seit heute ist er drin, der 200 Ah LiFePO4 Accu.
Ich habe ja schon bei meiner Vorstellung hier im Forum meine Elektrik-Umbau-Maßnahmen beschrieben.
--> Link
Da ich jetzt schon seit dem ersten Einbau 2014 schon in 2017 einen kompletten Satz (3 Stück) AGM 110 AH gewechselt habe und diese im Oktober 2019 schon wieder soweit wahren, dass man nach Volladung keine Tasse Kaffee aus der Delongi heraus brachte, habe ich mich entschlossen LiFePo einzubauen:
Aber was passt beim Hymer in den Doppelboden wo die 2 Erweiterungsbatterien hinein gehören.
Ich habe mir auch schon viele Gedanken gemacht, einen Bausatz zu nehmen.
Aber ehrlich: Dort im Doppelboden einen Bausatz einzubauen, das ist beinahe unmöglich (an das kaputte Kreuz ist gar nicht zu denken) :-)
Den Staukasten an der linken Seite zu nehmen, wie es andere hier im Forum schon gemacht haben, das war ein "No-Go" für mich, weil dort lassen sich Getränke wie in einem Keller lagern. Schön kühl auch bei 35°C im Sommer.
Also was passt in den originalen Platz für die Batterien?
Lange habe ich gesucht und bin auf die Liontron 200 AH im Internet gestoßen. Wenn ich mir die Maße anschaue, dann wird es ganz eng:
<https://greenakku.de/Batterien/Lithium-Batterien/12V-Lithium/LIONTRON-12-8V-200Ah-Lithium-LiFePO4-Wohnmobil-Untersitz-Batterie-mit-Bluetooth::2680.html
Jetzt ist sie drin, die Liontron 200 Ah. Passt wie angegossen in der Breite und der Höhe. Kann nur von vorne mit "Tricks" reingeschoben werden.


Von der Paralellschaltung von LiFePO habe ich abgesehen, da hier für das BMS aufgrund der unterschiedlichen resultierenden Widerstände sicher auch ein Problem entstehen kann, wenn die Leitungen nicht absolut identisch sind, beeinflusst dies sicher die Asymetrie.
Ich denke dass dies auch ein Problem bei meinen AGM's war, da eine Batterie eine etwas längere Zuleitung (3x so lang) hatte.
Heute, als alles so drin war wie ich es wollte habe ich festgestellt, dass wenn ich die serienmäßige AGM heraus nehme, auch noch eine 2. LiFePo 200 Ah passen würde. So: in den Hymer Doppelboden passen 400 Ah = 4,8 kWh :-=
Aber ich bleibe bei meiner Lösung.
Sehr viele schreiben hier, dass nur LiFeYPo mit einer Ladetemperatur bis -10°C im WoMo nutzbar sind:
Ich habe eine AGM die alle nativen Funktionen seit Jahren super macht: Nur mögen sie keine leistungsfähigen Wechselrichter. Also lassen wir den AGM den Job den sie mögen.
Der Wechselrichter wird von der LiFePo versorgt.
Was ist bei -10°C?
Zuerst hatte ich auch bedenken, dass ich trotz genügend Solarleistung die Batterie nicht mehr laden kann. Dann habe ich die wirkliche Situation in meinem B680 geprüft:
Die Batterien sind im Doppelboden der sehr gut beheizt ist (Ich liebe diese Fußbodenheizung meiner C6000) Besser als jede Alde, da die C6000 in 30 min das WoMo bei -10°C auf 20°C heizt und der Doppelboden ist angenehm warm.
Die Batterie kann man auch sehr schnell von "innen" aufwärmen, durch Entladung:
30 s Microwelle über den Wechselrichter macht +2K! Wenn die Batterie noch Power hat. Also Entladung bis - 10°C; Ladung bis 0°C und wenn die LiFePo4 zu kalt wäre, kann die Batterie aufheizen.

So, ich bin gespannt wie sich das System in den nächsten 2 Wochen Freistehen verhällt.
Meine anderen wichtigen elektrischen Daten:
Netz Ladestrom: 20A
Booster Ladestrom: 45A
Solaranlage: 1A - 30A
Also kurz mal 2h zu Einkaufen fahren und schon sind wieder 90 Ah in der LiFePo4 :-)
Vielleicht wechsle ich mein komplettes Ladesystem noch auf Votronic VBCS6040430. und bau mir noch eine 190Wp Zelle aufs Dach. Platz ist noch da, und meine Frau sagt immer, das sieht doch besser aus wenn die Ansicht symmetrisch wäre.

Und wem die 200 Ah nicht reichen, der kann auch im originalen Fach im Unterboden 400 Ah unterbringen.
…. Immer genügend el. Strom
Wer Fragen hat, bitte einfach melden.
LG


