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Schuko-Anschluss am CP oder Stellplatz 1, 2, 3, 4, 5 ... 8


basste315 am 15 Dez 2019 13:55:39

In einem Tröt von "w112" zum richtigen Wechselrichteranschluss wird folgendes erwähnt:

w112 hat geschrieben: "Im übrigen habe ich in den VDE Richtlinien (Ausgabe 2016) gelesen, dass diese Schuko-Adapter verboten sind."

Ich finde immer wieder auf CP oder sonstigen Stellplätzen nur (offenbar nach VDE verbotene) Schuko-Anschlüsse und muss daher mein Adapterkabel Schuko auf CEE benutzen, um an Landstrom zu kommen.

Lebe ich dann gefährlich, soll ich nicht anschließen :?: Bisher habe ich mir nichts dabei :roll: gedacht!

Kann/muss man messen um den Stecker korrekt einzustecken bzw. ggfs. um 180 Grad zu drehen, damit Phase und Nullleiter nicht vertauscht sind? Was ist zu empfehlen?

Insbesondere die Meinung der Forumsmitglieder "gespeert" und "andwein" hätten mich interessiert.

Helmut

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hmarburg am 15 Dez 2019 14:30:05

Hallo Helmut,

zu aller erst kannst du an deinem Schuko-Adapter mit dem Ohm-Meter heraus messen, welcher Pin die Phase ist, also mit dem L der CEE-Kupplung verbunden ist.

Mit einem Volt-Meter oder Duspol kannst du wiederum am SP/CP Schuko-Steckdose feststellen, welche Buchse die Phase ist.
Dann kannst du dein Womo phasenrichtig anschließen.

Gruß, Holger

basste315 am 15 Dez 2019 15:04:53

hmarburg hat geschrieben:Mit einem Volt-Meter oder Duspol kannst du wiederum am SP/CP Schuko-Steckdose feststellen, welche Buchse die Phase ist.
Dann kannst du dein Womo phasenrichtig anschließen.
Gruß, Holger


Da lacht ja wohl jeder, wenn ich am SP/CP mit dem Multimeter zum Stromanschluss ausrücke, ich hab das auch noch nie gesehen.
Ist das wirklich notwendig?
Helmut

hmarburg am 15 Dez 2019 15:08:34

basste315 hat geschrieben:...Ist das wirklich notwendig?


Wenn du dir sicher sein willst, wirst du darum nicht herum kommen.

Gruß, Holger

alpa58 am 15 Dez 2019 15:33:21

Wenn man eine größere Anlage hat (zB ein Multiplus), ist es unerläßlich darauf zu achten wo die Phase ist.
Achtet man nicht darauf und die Phase ligt auf der falschen Seite, wenn man Glück hat, löst nur ein RCD (umgangssprachlich Fi) aus. Nach Murphy natürlich der wo am schwierigsten heranzukommen ist.
Ist mir leider durch :oops: Unkenntniss auch passiert und natürlich der RCD der auf dem Platz installiert ist. :x

Also aufgepasst wenn man einen Schukostecker benutzt/benutzen muss.

Ich habe mir einen Steckdosentester besorgt, der zeigt mir genau wo die Phase ist und so einiges mehr.

andwein am 15 Dez 2019 15:35:36

basste315 hat geschrieben:....[/i]Ich finde immer wieder auf CP oder sonstigen Stellplätzen nur (offenbar nach VDE verbotene) Schuko-Anschlüsse und muss daher mein Adapterkabel Schuko auf CEE benutzen, um an Landstrom zu kommen. Helmut

In dem anderen Tröt habe ich schon geantwortet, aber damit man den nicht ganz durchblättern muss:
Diese Aussage kommt hier immer wieder, es kann natürlich so sein. Meine Erfahrung ist eine andere:
Ich habe in den letzten 10 Jahren bestimmt 60 verschiedene Campingplätze in Italien und Frankreich besucht und bei jedem waren die Stromsäulen mit FI/LS und CEE Steckdosen ausgerüstet. Ich kenn nur einen CP in Bayern, der noch eine Schukodosen Verkabelung hat. Wir Deutschen tun uns damit schwer, das europäische Ausland nicht!
Ich muss ganz ehrlich sagen: Ein CP, der heute noch Anschlussdosen in Schuko hat ist meist auch in anderen Punkten nicht empfehlenswert (Sanitär, Infrastruktur etc.) Diese Plätze ignorien aus Ersparnisgründen den UM- und Ausbau auf gültige Vorgaben und Normen und setzen ihre Besucher vorsätzlich einer Gefahr aus. Und wer an der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben spart, der spart erst recht bei den hygienischen Pflichten (Putzkommando)
Ich gehe dort einfach nicht hin!!!
Natürlich kann man mit einem einfachen "Phasenprüfer" für 0,75 € aus dem Baumarkt feststellen wo die Phase/L1 ist, aber: auch das herumstochern mit einem Phasenprüfer in einem Steckerloch birgt Gefahren! (Das muss ich sagen, denn ein Forum ist öffentlich und man weiß nicht wer das alles liest)
Gruß Andreas

hmarburg am 15 Dez 2019 15:45:10

andwein hat geschrieben:...
Natürlich kann man mit einem einfachen "Phasenprüfer" für 0,75 € aus dem Baumarkt feststellen wo die Phase/L1 ist...


Der von dir beschrieben Phasenprüfer wird unter Fachleuten gerne auch "Lügenbeutel" genannt und ist absolut nicht zu empfehlen.
Entweder einen echten, zweipoligen Spannungsprüfer oder ein Multimeter zum Messen verwenden, wenn man sicher gehen will.

Gruß, Holger

rkopka am 15 Dez 2019 15:53:04

basste315 hat geschrieben:Da lacht ja wohl jeder, wenn ich am SP/CP mit dem Multimeter zum Stromanschluss ausrücke, ich hab das auch noch nie gesehen.
Ist das wirklich notwendig?

Die Frage ist auch (wie im anderen Thread schon geschrieben), ob es von Dauer ist. Wenn der Stecker frei zugänglich ist, kommt es immer wieder mal vor, daß jemand was rauszieht, um sein Kabel besser legen zu können, oder weil er was testen will, oder einfach weil jemand bewußt oder aus Versehen am Kabel gezogen hat. D.h. ich kann nicht damit rechnen, daß die richtige Steckung auch so bleibt.

RK

basste315 am 15 Dez 2019 16:18:33

hmarburg hat geschrieben:
Wenn du dir sicher sein willst, wirst du darum nicht herum kommen.

Gruß, Holger


Danke Holger, das ist offenbar wenigen bewusst.

at "andwein" - Andreas schreibt - Zitat: "Ich gehe dort einfach nicht hin!!!"
Natürlich kommt es zum Glück nicht mehr so oft vor, dass SP/CP noch eine Schukodosen Verkabelung haben, aber es kommt eben vor.

Also ich habe wieder was gelernt und werde in diesen Ausnahmefällen in Zukunft messen (egal was die "Unwissenden" denken) und hoffen, dass keiner meinen Stecker wieder herausnimmt und dreht (wie RK "rkopa" für möglich hält).

Helmut

andwein am 15 Dez 2019 16:47:11

andwein hat geschrieben:....Natürlich kann man mit einem einfachen "Phasenprüfer" für 0,75 € aus dem Baumarkt feststellen wo die Phase/L1 ist, aber: auch das herumstochern mit einem Phasenprüfer in einem Steckerloch birgt Gefahren! Gruß Andreas

Übrigens, eines möchte ich als Tipp noch ergänzen:
Auch ich habe CEE zu Schuko Adapter im Womo, auch ich bin manchmal gezungen sie in Verbindung mit meinem CEE Anschlusskabel zu benutzen.
Ich habe deshalb die jeweiligen Seiten meines Schokosteckers und der Schukokupplung des CEE-Adapters mit brauner bzw. blauen Farbe eines wasserfesten Edding Stiftes bemalt. Da muss man nur einmal messen und ist für die Zukunft gewappnet. Ist zwar immer noch nicht normgerecht, aber sicher!
Fröhliche Grüße, Andreas der Pragmatiker mit Hintergrundwissen

rolfblock am 15 Dez 2019 17:01:04

Ich sehe das wieder mal entspannter. Wenn Schuko gefährlich wäre, dürftest du auf der Terasse keine Schukosteckdose installieren, keinen Heizstrahler und erst recht keinen Rasenmäher anschließen.

Das Wohnmobil hat immer einen 2 poligen schaltenden FI/LS Schalter. Es gibt nahezu nirgends Schalter für 230 V. Alle Lampen laufen über 12/24 V.
Es gibt anders ausgedrückt keine 1 poligen Schalter für 230 V.
Daher ist die Phase unwichtig.
Natürlich kannst beliebigen Aufwand treiben um die Phase links und nicht rechts zu haben oder umgekehrt.

Aber ich bin hier nur der bekennende "nicht alles richtig Macher".

Wer allerdings glaubt eine Netzvorrangschaltung zu brauchen, sollte sich wesentlich tiefer in die Materie stürzen. Mir als Elektrotechniker ist die NVS zu gefährlich, da sie ohne Notwendigkeit verschiedene 230 V Netze vermischt.

Also Schuko ist kein Problem, wenn man im Womo alles sorgfältig geplant hat. Wenn es ein Problem werden sollte, hat man einen Fehler im Womo, den man unbedingt abstellen muss. Anders ausgedrückt: Wenn die Phase des Landstroms nicht egal ist, hat man einen Fehler im Womo.

basste315 am 15 Dez 2019 17:02:31

andwein hat geschrieben:
Auch ich habe CEE zu Schuko Adapter im Womo, auch ich bin manchmal gezungen sie in Verbindung mit meinem CEE Anschlusskabel zu benutzen.
Ich habe deshalb die jeweiligen Seiten meines Schokosteckers und der Schukokupplung des CEE-Adapters mit brauner bzw. blauen Farbe eines wasserfesten Edding Stiftes bemalt. Da muss man nur einmal messen und ist für die Zukunft gewappnet. Ist zwar immer noch nicht normgerecht, aber sicher!


Gute Idee, geschätzter Andreas "der Pragmatiker mit Hintergrundwissen", werde ich jetzt auch machen!

Aber den Schuko-Anschluss am SP/CP muss man ja doch auch zuerst noch prüfen, oder :?:

Helmut

Helmut

basste315 am 15 Dez 2019 17:32:29

rolfblock hat geschrieben:..
Das Wohnmobil hat immer einen 2 poligen schaltenden FI/LS Schalter. ....... Daher ist die Phase unwichtig.
Wer allerdings glaubt eine Netzvorrangschaltung zu brauchen, sollte sich wesentlich tiefer in die Materie stürzen. Mir als Elektrotechniker ist die NVS zu gefährlich....
Also Schuko ist kein Problem ....

Ich habe aufgrund der eingeschränkten "Zitatfunktion" den Beitrag kürzen müssen, vollständig siehe oben!

Mein Wohnmobil hat einen 2 poligen schaltenden FI/LS Schalter. Es gibt keine Schalter für 230 V. Alle Lampen laufen über 12V. Es gibt anders ausgedrückt keine 1 poligen Schalter für 230 V ( :?: ? ausg. Geräteschalter Kühlschrank , EBL :?:).
Ich habe außerdem keine NVS (mein WR ist nicht ins Bordnetz integriert).

Wenn "rolfblock" recht hat - und das schaut für mich sehr plausibel aus, dann kann ich auch weiterhin entspannt bleiben und spare mir die Phasenprüfung am SP/CP mit Schuko-Anschluss :lol: :?: - oder :?:

Helmut

Altmaerker39638 am 15 Dez 2019 18:38:28

Hallo, diese CEE Verbindung findest du im Ausland nicht Überall bzw. immer noch viele mit Schuko...
Andweins Aussage: "Ich muss ganz ehrlich sagen: Ein CP, der heute noch Anschlussdosen in Schuko hat ist meist auch in anderen Punkten nicht empfehlenswert (Sanitär, Infrastruktur etc.) Diese Plätze ignorien aus Ersparnisgründen den UM- und Ausbau auf gültige Vorgaben und Normen und setzen ihre Besucher vorsätzlich einer Gefahr aus. Und wer an der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben spart, der spart erst recht bei den hygienischen Pflichten (Putzkommando) Ich gehe dort einfach nicht hin!!!"
würde dann im Umkehrschluss heißen viel CP im Ausland sind nicht mehr nutzbar oder auch die Menschen dort sind alle Lebensmüde :oops:
Gerade in Scaninavien oder Finnland findet man noch viele Naturbelassene CP und da ist dann eine Schukosteckdose irgendwo an einem Balken montiert...
Jedenfalls haben wir und unser WoMo es gut überstanden. :ja:
Wir waren in diesen Jahr auch nicht nur in Scandinavien sondern auch in Kanada und da gibt es dieses CEE-System gar nicht, dafür tolle Naturplätze und Erlebnis.

alpa58 am 15 Dez 2019 18:57:58

Und auch wo CEE verbaut ist, ist es nicht gesagt das diese normgerecht angeschlossen sind.
Auf einem Minicamping in Holland passiert. Und auch da hat einer meiner RCD beim einschalten der Kaffeemaschine ausgelöst. Normalerweise fällt das ja auch nicht auf und es passiert auch nicht solange man keinen Wechselrichter festinstalliert hat und alle Steckdosen permanent mit Batterieunterstützung daran hängen.
Wohlgemerkt meine Installation ist Ordnung und von einem "Bachelor Professional of Electrical engineering and electronic communication (CCI)" überprüft. :mrgreen:

Und wer nicht weis was ich mit Steckdosentester meine, braucht danach nur die Tante goggel, oder den großen Fluß, danach fragen.

Habe ich bei mir festinstalliert und werfe nach dem Anschluß an Landstom eine kurzen Blick darauf und weis sofort ob alles OK.

WomoToureu am 15 Dez 2019 19:56:01

basste315 hat geschrieben:Kann/muss man messen um den Stecker korrekt einzustecken bzw. ggfs. um 180 Grad zu drehen, damit Phase und Nullleiter nicht vertauscht sind? Was ist zu empfehlen?
Tatsächlich hat der Kollege "andwein" zwei sehr gute Antworten gegeben, wobei ich ihm allerdings nicht zustimme das man diesen Stellplatz / Campingplatz nicht nutzen sollte.

Auch unserer Erfahrung nach sind z.B. in Frankreich und Spanien nahezu alle Steckdosen CCE und dies aus gutem Grund. Denn das CEE Stecksystem erinnert auch daran, dass nur Leitungen von 3 x 2,5 qmm einzusetzen sind und das nachgeschaltet eine "Anlage" und nicht nur ein Stromverbraucher ( Bohrmaschine, Rasenmäher ) angeschlossen wird.

Auch wir haben ein Mutimeter und einen Phasenprüfer in unserem Wohnmobil die auch bei Kollegen schon gute Dienste geleistet haben. Mit einem einpoligen Phasenprüfer muss man umgehen können, denn man kann erwarten das er auf allen drei Leitungen eine "Spannung" anzeigen kann, die hellste Anzeige ist der Außenleiter ( alt: Phase )
Als Elektromeister kann ich das weil ich das Hintergrundwissen habe, für Laien ist tatsächlich ein preiswerter Steckdosentester perfekt.

An Altmaerker39638: Unterscheide bitte zwischen Lebensmüde und Leichtsinn, eine Schukosteckdose an meinen Gebäuden habe ich selbstverständlich auch ist zulässig und ok. Diese sind aber nicht für den Anschluß meines Wohnmobol gedacht, trotzdem je nachdem wo ich stehe stecke ich es dort ein, mache kurz den Phasentest und gut ist es.

Nicht jede Schuko Steckdose die irgendwo auf einem Stellplatz oder Campingplatz ist dafür gedacht, das man dort ein Wohnmobil anschließen kann bzw. darf. Was bzw. wo sich ein Wohnmobilist anschließt muss er selber wissen, grundsätzlich erlaubt sich nur entsprechende CEE Steckdosen und selbstverständlich kannst jeder mit einer gewissen Vorsicht ( Steckdosentester etc. ) sich "überall" anschließen. ( Eigenverantwortlich und stets auf eigene Gefahr )

rkopka am 15 Dez 2019 20:02:25

WomoToureu hat geschrieben:Auch unserer Erfahrung nach sind z.B. in Frankreich und Spanien nahezu alle Steckdosen CCE und dies aus gutem Grund. Denn das CEE Stecksystem erinnert auch daran, dass nur Leitungen von 3 x 2,5 qmm einzusetzen sind und das nachgeschaltet eine "Anlage" und nicht nur ein Stromverbraucher ( Bohrmaschine, Rasenmäher ) angeschlossen wird.

Die Erinnerung ist nett, in der Praxis sind aber die CEE Schuko Adapter mit 1,5mm2 Kabel sehr häufig zu finden.

RK

WomoToureu am 15 Dez 2019 20:06:38

Wenn ich jetzt so aufzähle was alles so in der Praxis "gebastelt" ( nicht nur in der Elektrotechnik ) und vertrieben wird ( Chinaschrott ) benötigt der Betreiber des Forum mehr Webspace ......

George67 am 15 Dez 2019 20:17:12

WomoToureu hat geschrieben:Wenn ich jetzt so aufzähle was alles so in der Praxis "gebastelt" ( nicht nur in der Elektrotechnik ) und vertrieben wird ( Chinaschrott ) benötigt der Betreiber des Forum mehr Webspace ......

Kannst ja wenigstens ein paar Beispiele nennen.
Lernen tut man von sowas immer.

gespeert am 15 Dez 2019 20:52:28

Als mein Beispiel:
Der Kühlschrank der die Lebensmittel kocht (Phase vertauscht, liegt wg. Nullung durch Laien auf PE. egal, wird eben die Sicherung verstärkt bis sie hält).
Das die Anlage abgeschaltet wurde kaum daß ich die Ursache fand, brauche ich nicht zu erwähnen!

WomoToureu am 15 Dez 2019 21:41:56

George67 hat geschrieben:Kannst ja wenigstens ein paar Beispiele nennen.Lernen tut man von sowas immer.


Mit dem Lernen das ist so eine Sache, ich habe viele Kollegen kennen gelernt die in unterschiedlicher Richtung gelernt haben.

a) Kollegen die Verantwortung zeigen und leben, die Wissen das Geiz bei der Anschaffung keineswegs "Geil " ist und aus diesen Thread lernen: --> Link

b) Kollegen die von nichts eine Ahnung haben, aber durch lesen von Thread --> Link glauben das andere Kollgen die den Schadensumfang nie gesehen haben, noch nicht einmal im Foto, gut beraten können und das Ausbuchsen von Ausgerissenen Gewinde in der Radtrommel die beste Lösung sei. Ausbuchsen an sich ist in Ordnung aber nicht bei der Thermischen und Dynamischen hohen Belastung.

Die Lernerfahrung und das Lernerleben hängt immer von der Einstellung " Wer bin ich und wer will ich sein" ab. Fachgerechtes Arbeiten erwarte ich, wenn ich mich was ich über ein Dutzend mal im Jahr mache in eine Flugzeug setze. Da erwarte ich ( zu Recht ) das alles sicher ist.

Was machen Wohnmobilisten denn so, wenn ich an die zahlreichen verpfuschten Elektroanlagen in Wohnmobilen denke, die ich auf meinen Reisen gesehen habe, billigster Wechselrichter ohne jedes CE Zeichen, Sicherungen für 5 € gleichfalls, alles direkt in China gekauft. Verdrahtung :eek:

Da passt dann die Einstellung Radschrauben halten nicht, Loktite dran oder Ausbuchsen fertig hält.... absolut.

Sorry da wird mir einfach nur übel, am liebsten hätte ich dann noch einen Kollegen der stolz berichtet wie er die normale graue Gasflasche immer selbst mit Adapter an der Gastankstelle füllt usw.
Selbstredent wisse er ja was er tut und es sei ja noch immer "gutgegangen" ... ( da fällt mir immer das "Historisches Archiv der Stadt Köln" ein, dass unzerstört zwar den zweiten Weltkrieg überlebt hat, aber nicht den U Bahn Bau, durch die " Ist noch immer gutgegangen" Menschen.

Da denke ich mir immer nur verachtend, das ich einen Ehrenkodex habe und stolz drauf bin und weiß wer ich sein will und bin.

Elgeba am 15 Dez 2019 22:06:53

Fahrt einfach nach Nordafrika,dort könnt Ihr die tollsten Bastellösungen im Einsatz bewundern,ob das immer gutgegangen ist erfährst Du so wie so nicht.


Gruß Bernd

cbra am 16 Dez 2019 09:15:30

kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.

ich bin ja bekennender elektrolaie, aber aus meinem alltag fällt nir nix ein - weder beleuchtung, PC, wasauchimmer - komplett egal wierum ich das in den schukostecker stecke.

und ja - auch ich kenne sehr viele möglichkeiten das Womo einfach nur an schuko anzustecken - sei es am SP oder CP ausserhalb GER, sei es in yachtclubs, bei freunden oder auch mal bei mir zuhause.

in der Anleitung des waeco ladegerätes steh nix drin, der stecker ist schuko.

danke

DieselMitch am 16 Dez 2019 09:44:43

cbra hat geschrieben:kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.


Kurze Antwort: Keines!
Einschränkung: Solange alle Sicherungen und Fehlerstromschutzschalter im WoMo (und auch WoWa) IMMER 2-polig abschalten!

Diese ganze Hype um "Oohhhh NEIIINNN, ich habe den Schukostecker falsch herum eingesteckt!!" ist eigentlich Kwatsch.
Wer guckt zuhause nach wie herum der Stecker in der Steckdose steckt? Keiner! Warum?

Entweder habe ich ein schutzisoliertes Gerät--> Link Bild
oder ich habe ein ordnungsgemäß über den Schutzleiter geerdetes Gerät --> Link Bild.

In BEIDEN Fällen spielt es keine Rolle wie herum der Schuko-Stecker des Endgerätes (und das ist AUCH ein WoMo!) in der Steckdose steckt, solange gilt:
- Der RCBO (FI-Schalter + Überstromschutz) --> Link schaltet 2-POLIG!!
- Die Verkabelung innerhalb des Wohnmobils entspricht den Elektrotechnischen Richtlinien (und wird im angenommenen Idealfall regelmäßig von einem Fachmann überprüft *träum* :roll: )
- Das Zuleitungskabel entspricht in seinen Werten den notwendigen Bedingungen, sprich: 3x 2,5mm² und MAXIMAL 25m Länge! Ansonsten kann es sein, dass der Platz-FI (neudeutsch: RCCB) wegen des zu hohen ohmschen Widerstands des Kabels nicht auslöst, da der notwendige Auslösestrom nicht erreicht wird. *britzel-brutzel*

Es steht natürlich jedem frei, im Rahmen seiner Selbstverantwortung und ohne eine evtl. mögliche Gefährdung Dritter(!!) zu Basteln bis der Notarzt kommt und/oder die Feuerwehr.

Man sollte bei diesem Thema mal die Luft rauslassen, dieser Hype ist sinnbefreit - wenn man die Regeln der Elektrotechnik einhält!!!

cbra am 16 Dez 2019 10:04:21

Danke - hatte ich irgendwie so erwartet / erhofft.

Plus gibts später heute (die wartezeit nervt ;) )

rkopka am 16 Dez 2019 10:30:33

cbra hat geschrieben:kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.

Bei Schuko kann ja kein "richtiges" Anstecken nötig sein, weil das keiner tut. Allerdings gibt es ein paar Geräte, wo es besser bzw. ein wenig sicherer wäre. Ein Beispiel ist eine Lampenfassung. Die Schalter dort sind fast immer einpolig. Wenn die Fassung an Phase liegt und noch eingeschaltet ist oder der Nullleiter geschaltet ist, kann man sich beim Wechseln der Birne leichter einen Schlag einfangen. So etwas wäre mit gepolten Steckern ein wenig sicherer. Der Toaster ist ein weiteres Gerät, das beim Rumstochern mit einer Gabel im eingesteckten Gerät etwas sicherer wäre. Deshalb jetzt das ganze Steckersystem umzustellen, erscheint mir etwas übertrieben. Dann lieber mehr 2polige Schalter.

RK

basste315 am 16 Dez 2019 11:37:52

Danke Michael "DieselMitch",
ich hatte es auch so erwartet, das Plus auch von mir hast Du verdient. "cbra", ich und viele andere können aufatmen.

Selbstverständlich würde ich die Phasenprüfung durchführen, wenn ich meinen Wechselrichter über NVS ins Bordnetz eingebunden hätte - das lasse ich aber ! Da bin ich bei "rolfblock" Zitat:

"Wer allerdings glaubt eine Netzvorrangschaltung zu brauchen, sollte sich wesentlich tiefer in die Materie stürzen. Mir als Elektrotechniker ist die NVS zu gefährlich, da sie ohne Notwendigkeit verschiedene 230 V Netze vermischt."

Vielen Dank allen, die zu diesem Thema sinnvolle Beiträge gebracht haben!

Helmut

pfeffersalz am 16 Dez 2019 11:42:11

cbra hat geschrieben:kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.

...

danke


Das Problem ergibt sich, wenn nach folgendem gehandelt wird (aus einem anderen Thread: "... Das macht ja auch nichts. Ich werde ihn installieren. Die Brücke von „N“ nach „PE“ ist für mich völlig logisch. "

Wenn du den Fremdstromstecker mit "ohne" CEE verpolst, hast du die Phase am Fahrzeug. :roll:

bernie8 am 16 Dez 2019 11:46:33

Hallo gespeert,

Der Kühlschrank der die Lebensmittel kocht (Phase vertauscht, liegt wg. Nullung durch Laien auf PE.


Sprichst du hier von einem Absorber ?

cbra am 16 Dez 2019 11:53:42

cbra hat geschrieben:kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.

...

danke


pfeffersalz hat geschrieben:Das Problem ergibt sich, wenn nach folgendem gehandelt wird (aus einem anderen Thread: "... Das macht ja auch nichts. Ich werde ihn installieren. Die Brücke von „N“ nach „PE“ ist für mich völlig logisch. "

Wenn du den Fremdstromstecker mit "ohne" CEE verpolst, hast du die Phase am Fahrzeug. :roll:


bei einem gekauften adapter sollten aber keiner brücken sein - oder?

und leute die keine ahnung haben sollten keine brücken bauen

also mit einem fertig im fachhandel gekauften adapter alles easy ?

DieselMitch am 16 Dez 2019 11:59:16

cbra hat geschrieben:kann mal irgendwer einfach erklären welche geräte ein problem mit schuko haben können oder andersrum für welche geräte bzw schaltungen ein "richtigrum" anstecken erforderlich ist.
...
danke


pfeffersalz hat geschrieben:Das Problem ergibt sich, wenn nach folgendem gehandelt wird (aus einem anderen Thread: "... Das macht ja auch nichts. Ich werde ihn installieren. Die Brücke von „N“ nach „PE“ ist für mich völlig logisch. "

Wenn du den Fremdstromstecker mit "ohne" CEE verpolst, hast du die Phase am Fahrzeug. :roll:

Nur bedingt, denn wenn er am WR L1 und PE verklemmt, das ganze bitte hinter dem RCBO des Fahrzeugs, und die Chose dann auf Landstrom umschaltet macht es "Klack!"
Selbst wenn N-Landstrom == N-WR ist und PE == PE fleißt gerne mal ein Ausgleichstrom, der den RCBO zu Begeisterungsstürmen hinreißen lässt :razz:

Wenn N-Landstrom == L1-WR ist, knallt es sofort nach dem Einstecken des Steckers.

Nur wenn der WR und die Landstromseite 2-Polig umgeschaltet werden, wobei der WR dann vollständig aus dem Netz genommen werden sollte, kann im WR-Betrieb das WoMo in einen Inselmodus gehen.

Ich habe noch keinen WR mit Vorrangschaltung zerlegt - mir schwant aber dass bei der 2-Poligen Umschaltung gespart wird (ist ja immer so :roll: )

JohannesS am 16 Dez 2019 12:11:13

Nach dem durchlesen dieses Threads bin ich zum Schluss gekommen nur noch Schukodosen CP's oder SP's aufzusuchen, dort wirds gemütlich, keine Nörgler, möchtegern Elektriker viel freier Platz, ich brauche ja keinen Landstrom!
Schönen erholsamen Urlaub wünsche ich euch!

hmarburg am 16 Dez 2019 12:15:21

Bei der ganzen Brücken-Diskussion geht es ausschließlich um diese Schaltung:

26469

Hier ist am Wechselrichter eine Brücke von PE auf N zu setzten um die Funktion des FIs nach dem WR zu gewährleisten.

DieselMitch am 16 Dez 2019 12:34:44

JohannesS hat geschrieben:Nach dem durchlesen dieses Threads bin ich zum Schluss gekommen nur noch Schukodosen CP's oder SP's aufzusuchen, dort wirds gemütlich, keine Nörgler, möchtegern Elektriker viel freier Platz, ich brauche ja keinen Landstrom!
Schönen erholsamen Urlaub wünsche ich euch!

Wir Dir auch ...
Nur eine Frage: Welchem "möchtegern Elektriker" möchtest Du denn genau WAS mitteilen? :?:

Zu <at>hmarburg und der Schaltung:
OK, die Schaltung ist sinnhaft und die Funktion logisch, diese reinen Landstromsteckdosen sind hoffentlich auch beschriftet, nicht dass bei Landstromausfall plötzlich die Kaffeepad-Maschine streikt :razz:

eddan am 16 Dez 2019 12:39:30

alpa58 hat geschrieben:Wohlgemerkt meine Installation ist Ordnung und von einem "Bachelor Professional of Electrical engineering and electronic communication (CCI)" überprüft. :mrgreen:



wow … dieser sicherlich hart erarbeitete Titel befähigt leider nicht automatisch zur Prüfung/Abnahme von Elektroinstallationen :mrgreen:
Das ist den qualifizierten Handwerkern überlassen.
.
.

andwein am 16 Dez 2019 12:47:49

rolfblock hat geschrieben:Ich sehe das wieder mal entspannter. Das Wohnmobil hat immer einen 2 poligen schaltenden FI/LS Schalter.
Daher ist die Phase unwichtig.

Dazu möchte ich gerne was anmerken:
Nicht in jedem Wohnmobil ist ein zweipoliger FI Personenschutzschalter verbaut!! Er ist leider, nach der gängigen Ansicht der VDE, dass der FI im Ausgang des versorgenden Netzes liegt einfach im Sinne der VDE, nicht notwendig. Denn im Sinne der VDE`s ist ja alles verpolungssicher installiert.
Und bevor wieder die Aufschreie kommen. Dieser einpolige FI ist nicht in meinem Sinne, da sind sich Andreas und die VDE halt nicht einig.
Was mich interessieren würde wäre mal die Aussage von "martinshrimp" oder "wohnmobilservice". Die sehen ja auch viele Womo-Elektroinstallationen
Gruß Andreas

DieselMitch am 16 Dez 2019 12:51:41

Das Problem ist ja der "Anschluß einer ortsveränderlichen Anlage" an ein bestehendes Netz.

Ein WoMo ohne 2-polige Abschaltung entspricht auch nicht meinen persönlichen Anforderungen - aber man darf in uralten WoMos ja auch im Fahrbetrieb die Gasanlage weiter betreiben, Bestandsschutz halt :roll: :x

WomoToureu am 16 Dez 2019 13:15:17

eddan hat geschrieben:wow … dieser sicherlich hart erarbeitete Titel befähigt leider nicht automatisch zur Prüfung/Abnahme von Elektroinstallationen :mrgreen:
Das ist den qualifizierten Handwerkern überlassen..


Anzumerken das diese "qualifizierten Handwerker" eine "Konzession" haben müssen, um diese Prüfungen / Abnahmen machen zu dürfen.
Die Namen findest Du dann bei den entsprechenden Energieversorgern wo die Konzession vergeben wurde.

Meine z.B. steht ganz unten auf Seite 2 --> Link

Ansonsten werden hier haltlos und unzutreffende "alternative Tatsachen" verbreitet, denn keineswegs sind überall in Wohnwagen und Wohnmobilen zweipolige Leitungsschutzschalter verbaut, wie zutreffend bereits geschrieben wurde, war dies früher üblich und auch heute in verbastelten Elektroanlagen.

JACKYONE am 16 Dez 2019 13:30:15

WomoToureu hat geschrieben:
Anzumerken das diese "qualifizierten Handwerker" eine "Konzession" haben müssen, um diese Prüfungen / Abnahmen machen zu dürfen.
Die Namen findest Du dann bei den entsprechenden Energieversorgern wo die Konzession vergeben wurde.



Sorry - aber jetzt wird lächerlich.

Ein Konzession braucht der Elektriker NUR, wenn er am Netz eines E- Versorgers arbeitet, und selbst das trifft nicht auf alles in der Hausinstallation zu.

Es wäre mir neu, dass irgendein Stromversorger auch nur das Geringste mit einem Wechselrichtereinbau im WoMo zu tun hätte, geschweige denn, ihm das was anginge.

Robert

BadHunter am 16 Dez 2019 15:54:38

Echt spannend hier....
Also als absoluter Elektro-Laie ist mir in 30 Jahren Wohnmobil noch nie überhaupt die Idee gekommen, dass es wichtig wäre, wie rum ich einen Schuko-Stecker in eine Steckdose stecken müsste... Seit jeher sieht es bei mir so aus, dass ich grundsätzlich ein Adapter-Kabel benutze, also an einem Ende der CEE-Stecker, am anderen Ende eine Schuko-Dose, in die dann das Kabel der Kabeltrommel eingesteckt wird. Wenn kein CEE-Anschluss vorhanden ist wird eben direkt das Kabel der Trommel eingesteckt. Von der Trommel zum Fahrzeug kommt dann das nächste Adapter-Kabel, Schuko-Stecker-Ende in die Kabeltrommel, CEE-Stecker ins Fahrzeug.
Und egal welches Womo und wie alt, es hat immer alles funktioniert wie es sollte, und abgefackelt oder heiß geworden ist auch noch nie etwas....
Hmm, war das jetzt Glück?
Welche Hersteller gibt es, deren Fahrzeuge eine solche Elektroinstallation haben, die Probleme machen könnte?

Das würde mich tatsächlich interessieren, um entsprechend Abstand zum Nachbarn halten zu können, der eben nicht nur mit CEE-Steckern und Kabeln arbeitet...

viking92 am 16 Dez 2019 16:27:27

WomoToureu hat geschrieben:Meine z.B. steht ganz unten auf Seite 2 --> Link



OT: Ulli? Der Elektro-Ulli? :eek:

Petri40 am 16 Dez 2019 16:43:56

Die Schalter dort sind fast immer einpolig. Wenn die Fassung an Phase liegt und noch eingeschaltet ist oder der Nullleiter geschaltet ist, kann man sich beim Wechseln der Birne leichter einen Schlag einfangen.


Das ist jetzt aber sehr weit hergeholt.
Wo im Womo gibt es denn Leuchtmittel die mit 230 V Spannung versorgt werden?
Eine zusätzliche Tischlampe (230V) vielleicht, nur da steckt der Stecker ebenfalls mal so und mal so in der Dose.
Die Heizpatrone vom KS; der ist es egal in welcher Richtung der Strom fließt.
Dem EBL, fest installiert, dürfte ebenso gleich sein wo „L“ anliegt und alle was danach kommt beläuft sich auf 12 V.
Also, von welchen Geräten oder Verbrauchern geht bei einer Verpolung (am Landstrom) eine Gefahr aus?
Ach ja, vielleicht vom Wasserkocher oder einem elektr. Grill.
Ja aber die Stecker von diesen Geräten stecke ich doch eh rein, wie es passt, so wie zu Hause auch, oder?

Natürlich muss sich jeder an die CEE- und weitere Vorschriften halten, daran ändert das gesagte natürlich nichts.

At Robert:
Sorry - aber jetzt wird lächerlich.
Ein Konzession braucht der Elektriker NUR, wenn er am Netz eines E- Versorgers arbeitet, und selbst das trifft nicht auf alles in der Hausinstallation zu.


In unserem Bundesland braucht es auch dann einen Installateur- Ausweis, wenn das Unternehmen nur Reparaturen an Haushaltsgeräten (z.B. Weiße Ware) etc. durchführt, also keinerlei Elektroinstallationen im eigentlichen Sinn.
Dieses Unternehmen muss eine „Verantwortliche Fachkraft“, i.d.R. ein Elektromeister, beschäftigen der im Besitz eines Installateur- Ausweises ist.

rkopka am 16 Dez 2019 16:53:16

Die Schalter dort sind fast immer einpolig. Wenn die Fassung an Phase liegt und noch eingeschaltet ist oder der Nullleiter geschaltet ist, kann man sich beim Wechseln der Birne leichter einen Schlag einfangen.
Petri40 hat geschrieben:Das ist jetzt aber sehr weit hergeholt.
Wo im Womo gibt es denn Leuchtmittel die mit 230 V Spannung versorgt werden?
Eine zusätzliche Tischlampe (230V) vielleicht, nur da steckt der Stecker ebenfalls mal so und mal so in der Dose.

Mir gings grundsätzlich um Fälle, wo die Polung eine Rolle spielen könnte. Viel habe ich dazu nicht gefunden (und noch weniger fürs Womo). Ich hab auch keinen E-Toaster dabei. Mit Schuko kann man nichts dran ändern. Mit einem gepolten Stecker wie in anderen Ländern, könnte man etwas mehr Sicherheit erreichen. Und bei meinem ersten Kastenwagen (selber, aber nicht von mir ausgebaut) ebenso wie bei unserem Wohnwagen davor gab es 220V Lampen (ist schon länger her :-) ).

RK

geralds am 16 Dez 2019 16:55:07

andwein hat geschrieben:Dazu möchte ich gerne was anmerken:
Nicht in jedem Wohnmobil ist ein zweipoliger FI Personenschutzschalter verbaut!! Er ist leider, nach der gängigen Ansicht der VDE, dass der FI im Ausgang des versorgenden Netzes liegt einfach im Sinne der VDE, nicht notwendig. Denn im Sinne der VDE`s ist ja alles verpolungssicher installiert.


Ich dachte das Thema wäre erledigt, wurde ja schon mehr als einmal behandelt.
Ich habe 1968 mit meiner E-Technik Lehre begonnen. Schon damals gab es in D keine einpolig schaltenden FI´s. Es werden zwar manche FI´s als 1-polig bezeichnet, aber auch die schalten L und N (wenn sie aus D kommen).
Wer 1-polige Fi´s (also welche die nur L schalten) haben wollte, musste die aus GB importieren. In D durften die jedoch nicht verbaut werden.

Ob die in GB im Womo verbaut werden durften entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich habe mir mal den Spass gemacht und bin auf mehreren Stellplätzen im letzten Sommer rumgelaufen und habe die benutzten 230V Anschlüsse nach CEE und Schuko-Adaptern gezählt.

Der höchste Anteil an CEE Kabeln war ca. 80%, der niedrigste knapp über 60%.

Gruß Gerald

cbra am 16 Dez 2019 17:23:21

geralds hat geschrieben:...

Ich habe mir mal den Spass gemacht und bin auf mehreren Stellplätzen im letzten Sommer rumgelaufen und habe die benutzten 230V Anschlüsse nach CEE und Schuko-Adaptern gezählt.

Der höchste Anteil an CEE Kabeln war ca. 80%, der niedrigste knapp über 60%.

Gruß Gerald


in GER ?

mach das mal in CRO ;)

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