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Gewicht und Zulassung 1, 2


drkklaus am 12 Dez 2019 20:29:23

Liebe Forumgemeinde!

Erst ein Mal bin ich über so viele Meinungsäußerungen erfreut, überrascht und nun sehr unter Druck. :evil: :lol:
Ich habe es losgetreten und sollte es auch moderieren.
Nun ist aber leider der Zeitfaktor eingetreten.
Folglich werde ich es schrittweise allgemeingültig versuchen, ohne auf die einzelnen Personen einzugehen und bitte, ich bin in der Sache kein Rechtsexperte!!!
Gegebenenfalls bitte ich um Korrekturen!!!

Also nochmals SORRY!

Zu meiner Situation in Österreich:
Faktisch habe ich um 360 kg überladen.

1. Fahren ohne gültiger Fahrerlaubnis -> nein da wir beide mindestens bis 7,5t dürfen.
Mit Fahrerlaubnis bis 3,5t -> Fahrt zu Ende!
Und / oder Frau und die Getränke zurücklassen. :cry:

2. Wenn bei F1 und F2 3500kg stünden, wäre ich eine technische Verkehrsgefährdung (Auslegung des Fahrgestells, Bremsen…) -> Fahrt zu Ende!

Bei den übrigen 10kg… Wasser ablassen und weiter geht’s, musste ich aber nicht.

3. Für die Vignette ist nur das zulässige Gesamtgewicht, also bei uns die 3500kg, ausschlaggebend (auch für die ASFINAG! Nachbemautung nicht möglich, entgegen anders lautender „Berichte“)

4. Zulässiges Gesamtgewicht, also bei mir die 3500kg -> Beim Verhalten entsprechend der Straßenverkehrsordnung fahre ich wie ein PKW (aber Achtung wir sind Sonderfahrzeuge mit entsprechenden Einschränkungen!).
Für uns eben der Zugewinn und unser Ziel die 3500kg einzuhalten.

5. Wie unser DEKRA-Sachverständiger das so mit der nur papiertechnischen Auflastung hinbekommen hat ??? Er hat jedenfalls mehrfach das Faxgerät betätigt, auch dann zur Zulassungsstelle hin.
Ich vermute dass sehr oft die Hersteller da die Hand gern aufhalten.
Entscheidend sind da wohl die EG-Übereinstimmungsbescheinigung und die verbauten Reifen nebst Felgen sowie der Bremsanlage.

Für Ungläubige:



Allen allzeit gute Fahrt
Klaus

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RETourer am 12 Dez 2019 21:13:55

Es gilt immer das Gewicht in F2, denn das hat der Zulassungsstaat genehmigt.

F1 ist für Fahrzeuge gedacht, die Ausnahmegenehmigungen bekommen, z.B. Schwertransporte.

Beispiel: Ein Anhänger mit 10 Achsen kann technisch 50 Tonnen tragen, darf nach StVZO aber nur 24 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht haben.
In der Ausnahmegenehmigung und in der Fahrweggenehmigung wird dann das technisch zulässige Gewicht als Obergrenze für die Genehmigung herangezogen.
Für diesen Einzeltransport wird dann ein zulassiges Gesamtgewicht oberhalb der 24 Tonnen genehmigt.

Bei Auf- und Ablastungen sind die Sachverständigen angewiesen, die Gewichte in F1 und F2 gleich zu halten.
Warum der Sachverständige der DEKRA sich nicht an die Weisung hält :?:

gastino am 12 Dez 2019 21:52:00

drkklaus hat geschrieben:1. Fahren ohne gültiger Fahrerlaubnis -> nein da wir beide mindestens bis 7,5t dürfen.
Mit Fahrerlaubnis bis 3,5t -> Fahrt zu Ende!
Und / oder Frau und die Getränke zurücklassen. :cry:



Das ist zumindest für Deutschland falsch (und vermutlich in Österreich ebenso). Die Fahrerlaubnis bezieht sich auf das zulässige Gesamtgewicht, nicht auf das tatsächliche. Fährst Du mit der 3,5 t-Fahrerlaubnis ein Fahrzeug, das bis 3,5 t zugelassen ist und es ist tatsächlich 4 t schwer, dann ist das zwar eine massive Überladung, aber kein Fahren ohne Fahrerlaubnis.

egocogito am 13 Dez 2019 02:30:09

Ich habe ebenso ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3,5t und ein techn. höchstzul. Gesamtgewicht von 3.850kg. Wurde so von der Zulassungsstelle und dem Amt der Landesregierung eingetragen.

Ich weiß jetzt nicht, wie's in Deutschland ist, aber hier bei uns ist es so, dass ich zwar bei beispielsweise 3.700kg überladen unterwegs wäre, aber dabei weder gegen das Führerschein- noch gegen das Mautgesetz verstoße - daher gibt's diesbezüglich auch keine Strafen. Es wird jedoch jedoch das Kraftfahrgesetz schlagend, welches besagt, dass mein Fahrzeug ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von max. 3.500kg haben dürfte und es bei 3.700kg daher überladen ist.

So, und jetzt kommt's: Dadurch, dass mein Fahrzeug aber auf ein höchstzul. technisches Gesamtgewicht von 3.850kg typisiert und eingetragen wurde, bin ich zwar strafbar, weil die 3.5t überschritten wurden, aber mein Fahrzeug sich jedoch nach wie vor im verkehrs- und betriebssicheren Zustand befindet.

Was heißt das? Und genau das ist beim TE passiert: Es wird zwar eine Formvorschrift nach dem KFG verletzt, aber trotzdem die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt. Somit ist das Bezahlen einer Strafe von € 70,-- mit anschließender Weiterfahrt absolut rechtens.

Und genau aus diesem Grund habe ich beide Gewichtsgrenzen eintragen lassen.

egocogito am 13 Dez 2019 02:44:15

Ein Zusatz noch: Die erforderliche Lenkerberechtigung richtet sich immer nach dem höchstzul. Gesamtgewicht und nicht nach dem tatsächlichen. Das ist auch in Deutschland so und heißt, dass bis 3.500kg höchstzul. Gesamtgewicht die Lenkerberechtigung Gruppe B reicht, auch wenn man überladen ist.

egocogito am 13 Dez 2019 02:57:00

rkopka hat geschrieben:Mautprellung sollte es sein wegen der F.2 - allerdings macht das nicht die Polizei.
d.h. sie hätten wohl auch stoppen können. Auch wenn das technisch ZulG OK wäre, sollte die obige Aussage immer eine Gefährdung festlegen !?

RK


Nein, da liegst du in allen Punkten falsch. Du hast zwar den richtigen § zitiert, aber da steht genau drinnen, dass es um die Gefährdung der Verkehrs- und Betriebssicherheit geht, die aber bei einem höheren technischen Gesamtgewicht nicht gegeben ist. Und Mautvergehen ist es auch nicht.

rkopka am 13 Dez 2019 10:30:21

egocogito hat geschrieben:Nein, da liegst du in allen Punkten falsch. Du hast zwar den richtigen § zitiert, aber da steht genau drinnen, dass es um die Gefährdung der Verkehrs- und Betriebssicherheit geht, die aber bei einem höheren technischen Gesamtgewicht nicht gegeben ist. Und Mautvergehen ist es auch nicht.

Stimmt, weil F.2 ja OK ist.

aber

"wobei die Verkehrssicherheit bei einer Überschreitung des jeweiligen höchsten zulässigen Gesamtgewichtes ... im Ausmaß von mehr als 2% oder der zulässigen Achslasten um mehr als 6% jedenfalls gefährdet wird" ??
Was ist zulässig ?

RK

Inselmann am 13 Dez 2019 12:24:00

Ab wann gibt's denn Punkte für Überladung?

Diese Regelung liesse ja Tür und Tor offen für gezieltes Überladen, nach dem Motto falls ich vielleicht Mal erwischt werden dann zahl ich die paar Euro. Langfristig billiger als auf +3.5 aufzulasten.

rolf51 am 13 Dez 2019 16:23:29

Inselmann hat geschrieben:Ab wann gibt's denn Punkte für Überladung?
Langfristig billiger als auf +3.5 aufzulasten.


Hallo,
ab 20% Überladung gibt es Punkte.
Ja das könnte hinkommen! Nur ob alle Länder/Polizisten so Großzügig wie beim TE sind?

drkklaus am 13 Dez 2019 17:09:55

drkklaus hat geschrieben:5. Wie unser DEKRA-Sachverständiger das so mit der nur papiertechnischen Auflastung hinbekommen hat ??? Er hat jedenfalls mehrfach das Faxgerät betätigt, auch dann zur Zulassungsstelle hin.
Ich vermute dass sehr oft die Hersteller da die Hand gern aufhalten.
Entscheidend sind da wohl die EG-Übereinstimmungsbescheinigung und die verbauten Reifen nebst Felgen sowie der Bremsanlage.

Zur Vervollständigung:
Ich habe am selbigen Tag bei der Zulassungsstelle zunächst das Fahrzeug auf 3850kg auflasten müssen
und dann (F2) abgelastet.

RETourer hat geschrieben:Bei Auf- und Ablastungen sind die Sachverständigen angewiesen, die Gewichte in F1 und F2 gleich zu halten.
Warum der Sachverständige der DEKRA sich nicht an die Weisung hält

Warum sollte es so sein?
Grüße Klaus

drkklaus am 13 Dez 2019 19:00:52

Auch interessant zum Thema
--> Link

drkklaus am 13 Dez 2019 20:05:56

jokerFG hat geschrieben:
" F.2...im Zulassungs­staat zulässige Gesamt­masse in Kilogramm (kg), diese zulässige Gesamt­masse kann von Land zu Land variieren"
Nach meinem Verständnis... Der Bürstner ist zwar aufgelastet (technisch!), fährt aber offiziell als 3,5t Fahrzeug...

So ist (nun) auch mein Kenntnisstand.
Das eingetragene zulässige Gesamtgewicht (F.2.) regelt also
- die notwendige Fahrerlaubnis-Klasse
- die notwendige Vignette oder die GO-Box.
Die Vorteile von einem bis 3,5t zugelassenem Fahrzeug sollten bekannt sein (da gibt es eine schöne Übersicht beim ADAC , , , ). -die Verlinkung habe ich nicht mehr gefunden :cry: -
Der Vorteil bei höherer, eingetragener technisch zulässiger Last (F.2.) liegt meiner Meinung nach bei:
- komplikationslos bei Notwendigkeit das Fahrzeug aufzulasten (und wieder abzulasten)
- bei Überladung (bis F.2.) einfach weniger Ärger. :evil: :lol: :idea:
Grüße
"lastgeprüfter" Klaus

pipo am 13 Dez 2019 20:11:13

drkklaus hat geschrieben:Warum sollte es so sein?

F.1 bedeutet die techn. zulässige Gesamtmasse in Kg
F.2 bedeutet die im Zulassungsmitgliedsstaat zulässige Gesamtmasse in Kg
Unterschiedliche Angaben machen keinen Sinn und führen nur zu Verwirrung.

Ganz einfach :ja:

egocogito am 13 Dez 2019 20:24:34

rkopka hat geschrieben:
aber

"wobei die Verkehrssicherheit bei einer Überschreitung des jeweiligen höchsten zulässigen Gesamtgewichtes ... im Ausmaß von mehr als 2% oder der zulässigen Achslasten um mehr als 6% jedenfalls gefährdet wird" ??
Was ist zulässig ?

RK


Zulässig sind einmal die Achslasten, die bei mir auch höher sind als ursprünglich, nämlich HA 2.200kg statt 2.000kg.

Zulässig sind als Gesamtgewicht oder -masse die 3,5t. Es geht aber um die Verkehrs- und Betriebssicherheit und die ist bei meinem Fahrzeug erst dann nicht mehr gegeben, wenn die 3.850kg überschritten werden. Somit ist man zwar strafbar aber keine Verkehrsgefährdung.

egocogito am 13 Dez 2019 20:31:56

Inselmann hat geschrieben:Diese Regelung liesse ja Tür und Tor offen für gezieltes Überladen, nach dem Motto falls ich vielleicht Mal erwischt werden dann zahl ich die paar Euro. Langfristig billiger als auf +3.5 aufzulasten.


Technisch besteht keine Überladung, zulassungsmäßig ja. Genau deshalb habe ich mir die unterschiedlichen Gesamtmassen eintragen lassen, es geht aber eher nicht wegen billiger, sondern wegen der sonstigen Nachteile wie Geschwindigkeit von max. 80km/h, Führerschein - jetzt darf meine Frau fahren, dann könnte nur mehr ich, Fahrverbote etc.

Inselmann am 13 Dez 2019 20:38:55

egocogito hat geschrieben:
Zulässig sind einmal die Achslasten, die bei mir auch höher sind als ursprünglich, nämlich HA 2.200kg statt 2.000kg.

egocogito hat geschrieben:Zulässig sind als Gesamtgewicht oder -masse die 3,5t. Es geht aber um die Verkehrs- und Betriebssicherheit und die ist bei meinem Fahrzeug erst dann nicht mehr gegeben, wenn die 3.850kg überschritten werden. Somit ist man zwar strafbar aber keine Verkehrsgefährdung.


Technisch mag das ja alles korrekt sein, aber warum gibt es dann die verschiedenen Fuehrerscheine?

Die Situation mal ins extrem getrieben, ich laste einen 10t auf dem Papier ab damit er grade noch in 3.5t passt weil ich ja nur den kleinen Fuehrerschein habe. Dan lade ich den bis auf 10t und darf dann weiterfahren weil aufm Papier ist er ja 3.5t und technisch ist das ja kein Sicherheitsproblem?
Ja ich weiss ein solches Fahrzeug wird wohl kaum 3.5t leer wiegen, aber es zeigt doch die Unsinnigkeit dieser Regelung auf.

Inselmann am 13 Dez 2019 20:40:26

egocogito hat geschrieben:
Technisch besteht keine Überladung, zulassungsmäßig ja. Genau deshalb habe ich mir die unterschiedlichen Gesamtmassen eintragen lassen, es geht aber eher nicht wegen billiger, sondern wegen der sonstigen Nachteile wie Geschwindigkeit von max. 80km/h, Führerschein - jetzt darf meine Frau fahren, dann könnte nur mehr ich, Fahrverbote etc.


Und wiegst du das Wohnmobil auch bevor es deine Frau faehrt? Weil zulassungstechnisch darf sie ja nur 3.5t fahren.....

egocogito am 13 Dez 2019 20:45:35

Um bei deinem Extrembeispiel zu bleiben: Du wirst keinen Sachverständigen finden, der dir das macht, weil es, wie du selbst schon festgestellt hast, mit dem Eigengewicht hapert. Ich hab noch keinen 10-Tonner gesehen, der unter 3,5t Eigengewicht hatte.

Es geht um Überladung, und ja, mit 3.700kg wäre ich überladen und bin daher strafbar, aber nicht verkehrsgefährdend. Ich mache nicht die Gesetze, ich nutze sie nur :-).

Nein, ich muss theoretisch nicht abwiegen, weil das Fahrzeug mit 3.5T Gesamtmasse zugelassen ist und daher mit Lenkerberechtigung B gelenkt werden darf - egal, wie schwer das Fahrzeug wirklich ist. So ist die Gesetzeslage.

Inselmann am 13 Dez 2019 20:50:39

egocogito hat geschrieben:Nein, ich muss theoretisch nicht abwiegen, weil das Fahrzeug mit 3.5T Gesamtmasse zugelassen ist und daher mit Lenkerberechtigung B gelenkt werden darf - egal, wie schwer das Fahrzeug wirklich ist. So ist die Gesetzeslage.


Dann frage ich mich warum es die unterschiedlichen Fuehrescheinklassen ueberhaupt gibt. Wie ist denn die "Ausbildung" bei den Fuehrerscheinen? Warum darf der Inhaber der "kleinen" Fuehrerscheins nicht mehr als 3.5t fahren?

So im Extremfall wuerdest du jemanden der nicht mehr als 3.5t fahren darf wissentlich mit 3.85t fahren lassen?

drkklaus am 13 Dez 2019 20:53:02

Ja, egocogito
darin sehe ich noch weitere Vorteile,
ich muss nicht so genau auf die Lastverteilung auf die Achsen achten,
(bitte keine Diskussion zur Fahrstabilität)
denn VA 1000kg und HA 2300kg kann auch eine "Überladung" und Verkehrsgefährdung bei F.2. = 3500kg bedeuten
Klaus

egocogito am 13 Dez 2019 20:59:24

An Inselmann, ich weiß jetzt nicht, was dein Problem ist und was du von mir möchtest. Du kannst ja in Brüssel ein Gesetzesänderung beantragen oder eine Gesetzesinitiative starten. Die Gesetzeslage ist zurzeit so und deshalb ist da auch nichts Illegales daran. Zu viel Gewicht, ja, aber dafür wird ja auch im Fall des Falles eine Buße verhängt.

Umgekehrt betrachtet: Wäre die techn. zul. Gesamtmasse 3,5t und das tatsächliche Gewicht 3.700kg, steht die Mühle, da könntest du Lenkerberechtigungen haben bis zum Abwinken, weil die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht mehr gegeben ist.

bigben24 am 13 Dez 2019 21:03:54

Inselmann hat geschrieben:[....] Warum darf der Inhaber der "kleinen" Fuehrerscheins nicht mehr als 3.5t fahren?

Weil er nicht den dafür erforderlichen Führerschein hat, ob man das mag oder nicht, aber so isses.

Inselmann hat geschrieben:So im Extremfall wuerdest du jemanden der nicht mehr als 3.5t fahren darf wissentlich mit 3.85t fahren lassen?

Weil, wenn das Fahrzeug für 3,5 zul. Gesamtgewicht zugelassen ist und eben nicht für >3,5t also in diesem Fall 3,85t er/sie ihn dennoch fahren dürfte, wäre aber bei Ausreifung der technischen Möglichkeiten, um 350kg Überladen und würde sich damit strafbar machen. Das ändert aber nichts an der Zulassung. Mein Fahrzeug ist technisch für 4,5t ausgelegt, aber auf 3,5t abgelastet. Das ändert aber auch nichts daran, daß ich mich strafbar mache, wenn ich damit überladen fahre, auch wenn ich den großen Führerschein besitze und das Fahrzeug das technisch problemlos könnte.

Gruß

egocogito am 13 Dez 2019 21:13:17

Hallo Ben, genau so ist es.

Manchmal kommt es mir bei derartigen Diskussionen vor, dass mindestens 6 Wochen unbedingt und ohne Verhör als akzeptable Strafe von anderen angesehen werden. Es ist eine Verwaltungsübertretung und soweit ich weiß, beginnen die Bußgelder in Deutschland bei € 20,--, so viel zur Gewichtung der Strafwürdigkeit durch den Gesetzgeber.

drkklaus am 13 Dez 2019 21:24:22

Inselmann hat geschrieben:Ab wann gibt's denn Punkte für Überladung?

Diese Regelung liesse ja Tür und Tor offen für gezieltes Überladen, nach dem Motto falls ich vielleicht Mal erwischt werden dann zahl ich die paar Euro. Langfristig billiger als auf +3.5 aufzulasten.


Ja Inselmann,
leider kenne ich da einige Mobilisten, die gerade in Deutschland, eben so rechnen.
Ich meide das Gespräch mit ihnen :evil:

RETourer am 13 Dez 2019 21:46:41

egocogito hat geschrieben:Es geht um Überladung, und ja, mit 3.700kg wäre ich überladen und bin daher strafbar, aber nicht verkehrsgefährdend. Ich mache nicht die Gesetze, ich nutze sie nur :-).


Die Argumentation solltest du dann zu Protokoll geben, damit ein Richter über deine Eignung als Fahrzeugführer entscheiden kann, denn du überlädst ja vorsätzlich und hast dir ausgiebig Gedanken gemacht, ob das Fahrzeug dann noch als Verkehrssicher gilt.
Damit überführt ihr euch selbst der chakterlichen Nichteignung.

drkklaus am 13 Dez 2019 22:18:58

RETourer,
egocogito schrieb ja "wäre" (ist das konjunktiv?),
sei nicht so streng!
Bitte keine "politsche" Diskussion zur Gesetzeslage! :thema:

Liebe Grüße
Klaus

egocogito am 13 Dez 2019 22:21:24

Und warum sollte ein Richter über meine Eignung als Fahrzeugführer entscheiden? Weil ich über die rechtliche Lage schreibe?

Ich verbiete mir, dass mir von dir in aller Öffentlichkeit charakterliche Mängel unterstellt werden, auch wenn du dich als Moderatorin in einer geschützten Werkstatt wähnst, solltest du dir doch eventueller rechtlicher Konsequenzen bewusst sein - das ist doch ein starkes Stück.

Löschen wird jetzt nicht viel bringen, da ich diese Seiten gespeichert habe.

Ich überlege mir wirklich, rechtlich dagegen vorzugehen.

SteamingWolf am 13 Dez 2019 22:35:24

Jetzt wirdˋs Zeit den Threat zu beenden. Nicht löschen, aber Schluss machen. Ist jetzt nicht mehr schön...

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