aqua
luftfederung

Herantasten an die Lithiumtechnologie 1, 2


drkklaus am 04 Jan 2020 13:31:49

Vorspann / Prolog

Da wollte ich den hervorragenden Beitrag von Acki --> Link
zur Hybridbatterieversorgung nicht „stören“ und prompt ist es passiert. :cry:
Persönlich, denke ich, ist die Idee der Hybridbatterieversorgung eine ganz tolle Sache.

Danke hier noch mal besonders an die Forum-Mitglieder Inselmann, Stocki33, egocoqito, fschuen und andwein!
welche sich zu meinem Beitrag --> Link vom 18.Dezember 2019 eingebracht haben.

Also um nicht weiter vom Thema von Acki abzuschweifen, hier mein Vorhaben und später auch die Erfahrungen:

Also Blei raus und Lithium rein!

Wie nachzulesen ist, bin ich auch immer auf der Suche nach Gewichts-Reduzierung.
Gebranntes Kind scheut das Feuer --> Link

„Mein Lithium“:
--> Link

gesehener Vorteil:
- Kein Batteriemonitor wie z.B. --> Link da die notwendigen Daten per Bluetooth zur Verfügung gestellt werden
- geringerer Montageaufwand
- Weiterhin 6 kg Gewichtseinsparung und Kapazitätszuwachs (rechnerisch 30Ah, „gefühlt“ 75Ah) gepaart mit Spannungskonstanz.

Ausgangszustand
- Verkabelung im Auslieferungszustand von Bürstner ist mit Kupferkabel, 16 mm² vom EBL zur Aufbaubatterie ausgelegt.
- Einstellung am EBL auf Blei-Gel-Batterie umgestellt, somit sollte eine Ladespannung von 14,4V zur Verfügung stehen.
- Verkabelung von der Lithiumbatterie zum Wechselrichter --> Link ist von mir mit jeweils 2 x a 16 mm² pro Strang (ca. 60 cm lang mit einer 60A Sicherung) gebaut worden.
- Das Gelbgrüne Kabel aus dem Wechselrichter ist mit der Masse am Fahrzeug verbunden
- Zwischen Wechselrichter und den Schukosteckdosen (völlig getrennter Stromkreis vom Vorhandenem in Wohnmobil) sitzt ein FI von Brennenstuhl --> Link ( at andwein ich hoffe den richtigen zum Einsatz gebracht zu haben, da zweipolige Abschaltung.)

- zum Einsatz kommen Kaffeemaschine 700W und Föni 250W, Gleichzeitigkeit unwahrscheinlich und die Anderen sind vernachlässigbar.

Wermutstropfen

Das Zangenstrommeter liegt schon bereit, die Lithiumbatterie kommt erst Ende Februar, da ich bis dahin Zeitlich etwas angespannt bin. Ja und für 2020 ist ein weiterer Preisverfall für Lithiumbatterien prognostiziert worden. :lol:
Weiterhin möchte ich nicht den Motor in der Wintergarage laufen lassen, ab März darf ich ja wieder auf die Straße. :lol:

Mein besonderes Interesse

Die jeweiligen Ströme und Spannungen beim Laden (und Entladen) der Aufbaubatterie durch EBL und Lichtmaschine.
Ich würde gern keinen Lade-Booster verwenden müssen.



Grüße aus Niederschlesien und allen ein gesundes und reisefreudiges 2020
Klaus

P.S.
Die Blei-Säure-Batterie, Varta Professional Dual Purpose 12V 90Ah LFD 90, kann gern kostenlos abgeholt werden (ist 4 Jahre alt und mit Pulser --> Link „gepflegt“ :roll: ).
KN genügt.

Anzeige vom Forum


mv4 am 04 Jan 2020 13:54:38

Du musst halt sehen wie viel dein accu von der Lima A nimmt.

Ein Booster dient bei Li Technik ja dazu den Ladestrom zu begrenzen.
Also einbauen und messen welche Ströme fliessen.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

bigben24 am 04 Jan 2020 14:20:33

Nur mal, als (noch) Betriebsanfänger angemerkt, nach ein paar Wochen in Betrieb. Mein Umbauprojekt ist ja fertig --> Link und "The Owner is very amused" :-)

Thema Ladebooster: Ich würde einen einbauen und zwar aus 2 Gründen.
1. Kontrollierte Ladung (bei mir 25A) mit Erhaltungsladung von 13,5V (bei Life Programm 14,2V)
2. Sofern Du Solar haben solltest, kannst Du im Sommer oder bei Bedarf D+ (also die Lima Ladung) wegschalten. (sep. Schalter). Man muß den Akku ja nicht dauerhaft weiterladen, wenn er eh schon voll ist.

Ansonsten schätze ich meinen 2. Schalter, mit dem ich den Akku abschalten (Trennen) kann. (Lisunenergy). Das erspart mir im Winter auch das zwangsläufige Dauerladen am Außenstrom über den Lader am EBL, der zudem meist nur Blei-Säure kann und kein LiFexxx

Gib es überhaupt so "kleine" Verbraucher 700W Kaffeemaschine und 250W Föhn?

Gruß

Anzeige vom Forum


drkklaus am 04 Jan 2020 14:44:01

Hallo mv4,

genau das sind noch so meine Bedenken.
Da bin ich einfach der "ungläubige Thomas". :evil:
Die Lichtmaschine möchte ich auch nicht überlasten, auch wenn sie sich zum Teil selbst regelt (soll).
Im konkreten Fall wird der Lade-Booster, so er zum Einsatz kommt, also begrenzen und nicht wie sonst "hochregeln".
Der Ladestrom durch das EBL99 ist ja ohnehin begrenzt (18A). Da habe ich keine Bedenken, auch wegen der Leitungsquerschnitte.
Also vorsichtig herantasten und MESSEN!!!
andwein hat da einen guten Spruch:
"Der Theoretiker rechnet, der Praktiker bastelt und der Pragmatiker setzt das einfach mal um."

Grüße aus Niederschlesien
Klaus

mv4 am 04 Jan 2020 14:51:58

Wie schon geschrieben....einen Schalter einbauen zum komplett wegschalten habe ich auch, und wird auch genutzt. 120Ah dürfte die Grenze sein um ohne Booster auszukommen. Aber da ist jedes Mobil anders ( Kabellänge... Querschnitte...usw.)
Du bist auf einen guten Weg.

drkklaus am 04 Jan 2020 15:10:57

Hallo bigben24,

auch mein mein Ziel: "The Owner is very amused".
Solar haben wir nicht und möchten es schon wegen der ca. 24kg und eben unserem Reiseverhalten nicht haben.
Diverse Zu- und Abschalter (D+, Natoknochen, etc...) kommen sicher noch, aber wie geschrieben nach den Erfahrungen und den Messergebnissen.

Kaffeemaschine ist eine normale "Filter" mit Thermoskanne und wirklich mit 700W, der Föni ist eine einfache Warmluft-Lockenbürste. Bei Bedarf Dr. Google bemühen.
Bei 70 km Entfernung kann ich jetzt nicht nach den Produzenten schauen.
Deine Lisunenergy alles OK.
Ich spare mir den Batteriemonitor (Gewicht :lol: und viel Geld :ja: )
Grüße und Danke
Klaus

drkklaus am 04 Jan 2020 15:34:37

mv4 hat geschrieben:Wie schon geschrieben....einen Schalter einbauen zum komplett wegschalten habe ich auch, und wird auch genutzt. 120Ah dürfte die Grenze sein um ohne Booster auszukommen. Aber da ist jedes Mobil anders ( Kabellänge... Querschnitte...usw.)

Hallo mv4,
ja ursprünglich wollte ich 200 Ah verbauen. Meine Recherchen ergaben eben max. 120 Ah.
Mein Ziel ist es eben so wenig wie möglich an der bestehenden „Bürstner-Verkabelung“ ändern zu müssen.

Es regnet und windet in der Oberlausitz… :cry: aber gut und wichtig für unsere Gegend :lol:

Danke
Klaus

andwein am 04 Jan 2020 16:09:26

drkklaus hat geschrieben:....Die Lichtmaschine möchte ich auch nicht überlasten, auch wenn sie sich zum Teil selbst regelt (soll).
Grüße aus Niederschlesien Klaus

Hallo "drkklaus" In bezug auf die zu ladenden Batterien regelt die Lima eigentlich gar nichts, sie regelt aber ihre eigene Leistungsabgabe in Bezug auf "Wicklungsüberhitzung" und im Falle eines "Multifunktionsreglers" (Ford, Fiat ab ca. Bj 2015)
Der Booster erhöht oder stabilisiert die Ladeschlussspannung. Aber er kann grundsätzlich nicht mehr Leistung liefern als die Lima hergibt, es sei den er benutzt auch die Starterbatterie als Energielieferant. Nur dann kann er kurzfristig mehr Leistung liefern als die Lima hergibt. Aber irgendwann muss die Batterie wieder gefüllt werden und der Strom geht dann nicht mehr in den Booster sondern in die Startbatterie. Deshalb haben gute B2B Lader auch eine Ladestrombegrenzung, nicht nur um die zu ladende Batterie zu schonen sondern auch um nicht zu viel Leistung aus der Lima/Startbatt. Konfiguration zu entnehmen.
Gruß Andreas

drkklaus am 04 Jan 2020 16:40:01

Hallo andwein,
danke für Deine Meldung.
andwein hat geschrieben:Aber er kann grundsätzlich nicht mehr Leistung liefern als die Lima hergibt, es sei den er benutzt auch die Starterbatterie als Energielieferant. Nur dann kann er kurzfristig mehr Leistung liefern als die Lima hergibt. Aber irgendwann muss die Batterie wieder gefüllt werden und der Strom geht dann nicht mehr in den Booster sondern in die Startbatterie.

andwein hat geschrieben:Deshalb haben gute B2B Lader auch eine Ladestrombegrenzung, nicht nur um die zu ladende Batterie zu schonen sondern auch um nicht zu viel Leistung aus der Lima/Startbatt. Konfiguration zu entnehmen.

Die Messergebnisse werden da sicherlich eine Entscheidung herbeiführen.
Wenn also Ladebooster, dann nicht am EBL vorbei (habe ich hier auch gelesen), sondern eben über diesen.
Ich hoffe das richtig verstanden zu haben.

Es grüßt aus der Oberlausitz
der Laie
Klaus

viking92 am 04 Jan 2020 16:57:54

drkklaus hat geschrieben:Der Ladestrom durch das EBL99 ist ja ohnehin begrenzt (18A). Da habe ich keine Bedenken, auch wegen der Leitungsquerschnitte.

Hallo Klaus,

der Ladestrom via Lima wird durch den EBL nicht begrenzt. Die 18A beziehen sich ainzig auf die Ladung durch das interne LG.

Gruss & viel Erfolg beim Umbau

PS: den Einsatz eines B2B würde ich wirklich nochmal überdenken :wink:

viking92 am 04 Jan 2020 17:02:00

drkklaus hat geschrieben:Wenn also Ladebooster, dann nicht am EBL vorbei (habe ich hier auch gelesen), sondern eben über diesen.

Hy Klaus,

wenn B2B, dann muss das interne Trennrelais stillgelegt werden. Somit wird am EBL "vorbeigeladen".
Ansonsten erfolgt eine Ladung "im Kreis".
Dieses ist beim EBL 99 sehr einfach zu realisieren.

Gruss Birger

drkklaus am 04 Jan 2020 17:44:01

Hallo viking92
viking92 hat geschrieben:Die 18A beziehen sich ainzig auf die Ladung durch das interne LG.

Das ist war mir auch klar.
viking92 hat geschrieben:wenn B2B, dann muss das interne Trennrelais stillgelegt werden. Somit wird am EBL "vorbeigeladen".
Ansonsten erfolgt eine Ladung "im Kreis".
Dieses ist beim EBL 99 sehr einfach zu realisieren.

Das verstehe ich so:
Ladebooster doch direkt an Starterbatterie. Dieser wird nur aktiv (lädt) und begrenzt den Ladestrom wenn D+ anliegt.
Warum muss da das Trennrelais stillgelegt werden (auf oder zu?)?
Habe mir jetzt die Schaltpläne von Schaudt (EBL und Booster) angesehen.
Ich steige nicht dahinter! :evil: Mein elektrischer Horizont ist eben doch begrenzt :cry:
Liebe Grüße
Klaus

viking92 am 04 Jan 2020 17:56:50

Es gibt mehrere Varianten, den B2B ins Sytsem einzubinden.
Im Idealfall Starterbatt. - B2B - Aufbaubatt.
Wird demfall das orig. Trennrelais weiterverwendet, dann erfolgt eine direkte Verbindung Starter- Aufbaubatt.
Da der B2B jedoch die Ladung übernehmen soll, ist dieses suboptimal.

Alternativ kann der B2B auch vor dem EBL installiert werden, so das der Ladestrom über das orig. Trennrelais läuft. Dann braucht nichts weiter geändert werden. Aufgrund der hohen Ströme & der doch eher grenzwertig ausgelegten Komponenten im EBL (Anschluss & Relais) würde ich es nicht so realisieren.

Im vorherigen Mobil hatte ich auch den 99'er drin. Daher die Erfahrungen :wink:
Nach gut einem Jahr "lagerte" ich z.B. die Kühliumschaltung aus, da das interne Relais & die Anschlüsse stark unter der Belastung gelitten hatten. Und der Kühli zog nur knapp 14A.

Gruss

viking92 am 04 Jan 2020 18:01:46

drkklaus hat geschrieben:Das verstehe ich so:
Ladebooster doch direkt an Starterbatterie. Dieser wird nur aktiv (lädt) und begrenzt den Ladestrom wenn D+ anliegt.

Genau :wink:
Kurze Leitung, die auf den max. Ladestrom ausgelegt ist. Primärseitig liegt er etwas höher.

Alternativ kann der D+ auch schaltbar ausgelegt werden, so dass die Ladung unterbrochen werden kann.
Dieses nutze ich grade in den Sommermonaten sehr oft.

Gruss
Birger

drkklaus am 04 Jan 2020 18:24:06

DANKE, jetzt habe ich wohl etwas verstanden (mal sehen)!
viking92 hat geschrieben:Alternativ kann der B2B auch vor dem EBL installiert werden, so das der Ladestrom über das orig. Trennrelais läuft.

Fällt aus, Variante durchgefallen :evil:
drkklaus hat geschrieben:Ladebooster doch direkt an Starterbatterie. Dieser wird nur aktiv (lädt) und begrenzt den Ladestrom wenn D+ anliegt.

:lol:
viking92 hat geschrieben:Wird demfall das orig. Trennrelais weiterverwendet, dann erfolgt eine direkte Verbindung Starter- Aufbaubatt.
Da der B2B jedoch die Ladung übernehmen soll, ist dieses suboptimal.

Somit muss die Leitung vom EBL zur Aufbaubatterie beim Fahren gekappt werden. (Diode? oder zweites Trennrelais -> offen bei D+)
Mein elektrischer Horizont. :lol:
Grüße
Klaus

viking92 am 04 Jan 2020 20:42:26

Du kommst der Sache immer näher :wink:

Beim 99'er reicht es aus, die Leitung der Starterbatterie dauerhaft an der Rückseite des EBL zu trennen.
Dieser Anschluss ist rein für das interne Trennrelais.

Gruss
Birger

hmarburg am 04 Jan 2020 20:50:33

viking92 hat geschrieben:...Beim 99'er reicht es aus, die Leitung der Starterbatterie dauerhaft an der Rückseite des EBL zu trennen...


Dem kann ich nur Zustimmen, so habe ich es bei meinem Umbau auf LiFePO4 auch gemacht.

Hier der Link zu meinem Umbauprojekt --> Link


Gruß, Holger

drkklaus am 04 Jan 2020 21:21:20

Vielen Dank viking92 und hmarburg.

Also der Booster wird in dem Fall der "Umgehung" des EBL so geschalten:


Und hier das schwarze Kabel am EBL sorgfältig abgeklemmt:

Irgendetwas sagt mir dass ich dann mit Landstrom nicht mehr über das EBL laden kann. Verwirrung pur.
Ich dachte an eine Trennung dieser schwarzen Leitung mittels Diode oder Trennrelais, öffnend bei D+.
Forum ist eben Klasse.
Anmerkung: Sollte ich bei der Urvariante und 50% Ladezustand der Lithium dauerhaft von der Lichtmaschine mit nicht mehr als 30A laden, so verzichte ich auf den Booster.
Nochmals Danke
Klaus

drkklaus am 04 Jan 2020 21:58:12

So ein Fauxpas :evil:
Das rote Kabel ist es ! zur Starterbatterie.
Ich muss mir das wirklich bis zum Verstehen durch den Kopf schieben!
Klaus

drkklaus am 04 Jan 2020 23:09:49

Ich habe mir den Stromlaufplan des EBL jetzt mindestens 20 mal durch den Kopf geschoben und auf dessen „Landkarte“ die möglichen Wege abgefahren. :oops:
Wahrlich, bei Trennung des roten Kabels am EBL gibt es keinen Umweg mehr und alle Verbraucher erhalten den jeweils benötigten Strom über den Booster.
Es ist manchmal so einfach, wenn man weiß wie es geht. :lol:
Kleingeschrieben: Ein Eunuche weiß auch wie es geht. :lol:

Somit sind alle Funktionen auch noch beim alten!

Unter diesen Umständen und einer zeitverzögerten Zuschaltung des D+

([url]https://www.amazon.de/IPOTCH-Zeitverzögerung-Schalter-Sekunden-Zeitschaltuhr/dp/B075FMWN9D[/url] Link kann nicht gesetzt werden:"IPOTCH DC 12V Zeitverzögerung Modul Delay Timer Ne555 Schalter 0-10 Sekunden Zeitschaltuhr")

haben wir auch keine „gefürchteten“ Rückströme von der Lithiumbatterie zu erwarten. :evil:

:lol: Es ist einfach so schön hier im Forum! :lol:

Vielen, vielen Dank
Klaus

gespeert am 05 Jan 2020 05:57:46

Besprich das unbedingt mit deinen lokalen Elektrikern!

Denn einiges was Xu vorhast, kann im Störungsfall böse enden!
Gerade Li Batterien haben heftige Kurzschlussströme und liefern diese auch!
Deswegen frage vorher, bevor es teuer wird. Vergiss auch deine Bleikenntnisse!

geralds am 05 Jan 2020 12:11:51

Hallo Klaus,

die Frage nach der Höhe der Ladeströme und der eventuellen Rückströme und damit des Ladeboosters sind nur individuell zu beantworten.

Nur als Beispiel: Ich habe einen 220Ah Li-Akku. Die Ladeströme liegen je nach Drehzahl zwischen 30-40A bei etwa 65% SOC gemessen. (Kabelquerschnitt bei mir 16mm²)
Rückströme habe ich keine.
Zumindest ob Rückströme auftreten, könntest Du auch ohne Li-Akku testen. Die müssten, wenn auch in kleinerem Umfang, auch bei den vorhandenen Blei-Akku´s auftreten. Einfach mal messen.

Nach der ersten Saison mit dem Li-Akku, kann ich sagen, es ging auch ohne Booster und Batteriecomputer hervorragend. Im Prinzip war es ein 1:1 Tausch, lediglich die Ladegeräte habe ich auf LI umgestellt, das war´s.

Gruß Gerald

Heimdall am 05 Jan 2020 12:14:50

viking92 hat geschrieben:Beim 99'er reicht es aus, die Leitung der Starterbatterie dauerhaft an der Rückseite des EBL zu trennen.
Dieser Anschluss ist rein für das interne Trennrelais.
Gruss
Birger

Sorry, Birger, :wink: wird dann die Starterbatt. trotzdem noch geladen?
Übrigens, noch ein gutes neues Jahr. :D

klink_bks am 05 Jan 2020 12:26:53

geralds hat geschrieben:--------
Nach der ersten Saison mit dem Li-Akku, kann ich sagen, es ging auch ohne Booster und Batteriecomputer hervorragend. Im Prinzip war es ein 1:1 Tausch, lediglich die Ladegeräte habe ich auf LI umgestellt, das war´s.

Gruß Gerald


:) Hallo Gerald :)

Das sind die Lösungen, die ich ebenfalls präferiere. Bin aber auch elektrisch nicht bewandert.
Alte Batterie raus, Neue rein, Laespannung angepaßt und fertisch !
Wenn ich auf eine solche Batterie umrüsten würde, ginge es mir in erster Linie um längere
Unabhängigkeit, also mehr Strom. Da wir aber fast täglich oder nach 2 Tagen den Stellplatz wechseln,
wird die Batterie ja nachgeladen, ob das jetzt etwas schneller geht, ist bei uns eigentlich egal.

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

rolfblock am 05 Jan 2020 12:36:09

Kennst du diesen Beitrag von mir?

--> Link

Das wäre meine Empfehlung für dich.
Die Vorteile:

- viel billiger
- sicherer
- einfacher einzubauen
- keine Änderung am Verhalten des EBL und der gesamten Elektrik
- einfacher Stromlauf, leicht zu verstehen
- einfache Ladestrombegrenzung (durch das dünne Kabel)
- höhere Ladeströme reallisierbar (durch das zusätzliche dicke Kabel)

Funktioniert bei mir bereits ein halbes Jahr und macht genau das, was sie soll.
Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass die Experten hier im Forum boostergläubig sind und andere Lösungen nicht kennen wollen.

andwein am 05 Jan 2020 12:41:03

viking92 hat geschrieben:.....Beim 99'er reicht es aus, die Leitung der Starterbatterie dauerhaft an der Rückseite des EBL zu trennen.
Dieser Anschluss ist rein für das interne Trennrelais. Gruss Birger

Sorry, das würde ich so nicht sagen. Das ankommende D+ versorgt auch noch den ausgehenden D+ Stützpunkt. Gute Konstrukteure benutzen diesen zur Sperre von Sat und Ausfahrtreppe. Also erst checken ob dieser Stützpunkt belegt ist. (Buchsensockel 4F Block 1 Pin 2)
Gruß Andreas

drkklaus am 05 Jan 2020 13:30:42

Hallo andwein.
Am Block 1 4F Pin 2 (D+ Stützpunkt) ist die Satanlage bei mir dran.
Laut Schaltplan ist dieser direkt mit Block 2 5F Pin 3 (D+ Eingang) verbunden.
Ja, und da ist der Laie wieder da. :cry: Den Zusammenhang zum geplant fehlenden
Starterbatterieanschluss an E20-3F kann ich nicht sehen. :evil: (Hat da etwas mit den Shunt zu tun?)
Grüße
Klaus

Stocki333 am 05 Jan 2020 15:30:51

rolfblock hat geschrieben:Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass die Experten hier im Forum boostergläubig sind und andere Lösungen nicht kennen wollen.

Ist aber schon ein Gerücht, oder.
Und das schreib ich dir dazu.
Ich verwende weder einen Booster noch verwende ich eine Starterbatterie. Das seit 4 Jahren. Aber zum Thema Booster habe ich auch eine eigene Meinung.
Wer sehr wenig Ahnung von der Elektrik und der Zusammenhänge im Fzg hat, den rate ich zu einem Booster. So ist er auf der sicheren Seite. Ohne Wenn und Aber.
Dann gibt es die Fragenden, die sind bereit das ohne Booster zu realisieren. Und denen Helfe ich genaus gut, wie viele der von dir genannten "Experten".
Und wenn jemand nicht mal ein MM, bzw. eine Amperezange hat. Was willst du den raten.
Und eines bin ich mir sicher. Aber das gilt für viele andere auch.
Wieso nehmen sie sich die Zeit, auf solche einfachen Dinge wie, Elektrik und Konsorten, zu antworten. :ja: :lach: ;D :mrgreen:
Gruß Franz

drkklaus am 05 Jan 2020 16:38:32

Hallo rolfblock,
danke für Deinen Beitrag. :tach:
Ich habe mir Deinen Thread durchgelesen. Schön es funktioniert, Anerkennung.

Nun aber zu mir.
1. Ich hätte da Bedenken Ströme durch die Wahl des Leitungsquerschnitts zu begrenzen. Ich Laie -> da habe ich ggf. gleichzeitig eine Heizung.
2. Ich möchte die Anlage so gestalten dass sie einfach, zuverlässig, sicher und autonom funktioniert.
3. Wenn Landstrom vorhanden ist, anschließen und gut.
4. Spontan einsteigen und losfahren ohne mich um Ladezustände, die ganzen Ladekurven, Float, Bulk usw. kümmern zu müssen. (Wartung und Kontrolle nur wenn ich es mag)
5. Ich versuche die Todsünden zu vermeiden (Tiefentladung ohne gleich aufladen etc...)

Daher (siehe Anfang meines Threads) werde ich zunächst die Bleibatterie 1:1 mit der Lithiumbatterie wechseln. Dann messen bis der Art kommt!
Danach entscheiden:
Momentaner Stand der gesammelten Entscheidungskriterien:
- Stromfluss über EBL zu hoch->Booster (B2B) am EBL vorbei ( :idea: für mich DIE Erkenntnis aus dem Forum, DANKE an die Forumianer! :sky: )
- Rückströme -> Zeitverzögerung D+ am Booster und/oder EBL
- Alles unter Beachtung der Besonderheiten eines Lithiumakkus (der ist nicht so träge wie die Bleikollegen und und und…)

Liebe Grüße an Alle aus der Oberlausitz
Klaus

viking92 am 05 Jan 2020 16:46:04

andwein hat geschrieben:Sorry, das würde ich so nicht sagen. Das ankommende D+ versorgt auch noch den ausgehenden D+ Stützpunkt.
Gruß Andreas

Hy Andreas,

der rückseitige Anschluss hat mit dem D+ nichts zu tun. Dabei handelt es sich rein um die Ladeleitung. Das D+ wird separat eingespeist.

Gruss
Birger

viking92 am 05 Jan 2020 16:52:58

Heimdall hat geschrieben:Sorry, Birger, :wink: wird dann die Starterbatt. trotzdem noch geladen?
Übrigens, noch ein gutes neues Jahr. :D

Dir auch noch ein "Frohes Neues" :wink:
So denn alles lt. dem Schaudt-Plan angeschlossen ist, wird die Starterbatt. bei Landstrom über eine separate Leitung mitgeladen.

Gruss
Birger

viking92 am 05 Jan 2020 17:03:17

drkklaus hat geschrieben:2. Ich möchte die Anlage so gestalten dass sie einfach, zuverlässig, sicher und autonom funktioniert.

Einfach & low budget wäre ein D+ gesteuertes externes Nagares Trennrelais.
Diese liesse sich bei Bedarf manuell de-/aktivieren.

Gruss
Birger

cbra am 05 Jan 2020 17:32:11

mv4 hat geschrieben:Wie schon geschrieben....einen Schalter einbauen zum komplett wegschalten habe ich auch, ...


zu meinem votronic booster gibts die fernbedienung mit schalter - da kann ich manuell schalten wenn ich wi9ll und habe während der fahrt auch den betriebszustand (LED anzeigen)

drkklaus am 05 Jan 2020 17:36:29

viking92 hat geschrieben:Hy Andreas,
der rückseitige Anschluss hat mit dem D+ nichts zu tun. Dabei handelt es sich rein um die Ladeleitung. Das D+ wird separat eingespeist.
Dann habe ich zu diesem Thema keine Frage mehr.
Die Aussage von andwein zwang mich aber den Stromlaufplan des EBL genaustens zu studieren. Also positiver Nebeneffekt. :lol:
viking92 hat geschrieben:So denn alles lt. dem Schaudt-Plan angeschlossen ist, wird die Starterbatt. bei Landstrom über eine separate Leitung mitgeladen.

Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass Werkseitig alles auch so verlegt wurde.
Dann müsste die Erhaltungsladung der Starterbatterie über 12F Block 3 Pin 8 realisiert sein ???
viking92 hat geschrieben:Einfach & low budget wäre ein D+ gesteuertes externes Nagares Trennrelais.
Diese liesse sich bei Bedarf manuell de-/aktivieren.

Ich gehe jetzt davon aus, dass wir über die Variante ohne Booster sprechen.
Das Relais würde dann vor der Aufbaubatterie geschaltet werden ???
:sky: Grüße Klaus

viking92 am 06 Jan 2020 10:17:12

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Moin Klaus,

ja, dieses wäre die Variante ohne Booster, mit all seinen Vor- & Nachteilen. :wink:
Wie Du es letztendlich umsetzt & was sinnvoll ist, ist individuell vom Mobil abhängig.

Gruss
Birger

lowbattery am 07 Jan 2020 21:08:08

drkklaus hat geschrieben:- Zwischen Wechselrichter und den Schukosteckdosen (völlig getrennter Stromkreis vom Vorhandenem in Wohnmobil) sitzt ein FI von Brennenstuhl --> Link ( at andwein ich hoffe den richtigen zum Einsatz gebracht zu haben, da zweipolige Abschaltung.)

Hallo Klaus,
hat nichts mit der Li-Batterie zu tun, nur ein Hinweis dazu: an diesen Brennenstuhl-Adaptern musst du nach dem Einschalten des WR jedesmal wieder die Reset-Taste drücken, damit Strom fließt.
Gruß,
Stefan

drkklaus am 06 Mär 2020 19:19:24

Hallo,
ja hier mal was Neues.
Die Batterie / Akku
--> Link
ist nun geliefert worden.
Hier die ersten Daten (der Jungfrau):


Mit dem Multimeter habe ich eine Spannung an den Polen von 13,15V gemessen.

Der Einbau und die ersten Tests und Messungen können dann am nächsten Wochenende losgehen.
Die wohl östlichsten Grüße sendet
Klaus

lowbattery am 07 Mär 2020 10:35:13

drkklaus hat geschrieben:Mit dem Multimeter habe ich eine Spannung an den Polen von 13,15V gemessen.

... und die App sagt zeitgleich 13,01V sowie 4 x 3,01V = 12,04V? Wie geht damit OVP?
Gruß,
Stefan

drkklaus am 07 Mär 2020 12:11:43

lowbattery,
ich verstehe die Frage nicht? Besteht hier Handlungsbedarf?
Grüße Klaus

lowbattery am 07 Mär 2020 13:44:15

drkklaus hat geschrieben:ich verstehe die Frage nicht? Besteht hier Handlungsbedarf?

Hallo Klaus,

wenn die Zellspannungen alle mit ca. 3,01V angezeigt werden und die Batteriespannung mit 13,01V, dann passt das nicht zusammen. 13,01/4 = ca. 3,25V pro Zelle, also ca. 0,24V Abweichung.

Das potenzielle Problem dabei ist folgendes: wenn das BMS irgendwann mal bei vermutlich 3,75V an einer Zelle wegen Überspannung abschaltet, dann hätte die Zelle in Wahrheit bereits 3,75 + 0,24 = ca. 4V, und das verträgt sie nicht.

Ich würde mit den Screenshots den Verkäufer kontaktieren und um Klärung bitten, warum zwischen den beiden Anzeigen 1V Unterschied besteht. Im besten Fall ist es ein Fehler in der App. Im ungünstigeren Fall ist das BMS falsch eingestellt und du musst die Batterie nochmal einsenden.

Gruß,
Stefan

drkklaus am 07 Mär 2020 16:43:21

Danke Stefan,
ich werde berichten.
Klaus

Stocki333 am 08 Mär 2020 18:37:06

Hallo Klaus
Nach dem du auch so einen Accu gekauft hast. Mache dich schlau und lies dir das durch.
Aber gestatte mir noch eine Frage.
Warum hast du nicht gefragt wegen diesem Accu. So viele Foristen haben dir geschrieben und weitergeholfen bei deiner Entscheidung. den Accu ins Sytem einzubinden. Aber beim Accu....?
Nichts für ungut.
Franz

drkklaus am 08 Mär 2020 19:40:28

Hallo Franz,
danke für Deine Nachricht.
Fehlt da ein Link zum lesen…?
Momentan denke ich nicht einen gravierenden Fehler mit Creabest gemacht zu ha-ben. Einer meiner Entscheidungsgründe war der verbaute Bluetoothsender.
Grüße
Klaus

Stocki333 am 08 Mär 2020 19:58:01

Sorry, Mein Fehler
--> Link
Franz

Stocki333 am 08 Mär 2020 20:03:19

Weißt du, wenn ich mir den Screnshoot so anschaue, geht mir folgendes durch den Kopf.
Warum verbaut jemand ein BMS für 20 Zellen, wo doch nur 4 Zellen vorhanden sind.
4 Zellen BMS gibt es genug. Mit einer vernünftigen Datenlage und Leistung. Passend für WOMO.
Franz




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