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Spurrillen Anfälligkeit Sprinter W906


mtrc am 07 Jan 2020 09:52:47

Unser Bürstner mit 7m Länge, Sprinter W906 und 3,5t ist sehr anfällig für Spurrillen. Andere Wohnmobile auf der Bahn fahren da problemlos weiter und halten die Spur. Entweder man sieht nicht, wie die Fahrer korrigieren müssen, oder es liegt an etwas anderem..
Kann es sein, dass unsere 235er Reifen anfälliger sind als andere die meist schmalere Reifen fahren wie 225 oder sogar weniger? Liegt es an der Lastverteilung, oder an dem Heckantrieb, den auch nur wenige haben (kann ich mir kaum vorstellen).
Wir fahren dann meist etwas auf den Randstreifen, um den Spurrillen aus dem Weg zu gehen.

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mv4 am 07 Jan 2020 09:57:13

ja die breiteren Reifen sind anfälliger...aber es gibt auch Unterschiede bei den verschiedenen Reifen...und Profilen

Luftdruck hast du kontrolliert?

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

strunzi am 07 Jan 2020 10:03:12

Ich hab mit meinem Challenger 6m mit Ford-Fahrgestell 215er Ganzjahresreifen das gleiche Problem.
Ich fahr dann auch versetzt!

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Marsu123 am 07 Jan 2020 10:08:47

Moin Moin,
ähnliche Probleme (Seitenwind & Spurrillen anfällig) hatten wir bei unserem Ducato.
Durch die Blattfedern ist das Fahrwerk nicht der Hit.
Wir haben hinten Luftfedern nachgerüstet.
Das hat deutliche Abhilfe geschaffen, der Wagen liegt jetzt deutlich besser auf der Straße.
Könnte mir vorstellen das die zusätzlichen Luftfedern auch beim Sprinter helfen.
--> Link
Grüße Ralf.

tztz2000 am 07 Jan 2020 10:09:16

mv4 hat geschrieben:ja die breiteren Reifen sind anfälliger...aber es gibt auch Unterschiede bei den verschiedenen Reifen...und Profilen

Mario, da muss ich Dir widersprechen! :ja:

Ich empfand das Fahrwerk des Sprinters im Serienzustand auch etwas schwammig. Seit ich auf die ORC 18 Zoll Räder und Zusatzluftfederung umgerüstet habe (vor 7 Jahren!) bin ich zufrieden damit. Ausserdem werden die breiteren Reifen mit niedrigerem Luftdruck gefahren, was zur Erhöhung des Komforts beiträgt.

Auch eine Möglichkeit ist die Umrüstung auf Dämpfer der Fa. Marquart. Da gibt’s hier im Forum einen Thread.

strunzi am 07 Jan 2020 10:13:55

Marsu123 hat geschrieben:Wir haben hinten Luftfedern nachgerüstet.
Das hat deutliche Abhilfe geschaffen, der Wagen liegt jetzt deutlich besser auf der Straße.


Das nachrüsten von Luftfedern hat bei uns nichts gebracht!

Gast am 07 Jan 2020 10:34:40

Moin,

Beim Ducato mit Alko-Tandemfahrwerk hilft eine Spurverbreiterung vorne.

Ob das aber auch beim Sprinter hilft, weis ich allerdings nicht.

Helmchen am 07 Jan 2020 10:58:59

Ein wesentlicher Faktor, was die Schwammigkeit des Sprinters betrifft, sind die hinteren Stoßdämpfer. Die würde ich tauschen gegen Marquart-Dämpfer. Siehe auch hier: --> Link Eine der besten Investitionen, Du wirst staunen.
Zusatzluftfedern werden gerne angeboten, sind aber keine Lösung für dieses Problem. Wir haben alles durch in 13 Jahren Sprinter.

mtrc am 07 Jan 2020 11:27:37

Vielen Dank für den Tip mit den Marquardt Dämpfern, das klingt vielversprechend. Wäre evtl. eine Idee, so einen Umbau bei der nächsten Fahrt zur Mercedes Werkstatt machen zu lassen. Was ich nicht so klar aus dem Thread entnommen habe, welche Kosten da für die Umrüstung der Hinterachse anfallen? Einmal wurde 400€ Materialpreis genannt.

Der Sprinter hat natürlich keine Blattfedern. Die Reifen fahre ich mit etwas höherem Druck wie in der Tabelle unter "Beladen" angegeben. Gerade hinten sieht die Flanke dann nicht ganz so platt aus. Ich schaue nächstes mal in die Tabelle, wieviel bar das sind.. Zumindest hat man die mit den PKW-Pumpen an der Tankstelle gerade noch so reinbekommen, und der Wert ist bereits nahe an dem maximalen Druck des Reifens.

mtrc am 07 Jan 2020 11:29:47

Die Meinungen zu den Luftfedern gehen auseinander. Meines Wissens hilft das nur bei stark veränderlicher Zuladung, besser als eine Stahlfeder ist eine Luftfeder aber auch nicht, nur dass man die Vorspannung der Stahlfeder nicht anpassen kann. d.h. Luftfedern machen eigentlich nur Sinn, wenn die Abstimmung der Feder nicht passt oder die Zuladung unterschiedlich ist, oder stimmt das so nicht?

popey46 am 07 Jan 2020 12:01:17

Auch ich kann die Stossdämpfer von Marquart nur empfehlen, der Unterschied zu vorher ist unglaublich. Ich bereue nur, dass ich das nicht schon früher umgerüstet habe.

pfeffersalz am 07 Jan 2020 12:14:39

mtrc hat geschrieben:Unser Bürstner mit 7m Länge, Sprinter W906 und 3,5t ist sehr anfällig für Spurrillen. ...
Kann es sein, dass unsere 235er Reifen anfälliger sind als andere die meist schmalere Reifen fahren wie 225 oder sogar weniger? Liegt es an der Lastverteilung, oder an dem Heckantrieb, den auch nur wenige haben (kann ich mir kaum vorstellen).
...


Du fährst mit zuviel Druck im Reifen. Füll erst mal die richtige Menge an Luft ein. 3,5 t Sprinter wirst du vorne bei rund 3,25 und hinten um die 4 Bar richtig sein, natürlich je nach Achslast! Wiege achsweise und sieh es in der Tabelle nach.

volki am 07 Jan 2020 12:27:15

mtrc hat geschrieben:Unser Bürstner mit 7m Länge, Sprinter W906 und 3,5t ist sehr anfällig für Spurrillen. n.

Du hast eine PN

mv4 am 07 Jan 2020 12:49:51

tztz2000 hat geschrieben:
Seit ich auf die ORC 18 Zoll Räder und Zusatzluftfederung umgerüstet habe (vor 7 Jahren!) bin ich zufrieden damit. Ausserdem werden die breiteren Reifen mit niedrigerem Luftdruck gefahren, was zur Erhöhung des Komforts beiträgt.

Auch eine Möglichkeit ist die Umrüstung auf Dämpfer der Fa. Marquart. Da gibt’s hier im Forum einen Thread.


ja aber du wirst doch mit sicherheit bei den 18 " ein anderes fabrikat fahren wie vorher ??

Marsu123 am 07 Jan 2020 13:01:52

mtrc hat geschrieben:
Der Sprinter hat natürlich keine Blattfedern. .


Sicher ?

Grüße Ralf.

mtrc am 07 Jan 2020 13:49:44

pfeffersalz hat geschrieben:Du fährst mit zuviel Druck im Reifen. Füll erst mal die richtige Menge an Luft ein. 3,5 t Sprinter wirst du vorne bei rund 3,25 und hinten um die 4 Bar richtig sein, natürlich je nach Achslast! Wiege achsweise und sieh es in der Tabelle nach.

Ich habe nun mal im Sprinter Handbuch nachgeschlagen mit den gegebenen Ist-Werten:
235/65R16C 115/113R
Vorderachse, zul. Vorderachslast 1650kg, beladen: 3bar
Hinterachse, zul. Hinterachslast 2000kg, beladen: 3,8bar bzw. 4,5bar für Tiefrahmenfahrzeuge (Geschw. auf 140km/h begrenzt).

Mit dem Alko-Chassis wäre es ein Tiefrahmenfahrzeug, oder? Warum bekommen die mehr Druck?

Hinten war ich soweit ich mich erinnere bei 4,6bar. Die 3,5t haben wir laut Wage ziemlich genau ausgereizt. Achsweise habe ich aber nicht gemessen. Der Wassertank mit ~40% Befüllung steht zwischen den Achsen, wir fahren mit 2 Personen.

Die Reifen Continental VancoFourSeason 2 haben 69 PSI aufgedruckt, was meiner Rechnung nach 4,757 bar entspricht, also schon ziemlich grenzwertig mit 4,6bar.

Helmchen am 07 Jan 2020 14:25:43

mtrc hat geschrieben:Vielen Dank für den Tip mit den Marquardt Dämpfern, das klingt vielversprechend. Wäre evtl. eine Idee, so einen Umbau bei der nächsten Fahrt zur Mercedes Werkstatt machen zu lassen. Was ich nicht so klar aus dem Thread entnommen habe, welche Kosten da für die Umrüstung der Hinterachse anfallen? Einmal wurde 400€ Materialpreis genannt.


Für die 5-Tonner liegt der Preis bei ca. 500€ und ich habe bei Mercedes für den Tausch 80 € gezahlt. Ich habe sie bei Marquart bestellt und in die Werkstatt mitgenommen. Unser Werkstattmeister war total begeistert von den Dingern.
Wenn Du bei der Bestellung erwähnst, dass Du Mitglied in diesem Forum bist, bekommst Du Rabatt :)

Nobbi1957 am 07 Jan 2020 20:14:05

Den Tipp mit den Marquart Stoßdämpfern würde ich annehmen.Ich fahre einen Vario mit 6 t.Seit 20 Jahren (Originaldämpfer) schaukel ich mit 90 km/H über den Asphalt. Mit den Marquart muss ich mich bei 110 selbst bremsen. Einfach klasse.

mtrc am 08 Jan 2020 08:44:10

tztz2000 hat geschrieben:...ja die breiteren Reifen sind anfälliger...aber es gibt auch Unterschiede bei den verschiedenen Reifen...und Profilen...
Mario, da muss ich Dir widersprechen! :ja:
Auch wenn bessere Dämpfer bzw. höhere Zugstufe das Aufschaukeln minimiert, ist damit noch nicht unbedingt die erste These ausgeschlossen. Sind breitere Reifen anfälliger für Spurrillen? Ich könnte mir vorstellen, dass ein extrem breiter Reifen sogar sanfter eine Rille hochklettert, weil er zuerst mit der Flanke aufkommt. Ein extrem schmaler Reifen klettert mit der ganzen Lauffläche hoch. Der Effekt hierbei ist, dass durch das Auf und Absteigen auf den Rillen ein Schaukeln links/rechts entsteht.
Mein erster Gedankengang war, dass die Lenkung bei Spurrillen verzieht und hier breite Reifen anfälliger sind. Das merke ich z.B. mit dem PKW, wenn ich bewusst vor einer Ampel in eine Spurrille fahre und die Lenkung frei lasse, dann verzieht diese.

Bessere Dämpfung wäre aber nun meine erste Maßnahme nach dem Lesen des ganzen Marquart-Threads. Unzureichende Dämpfung wird sicher auch für den unruhigen Geradeauslauf verantwortlich sein. Spiel in der Lenkung schließe ich eigentlich auch, auch wenn man dies nochmal kontrollieren lassen wird.

Zappes am 08 Jan 2020 19:18:19

Hallo,
ich gehe davon aus das du die Spurrillen von den LKW´s auf der Autobahn meinst, da du ja Bahn schreibst.
Da der Mercedes ein sehr schmales Fahrwerk hat, und man mit den Rädern immer so halb links bzw. rechts in der LKW-Rille hängt, muss man ständig leichte Richtungskorrekturen durchführen.
(fühlte sich an wie beim Motorboot da nennt man das Gieren)
Ich habe bei meinem 906 mit 5,3T Fahrwerk, die Spurverbreiterung (Distanzscheiben) von
Meier-Fahrzeugbau eingebaut, seitdem läuft der auf der Autobahn wie auf Schienen.
Das oben beschriebene Aufschaukel verbessert sich aber nur unwesentlich, darum werde ich auch noch die Marquardt Dämpfer nachrüsten.

mtrc am 14 Jan 2020 14:37:36

Würde sich beim 3,5t W906 zusätzlich zu Marquart Dämpfern evtl. auch die Spurverbreiterung hinten lohnen? Ich hätte noch gut 5cm Luft im Radkasten. Welches Zusatzgewicht würde das bedeuten? Ich habe zwar diverse Verbreiterungssätze in Alu oder Stahl gefunden, aber keine nennt das Gewicht. Ich würde ungern hier nochmal 10kg Zuladung verlieren. In Alu dürfte das nicht so schwer sein. Bringt eine Verbreiterung von allein der Hinterachse überhaupt etwas? Nachteile wären die bekannten Punkte wie ungefederte Zusatzmasse, höhere Lagerbelastung etc. Also all das, was man mit Alufelgen eigentlich schon minimiert hatte.

gerdagerda am 08 Mär 2020 19:58:33

Wieviel da an Extragewicht dazukommt, kann ich dir leider auch nicht sagen.. Hast du schon mal beim Hersteller direkt angefragt? Die sagen dir sowas sicherlich gerne.




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