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40AH LIFEYPO4 ohne BMS als Reserveakku?


goomer am 09 Dez 2019 07:53:49

Hallo,
Wir werden über Weihnachten Bekannte der Nähe des Polarkreises besuchen mit unserem Pilote G740 EZ 2019/ Modell 2018. Wir brauchen das Wohnmobil nur für die Fahrt ca 4 Tage je Fahrt, allerdings bin ich mir bezüglich des Stromverbrauches unsicher.
Es ist eine 105A Blei Säure Batterie und eine Alde Heizung verbaut.

Es ist nicht das erste Mal, dass wir diese Fahrt machen-zuvor sind wir mit einem Pössel prima klar gekommen, allerdings ist es mehr oder weniger die Jungfernfahrt mit dem Pilote.

Ich habe einen BMV 712 verbaut, allerdings bisher kaum Daten da das Mobil in einer Halle steht und wir vorher nicht mehr unterwegs sind.

Deswegen würde ich gerne eine ‚ Ersatzenergiequelle‘ mithaben.

Ich habe im Keller noch 4 ca 2.5 Jahre alte Winston 40AH liegen, die noch nie verbaut waren (3.36-3.37V). Zellverbinder habe ich, aber nur ein Cetek Mxs 10.

Wenn ich bei der Ladung zuhause die Einzelzellen quasi mit Multimeter manuell überwache und den Akku in einer Holzbox nur für den Fall des Energienotstandes anschließe / nicht im Auto lade, sollte ich dann ohne BMS klarkommen?

Es geht mir nur darum, wenn nachts die Heizung wegen Strommangel ausgeht dass ich sie wieder starten kann, denn bei erwarteten -20 Grad kann es sonst gefährlich werden-v.a. mit zwei Kleinstkindern.

Sorry für das lange Vorgeplänkel- aber ich dachte sonst ist es schwer zu verstehen um was es mir geht.

Oder sollte ich einfach eine einfache Blei Säure Batterie mitnehmen?

Externer Strom ist nur bis ca. halbe Strecke problemlos, denn Campingplätze haben zu und Stellplätze sind selten und wenn vorhanden haben sie meist keinen Strom ganz im Norden.

Stürmische Grüße aus Ostfriesland

Meinrad

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mv4 am 09 Dez 2019 08:03:29

wie viele Tage/nächte wollt ihr denn am Stück stehen ohne Landstrom?

du schreibst das du jeweils 4 Tage hoch und runter fahren willst....an diesen Tagen werden die Accus voll geladen über die LIMA...

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

janosch111 am 09 Dez 2019 09:01:09

Moinsen,

ich fände es für so einen (vermutlich einmaligen) Notfall durchaus legitim das überall eingebaute Notstromaggregat zu nutzen, das anspringt, wenn man den Zündschlüssel umdreht :wink:

Wenn es um den Winston Block geht, würde ich von dem Ganzen drumherum (UVP, OVP, Balancer) in Deinem Fall als Minimal-Must-Have die Abschaltung bei Unterspannung ansehen. Ohne die risikierst Du halt den Gegenwert von 240 €.

Im einfachsten Fall würde ich da einen ganz simplen Batteriewächter auf die Kiste des Notakkus nageln: --> Link
...und ein großes Schild "max. 300 W bzw. 25 A" draufkleben.


Stay tuned,
Janosch111

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fschuen am 09 Dez 2019 09:12:38

LiFePO4 (mit oder ohne Yttrium) geht immer als Reserveakku. Du kannst ihn ohne Balancer/BMS sogar problemlos unterwegs laden, allerdings leiten vollgeladene Zellen den Strom nicht mehr durch, d.h. die erste vollgeladene Zelle beendet den Ladevorgang für alle. Weil diese dann "erst" zu vielleicht 99% voll sind, addiert sich dieser Zelldrift genannte Vorgang bei jedem Ladevorgang auf. Das äussert sich über etliche Ladevorgänge in einem Kapazitätsrückgang, der aber reversibel ist, indem man entweder Balancer verbaut oder die Zellen einzeln lädt.

Gruss Manfred

goomer am 09 Dez 2019 09:49:12

Das hört sich doch schon gar nicht so schlecht an.

Tatsächlich werden wir immer nur eine Nacht stehen, aber das Mobil ist halt ein Vorjahresmodell und hat eine ganz einfache Batterie (und das bei dem Preis...) und ob der Händeler das regelmässig geladen hat glaube ich eher nicht.

Mir ist noch in Erinnerung ein Juni Celllog, leider ist der da wo ich gesucht habe aktuell nirgends lieferbar. Gibt es dazu Alternativen?

Meinrad

mafrige am 09 Dez 2019 09:53:31

janosch111 hat geschrieben:Moinsen,

ich fände es für so einen (vermutlich einmaligen) Notfall durchaus legitim das überall eingebaute Notstromaggregat zu nutzen, das anspringt, wenn man den Zündschlüssel umdreht :wink:
...

Stay tuned,
Janosch111


Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, ist nicht gut, weil dann zuviel Kraftstoff kondensiert und ins Öl gelangt. Wenn die Maschine bei großer Kälte eine Minute im Stand läuft, reicht das längst aus. Auf den ersten 5 Kilometern sollte man jedoch bei ca. 2.500 U/min schalten und anschließend weitere 10 km mit maximal 3.000 U/min fahren. So ist gewährleistet, dass der Motor schonend warmgefahren wird.
Deswegen lieber einen Honda 10i, der zum Stromerzeugen zugelassen, sowie gebaut und wirklich leise ist ... :lol:

Gast am 09 Dez 2019 10:00:56

Die Zellen unbedingt vor Gebrauch initialisieren, damit sie nahe beieinander liegen.

Den CellLog bekommst du bei faktor.de.

Siehe --> Link

Inselmann am 09 Dez 2019 10:01:33

Mit zwei Kleinkindern im "ungetestetem" Wohnmobil mit einer 105er Batterie nach -20 Grad zu fahren finde ich schon sportlich.....

Dann als Notfallhelfer noch ne schnell zusammengebaute alte Lithiumbatterie mit 40Ah an Bord.

jedem das seine :roll:

goomer am 09 Dez 2019 10:47:45

egocogito hat geschrieben:Den CellLog bekommst du bei faktor.de.

Siehe --> Link


Die Zellen kommen von Faktor und (waren) initialgeladen, den CellLog haben die allerdings auch nicht lieferbar Amazon, Freakware auch nicht, daher die Frage nach einer Alternative.

janosch111 am 09 Dez 2019 10:51:41

mafrige hat geschrieben:Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, ist nicht gut, weil dann zuviel Kraftstoff kondensiert und ins Öl gelangt. Wenn die Maschine bei großer Kälte eine Minute im Stand läuft, reicht das längst aus. Auf den ersten 5 Kilometern sollte man jedoch bei ca. 2.500 U/min schalten und anschließend weitere 10 km (...)
Deswegen lieber einen Honda 10i, (...)


Was wäre die Auswirkung davon? Es ging ja bei der Fragestellung um einen "Notfall".
Ich lese immer wieder, dass es anscheinend beim Wintercamping in Skigebieten durchaus üblich ist, dass viele WoMos dort nachts über Stunden oder fast durchgehend den Fahrzeugmotor laufen lassen. Das ist natürlich alles andere als ein Notfall und wirft ein extrem schlechtes Licht auf unsere Spezies.
Was passiert aber mit diesen Kameraden, wenn sie das nächste Mal losfahren wollen? Müssen alle den ADAC rufen?

janosch111 am 09 Dez 2019 10:54:15

goomer hat geschrieben:Die Zellen kommen von Faktor und (waren) initialgeladen, den CellLog haben die allerdings auch nicht lieferbar Amazon, Freakware auch nicht, daher die Frage nach einer Alternative.


Ich würde solch ein CellLog nicht empfehlen.
Meine schlechten Erfahrungen habe ich hier im Blog geschildert --> Link

Daher ist es immer besser ein ausreichend präzises Voltmeter dabei zu haben.

Gast am 09 Dez 2019 12:31:06

Vielleicht kann man beim HKennzeichen ein paar Mal gelb drücken, damit derart Unnötiges einfach verschwindet.

janosch111 hat geschrieben:Ich würde solch ein CellLog nicht empfehlen.
Meine schlechten Erfahrungen habe ich hier im Blog geschildert --> Link


Das ist auch nicht der CellLog 8s, mit dem du Probleme hattest. Ich nutze den CellLog 8s seit knapp zwei Jahren und habe kein Debalancen.

Sieht aber sowieso so aus, als gäbe es den CellLog momentan nicht.

Den Motor am Stand laufen lassen, davon kann man nur abraten, weil er dann doch lange Zeit in einem für ihn ungünstigen Temperaturbereich läuft.

JACKYONE am 09 Dez 2019 12:53:33

HKennzeichen hat geschrieben:
Wie einsam und Geistig verarmt sind heute viele Menschen?

Dies ist mein erster und wohl auch letzter Beitrag, wer da nun meint gegen mich losledern zu müssen kann das gerne tun, ich schau da eh nicht mehr rein, ist ja schlimmer wie im Kindergarten!



Wow, da hat sich einer extra angemeldet, um selber mal zu zeigen, wie "geistigt verarmt " er ist??

viking92 am 09 Dez 2019 12:55:27

janosch111 hat geschrieben:Ich würde solch ein CellLog nicht empfehlen.
Meine schlechten Erfahrungen habe ich hier im Blog geschildert --> Link

Moin,

habe den BG-8S von Faktor problemlos am laufen. Ok, 200mA Balancerstrom ist nicht die Welt, aber um auf die Schnelle die einzelnen Zellspannungen zu kontrollieren ist er absolut ok.
Er muss nur auf die richtigen Zellen konfiguriert werden, dann läuft er auch. :wink:

Gruss

Gast am 09 Dez 2019 13:03:06

goomer hat geschrieben:
Die Zellen kommen von Faktor und (waren) initialgeladen, den CellLog haben die allerdings auch nicht lieferbar Amazon, Freakware auch nicht, daher die Frage nach einer Alternative.


Wenn sie initialgeladen waren, aber seit doch 2,5 Jahren im Keller lagen, wäre es bestimmt nicht falsch - natürlich nur, wenn du auch die Möglichkeit hast - noch einmal zu initiieren. Ein Labornetzteil gibt es bereits um die 50 €uro und du kannst dir den CellLog sparen, weil sich die Zellen dann sehr nahe beieinander befinden; zumindest für diese Reise als Not-Akku. Ein Multi mitnehmen und bei Nutzung vielleicht einmal nachmessen.

gespeert am 11 Dez 2019 02:07:44

Kannst Du mit nem Multimeter umgehen?
Das muss trotzdem mit.
Deine Alte hatte schon einen Service, egal, die wichtigsten Ersatzteile wie Brennerlüftermotor usw. fahren mit.

Ohne Überwachung kann es dich richtig blöd erwischen, deine Ladegeräte, auch das Spare, kann Li laden?

Gerade mit zwei Kleinen an Bord musst Du für den Ernstfall und schlimmsten Fall gerüstet sein.
Überlege Dir evtl. den Biwaksack von Jerven zu beschaffen, so könntet ihr euch bei Ausfall der Alde trotzdem warmhalten.
Die Batterie muss nicht schuld sein, wenn große Kälte aufkommt und die Heizung nicht dagegen halten kann.

Was macht ihr bei Schneesturm?


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