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LifePo04 mit Solar, welche Geräte und Kabel? 1, 2


biauwe am 16 Dez 2019 14:02:26

Womos von der Stange haben zwischen Akku und Verteiler (EBL) keine Sicherung.
Eventuell kann das so auch bei Wechselrichtern sein?
Der Eurahändler hat in die 35mm² Leitung Akku -> Wechselrichter keine eingbaut.

PS.: Nu in der Beschreibung von Waeco findet man aber den Hinweis das eine Sicherung verbaut werden soll.


hmarburg am 16 Dez 2019 14:32:32

biauwe hat geschrieben:Womos von der Stange haben zwischen Akku und Verteiler (EBL) keine Sicherung.


Jetzt willst du dich aber mit Zwang disqualifizieren!
Schreib besser dein Womo von der Stange, denn mein Womo von der Stange hatte im Auflieferungszustand sehr wohl eine Sicherung zwischen Batterie und EBL.

Warum Waeco hier nichts vorsieht entzieht sich meinem elektrotechnischen Verständnis.

fschuen am 16 Dez 2019 14:33:51

Die Liste sieht doch gut aus. Die 1500 W vom WR sind ein bisschen am Limit, wenn du Reserve willst, nimm 2000 W. Ausserdem könnte das Solarkabel mit 3m ein bisschen kurz sein, das ist nicht viel, wenn man um ein paar Ecken rumgeht. Den Battery Protect würde ich persönlich mir sparen.

Wichtig, und vielleicht dabei, aber nicht erwähnt, ist eine Absicherung der Plusleitung des WR, möglichst direkt am Batteriepol. Bei der Bemessung kannst du grosszügig sein, können auch 150 oder 200 A sein. Gibt es sonst für schmales Geld in der Bucht, nach ANL suchen. Am besten zwei Sicherungen kaufen und die Ersatzsicherung danebenkleben. Wirst du vermutlich nie brauchen, aber eine günstigere Feuerversicherung kann dir keiner anbieten. Ausserdem müssen die Anschlüsse des 25er-Kabels an Batterie, Sicherung, WR etc sauber ausgeführt werden, also ordentlich crimpen, Schrauben gut festziehen und Aluminiumteile nicht verwenden.

Dir ist vermutlich klar, dass die Batterie sich bei dem einfachen Setup wirklich nur über Solar auflädt, und nicht über den Motor oder über Landstrom. Sollte die Batterie unzugänglich sein, würde ich ein einfaches LFP-Ladegerät mitverbauen, dass du ggfs mit Landstrom versorgen kannst. Und wenn das Womo im Winter länger steht, würde ich einen Batteriehauptschalter (min 150A) einbauen, der die Batterie komplett trennt. Über die Hochspannungsseite brauchst du dir keine Gedanken machen; eine Schuko-Steckdose wirst du bedienen können.

Gruss Manfred

Anzeige vom Forum


biauwe am 16 Dez 2019 14:43:51

hmarburg hat geschrieben:Schreib besser dein Womo von der Stange, denn mein Womo von der Stange hatte im Auflieferungszustand sehr wohl eine Sicherung zwischen Batterie und EBL.


Mit wieviel A ist zum EBL abgesichert?

hmarburg am 16 Dez 2019 14:44:45

biauwe hat geschrieben:Mit wieviel A ist zum EBL abgesichert?


50A

biauwe am 16 Dez 2019 14:48:51

Und diese ist direkt an den Akkus?

hmarburg am 16 Dez 2019 14:50:35

biauwe hat geschrieben:Und diese ist direkt an den Akkus?


Ja und neben dran waren 2A für die Sense-Leitung.

biauwe am 16 Dez 2019 14:57:01

Danke für Deine Antworten.

Das mit dem Wechselrichter und EBL ist mir erst jetzt aufgefallen.
Dinge die ich selber verkabelt habe sind abgesichert.

Stocki333 am 16 Dez 2019 15:09:04

Hallo Maxim
Kannst du mir bitte erklären, warum du im Angebot das hier hast.
--> Link
Aus der Praxis zum WR kann ich dir sagen, das meine Krups Kapselmaschine aus der lithium 90 A zieht.
Gruß Franz

Stocki333 am 16 Dez 2019 15:25:07

Und 1 Stück Batterie-Verbindungskabel 25 mm2 40 cm.
In Verbindung mit dem Batterieschutz, sind das aber ein bischen mehr.
Auch wenn du den nicht verwendest. Reichen dir 40 cm zum WR. Aber nur für den Pluspol zum WR.
Aber die Minus-Seite wird die Drahtlos übertragen. :gruebel: :gruebel:
Und wie kann man eine Sicherung dazwischen schalten ohne das Kabel zu unterbrechen. :juggle: :juggle:
Und wo schliest du den Solarregler an.
Eventuel auch mal ein Ladegerät.
Bei deinem Verständniss der Elektrik keimt mir der Verdacht:
Naja, das schrauben wir doch auf dem Batteriepol fest. Längere Schraube hinein und passt schon.
Du denkst, was schreibt der jetzt. Ich will dich nur wachrütteln. Wenn du es so machst, kann das der grösste Fehler deines Lebens sein. Du unterschätzt den Energieinhalt der Lithium gewaltig.
Gruß Fanz

DonCarlos1962 am 16 Dez 2019 16:23:02

Ich weiß jetzt nicht, welche Batterie der Themenstarter gekauft hat.

Aber meine 120Ah LiFePo4 ist mit 100A! abzusichern, schreibt der Hersteller vor.
150A, oder sogar 200A könnten da etwas viel sein. Was schreibt den der Akkuhersteller Deiner Batterie vor?
Wenn so ein LiFePo4 brennt, geht Sylvester los. :lol:

Wir haben von der Batterie zum Wechselrichter 1.500W pure Sinus ein 50mm² Kabel gezogen.
Kabel gibt es schon in verschiedenen Arten fertig vorkonfektioniert. Ist besser als selbst zu basteln. Ein Beispiel:

--> Link

Sollten nur Ringösen gebraucht werden, gibt es auch die fertig zu kaufen.
Lg Carsten

Stocki333 am 16 Dez 2019 16:45:01

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wenn so ein LiFePo4 brennt, geht Sylvester los. :lol:
Wir haben von der Batterie zum Wechselrichter 1.500W pure Sinus ein 50mm² Kabel gezogen.

Genau so ist es. Und alles andere ist grob Fahrlässig und gefährlich.
Gruß Franz

George67 am 16 Dez 2019 16:46:09

100 A mal 12 V sind (nur) 1200 Watt....

Stocki333 am 16 Dez 2019 18:08:18

Hallo Maxim
Mal von deinem gekauften Accu das Datenblatt durchleuchtet. Der hat einen Kurzschlußschutz eingebaut.
Überbelastungsabschlatung bei zu hohem Strom 300 A - 500 A

Leider die Ansprechzeit nicht angegeben.
Aber ich behaupte mal. 300 -500 A sind kein Pappenstiel mehr. Dein Starter braucht weniger.
Jetzt verstehst du es hoffentlich besser, wenn wir etwas Schreiben vom korrekten Einbau.
Und noch etwas ist mir aufgefallen:
-
Ladung der Offgridtec LiFePo4 SmartPro Serie
- die Umgebungstemperatur beim Laden Ihres LiFePo4 Akkus sollte idealerweise zwischen 5°Cund 50°C (+/- 5°C) Celsius liegen – beim Über- oder Unterschreiten dieser Werte wird das BMS den Ladevorgang zum Schutz der Zellen unterbrechen
-
Aber im Datenblatt steht das hier.
Ladung-Übertemperaturschutz Ein bei 65±5 ˚C
Ladung-Übertemperaturschutz Aus bei 50±5 ˚C
Entladung-Übertemperaturschutz Ein bei 65±5 ˚C
Entladung-Übertemperatur Aus bei 50±5 ˚C
-
Was stimmt und was nicht. Das Datenblatt vom Chinesen das ein Übersetzungsprogramm übersetzt hat, oder die Marketingaussage von Offgridtec.
Fragend Franz

andwein am 17 Dez 2019 15:34:48

biauwe hat geschrieben:Und diese ist direkt an den Akkus?

zumindest bei den meisten, bei mir übrigens auch. 50A und dann 2x90A parallel. Bis jetzt hat sie gehalten!
Gruß Andreas

andwein am 17 Dez 2019 15:40:14

Stocki333 hat geschrieben:.... Ladung der Offgridtec LiFePo4 die Umgebungstemperatur zwischen 5°Cund 50°C (+/- 5°C) Celsius Aber im Datenblatt steht das hier. Ladung-Übertemperaturschutz Ein bei 65±5 ˚C
Fragend Franz

Das eine ist einLadungs-Übertemperaturschutz, das andere eine Ladung-Umgebungstemperatur. kein Übersetzungsfehler
Meine Interpretation, Gruß Andreas

Stocki333 am 17 Dez 2019 18:41:42

Hallo Andreas
die Umgebungstemperatur beim Laden Ihres LiFePo4 Akkus sollte idealerweise zwischen 5°Cund 50°C (+/- 5°C) Celsius liegen – beim Über- oder Unterschreiten dieser Werte wird das BMS den Ladevorgang zum Schutz der Zellen unterbrechen

Das steht in der Beschreibung des Accus.
Aber im PDF Datenblatt steht das nicht mehr.
Da steht nichts mehr von Abschaltung bei Untertemperatur. Also wenn soll man glauben.
Den im Datenblatt steht auch noch folgendes.
-
zulässige Batterietemperatur (Laden) 0 - 45 ˚C
-
max. Ladespannung 14,6V ±0,2
Zell-Überspannung (Abschaltung) Überschreitung der zulässigen Zellspannung 3,9 V (± 0,02 V)
-
Zell-Unterspannung (Abschaltung) Abschaltung zu niedriger Spannung einer Zelle 2,5 V (± 0,05 V)
Wiedereinschaltspannung 3,0 V (± 0,05 V)
Das heißt für mich, das das BMS erst knapp vor dem Zelltod aktiv wird.
Im der Bedienungsanleitung steht folgender Text.
-
Wichtige Hinweise / Gefahr vor Tiefentladung bei inaktiven Systemen
- LiFePo4 Batterien können durch zu tiefes Entladen oder Überladen beschädigt werden – eine Entladung kann statt finden, wenn kleine Lasten, wie Alarmsysteme, Relais oder Standby-Strom bestimmter Lasten aber auch der Rückstromf luss von Ladegeräten oder dem Laderegler die Batterie langsam entladen, während das System nicht im Betrieb ist - Nach Schutzabschaltung des BMS verbleibt ein Reststrom in der Batterie von ca. 1/100 der Kapazität – wird diese Reststrom entnommen hat dies eine Beschädigung des Akkus zu Folge – Praxisbeispiel: Wird eine 200Ah Batterie über 8 Tage lang im entladenen Zustand belassen während ein Reststrom von 10mA an der Batterie hängt, kann dies die Batterie beschädigen

Und der TE will alles möglichst einfach machen. Da ist nichts wass er einbauen will. Nur einen Kompressorkühlschrank und Solaranlage.
Und in meinem Kopf geht jetzt ein Gedankenspiel los. Kühlbox wurde nicht abgeschaltet. BMS schaltet ab, weil Accu leer,.
Wiedereinschaltspannung 3,0 V (± 0,05 V) Die Lithium ist schnell wieder auf 12 Volt.
Die Kühlbox schaltet wieder ein. Das BMS wieder ab.
Nachts braucht der Solarregler Strom. Bekommt er vom Accu. In kleiner Dosierung.
Irgendwann ist Ende erreicht.
Und es gab eine Frage von mir an Maxim
Kannst du mir bitte erklären, warum du im Angebot das hier hast.
--> Link

Nach dem bis jetzt keine Antwort kam, bin ich mal auf die Suche gegangen.
Darum auch meine Skepsis, wie der TE es machen will. Aber durch die Datenlage ergibt sich ein Bild, wie er seine einfache Elektrik aufbauen kann. ohne das er böse und teure Überraschung erlebt.
Bin schon Neugierig, ob er sich meldet.
Gruß Franz

Aequinoxx am 18 Dez 2019 09:19:47

Moin Moin Zusammen,

ich muss erstmal alles sortieren, was hier so alles geschrieben wurde :-D.

Das Teil haben die von Offgrid explizit empfohlen. Ich sehe da aber eigentlich keinerlei Notwendigkeit, zumal es eh gerne bei 1500 Watt Wechselrichtern Probleme macht

gerdstone am 27 Dez 2019 18:49:51

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
würde die Flex von Offgridtec nicht nehmen.

Gruß Rolf


Hallo Aequinoxx,

ich habe im letztem Frühjahr drei Offgridtec ETFE SPR-F-80 V2 80W Solarmodule auf unserem Womi montiert. Da in der Vergangenheit viel über die Wärmeentwicklung an der Unterseite der Module geschrieben wurde, habe ich aufs GFK-Dach erst 3mm Alu-Dibond-Platten geklebt und dann darauf die Solarmodule. Habe mich wegen dem wesentlich geringerem Gesamtgewicht der EFTE-Module gegen die schwereren Module mit Glas entschieden und bin gut zufrieden. Als Solarregler habe ich den Victron SmartSolar MPPT 100/30 verbaut, weil ich eventuell noch ein viertes Modul montieren wollte.
Habe aber im Sommer 140Wh -170Wh Ertrag (was eventuell nicht optimail ist) uns aber reicht. :bindafür:

Gruß Gerd

geralds am 28 Dez 2019 13:24:24

Hallo

mal ein Hinweise zu dem eingangs vorgesehenen Ective 4in1 Wechselrichter (gibt es auch als 3in1Version)-

Den 3in1 hat ein Forumskollege auch vorgesehen. Da er aber mehrere Steckdosen betrieben möchte, ist die Schutzmaßnahme
"Schutz durch Schutzpotentialausgleich mit automatischer Abschaltung (RCD´s / Fi)" ist vorgeschrieben.
Damit das funktioniert, muss vor dem internen NVS eine Brücke zu PE gesetzt werden.
(Siehe auch Schaltungsbeispiele von Victronic oder Weaco/Dometic Wechselrichtern mit eingebauter NVS).
Dies scheint bei Ective Geräten mit NVS (Bypassfunktion) nicht möglich zu sein.
Ergo - die Ective Geräte sind nicht für den Betrieb mit mehreren Steckdosen geeignet.

Gruß Gerald

andwein am 28 Dez 2019 14:22:21

geralds hat geschrieben:Hallo, mal ein Hinweise zu dem eingangs vorgesehenen Ective 4in1 Wechselrichter (gibt es auch als 3in1Version)-
Ergo - die Ective Geräte sind nicht für den Betrieb mit mehreren Steckdosen geeignet. Gruß Gerald

Den Eindruck hatte ich auch. Deshalb habe ich in einem anderen Beitrag die Antworten mit Ansage eingestellt.
Gruß Andreas


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