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Guten Tag liebe Camper Gemeinschaft, ich fahre seit Mai ein Weinsberg Kastenwagen "Cara Bus". Da ich begeisterter Wintersportler bin, kommt der Camper natürlich in den nächsten Monaten viel zum Einsatz. Nicht alle meine favorisierten Skigebiete bieten einen Camping Platz. Insbesondere an den Gletschern steht man oft einfach auf dem Parkplatz an der Bahn (was an vielen Bahnen auch gestattet ist, da die alternativen fehlen). Jetzt habe ich gerade eine Woche Pitztal hinter mir - bin hier aber an die Leistungsfähigkeit meiner Stromversorgung gekommen. Ich habe 2x 95 Ah Wohnraumbatterien an Bord und zusätzlich eine Solaranlage auf dem Dach. Diese hat natürlich nur mäßig Strom erzeugt, da die Sonne gerade mal 10 Sekunden "hallo" auf dem Parkplatz gesagt hat. Die Heizung musste ich durchlaufen lassen, da mein kleiner Hund mit dabei ist und zwar nicht 20° Raumtemperatur haben muss - aber deutlich über 10 sollte es schon sein. Außerdem war 24 Stunden Dauerfrost zwischen minus 1 und minus 15 Grad. Die Lüfter fressen natürlich den Strom so weg. Hat jemand eine Idee oder Tipp, wie man eine Woche ohne Landstrom überstehen kann? Ich bin jetzt einfach mal raus aus dem Tal und wieder reingefahren und mit der geladenen Energie über die LiMa so gerade ausgekommen. Finde ich aber lästig und unnötig. Generator finde ich übrigens keine Lösung. Das empfinde ich als unverschämt, wenn ich schon umsonst auf einem Parkplatz stehen darf und dann noch krach mit einem Generator machen ist irgendwie ein nogo... Viele Grüße aus dem frostigen Pitztal ... Stephan, der Wintercamper ;-) Mehr Batterien oder gleich auf Lithium aufrüsten. Kostet aber Oder den richtig teuren Efoy kaufen. Und eine Woche bei Minusgraden. Hoffe du hast genug Gas. Wie hast du denn Duschen und Toiletten gelöst für ne Woche? erstmal winterfeste Li akkus - mit Y ;) dann brennstoffzelle teuer leise bringt wenig strom aber genug um deine heizung am laufen zu halten muss so eingebaut werden dass du sie einfach rausnehmen kannst weil die teile nicht frostfest sind - bei meiner ist das 2 kabel abstecken, und zwei sicherungsgurte aufmachen - dauert ca 5 - 10 min, je nachdem wieviel glump im auto rumliegt Gas hat locker gereicht. Hab 2x11 Kilo und hatte zur Vorsicht noch eine dritte Flasche mitgenommen. Die zweite ist aber noch halb voll (hab Truma Level Control drunter). Wasser reicht für eine Woche völlig auch zum duschen (ok, natürlich nicht ausgedehnt. Einmal abbrausen, abschalten "einseifen" noch mal abbrausen - fertig). WC ist auch kein Problem. Zum einen gibt es ein öffentliches WC, was 24 Stunden offen ist. Außerdem sind die Pitztaler Bergbahnen sehr Camperfreundlich und haben einen Ablass für die Chemie Toilette. Man kann zwar nicht spülen aber das geht auch mal so... Hallo Stephan
Sind das Gel oder AGM Batterien. Einer deiner Probleme, die du hast ist der geringe Stromfluß von der Starterbatterie zur Bordbatterie. Löst du diesen Knoten auf, bekommst du mit 2-3 Std Motorlauf genug Energie in die Batterien. Entweder am Stand laufen lassen. oder einkaufen fahren. Das es so nicht gut funktioniert, hast du ja schon geschrieben.
Das Problem mit einer am Stand laufender maschine sollte aber nicht Grundlage für Diskussionen sein. Andere Möglichkeit, aufstocken der Batterikapazität. Entweder du wirst zum Bleitranporter, mit allen seinen Problemen die sich dadurch ergeben können. Oder umrüsten auf Lithium mit Winston Accus. Die sind die einzigen die du bei Tiefen Minustemperaturen auch laden darfst. Also Wahl zwischen Pest oder Cholera. Naja so schlimm ist es nicht. Gruß Franz Alternativ, auf einen Campingplatz fahren und den Komfort genießen. Der "Aktiv Camping Prutz ****" ist 15 km entfernt hat bis 20. Dezember geöffnet und kostest mit ACSI 18 Euro/Tag, inkl Strom, Dusche, etc. Eine Woche ohne Landstrom im Winter auszukommen ist schon eine kleine Herausforderung. Entweder rüstet man entsprechende Batteriekapazitäten nach oder man geht an Landstrom. Hinweise wie „mal Motor über Stunden laufen zu lassen“ halte ich ungeachtet der Tatsache, dass er verboten ist für wenig konstruktiv. Wer sich den Luxus einer Woche Wintersport gönnen kann sollte es auch technisch umsetzen können oder muss sich eben auf einen Campingplatz stellen. Wir brauchen uns ansonsten nicht zu wundern wenn immer mehr stillschweigend akzeptierte Stellplätze verschwinden, wenn dort mehr und mehr Mobile im Stand ihre Motoren laufen lassen. Hi, einfache Frage einfache Antwort: Batteriekapazität erhöhen Hallo Adi
Ein Argument, dem ich mich nicht verschliessen will und kann. Zu dem Zeitpunkt des Schreiben, ist mir das nicht so in den Sinn gekommen.
Lässt man den ersten Teil meines Textes weg. Ja wenn..!!! Bei anderer Ausdrucksweise und einmal darüber nachgedacht, wäre es vernünftiger zu gewesen, es so zu Schreiben: Es gibt sehr gute Möglichkeiten heute, in kurzer Zeit, hohe Ladungsmengen in die Batterie zu bekommen. z.B. beim Einkaufen. Den meistens ist dann der Kühlschrank leer. So hätte das Geschriebene eine vernünftigeren Tatsch ergeben. Danke Franz . Um im Winter stromtechnisch länger autark zu sein und dabei keinem auf die Nüsse zu gehen, helfen nur mehr Akkukapazität oder ne Efoy. In grösseren Mobilen käme noch ein gekapselt verbauter Moppel in Betracht, aber das ist in nem Carabus wohl eher nicht zu realisieren. Wir haben 220 nutzbare Ah Batteriekapazität, das reicht im (kalten) Winter mit Durchheizen für ca. 4-5 Tage. Für eine ganze Woche sind also eher 300 Ah anzupeilen, was mit LiFeYPO rein finanziell schon ne ordentliche Hausnummer ist. Leider ist die Efoy weder in der Anschaffung noch im Betrieb billiger, insofern würde ICH in Richtung LiFeYPO gehen, weil das auf lange Sicht günstiger ist und mehr Vorteile bietet als ne Efoy. Andere sehen das sicher anders, aber mir würde es einfach gegen den Strich gehen, Apothekenpreise für billiges Methanol zu zahlen und damit Strom für 3-5 Euro pro KWh (je nach Membranlebensdauer) zu erzeugen. bis denn, Uwe Moin, ganz einfach...... ich habe 300 Ah Lithium drin und zusätzlich zur Alde eine 4KW Planar Dieselheizung .....wenn du dann noch ein Tankvolumen von 140l hast kannst du einige Wochen im Skigebiet ohne Strom stehen und hast immer eine warme Bude !! Das alles geht auch im Kastenwagen mit 90 Liter Diesel , die reichen auch sehr lange bei ca.3,5 Diesel am Tag für die Planar 4KW Heizung. In dem Sinne Mach et jut ‚einige Wochen‘ sind bei durchlaufender Dieselheizung und 300 Ah Batteriekapazität ohne Nachladen höchstens ein feuchter Traum. Auch LiFePO kann keinen Strom erzeugen, nur speichern. Rechne mal vor, wie das gehen soll! bis denn, Uwe Wenn der TE mit 2x 95Ah unterwegs ist...dann dürfte es mit 200Ah LiFeYPO4 eine Woche reichen. Moin Uwe, Google mal nach Planar 4KW ... die Heizung benötigt so gut wie keinen Strom weil sie immer durchläuft, nur der Anlaufstrom beim zünden ist hoch , ansonsten kann ich mit 300ah Lithium und vollem Tank die Heizung über Wochen betreiben ! Das ist wirklich der Wahnsinn wie wenig Strom die Heizung benötigt und bei 4 KW kannst in der Badehose im Womo sitzen
Jetzt einmal anhand vom Datenblatt: Max 62W, min 10W! Wenn man also die Startphase mit Glühzündung abzieht und nur Förderpumpe und Umluftgebläse rechnet bleiben für den kontinuierlich laufenden Betrieb so um die 40 W. Bei 12V / 40 W wären das ca, 3,3A und bei 1 Woche ergibt sich ein Verbrach von ca. 554 Ah. Ist an meiner Rechnung was falsch??
Eigentlich nicht. Aber so müsste die Heizung permanent laufen. Wenn ich bedenke, das da Licht, Wasserpumpe, Handy laden usw. noch fehlen ist es ein aussichtsloses Unterfangen. Ich komm mit 225 Ah Lifepo und 400 Wp Solar bei Temperaturen um -5°C max. 4 Tage aus. Wenn die Solarplatten etwas nachladen vielleicht noch einen 5. Tag. Hi, die Dieselheizung erhöht die Standzeit höchstens durch einen verlängerten Gasflaschenwechselintervall. Strom nuckelt die sich genau so viel , wenn nicht mehr, weg wie die fest verbaute Truma / Alde
Servus Franz, alles gut! :top: Ich wollts nur erwähnt haben! Gruß von einem "Exil-Steirer" :mrgreen: Hey Stephan, wenn das nur ab und an mal vor kommt würde ich, wie bereits von anderen geschrieben, dem Campingplatz in der Nähe ein paar € gönnen und die Batts an 230V einmal komplett aufladen. Danach kann man wieder eine Woche freistehen :-) Fehlt dir aber öfter Strom (mehr als 10 x / Jahr ), hilft dir nur mehr nutzbare Kapazität ( am besten Li ) oder ein Stromerzeuger ( m.Favorit efoy 80i ) Gruß towi Nehmt einen LiIon Booster wie ich, ergibt fast 200 Ah nutzbar für 10 kg Gewicht.
Aber nicht die Planar....webasto oder Eberspächer schon ...
Link? 10 Tage frei stehen 6,81 kWh Moppelstrom bzw. ca. 500 Ah 11 Liter Benzin 40 Liter Gas -2°C bis -15°C 300 Liter Wasser Akkus 65 Ah Blei, 202 Ah Li-Akkus (nur 60 Ah davon mit Y) 1x 80 km ca. 2h gefahren, kein Booster
Hier deckt sich die Praxis mit meiner überschlagsmässigen Rechnung Egal ob Gas oder Diesel, der Stromverbrauch ist ähnlich Gruß Andreas Andreas, da sind wir uns doch mal einig. :)
Hallo Stefan, wer im Winter frei stehen möchte braucht Energie, wie du ja schon festgestellt hast. Der in Batterien gespeicherte Strom reicht nur begrenzt. Was wir und andere im Winter nutzen ist ein Honda - Generator, wenn man diesen mit dem Stromkabel 20 m wegstellt, ist er nicht mehr zu hören ...und Abends, steht man mit anderen bei ein Grog, Glühwein ... und läd seine Batterie, wirst staunen wie viele fragen, ob sie Strom von dir bekommen. :lol: Wenn ich Skifahre fahre ich nicht E-Bike und auch nicht mit dem Boot. Also kann ich die Batterien anderweitig einsetzen. Dann habe ich 1,4 kWh in 2 E-Bike Akkus und 1,45 kWh im Bootsakku, die ich in den Womo Akku "umfüllen" kann. So verdreifache ich die verfügbare Strommenge von 110 auf 330 Ah. Also schau doch mal, was du sonst noch an Akkus rumliegen hast, die du für den Winter nutzen kannst.
Wohl eher keine Option, wenn man auf dem Liftparkplatz ‚geduldet‘ übernachten will. Er hat auch deutlich gesagt, dass er keinen Generator möchte. bis denn, Uwe
Also 15 km jeden Tage zu fahren, empfinde ich nicht als Komfort...
Genau, die Option sorgst dafür, dass es immer weniger freie Plätze gibt, wo man geduldet wird... hat da einer gemacht und hat bei anderen Campern und normalen Autofahren eine Menge Kopfschütteln ausgelöst
Diese Möglichkeit hat jemand genutzt. Ich finde das aber auf einem Parkplatz, wo viele Camper umsonst parken dürfen und auch jede Menge andere Touristen ihr Auto parken recht unangebracht. Der Kollege hatte seinen Generator 20-30 Meter weggestellt und er war trotzdem auf die ganzen Parkplatz zu hören und hat eine Menge Kopfschütteln ausgelöst. Ich bin der Meinung, wenn man „frei“ steht, sollte man möglichst gar nicht auffallen. Sonst werden die Plätze nämlich immer weniger
OT: wenn du den Generator in 20 m Entfernung nicht mehr hörst, der lt. Datenblatt einen Ausgangs-Schallpegel von 89 dB (A) hat und dementsprechend in 20 m Entfernung noch mit knapp 63 dB (A) rumknattert, solltest du mal dein Gehör prüfen lassen ;). LG HP Na ja, draussen im Wald kann man so'n Ding ja z. B. in eine Grube oder hinter eine Bodenwelle stellen, das dämpft den Schall schon so weit, dass man im Mobil vielleicht nix mehr hört. Aber auf irgend einem Parkplatz, wo man nicht komplett allein steht, ist das schlicht akustische Belästigung und zieht irgendwann Sperrungen oder Über-Nacht-Parkverbote nach sich. Wir waren mal im Winter in Willingen, am Schotterparkplatz in der Nähe des Spassbades. Ca. 10 Wohnmobile standen dort zwischen den PKWs. Dort liefen abends gegen 19:00 dann vier oder fünf Moppels, und alle saßen drin und glotzten fern. Die große Freiheit sieht anders aus. Und ist leiser. Aber wenn man drinnen den Fernseher laut genug macht, hört man ja nichts mehr von seiner eigenen Rücksichtslosigkeit. bis denn, Uwe
Du meinst dein Bastelprojekt? Ich lese doch jetzt nicht die 6 Seiten durch. Hast du keinen link auf einen kaufbare fertige Batterie die 200Ah bei lediglich 10kg bietet? Gruß Andreas Hier werden mal wieder viele Meinigen kundgetan, aber praktische, hilfreiche Erfahrungen und Tipps? z.B. Moppel in Willingen, das ist so seit über 20 Jahren. Oder Pitztal Ostern Moppel, Hund an langer Leine und Campingliege auf dem Parkplatz Moin, warum nicht nach drei Tagen einmal für eine Nacht auf dem Campingplatz an Landstrom gehen,die Akkus wieder voll laden und am anderen Morgen wieder zurück zur Piste.? Gruß Jürgen Weil viele CP im Winter zu sind. Oder voll, oder keinen für einen Tag haben wollen. Moin Stephan, meiner Meinung nach solltest Du in Deinen Camper das maximum an Lithium-Batterien einrüsten. Den Platz dafür und den Geldbeutel dazu kennst nur Du. Wie immer eine Kosten-Nutzenfrage :!: Alles andere hast Du ausgeschlossen bzw. hast ja auch Lösungen für die sonstigen einschränkenden Parameter (Toi/Wa/AW). Das scheint mir hier auch der Tenor zu sein. Viel Erfolg Es wird schwer eine Woche nur mit Batterie klarzukommen. Ich würde da versuchen einen Stellplatz zwischenzeitig anzufahren um die Zeitdauer auf 3 bzw. 4 Tage einzukürzen (Also Zwischenbunkern von Energie) Gruß Jürgen
Du brauchst ein oder Zwei unverdongelte Pedelec Akkus, und nen 6€ Chinesenwandler. Aber ohne basteln geht nix. Und das Leistungsgewicht geht nicht mit LiFexx. Gut das wollte ich klarstellen!
Dahinter verbirgt sich ein größeres Bastelprojekt das auch einiges an Erfahrung im Elektronik Bereich erfordert. Nix "einfach" oder "mal eben" wie das Zitat fälschlicherweise rüber bringen will. Ausserdem würde ich mir nicht so viel brennbares LiIon gedöns ins Womo packen. Gruß Andreas
Ich verwende einen solchen Wandler: --> Link für meinen E-Bike Akku: --> Link wenn im Winter mal mein AGM Akku nicht reicht ! Halt Notstrom :) Gruß Erik
So in etwa. Es gibt welche mit über 700 Wh. Etwa 3,5 kg. Ich benutze 3 davon parallel. Es gibt Wandler mit nur etwa 4 mA Ruhestrom, . möglicherweise auch mir weniger.
Jo danke, ich schätze mal, es werden stärkere Batterien. Danke Solar und sonst wenig Energiefressern wie TV bin ich mit meinen zwei 95ern ja schon gute 3 Tage klar gekommen ... ich hab das Gefühl, dass so ein Camper nie ganz fertig ausgerüstet ist :eek: |
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