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Reserverad ja oder nein 1, 2


Stefan.1 am 05 Dez 2019 12:38:23

Moins,
ich bin am überlegen ob ich mein Reserverad zu Hause lasse, wegen Gewichtsersparnis,
nun meine Frage, was macht der ADAC wenn der Reifen total kaputt ist, z.b. Decke zerrissen.

Holt der ADAC den Reifen und läßt in der nächsten Werkstatt einen neuen aufziehen und bringt den wieder ?

oder wie läuft das ab ? wer hatte schon mal so einen Fall ?
ein Reperaturset habe ich sowieso an Bord.

Hennes

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Gast am 05 Dez 2019 12:55:58

Hallo,

nie ohne Reserverad.

Samstag, Sonntag, in der Nacht, irgendwo in D oder im Ausland.

Wer soll da reparieren.

Gruß

Stephan

DerAlf am 05 Dez 2019 13:08:23

Hallo,
das ehe ich auch so, nie ohne. Wer einmal mitten in der Nacht eine Panne hatte, weiß ein Reserverad zu schätzen.

VG Alfred

fschuen am 05 Dez 2019 13:15:03

Die Womoreifen zerfetzt es ggfs ordentlich, auch selbst schon gehabt. Das kostet dann gern auch die Felge, wenn man Glück hat. Bei Pech trifft es auch Verkleidungen oder Duschwannen.

Wenn man also Glück hat und die Strasse geht einem nicht aus, bis man steht, geht es mit Reserverad nach 10 min weiter. Der ADAC wird einen abschleppen lassen. Wenn man Glück hat, zu einem Händler, der ein Rad hat und draufmacht - dann geht es nach ein paar Stunden weiter. Wenn das aber Samstag nachmittag passiert, dann eher am kommenden Montag. Ich halte das wie meine Vorredner: nie ohne.

Gruss Manfred

DonCarlos1962 am 05 Dez 2019 13:17:05

Zunächst einmal:

Es käme mir erst einmal auf die Ausgangslage an:

Bei einem 3,5 Tonner, der schon ohne Reserverad an der Grenze (oder über) seiner Ladungskapazität angelangt ist, wäre ein Reifenreparaturset vielleicht das Beste.
Darüber hinaus, wenn das Gewicht nicht so eine große Rolle spielt, ist das Reserverad die bessere Lösung.

Was der freundliche Abschlepper vom ADAC macht, ist immer noch von der Panne vor Ort abhängig.

Ich habe gerade für ein paar Euro ein Reifenreparaturset für kleine Löcher bestellt. Damit lassen sich dann Löcher durch eingefahrene Schrauben und Nägel selbst reparieren. (Bis zur nächsten Reifenbude oder bis Zuhause) Z.B. auf dem Stellplatz, wenn man es dort schon entdeckt hat.

Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit eines Reifenschadens, bei Einhalten des Reifendruckes und Wartung des Reifens, nicht all zu hoch.
In den fast 40 Jahren, die ich jetzt Auto fahre, hatte ich einen, in Ziffern "1" Reifenschaden, bei dem ich ein Reserverad brauchte.

Die eingefahrene Schraube im Wohnmobilreifen habe ich hingegen stecken lassen. Habe nur den Reifen nachgepumpt und bin vorsichtig zum Reifenhändler damit gefahren. Der hat den Reifen geflickt und alles war wieder gut.

Ein Reifentotalschaden kann vorkommen, aber deshalb immer ein Reserverad mitschleppen? Nö. Zumindest nicht bei meinem 3,5Tonner.

LG Carsten

RG Regalbau am 05 Dez 2019 13:25:32

Ich habe das Reserverad erst mal entfernt, als ich das Womo bekam.
Aber nicht des Rades wegen, und dessen Gewichts. Unseren 5,8 Tonner anzuheben, bedarf mehr als den Serienwagenheber aus dem Bordwerkzeug.
Nun habe ich mittlerweile Hubstützen drunter. Mit denen kann ich die Räder anheben.
Nach dem Einbau der Stützen, habe ich das Reserverad wieder in die Heckgarage getan.

DonCarlos1962 am 05 Dez 2019 13:31:14

Stimmt, dass kommt noch dazu.

Wenn ich selbst das Rad wechseln möchte, brauche ich einen entsprechenden Wagenheber und Radmutternschlüssel. Vielleicht sogar eine Verlängerung, weil die Drehmomente der Schrauben doch schon einiges höher ausfallen, als bei einem PKW.
Dann noch ein paar Brettchen zum drunter legen, damit nichts beschädigt wird oder der Wagenheber im Dreck am Straßenrand verschwindet.

Diese Dinge braucht man natürlich nicht, wenn man diese Arbeiten dem ADAC o.ä. überläßt. Aber dann muß man auch erstmal auf den Service warten.

LG Carsten

Gast am 05 Dez 2019 13:42:21

Das Thema ist sicher interessant und darf auch gerne diskutiert werden. Aber wie oft brauchen wir das noch?
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Julia10 am 05 Dez 2019 13:42:44

Zum Thema Reserverad "Ja oder Nein" findet man hier im Forum unzählige Beiträge.

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DonCarlos1962 am 05 Dez 2019 13:44:40

Aber wir sollten auf die Frage des Themenstarters zurück kommen.

Wie reagiert denn der ADAC auf einen Reifentotalschaden an einem Wohnmobil? Wer hat da Erfahrungen?
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der mit dem abmontierten Rad zum Reifenhändler fährt und dann das reparierte Teil auf das WoMo schraubt.
Ich denke, der wird immer versuchen abzuschleppen. Zumal oft nicht mehr der ADAC selbst kommt, sondern ein Vertragsunternehmer.
Der rechnet mit dem ADAC ab und will auch verdienen.

Ein Reserverad ist immer noch die beste Lösung, keine Frage, aber ggf. muß man die Vor- und Nachteile abwägen.

Darum würde mich einmal interessieren, wie oft ein Reifenschaden unterwegs tatsächlich vorkommmt.

LG Carsten

hampshire am 05 Dez 2019 13:55:06

Stefan.1 hat geschrieben:Holt der ADAC den Reifen und läßt in der nächsten Werkstatt einen neuen aufziehen und bringt den wieder ?

Das ist eine der Varianten - die andere ist, dass Dein Fahrzeug in eine Werkstatt geschleppt wird. Je nach Größe des Fahrzeugs und der Verfügbarkeit von mehr oder weniger großen Einsatrzfahrzeugen.

Stefan.1 hat geschrieben:oder wie läuft das ab ? wer hatte schon mal so einen Fall ?

Reifenpannen hatte ich mehr als genug, daher nur ein paar Beispiele:

Beispiel 1: Reifenschaden in Besancan Sommer 1991 mit einem 78er Honda Civic. Den Ersatzreifen hatte ich wenige Tage zuvor schon benötigt. ADAC kommt, sieht, dass es ein eigenartiges Format ist, macht einen Reifenhändler ausfindig, der den Reifen an einem Sonntag aufzieht, schlägt mir vor mit defektem Reifen und Taxi die 65km dorthin zu fahren und die Kosten für die Fahrt zu übernehmen. Hat funktioniert.

Beispiel 2: Reifenplatzer in München Winter 2012 (kann auch ein Jahr früher oder später gewesen sein). Es gibt in München nicht einen einzelnen Reifen im benötigten Format zu kaufen (wohl aber Sätze mit Felge). Hoch auf dem gelben Wagen werden Insignia und ich 600km nach Hause gefahren.

Beispiel 3: Reifenplatzer in Bonn Herbst 2000. Jemand hatte einen Pflasterstein von einer Brücke auf die Autobahn geworfen. Der Reifen hinten links platze beim Überfahren. Ich reagiere mit einem Aussetzen meiner sonst stabilen Gelassenheit und brauche geschlagene 30 Minuten bis ich beim fremden Mietwagen (C-Klasse) den Wagenheber und hinter einer Blende versteckten Ansatzpunkt finde, ansetzen kann und den Reifenwechsel beginne. Mit etwas mehr Nachdenken hätte ich mir das Wechseln sparen sollen - zu eng an der Fahrbahn! Die eigentliche Gefahr war mit völlig entgangen. ADAC wäre die bessere Lösung gewesen.

Beispiel 4: Reifenplatzer vorne links beim Überholen auf der Autobahn im Sommer 2005 (oder 2006) - Tempo irgendwo zwischen 160 und 180. Kurzer Schreck und Freude, dass es nicht der hintere Reifen war. Anhalten auf der Standspur. Noch mal einen Reifen auf der Autobahn Auf der LKW Spur Seite wechseln - nein Danke. ADAC schleppt den Wagen zu einem Reifenhändler.

Mein Fazit: Ich bin in der EU (und Schweiz und vielleicht bald mal Norwegen) unterwegs. Bei einer (Reifen-)Panne bekomme ich Hilfe. Vielleicht komme ich später irgendwo an. Solange alle gesund bleiben ist das Szenario auch ohne Ersatzreifen beherrschbar. Ohne zu fahren finde ich unproblematisch. In menschenleeren Gegenden kann man das Rad ja wieder anschrauben.

Trashy am 05 Dez 2019 14:00:31

Hab auf langen Touren zwei Reifen und ein Pannenset dabei. Die Reifen bekommt jeder Pannendienst auf die Felge.
Zur Not ist eine Duc Felge in Europa schnell zu beschaffen, die Wahrscheinlichkeit ist doch aber eher gering.

bambiball am 05 Dez 2019 14:02:55

Wir hatten in unseren bisher 11 Jahren Wohnmobil einen Reifenschaden. Zum Glück nicht mehr kaputt gegangen. Dank Reservereifen schnell wieder fahrbereit.


mafrige am 05 Dez 2019 14:16:51

... uns hat es, mit dem neuen Wohnmobil im November 2018, in der Nähe von Marbella auf der Autobahn um Freitag ca.19:00 Uhr erwischt.
ADAC angerufen, die haben uns aufgeladen, das Fahrzeug beim Abschlepper untergestellt und wir wurden von dort aus mit dem Taxi ins Hotel gefahren.
Am nächsten Tag mit Taxi abgeholt, zum Abschlepper und von dort mit dem Abschlepper in die Werkstatt und Mittags waren wir wieder unterwegs. Bezahlt haben wir nur den Reifen, Trinkgeld für Abschlepper und Taxifahrer und den Michelinreifen CP 134,00 € ... ADAC Plus :lol:
Wenn es Samstagnachmittag passiert wäre, hätten wir bis Montag im Hotel aushalten müssen :wein:
Vorher hatten wir beim Hymer immer ein Reserverad dabei ... so gehts :oops:

wibbing am 05 Dez 2019 16:13:50

Ohne funtionsfähiges Ersatzrad fahre ich nicht in die Wüste und nicht in die Taiga. ( das ist nur etwas für Selbstmörder ).
Deshalb habe ich in Australien ein ganzes Wochenende in einem trostlosen Kaff im Nordwesten gewartet, bis der defekte Reifen repariert werden konnte.
In Schweden bin ich einmal 400km gefahren bis ich einen Reifen mit ausreichender Traglast für den doppelten Preis kaufen konnte.

Seitdem nehme ich zusätzlich zu dem Ersatzrad noch einen alten Reifen ohne Felge mit ( der wiegt nicht so viel ).

NIEMALS OHNE ERSATZRAD !

Lothar

Tinduck am 05 Dez 2019 20:15:32

Wir haben ein Reserverad und das komplette Werkzeug zum Wechseln dabei (inkl. Drehmomentschlüssel bis 500 Nm). Der Hydraulik-Stempelheber von Iveco ist sehr gut und hat keine Probleme, das Mobil zu heben.

Ein bisschen länger als 10 Minuten dauert der Reifenwechsel aber mitunter schon (--> Link, unten). Aber immer noch besser, als den ganzen Tag in Abschleppwagen, Hotels und Werkstätten zu verplempern. Als Arbeitnehmer auf der Rückreise eigentlich auch keine Alternative.

Das Mehrgewicht ist uns Latte, wir haben uns das passende Mobil dafür gekauft.

bis denn,

Uwe

meier923 am 05 Dez 2019 20:58:16

Nie ohne Reservesrad - ein ausgerissenes Ventil oder aufgeschlitzter Reifen kann kein Reparatur Kit richten - >ADAC kann da auch nichts machen , ausser Euch ins Hotel zu fahren und dann zu warten bis es Montag wird und eine Werkstatt an Eurer Panne richtig verdient 8)

Duc1302 am 05 Dez 2019 21:10:08

Habe gestern eine Felge fürs Ersatzrad erhalten. Beim Reifenwechsel im Frühjahr entsteht daraus ein Ersatzrad.
Hatte mit meinen PKWs dieses Jahr zwei Reifenschäden, ich minimiere das Risiko, hilflos liegenzubleiben.
Und wer im WoMo < 3,5 t Gewichtsprobleme wegen eines Ersatzrads bekommt, hat m. E. das falsche Wohnmobil gekauft.

wutour am 05 Dez 2019 23:21:18

ich würde das mit einem glatten ja beantworten. in deutschland haben wir uns einmal eine abgefallene fahrradklingel hineingefahren und ein platten gehabt.
in den bisher 4 jahren in südamerika hatten wir bisher nur 1x einen platten in der ecuadorianischen hauptstadt quito, wegen eines ventildefektes.
beide x war es super ein reseverad zu haben um zur nächsten werkstatt problemlos zu gelangen.
buen viaje y hasta luego
wU
von wu-tour.de

kiteliner am 06 Dez 2019 11:12:16

Wir haben im Bus ein Reserverad dabei, das ist zwar alt und sicherlich nicht geeignet damit noch zig-tausend km zu fahren, aber bis nach Hause oder Werkstatt wird es reichen. Da unser Reifenformat (9,5R17.5) auch nicht bei den meisten Händlern oder Werkstätten vorhanden ist und auch manche Reifenhändler die nicht haben, können wir auch nicht unbedingt auf schnelle Hilfe hoffen. Zwei Wagenheber sind dabei, mehrere Montiereisen und was man so braucht. Habe aber nach Grundausstattung und Besatzung noch ca. 400kg Ladung frei.
Wenn, so wie ich hoffe, mir in den nächsten Jahren noch ein Allrad-Auto zuläuft, wird der ein Komplettrad und bei Bedarf eine Reifendecke dabei haben.
Meine Meinung, wenn es am Reserverad und Wagenheber hängt, ist es das falsche Auto.

tztz2000 am 06 Dez 2019 11:21:19

Ich habe einen ErsatzREIFEN dabei. Bei meiner 18-Zoll-Bereifung passt ein Komplettrad nicht in die Halterung rein, einen Reifen ohne Felge konnte ich so gerade "reinquetschen".

Stellt Euch vor, Ihr habt auf der Autobahn im Baustellenbereich vorne links einen Plattfuss.... da nützt das Ersatzrad gar nichts, da bleibt nur noch der Abschleppwagen! :ja:


Im Übrigen fahre ich seit über 40 Jahren ohne Plattfuss....

.... wer ist doch gleich Murphy? :nixweiss: :D

Tinduck am 06 Dez 2019 11:41:25

tztz2000 hat geschrieben:Stellt Euch vor, Ihr habt auf der Autobahn im Baustellenbereich vorne links einen Plattfuss.... da nützt das Ersatzrad gar nichts, da bleibt nur noch der Abschleppwagen! :ja:


Na ja, wenns gar zu eng ist, kann man ja in der Mitte anhalten, dann ist es wieder sehr sicher... bis das Lynchkommando kommt :D

bis denn,

Uwe

skysegel am 06 Dez 2019 11:42:11

tztz2000 hat geschrieben:Im Übrigen fahre ich seit über 40 Jahren ohne Plattfuss....

Oh oh, ich hoffe, Du bist nicht abergläubig. Ansonsten klopf schnell auf Holz ;)

Ulli

hmarburg am 06 Dez 2019 11:48:26

Duc1302 hat geschrieben:Und wer im WoMo < 3,5 t Gewichtsprobleme wegen eines Ersatzrads bekommt, hat m. E. das falsche Wohnmobil gekauft.


Mit Verlaub, das ist ein Schmarrn!

andwein am 06 Dez 2019 11:56:18

hmarburg hat geschrieben:....Mit Verlaub, das ist ein Schmarrn!

Das sehe ich aber schon auch so wie "duc1302".
Wenn dich die 25-30kg eines Ersatzrades/Reifen in den "Überladungsbereich" bringen, dann darf die zweiköpfige Besatzung nur ein "Normgewicht" von 75 kg auf die Waage bringen. Der techn. zul. Gesamtmasse ist es egal ob der Hersteller mit 75kg Fahrergewicht rechnet, sie darf halt nicht überschritten werden.
Gruß Andreas

Stefan.1 am 06 Dez 2019 12:02:09

. . . danke an alle bis hierhin, melde mich später.

Hennes

hampshire am 06 Dez 2019 12:34:19

Duc1302 hat geschrieben:Und wer im WoMo < 3,5 t Gewichtsprobleme wegen eines Ersatzrads bekommt, hat m. E. das falsche Wohnmobil gekauft.

Ein Schritt weiter gedacht:
Ein Wohnmobil mit zu geringer faktischer Zuladungskapazität ist eine Fehlkonstruktion.

volki am 06 Dez 2019 12:35:35

Stefan.1 hat geschrieben:ich bin am überlegen ob ich mein Reserverad zu Hause lasse, wegen Gewichtsersparnis,
nun meine Frage, was macht der ADAC wenn der Reifen total kaputt ist, z.b. Decke zerrissen.
Holt der ADAC den Reifen und läßt in der nächsten Werkstatt einen neuen aufziehen und bringt den wieder ?

Ich hatte im Laufe von 12 Jahren zwei Mal Pech.

1.Mal Griechische Autobahn, am Tag. Knall und rumpeln HR. Lauffläche abgerissen, Karkasse explodiert.
Dank Schweizer TCS ETI Schutzbrief dort abgerufen. 10 Min später ruft ADAC Griechenland an (auf mein Handy) Wie ,WO, Welche Fahrrichtung. Haben sie ein Reserverad?
1/2 Stunde später fährt Griechischer Pannendienst vor und wechselt aufwendig das Rad. Kosten keine

2.Mal Diesen Herbst, kroatische Autobahn, plötzliches Rumpeln hinten, wieder HR. Als ich anhielt Ich Laufläche abgetrennt aber noch zusammen.Karkasse platt.
Wieder TCS angerufen, kurze Zeit später Anruf auf Handy von Kroatischen Autoklub, Standort ?? Haben sie Reserverad?
3/4 Stunden später kommt Klubauto mit Monteur der mit 2 Wagenhebern das Reserverad montiert. Das Ganz hat gerade mal 2 Stunden gedauert. Kosten keine.

Auch ich sage "Nie ohne Reserve-RAD". Denn die Notset reichen nie bei einer richtigen Reifenpanne.

Unser Wohnmobile haben sicher keine "normale" Reifen-/Grössen, die ein "naher" Reifenhändler in Griechenland oder Kroatien oder so, einfach an Lager hat.
Beim 2. Mal wollte ich, nach Ankunft in Griechenland, einen neuen Michelin Camper-Pneu kaufen. Musste in Athen bestellt werden. Liefer-Dauer, wegen Wochenende, 4 Tage, die ich aber so am Strand verbringen konnte :lol: Anstatt auf einem Autobahn-Rastplatz.
.

gespeert am 06 Dez 2019 13:34:04

At tinduck
Wieso Lynchkommando?
Das läuft wie bei Tom Sawyer, alle dürfen Mal den Wagen anheben und halten! Bzw mit Muskelkraft das Womo ankippen bzw. das Rad halten.

Nie ohne Reifendecke wenn am Limit und seltene Größe!

DonCarlos1962 am 06 Dez 2019 14:43:59

volki hat geschrieben:1.Mal Griechische Autobahn, am Tag. Knall und rumpeln HR. Lauffläche abgerissen, Karkasse explodiert.

2.Mal Diesen Herbst, kroatische Autobahn, plötzliches Rumpeln hinten, wieder HR. Als ich anhielt Ich Laufläche abgetrennt aber noch zusammen.Karkasse platt.

Wenn ich das lese kommt in mir die Frage auf, ob Dein Rad HR gerade in der Spur läuft?
Kann es sein, dass die Achse etwas verschoben ist, oder das Radlager Spiel hat? Das das Rad zu warm wird oder querbelastet wird?

Zwei mal eine kaputte Lauffläche auf dem gleichen Reifen sind ja nicht ganz normal.
Oder bist Du an der Hinterachse, speziell HR überladen?

Wäre zumindes eine Prüfung wert, oder?

LG Carsten

hmarburg am 06 Dez 2019 15:00:03

andwein hat geschrieben:...Wenn dich die 25-30kg eines Ersatzrades/Reifen in den "Überladungsbereich" bringen, dann darf die zweiköpfige Besatzung nur ein "Normgewicht" von 75 kg auf die Waage bringen...


Beim 3,5-Tonner ist die Problematik selten eine Gesamtüberlastung sondern oft eine Überlastung der Hinterachse. Da das Reserverad meist hinter dieser ist, sind 25-30kg schon eine Abwägung wert, hat aber nichts damit zu tun das man das falsche Womo gekauft hat.

Gruß, Holger

womifahrer am 06 Dez 2019 15:02:59

hallo,mich hat es bisher ein mal erwischt.Auf einer Anhöhe im Sauerland hab ich mir an einem Stein den Reifen seitlich aufgeritzt.Als ich mit meiner ADAC App anrief war die erste Frage ob ich einen Ersatzreifen hätte,so das vorort repariert werden kann,ansonsten wäre ich abgeschleppt worden bis zum nächsten Reifenhändler.Ich hatte einen dabei und würde nie ohne fahren.Lieber würde ich anderes Gewicht so reduzieren bis es passt.

Tinduck am 06 Dez 2019 15:08:42

off topic zur immer beliebten Gewichtsdiskussion:

Wenn man mit einem 3,5-Tonner reisefertig mehr als 3,5 Tonnen auf die Waage bringt, ist das aber auch kein Indiz für eine clevere Fahrzeugwahl... Ich kauf mir ja auch kein Fahrzeug mit 2 zugelassenen Sitzplätzen, wenn ich 4 brauche.

Mir solls recht sein. Wenn man lieber ein Wochenende beim Reifenhändler verbringt als ein Womo zu kaufen, dass noch einen Ersatzreifen legal transportieren kann... alles super, solange ich das nicht muss.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 06 Dez 2019 15:12:09

Ja, wir wissen es jetzt.

Tinduck am 06 Dez 2019 17:31:11

Wer ist ‚wir‘? Dein Pluralis Majestatis?

SNCR.

bis denn,

Uwe

tztz2000 am 06 Dez 2019 17:39:51

Moderation:Bleibt doch bitte beim Thema.... es geht um Hilfe durch den ADAC o.ä.

Es kann, abseits der 3,5 to Grenze, durchaus Gründe geben, auf das Ersatzrad zu verzichten. Aber das ist hier nicht gefragt!


Stefan.1 am 06 Dez 2019 17:44:54

Moins,
danke für alle Antworten auch die, die ich nicht lesen wollte.

Sowie es aussieht hat keiner sein Womo überladen . . .

ich werde meine Reifendecke auf den Trailer unter dem PKW plazieren.

Hennes

schneutzl am 06 Dez 2019 18:06:13

Wir haben nur auf unserer Islandfahrt 2016 ein Reserverad mit Felge auf dem Dach mitgenommen. Ansonsten fahren wir immer ohne.

BadHunter am 07 Dez 2019 11:28:46

Reserverad hängt bei uns unter dem Fahrzeug, ich hoffe, die Werkstatt kontrolliert den ab und zu auch mal und prüft den Luftdruck bei der Inspektion....
Werkzeug haben wir dafür aber keines, sollte mal was passieren wird der ADAC gerufen... Und: es ist heute sowieso nicht mehr erlaubt, bei einer Reifenpanne auf der Autobahn das Rad selbst zu wechseln! War mir bis vor wenigen Jahren noch unbekannt, hatte einen Reifenschaden an einem Werstattersatzwagen als mein PKW zur Inspektion war und habe schnell das Rad gewechselt. Da weitere PKW mit kaputten Reifen auf den Standstreifen fuhren und ein Pflasterstein auf der Autobahn als Ursache ausgemacht wurde kam recht schnell die Polizei, um den Übeltäter zu beseitigen. Ein Polizist hat dann gesehen, dass an meinem Ersatzfahrzeug noch ein weiterer Reifen Schaden genommen hatte, Felge krumm, aber noch Luft im Reifen. Ich durfte dann nicht weiterfahren, mit einem Augenzwinkern ging der Polizist darüber hinweg dass ich ein Rad schon gewechselt hatte, informierte mich aber, dass das auf der AB nicht erlaubt sei.

andwein am 07 Dez 2019 12:27:24

BadHunter hat geschrieben:Reserverad hängt bei uns unter dem Fahrzeug, ich hoffe, die Werkstatt kontrolliert den ab und zu auch mal und prüft den Luftdruck bei der Inspektion...

Tut sie zu 99% nicht. Ich gebe das immer seperat als Auftrag!!
Nur aus Vorsicht, nicht als Schikane, Gruß Andreas

skysegel am 07 Dez 2019 12:33:43

BadHunter hat geschrieben: Augenzwinkern ging der Polizist darüber hinweg dass ich ein Rad schon gewechselt hatte, informierte mich aber, dass das auf der AB nicht erlaubt sei.

Ich wusste zwar, dass das keine gute Idee ist, das auf der AB selbst zu machen, dass das verboten ist, wusste ich aber nicht.
Vielleicht sollten die bei der ARD wirklich mal drüber nachdenken, die Reihe "Der 7. Sinn" wieder aufzunehmen.

Ulli

JACKYONE am 07 Dez 2019 14:15:11

BadHunter hat geschrieben: Und: es ist heute sowieso nicht mehr erlaubt, bei einer Reifenpanne auf der Autobahn das Rad selbst zu wechseln. informierte mich aber, dass das auf der AB nicht erlaubt sei.



Das halte ich für ein Gerücht!!
Nirgends steht, dass es auf der BAB verboten ist, selbst ein Rad zu wechseln!

LG Robert

RichyG am 07 Dez 2019 14:19:30

Ich habe nun auch versucht herauszufinden, wo dieses Verbot steht und begründet ist.
Ergebnis: Nix!
Fakenews :wink:

jack17de am 07 Dez 2019 15:23:40

Hallo,

ich bin mit 5 to und Zwillingsbereifung hinten unterwegs.
Reserverad habe ich unter dem Auto abgebaut, da war sowieso ein steinalter Reifen drauf.
Selber wechseln geht bei den Anzugmomenten mit dem Bordwerkzeug sowieso nicht.
Sollte ich in die Lage kommen muss das jemand professionell übernehmen (Schutzbrief).

Gruss
Andi

babenhausen am 07 Dez 2019 15:33:26

BadHunter hat geschrieben: Ein Polizist hat dann gesehen, dass an meinem Ersatzfahrzeug noch ein weiterer Reifen Schaden genommen hatte, Felge krumm, aber noch Luft im Reifen. Ich durfte dann nicht weiterfahren,


Da hat der Polizist seinen guten Tag gehabt, denn mit solch einem Schaden hätte er dich auf keinen Fall fahren lassen dürfen.
Und ich persönlich hätte mein Auto auf der Autobahn keinen Meter bewegt mit solch einem Schaden :eek:

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