aqua
luftfederung

Gewicht und Zulassung 1, 2


drkklaus am 11 Dez 2019 21:06:06

Eine Gewichtige Geschichte

Wir hatten einen I-TEC 570 G
(AIde-Warmwasserheizung Gas + Elektrisch incl. Fußbodenheizung, Linnepe Hubstützen vorn, Fiat Ducato 160 M-Jet (4-Zylinder Drei-Liter-Maschine mit regulären 160 PS, Markise Thule Omnistor 6002, Gasvorrat 2 x 11 kg Flaschen, Dachklimaanlage Freshjet 1100, Heckgarage mit 2 Fahrrädern + Campingmöbel)
und fuhren, ausnahmsweise an einem Wochentag, vom Urlaub aus Kroatien wieder nach Hause.
Gewichtsrelevant sind noch unsere max. 180 kg und unsere vielen Freunde und Bekannten, welche Nußgrappa und Chardonnay orderten. :evil:

In Österreich, Arnoldstein, wurden alle Fahrzeuge über eine Waage geleitet. :cry:
Ergebnis: 3860 kg
Der wirklich freundliche Polizist :roll: (auf Gendarm reagieren die richtiger Weise empfindlich) bietet uns die Weiterfahrt nach Kontrolle der jeweiligen Achslasten und sofortiger Zahlung von 70,00€ an.

- Überlegung im Nachgang: Unsere Fahrstrecke durch Österreich mit einer GO-Box hätte auch ca. 70 Euro gekostet :lol: -

Hintergrund:
Unser T.E.C ist bis 3500 kg zugelassen, aber dem Herren in der Cloud sei Dank, habe ich das Fahrzeug in Zusammenarbeit mit der DEKRA zuvor in den Fahrzeugpapieren papiertechnisch (also ohne weiterer technischer Veränderungen und Gutachten des Herstellers) aufgelastet.



Nun haben wir einen Bürstner Travel Van 690.
Nach dem Einbau einer Vollluftfederung bei Carsten Stäbler sieht unsere Zulassung wie folgt aus:



(Irgendwelche Freigaben von Bürstner waren nicht notwendig, der TÜV ist ja bei CS permanant :) vor Ort) Nach der Montage bei CS und wirklicher Volllast (waren ja wieder auf dem Weg nach Kroatien) brachten wir 3530 kg auf die Waage.

Ich wünsche allen eine sichere, der technisch und achsweise zulässigen Gesamtmasse entsprechende sowie überladungsfreie Fahrt.
Die Quintessenzen kann sich jeder selbst ziehen.

Grüße aus der Oberlausitz
Klaus

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vils am 11 Dez 2019 23:02:00

hattest du jetzt 10 oder 360 kg übergewicht für die 70€ ?
Habs nicht só ganz verstanden

ppgg am 11 Dez 2019 23:59:51

Bei 3.850 kg zGG und 3.860 kg gewogen liegt die Antwort auf der Hand. Viel unerklärlicher ist der Umstand, dass mit dem neuen 4t WoMo nur 3.530 kg anstanden, also zu dem vorherigen die höhere zGG gar nicht nötig wäre. Schadet natürlich aber nicht.

spechtinator am 12 Dez 2019 00:19:45

Das verstehe ich auch nicht. Was hilft es wenn bei F1 ein höherer als bei F2 Wert steht? Trotzdem waren 70,-€ fällig. Die wären doch sicher auch fällig gewesen wenn dort auch 3.500 gestanden hätte.

Das mag ja aussagen, daß das Fahrzeug selbst Reserven hat, aber mit Führerschein B hilft das auch nicht weiter.

Sehe ich was falsch?

Bye Christian

Avena am 12 Dez 2019 05:44:35

Guten Morgen,

F.1 ist die technische zulässige Gesamtmasse, die überall, außer in Deutschland für dieses Fahrzeug gilt.

F.2 ist die zulässige Gesamtmasse, mit der man in Deutschland unterwegs sein darf.

In Deutschland dürfen beide Fahrzeuge mit Klasse "B" bewegt werden, da in F.2 3500 kg eingetragen sind. Darf dann natürlich auch nicht schwerer sein.
Im Ausland wird die Klasse "C" benötigt.

babenhausen am 12 Dez 2019 07:32:24

Avena hat geschrieben:F.1 ist die technische zulässige Gesamtmasse, die überall, außer in Deutschland für dieses Fahrzeug gilt.
F.2 ist die zulässige Gesamtmasse, mit der man in Deutschland unterwegs sein darf.
….die Klasse "C"


Kannst du deine Sätze auch mit einem Gesetzestext belegen ?

Ich halte die Ausführungen für sehr verwirrend bis falsch

Marsu123 am 12 Dez 2019 07:34:27

Guten Morgen,

F.1 003850 F.2 003500
wenn in Deutschland ein 3,5 Tonnen Schild steht darf ich fahren, richtig ?
Wie sieht es im Ausland aus ?
Muss ich mir dann einen anderen Weg suchen, auch wenn ich die 3,5 Tonnen, tatsächlich, nicht überschreite ?



Grüße Ralf.

jokerFG am 12 Dez 2019 07:55:11

drkklaus hat geschrieben:Hintergrund:
Unser T.E.C ist bis 3500 kg zugelassen, aber dem Herren in der Cloud sei Dank, habe ich das Fahrzeug in Zusammenarbeit mit der DEKRA zuvor in den Fahrzeugpapieren papiertechnisch (also ohne weiterer technischer Veränderungen und Gutachten des Herstellers) aufgelastet.

Grüße aus der Oberlausitz
Klaus


Könntest du mal kurz erläutern wie das geht? Meine Dekra will eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hersteller, der aber stur von Auflasten mit Zusatzfedern hinten auf Anfragen reagiert... Achslasten original ebenfalls 1850/2000 kg

Trashy am 12 Dez 2019 08:19:13

Marsu123 hat geschrieben:Guten Morgen,
Muss ich mir dann einen anderen Weg suchen, auch wenn ich die 3,5 Tonnen, tatsächlich, nicht überschreite ?

Grüße Ralf.


Das "t" steht in der Eselsbrücke für tatsächliches Gewicht.
Steht die zulässige Gesamtmasse im Vordergrund so wird ein geschlossener LKW - der ist also zu - dargestellt.

Trashy am 12 Dez 2019 08:25:46

jokerFG hat geschrieben:Könntest du mal kurz erläutern wie das geht? Meine Dekra will eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hersteller, der aber stur von Auflasten mit Zusatzfedern hinten auf Anfragen reagiert... Achslasten original ebenfalls 1850/2000 kg


Ist doch eigentlich beantwortet.

Der Hersteller bescheinigt dass das Fahrzeug abgelastet ist und ohne techn. Änderungen wieder in den "Originalzustand" versetzt werden darf.

Dein Hersteller sagt "ist nicht". Damit ist alles gesagt.

Du kannst also mit Zusatzfedern ob Schraube oder Luft wohl dann auch auf 3850 kommen.
Mit anderen Felgen kann evtl. auch noch die Achlast hochgezogen werden.
Bei mir sind das 1950 vorne und 2240 kg hinten.
Diese Auflastung ist für relativ kleines Geld zu bekommen < 500 Flocken.
Für die Kleinigkeit von nochmal 150 Kilo mehr muss man dann bei CS schon richtig in die Tasche greifen und entscheiden ob das die Sache wert ist.

MountainBiker am 12 Dez 2019 09:01:44

Hallo,

Der Hersteller bescheinigt dass das Fahrzeug abgelastet ist und ohne techn. Änderungen wieder in den "Originalzustand" versetzt werden darf.


Das ist nicht so ganz stimmig, Beispiel:

Mein Fahrzeug ein Hymer Tramp auf Alko Basis (Light), Auslieferungszustand: 3,5t zGGW
F.1 3500
F.2 3500

Achslast vorne (7.1/8.1) 1850
Achslast hinten(7.2/8.2) 2000

Das Fahrzeug kann ohne technische Änderung (nur Unbedenklichkeitsbescheinigung von Hymer) auf 3850kg zGGW aufgelastet werden, das findet sich aber nicht explizit im Fahrzeugschein wieder!

Meine Meinung dazu.

Marsu123 am 12 Dez 2019 09:27:57

Trashy hat geschrieben:
Das "t" steht in der Eselsbrücke für tatsächliches Gewicht.
Steht die zulässige Gesamtmasse im Vordergrund so wird ein geschlossener LKW - der ist also zu - dargestellt.


Ok, dann heißt dann, das ich im Ausland, hier nicht lang darf :

oder wenn das Zusatzschild unter dem 3,5 Tonnen Schild hängt.

auch wenn ich tatsächlich weniger als 3,5 Tonnen wiege.
Aber bei F.1 003850 stehen habe.
Richtig so ?

Grüße Ralf.

Tinduck am 12 Dez 2019 10:00:16

Wieder falsch. Im Ausland (bis auf eine Ausnahme, irgendwo im Ex-Ostblock) gilt dieses Schild nur für als LKW zugelassene Fahrzeuge. Wohnmobile sind üblicherweise Fahrzeuge zum Personentransport und brauchen dieses Schild mit dem stilisierten LKW-Symbol nicht beachten, egal wie schwer sie sind.

In D heisst das Schild leider sinngemäß ‚Kfz über 3,5 t zGG, ausser PKW‘. Die deutsche Definition von PKW enthält leider keine Wohnmobile.

bis denn,

Uwe

jokerFG am 12 Dez 2019 10:05:10

Trashy hat geschrieben:Ist doch eigentlich beantwortet. Der Hersteller bescheinigt dass das Fahrzeug abgelastet ist und ohne techn. Änderungen wieder in den "Originalzustand" versetzt werden darf.


Lies doch mal richtig... Hier wurde nix geschrieben von abgelastet... Den Rest wegen Auflastung ist mir bekannt! Es geht um F.1 die techn. zulässige Gesamtmasse, nicht F.2 !!!

" F.2...im Zulassungs­staat zulässige Gesamt­masse in Kilogramm (kg), diese zulässige Gesamt­masse kann von Land zu Land variieren"

Nach meinem Verständnis... Der Bürstner ist zwar aufgelastet (technisch!), fährt aber offiziell als 3,5t Fahrzeug...

Klaus wird uns bestimmt aufklären...

Gast am 12 Dez 2019 10:28:02

Marsu123 hat geschrieben:Guten Morgen,
Muss ich mir dann einen anderen Weg suchen, auch wenn ich die 3,5 Tonnen, tatsächlich, nicht überschreite ?

Trashy hat geschrieben:Das "t" steht in der Eselsbrücke für tatsächliches Gewicht...

Das halte ich schlicht für ein Gerücht. Es geht immer nur um die zulässige Gesamtmasse. Hat mein Fahrzeug eine zGM von 3,5t, darf ich da fahren, auch wenn ich überladen unterwegs bin. Das Thema Überladung wird dann separat geahndet. Es ist ebenso ein Gerücht (in diesem Forum schon öfter aufgetaucht), dass eine Überladung dann Fahren ohne gültigen Führerschein wäre. Auch für den Führerschein gilt nur die eingetragene zGM.

Was mich aber wirklich interessiert, ist die Frage, wie es sich mit der Go-Box verhält. Wenn im Fahrzeugschein bei F1 eine Technisch zul. Gesamtmasse von 4000kg steht und in F2 (Im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse) von 3500kg steht, müsste ich ja in Österreich für Mautstrecken eine Go-Box haben und für die Schweiz die PSVA bezahlen??? Ich könnte mir vorstellen, dass das der eine oder andere Fahrzeuglenker nicht weiß, wenn er in D mit 3,5t zugelassen ist und einfach nur die Vignette klebt (das wäre dann ein Mautverstoß). Wo wäre denn dann der Vorteil, dass man nicht direkt auch bei F2 auf die 4t geht? Ist das dann wirklich die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen oder das LKW-Überholverbot? Weil: in Deutschland wäre der TE ja immer noch mit 360kg überladen unterwegs (auch wenn die Strafen hier ein Witz sind).

Gast am 12 Dez 2019 10:39:56

Avena hat geschrieben:...
Im Ausland wird die Klasse "C" benötigt.

Das ist so auch nicht ganz richtig, die KLasse C1 (bis 7,5t) reicht aus --> Link
Übrigens steht da eindeutig bei den jeweiligen Führerscheinklassen "mit einer zulässigen Gesamtmasse von...", nirgends wird von einer "tatsächlichen" Gesamtmasse gesprochen. Steht also im Schein 3,5t, darf ich das Fahrzeug mit Führerscheinklasse B fahren, auch wenn es tatsächlich 5t (oder mehr) wiegt. Das ist kein Fahren ohne gültigen Führerschein, allerdings eine ordentliche Überladung.

rkopka am 12 Dez 2019 10:49:31

drkklaus hat geschrieben:Ergebnis: 3860 kg
Der wirklich freundliche Polizist :roll: (auf Gendarm reagieren die richtiger Weise empfindlich) bietet uns die Weiterfahrt nach Kontrolle der jeweiligen Achslasten und sofortiger Zahlung von 70,00€ an.
- Überlegung im Nachgang: Unsere Fahrstrecke durch Österreich mit einer GO-Box hätte auch ca. 70 Euro gekostet :lol: -

D.h. du suchst dir den jeweils genehmen Wert raus ? D.h. Bei der Gewichtskontrolle das höhere technische Gewicht, und bei der Zulassung und für die Maut den niedrigen tatsächlich zugelassenen Wert ? Kommt mir irgendwie komisch vor, daß der Gesetzgeber das so einfach übersehen hätte. Oder war bei der Kontrolle einfach nur keine Asfinag anwesend und du hattest Glück ?

"unterliegen alle Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen der fahrleistungsabhängigen Maut – der GO-Maut" und das wäre da ja dann erfüllt gewesen, da deine 3,5t nur in D gelten (komische Regelung).

RK

babenhausen am 12 Dez 2019 11:00:34

Seitens der Asfinag/Maut ist das Fahrzeug immer noch mit Vingnette zu fahren soweit ok
Thema Überladung : Das Fahrzeug war überladen im zul. Gesamtgewicht jedoch hatte er ggF Glück und die jeweiligen Achslasten waren nicht überschritten.

Die Eintragung der techn zulässigen Gesamtmasse ist in keinem der obigen Fälle maßgeblich . Es gilt immer , auch im Ausland das zulässige Gesamtgewicht wie eingetragen.
Auch für die Mauteinstufung.

Trouw am 12 Dez 2019 12:13:57

...bitte nicht sagen: "....fahren ohne Führerschein" Ich fahre ohne Führerschein, wenn das Dokument zu Hause auf der Kommode liegt. Richtig würde es heißen "Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis".

Das Papier, oder der Karton, ist nur der Nachweis, dass man eine entsprechende Fahrerlaubnis hat. Die Fahrerlaubnis geht nicht verloren, wenn das Dokument zu Hause liegt. Noch so am Rande, das Dokument gehört einem nicht, es bleibt Eigentum (nicht Besitz) der ausstellenden Behörde, ist also enstprechend an den befugten Personenkreis auf Verlangen "auszuhändigen".

Grüße
Hans-Theo

bigben24 am 12 Dez 2019 12:22:05

19grisu63 hat geschrieben:[...........]

Was mich aber wirklich interessiert, ist die Frage, wie es sich mit der Go-Box verhält. Wenn im Fahrzeugschein bei F1 eine Technisch zul. Gesamtmasse von 4000kg steht und in F2 (Im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse) von 3500kg steht, [....].

Geht das überhaupt, das in F1 und F2 unterschiedliche Eintragung stehen? Ich habe das bei mir gerade mal nachgesehen. Ich fahre ein MAXI Fahrgestell, welches bis 4,5t zugelassen sein könnte, aber auf 3,5t abgelastet ist. In F1 und F2 stehen bei mir jeweils 3.500kg, aber die zu den 4,5t zulässigen Achslasten unter 7.1;7.2, sowie 8.1;8.2 von 2.100 und 2.500kg stehen weiterhin im Fahrzeugschein. letzteres freut mich natürlich :-)

Gruß

Gast am 12 Dez 2019 12:28:46

bigben24 hat geschrieben:Geht das überhaupt, das in F1 und F2 unterschiedliche Eintragung stehen?

drkklaus hat geschrieben:


Scheint so :nixweiss: Bei mir steht in beiden Feldern 4000kg 8)

Inselmann am 12 Dez 2019 12:31:23

Trouw hat geschrieben:...bitte nicht sagen: "....fahren ohne Führerschein" Ich fahre ohne Führerschein, wenn das Dokument zu Hause auf der Kommode liegt. Richtig würde es heißen "Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis".

Trouw hat geschrieben:Das Papier, oder der Karton, ist nur der Nachweis, dass man eine entsprechende Fahrerlaubnis hat. Die Fahrerlaubnis geht nicht verloren, wenn das Dokument zu Hause liegt.

Trouw hat geschrieben:Noch so am Rande, das Dokument gehört einem nicht, es bleibt Eigentum (nicht Besitz) der ausstellenden Behörde, ist also enstprechend an den befugten Personenkreis auf Verlangen "auszuhändigen".

Grüße
Hans-Theo


man kanns auch uebertreiben mit dem Klugsch****en.....

bigben24 am 12 Dez 2019 12:47:18

bigben24 hat geschrieben:Geht das überhaupt, das in F1 und F2 unterschiedliche Eintragung stehen?

19grisu63 hat geschrieben:Scheint so :nixweiss: Bei mir steht in beiden Feldern 4000kg 8)

F1 ist ja die technisch zulässige Gesamtmasse in kg
F2 die im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse
Sehe ich das dann richtig? Wenn F1 größer als F2, dann darf ich in D mit 3.500kg fahren in AT aber mit z.B 3.800??? mit FS Klasse C und GoBox? Ich verstehe nichts mehr.

Gruß

Gast am 12 Dez 2019 12:48:59

bigben24 hat geschrieben:F1 ist ja die technisch zulässige Gesamtmasse in kg
F2 die im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse
Sehe ich das dann richtig? Wenn F1 größer als F2, dann darf ich in D mit 3.500kg fahren in AT aber mit z.B 3.800??? mit FS Klasse C und GoBox? Ich verstehe nichts mehr.

Genau das war ja meine Frage weiter oben :D

Gast am 12 Dez 2019 12:56:49

Ich hab jetzt noch mal Tante Google befragt, weil es mir keine Ruhe gelassen hat.
Quelle: --> Link
Bitte berücksichtigen Sie: Sollten Sie ein angepasstes höchstzulässiges Gesamtgewicht haben, ist es
in Feld F.2 angegeben. Sie müssen also F.2 anstelle von F.1 verwenden, wenn es um das
höchstzulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs geht

Danach ist es tatsächlich so, dass im Fall des TE die 3,5t aus F2 gültig waren, er also mit dem normalen Führerschein (ich weiß: soll Fahrerlerlaubnis heißen :lol: ) Klasse B und Vignette legal unterwegs war. Seine Vergehen war dann nicht eine Überladung von 10kg, sondern von 360kg.

babenhausen am 12 Dez 2019 12:57:04

Nein,
darfst du nicht du musst dich an F2 halten.

Auch im Ausland

Gast am 12 Dez 2019 13:02:37

Nichts anderes habe ich geschrieben ;D

Inselmann am 12 Dez 2019 13:07:59

immer diese Diskussionen wegen dem "technisch moeglichen" und "tatsaechlichen" Gesamtgewicht.

Jeder der ein 3.5t zugelassenes Wohnmobil hat, HALTET euch dran!

Wer, weil es im Ausland vielleicht legal ist, sein 3.5t mit mehr als die 3.5t belaedt. Macht ihr das NACH der Grenze? Und auf der Heimfahrt verschwindet dann das Mehrgewicht wie ein Wunder kurz vor der deutschen Grenze?????

Marsu123 am 12 Dez 2019 14:07:43

Nun ja, in diesen Papieren steht aber 3,85 UND 3,5t.
An was halte ich mich denn nun ?
In Deutschland an die 3,5t, im Ausland an die 3,85t ?

drkklaus hat geschrieben:





Marsu123 am 12 Dez 2019 14:10:48

19grisu63 hat geschrieben:Quelle: --> Link
Bitte berücksichtigen Sie: Sollten Sie ein angepasstes höchstzulässiges Gesamtgewicht haben, ist es
in Feld F.2 angegeben. Sie müssen also F.2 anstelle von F.1 verwenden, wenn es um das
höchstzulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs geht




Betrifft das nicht nur LKW ?

rkopka am 12 Dez 2019 14:12:07

Marsu123 hat geschrieben:An was halte ich mich denn nun ?
In Deutschland an die 3,5t, im Ausland an die 3,85t ?

Hier --> Link wird klar gesagt: F.2 auch im Ausland.

RK

Marsu123 am 12 Dez 2019 14:24:29

Hallo RK

in deinem Link finde ich auch keine klare Aussage dazu.
Da wird genauso Rumgehampelt wie in diesem Thread hier :-(
Keiner scheint wirklich zu wissen was nun richtig ist.

Grüße Ralf.

Trouw am 12 Dez 2019 14:25:08

man kanns auch uebertreiben mit dem Klugsch****en.....[/quote]

...das gefällt mir aber jetzt gar nicht. A bisserl Niveau darf ich doch erwarten, oder?

Gruß Hans-Theo

Trashy am 12 Dez 2019 14:26:26

19grisu63 hat geschrieben:"Marsu123"]Guten Morgen,
Muss ich mir dann einen anderen Weg suchen, auch wenn ich die 3,5 Tonnen, tatsächlich, nicht überschreite ?


["Trashy"]
Das "t" steht in der Eselsbrücke für tatsächliches Gewicht...[/quote]

19grisu63 hat geschrieben:Das halte ich schlicht für ein Gerücht. Es geht immer nur um die zulässige Gesamtmasse. Hat mein Fahrzeug eine zGM von 3,5t, darf ich da fahren, auch wenn ich überladen unterwegs bin.


Das halte ich für ein Gerücht. Es ging ja um das Schild. Hier ist die Gesamtmasse irrelevant.
Diese Schilder stehen ja gerne vor Brücken. Der leere LKW darf drüber, wenn er voll ist nicht mehr.
In dem Beispiel darf also ein 8 Tonner fahren wenn er nicht mehr als 3,5t wiegt wenn er das Schild passiert.

Wenn du überladen fährst gilt die zGM. Damit wirst du ja schon bestraft. Fährst du überladen mit 4 Tonnen an dem Schild vorbei bist du überladen UND zu schwer für die Strasse.
Der Führerschein ist unerheblich..weil vielleicht danach mal kurz weg :D

Leberkas am 12 Dez 2019 14:27:11

Wenn man die Strafen in Österreich kennt verstehe ich es trotzdem nicht. 10 kg zu viel = €70,-. Das scheint mir zu hoch. 360 kg zu viel = €70,-, da wäre es deutlich zu wenig.

SteamingWolf am 12 Dez 2019 14:28:56

Inselmann hat geschrieben:immer diese Diskussionen wegen dem "technisch moeglichen" und "tatsaechlichen" Gesamtgewicht.

Jeder der ein 3.5t zugelassenes Wohnmobil hat, HALTET euch dran!

Wer, weil es im Ausland vielleicht legal ist, sein 3.5t mit mehr als die 3.5t belaedt. Macht ihr das NACH der Grenze? Und auf der Heimfahrt verschwindet dann das Mehrgewicht wie ein Wunder kurz vor der deutschen Grenze?????


...nach der Grenze sind die Strafen und die Gefahr erwischt zu werden nicht so hoch (duckundwech)...


Nee, mal im Ernst. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere "Absichtlichüberlader" so denkt, das wird aber selten sein. Wir sind bisher bei Wiegeaktionen im Ausland (bisher nur mit dem Wohnwagen passiert) mit einer Ausnahme bestens weggekommen. Einmal musste ich mit dem Gendarm (ich nenne den absichtlich so) diskutieren, da er die Stützlast nicht zum Auto gerechnet hatte. Hat mich einen Heidenaufwand gekostet damals.
Wir bleiben bei unserem 3,5t-WoMo vorsichtig.

Gast am 12 Dez 2019 16:40:34

Trashy hat geschrieben:Diese Schilder stehen ja gerne vor Brücken. Der leere LKW darf drüber, wenn er voll ist nicht mehr.
In dem Beispiel darf also ein 8 Tonner fahren wenn er nicht mehr als 3,5t wiegt wenn er das Schild passiert.

Ich sage ss ja immer wieder, Wohnmobilforum lesen bildet :) Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass nur das zulässige Gesamtgewicht relevant ist. Nun habe ich noch mal nachgelesen und musste feststellen, daß Du Recht hast. Bei diesen Schild gilt das tatsächliche Gesamtgewicht. Wieder was gelernt :D Mea culpa :mrgreen:

Gast am 12 Dez 2019 16:44:56

Marsu123 hat geschrieben:Betrifft das nicht nur LKW ?

Da geht es um die Go Box und der ist es egal, ob es ein LKW oder ein Wohnmobil ist. Ab 3,5t braucht man die Go Box und da gilt der Wert in F2

TruckerWilli am 12 Dez 2019 17:30:05

Ich denke, bei der Kontrolle wird schon eine Überschreitung des ZUGELASSENEN Gewichts um 360kg (10%) festgestellt worden sein, wofür auch die Strafe verhängt wurde. Da aber das TECHNISCH mögliche Gesamt- und Achsgewicht (im Rahmen der Messtoleranz) nicht überschritten war und damit keine besondere Gefährdung vorlag, konnte der freundliche Polizist die Weiterfahrt auch ohne Auspacken gestatten.

rolf51 am 12 Dez 2019 17:44:43

drkklaus hat geschrieben:In Österreich, Arnoldstein, wurden alle Fahrzeuge über eine Waage geleitet. :cry:
Ergebnis: 3860 kg
Der wirklich freundliche Polizist :roll: (auf Gendarm reagieren die richtiger Weise empfindlich) bietet uns die Weiterfahrt nach Kontrolle der jeweiligen Achslasten und sofortiger Zahlung von 70,00€ an.

Grüße aus der Oberlausitz
Klaus



Hallo,
ich musste ein wenig schmunzeln. Keine Mautprellung, keine Entladung, nur ne kleine Bestrafung. Was wurde hier schon geschrieben wenn man in Ö mit Übergewicht herumfährt! Freut mich, dass die Hiobsschreiber da zumindest nicht recht haben.

rkopka am 12 Dez 2019 18:16:24

rolf51 hat geschrieben:ich musste ein wenig schmunzeln. Keine Mautprellung, keine Entladung, nur ne kleine Bestrafung. Was wurde hier schon geschrieben wenn man in Ö mit Übergewicht herumfährt! Freut mich, dass die Hiobsschreiber da zumindest nicht recht haben.

Mautprellung sollte es sein wegen der F.2 - allerdings macht das nicht die Polizei.

KFG §102
(12) Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes oder der Straßenaufsicht sind berechtigt, Personen am Lenken oder an der Inbetriebnahme eines Fahrzeuges zu hindern, wenn diese hiedurch begehen oder begehen würden eine Übertretung
...
g)des § 4 Abs. 7a, des § 101, des § 104 oder des § 106, wenn durch die Übertretung die Verkehrssicherheit gefährdet wird, wobei die Verkehrssicherheit bei einer Überschreitung des jeweiligen höchsten zulässigen Gesamtgewichtes oder der Höchstgrenzen des § 4 Abs. 7a im Ausmaß von mehr als 2% oder der zulässigen Achslasten um mehr als 6% jedenfalls gefährdet wird,

d.h. sie hätten wohl auch stoppen können. Auch wenn das technisch ZulG OK wäre, sollte die obige Aussage immer eine Gefährdung festlegen !?

RK

dieter2 am 12 Dez 2019 18:17:04

Hintergrund:
Unser T.E.C ist bis 3500 kg zugelassen, aber dem Herren in der Cloud sei Dank, habe ich das Fahrzeug in Zusammenarbeit mit der DEKRA zuvor in den Fahrzeugpapieren papiertechnisch (also ohne weiterer technischer Veränderungen und Gutachten des Herstellers) aufgelastet.


Hallo,
ich musste ein wenig schmunzeln. Keine Mautprellung, keine Entladung, nur ne kleine Bestrafung. Was wurde hier schon geschrieben wenn man in Ö mit Übergewicht herumfährt! Freut mich, dass die Hiobsschreiber da zumindest nicht recht haben.


Das obere hast Du überlesen ?

Und 10 kg Überladung ist noch nichtmal ein halbes %

Gruss Dieter

rolf51 am 12 Dez 2019 18:27:25

dieter2 hat geschrieben:Das obere hast Du überlesen ?

Und 10 kg Überladung ist noch nichtmal ein halbes %

Gruss Dieter



Hallo Dieter,
bin von dieser Aussage ausgegangen. :gruebel:
- Überlegung im Nachgang: Unsere Fahrstrecke durch Österreich mit einer GO-Box hätte auch ca. 70 Euro gekostet

neilmccauly am 12 Dez 2019 18:29:37

...oh Mist, ich hab grad kein Popkorn und 'n Bier hier... aber trotzdem spannend...

fschuen am 12 Dez 2019 19:04:10

Ist das so schwer? zGG = F2. Gilt für alles, Fahrerlaubnis, Maut, überall. Tatsächliches Gewicht > F2 = überladen. F1 ist eine rein technische Grösse. Und als solche manchmal hilfreich: wenn man zwar überladen fährt, aber F1 nicht überschreitet, kann das nicht unfallverursachend gewesen sein. Auch kann aus SICHERHEITSgründen die Weiterfahrt nicht untersagt werden.

Ich selbst fahre ja grundsätzlich immer überladen, notfalls lade ich noch Brennholz zu. Mach ich extra, um die Gewichtsgrenzenfanatiker hier im Forum zu ärgern.

Gruss Manfred

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