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Hallo Forum! Die meisten Dreieinhalbtonner haben Reifen mit einem vorgeschriebenen Li von 115/113R mit 8PR - also acht Lagen Gewebe im Aufbau, in den Papieren stehen. Wie schon bekannt, darf man immer einen höheren, aber keinen niedrigeren Tragfähigkeitsindex (auch Lastindex Li) der Reifen fahren. Jetzt frage ich mich, ob und welchen Sinn es machen könnte, einen Reifen mit höherem Tragfähigkeitsindex 121/119R und zwei zusätzlichen Gewebelagen aufzuziehen? Verändert sich das Fahrverhalten sehr und wenn ja, wie? Können die zwei zusätzlichen Gewebelagen und der stabilere Aufbau Reifenpannen besser vorbeugen? Oder hat es einfach keinen Sinn und ist nur rausgeschmissen Geld? Hat jemand schon einmal einen Wechsel zum höheren Li durchgeführt? LG Carsten 25 kg wiegt ein Reserverad. Deine Aussage aus einem anderen Thread:
Deine Antwort hilft dem TE sicher nicht weiter. Und er schreibt auch nicht, er hätte KEIN Reserverad. Unter bestimmten Umständen macht es trotz Reserveverad Sinn, Reifen drauf zu haben, die etwas mehr aushalten. Carsten, hast Du vor besonders schlechte Straßen oder Pisten zu befahren? Dann würde es m.M.n. vielleicht Sinn machen Reifen mit einem höheren LI zu fahren. Auf normalen Straßen wohl kaum. Zumal eine Reifenpanne nicht ungefährlich ist, da ändert auch das Vorhandensein eines Reserverades nichts, das man dann auch noch wechseln muss so man noch kann.... Ich hab auf allen Anhängern stets Reifen mit dem höchstmöglichen Li drauf, denn wg einer Reifenpanne weil das Ding am Limit überhitzt ist bleib ich mit dem WoWa nicht liegen. Auch der Lastanhänger dankt es, wenn doch mal "etwas" zuviel Sand drauf ist, und beim PKW Transporter kann schon mal ein schwerer Klotz für das ausloten der Grenze sorgen - da ist eine Reserve immer sicherer. Reifen mit einem höheren Li sind etwas härter, aber bei dem Unterschied um den es da geht nicht so tragisch. Auf schlechten Straßen/Schotterpisten bringen die nicht viel Mehrwert - ein scharfkantiger Stein reißt die Flanke genau so schnell auf, wie bei einem normalem Reifen. Sie verdauen einfach die Last die sie zu tragen haben besser. Die paar € die sie mehr kosten wäre es mir allemal wert - und wenn man deshalb nur einmal in 10 Jahren NICHT liegen bleibt :-)
Sollen hauptsächlich schlechte Pisten befahren werden, würde ich Reifen aufzieghen die einen Flankenschutz haben. Das hat aber nix mit dem Li zu tun ;-) Grüße Ralf. Gibt es in der Größe die du fahren darfst überhaupt welche mit einen höheren LI ? Wenn du höherwertige Markenreifen nimmst ist das Risiko eines Reifenschadens vermutlich geringer wie bei einen billig Produkt eines unbekannten Herstellers.
Wo Du Recht hast, hast Du Recht :ja: :daumen2: Moin Carsten Welche tatsächlichen Radlasten hast Du denn derzeit im vollbeladenen Zustand? Und welchen LI hat Dein Reifen? Wenn man das kennt, dann kann man Dir Empfehlungen geben. Ich habe zum Beispiel meine Reifen noch nicht an der Lastgrenze, habe aber schon mal über den LI 121 nachgedacht im Zusammenhang mit einer Auflastung. Da macht das Sinn bzw. ist zwingend. (4,5 to auf 4,8 to) Vorteil bei höherem LI und gleicher Radlast ist der niedrigere notwendige Luftdruck - Komfortgewinn. Aber das bekomm Ich auch so hin, weil Ich mit angepasstem Luftdruck fahre und nicht mit Maximaldruck. Die Werkstätten machen zwar gerne immer max Preasure drauf..aber ich passe an mittels Conti-Reifenfibel und den tatsächlichen Achslasten/Radlasten. Fazit: Ohne Not würde Ich mir keinen Premium-Reifen mit höherem LI kaufen- es sei denn, Du hast Deine Reifen ständig an der Oberkante... Gruß Jürgen ich habe - nach Rücksprache mit reifenhändler und autowerkstatt - den reifen mit dem höchsten LI gewählt der verfügbar war. gesetzt war alljahresreifen und zulässige Dimension. Thema war nicht überlastung sondern einfach etwas mehr sicherheit wenn mal der reifendruck nicht passt, wenn der asphalt sehr heiss ist etc. wir fahren selten "pisten" aber doch immer wieder schotterstrassen zu surfspots. und v.a. war die aussage dass es keine negativen aspekte gibt ein zusätzlicher aspekt und ja - wir haben ein reserverad dabei, halte das aber für einen eher grenzwertigen ansatz, denn eigentlich will ich jeden reifenplatzer vermeiden wenn möglich. wenn das vorderrad auf der autobahn geht ist ziemlich offen wie das ausgeht. unser reserverad ist aber original geblieben ;) Wenn ich bloß wüsste, was ein Li ist! Bei Wikipedia habe ich Laktoseintoleranz gefunden, aber das ist hier wohl nicht gemeint. Wurde in Beitrag 1 erklärt ;-)
hier wird dir geholfen --> Link Schaden kann es nix und der Nutzen ist Spekulatius. Ich fuhr mit der Standardbereifung voll beladen an der Grenze des Lastindex. Da fühlt man sich mit einem höheren LI doch besser, allerdings werden da genug Reserven drin sein, so das es nicht notwendig ist. Ich könnte mir vorstellen das ein höherer LI als gefordert durchaus Sinn machen kann wenn man keine CP Reifen bekommt z.B. als Winterreifen. Danke für die Beiträge! Wir überlegen die jetzt montierten Michelin Agilis+ 235/65 R16 115/113R bald gegen Ganzjahresreifen auszutauschen, da wir unsere Saison auch auf das Frühjahr und den Herbst ausdehnen wollen. Und da es selbst Ostern schon mal ein paar Schneeflocken geben kann.... Schnee- und Wintercamping sind nicht unser Ziel. Unser 3,5 Tonner ist nicht überladen und die Achs und Radlast nicht überschritten. Von daher brauchten wir keinen höheren Lastindex als die 115/113. Feldwege fahren wir im Regelfall nicht, aber wir hatten in Frankreich und auf Fehmarn schon Plätze auf einem Bauernhof mit ein paar Metern groben Schotter. Wenn die Reifen mit höherem LI vom Komfort her keinen Unterschied machen, hatte ich die Überlegung, dass die 2 zusätzlichen Gewebelagen etwas mehr Stabilität und Sicherheit gegen Reifenschäden bieten. Die paar Euro mehr bei der Anschaffung ist mir dabei egal. Das es bei den Ganzjahresreifen welche mit CP Kennung gibt, denke ich wohl nicht. Tips? LG Carsten diese hier haben eine höhere Traglast Nokian Nordman SC 235/65 R16C 121/119R
Wenn du mal in Schottland fährst, reichen schon die normalen Straßen für Reifenschäden, so viele Schlaglöcher gibt es dort. Nein, ich hatte keinen Schaden, aber manchmal hat es sich schon sehr unangenehm angehört und -gefühlt. RK
Im Moment hab ich noch diese drauf: 225/75 R 16 CP Ganzjahresreifen Ich glaube die Nokian Nordman SC sind Sommerreifen und fallen damit raus. Es geht tatsächlich in erster Linie um den Sinn, z.B. besserer Pannensicherheit eines (Ganzjahres-)Reifen mit höheren Li, im Zusammenhang mit den Fahreigenschaften. Sind diese Reifen lauter, härter, unkomfortalbler? Oder merkt man davon vielleicht gar nichts? Manche Hersteller bieten den gleichen Reifen, mit selben Profil ja mit verschiedenen Li an. Hier einfach mal ein Beispiel: Barum Vanis AllSeason 235/65 R16C 121/119R - 134,19€ Barum Vanis AllSeason 235/65 R16C 115/113R - 113,19€ LG Carsten
Bei angepaßter Fahrweise dürfte auch bei Schlaglöchern keine Reifenpanne entstehen, wenn es nicht schon gravierende Vorschäden am Reifen hat. Wir sind mit unserem Fahrzeug auf sehr vielen und sehr schlechten Straßen und Wegen unterwegs Irland, Montenegro, Griechenland, Albanien, Uckermark. Und zwar stundenlang. Ohne eine Reifenpanne. Unsere Reifen (Michelin Agillis 225/75 R 16 CP) sind nun hinüber. Leichte Einrisse in den Flanken und an der Lauffläche, sowie wenig Profil. Dies aber erst nach knapp 50.000 Kilometern und 4,5 Jahren. Allerdings habe ich, vor allem in Albanien, den Reifendruck einige Male entsprechend angepaßt. Für normale Straßen wie Du sie angibst sind die angegebenen Reifen mit dem entspr. LI sicher ausreichend. Einige Meter oder Kilometer Schotter sind Nothing!! Schaden wird ein höherer LI sicher nicht. Nutzen???? Carsten, warum läßt Du Dich nicht beim Reifenfachhandel beraten? In aller Regel sind das die Fachleute für diese Fragen. Bei mir ist es der Vredestein 215/75 R16C 116R Comtrac 2 All Season der hat LI 116/114 also eine Stufen höher als nötig war. Für mich das beste Preis/Leistungsverhältnis Hi Richy, tatsächlich vertraue ich euch, die ihr viele Kilometer mit einem Wohnmobil unterwegs seit, mehr Urteilsvermögen zu, als einem Reifenhändler, der vielleicht noch nie mit so einem Camper unterwegs war. Auch der "Popo-Faktor" ist da für mich wichtig. Das ist der eigentliche Grund. :P LG Carsten Hallole, für unser 4,5 t-Womo habe ich jetzt neue Michelin Agilis Winter 225/75 C (MS u.Flocke) aufziehen lassen. Die Reifen mit der seitheringen Traglast 116/118 waren nicht zu bekommen, habe mich dann für das gleiche Fabrikat mit Traglast 120/121 entschieden. Laut Michelin-Drucktabelle kann ich beruhigt mit geringerem Luftdruck in den Reifen fahren. Nun sind an der VA 3,8 und an der HA 4,6 drin. Alles ist gut. Nachbemerkung: die Ganzjahresreifen von Michelin mit gleicher Größe und LI wären teurer gewesen. Stegi, der das ganze Jahr über mit Winterreifen auf dem Womo unterwergs ist. Mein Womo hat lt. Papieren einen MindestLI von 110 vorne und 99 hinten. Wenn das für alle Situationen ausreichen würde, warum bestückt dann der Hersteller alle 3 Achsen mit 121? Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass er die billiger bekommen hat als welche mit MindestLI. Günter
Kann ich kaum glauben: 99 (nicht mal 800 kg) würde nicht für meine Vorderachse (VW T4) reichen - bei 3,0 Tonnen ges.gew. Und Du hast einen weit schwereren Dreiachser. Wieso nicht? 4x775 sind 3,1 Tonnen hinten und vorne a Bisserl mehr (1900)....kommst genau auf die 5 Tonnen die er fahren darf :-) Und schon bist auf der letzten Rille unterwegs - die scheinbar Viele wegen 5 oder 10€ gerne riskieren......mehr brauchts ja nicht, wozu? :cry: Das wäre es mir wie gesagt, nicht wert. Ein leicht vermeidbares Risiko.
Der eine glaubts nicht, der andere rechnet...... :D :D Ich habe mich tatsächlich geirrt. Der LI hinten ist 98 und nicht 99, also 750 kg. Mal 4 (2 Hinterachsen und damit 4 Reifen) macht das genau die zulässige Belastung der Hinterachsen von 3000 kg. Die VA hat wie geschrieben 110, das sind bei 2120 kg genau 20 kg mehr als die maximale Last auf der VA von 2100 kg. ![]() So eng wird zugelassen, und da möchte ich garnicht genau wissen, was ein Schlagloch oder nur eine Bodenwelle an Last auf die Achsen bringt. Da fühle ich mich mit LI 6x121 gleich 8700 kg bei einer zulässigen Gesamtmasse von 5000 kg doch etwas auf der sicheren Seite. Günter Pha, rausgeschmissenes Geld :-) Auf unserem 750kg Anhänger waren neu auch nur 74er Reifen drauf - eigentich eh schon viel zu viel.... Da ich mal etwas Kies in der sehr nahegelegenen Kiesgrube holen musste, hab ich halt 5bar Luft reingedonnert.....egal, die werden halb platt gedrückt. Jetzt sind 90er drauf, die mit normalem Luftdruck selbiges fast unberührt hinnehmen. Logisch, das ich die 1,2km nach wie vor grob überladen bin..... Es macht also schon einen Unterschied, der gewisse Sicherheit bietet. Stabilere Reifen (darum geht es ja im Prinzip) halten natürlich mehr aus. Aber gegen ne Schraube im Reifen oder ein defektes Ventil helfen sie auch nicht. Man kann also einen gewissen Anteil der Reifenpannen etwas unwahrscheinlicher machen, und hat mehr Reserven beim Beladen (aber natürlich nur, wen auch der Luftdruck entsprechend erhöht wird!). Ich würds machen - aber bei 195/75R16 gibts leider keinen höheren LI als die 950 Kg, die wir schon serienmässig drauf haben. bis denn, Uwe
Moin Moin, Google hilft : --> Link Li 110 = 1060 Kg Grüße Ralf. Danke. Hätt ich mal selber gesucht, da hat mir mein Reifenhändler Mist erzählt :oops: :oops: bis denn, Uwe
Das ist der Grund, warum ich lieber das Forum frage, als mich nur auf meinen Reifenhändler zuverlassen. :lol: LG Carsten |
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