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Anzeigen in Tirol wegen Parkverbot über Nacht 1, 2, 3, 4


schnecke0815 am 10 Jan 2020 12:24:54

thomas56 hat geschrieben:...eine Horde die für den Stellplatz kein Geld ausgeben will, bis an die Gewichtsgrenze mit Alditüten und Dosen beladen ist, fremde Mülleimer mit ihrem Unratrat belasten, Schwarz- und Grauwasser in Büsche verklappen und die Hunde den Weg markieren?


Was du so alles im Ausland (südlich Horster Dreieck) so treibst.... 8)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

MountainBiker am 10 Jan 2020 12:33:28

Hallo,

da stellt sich mir doch die Frage:

was ist der Versuch zu kampieren (§2)? :)

Prinzipiell unterstütze ich ja wenn solche geregelt werden aber, ob diese Formulierung hilfreich ist? Heißt dies, dass ich jetzt nonstop entweder:

(a) einen CP/SP anfahren muß oder
(b) Tirol durchqueren muß?

was passiert, wenn ich vor der geschlossenen Schranke eines CP stehe (Mittag geschlossen), kampiere ich dann bereits ...

nix für ungut, ich mag eigentlich Österreich und bin dort mehrmals jedes Jahr (vor allem Burgenland und Kärnten) aber das Gesetz erinnert mich in der "Ausgereiftheit" an die PKW-Maut in D... :lol:

Meine Meinung dazu!

bernierapido am 10 Jan 2020 12:37:38

Wenn man zur Zeit, da sich der Schnee ja in sehr hohe Regionen zurückgezogen hat, einige Parkplätze von Liftanlagen auf WEB-Cams ansieht, so sind diese überfüllt mit Wohnmobilen und es ist kaum noch Platz für PKW vorhanden. Das gleiche gilt im Sommer rund um die Alpenseen. Wo ein Parkplatz ist, wird auch übernachtet.
Da muss man sich nicht wundern, wenn das Übernachten in den Campingfahrzeugen in einigen Gegenden grundsätzlich verboten wird, weil es überhand nimmt. Wenn man dann auch noch sieht, dass auf normalen Parkplätzen die Markisen und Campingmöbel rausgeholt werden, sollte man sich erst recht nicht wundern.
Ich übernachte auch gern mal auf Parkplätzen und habe auch keine Lust, auf Campingplätze zu fahren, wenn ich abends um 22 Uhr ankomme und morgens um 8 weiter will oder auch mal für ein WE, wenn ich eine Stadt besichtigen will. Habe auch schon im Sommer zum Wandern zwei Nächte auf Liftanlagenparkplätzen gestanden, wenn ich auf der Durchreise bin. Bezahle auch gern meine Parkgebühren dafür, denn die Unterhaltung von Parkraum kostet Geld.
Auch finde ich die restriktive Haltung von Tirol nicht angenehm, aber die haben Grund dazu gesehen und den haben die Camper (bzw. die Masse der Fahrzeuge) zu verantworten.
In Kroatien und Griechenland ist FreiStehen auch auf Privatgrundstücken (wie in Tirol) auch mit Einverständnis des Eigentümers, verboten. In Holland, glaube ich, auch. In Frankreich verbieten ganze Gemeineden auf ihrem Gebiet das Parken von Campingfahrzeugen (gesehen von Archachon bis Biaritz).
In Spanien wehren sich jetzt auch schon einzelne und immer mehr Ortschaften, weil die Straßen entlang der Küsten komplett zugeparkt sind mit übernachtenden Campern, die dann auf dem Gehweg noch die Sitzmöbel ausbreiten oder die Markise drüber ziehen. Immer wieder liest man Beiträge, dass man da oder da kostenlos übernachten kann. Das dauert dann nicht lange, dann sind die Parkplätze voll mit Campern und werden irgendwann gesperrt.
Die grenzenlose Freiheit, die auf Messen und in Prospekten versprochen wird, gibt es halt nicht (mehr). Leider verwandeln immer mehr Campingplätze Stellplätze zu Containerplätzen. Damitwird der Raum weiter eingeschränkt und man muss schon suchen, um in der Hauptsaison einen Platz zu finden. Spotan wird auch immer schwieriger.

bernierapido am 10 Jan 2020 12:46:58

Um es mal deutlich zu sagen ist uns 10 € / Nacht für ein Stellplatz ohne weiteren Service zu viel.


Um es mal noch deutlicher zu sagen: Bei den eheutigen "normalen" Parkgebühren sind, je nach Lage und Nähe zu einer Stadt oder Sehenswürdigkeiten 10€/24h ein Schnäppchen und das sollte man als Camper zu schätzen wissen.
Parkraum wird bei den heutigen Grundstückspreisen immer teurer.

Rollator am 10 Jan 2020 12:53:12

--> Link

Bei Minute 7:15

Und da wundern wir uns wirklich über Strafen, Verbote, pauschale Einfahrverbote?

Vor Jahren sah es in der Nähe von Arcachon in einem kleinen Ort entlang der Straße am See ähnlich aus. Handtücher an der km lange Reihe Fahrzeuge, kein Mensch fand dort mehr einen Parkplatz mit dem PKW. Einige Jahre danach waren wir dort, da stand gleich am Ortseingang ein absolutes Halteverbot für Wohnmobile zu bestimmten Zeiten. Die betreffende Straße war meiner Erinnerung nach komplett gesperrt worden.

Genau solche Auswüchse führen doch erst zu solchen Gegenmaßnahmen, die man hier beklagt.

vx2200 am 10 Jan 2020 13:23:23

Womofahrer55 hat geschrieben:
Ein Reisender respektiert die Sitten und Gesetze in anderen Ländern, ein WoMo-Tourist dagegen will zu oft leider nur "billig bis umsonst"

Gruß

Peter


Chapeau! Du bringst es auf den Punkt. Kann dich leider noch nicht bewerten.

Wir sind bekennende CP/SP Reisende! Wir nehmen nur Proviant für die ersten zwei Tage mit. Der Rest wird immer vor Ort gekauft. Bevorzugt auf Märkten. Gehen recht häufig essen. Wenn auch oftmals nur in einfachen Lokalen und werden da schon des öfteren von Einheimischen auf einen Café eingeladen.

Mit welcher Selbstverständlichkeit sich ein großer Teil der WoMo Touristen sich über geltende Gesetze und Regeln ihrer Gastgeber hinwegsetzen ist unfassbar.

Aber wehe es hält sich ein Gast nicht an die Regeln in ihrem eigenen Heimatland. Da wird dann geschimpft und krakelt bis zum gehtnichtmehr.

Wir distanzieren uns von diesen Zeitgenossen. Schlimm genug dass sie unseren Ruf kaputt machen.

wolfherm am 10 Jan 2020 13:25:20

Auf dem Gehweg frühstücken. Das ist dreist. Und urgemütlich. :D

vx2200 am 10 Jan 2020 13:28:54

bernierapido hat geschrieben:
Um es mal noch deutlicher zu sagen: Bei den eheutigen "normalen" Parkgebühren sind, je nach Lage und Nähe zu einer Stadt oder Sehenswürdigkeiten 10€/24h ein Schnäppchen und das sollte man als Camper zu schätzen wissen.
Parkraum wird bei den heutigen Grundstückspreisen immer teurer.


So sieht es aus. Günstiger lässt es sich legal oftmals nicht ‚parken‘

Aber, Geiz ist ja geil....

Gogolo am 10 Jan 2020 14:45:28

In Österreich - egal in welchem der dortigen Bundesländer - nächtige ich sehr oft auf den Parkplätzen von Gaststätten. Natürlich esse und trinke ich auch dort in der Gaststätte und frage vor dem Bestellvorgang, ob ich mit meinem Womo auf dem Gaststättenparkplatz zum übernachten stehen bleiben kann. NOCH NIE wurde ich abgewiesen oder mir das nächtigen verwehrt. Wenn mir ein Wirt das nicht erlaubt, dann würde ich aufstehen und gehen (ist aber noch nie passiert!). Im Gegenteil, mir wird oft ein schöner ruhiger Platz zugewiesen und manchmal bekomme ich sogar auch Strom. Lediglich mit Ent- und Versorgung ist es etwas schwierig, aber das ist ja auf den normalen Parkplätzen nicht anders.

Unter dem Strich ist das nicht teuerer, da ich auch sonst etwas essen muss. Und hat auch den weiteren Vorteil, dass wir im Womo nicht kochen brauchen.


Habe die Ehre

Gogolo

Bodimobil am 10 Jan 2020 15:00:47

Wer nur Tourihotspots in der Saison anfahren möchte ist mit dem Wohnmobil definitiv schlecht bedient.
Wer außerhalb der Saison auch gerne nicht so touristisch erschlossene Gebiete ansieht ist immer noch mit dem Wohnmobil sehr gut aufgestellt. Das ist die Empfehlung die ich Bekannten gebe, die sich für ein Womo interessieren.
Gruß Andreas

Tinduck am 10 Jan 2020 17:16:20

Das mit dem ‚es wird zuviel‘ ist halt schwierig zu regeln.

Man müsste aber beliebte Stellen nicht komplett sperren, sondern könnte einen Teil der Plätze für Womos ausweisen. Wenn voll, muss man halt weiterfahren. Übertretungen kann man genauso überwachen und ggfls. bestrafen wie ein totales Parkverbot für Womos.

Leider fehlt sowohl auf Seite vieler Wohnmobilisten wie auch auf Seite der Einheimischen bzw. der Behörden oder Lobbys vor Ort der Gute Wille zur Koexistenz. Zwischen ‚alle stehen frei‘ und ‚kampieren verboten‘ gibt es viel Raum zum Kompromiss, wenn man will.

bis denn,

Uwe

Waellerwind am 10 Jan 2020 20:00:28

ob Allgäu, Tirol oder Südtirol etc. , überall wo ich übernachtet habe hört man das es die " Saison" nicht mehr gibt.
Saison ist jetzt das ganze Jahr, und den Einheimischen geht die Zeit unter sich komplett verloren.
Das ist so als wenn Fremde im eigenem Haus 365 Tage Dauerparty machen.
Deswegen sind schärfere Regeln wichtig um langfristig die Urlaubsqualität und die Akzeptanz zu verbessern.
...und wer in einen Hotspot will, der muss auch für diesen bezahlen.



Gruß Andreas

christiancastro am 10 Jan 2020 22:34:05

thomas56 hat geschrieben:
könntest du die Länder mal nennen......die sich die weisse Invasion wünschen, eine Horde die für den Stellplatz kein Geld ausgeben will, bis an die Gewichtsgrenze mit Alditüten und Dosen beladen ist, fremde Mülleimer mit ihrem Unratrat belasten, Schwarz- und Grauwasser in Büsche verklappen und die Hunde den Weg markieren?
..


Also wenn ich in Frankreich unterwegs bin sehe ich von all dem nichts was du so schreibst, liegt vielleicht an der Mentalität der Menschen.

Wenn es in Tirol verboten ist frei zu stehen muss man das halt respektieren und sich daran halten und einen SP oder CP aufsuchen und entsprechend dafür zahlen.
Ich finde es unterste Schublade sich über die Ösis negativ zu äussern, man könnte das Gleiche auch mit den Engländer machen, nur mal so zum Nachdenken.

WomoTechnikService am 10 Jan 2020 22:40:01

WomoToureu hat geschrieben:Um es mal deutlich zu sagen ist uns 10 € / Nacht für ein Stellplatz ohne weiteren Service zu viel.


Das ist leider genau die "Geiz ist geil - Mentalität", die immer mehr Wohnmobilfahrer an den Tag legen...

Ist zwar jetzt OT, aber...

Hier auf unserem Stellplatz in Ribnitz kostete das Übernachten von 20-8 Uhr (Tag ist frei) bis Juni 2019 8,-€, dazu sollte am selben Automaten die Anzahl der Personen eingegeben werden, um die Kurtaxe von 1,50€ pro Person zu entrichten. Von Januar 2018 bis Juni 2019 hat nicht ein einziger Camper Kurtaxe bezahlt, so dass die Stadt die Notbremse zog und den Automaten umprogrammierte, jetzt kostet die Nacht 11,-€ und es ist 2 x Kurtaxe inclusive, zum Schaden der Alleinreisenden.

In 2018 fuhr mal ein Phönix auf den Platz und der Fahrer kam zu mir: "Schön dass Du hier bist, Du machst doch die Gasprüfung für 25,-€..." ich sagte ihm, dass ich jetzt 29,-€ nehmen würde, weil ich ab 2018 kein Kleinunternehmer mehr bin und MWSt. berechnen und abführen muss. Er zeigte mir meinen Flyer aus 2017 und diskutierte wegen der 4,-€... abends stand er dann neben der Boddentherme auf dem unbefestigten, schlammigen Platz neben den LKWs, deren Fahrer bei uns im Neubaugebiet wohnen zum Übernachten. Am nächsten Morgen pünktlich um 8 Uhr kam er wieder auf den Stellplatz, um die Infrastruktur (Strom, Ver- und Entsorgung) kostenlos zu nutzen... Mein Kunde, bei dem ich gerde arbeitete, meinte dann: "vielleicht hat er ja eine Finanzierung an der Backe und muss für den Phönix 1000,-€ im Monat hinlegen..."

Das Einrichten und Betreiben von Stellplätzen kostet Geld und wir sollten froh sein über jede Gemeinde oder Stadt, die das für uns macht... Ihr habt oft mehr als 50.000,-€ für Eure Fahrzeuge bezahlt, da sollte auch ein kleiner Betrag für das Übernachten drin sein...

LG Peter

Elgeba am 11 Jan 2020 00:37:29

Dem ist nichts hinzuzufügen,besser kann man es nicht ausdrücken.


Gruß Bernd

marvin42 am 11 Jan 2020 01:23:44

WomoTechnikService hat geschrieben:
Das Einrichten und Betreiben von Stellplätzen kostet Geld und wir sollten froh sein über jede Gemeinde oder Stadt, die das für uns macht... da sollte auch ein kleiner Betrag für das Übernachten drin sein...

LG Peter


So ist es :top: :top:

jokerFG am 11 Jan 2020 12:08:49

Hat zwar nix mit Tirol zu tun, aber Peter's Beitrag. Wir waren vorletztes WE auf dem Stellplatz Timmendorf (Insel Poel). Automat für's Parkticket, 24-6 Uhr 5€, 6-24 Uhr 4€ + 2Personen 2,50€ Die Kurtaxe, ein € pro Person sollte im Souveniershop bezahlt werden. Leider zu (war nach 18 Uhr) und früh noch nicht auf. Aber Betreiber kam früh (oder Angestellter), kümmerte sich um Müllcontainer und den Automaten. Wir hin und haben dort die Kurtaxe bezahlt. Antwort von dem guten Mann. Das hat hier noch keiner gemacht! Dann wird wohl demnächst auch die Kurtaxe automatisch mit aufgeschlagen werden...

RichyG am 11 Jan 2020 12:51:45

WomoTechnikService hat geschrieben:Das Einrichten und Betreiben von Stellplätzen kostet Geld und wir sollten froh sein über jede Gemeinde oder Stadt, die das für uns macht... Ihr habt oft mehr als 50.000,-€ für Eure Fahrzeuge bezahlt, da sollte auch ein kleiner Betrag für das Übernachten drin sein...
LG Peter

:daumen2: :daumen2: :top: :top:

taps am 11 Jan 2020 13:04:56

Hallo,
In Meckpom fahren wir oft auf einen schönen Stellplatz am Bodden.
Der kostet incl. Strom 10€/Nacht.
Einmal am Tag gegen 9 Uhr kommt ein Gemeindemitarbeiter und schreibt Kennzeichen auf eine Liste und kassiert ab.
Eines Tages kam dort ein VW-Bus an und fragte mich, ob die schon kassiert hätten. Wenn nicht, würde er später nochmal wiederkommen...
Ich habe ihm dann gesagt: ich habe mir Dein Kennzeichen notiert, am Besten Du kommst garnicht wieder.

Gruß
Andreas

hampshire am 11 Jan 2020 13:28:41

Niemand will die beleidigt klingenden "Ich mache was ich will, missachte die Regeln und wenn die mich nicht haben wollen bringe ich mein Geld eben woanders hin Jammerlappen". Die finanziell unter Druck stehenden Regionen regeln oft weniger streng. Willkommen ist man mit dieser Haltung dort auch nicht, nur geduldet. Sobald es besser geht werden die lange nur geduldeten ausgeladen. Mallorca ist ein gutes Beispiel. Tirol hat es nicht nötig sich mit dieser Art Urlauber abzugeben.

Wer auch nur eine Sekunde nachdenkt und sich selbst dabei kurz einmal zurücknimmt wird sofort verstehen warum kostenlos übernachtende Dauerparker an Skiliften überaus schädlich für das Tourismusgewerbe sind. Allein schon die Blockade, die entstünde wenn man das Womo-Parken einfach freigeben würde. Es entstünden auf den Parkplätzen eigene Dörfer.

RichyG am 11 Jan 2020 13:37:30

hampshire hat geschrieben:Allein schon die Blockade, die entstünde wenn man das Womo-Parken einfach freigeben würde. Es entstünden auf den Parkplätzen eigene Dörfer.

Und dann kämen die Beschwerdem, dass vorbeilaufende Kunden der Skilifte einem ins WoMo glotzen :mrgreen:

WomoToureu am 11 Jan 2020 13:39:30

WomoTechnikService hat geschrieben:Hier auf unserem Stellplatz in Ribnitz kostete das Übernachten von 20-8 Uhr (Tag ist frei) bis Juni 2019 8,-€..
Ich meinte natürlich nicht Stellplätze die derart gelegen sind, sondern Stellplätze, die irgendwo im Landesinneren liegen. Auch ist ja in Ribnitz Ver - und Entsorgung mit drin, das ist auch nicht überall der Fall.

duca250 am 11 Jan 2020 14:48:43

...wenn Du Ent- oder Versorgen musst, dann fahre auf einen Campingplatz!

bernierapido am 11 Jan 2020 15:42:17

Wer sich über die Preise beklagt,
Hat sich derjenige mal über den Preis der Installation einer einzigen V/E gemacht? Strom, Wasser, Abwasseranschluss wie für ein Einfamilienhaus, Betonfundament, Wasserdichte Platte mit Ablauf.
Da schätze ich mal 20.000€ sind da schnell weg.
Dann kann man sich ja auch gern mal nach dem Grundstückspreis plus Auskofferung, Schotter, Plasterung für einen Parkplatz erkundigen und das durch die Anzahl der Parkplätze mal 2 für Wohnmobile ausrechnen.
Wenn man da nur 10€/24h nimmt und evtl 5€ für V/E , dann ried man schnel dahinterkommen, dass da meist noch ein Zuschuss aus der Gemeindekasse erforderlich ist.
Deshalb ohne wenn und aber
10€/24h nur Parken ist angemessen.

rkopka am 11 Jan 2020 16:01:21

bernierapido hat geschrieben:10€/24h nur Parken ist angemessen.

Ja.
Mich nervt nur, wenn es für Womos auf Parkplätzen NUR 24h Tarife gibt. D.h. nur mal 1h für eine Besichtigung geht nicht, bzw. kostet das gleiche. Nicht immer will ich an den Orten auch übernachten. Weniger wegen unschöner Aussicht, als weil ich z.B. an dem Tag noch weiter will. Das scheint mir immer eine Verschwendung. Und etwas ungleich gegen den PKW, der für €1 für die Zeit parken darf (Beispiel).

RK

babenhausen am 11 Jan 2020 16:27:42

Welche (Un)Summen inzwischen der Bau von Stellplätzen verschlingt
Kann man hier erahnen.
--> Link

Kurz 50 Stellplätze Minimum 850 000€

mv4 am 11 Jan 2020 16:41:44

es ist allgemein bekannt das die öffentlichen Bauträger nicht günstig bauen können...die Zahlen müssen erstmal nix zu sagen haben. Falsch gedacht ist die Stromsäulen nicht auf e-mobiltät einzurichten...gerade das erwarte ich von einen öffentlichen Bauträger.

das hat aber nix mit dem Ursprungsthema zu tun

Ruedi1952 am 11 Jan 2020 17:08:21

Gibt auch gute Gelegenheiten in Tirol.
Piztal am Gletscher 4 Euro für zwei Personen ohne Strom mit VE.
Kurzzeittarif Mauntain Camp ab 17 Uhr bis 10 Uhr in Jerzens.
Frei Parken an der Talstation in Jerzens.
Kostenloser Wanderbus im ganzen Tal.
Finde das nicht abschreckend.

RG Regalbau am 11 Jan 2020 17:21:57

Gesetz ist Gesetz.
Da muss man sich dran halten.
Wir sind gerade in Südeuropa E und P.
Mir gefällt maniana besser als Liftverteiber.
Allerdings nur auf ausgewiesenen SP hier.

gastino am 11 Jan 2020 17:42:01

Ich sehe hier eine Tendenz, sich immer an den schlechtesten Negativbeispielen hochzuziehen und damit jedes Verbot und jede Einschränkung zu rechtfertigen. So wird man zwar zum perfekten Untertanen, aber ein wenig mehr Ansprüche an sich selbst und andere hinsichtlich Eigenverantwortung sollte man schon stellen.

Mein Standpunkt dazu ist klar: Dem Einzelnen so viel Freiheit und so viel Eigenverantwortung wie möglich zumuten und sich dann lieber die Idioten gezielt herauspicken, die damit nicht zurechtkommen. Dieses "Da hat damals einer...deswegen ist die Einschränkung für alle..." ist nicht mal im Kindergarten eine sinnvolle Vorgehensweise. Es ist eben nur die einfachste und die mit dem geringsten Aufwand.

Also: Vielleicht mal wieder bewusst machen, was Eigenverantwortung bedeutet und nicht gleich wegen jedem Idiot, der sich daneben benimmt, freudig eine Einschränkung für alle begrüßen.

BTW: Von völlig überlaufenen und auch von Gebieten mit illiberalen Regeln halte ich mich grundsätzlich fern. Als Tourist bin ich Kunde und möchte als solcher nicht mit den allerletzten Deppen in einen Topf geworfen werden.

rkopka am 11 Jan 2020 17:55:32

gastino hat geschrieben:Ich sehe hier eine Tendenz, sich immer an den schlechtesten Negativbeispielen hochzuziehen und damit jedes Verbot und jede Einschränkung zu rechtfertigen.
...
Mein Standpunkt dazu ist klar: Dem Einzelnen so viel Freiheit und so viel Eigenverantwortung wie möglich zumuten und sich dann lieber die Idioten gezielt herauspicken, die damit nicht zurechtkommen.

Das Problem ist, daß das einen sehr hohen Aufwand bedeutet. Wir hatten so eine Parksituation in einem touristischen Gebiet mit privaten Parkplätzen vor einer Werkstatt (kein regulärer Kundenverkehr). Natürlich standen da entsprechende Schilder und trotzdem mußte man ständig den Bereich im Blick behalten (es gab zum Glück große Scheiben), um die Touristen wegzuschicken, solange sie noch da sind. Wenn sie mal weggegangen wären, bliebe nur Anzeige, Abschleppen (auf unsere Kosten) und Rückforderung etc. Also ein immenser Aufwand.

Genauso wird es wohl oft auch gesehen. Ein paar Womos dann und wann wären wurscht, wenn sie sich gut verhalten. Aber es wird immer die "Bösen" geben. Um die herauszupicken bräuchte man eine Überwachung, die (bei uns) schwer zu genehmigen ist, von den Kosten ganz abgesehen. Anzeigen wegen jedem Mist, bringt auch nicht viel. Kurz gesagt der Aufwand ist viel höher als einfach komplette Verbote auszusprechen, die in der Realität nur den Womos schaden, aber praktisch nicht den Anwohnern oder Gewerbetreibenden, die das größtenteils begrüßen werden.
Also ist deine Idee nett, aber nicht praktikabel, solange sich nicht jeder vorbildlich verhält. Und dann hätten wir die Diskussion nicht. Will ich solche Verbote ? Natürlich nicht. Aber wenn du mal die andere Seite betrachtest, erkennst du, daß es für die große Mehrheit die bessere Lösung ist. Leider !

RK

bernierapido am 11 Jan 2020 18:09:19

Mich nervt nur, wenn es für Womos auf Parkplätzen NUR 24h Tarife gibt

Auf WoMo Stellplätzen ist das normal, wei evtl. die Kurzzeitparker den 24h-Parkern de nPlatz weg nehmen.
Auf gemischten Parkplätzen ziehe ich einen normalen Parkschein für die Zeit, die ich dort stehen will und hefte den hinter die Scheibe. Bisher ist das auch immer so akzeptiert worden. Jedenfalls habe ich keine Verwarnung bekommen im Gegensatz zu denen, die keinen Parkschein hatten.

cbra am 11 Jan 2020 18:16:52

Ruedi1952 hat geschrieben:Gibt auch gute Gelegenheiten in Tirol.
Piztal am Gletscher 4 Euro für zwei Personen ohne Strom mit VE.
Kurzzeittarif Mauntain Camp ab 17 Uhr bis 10 Uhr in Jerzens.
Frei Parken an der Talstation in Jerzens.
Kostenloser Wanderbus im ganzen Tal.
Finde das nicht abschreckend.


seit langem der beste beitrag hier - plus dafür

schulze am 11 Jan 2020 19:05:27

ich hätte nicht gedacht das es unter doch ziemlich eingefleischten Wohnmobilisten wie hier im Forum so viele sind die ein selbstkritisches und objektives Verständnisse für die ausufernde Situationen - speziell in den räumlich doch begrenzten Alpenländern wie z.B. Österreich aufbringen .

Hut ab, da hat sich einiges getan - wenn ich an die Anwürfe zur Zeit der >3,5 tMaut Einführung denke (die ich für Womos nie gutgeheißen habe)
sind wir hier schon auf sehr hohem Niveau.

Das momentane Problem sind halt die astronomischen Zuwächse sei es an Fzg. oder auch an der explodierenden Zahl der musst have ein Wohnmobil User.

Einhergehend generiert diese Boom logischer weise auch eine große Zahl von Neu-Campern denen der natürliche Instinkt für die jeweiligen Situationen schlicht und einfach nicht mehr mitgegeben worden ist und die bilden mit den vereinzelt bestehenden Alt-Egos eine nicht so ideale Allianz.
Inwieweit sich die abzeichnenden Klimarestruktionen auf den ausufernden Boom auswirken werden ist momentan nicht abzuschätzen aber es sieht nicht danach aus das sich die "infizierten" durch gewisse Erschwernisse von ihrem "Traum" abhalten lassen werden -selbst unter großen finanziellen Opfern .
Da kann es durchaus vorkommen das man den Cent 2x umdrehen muss, um nicht ins trudeln zu kommen und man versucht halt in seiner Panik, mit Centfuchserei sich ein positives finanzielles Grundgefühl zu basteln. Deshalb glaube ich, das es mehr werden, denen € 10.- für einen Ü-Platz zuviel sind und die werden sich immer mehr kostenminimalisierten Plätze zuwenden.

Da sind Einschränkungen wie z.B. in Tirol oder anderswo ein überlebensnotwendiges Instrument .

rkopka am 11 Jan 2020 19:10:09

Mich nervt nur, wenn es für Womos auf Parkplätzen NUR 24h Tarife gibt
bernierapido hat geschrieben:Auf WoMo Stellplätzen ist das normal, wei evtl. die Kurzzeitparker den 24h-Parkern de nPlatz weg nehmen.
Auf gemischten Parkplätzen ziehe ich einen normalen Parkschein für die Zeit, die ich dort stehen will und hefte den hinter die Scheibe. Bisher ist das auch immer so akzeptiert worden.

Ich meine damit die Situationen, wo Womos gezwungen sind (Schilder), auf den Womoplatz zu fahren (24h) und nicht am normalen Parkplatz (kürzer) stehen dürfen.

RK

christiancastro am 12 Jan 2020 00:55:24

Ruedi1952 hat geschrieben:Gibt auch gute Gelegenheiten in Tirol.
Piztal am Gletscher 4 Euro für zwei Personen ohne Strom mit VE.
Kurzzeittarif Mauntain Camp ab 17 Uhr bis 10 Uhr in Jerzens.
Frei Parken an der Talstation in Jerzens.
Kostenloser Wanderbus im ganzen Tal.
Finde das nicht abschreckend.



Wer suched der findet, auch in Tirol gibt es also Möglichkeit, so böse sind die Ösis dann doch nicht.

Elgeba am 12 Jan 2020 01:40:42

Die Österreicher sind nicht böse sondern wehren sich gegen die Wohnmobilflut die über sie hereinbricht,ganz einfach.Das ist ja keine Schikane sondern Notwehr was da gemacht wird auch wenn es immer noch Zeithenossen gibt die das nnicht einsehen können oder wollen.


Gruß Bernd

rolf51 am 12 Jan 2020 08:50:01

Hallo,
ich finde es Legitim, dass die Österreicher gewisse Gebote oder Verbote einführen und der Flut von Fahrzeugen Einhalt zu bieten. Bei uns in der Gegend wird bei neu angedachten Baugebieten Einspruch erhoben wegen einem möglichen erhöhtem Verkehrsaufkommen.

MountainBiker am 12 Jan 2020 09:24:31

Hallo,

darf ich Euch erinnern, Friedrich der TE hatte die Frage gestellt:

wer von Euch musste schon eine Strafe bezahlen weil er auf dem Parkplatz am Skilift trotz Verbot übernachtet hat und wie hoch war die Strafe ?

Leider geht die Diskussion nur um Rechtfertigung, die schreckliche Wohnmobilflut... und nicht um das eigentliche Gesetz und dessen Anwendung!
Also bitte :thema:
Zitat: babenhausen

§ 16 Strafbestimmungen
(1) Wer
a) außerhalb von Campingplätzen oder von Grundflächen, für die eine Verordnung nach § 3 Abs. 6 vorliegt, kampiert;
b) in Verordnungen nach § 3 Abs. 6 enthaltene Vorschreibungen nicht einhält;
c) einen Campingplatz ohne vorherige Anzeige nach den §§ 4 Abs. 1 oder 6 Abs. 2 lit. a errichtet, wesentlich ändert oder betreibt oder trotz Untersagung nach § 4 Abs. 4 lit. c betreibt,
d) einen Campingplatz vor dem Ablauf von vier Monaten ab der Einbringung der vollständigen Anzeige nach § 4 Abs.1 errichtet oder wesentlich ändert, ohne dass die Behörde der Ausführung des Vorhabens vorzeitig zugestimmt hat,
e) einem Auftrag nach § 4 Abs. 10 erster Satz nicht nachkommt,
f) als Inhaber eines Campingplatzes den Verpflichtungen nach den §§ 6 Abs. 1 und 2, 7 Abs. 4 lit. b und 8 Abs. 1 oder einem Auftrag nach § 8 Abs. 3 erster Satz nicht nachkommt,
g) in Entscheidungen enthaltenen Vorschreibungen nicht nachkommt,
begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde in den Fällen nach lit. a und b mit einer Geldstrafe bis zu 220,- Euro und in allen übrigen Fällen mit einer Geldstrafe bis zu 7.300,– Euro zu bestrafen.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Die Geldstrafen für Verwaltungsübertretungen nach Abs. 1 lit. a und b fließen der Gemeinde zu.


Wie ist demnach §2 der Versuch des Kampieren zu verstehen?

tiefschneewikes am 12 Jan 2020 10:07:05

In Sölden auf dem Parkplatz vom ersten Gletscher (Retten- oder Tiefenbach??) hab ich schon stehen dürfen und an der Talstation vom Pitztaler Gletscher ist es auch erlaub.

AntonCoeln am 12 Jan 2020 10:24:02

Ich habe 2015 eine Nacht auf einem Seilbahnparkplatz gestanden und wurde abends gegen 23:00Uhr von zwei Herrn von der Bergwart geweckt, und aufgefordert bevor ich ein Wort sagen konnte dort wegzufahren. Ich bin der Rest der Nacht dort stehen geblieben und hab Ihnen obwohl man mich nicht zu Wort kommen lassen wollte gesagt das sie mich könnten.
So 6 Wochen später bekam ich Post das ich wegen dem Vergehen etwas von 250.-€ bezahlen sollte, ich habe Einspruch dagegen eingelegt und mich 6 mon. später vor Gericht verantwortet, wurde freigesprochen und bekam meine Kosten der Anreise erstattet. Ich würde wieder dort übernachten.

RichyG am 12 Jan 2020 10:30:33

AntonCoeln hat geschrieben:Ich würde wieder dort übernachten.

Und jetzt erst recht, oder?
Genau so machen wir uns unglaublich viele Freunde in der Welt. Streiten bis der Arzt kommt, auf Teufel komm raus!!
Aber viele (zunehmend?) brauchen gar keine Freunde. Sie sind sich selbst genug :evil:

AntonCoeln am 12 Jan 2020 10:39:24

Ja ich würde dort wieder übernachten, denn ich wurde freigesprochen weil ich nichts getan hatte was das Gericht als strafbar ansah! Und warum sollte ich es dann nicht wieder tun? Aber wenn Du einen Arzt benötigst, dann geh doch hin!

RichyG am 12 Jan 2020 10:43:46

AntonCoeln hat geschrieben:Aber wenn Du einen Arzt benötigst, dann geh doch hin!

Danke für den Tipp. Da habe ich nicht weit :lach:

Goetterbote am 12 Jan 2020 10:57:57

AntonCoeln hat geschrieben:Ich würde wieder dort übernachten.

Na toll. Jetzt steht bestimmt ein unmissverständliches rechtssicheres Verbotsschild dort und jegliche Toleranz der Bergwacht ist dahin. Danke!
Man ja Recht haben aber muss man es sich mit Gewalt nehmen?

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