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Neuer Extremtest Winston bei GWL


lisunenergy am 19 Dez 2019 17:15:21



IchBinsWieder am 19 Dez 2019 17:31:11

Wirklich sehr beeindruckend!

MountainBiker am 19 Dez 2019 18:55:41

Hallo,

sind zwar keine reproduzierbaren Laborbedingungen :) aber man sieht schon wie robust und wieviel passive Sicherheit diese Zellen doch haben! :top:

Und die praktische Anwendung des "Nageltests" ist nun einigen Zweiflern hier geläufig! :D

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mv4 am 19 Dez 2019 18:57:28

Schon der Hammer...8V pro Zelle mit 40A Ladestrom...

Und nicht Mal richtig brennen tun die Accus ....die können nix taugen :lach:

viking92 am 19 Dez 2019 19:07:31

Interessant :top:

lowbattery am 19 Dez 2019 19:08:53

Danke für den Link. Interessant, dass der Nagel kaum Wirkung zeigt, das Loch mit der Axt aber schon.

Ich hätte hier noch was, wo eine brennende LiFePO4 Zelle (nicht Winston) zu sehen ist, leider nur Text mit Bildern und kein Video:
--> Link, Abbildung 10.

Es handelt sich um einen Überladungstest. Das Feuer war laut Beschreibung mit weiteren Zellen gleichen Typs nicht wiederholbar und auch nach ca. 1 Minute wieder aus. Das was da brennt sind Lösungsmittel.

Der eigentliche Elektrolyt (LiPF6) ist ein giftiges, ätzendes Salz. Es wird gelöst in organischen Lösungsmitteln, meistens einem Gemisch aus Kohlensäuredimethylester (DMC), Kohlensäurediethylester (DEC) und Ethylencarbonat (EC). DMC und DEC sind brennbare, farblose Flüssigkeiten. Sie machen zusammen <10% des Gewichts der Zelle aus und sind (bis auf Kunststoff von Separatorfolie und Gehäuse) das einzige, was bei einer LiFePO4 Zelle brennen kann.

Materialsicherheitsdatenblatt Winston, Manual von 2011, Seite 47: Elektrolyt der Winston-LYP-Zellen ist LiPF6 gelöst in EC, DMC, DEC, EA.

Gruß,
Stefan

lowbattery am 19 Dez 2019 19:14:04

Noch etwas zum "Nageltest": beim eigentlichen "Nail Penetration Test" der Hersteller wird der Nagel durchgestossen und sofort wieder herausgezogen. Drinlassen ist extremer. Um so erstaunlicher, dass erstmal fast gar nichts passiert.

stoppie am 20 Dez 2019 23:13:42

Lars, danke für den Link. Das sind beeindruckende Tests und erhöhen doch etwas das Sicherheitsgefühl bei Verwendung dieser Zellen.

bernierapido am 20 Dez 2019 23:33:25

Mit den Zellen kann man ja eigentlich nichts falsch machen, die brennen ja fast nicht von selbst. Bin sicher, dass man die mit einem kleinen Handlöscher ziemlich schnell hätte auspusten konnen.
Kabelbrände durch Kurzschlüsse und Lichtbogen sind da viel gefährlicher.

Robert67 am 21 Dez 2019 08:40:25

Ich stelle mir diese Misshandlung mit Bleibatterien vor.
Das wäre fatal

andwein am 21 Dez 2019 10:49:20

Robert67 hat geschrieben:Ich stelle mir diese Misshandlung mit Bleibatterien vor. Das wäre fatal

Da passiert auch nicht mehr oder was anders. Blei brennt nicht, Batteriesäure kocht auf, gast und beult aus, genau wie in dem Film.
Batteriesäure ist ätzend und kann spritzen, Lithium Elektrolyt ist giftig und kann spritzen.
Interessant an dem Video ist: Die Feuerwehrleute sind in Schutzkleidung und Brille, ein Videofilmer hat weder Schutzkleidung noch Schutzbrille und ist näher an der Batterie wie die Feuerwehrleute.
Ein typischer Fall für eine Berufsgenossenschaft und Arbeitsanweisungen im Umgang mit Batterien. Aber deshalb wurde der Film vermutlich in Tschechien gedreht.
Gruß Andreas

Robert67 am 21 Dez 2019 11:45:52

Nicht so ganz.
Mach mal einen massiven Kurzschluss bei einer Bleibatterie.
Die fliegt dir um die Ohren.
Überkochende Bleibatterien bilden Knallgas.
Das kann eine ziemliche Sprengwirkung entfalten.

lisunenergy am 21 Dez 2019 17:50:43

Was ich immer sehr bei Winston schätze, ist die Stabilität selbst bei solchen wahnsinnigen Tests. Bei Alubecherzellen sieht es nicht so gut aus.

biauwe am 21 Dez 2019 18:16:32

Ja man muß schon einige prüfen bevor man Li-Zellen einbaut.

--> Link


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