustöpseln sein. Ich denke da an einen Batterietrennschalter, der durch Betätigung den Strom an eine Außensteckdose gibt. An die wird dann ein Wechselrichter der im Haus installiert ist angesteckt (nur welchen) der dann aus den 12,7 Volt 230 Volt macht, dieser wird dann in die Hausnetzsteckdose eingesteckt.
Oder statt einen Batterietrennschalter einen programmierbaren Schalter der z. B. denn Stromfluss unter z. B. 12 Volt unterbricht, um die Batterie vor Tiefentladung zu schützen.

Wer hat noch Ideen wie das zu realisieren wäre?

bernierapido am 03 Dez 2019 20:24:23

So wie ich das vorgeschlagen habe.
Du musst doch nur zwischen den von den Solarpanelen kommenden Kabeln zum Solarladeregler eine Steckverbindung machen und die in dem Fall einfach umstecken.
Der Modulwechselrichter kann im Wohnwagen verbleiben und am 230V Bordnetz des Campingfahrzeuges angeschlossen.
In dem Moment wo du dann das Campingfahrzeug ans Hausnetz anschließt läuft alles automatisch, inclusive Ladegerät für deine Versorgungsbatterien.
Wenn dir das händische Umstecken zu kompliziert ist, musst du dir halt einen zweiphasigen Umschlater besorgen.
Der Modulwechselricher kostet ca 150€.

Nögel am 03 Dez 2019 21:07:22

Meine Solar On Grid Inverter Anschluß,

Netzanschluss:
Über eine Steckdose zum Sicherung- Fi- Anschluss zur Außensteckdose. Am Landstromanschluss gibt es nur eine Steckdose, das Ladegerät müsste bei Bedarf extra verbunden werden.

Die vorhandenen 5 Steckdosen werden mittels Kabel vom Batterie-Inverter versorgt oder mit die Landstrom-Steckdose verbunden, der on Grid Inverter ist dann vom Netz getrennt.
Um Rückstrom zu vermeiden lässt sich das Ladegerät nur mittels Steckverbindung an der gleich Steckdose betreiben.
Es geht nur eine On Grid oder Ladegerät oder Steckdosen Verbindungen.

Die vorhandene 380Wp Solarmodule sind immer mit dem on Grid Inverter und über eine Diode mit dem Solarregler verbunden.
Der On Grid Inverter funktioniert nur wenn er am Landstrom betrieben wird, sonst ist er aus.

Mein verbautes Gerät lässt sich von 12V bis 28V betreiben und erzeugt bei 28V 400Watt, leider bei 16V nur 200Watt und wird im Sommer sehr warm.

Im diesen und im letzten Jahr wurde 150kWh ins Hausnetz eingespeist, meine Grundlast liegt über Tag bei ca. 700Watt.
Nach 3 Jahre hat meine On Grid Inverter amortisiert.

Die Solarmodule sind liegend verbaut, bringen ca. 50% von einer nach Süden ausgerichteten Hausdachanlage, bei einer Ost-West-Anlage erreiche sogar 80% bei gleicher Größe.

WomoTechnikService am 03 Dez 2019 22:09:57

Rockerbox hat geschrieben:Es ist also nicht so einfach, seinen privat erzeugten Strom ins Heimnetz einzuspeisen.

wie willst du eigentlich die Netzsynchronisierung zwischen Heimnetz und deinem Solar erzeugten Einspeise-Netz erreichen?


Dafür gibt es spezielle und sogar preiswerte Geräte:

--> Link

--> Link

--> Link

LG Peter

dieter2 am 04 Dez 2019 00:38:42

Gibt es schon mit allen Anschlußkabel.

--> Link

andreasnagel am 04 Dez 2019 12:30:57

Moin.

Oder den:

--> Link

So habe ich den Modulwechselrichter angeschlossen:

--> Link

Viele Grüße,
Andreas

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