dieses Mal möchte ich es auch mal mit einem kleinen Bericht über unsere Baltikum Tour 2019 versuchen.
Hier schreiben soviele so tolle Berichte die wir gerne lesen, da möchten wir gerne einen kleinen Teil dazutun.
Warum aber der Titel: "Urlaub am Limit"?
Ich hoffe, ihr werdet es im Laufe des Berichtes erkennen. Kleiner Tipp: Es hat mit Pausen, Trinken und vor allem mit Essen zu tun.....
So fangen wir an, Auto ist gepackt, Diesel getankt, Laune ist gut.......

27.07. – 28.07.2019
Dieses Jahr war es wieder soweit. Nach Norwegen in 2018 – wo es bis auf die Lofoten ging (nicht geplant, aber schön), war die Ostsee und das Baltikum wieder mit der Ehre dran von uns besucht zu werden.
Am Samstagmorgen sind wir von zuhause nach Travemünde gefahren, um dort die Fähre nach Liepāja, Lettland zu nehmen. Dieses Jahr sind wir mit der Stena Line gefahren. Diese Fährlinie ist nun wirklich eine richtig reine Trucker Linie. Das „Restaurant“ macht dreimal täglich für exakt eine Stunde fürs Essenfassen auf – dementsprechend ist die Schlange. Die Fährüberfahrt war, na sagen wir mal, unspektakulär. Daher entfällt an dieser Stelle ein ausführlicher Bericht über Abendessen, Bierchen trinken, schlafen, frühstücken, duschen, schlafen, lesen, schlafen, aufs Deck, schlafen, Mitreisende beobachten, schlafen, schlafen, schlafen.


28.07. – 29.07.2019
Gegen 20.00 Uhr sind wir in Liepāja angekommen. Da wir ein wenig mehr als sonst Schlaf gefunden haben, sind wir noch etwas über eine Stunde zu unserem ersten Übernachtungsstellplatz am Memorial Sail of Hopes zwischen Jurkalne und Ventspils, gefahren. Der Platz war sehr schön gelegen, nur ein paar Meter über eine kleine Düne zum schönen Strand. Empfehlenswert.


29.07.- 30.07.2019
Am 29.07. sind wir zum Kap Kolka gefahren, dort trifft die Ostsee auf die Rigaer Bucht. Der Wellengang ist entsprechen hoch und kreuzt sich. Info: Schwimmen verboten! Zu gefährlich. Nach einem schönen Strandspaziergang ging es weiter zu unserer ersten Übernachtung auf einem Campingplatz: Kempings Melnsils. Ein passabler Campingplatz, allerdings war das Ablassen des Grauwassers nur mittels Einsatz unseres Eimers möglich. Die freundlichen jungen Damen waren super ehrlich. Beim Bezahlen der Übernachtung hatte Mareike € 25,00 Wechselgeld liegengelassen. Das wurde uns sofort im Laufschritt mitgeteilt, als wir zunächst auf den Weg zum Strand waren. Das Geld + Summe x haben wir dann für unseren Restaurantbesuch wieder eingesetzt. Dieses hat im Übrigens eine Terrasse mit traumhaften Blick auf die See. Zu diesem Campingplatz gehören auch „Schlaftonnen“ direkt am Meer. Wer also keinen Camper hat, findet hier eine sehr romantische Möglichkeit zum Übernachten vor.




30.07. – 31.07.2019
Hinter Riga – diese schöne Stadt haben wir ausgelassen, da 2017 besucht - sind wir in das Freilichtmuseum gegangen. Heute hat es geregnet. Macht uns aber nichts aus, sind tapfer durchs Museum gestiefelt! Als erstes haben wir das Restaurant angesteuert (Ha was interessiert mich mein Geschwätz vom vorigem Satz – tapfer, Regen, ha ESSEN!). Dort war eine Reisegruppe, die folkloristische Musik geboten bekam. Super, für uns war es dann im Preis inbegriffen. Die Bedienung war auch hier sehr freundlich und zuvorkommend und hat uns geduldig erklärt, dass Bullenhoden, die in der Speisekarte standen auch wirklich das waren, was wir dachten, was es war. Haben wir nicht gegessen. Zum Glück gab es Alternativen. Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg in die diversen Häuser gemacht. Hier wird die Vergangenheit lebendig und wir konnten uns vorstellen, wie es damals gewesen sein könnte.




31.07.-01.08.2019
Übernachtet haben wir in Skelte-Laucu Akmens. Über die Sommerhauptstatt Estlands „Pärnu“ sind wir auf die Insel Muhu gefahren, wo wir direkt zu unserem Stellplatz in Koguva gefahren sind. Dort haben wir direkt unter Apfelbäumen gestanden. Die Sonne schien und wir haben einen Kaffee in diesem Kleinod genossen. Nach einer Erholungspause sind wir duschen gegangen. Es sollten die schönsten Duschen auf unserer Reise durch Lettland und Estland sein.
Hier ein Versuch mit Selbstauslöser.....




Frisch duftend sind wir dann zu dem wundervollen Restaurant am Hafen gegangen. Die Bedienung war super, der Tisch draußen mit Blick auf den Sonnenuntergang, ja was sollen wir sagen, ohne Worte, einfach schön. Das Essen war super gut. Wir hatten eine Lammkeule von hiesigen Lämmern.



Hier noch ein paar Eindrücke von Koguva:




01.08. – 02.08.2019
Heute ging es weiter auf die Insel Saaremaa. Dort sind wir als erstes zum Leuchtturm von Sõrve Tuletorn gefahren. Da wir wussten, dass es dort ein nettes kleines Restaurant gibt, sind wir direkt eingekehrt und haben eine Kleinigkeit gegessen. Natürlich sind wir noch ein wenig spazieren gegangen und haben unter anderem diese Aufnahme machen können:



Wie man hier lesen kann, sind wir doch des Öfteren eingekehrt, daher auch der Tour Name: Urlaub am Limit. Kaffeepausen und gutes Essen war dieses Jahr ein Schwerpunkt. Ist uns nicht leicht gefallen – haben es aber gnadenlos durchgezogen.
Auf dem Campingplatz „Tehumardi“ haben wir dann Anne und Felix aus dem Womoforum endlich persönlich kennengelernt. Beide sind sehr große Estland und Saaremaa Fans. Die beiden waren auch begeistert von der estnischen Volksmusik und hatten bereits zwei Festivals besucht. Leider haben wir keine Fotos gemacht.
Hier nochmals vielen Dank für das nette Treffen und die vielen Tipps. Klasse.
Am 02.08. haben wir eine tolle Fahrradtour gemacht, die uns die beiden empfohlen hatten. Wir haben tatsächlich Seeadler gesehen. Unterwegs musste ich dann einmal, leider gab es keine Toiletten, also musste es unter freiem Himmel geschehen. Danach haben wir gesehen, dass Kameras auf dem Grundstück aufgestellt waren. Na denn. Volkers Hinterrad blockierte später während der Fahrt – war wie ständiger starker Gegenwind. Zunächst wurde die Bremse zum Kreis der Verdächtigen gezählt, aber es war etwas anderes verknaddelt. Volker konnte das Fahrrad zum Glück nach mehrfachem Umdrehen fachmännisch reparieren und wir weiterfahren. In einem kleinen Restaurant, welches wir nie gefunden hätten, wenn es uns nicht empfohlen worden wäre, haben wir lecker estnisch gegessen. Es gab Porridge mit Schweinefleisch und einer weißen Sauce. Danach haben wir auf dem Campingplatz mit Anne und Felix den Abend ausklingen lassen.




wieder essen!

03.08. – 04.08.2019
Wanderung zum schiefen Leuchtturm, ca. 12. Km die ganze Runde. Wieder konnten wir einen Seeadler sehen. Es muss ein erwachsenes Tier gewesen sein, da es einen weißen Schwanz hatten. Auf dem Wanderparkplatz haben wir uns zunächst aber festgefahren. Als wir allein nichts erreichen konnten, bat Volker um Hilfe, die dann auch tatkräftig kam. Zack waren wir wieder raus aus dem Treibsand. Übernachtet haben wir frei in Undva und haben ungelogen um die 100 Schwäne in der Ostsee bei Sonnenuntergang grasen (? Sagt man das so?) sehen. Wunderschön.




04.08. – 05.08.2019
Übernachtung auf einem, ja was eigentlich, Stellplatz in Orissaare. Wir sollten € 7,00 bezahlen, hatten aber nur einen 10 € Schein und die junge Dame konnte nicht wechseln. Volker, aufopfernd wie er ist, meinte, er könnte die € 3,00 später in Form eines Bieres abholen. Die Dame war allerdings, wie sie selbst eingestand, mit wenig verkäuferischem Geschick gesegnet. Sie empfahl uns, in den Ort zu gehen und dort Bier einzukaufen. Das wäre preiswerter und wir könnten gerne wieder kommen und das gekaufte Bier dort genießen. Hä? Volker ist natürlich später hin und hat das Bier einlösen wollen, natürlich bevorzugt das frisch gezapfte. Die Kellnerin aber konnte das wohl nicht guten Gewissens verkaufen. Irgendetwas war mit der Zapfanlage. Daher also eine Flasche Bier. Im Örtchen sind wir dann Essen gegangen. Das kleine Restaurant lag an einem Fußballplatz in dessen Mitte eine große alte Eiche steht. DA wir dann wohl Dribbeln geübt. Im Restaurant sind wir auf Super Mario gestoßen, der als Kind so einiges auf dem Kerbholz gehabt haben muss, zumindest nach eigenen Angaben. Da er doch recht angetüddelt war, wurde das Gespräch recht zäh, so dass wir froh waren als sein Essen kam und wir zahlen konnten. Zurück am Stellplatz haben wir diesen erkundet. Der Platz war umgeben von Meer und Kunst. Durch die Kunst wirkte der Platz auch unaufgeräumt. Die Frage „Ist das noch Kunst oder kann das schon weg?“ drängte sich uns schon auf. Bei einigen Skulpturen aus dem Meer gefischtem Müll, wurde auf die Tonnen an Müll in den Weltmeeren hingewiesen. Da machte es dann wieder Sinn, das mit der Kunst und dem Durcheinander.



Fussballplatz mit eingepflanztem Verteidiger....

05.08. – 06.08.2019
Nachdem wir am nächsten Morgen die Insel wieder verlassen haben, ging es Richtung Tallin weiter, wo wir unser Wohnmobil auf dem Stellplatz am Yachthafen abgestellt haben. Mit dem Bus ging es dann in die Innenstadt. Die Bushaltestell für den Rückweg haben wir gesucht, aber nicht gefunden. Für den ÖPNV sind wir irgendwie nicht gemacht. Machte aber nichts, wir sind trotzdem losgezogen und haben uns die Altstadt angesehen. Eine Lehre, die wir ziehen: Nie weiter mit dem ÖPNV fahren, als wir zu Fuß laufen können. Diese Erfahrung haben wir ja schon in Frankreich gemacht. Hier hat uns ein netter Franzose in Amiens in die Stadt gefahren!!!! (Vielleicht sehen wir immer so hilflos aus????)
Also sind wir durch die Stadt kantappert, haben ein leckeres Omelette gesessen, das hiesige Foltermuseum (echt nicht zu empfehlen) besucht und dann in der Olde Hansa zu Abend gegessen. Das Bier und die Gerichte sollten nach alten Rezepten kreiert worden sein. Das Bier war sehr lecker, beim Essen war eines gut, dass andere etwas trocken geraten. Insgesamt hatten wir es mit dem Omelette am Nachmittag und dem Abendessen doch etwas übertrieben, so dass wir dringend noch den Beerenschnaps trinken mussten. Im Mittelalter wären wir sicher wegen Völlerei gefoltert worden, und zwar mit der Methode der zusätzlichen Zwangsbestopfung. Heute rettete uns der Beerenschnaps und der Rückweg zu Fuß zum Stellplatz vor der Hölle. Der ca. 6 km lange Weg zurück führte direkt an der Ostsee vorbei und war sehr schön.




Mehr Bilder möchte ich über Tallin nicht einstellen - da gibt es schon genug - noch schönere hier im Forum.
06.08. – 07.08.
Wanderung zum Majakivi (dem Volumenmäßig größtem Findling Estlands). Weiter ging es durch das Hochmoor, wo wir tatsächlich Fleischfressende Pflanzen, ich glaube Sonnentau. Zum Glück waren die aber Satt und haben uns in Ruhe gelassen. Übernachtet haben wir wieder an einem Kriegsdenkmal „Juminda telkimisala“.



Abends dann hatten wir ein nettes Gespräch mit einem Tschechen, dessen Freundin es vorzog, nicht mehr aus dem Zelt zu kommen. Sie war wohl unpässlich oder was auch immer.
07.08. – 08.08.2019
Zwei Übernachtungen in Lepispea Kämping.
In Altja lecker in der Taverne gegessen. Das Knoblauchbrot ist ein Muss. Ob sich eine Tour zu den drei kleinen Fischerhäuschen lohnt? Vielleicht nicht, wenn man hauptsächlich für die Häuschen den Spaziergang macht, aber eine Tour in der Natur lohnt sich immer. Wenn dann auch noch die Sonne strahlt und ausreichend Autan, Antibrumm und Antisonstnochwasdarumschwirrt verwendet wird, können wir die Tour empfehlen.
Endlich:



Am 08.08. sind wir mit dem Fahrrad nach Käsmu gefahren. Das Dorf bereitete sich gerade auf ein am Wochenende stattfindendes Musikfest vor. Dort haben wir wieder das Meeresmuseum besucht. Es ist es immer wieder wert, besucht zu werden.

Wir kennen uns aus....





Mittag am Campingplatz, dann einkaufen und wieder zurück zum Womo, die Einkäufe verstauen. Am Nachmittag stante pede mit dem Fahrrad nach Palmse, einem ehemaligen Gutshof der Familie von Pahlen. Das war spannend und ja auch ein Teil estnisch-deutscher Geschichte. Es gab dort eine Schnapsbrennerei, mit der viel Geld verdient wurde. Der Hausherr hatte sich zudem um den Eisenbahnbau in Estland verdient gemacht und für Soziales eingesetzt (sagt man…). Den ca. 210 ha großen Park hätten wir uns bestimmt in Gänze auch zu Gemüte geführt, wenn es nicht so geregnet hätte. Alternativ sind wir in die Taverne gegangen und haben dort bestimmt 4 Stunden bei Knoblauchbrot, Bier, wieder Knoblauchbrot mit einem Hauptgericht, Bier und Bier verbracht. Die anfänglich eher unfreundlich wirkende Kellnerin wurde noch Volkers beste Freundin. Ich sage nur: Raucher unter sich. Mit dem Fahrrad ging es dann wieder zurück zum Theodor.


09.08. – 11.08.2019
Wie hatten erst überlegt noch einen Tag dranzuhängen und das Folk Festival zu besuchen, aber es regnete und regnete. Also getreu dem Motto: Regentage sind Fahrtage, sind wir weitergezogen. Also auf zum Gauja Nationalpark. In Cesis haben wir auf einem Campingplatz direkt an der Gauja gestanden. Die Gauja merken wir uns fortan für den Fluss mit „G“ bei Stadt, Land, Fluss. Am 10.08. Wanderung an der Gauja mit Höhlenbesichtigung. Volker ist sogar reingegangen. Es gab unter anderem Totenköpfe zu bestaunen, gemalte, aber unheimlich allemal. Dann doch lieber nichts wie weg . Auch war noch eine Quelle und ein Open-Air Kino mitten im Wald zu bestaunen, bevor die Kaffeepause am Womo winkte. Kaffeepausen müssen eingehalten werden! Mit dem Fahrrad nach Cesis gefahren. Wer behauptet eigentlich, dass die baltischen Staaten Flachland wären? Alles Quatsch, voll die hohen Berge da :)


Ergo in Cesis als erstes Kaffeepause gemacht. Hier in Cesis haben wir auch feststellen müssen, dass Craftbeer nicht immer ein reines Genussmittel ist. In einer neuen hippen Kleinstbrauerei haben wir (zum Glück) die Biere erst in kleinen Gläsern probieren können, wir haben dann aber dankend abgelehnt und sind weitergezogen. Abends gab es dann einen megaleckeren Burger, s. Bild. Die Riesenportion Pommes in Ermangelung des Knoblauchbrotes mit Knoblauchsauce (Sauce 1x nachbestellt) haben wir uns geteilt. Ich meine 2x Pommes bestellt zu haben, aber manches soll auch so sein. Zum Glück haben wir uns nicht beschwert. Es war mehr als genug auch geteilt.


11.08.-13.8.2019
11.08. In Ligatne haben wir den „Sowjet Secret Bunker“ besichtigt. Top Empfehlung an dieser Stelle!!! Ob wir das tatsächlich noch im Betrieb befindliches Rehazentrum darüber auch empfehlen können? Na ja, wir haben ja keine Anwendungen genossen. Objektiv lässt sich da also nichts zu sagen. Ruhig ist es dort, das ist mal sicher.
Unscheinbar.....





Übernachtet haben wir in Tujakraste direkt an der Ostsee. Nachdem der ordentliche Regenschauer vorüber war, sind wir in die Ostsee Plantschen gegangen. Am nächsten Tag haben wir eine kleinere Fahrradtour über Schotterwege gemacht. Abends sind wir in dem örtlichen Restaurant lecker Essen gewesen und haben uns an unseren nicht vorhandenen Lettisch Kenntnissen geübt. Da wurde selbst die zunächst mürrisch wirkende Kellnerin aufgetaut und hat ihr Bestes versucht, unsere Kenntnisse zu verbessern. Klasse Abend. Konnten dann fließend auf Lettisch Bier, Wein und auch die Rechnung bestellen. Leider waren diese Kenntnisse nicht von anhaltender Dauer.


13.08. – 14.08.2019
Talsi ein wunderschönes Kleinod im Landesinneren. Im dortigen Landwirtschaftsmuseum hatten wir eine ca. 1 ½ stündige Privatführung. Obwohl der Museumsführer kein Deutsch sprach, hat er versucht, uns alles zu erklären. Ab und an kannte er einige Begriffe auf Deutsch, sehr hilfreich war, um zu verstehen, wie unter anderem Flachs verarbeitet wurde und wie die Entwässerung funktionierte. Klasse Erlebnis. In einer Extra Halle standen neben alten Treckern, Landwirtschaftlichen Gerät auch alte Autos – sogar ein Talbot Horizon. Erstes Auto von Volker!


Übernachtet haben wir auf dem Usma Spa Camping. Sehr schön an einem See gelegen.

14.08. – 15.08.2019
Kuldiga -> zauberhafter Ort mit dem breitesten Wasserfall Europas. Hoch ist er nicht aber breit und
traumhaft gelegen.


Kunst in Kuldiga:







Übernachtung auf dem Camping Seli. Der Stellplatz war direkt an einer Klippe im Wald gelegen. Dafür weit entfernt von den vielleicht auch gar nicht vorhandenen Sanitären Anlagen. Aber das ist eine andere Geschichte. Im zu der Anlage gehörenden Restaurant, konnten wir Zeuge einer Verköstigung einer Reisegruppe mit einer nach alter Tradition zubereiteten Soljanka werden. Das bedeutet, in Windeseile wurde kurz vor Eintreffen der Gruppe das Feuer mit einem Brenner entfacht, danach die vorgefertigte Suppe drübergehängt, schnell paar Gewürze rein – fertig! Die Reisegruppe hat wahrscheinlich geglaubt diese hätte stundenlang über offener Flamme geköchelt. Na ja, die Hauptsache ist, es hat der Reisegruppe Spaß gemacht und geschmeckt. Da am Ende der Topf leer war und wir in glückliche Gesichter blicken konnten, gehen wir davon jetzt mal aus.


15.08. – 16.08.2019
Übernachtung hinter Liepāja auf dem uns bisher im Baltikum bekannten, größten Campingplatz mit sehr guter Infrastruktur „Verbelnjeki“.

16.08.2019
Die Fährüberfahrt nach Travemünde soll hier nicht weiter beschrieben werden.
Laaaaangweilig!

So das war sie, unsere diesjährige Baltikum Fahrt, schön war’s. Wir kommen wieder.
Bleibt noch ein letztes Bild:

Und Tschüss!
Wir hoffen es hat euch gefallen. Seid bitte gnädig - das war unser erster Bericht.
Euch allen ein gesundes Jahr 2020 mit aufregenden Reiseerlebnissen, Gesundheit und Begegnungen mit netten Menschen.
Euer Team Theodor - Volker und Mareike.

