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LiFeYPO4 zusätzlich Challenger 288EB FORD


UliWinkler am 09 Jan 2020 18:18:01

Hallo zusammen,

wir (meine Frau, Ich und unser Hund, wohnhaft in Oberhausen) haben seit Ende 2018 einen Challenger 288EB auf Basis Ford Transit.
Etliche Fahrten gemacht, viele Stellplätze erkundet und auch autark gestanden. Hier kommt nun das Problem...
230V fehlen beim autarken Stehen und auch die Aufbaubatterie mit 110Ah reicht nur für maximal 1,5 Tage aus. Im Sommer bei über
30°C kann die Klimaanlage nicht eingeschaltet werden (kurzzeitig!).
Ein Moppel oder ähnliches kommt nicht in Frage, da zu laut oder zu umständlich, weil wir unser Fahrzeug auch mal den Kindern
überlassen.

Daher habe ich die Idee einer Lithium-Batterie mit ausreichender Kapazität. Also habe ich den Hersteller des Wohnmobiles per email
angefragt, ob ein Wechsel auf Lithium (LiFeYPO4) möglich ist. Als Antwort kam zurück, das eine Umrüstung auf Lithium nicht erlaubt
sei. Ups. Ich denke mal, das dies wegen eventueller Garantieansprüche so ist.

Meine Idee ist nun folgende:
Einbau einer LiFeYPO4-Batterie im Aufbau unter der Sitzecke, die an der Starterbatterie per Ladewandler (Ladebooster) angeschlossen
ist. An die Batterie kommt ein 1500W Wechselrichter und von dort geht es zu einem automatischem Umschalter Landstrom/Wechselrichter
zur Landstromsteckdose. Ein Eingriff in die Elektrik erfolgt somit nur an der Landstromsteckdose, jede Batterie hat sein eigenes Ladegerät
und ich habe eine 230V-Versorgung beim autarken Stehen. Die Aufbaubatterie bleibt erhalten und wird auch geladen.

Hat jemand schonmal so etwas gemacht?

Viele Grüße
Uli

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SteamingWolf am 09 Jan 2020 18:21:53

Ich fahre zwar keinen Challenger, sondern einen Chausson, aber ich meine mich zu erinnern, bei dem steht in der Bedienungsanleitung, das Lithium auch geht...

...hab sie aber gerade nicht zur Hand :?

spechtinator am 09 Jan 2020 19:13:48

Hallo Uli,

herzlichen Glückwunsch, daß dir der Hersteller überhaupt was geantwortet hat. Ich hatte schon 2 Mails an Chausson geschrieben und noch nie eine Antwort bekommen. Dafür war die Antwort vorhersehbar. Kein Hersteller wird offen etwas freigeben was er nicht selbst getestet und eingebaut hat. Er könnte ja haftbar gemacht werden.

Persönlich würde ich es trotzdem einbauen, was ich bei mir auch getan habe. Ich würde mir kein zusätzliches Gewicht ins Auto stellen und das noch extra verkabeln. Inkl. Kabel und Ladegerät sind das bei einer 100Ah-Batterie ca. 15kg + Wechselrichter. Wenn ihr (nehme ich mal an) nur 3,5t habt und ne Klima auf dem Dach, seid ihr gewichtstechnisch eh schon an der Grenze oder drüber.

Wenn ich das richtig verstanden habe, soll mit der Lithiumbatterie nur der Wechselrichter versorgt werden. D.h. alle weiteren Verbraucher würden weiterhin auf der Bleibatterie laufen, z.B. die Dieselheizung. Diese Batterie würde also auch nicht viel länger halten als bisher, denn was soll der Wechselrichter mit 230V ersetzen?

Ich habe meine 2 AGM's unter dem Beifahrersitz gegen eine 100Ah Fraron-Lithium getauscht. Das vorhandene Ladegerät (nur auf normale und Gelbatterien einstellbar) habe ich gegen ein Lithium-fähiges getauscht und auch einen Booster installiert. Das hat sogar noch etliche kg gespart.

Ist dann die Frage ob ihr die Batterie, den Booster und Wechselrichter einbauen lasst oder selbst einbaut. Bei Selbsteinbau würde ich persönlich das Risiko eingehen wenn ich weiß was ich tue. Bei Einbau in einer Fachwerkstatt müssten diese ja für Schäden gerade stehen, die durch den Einbau entstehen.

Bye Christian

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spechtinator am 10 Jan 2020 00:20:50

Achso - der Wechselrichter darf natürlich bei deiner geplanten Schaltung im Autarkbetrieb nicht das Ladegerät oder den Kühlschrank befeuern, sonst wird im Kreis geladen bzw. die Batterie geleert. Somit ist schon etwas mehr Elektrikeingriff notwendig. Hinzu kommt dann noch das Thema FI-Schalter hinter dem Wechselrichter wenn mehr als eine Steckdose oder gar das ganze 230V-Netz angeschlossen wird.

Das gilt natürlich für beide Einbauvarianten - also Ersatz oder zusätzlich.

Bye Christian

UliWinkler am 16 Jun 2020 19:09:05

Hallöchen,
ich habe nun eine Zusatzbatterie mit WEchselrichter eingebaut und zwar als eine Art Hybridsystem für den 230V Kreis.
Wenn ich Landstrom habe, wird die Lithium-Batterie per Ladegerät geladen und wenn kein Landstrom vorhanden ist, kommen die
230V vom Wechselrichter, der hinter der Lithium verbaut ist. Hierzu sind zusätzlich zur Lithium-Batterie ein Ladewandler
von z.B. Votronic und ein automatischer 230V Umschalter von z.B. Büttner erforderlich. Während der Fahrt wird die Batterie
mit 45A von der LiMa geladen.Die Batterie besteht aus 4 Winston-LiFeYPO4-Zellen je 160 Ah mit Smart-BMS.
Wenn die Standard-Aufbaubatterie zur Neige geht, schalte ich einfach den Wechselrichter ein. Die Wohnraumbatterie wird
geladen und hat nach ein paar Stunden wieder ausrechend Kraft. Für Fön und andere 230V-Verbraucher machen wir das genau so.
Mehrere Fahrten bisher gemacht, ohne Probleme.

Grüße Uli

schmiddi am 07 Jul 2020 19:35:41

Ich habe auch einen Transit, ich habe das Fahrzeug gerade vorbereitet das eine Lifepo4 Batterie eingebaut werden kann.
Das habe ich gemacht;
Originales Ladegerät durch ein Bluetooth Ladegerät von Victron mit 20AH und Kennlinie für Lifepo
Ladebooster von Votronic verbaut mit 30Ah Ladeleistung und LifePo4 Kennlinie
Solarregler von Victron mit 15A eine 100Watt Platte und Kennlinie für Lifepo4
Trennrelais habe ich auslöten lassen damit beide Batterien (Starter+Aufbau) komplett getrennt sind.
Wenn 230 Volt angeschlossen ist wird über das Ladegerät geladen, die Starterbatterie bekommt max. 1A Ladung über den Booster rückwärts. Wenn kein Landstrom angeschlossen ist wird per Solar geladen, auch da bekommt die Starterbatterie max. 1A rückwärts über den Booster. Während der Fahrt wird die Aufbaubatterie über den Booster und passender Ladekennlinie mit max 30A geladen.
Dadurch das ich das Trennrelais entfernt habe musste ich einen Booster finden der diese "Rückwärtsladung" hat damit die Starterbatterie auch geladen wird. Das System funktioniert sehr gut, nun warte ich noch darauf das die Preise für Lifepo4 weiter fallen.
Gruß
Jörg

challi270 am 09 Aug 2021 19:40:19

Moin
Ich habe einen Challenger 270 Bj.01.2019 auf Transitbasis.In meinem Fahrzeug durfte nur eine Batterie verbaut werden.Also habe ich 2 Solarpanels mit je 110W bei neukauf installieren lassen damit die Btterie scneller auf geladen wird.Da ich 2 E-bikes aufladen muß war es nicht so richtig perfekt.Ich habe die Batterie gegen ein LiPoe4 Akku 100A von Inlium in Lingen getauscht ,den Laderegler von Alden auf Lipoe4 umgestellt ,das Fahrzeugeigene Ladegerät auf Gel/Lipeo4 umgestellt,Wechselrichter 3000W angeschlossen und alles klappt bestens.Meine Fahrradakkus ziehen 20 Kw.Habe keinen Booster beigeschaltet und der Akku ist fast immer voll. :)

HeideMobil am 10 Aug 2021 08:00:16

Seit einem Monat habe auch ich eine LifePo4, eingebaut durch Peter`s WoMo Service. Er hat das Trennrelais deaktiviert, damit der Ladebooster richtig arbeiten kann. Den Schalter für Blei/Gel/Lithium habe ich entsprechend umgestellt.

Nun zeigt aber mein Panel einen Fehler der Fahrzeugbatterie an, wohl wegen dem deaktivierten Trennrelais. Was muss ich noch umstellen ?

Gast am 10 Aug 2021 15:28:48

Einfach den fragen, der das Trennrelais unnötigerweise deaktiviert hat . :D

HeideMobil am 10 Aug 2021 18:38:21

Ich habe mich bestimmt falsch ausgedrückt. Peter hat mit einem Kabel etwas überbrückt, damit der Ladebooster arbeiten kann und vom Trennrelais nicht abgewürgt wird ?!?!?! Vorher zeigte der Victron BMC im Stand immer ein geschlossenes, nun immer ein offenes Trennrelais.

Aber davon weiß das CBE/Panel nichts und zeigt einen Fehler an :?

Gast am 10 Aug 2021 20:46:12

Wenn es sich um ein CB-516 Ladegerät und zwei getrennte Relais handelt, wurde der korrekte Umbau hier im Forum bereits besprochen. Zudem sollte der Fachmann die Schaltpläne von Trigano lesen können.

cinzano01 am 11 Aug 2021 14:25:31

Ich hatte das bei einem Umbau auf Li an einem Pössl mit CBE-Elektrik auch.

Wir haben das folgendermaßen gelöst:

1. Lt. CBE verträgt das Trennrelais problemlos 50A Dauerbelastung. Blieb also drin.
2. VOTRONIC 1212-30 Booster verbaut nach Schema 3 mit zusätzlicher Senseleitung, die auch damit den Rückladezweig ermöglicht.
3. Es war ein VICTRON Smart-Solar verbaut, der nur einen zusätzlichen Lastausgang hat. Mit einem VOTRONIC MPPT duo digital wäre es einfacher gewesen.

Die CBE (hier:DS300) hat nebst Trennrelais ein Relais R12, das über eine Sperrdiode die Aufbaubatterie mit der Starterbatterie verbindet, sobald das CBE Ladegerät das Signal für "Landstrom aktiv" ausgibt. Die Dioden verhindern, dass es zu einem Ausgleich von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie kommt. Außerdem weisen sie einen Spannungsabfall von 0,7V auf, so dass für die Nass-Starterbatterie keine Gefahr besteht, falls das Landstromladegerät eine höhere Kennlinie fährt. Der Strom zur Starterbatterie ist mittels PTC aus etwa 2A limitiert.

Dieses Relais R12 wird nun auch über den Lastausgang des Solarreglers aktiviert, sobald eine ausreichenden Spannung an der Aufbaubatterie über Solar erreicht wurde. Damit lädt dieses Setup auch die Starterbatterie nach, als wie wenn man am Landstrom hängt.

Andererseits: Mit dem Setup hängt man eh nimmer am Landstrom....

Einziger Schönheitsfehler: Wenn der Solarregler dieses Relais aktiviert, leuchtet das Symbol für Landstrom im Panel. :nixweiss:

Daher mein Tipp an alle Lithiumnutzer und die, die es werden wollen: Immer in regelmäßigen Abständen das Landstromkabel durch sanftes Bewegen geschmeidig halten, damit es nicht brüchig wird :D

Hannus am 11 Aug 2021 14:45:21

Hallo Heidi

Wenn du einen Challanger/Chaussen hast, dann gehören zur DS300 noch zwei externe Relais. Früher zwei einzelne graue Baugruppen, jetzt eine gemeinsame Baugruppe. Neben jedem Relais sitzt eine 5A Sicherung. Die neben dem Trennrelais ist für die Spannungsanzeige der Starterbatterie zuständig. Kontrollier die mal.
Ich geh jetzt nicht davon aus, das der Umbau nicht richtig erfolgte.

Wenn du keinen Franzosen hast, dann kontrollier mal die Originalsicherung zwischen Starterbatterie und DS300, die wird trotzt Booster immer noch gebraucht, unter anderem zur Spannungsanzeige.

HeideMobil am 12 Aug 2021 07:45:56

Danke :?: Mach ich :)

eddan am 13 Aug 2021 11:00:12

... den Trennrelaiskasten findest Du unter der Abdeckung hinter den beiden Vordersitzen (Kunststoffabdeckung und Holzplatte)

Munter bleiben!
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