Hallo zusammen,
wir (meine Frau, Ich und unser Hund, wohnhaft in Oberhausen) haben seit Ende 2018 einen Challenger 288EB auf Basis Ford Transit.
Etliche Fahrten gemacht, viele Stellplätze erkundet und auch autark gestanden. Hier kommt nun das Problem...
230V fehlen beim autarken Stehen und auch die Aufbaubatterie mit 110Ah reicht nur für maximal 1,5 Tage aus. Im Sommer bei über
30°C kann die Klimaanlage nicht eingeschaltet werden (kurzzeitig!).
Ein Moppel oder ähnliches kommt nicht in Frage, da zu laut oder zu umständlich, weil wir unser Fahrzeug auch mal den Kindern
überlassen.
Daher habe ich die Idee einer Lithium-Batterie mit ausreichender Kapazität. Also habe ich den Hersteller des Wohnmobiles per email
angefragt, ob ein Wechsel auf Lithium (LiFeYPO4) möglich ist. Als Antwort kam zurück, das eine Umrüstung auf Lithium nicht erlaubt
sei. Ups. Ich denke mal, das dies wegen eventueller Garantieansprüche so ist.
Meine Idee ist nun folgende:
Einbau einer LiFeYPO4-Batterie im Aufbau unter der Sitzecke, die an der Starterbatterie per Ladewandler (Ladebooster) angeschlossen
ist. An die Batterie kommt ein 1500W Wechselrichter und von dort geht es zu einem automatischem Umschalter Landstrom/Wechselrichter
zur Landstromsteckdose. Ein Eingriff in die Elektrik erfolgt somit nur an der Landstromsteckdose, jede Batterie hat sein eigenes Ladegerät
und ich habe eine 230V-Versorgung beim autarken Stehen. Die Aufbaubatterie bleibt erhalten und wird auch geladen.
Hat jemand schonmal so etwas gemacht?
Viele Grüße
Uli

