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Robeta löst das Gewichtsproblem 3,5 Tonnen 1, 2


mv4 am 26 Dez 2019 10:19:53

als Referenz gilt ihr eigenes Produkt...auf jeden Fall geht dieser Schritt in die richtige Richtung... auch in Bezug auf den kommenden E-Antrieb...wo man n der 3,5 t Klasse so viel kilo Nutzlast wie möglich für die Reichweite braucht.
Es geht auch noch mehr...wenn ich nur an den Gurtbock denke....dieser könnte auch problemlos aus einer Mag/Alu Legierung gefertigt werden...

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Tinduck am 26 Dez 2019 11:03:50

Carbon-Sandwich, Alu-Mag-Gurtbock... wenn der schöne leichte 3,5-Tonner dann doppelt so viel kostet wie ein normaler 4,5-Tonnen Maxi-Ducato, machen vielleicht endlich mehr Leute nen C1 und tun sich ein bisschen Ruhe an beim Fahren...

Irgendwer muss den ganzen Extrem-Leichtbau auch bezahlen. Bisher haben die Hersteller das nur als Leichtbau Light mit dünneren/instabileren Materialien umgesetzt. Wenn es jetzt an die exotischen Werkstoffe geht, wirds teuer. 3 Mille mehr für die Air-Version sprechen ja schon eine deutliche Sprache, und da gehts noch um wiederverwerteten Müll, den man teuer bezahlt!

Ausserdem sollte man mal überlegen, für was für eine triviale Anwendung hier mit energieintensiven Leichtbaumaterialien um sich geworfen wird. Ein leichteres Auto ist umweltfreundlicher, aber nur, wenn man die durch Kraftstoff eingesparte Energie nicht vorher fünffach für die Produktion exotischer Materialien rauswirft. Bei der geringen Kilometerleistung von Womos wird sich das nicht rechnen.

Aber das Argument der Umweltbilanz über das gesamte Produktleben inkl. Produktion und Entsorgung wird ja von den Elektrojüngern schon gern ignoriert, da kommen dann jetzt halt die Leichtbaujünger noch dazu.

bis denn,

Uwe

teuchmc am 26 Dez 2019 11:13:40

Naja, alles schön und gut. Aktuell scheint es ja relativ noch bezahlbar mit "nur" 3000€ oben druff.
Wenn es dann in "echt" auch 300kg sind, wäre das ne Leistung mit Zukunftspotenzial für alle Anbieter.
Einen Gurtbock aus Al/Mag halte ich für wirtschaftlich aktuell nicht machbar.
Man darf z.b.das Volumen dieses Bauteils im Vergleich zum Stahl-Gurtbock nicht unterschätzen.
Universeller Einsatz könnte schwierig werden. Sitze mit Al/Mag-Gestell kann man nicht unbedingt als ne Art "Blaupause" nehmen. Zumindest nach meinem Wissen und technischen Verständnis.
Sonnigen weiterhin. Uwe

thomas56 am 26 Dez 2019 12:42:25

was mir bei den Faserplatten noch auffällt ist, dass obwohl sie seit 5 Jahren im Aussenbereich stehen, weder Regen noch UV irgendwas anhaben konnten und die Platten haben sich in keinster Weise verformt. Jede Holzplatte wäre da schon ausgemergelt, vom Pilz befallen und rund wie ein Flitzebogen.

Um bei längeren Bauteilen die nötige Stabilität gegen Durchbiegung zu erhalten müssten jedoch ab einem bestimmten Belastungsgewicht weitere Verstärkungsstreben angebracht werden, was auch das Quadratmetergewicht erhöhen würde.

ecki1962 am 26 Dez 2019 21:57:29

anton-reiser hat geschrieben: Flugzeuge werden schon seit Jahren nicht mit Holz ausgebaut.

Anton


Ein bisschen schmunzeln muss ich bei dem Thread schon.
Denn weder wurde ein Flugzeug je mit Holz ausgebaut, noch werden die Paneele aus recycleten Flaschen hergestellt.
Denn beides brennt wie der Teufel und wäre nicht qualifizierbar. :-)

Es sind spezielle Harzssysteme, und die Platten sind nach dem Prinzip der Honigwaben aufgebaut.

Keine Angst, das wird so 1:1 nicht in einem Womo verbaut werden, das würde das Budget sprengen :-)

anton-reiser am 26 Dez 2019 22:43:06

Warum dieser Einwand?? Natürlich war Holz bis in die 50er nicht nur Material für den Innenbau, sondern lange Zeit war Holz sogar ein Material für den Flugzeugbau.
Aber darum geht es in dem thread doch gar nicht, sondern um einen interessanten Versuch, innovative Baumaterialien aus anderen Bereichen für den Womobau zu adaptieren, um das leidige Gewichtsproblem mit der 3,5 To Grenze zu entschärfen.

Anton

bigben24 am 27 Dez 2019 01:07:00

Also ich habe mal gelernt, das alle Zahlen "relativ" sind, nämlich zu dem, mit dem sie vergleichen werden. Also zu den im Video genannten Zahlen der Einsparung von 300kg!!!!!!!! Zu was??? Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß die Möbeleinbauten überhaupt 300kg wiegen. Waren die vorher aus Stahl oder Beton - ich mein ja nur. Man muß einfach aufpassen, was mit was verglichen wird, sind sonst kommt nämlich am Ende nur Müll raus.'
Also der Kollege aus dem Video nannte da eine Platte von 50*50cm, die vorher so etwa 1,9kg gewogen hat und nun 50% leichter sei, d.h. der qm wären fast 8kg/qm gewesen - alle Achtung
Gruß

MountainBiker am 27 Dez 2019 09:14:44

Hallo,

eine Platte von 50*50cm, die vorher so etwa 1,9kg gewogen hat und nun 50% leichter sei


Wenn dies so wahr ist, dann glaube ich auch das die Firma Robeta 300kg einsparen kann, dass macht diese Fahrzeuge aber nicht leichter zu der Konkurenz. Ich denke das die Firma Robeta nur einen "enormen Rückstand" aufzuholen hat gegenüber den Mitbewerbern, was Leichtbau im Fahrzeug angeht, hier mal ein Vergleich:

Platte Robeta Möbelbau vorher 7,6kg pro m2
Platte Pappelsperrholz 12mm ca. 5,4kg pro m2
Platte Pappelsperrholz 15mm ca. 6,75kg pro m2

Hier mal Volumengewicht:

HDF 800 - 950 kg/m³
MDF 650 - 800 kg/m³
Spanplatte 600 - 750 kg/m³
OSB 600 - 650 kg/m³
Sperrholz 450 - 800 kg/m³
Pappelsperrholz 450 kg/m³
Ultraleicht-MDF 300 - 550 kg/m³
Röhrenspanplatten 250 - 400 kg/m³
Wabenplatten 150 - 450 kg/m³
Schaumkernplatten 100 - 350 kg/m³

Letztere 2 - Wabenplatten (Tische, Türen) und Schaumkernplatten (Möbelfronten) sind derzeit bei allen großen Herstellern üblich! Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Freund von jeglicher positiver Innovation. Vielleicht baut ja irgendwer mal eine AHK mit Rahmenverlängerung, die nicht gerade 70kg oder mehr hat!

ecki1962 am 29 Dez 2019 13:25:10

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
Wenn dies so wahr ist, dann glaube ich auch das die Firma Robeta 300kg einsparen kann, dass macht diese Fahrzeuge aber nicht leichter zu der Konkurenz. Ich denke das die Firma Robeta nur einen "enormen Rückstand" aufzuholen hat gegenüber den Mitbewerbern, was Leichtbau im Fahrzeug angeht.


Genau das wird in Bälde die Fachpresse herausfinden, was wirklich dabei hinten rauskommt. Wenn ich die Klappen meines Pössl Bj. 16 anfasse und bewege fühle ich da keinesfalls das Gewicht von Pappelholz. Da ging also schon vorher was.

andwein am 15 Jan 2020 19:05:57

andwein hat geschrieben:....Die Werbung sagt es geht, die Rechnung sagt es ist unwahrscheinlich. Wem glaubt man nun, vor allem wenn es um 300 kg Zuladung mehr geht?? 300 kg ist eine Hausnummer, das ist ein 300l Tank mit Wasser?? Von jetzt auf nachher eingespart!
Nun ja, Gruß Andreas

Zu diesem früheren Beitrag:
Ich habe den Stand von Robeta besucht, denn diese Firma hat 2019 angekündigt: Robeta senkt ab Modelljahr 2020 das Leergewicht seiner Kastenwagen um ca. 300 Kg. Davon war aber im Modelljahr 2020 nur ein Teilerfolg zu sehen. Sie senkten das Gewicht bei allen Modellen um 220 kg. Immerhin! Am Beispiel Kronus, Länge 5,99, z.GM 3,5t, Masse im fahrbereiten Zustand 2980 kg. Am Stand kann man einen kompletten Hängeschrank mit Pushlook und Aufstellscharnieren besichtigen und wiegen. Die bisherige Bauweise mit 12mm furnierter Spannplatte wiegt 7,5 kg. Die neue Bauweise aus 12mm furniertem Leichtbau wiegt 3,9kg. Eine Differenz von3,6 kg oder ca. 50% leichter. Ein Mitarbeiter hat die Aussage mit den 300 kg folgendermassen kommentiert: "Bei einem kleinen Wagen ist es schwierig, aber bei einem längeren Modell ist mehr Holz eingebaut und deshalb lässt sich dort mehr einsparen!" Preis 70.000 €
Gruß Andreas

nanniruffo am 15 Jan 2020 19:15:45

Bist Du sicher, das die bisherige Bauweise aus furnierten "Spanplatten" besteht. Ist das nicht eher furniertes Sperrholz?

Spanplatten sind doch "bleischwer" und schon ein Übergang auf Sperrholz würde ganz deutliche Gewichtseinsparungen bringen.

Tom

gastino am 15 Jan 2020 21:29:21

andwein hat geschrieben:Ich habe den Stand von Robeta besucht, denn diese Firma hat 2019 angekündigt: Robeta senkt ab Modelljahr 2020 das Leergewicht seiner Kastenwagen um ca. 300 Kg. Davon war aber im Modelljahr 2020 nur ein Teilerfolg zu sehen. Sie senkten das Gewicht bei allen Modellen um 220 kg. Immerhin! Am Beispiel Kronus, Länge 5,99, z.GM 3,5t, Masse im fahrbereiten Zustand 2980 kg.



Für einen 6 m-Kasten ohne Hubbett oder Aufstelldach ist das noch nicht mal besonders leicht. Vergleichbar dürfte beispielsweise ein Knaus Boxstar 600 Lifetime sein - bei dem gibt Knaus 2800 kg für den fahrbereiten Zustand an.

andwein am 16 Jan 2020 13:25:31

nanniruffo hat geschrieben:Bist Du sicher, das die bisherige Bauweise aus furnierten "Spanplatten" besteht. Ist das nicht eher furniertes Sperrholz? Tom

Nein, genauer gesagt ich habe es vermutet (wg des Gewichtes) aber ich weiß es nicht
Gruß Andreas

Roman am 16 Jan 2020 13:35:59

andwein hat geschrieben:...Nein, genauer gesagt ich habe es vermutet (wg des Gewichtes) aber ich weiß es nicht
Gruß Andreas


Ich kenne keinen Ausbauer, der Spanplatten verwendet. Die wirst du am Markt gar nicht finden. Alles was mit HPL/CPL angeboten wird, hat als Basis Sperrholz.

Ich glaube eher, dass da die Werbeabteilung bei Robeta schneller war, als die Technik die tatsächlichen Zahlen liefern konnte.... :wink:

Gruß
Roman

Jorel am 16 Jan 2020 15:08:22

So ganz genau habe ich das bei Robeta nicht verstanden.
Die ausgestellten Fahrzeuge hatten allesamt ein Leergewicht von ca. 3 to.
Auf jedem der Fahrzeuge prangte ein Kleber mit der Gewichtsersparnis.
Meist waren es 220 oder 250 kg.
Das würde bedeuten, dass die ausgestellten Wohnmobile mit konventionellen Materialien ein Leergewicht von über 3200kg haben würden.
Die Ausstattung der Fahrzeuge empfand ich nicht als üppig.

Vielleicht kann mir einer meinen möglichen Denkfehler nahebringen... :nixweiss:

Roman am 16 Jan 2020 15:16:37

Jorel hat geschrieben:So ganz genau habe ich das bei Robeta nicht verstanden.
Die ausgestellten Fahrzeuge hatten allesamt ein Leergewicht von ca. 3 to.....
Das würde bedeuten, dass die ausgestellten Wohnmobile mit konventionellen Materialien ein Leergewicht von über 3200kg haben würden....


Ich habe das so verstanden, dass die Modelle, die auf der CMT ausgestellt waren, alle noch mit konventionellem Möbelbau versehen waren. Wenn der Leichtbau jetzt in 2020 kommt, kann man die genannten Gewichte einsparen...
3,2 - 3,3 to für einen ganz gewöhnlichen Heckbettgrundriss wäre ein Witz...dann hätten es die Robeta Mobile natürlich bitter nötig, Gewicht zu sparen, damit man sie überhaupt noch fahren kann.... :wink:

Gruß
Roman

Jorel am 16 Jan 2020 15:34:00

Roman hat geschrieben:Ich habe das so verstanden, dass die Modelle, die auf der CMT ausgestellt waren, alle noch mit konventionellem Möbelbau versehen waren. Wenn der Leichtbau jetzt in 2020 kommt, kann man die genannten Gewichte einsparen...

Klingt plausibel.
Ich konnte beim Robeta Stand keinen Mitarbeiter fragen, weil die alle ziemlich beschäftigt waren (war ganz schön was los auf deren Stand).
Daher meine Wissenslücke.
Danke.

andwein am 16 Jan 2020 17:01:41

Jorel hat geschrieben:So ganz genau habe ich das bei Robeta nicht verstanden. Das würde bedeuten, dass die ausgestellten Wohnmobile mit konventionellen Materialien ein Leergewicht von über 3200kg haben würden.

So habe ich es aber auch verstanden. Vor den jetzigen Messemodellen 220-250 kg mehr, also ca. 3200, jetztige Messemodelle 2980 kg. Meine Vermutung alte Möbel Pressspannplatten, den nur so lässt sich bei den paar Möbeln die Gewichtseinsparung klären. In einem 5m Mobil sind ja nicht soviel Möbel eingebaut und nur Hängeschränke und Schrankseitenteile können in Leichtbauweise sein. Bettgestell, Dinette, Schrankzwischenbretter müssten Vollholz sein, sonst bricht es.
Aber ohne Säge alles nur Vermutungen, Gruß Andreas

MountainBiker am 16 Jan 2020 17:03:47

Hallo,

das müssen keine
Pressspannplatten
sein, Siebdruckplatten und Buchensperrholz ist genauso schwer! Das ist die Bestätigung meiner Vermutung von oben - die Firma Robeta hat einfach "Nachholbedarf in Leichtbau"!

Meine Meinung dazu!

Shortknife am 16 Jan 2020 17:05:26

Ich war auch an der CMT und hab mich mit einem Mitarbeiter unterhalten. Am Stand war nur ein Fahrzeug mit der Ausstattung AIR ausgestellt
Alle anderen Fahrzeuge haben noch Standard Möbelbau.
An diesen Fahrzeugen stand, im Eingangsbereich, wieviel Kilo man einsparren kann wenn die Version AIR genommen wird. Aufpreis 2990.-Euro
Bin ja mal gespannt. Beim Apollo sind das satte 250kg, ist schon eine Option.

Roman am 16 Jan 2020 17:15:21

andwein hat geschrieben:...Meine Vermutung alte Möbel Pressspannplatten, den nur so lässt sich bei den paar Möbeln die Gewichtseinsparung klären....


Nee, das macht kein halbwegs vernünftiger Ausbauer mehr. Die Zeiten von Spanplatten sind seit 15-20 Jahren vorbei.
Ich bin auch sicher, im Zusammenhang mit Robeta als Möbelbaumaterial "Pappelsperrholz" gelesen zu haben.

Gruß
Roman

schnecke0815 am 16 Jan 2020 17:23:52

Jorel hat geschrieben:Vielleicht kann mir einer meinen möglichen Denkfehler nahebringen... :nixweiss:


Die haben bestimmt das Gewicht der Geldbündel bei Kauf eines Fahrzeuges welches du weniger in der Tasche hast mit eingerechnet :roll:

Jobelix am 16 Jan 2020 19:03:46

Vielleicht sollte man den Thread umbenennen in "Robeta löst sein Gewichtsproblem 3,5 Tonnen" :D

MountainBiker am 16 Jan 2020 19:55:07

Robeta löst sein Gewichtsproblem 3,5 Tonnen


genau den Gedanken hatte ich auch schon, habs mir aber verkniffen, weil ich nicht "ketzerisch" wirken wollte! :lol:

Shortknife am 17 Jan 2020 09:24:52

Wir wollen uns ev. auch einen Kastenwagen anschaffen und dabei ist Robeta einer unserer Favoriten. Ich habe mir die Fahrzeuge an der CMT in Stuttgart genau angeschaut. Die Fahrzeuge sind wirklich Top, sehen extrem gut aus, aber das mit dem Gewicht ist schon ein «kleines Problem»
Wenn ich mir unseren Favorit, den Apollo, so nach unseren Wünschen zusammenstelle, komme ich auf ein Endgewicht von 3287 Kilo, (inkl.Fahrer 75kg, 90% Diesel, Gas, 90% Wasser, Herrstellerangaben). Bei mir müsste man noch 20 kg draufrechnen, dann kommt noch der Beifahrer und noch der Rest von Diesel und Wasser. Da sind wir bei Total ca. 3400kg, bleibt also nur noch eine Zuladung von 100kg für Camping, Kleider, Bikes usw. ist jetzt nicht gerade der Hammer.
Ein Käufer vom Apollo muss also zwangsläufig auf die AIR Version wechseln, was dann eine Gewichtsreduzierung von ca. 250kg ausmacht. Dann sind wir wieder bei 3150kg was doch schon interessant ist, kostet aber 2990.- Euro, finde ich schon happig. :eek:

bigben24 am 17 Jan 2020 11:06:19

Jobelix hat geschrieben:Vielleicht sollte man den Thread umbenennen in "Robeta löst sein Gewichtsproblem 3,5 Tonnen" :D

Es kommt halt immer auf den relativen Bezug zur Ausgangsbasis an. Wenn ich Stahl gegen Balsaholz austausche, ist die Gewichtseinsparung schon enorm :mrgreen:

Roman am 17 Jan 2020 11:15:52

Shortknife hat geschrieben:... kostet aber 2990.- Euro, finde ich schon happig. :eek:


Finde ich eigentlich noch recht fair. Das Material ist sicher deutlich teuerer als Sperrholz und wird wohl im Detail auch etwas aufwändiger in der Verarbeitung sein.
Immerhin muss ich bei jeder Tür und Klappe an den Stellen wo PushLocks oder Scharniere angebracht werden sollen, Verstärkungen haben...

Gruß
Roman

Shortknife am 17 Jan 2020 11:40:09

Da hast du sicher recht die Verarbeitung wird sicher aufwendiger sein, ob Fair oder nicht Fair, kann ich nicht beurteilen, da bin ich nicht der Fachmann. Was mich ein wenig stört ist, wer ein Apollo möchte und diesen einigermassen gut ausstatten will, kommt fast nicht um diese AIR Version herumkommt was dann das Fahrzeug nochmals um fast 3000 Euro verteuert. Frage mich irgendwie, wie das die jetzigen Kunden so machen, die fahren doch alle an der Grenze, wenn nicht schon darüber.

tztz2000 am 17 Jan 2020 11:53:02

Das muss Jede/r für sich entscheiden, ob das Gewicht matchentscheidend ist.

Mit 100 kg freier Zuladung kann man, je nach Ansprüchen, durchaus auskommen. Wenn nicht, dann halt die Air-Version.

Darüber hinaus.... hat sich schon mal jemand die Mühe gemacht, ein Robeta-Fahrzeug gegen einen Mitbewerber 1:1 zu vergleichen? Bietet Robeta evtl. preisliche Vorteile durch den Produktionsstandort? Möglicherweise sind die 3k Aufpreis, die ich durchaus für gerechtfertigt halte, im Vergleich zu Konkurrenzfahrzeugen gar nicht so dramatisch!?

mercurius46 am 17 Jan 2020 14:45:45

Den Robeta-Ansatz finde ich interessant! Viel effektiver beim Thema "Gewichtsersparnis" wäre der Denkansatz "Minimalismus". Will sagen: Ich habe nicht meinen Hausstand von zuhause dabei sondern nur das, was ich für einen Campingurlaub wirklich benötige. Deswegen lassen wir die Schneeketten im Juli am Gardasee daheim usw., usw., usw.

:daumen2:

rkopka am 17 Jan 2020 14:53:56

mercurius46 hat geschrieben:Den Robeta-Ansatz finde ich interessant! Viel effektiver beim Thema "Gewichtsersparnis" wäre der Denkansatz "Minimalismus". Will sagen: Ich habe nicht meinen Hausstand von zuhause dabei sondern nur das, was ich für einen Campingurlaub wirklich benötige.

Die Diskussion gab es ja schon häufiger. Aber wenn die "Gewichtsersparnis" darin besteht, die Frau oder die Kinder oder die Hunde zuhause zu lassen oder immer nur 20l im Dieseltank zu haben, wird es eng.

RK

mercurius46 am 17 Jan 2020 14:58:11

rkopka hat geschrieben:Aber wenn die "Gewichtsersparnis" darin besteht, die Frau oder die Kinder oder die Hunde zuhause zu lassen oder immer nur 20 ltr. im Dieseltank zu haben, wird es eng.


Hallo RK-Opa,

:daumen2:

nanniruffo am 17 Jan 2020 15:18:54

Hab´gerade mal in zwei Preislisten/Technischen Daten nachgeschaut:

Robeta Apollo, 6 m Kasten, Gewicht im fahrbereiten Zustand 3080 Kg (betrifft die normalen Möbel - mit den neuen Leichtbaumöbel sollen es 200 Kg weniger sein)

Pössl Summit, 6 m Kasten, Gewicht im fahrbereiten Zustand 2850 kg (FIAT-Chassis mit 160 PS-Motor) (hier gibt´s ja nur eine Möbelvariante).

Sieht also so aus, daß die Pössl-Serienmöbel auch schon aus dem revolutionären Leichtbaumaterial bestehen und das serienmäßig :lol:

Ob aber die Angaben in den Preislisten immer so ganz ehrlich sind???

Tom

Metalfriese am 17 Jan 2020 17:11:54

Naja, Roberta senkt ja das Gewicht "seiner" Kastenwagen um 300kg....vielleicht haben die bisher einfach schwerer gebaut als die Mitbewerber und nun auch den Weg zum Leichtbau gefunden.

skysegel am 17 Jan 2020 17:18:52

Metalfriese hat geschrieben:Naja, Roberta senkt ja das Gewicht "seiner" Kastenwagen um 300kg....vielleicht haben die bisher einfach schwerer gebaut als die Mitbewerber und nun auch den Weg zum Leichtbau gefunden.

Ja, im CMT-Bericht von andwein grade gelesen: Mit Spanplatte. Die sparen Gewicht ein, das andere Kästen gar nicht erst hatten.

Ulli

andwein am 17 Jan 2020 18:09:06

skysegel hat geschrieben:....Ja, im CMT-Bericht von andwein grade gelesen: Mit Spanplatte. Die sparen Gewicht ein, das andere Kästen gar nicht erst hatten. Ulli

Aber bitte, legt das Wort "Spanplatte" nicht auf die Goldwaage. Ich habe das als Synonym benutzt für schweres Holzplatte, Multplex oder ähnliches. Ich habe keine Möbel von Robeta aufgesägt, weder die alten noch die neuen. Tatsache ist: jetzt liegt das Gewicht "im fahrbereiten Zustand" im normalen Bereich, vorher war es darüber.
Gruß Andreas

tztz2000 am 17 Jan 2020 19:29:16

Danke Andreas für die Klarstellung! :)


Trotzdem.... wir spekulieren hier etwas mit der Stange im Nebel....

.... hat Robeta in Serie was drin, was Andere nicht haben, was sich aber gewichtsmässig auswirkt?


Da müsste sich schon jemand sehr intensiv mit den Fahrzeugen auseinandersetzen, der Vergleich der Preislisten reicht da nicht!

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