CampingWagner
anhaengerkupplung

Wer kommt mit 3,5 T zurecht 1, 2, 3, 4, 5


DonCarlos1962 am 28 Dez 2019 21:12:13

Gogolo hat geschrieben:Wir sind rd. 300 Tage im Jahr mit dem Gogolobil (5,5to) unterwegs. Da kämen wir mit 3.5to niemals aus.
Habe die Ehre

Gogolo

Hi Gogolo,

ich glaube, niemand würde erwarten, dass jemand mit Deinem Nutzungsprofil mit 3,5To auskommen würde! :lol:

Vielleicht sollte man den Themenstarter sagen unter welchen Bedingungen man mit 3,5 Tonnen klar kommen kann.

Bei uns ist es eine Nutzung an einigen Wochenenden, verlängerten Wochenenden, drei Wochen Urlaub im Frühjahr und vier Wochen im Herbst.
Kein Geländeeinsatz und hauptsächlich auf Stellplätzen und für längere Aufenthalte mit ACSI-Carte, sogar auf Campingplätzen.

Da sind die 3,5 Tonnen bei unserem Modell und o.g. Nutzung kein Problem.

LG Carsten

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mv4 am 28 Dez 2019 21:17:42

Wenn das Fahrzeug leer schon mehr wie 3,5t auf die waage bringt....dann kann man natürlich auch nicht mit unter 3,5t unterwegs sein...da spielt das Nutzungsverhalten erstmal gar keine Rolle.

RichyG am 29 Dez 2019 10:08:47

DonCarlos1962 hat geschrieben:Bei uns ist es eine Nutzung an einigen Wochenenden, verlängerten Wochenenden, drei Wochen Urlaub im Frühjahr und vier Wochen im Herbst.
Kein Geländeeinsatz und hauptsächlich auf Stellplätzen und für längere Aufenthalte mit ACSI-Carte, sogar auf Campingplätzen.

Reisen von zwei Tagen bis zu bislang sieben Wochen. Aufenthalt auf CP, SP und freistehend. Ersatzrad dabei, Tanks (außer Abwasser) gefüllt. Diesel 120 Liter! Essenstechnisch meist oder oft Selbstversorger und versorgen uns vor Ort.
Meist auch zwei Tourenfahrräder dabei. Leichtes Gelände schreckt uns auch nicht ab. Es geht mehr, als man gemeinhin annimmt. Wir sind inzwischen zwar fast am Limit, haben aber auch alles dabei, was wir brauchen. Auch für die Sechsmonatstour ab kommenden Herbst alles bestens.
Für uns sind die 3.5 Tonnen kein Problem. Augen auf beim dem Reiseprofil entsprechenden Fahrzeugkauf (Leergewicht) und beim Zubehör :ja:
Dann gibt's auch später keine bösen Überraschungen.

tztz2000 am 29 Dez 2019 10:23:30

Alles hängt vom individuellen Verhalten ab, der Eine nimmt das mit, was er unterwegs unbedingt braucht, der Andere schleppt den halben Hausrat mit!

Vorschlag: alles, was man mitnehmen will oder glaubt mitnehmen zu müssen auf einen Haufen.... wiegen.... mit der freien Zuladung seines Wunschmobils vergleichen (Zubehör nicht vergessen!) und dann entscheiden! :ja:


Das Leben kann doch so einfach sein! :D

bigben24 am 29 Dez 2019 10:26:29

tztz2000 hat geschrieben:[........]

Vorschlag: alles, was man mitnehmen will oder glaubt mitnehmen zu müssen auf einen Haufen.... wiegen.... mit der freien Zuladung seines Wunschmobils vergleichen (Zubehör nicht vergessen!) und dann entscheiden! :ja:


Das Leben kann doch so einfach sein! :D


oder einfach alles, was auf der letzten Tour nicht benutzt wurde, auf der nächsten einfach zu Hause lassen. Was glaubt Ihr, was Ihr da alles aussortieren werdet :-)

rkopka am 29 Dez 2019 11:08:59

tztz2000 hat geschrieben:Vorschlag: alles, was man mitnehmen will oder glaubt mitnehmen zu müssen auf einen Haufen.... wiegen.... mit der freien Zuladung seines Wunschmobils vergleichen (Zubehör nicht vergessen!) und dann entscheiden! :ja:

Ja das wäre der beste Weg. Allerdings auch der aufwendigste. Außerdem vergißt man wieder etwas oder findet nach dem Kauf das "ultimative" Gadget, das unbedingt noch mit muß...

bigben24 hat geschrieben:oder einfach alles, was auf der letzten Tour nicht benutzt wurde, auf der nächsten einfach zu Hause lassen. Was glaubt Ihr, was Ihr da alles aussortieren werdet :-)

Das ist IMHO ein ebenso simpler wie unbrauchbarer Tip. Oder macht ihr jede Tour immer genau zur gleichen Zeit in die gleiche Gegend ?
Evt. könnte man es so formulieren: einfach alles, was auf der letzten Tour nicht benutzt wurde, auf der nächsten, die zur gleichen Jahreszeit und dem gleichen Wetter mit den gleichen Personen in der gleichen Gegend und mit den gleichen Aktivitäten stattfindet, einfach zu Hause lassen.

Wenn ich erst in Kroatien zum Tauchen am CP bin und danach (oder davor) in Schottland zum Wandern bin oder einige Städte in Italien besichtige, dann brauche ich teils sehr unterschiedliches Zeug. Vielleicht habe ich den Sonnenschirm nicht gebraucht, weil das Wetter so schlecht war. Deshalb könnte es trotzdem beim nächsten Trip wieder sehr schön und heiß sein. Natürlich gibt es einiges, das davon unabhängig ist. Ich habe z.B. die Gaslampe rausgegeben, weil sie länger nicht gebraucht wurde. Das heißt aber nicht, daß ich sie nicht im nächsten Jahr evt. doch bräuchte. Es ist nur nicht sehr wahrscheinlich. Ich hab den Griller in Schottland nicht gebraucht (Zeit, Wetter, Stellplätze). Trotzdem werde ich ihn nächstes Jahr nach Kroatien mitnehmen und sicher benutzen.

RK

Humbert am 29 Dez 2019 11:10:52

bigben24 hat geschrieben:oder einfach alles, was auf der letzten Tour nicht benutzt wurde, auf der nächsten einfach zu Hause lassen. Was glaubt Ihr, was Ihr da alles aussortieren werdet :-)


Da sind sicher viele Sachen dabei die man tatsächlich nicht benötigt, die meisten "unnützen" Dinge hat man jedoch dabei weil man sie brauchen könnte bei gewissen Situationen.
Du kündigst doch bestimmt auch nicht alle Versicherungen die du die letzten 3 Monate nicht gebraucht hast, oder?

Gruß Uwe

tztz2000 am 29 Dez 2019 11:23:48

rkopka hat geschrieben:.... oder findet nach dem Kauf das "ultimative" Gadget, das unbedingt noch mit muß...

Ok, man kann ja ein paar kg Reserve einrechnen! :lach: :lach:


Humbert hat geschrieben:Du kündigst doch bestimmt auch nicht alle Versicherungen die du die letzten 3 Monate nicht gebraucht hast, oder?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! :mrgreen:

rkopka am 29 Dez 2019 11:39:22

Humbert hat geschrieben:Du kündigst doch bestimmt auch nicht alle Versicherungen die du die letzten 3 Monate nicht gebraucht hast, oder?
tztz2000 hat geschrieben:Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! :mrgreen:

So schlecht ist er eigentlich gar nicht. Vieles, das wir mitnehmen, ist wie eine Versicherungspolizze. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, daß es gebraucht wird und ein Aufwand (Platz, Gewicht), der für die Mitnahme nötig ist. Oder ein Verlust (Geld für Kauf oder Miete, bzw. kein Vergnügen), wenn es doch nötig wäre, wir es aber nicht dabei haben. Das Verhältnis der Werte gibt einen Faktor, den wir (wenn auch nur selten nach Zahlen) abwägen.

Ich (für mich) sehe den Aufwand zur wahrscheinlichen Nutzung eines Reserverades als hoch an und habe keines dabei (siehe andere Diskussionen, hier nur als Beispiel). Der Aufwand für den Grill hält sich in Grenzen, aber die Nutzung ist wahrscheinlich. Der Aufwand für ein aufblasbares Boot ist schon erheblich. Also muß die Nutzung eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben, damit es sich lohnt. Oder ich sage einfach, dann miete ich mir was, wenn es dort möglich ist. Am CP in Kroatien vermutlich nicht so schwer. In der Wildnis von Nordskandinavien evt. nicht so einfach.
Und manchmal sagt man einfach, ich habe noch genug Resourcen, also ruhig rein damit, vielleicht kann ich es ja brauchen. Nur ist das bei 3,5t eben nicht so einfach oder unmöglich.

RK

tztz2000 am 29 Dez 2019 12:32:36

rkopka hat geschrieben:So schlecht ist er eigentlich gar nicht. Vieles, das wir mitnehmen, ist wie eine Versicherungspolizze. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, daß es gebraucht wird und ein Aufwand (Platz, Gewicht), der für die Mitnahme nötig ist.

Ich finde, Du legst das sehr eng aus. Eine Versicherung deckt Sach- und letztlich Vermögensschäden ab.

Wenn ich meine Wanderstiefel vergesse, dann kann ich entweder eine Bergwanderung nicht machen oder muss mir vor Ort ein Paar Stiefel kaufen. Der entgangene ”Lustgewinn” der Bergwanderung oder der Vermögensschaden durch den Stiefelkauf sind nicht versicherbar.

Anyway.... mein o.g. Beispiel muss man natürlich so interpretieren, dass auch hier das eine oder andere kg Reserve bleiben sollte.... und das nach individueller Sichtweise.... Dogmen gibt’s nur beim Papst! :D

rkopka am 29 Dez 2019 13:03:08

rkopka hat geschrieben:So schlecht ist er eigentlich gar nicht. Vieles, das wir mitnehmen, ist wie eine Versicherungspolizze. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, daß es gebraucht wird und ein Aufwand (Platz, Gewicht), der für die Mitnahme nötig ist.
tztz2000 hat geschrieben:Ich finde, Du legst das sehr eng aus. Eine Versicherung deckt Sach- und letztlich Vermögensschäden ab.
Wenn ich meine Wanderstiefel vergesse, dann kann ich entweder eine Bergwanderung nicht machen oder muss mir vor Ort ein Paar Stiefel kaufen. Der entgangene ”Lustgewinn” der Bergwanderung oder der Vermögensschaden durch den Stiefelkauf sind nicht versicherbar.

Eigentlich lege ich es weiter aus. Eine Versicherung spielt mit Wahrscheinlichkeiten und ist damit nichts anderes als z.B. ein Casino. Man zahlt wie bei einer umgekehrten Lotterie, damit man im unerwünschten Fall etwas gewinnt, bzw. in Summe wenig verliert. Ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, steigt auch die Prämie zu hoch.

Das Einpacken ist nichts anderes. Allerdings zahlt keine Versicherung sondern ich mit Geld oder Ärger vs. mehr Gewicht und Platzbedarf. Ich kann den Tisch zu hause lassen, weil ich ihn vielleicht nie brauche. Ist aber unwahrscheinlich, daher werde ich wahrscheinlich(!) entweder die ganze Zeit sauer sein oder ich kaufe mir einen neuen zweiten Tisch. Oder es ist tatsächlich so und ich freue mich, weil ich ihn nicht unnütz durch Europa geschleppt habe. Oder ich lasse den Drachen zu hause, weil ich in Rom wahrscheinlich keinen Platz und keine Zeit habe. Geringes Risiko, geringe Kosten, falls ich doch einen "brauche". Andererseits hätte ich auch wenig Aufwand gehabt, ihn mitzunehmen.
Aufwand - Nutzen - Risiko

RK

Trashy am 29 Dez 2019 13:17:54

Ein Gewichtsgedanke ist die Markise.
Wer viel frei steht und auf Stellplätzen wird das Ding eh kaum benutzen weil nicht erwünschtes/gestattetes Campingverhalten.
Da bringt schon wieder ein paar kg.

ppgg am 29 Dez 2019 13:22:49

Trashy hat geschrieben:Ein Gewichtsgedanke ist die Markise.
Wer viel frei steht und auf Stellplätzen wird das Ding eh kaum benutzen weil nicht erwünschtes/gestattetes Campingverhalten.


Ist das so? Ich habe ja noch nicht viel Erfahrung. Aber bei den bisher gemachten Touren mit gemieteten WoMos haben wir weitgehend auf Stellplätzen gestanden und das war nirgends ein Problem. Auf Parkplätzen kommt das natürlich nicht in Betracht, das versteht sich von selbst, aber auf WoMo-Stellplätzen!?

LG Peter

Alter Hans am 29 Dez 2019 13:29:48

Wir kommen mit 3,0 T ganz knapp zurecht. Auch auf Reisen mit drei Monaten Dauer.
Kleines Alkovenmobil mit Reserverad, Markise und Allrad. Selbstausgebaute GfK Leerkabine. Wenig Luxus. nur 50 l Frischwasser und 20 l Abwasser, aber zwei Gasflaschen.
Wir sind darauf eingerichtet, überwiegend Campingplätze aufzusuchen und entsprechend ausgerüstet. Zu Zweit und nicht übermässig schwergewichtig.

rkopka am 29 Dez 2019 13:34:59

ppgg hat geschrieben:Ist das so? Ich habe ja noch nicht viel Erfahrung. Aber bei den bisher gemachten Touren mit gemieteten WoMos haben wir weitgehend auf Stellplätzen gestanden und das war nirgends ein Problem. Auf Parkplätzen kommt das natürlich nicht in Betracht, das versteht sich von selbst, aber auf WoMo-Stellplätzen!?

Kommt wohl ganz auf die Art des SP an. Wichtiger ist aber, ob man sie braucht. Im Norden habe ich sie noch nie ausgefahren. Bei Modellflugtreffen (je nach Stellplatz) ist es praktisch bei Regen oder zu starker Sonne. Im Sommer im Süden möchte ich nicht drauf verzichten. Allerdings gibts auch leichte Alternativen (Sonnensegel...). So eine Markise hat ja schnell mehr als 40kg. Wenn man dann noch die ganzen Vorsichtsmaßnahmen bzgl. Wind dazunimmt, ist eine Alternative vielleicht gar nicht schlecht.

RK

Trashy am 29 Dez 2019 13:55:38

:?
ppgg hat geschrieben:Ist das so? Ich habe ja noch nicht viel Erfahrung. Aber bei den bisher gemachten Touren mit gemieteten WoMos haben wir weitgehend auf Stellplätzen gestanden und das war nirgends ein Problem. Auf Parkplätzen kommt das natürlich nicht in Betracht, das versteht sich von selbst, aber auf WoMo-Stellplätzen!?
LG Peter


So isses. Oft ist ja das Campingverhalten untersagt vom Betreiber her.
Auch wenn keiner meckert so wird das irgendwann mal vom Betreiber quittiert oder der Platz verschwindet.
Ich habe schon einige Plätze verschwinden sehen weil sich wohl einige nicht an die Regeln halten können.
Aktuell ist Stadersand so ein Fall.
Es macht ja auch wenig Sinn die Zwischenräume der Fahrzeuge zuzuplanen.
Das ist dann richtiges Kuschelcamping.

bigben24 am 29 Dez 2019 14:40:07

Es geht doch gar nicht um Verzicht und auch nicht um Versicherungspolicen ;-), sondern darum, das Sinnvolle mit dem nützlichen zu verbinden. Wer keine Markise braucht, soll sie halt lassen, ich brauche sie - wer kein Solar, 2. Batterie, WR etc.pp. braucht kann es ja auch lassen, das wäre für mich aber Verzicht. Ausstattung muß sein, Komfort will ich auch haben, Gewicht sparen kann man an andere Stelle sparen. Man muß nicht für 6 Wochen Wechselklamotten für alle Jahreszeiten herumfahren, Bier, Wein, Wasser und alle Art von (teils besseren) Lebensmitteln gibt es überall, da muß man nicht für 4 Wochen Vorräte mitnehmen, Werkzeug braucht man auch keine 30kg, 20kg Bücher und Zeitschriften braucht man auch nicht. Das ist in etwa unser "Ladeprinzip" und wir haben auf unseren Reisen rein gar nichts vermisst. Die Kunst besteht nach meine Meinung im "Weglassen" des Überflüssigen, nicht des Notwendigen, wobei es letztendlich jedem einzelnen überlassen bleibt, für sich zu entscheiden, was für ihn notwendig ist ;-)
Wie schon erwähnt, wir haben alles dabei, was wir brauchen, von Markise, Solar, WR, TV, SAT, Roller in der Garage und 100%Wasser(falls erforderlich) und fahren mit fast genau 3,5t (gewogen 3.480kg).
Zu Dritt wäre es mit 3,5t allerdings vorbei.

Gruß

amino am 29 Dez 2019 14:56:37

Hallo,
Wir kommen bei 7.50 Meter gut mit 3.5 Tonnen aus :mrgreen:




Wie soll es auch sonst gehen

Bodimobil am 29 Dez 2019 16:47:04

Auch wenn ich über 3,5t bin muss ich mit dem Gewicht haushalten. Im Winter bleiben Tisch und Stühle zu Hause. An der Stelle steht stattdessen eine oder zwei zusätzliche Gasflasche(n) . Ausser zwei zusätzlichen warmen Pullovern gibt es ansonsten keine Unterschiede zwischen Sommer und Winter.
Gruß Andreas

Springer12 am 29 Dez 2019 18:58:28

Wird ja viel hier geschrieben wer mit 3,5t zurecht kommt,bei mir reicht es auch sind bei 3,45 T lt. Waage.
Da wir im Urlaub auch gerne was mit nach Hause bringen könnte es schon sein oder wird sogar ein Überladung entstehen.
So nun zu meiner Frage wie und von welchen Gewicht wird der % Satz der Überladung berechnet.

Vom Gesamtgewicht z.B. 3550 kg ??

oder von der Zuladung in diesem Beispiel wären es

Masse in Fahrbereiten Zustand 3180 kg. = Zuladung 320 kg plus überladung 50 kg.

Elgeba am 29 Dez 2019 19:13:25

Bei einer Wiegekontrolle wird achsweise verwogen,danach errechnet sich die Überladung,nicht nach dem Gesamtgewicht.


Gruß Bernd

Springer12 am 29 Dez 2019 19:30:16

Elgeba hat geschrieben:Bei einer Wiegekontrolle wird achsweise verwogen,danach errechnet sich die Überladung,nicht nach dem Gesamtgewicht.


Gruß Bernd


Ja das ist aber keine Antwort auf meine Frage ,in meinem Beispiel 50 kg überladung auf der HA .
Aber die % Zahl der Überladung entspricht es den ??

Trashy am 29 Dez 2019 19:55:39

Verstoß Punkte Bußgeld
Kfz oder Anhänger in Betrieb genommen trotz Überschreitung von zulässiger Achslast um
über 5 Prozent 1 Punkt 80 Euro
... 10 Prozent 1 Punkt 110 Euro
... 15 Prozent 1 Punkt 140 Euro
... 20 Prozent 1 Punkt 190 Euro

Ich kann mit 4,19 Tonnen durch die Gegend gurken. ZGG massiv überschritten, Achlasten nicht.

Zgg dagegen

bei Fahrzeugen bis 7,5 t
ab 10 % zu viel 30 EUR
ab 20 % zu viel 95 EUR + 1 Punkt
ab 30 % zu viel 235 EUR + 1 Punkt

dieter2 am 29 Dez 2019 20:00:43

Überladung eines Kfz (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen) oder eines Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 2 Tonnen) als Fahrzeugführer oder Fahrzeughalter
...um über 5 % 10 €
...um über 10 % 30 €
...um über 15 % 35 €
...um über 20 % 95 € 1
...um über 25 % 140 € 1
...um über 30 % 235 € 1

Springer12 am 29 Dez 2019 20:10:42

Hallo,

es geht mir nicht um die € die Bezahlt werden müssen sondern wie es berechnet wird.

Meine zulässige Gesamtmasse beträg 3500 kg VA 1950 kg HA 2060 kg

Nach eurer Aussage werden die Achsen gemessen
Wird das Fahrzeug gewogen HA 2000 kg VA 1700 kg wäre die Achslast nicht überschritten aber die Zulässige Gesamtmasse um
200 kg .
Wäre ich nun Überladen wenn ja um wieviel % ????

rkopka am 29 Dez 2019 20:23:40

Springer12 hat geschrieben:Wird das Fahrzeug gewogen HA 2000 kg VA 1700 kg wäre die Achslast nicht überschritten aber die Zulässige Gesamtmasse um
200 kg .
Wäre ich nun Überladen wenn ja um wieviel % ????

Die Achsen müssen AUCH stimmen, das Gesamtgewicht sowieso. 200/3500 -> 5,7%
In D ist das billig, in A oder CH könnte es sein, daß du nicht weiterfahren darfst, von einer wesentlich höheren Strafe ganz abgesehen.

RK

rolf51 am 29 Dez 2019 20:24:47

Hallo Klaus,
Du hast um 5,71% überladen = 10€ Strafe.

Trashy am 29 Dez 2019 20:33:51

Zumindest in D.
In S wärst du ab 200 Piepen dabei.
Kommt eben drauf an wo du bist.

Schuberth1 am 29 Dez 2019 20:34:45

dieter2 hat geschrieben:Überladung eines Kfz (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen) oder eines Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 2 Tonnen) als Fahrzeugführer oder Fahrzeughalter
...um über 5 % 10 €
...um über 10 % 30 €
...um über 15 % 35 €
...um über 20 % 95 € 1
...um über 25 % 140 € 1
...um über 30 % 235 € 1



Bedeutet, wenn ich um 10% überladen bin (bei 3,5 Ton ZGG) also 350 kg zu schwer, dann zahle ich "nur" 30,- Euro?
Muss aber vor Ort die 350 kg abladen um weiterfahren zu können?

Das ist dann nach deutschem Recht, oder?

Im Ausland wird's bestimmt teurer.

Trashy am 29 Dez 2019 20:39:23

So siehst wohl ungefähr aus ÜBER 10%
Evtl. zzgl. Verwaltungs- und Nachwiegegebühr.
Aber das muss dann sauber auf die Achsen verteilt werden...sonst..

rolf51 am 29 Dez 2019 20:47:13

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.





Hallo,
> Ja
> etwas, kommt auf den Beamten an
> Ja
> kann in die Tausende gehen

Trashy am 29 Dez 2019 20:57:21

rolf51 hat geschrieben:



> kann in die Tausende gehen



Erklärung, bitte

rolf51 am 29 Dez 2019 21:05:10

Trashy hat geschrieben:Erklärung, bitte



Einfach im Netz unter "Strafen bei Überladung im Ausland" eingeben.

Springer12 am 29 Dez 2019 21:06:23

Ok ,nun sind wir da,
aber mir war so, das nicht die Gesamtmasse zur Überladung in % Rechnung gestellt wird sondern die Zuladung eines Fahrzeuges.

Also Leergewicht (alles nur angenommen) 3000 kg
Zuladung wäre dann 500 kg
In dem Fall von vorher bei 3700 kg wäre ich 200 kg drüber in % ausgedrückz bezogen nur auf Zuladung wären das dann
ca 40 % drüber.

Liege ich da falsch?

Rockerbox am 29 Dez 2019 22:57:41

Es geht immer nur um das zul GGew bzw. um die Überladung bezogen auf dieses GGew.

3500 kg zul GGew, tatsächlich zb 3850 kg ergibt 10% Überladung.

rkopka am 30 Dez 2019 00:02:23

In manchen Ländern (SWE) werden die Prozent anders (schlimmer) berechnet. --> Link

RK

Labrador am 30 Dez 2019 13:02:46

Springer12 hat geschrieben:Ja das ist aber keine Antwort auf meine Frage ,in meinem Beispiel 50 kg überladung auf der HA .



Ich wurde im Ausland schon 2x gewogen. Bei 50 kg Achsüberladung interessiert das niemanden.
Zuerst wird das zulässige Gesamtgewicht gewogen. Liegst du innerhalb 3 % (bis rund 100 kg) so war meine bisherige Praxiserfahrung die, dass dann durchgewunken wurde. Aber man muss natürlich bedenken, dass diese (meist) angewandte Wiegetoleranz ja auch als Ausgleich für eine eventuell nicht genau wiegende Waage notwendig ist.

pwdboro am 02 Jan 2020 10:02:14

Wir kommen mit unserem Eura Mobil Activa One 630 sehr gut mit 3,5 t hin weil wir das Reserverad/Wagenheber zu Hause lassen und dafür das Fix & Go Reifenpannenset (neu aus der Bucht für unter 20€ erstanden) an Bord haben. Uns reicht auch die eine Aufbaubatterie weil wir mit mobilen 2 x 100 W (als selbstgebaute Koffer) gut laden können, neben dem Wagen zur Sonne ausgerichtet od. bei Entfernen vom Mobil aufs Dach gelegt. Wir wollen keine feste Solaranlage mit Dachdurchführung weil wir so flexibler und für unsere Verhältnisse effektiver sind. Die Solarteile werden für die Fahrt in der Halterung des ursprünglichen Bordwerkzeugkoffers hinter dem Fahrersitz befestigt. Wir sind auch Wandervögel, die nicht gerne länger als 2 od. 3 Tage an einem Ort bleiben und auch so ausreichend Batterieladung bekommen.
Gruß, Joachim

2810228101

Tinduck am 02 Jan 2020 11:31:48

Sollte mich wundern, wenn ein oder mehrere Solarkoffer übers Jahr gesehen effizienter sind als eine fest installierte Solaranlage.

Die Ausbeute der Koffer ist zwar höher, aber die Dachanlage lädt immer, wenn es hell genug ist, und auch während der Fahrt. So oft könnt ihr eure Koffer gar nicht aufbauen, dass es sich ausgleicht.

Wir sind auch vorher mit Koffer gefahren und waren davon voll überzeugt. Wenn dann doch eine Festanlage drauf ist, merkt man erst den Unterschied.

bis denn,

Uwe

dedu244 am 02 Jan 2020 11:34:35

Hm, ich überlege gerade, wie man eigentlich durch Umverteilung die Achslast konkret ändert.
Mir schiessen da unangenehme Erinnerungen an meine Schulzeit und irgendwelche Hebelgesetze durch den Kopf und lassen mich wegen der 2 Achsen (2 Hebelpunkte?) nicht mehr klar denken:

Gesetzt den Fall, ich habe eine zulässige Vorderachslast von 1800kg und eine Hinterachslast von 2000kg, durch die Beladung komme ich vorn auf 1500kg und hinten bin ich am Limit von 2000kg.

Wenn ich aus dem Überhang 50kg rausnehme und zwischen die Achsen platziere, ändert/verringert sich die Hinterachslast um 25 kg oder eher mehr oder weniger? :?

Ganz schlimm ist meine Überlegung, was denn passieren könnte, wenn ich den an der Vorderachse liegenden Tank mit 80L leer fahre! Kann es mir da passieren, dass ich dadurch die zulässige Hinterachslast überschreite?? :eek:

Irgendwie habe ich da wegen der Hebelgeschichte einen Block, kann mir jemand raushelfen?
Ich hoffe, ich liege abwegig falsch… :oops:

Frohes neues Wohnmobiljahr
Frank

Tinduck am 02 Jan 2020 11:48:07

Nö, du liegst da schon richtig. Es ist extrem schwierig, durch Umladen die Hinterachslast zu verringern. Erstens, weil man die Last nur komplett von der HA bekommt, wenn man sie auf oder vor die Vorderachse bringt, wo halt kein Stauraum ist. Zweitens, weil die meisten Womos die Stauräume halt weit hinten haben. Das ist der enorme Nachteil der sonst recht praktischen Heckgarage.

Das Leerfahren des Tanks ist unkritisch, weil der zwischen Vorder-und Hinterachse liegt und deshalb dabei auch die HA entlastet, wenn auch nur geringfügig.

Die meisten Womos sind eher hecklastig konzipiert, die Fahrgestelle leider nicht. Abhilfe schafft eine Luftfederung mit Auflastung der HA, oder beim Kauf direkt zu Maxi-Fahrgestell, Doppelachse oder Zwillingsbereifung zu greifen.

bis denn,

Uwe

Mann am 02 Jan 2020 12:10:40

pwdboro hat geschrieben:Wir kommen mit unserem Eura Mobil Activa One 630 sehr gut mit 3,5 t hin weil wir das Reserverad/Wagenheber zu Hause lassen und dafür das Fix & Go Reifenpannenset (neu aus der Bucht für unter 20€ erstanden) an Bord haben. Uns reicht auch die eine Aufbaubatterie weil wir mit mobilen 2 x 100 W (als selbstgebaute Koffer) gut laden können, neben dem Wagen zur Sonne ausgerichtet od. bei Entfernen vom Mobil aufs Dach gelegt. Wir wollen keine feste Solaranlage mit Dachdurchführung weil wir so flexibler und für unsere Verhältnisse effektiver sind. Die Solarteile werden für die Fahrt in der Halterung des ursprünglichen Bordwerkzeugkoffers hinter dem Fahrersitz befestigt. Wir sind auch Wandervögel, die nicht gerne länger als 2 od. 3 Tage an einem Ort bleiben und auch so ausreichend Batterieladung bekommen.
Gruß, Joachim

2810228101


ich meine jeder wie er möchte, aber wie man flexibler ist wenn man die Solaranlage mobil gestaltet und sie jedesmal aufs Dach wuchtet, dafür ne Leiter mitführen muss und Kabel durchs Mobil hängen erschliesst sich mir nicht, und das Reserverad bleibt zu Hause um im Bedarfsfall mit dieser Pampe zu hantieren und dann schreibt ich komme mit 3,5t hin denke ich, macht man sich selber was vor.
Aber wie gesagt, jeder wie er möchte.....

bigben24 am 02 Jan 2020 12:11:55

Hier kann man selber seine Werte eintragen - Überraschung inklusive ;-) --> Link

bigben24 am 02 Jan 2020 12:23:53

dedu244 hat geschrieben:Hm, ich überlege gerade, wie man eigentlich durch Umverteilung die Achslast konkret ändert.
Mir schiessen da unangenehme Erinnerungen an meine Schulzeit und irgendwelche Hebelgesetze durch den Kopf und lassen mich wegen der 2 Achsen (2 Hebelpunkte?) nicht mehr klar denken:

Gesetzt den Fall, ich habe eine zulässige Vorderachslast von 1800kg und eine Hinterachslast von 2000kg, durch die Beladung komme ich vorn auf 1500kg und hinten bin ich am Limit von 2000kg.

[......]
Frank

stell Dir das einfach so vor: Deine HA ist ein Gelenkpunkt DEine VA ein einfaches Lager -kein Hebelpunkt), wie bei einer Wippe und jedes Kilo hinter Deiner Hinterachse (Überhang)belastet Deine HA UND entlastet anteilig Deine VA (Hebelgesetz) Da die Last ja nicht verschwindet, muß ergo Deine HA die Entlastung der VA mittragen. Deshalb kann ein Mopped auf Träger mit einem Eigengewicht von 170kg Deine HA Belastung insgesamt aber um fast 240kg erhöhen!


BadHunter am 02 Jan 2020 12:38:29

Ob wir mit 3,5 t auskommen würden? Nie und nimmer!
Auch, wenn wir meist nur zu zweit unterwegs sind, so sehe ich die Zuladungsmöglichkeiten schlicht als Mehrwert beim Komfort. Markise, die auch auf SP genutzt wird, wenn erlaubt und möglich, dazu 220 l Frischwasser, 2 Bordbatterien zu je 100 AH, das sind nur einige Aspekte der Grundausstattung. Wir haben einen beheizten Doppelboden, den wir sicherlich für Wochenendtouren weitgehend ausräumen könnten, aber es sind eben viele Dinge drin, die wir immer wieder nutzen, und für jede längere Tour alles neu packen möchte ich nicht.
Nun haben wir diverse Hobbies, wie z.B. das Angeln, Surfen, Motorrad fahren, und dadurch sind die Staufächer eigentlich immer recht voll: in einem sind die Campingmöbel, also 3 Stühle, 2 Tische, Grill, Holzkohle, Kabeltrommel, Kabel, Abwasserschlauch und viel Kleinkram.
Angelsachen sind immer im nächsten Staufach: eine Rutentasche, eine Tasche mit weiterer Ausrüstung, dazu noch Kleinkram wie Kescher, Räuchermehl, Tischräucherofen, Rutenständer usw. Surfmaterial kommt mit, wenn es länger irgendwo hin geht, wo es Surfmöglichkeiten gibt, Motorradzubehör wie Kettenschloss, Abdeckplane, Schloss für den Motorradanhänger sind auch fast immer dabei, das Motorrad wird mit dem Anhänger transportiert, wenn wir mindestens eine Woche auf Tour sind. Dazu gesellen sich dann im Kleiderschrank dann ja auch noch schwere Motorradkleidung, Helme, Stiefel usw...

Wir möchten einfach nicht vor jeder Tour genau ausrechnen müssen, was nun mit darf und/oder muss, wir wollen mit vollen Tanks losfahren, also auch Wasser, damit wir immer spontan entscheiden können, wo wir stehen wollen und unabhängig von V+E sind, das macht für mich die Unabhängigkeit des Wohnmobils aus.

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