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Selbstaufbau - 24 Volt Fahrzeug - Elektrikdetails


George67 am 13 Jan 2020 18:34:49

Hallo Foris,
ein Kollege von mir wird ein kleines Womo aufbauen, und hat einen Träger mit 24 Volt-Anlage. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, ihn dabei zu unterstützen....
Ich habe die SuFu benutzt, aber wenig gefunden, was meine folgenden Frage beantwortet.

Ich gehe davon aus, dass es Kühlschrank, Wasserpumpe, Truma usw. auch in 24 V gibt.

Es ist noch nicht entschieden, ob Kompressor oder Absorber. Gibts die in 24 V ?

Gibt es auch EBL (Schaudt) in 24 Volt - oder muss man sich sein "EBL" selbst aufbauen ?

Gibt es Threads, in denen solche Themen schon behandelt wurden (ich hab leider nix gefunden) ?

Gibt es irgendeinen Grund/ irgendein notweniges Gerät, welches in 24 V nicht zu bekommen ist, und einen Wandler 24 auf 12 benötigt ?
(Könnte bei TV/Antenne so sein, glaube ich).

So, das wär ein Anfang, danke im voraus.

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IchBinsWieder am 13 Jan 2020 20:27:39

Warum nicht einfach einen Booster nehmen der eingangsseitig 24V nimmt und 12v in die Aufbaubatterie raushaut.
Vermutlich wäre es nicht mal teurer, den spezielle Lösungen (24V) erfordern meist auch spezielle Preise.
Das würde doch das ganze sehr viel simpler gestalten und falls man im Urlaub z.B. ein Pumpe beim lokalen Händler kaufen will, wird man definitiv was finden.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

meier923 am 13 Jan 2020 22:34:28

Hallo
24 V ist unproblematisch , wenn die Maschine eine 24 V Lima hat kannst du das Fahrzeuig auch mit 12 V Verbrauchern betreiben , es gibt ja überwiegend nur 12 V Batterien , es gibt viele Möglichkeiten (durch Schaltung der Akkus )
Ist überhaupt kein Problem .oder selbst eine 12 V Lima mit Parallelauf ist Möglich ..
Im meinem jetzigen Tätigkeitsfeld gibt es 24 V Aufbautechnik uind 12V Fahrzeugtechnik parallel -.> alles kein Problem , wenn du speziell was wissen möchtest bitte per PN - Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen ....
Andersrum , es gibt auch alles in 24 V .....

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George67 am 13 Jan 2020 23:07:55

Es soll so weit wie es geht in 24 V sein.
Deswegen die Frage, was geht nicht ?

hypermotard am 13 Jan 2020 23:34:47

meier923 hat geschrieben:...Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen ....


Der war gut! :top:

gespeert am 14 Jan 2020 04:23:58

Suche nach Multivolt Eingang.
Gewöhnlich zwischen 9 und 30V.
Kompressorkühler haben 12/24 V, LED Lampen auch.
Einige Geräte wird man über Konverter anschließen müssen.

kiteliner am 14 Jan 2020 08:26:51

Habe das auch gemacht, weil meine Fahrzeugbasis 24V hat. Dabei habe ich mehrere 12V Geräte verwendet, weil sie aus dem entfernten Ausbau noch da waren.
Kühlschrank ist kein Thema, muss man aber suchen, ebenso die Wasserpumpe, Heizung, Radio und Tv auch, weil das typische Dinge sind, welche in LKW eingebaut werden.
Die Verfügbarkeit ist allerdings ggf. eine Thema. Mehrere Wohnbussler haben das auch gemacht, die Preise der Geräte sind allerdings teilweise höher und die Verfügbarkeit (im Ausland) nicht immer gegeben. Kann mich an eine Forum-Hilfe erinnern, bei der über Zwischenstationen Ersatz für eine ausgefallene 24V-Wasserpumpe ins Ausland befördert wurde.
Da ich (im für mich kostbaren Urlaub keine Bock auf so etwas habe), und wie oben geschrieben, die angesprochenen Geräte bereits in 12V vorhanden waren, habe ich DC-DC-Wandler verwendet.
Der Kühlschrank hat 12V 230V und Gas (Absorber) und einen eigenen Wandler, die Heizung und die Wasserpumpe jeweils auch. Auch habe ich mehrere 12V "Inseln" im Auto.
Die DC-DC-Wandler habe ich mal günstig bekommen, sind original Mercedes E-Teile (18A und 8 A Version glaube ich) und ich habe mir jeweils einen auf Vorrat hingelegt. Das kann man natürlich auch mit einem 30A Gerät lösen, war aber teurer und wenn das ausfällt ist alles aus. Da ich meine Geräte nicht wirklich belaste, kann ich zur Not auch mal eben fliegend "umverkabeln" und so einen Ausfall überbrücken.
So kann ich die 12V Version der Geräte im "normalen" Camper oder Bootshandel bekommen und wenn ich eine 24V Version erhalte, dann lasse ich den DC-DC-Wandler einfach raus.
Gut, hört sich vielleicht ein wenig paranoid an, aber ich stehe total darauf einen Plan B zu haben und alles trotzdem recht einfach zu halten.
24V LED gibt es ohne Ende, einfach drauf schauen. Habe teilweise die Discounter- Teile in 12V hängen und dazu das Netzteil abgeschnitten und direkt die LED- angeklemmt. Die LED vom schwedischen Möbelhaus (z.B. LEDBERG) gibt es mit 12V oder 24V, geht ebenso. Sind bei mir seit 3 Jahren direkt angeschlossen (ohne Netzteil) keine Probleme bisher. Was natürlich nichts heißen soll, da ich immer wieder lese und höre, dass die total schnell kaputtgehen, wenn man die ohne Netzteil direkt im Fahrzeug anklemmt. :wink:

stoppie am 14 Jan 2020 08:56:42

HallO George,

Ich realisiere auch die 24V-Variante. Die meisten elektrischen Komponenten gibt es für ein WoMo auch in 24V, incl. Kompressor-Kühlschrank, Beleuchtung, Pumpen, UV-Desinfektion, WW-Boiler, Wechselrichter etc.
Die 12V-Ausnahmen sind bei mir die Heizung (Alde) und die Sat-Anlage. Die werden dann über einen 24V/12V DC-DC-Wandler (Victron Orion) angeschlossen.
Die Kühlschrankdiskussion Absorber vs. Kompressor ist an anderen Stellen in diesem Forum millionenfach diskutiert, und braucht hier nicht wirklich wieder aufgegriffen werden. :wink:

stoppie am 14 Jan 2020 08:58:51

meier923 hat geschrieben:...Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen ....


1+ :ja:

Stocki333 am 14 Jan 2020 09:43:17

meier923 hat geschrieben: wenn du speziell was wissen möchtest bitte per PN - Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen ....
Andersrum , es gibt auch alles in 24 V .....

Ich bin ja selten deiner Meinung gewesen. aber diesmal hast du mein vollstes Verständnis und die gleiche Meinung.
Andersrum, wir wollen auch was dazu lernen. Denke mir, das hälst du aus.Und so viele 24er Tröt gibts hier nicht.
Franz

George67 am 14 Jan 2020 10:41:17

meier923 hat geschrieben:
Im meinem jetzigen Tätigkeitsfeld gibt es 24 V Aufbautechnik uind 12V Fahrzeugtechnik parallel -.> alles kein Problem ,


Wandlerthemen sind kein Problem für mich. Siehe mein Blog.

meier923 hat geschrieben: wenn du speziell was wissen möchtest bitte per PN -

Werde ich gern annehmen, Danke.

meier923 hat geschrieben: Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen ....


Wo ist das Problem ? Es gibt doch garkeine DIN-Vorschriften, es gibt nur DIN-Normen.
Aber ich verstehe das Problem :D

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George67 am 14 Jan 2020 10:41:58

gespeert hat geschrieben:Suche nach Multivolt Eingang.
Gewöhnlich zwischen 9 und 30V.
Kompressorkühler haben 12/24 V, LED Lampen auch.

Danke.

George67 am 14 Jan 2020 10:44:52

kiteliner hat geschrieben:Gut, hört sich vielleicht ein wenig paranoid an, aber ich stehe total darauf einen Plan B zu haben und alles trotzdem recht einfach zu halten.

Natürlich habe ich immer einen Plan B.

Danke für deinen langen Beitrag, alles sehr informativ.

George67 am 14 Jan 2020 10:46:49

stoppie hat geschrieben:Ich realisiere auch die 24V-Variante. Die meisten elektrischen Komponenten gibt es für ein WoMo auch in 24V, incl. Kompressor-Kühlschrank, Beleuchtung, Pumpen, UV-Desinfektion, WW-Boiler, Wechselrichter etc.

Sehr gut.

stoppie hat geschrieben:Die 12V-Ausnahmen sind bei mir die Heizung (Alde) und die Sat-Anlage. Die werden dann über einen 24V/12V DC-DC-Wandler (Victron Orion) angeschlossen.

Das befürchte ich auch.

stoppie hat geschrieben:Die Kühlschrankdiskussion Absorber vs. Kompressor ist an anderen Stellen in diesem Forum millionenfach diskutiert, und braucht hier nicht wirklich wieder aufgegriffen werden.

Das krieg ich schon hin.
Danke.

andwein am 14 Jan 2020 11:43:53

George67 hat geschrieben:....ein Kollege von mir wird ein kleines Womo aufbauen, und hat einen Träger mit 24 Volt-Anlage. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, ihn dabei zu unterstützen..

Ich antworte einmal generell, weil ich finde das es relativ unwichtig ist ob es ein Gerät in 24V Version gibt, mit Step down Regler kennst du dich ja trefflich aus. Ich setze bei diesem Thema an der Konzeption an, denn wer 24V Chassisspannung hat, hat meist einen größeren Lkw und damit andere Möglichkeiten.
Hat man ein Lkw-Chassis als Basisfahrzeug sorgt dort ab einer gewissen Größenklasse eine 24V-Lichtmaschine für Strom & Spannung. Die Startbatterie besteht dann aus zwei, in Reihe geschalteten, 12V-Batterien.
Und jetzt ist man auch schon beim ersten Kriterium für den Aufbau:
• Möchte man auch im Aufbau eine 24V-Versorgung muss man auch hier 2x12V Batterien in Reihe schalten. Das ist erstmal kein Problem. Möchte man allerdings die Batteriekapazität erweitern braucht man nochmals 2x12V Batterien, die dann parallel geschaltet werden. Diesen Einbauplatz muss man erst einmal haben.
• Das gleiche gilt mit kleinen Einschränkungen für die Solaranlage. Auch hier muss man meist zwei Module in Reihe schalten um über den Regler eine Ladespannung von ca. 29V zu erhalten. Auch hier benötigt man zur Erweiterung wieder zwei weitere Module und auch hier muss der Platz erst einmal zur Verfügung stehen.
• Man kann nicht so einfach auf „plug & play“ Lithium-Batterien umstellen. Diese Systeme können unter Umständen (OVP/UVP Schutz, Fernabfrage) nicht ohne weiteres in Reihe geschaltet werden.
• Die Vorteile der gleichen 24V-Spannung in Chassis und Aufbau sind aber auch nicht von der Hand zu weisen:
o Man kann Start- und Aufbaubatterie zum Laden zusammenschalten.
o Die zu verlegenden Kabel sind wesentlich dünner, das wirkt sich vor allem bei Großverbrauchern aus.
o Der Solarregler und das 230V Ladegerät können die Startbatterien mit Erhaltungsladung versorgen.
• Nachteilig ist, dass es nicht alle eventuell gewünschten Komponenten in einer 24V-Ausführung gibt. Hier müsste man dann mit vorgeschaltetem 24 zu 12V DC/DC Wandlern arbeiten.

Die andere Alternative ist, den Aufbau mit 12V zu betreiben:
• Aufgrund der Häufigkeit sind die 12V-Versionen meist günstiger und schneller zu erhalten.
• Solaranlagen mit nur einem Modul lassen sich einfacher und preisgünstiger realisieren.
• Der Einbau oder Austausch auf „plug and play“ Lithium-Batterien ist einfacher.
• Nachteilig ist,
o dass man Start- und Aufbaubatterie zum Laden nicht mehr einfach zusammenschalten kann. Man benötigt zum Laden durch die Lima einen 24V zu 12V DC/DC Wandler oder einen 24V zu 12V Ladebooster.
o Auch kann man die Startbatterien nur bedingt über Solar- oder 230V-Lader erhaltungsladen, man muss dann je einen 12V zu 24V DC/DC Wandler dazwischen schalten.
o Die Leitungsverluste sind größer, die Kabel, vor allem für Großverbraucher müssen dicker sein. D. h. auch größere Presswerkzeuge für Kabelschuhe.
Nur ein kleiner Beitrag für den Freund zum Nachdenken, Gruß Andreas

George67 am 14 Jan 2020 17:54:24

andwein hat geschrieben:Ich antworte einmal generell, weil ich finde das es relativ unwichtig ist ob es ein Gerät in 24V Version gibt, mit Step down Regler kennst du dich ja trefflich aus.

Eine gute Post von dir, wie immer, und dafür bekommst du auch mal einen Guten. Schade, dass es für sowas keine FAQ-Linkliste gibt. (kleiner Wink an die Mods).

Du klopfst auf die meisten beachtenswerten Sachen drauf, ich kommentiere nur das, wo es mehr Informationen oder imho andere Wege gibt.

andwein hat geschrieben:Ich setze bei diesem Thema an der Konzeption an, denn wer 24V Chassisspannung hat, hat meist einen größeren Lkw und damit andere Möglichkeiten.

andwein hat geschrieben:Hat man ein Lkw-Chassis als Basisfahrzeug sorgt dort ab einer gewissen Größenklasse eine 24V-Lichtmaschine für Strom & Spannung. Die Startbatterie besteht dann aus zwei, in Reihe geschalteten, 12V-Batterien.


Mein Fehler, hätte ich vorher sagen müssen. Es ist tatsächlich ein kleines Fahrzeug <3t, aber mit kompletter 24 V Anlage, Lima 24V und 2 mal 12 V Batterie in Serie. Daher kribbelt es ja, den Aufbau auch in 24 V zu machen, weil das dann ingesamt die einfachere und gradlinigere Realisierung ist, als ein Mischzeugs.

Zumal ich da auch mein Konzept, was Du ja schon kennst, als Gen. 2 verwirklichen könnte.

Ich habe mich da von vielen Sachen inspirieren lassen, Stöckis Fahrzeugbatterie als LiFexx, Bikers Idealdiode, der Zwei-Kabel Boosterersatz, mein eigener Vorschlag der Spannungsbegrenzung (die "Power-Zenerdiode"), Boostereigenschaften, mein Plug&Play-Ansatz, meine Ansicht, dass LiFexx nicht zu Blei passt (bei 12 V).

Aber das beschreibe ich mal getrennt, das geht nämlich auch für Blei-LiFexx umgebungen bei 12 Volt, und wäre die 100 % Plug&Play Variante.

andwein hat geschrieben:• Möchte man auch im Aufbau eine 24V-Versorgung muss man auch hier 2x12V Batterien in Reihe schalten. Das ist erstmal kein Problem. Möchte man allerdings die Batteriekapazität erweitern braucht man nochmals 2x12V Batterien, die dann parallel geschaltet werden. Diesen Einbauplatz muss man erst einmal haben.

Vollkommen richtig, Platz muss man immer haben. Eine Kleinigkeit - im Pool der von mir verwendeten LiIon Blocks sind natürlich auf fertige 24 Volt-Blöcke dabei, z.B. 7s8p, von denem man auch wieder ein paar parallel schalten muss.

andwein hat geschrieben:• Das gleiche gilt mit kleinen Einschränkungen für die Solaranlage. Auch hier muss man meist zwei Module in Reihe schalten um über den Regler eine Ladespannung von ca. 29V zu erhalten. Auch hier benötigt man zur Erweiterung wieder zwei weitere Module und auch hier muss der Platz erst einmal zur Verfügung stehen.

Vorgesehen sind 60- bzw. 72-Zeller, die mit Leerlaufspannungen von 34 und 44 Volt daherkommen. Da wird nix in Reihe geschaltet.
Die Dinge liegen schon hier und betreiben meine Computerinsel.

andwein hat geschrieben:Nur ein kleiner Beitrag für den Freund zum Nachdenken, Gruß Andreas

Danke ! :D

rkopka am 15 Jan 2020 11:10:52

George67 hat geschrieben:Daher kribbelt es ja, den Aufbau auch in 24 V zu machen, weil das dann ingesamt die einfachere und gradlinigere Realisierung ist, als ein Mischzeugs.

Aber wird nicht immer ein Teil "Mischzeug" bleiben, wenn man Teile nur für 12V bekommt ? Ich zweifle, daß man wirklich alles in 24V findet. Oder eben teurer bzw. schwerer zu bekommen in weniger Auswahl oder zu ersetzen. Damit meine ich weniger die Hauptgeräte (KS...) sondern die kleinen Sachen, die sonst so rumschwirren. Laptop oder Kamera NT z.B. sind oft schon für 12V nicht so einfach zu finden. Davon könnte man aber vieles mit einem WR und 230V abdecken.
Mit einem 12V System und nur dem Booster, der die zwei Seiten verbindet, hätte man im Aufbau nur Standardteile. Und kein Risiko, mal ein 12V Gerät an 24V anzuschließen oder überall DCDC Wandler für die 12V Geräte. Erscheint mir eigentlich geradliniger, weil die Umsetzung nur an einer Stelle erfolgt. Der Vorteil des geringen Stroms wirkt sich ja nur bei sehr starken Geräten aus. Wenn man häufig starken WR Betrieb machen will/muß, ist das was anderes.

RK

kiteliner am 15 Jan 2020 11:41:03

Die Gefahr Kameras oder Mobiltelefone falsch zu laden, weil 24V hat man nicht, wenn man direkt USB-Ladedosen einbaut, die gibt es mit 12V/24V. Und für den Nutzer ist dann egal, was auf der anderen Seite der Buchse anliegt. Laptop ist mit USB schwierig bis unmöglich, aber da gibt es auch Autoadapter mit 24V. Wenn man nicht gerade Kaffeevollautomat, Toaster, Wasserkocher oder Fön braucht, kann man auf 230V ganz verzichten. Medizinische Geräte mal außen vor gelassen.

andwein am 16 Jan 2020 13:12:00

Ja, 12V oder 24V, für viele eine Ausrüstungsfrage!
Für "georg67" aber eher eine Bastlerfrage, das finde ich gut, da kann man sich austoben. Wenn ich vor der Entscheidung stehen würde, ich würde Step down auf 12V machen. Es wird vieles einfacher in der Beschaffung und die Kabelstärke hält sich noch in Grenzen.
Gruß Andreas

meier923 am 16 Jan 2020 18:17:15

andwein hat geschrieben:.... würde Step down auf 12V machen. Es wird vieles einfacher in der Beschaffung und die Kabelstärke hält sich noch in Grenzen.
Gruß Andreas

Gute Idee :!:
Ist Sinnvoll auch grade wenn man weite Kabelwege im WoMo hat -> Im Bootsbau die beste Art mit step down eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten zumal eine Reduzierung des Stroms für die Nutzung von 12 V Geräten in Sachen Hardware überschaubar ist .

George67 am 16 Jan 2020 19:34:28

Also, erstmal danke an alle neuen Vorchläge. Auch wenn sie einen anderen Weg vorschlagen.
Ich frage ja genau deswegen, weil es durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt.

rkopka hat geschrieben:Aber wird nicht immer ein Teil "Mischzeug" bleiben, wenn man Teile nur für 12V bekommt ?

Ich weiss einfach zuwenig darüber, was man nicht findet. Natürlich kriege ich 12 V (Buck) hin, und je öfter ich das machen muss, umsoweniger scheint es Sinn zu machen, bei 24V zu bleiben.

rkopka hat geschrieben:Mit einem 12V System und nur dem Booster, der die zwei Seiten verbindet, hätte man im Aufbau nur Standardteile.

?? Ein booster zwischen 12 und 24 ? bidirektional ? gibt es das ?

rkopka hat geschrieben:Und kein Risiko, mal ein 12V Gerät an 24V anzuschließen oder überall DCDC Wandler für die 12V Geräte.

WR ist vorgesehen, und das ist an 24 V natürlich sehr hübsch zu machen.

kiteliner hat geschrieben: Laptop ist mit USB schwierig bis unmöglich, aber da gibt es auch Autoadapter mit 24V.

Oder einen eigenen Wandler von 24V auf ca 19 (bei meinem) auf USB C. Null problemo.

andwein hat geschrieben:Ja, 12V oder 24V, für viele eine Ausrüstungsfrage!
Für "georg67" aber eher eine Bastlerfrage, das finde ich gut, da kann man sich austoben.

Kann sein, das ist hierbei aber nicht die Ursache: Ist ja nicht mein Auto.
Ich möchte nochmal an einige Rahmenbedingungen erinnern: Selbstausbau, muss <3t bleiben (2 Pers), Und um es schwierig zu machen, ist eine Kompressor Kühli Herzenswunsch.
Jetzt integriere mal nen Kompressor in 2 (beinahe fest) gekoppelte Batterien 24 V : Einfach. In ein 24/12 Mischsystem: Wandlerverluste, wo du hinsiehst.
Der wird Wochenendfahrer werden, mit einmalig Urlaub im Jahr, wo es länger wird.

Frage ist, wie weit man Gasvorrat wegnehmen kann, wenn der Kühli da nicht dranhängt. Sind die 40 kg Solar wirklich ne gute Idee ?
Das muss man alles abwägen, bevor man baut, denn nach Baubeginn und ersten Käufen gibt es kein Zurück mehr.
Ist halt ein spezielle Fall, denn darf man auch speziell kösen.
Geradezu eine Denksportaufgabe.

andwein hat geschrieben: Wenn ich vor der Entscheidung stehen würde, ich würde Step down auf 12V machen. Es wird vieles einfacher in der Beschaffung und die Kabelstärke hält sich noch in Grenzen.

Das ist sowohl das einfachste als auch eine verpaste Chance - oder ist es das nicht ?
Deswegen frage ich euch ja, um mich inspirieren zu lassen.

IchBinsWieder am 16 Jan 2020 22:20:43

George67 hat geschrieben:?? Ein booster zwischen 12 und 24 ? bidirektional ? gibt es das ?


Das steht schon in der ersten Antwort ... überlesen?
z.B. dieser --> Link

George67 am 16 Jan 2020 23:34:02

IchBinsWieder hat geschrieben:Das steht schon in der ersten Antwort ... überlesen?
z.B. dieser --> Link

Nein. der Ist nicht BI-direktional. der kann nur 24 auf 12, nicht umgekehrt. Das hilft imho nicht weiter.

Meine Eigenkonstruktion zwischen 36 V und 12 V machte beides.

rkopka am 16 Jan 2020 23:48:12

George67 hat geschrieben:Nein. der Ist nicht BI-direktional. der kann nur 24 auf 12, nicht umgekehrt. Das hilft imho nicht weiter.

Wobei bei einem einfachen System ja nur eine Richtung nötig ist. Von der Lichtmaschine(24V) zum 12V System mit der Aufbaubatterie. Wenn man nicht unbedingt die Starterbatterie mit Solar laden will, reicht das. Wenn die Aufbaubatterie auch 24V sein muß, macht es keinen Sinn mehr.

RK

George67 am 17 Jan 2020 10:14:10

Hi rk,
rkopka hat geschrieben:Wobei bei einem einfachen System ja nur eine Richtung nötig ist.

Der Begriff "einfach" ist da eine schwierige Sache. Was ist "einfach"?
Ein reines 24 V System hat 1 (wenn nicht 2) Ladegerät weniger, den 24/12 Wandler weniger, bessere Voraussetzungen für den Wandler. Direkte dauerhafte Kopplung zwischen Fahrzeug und Zusatzbatterie. Dünnere Leitungen. Kleinere Sicherungen. Maxi Sicherungen reichen gerade noch für den Wandler. usw......

rkopka hat geschrieben:Von der Lichtmaschine(24V) zum 12V System mit der Aufbaubatterie. Wenn man nicht unbedingt die Starterbatterie mit Solar laden will, reicht das. Wenn die Aufbaubatterie auch 24V sein muß, macht es keinen Sinn mehr.

RK

Nein, die AB "muss" nicht 24 V sein. Aber irgendwie vereinfacht es (imho) vieles, WENN alles in 24 V zu bekommen ist. Das sieht nach euren allen Beiträgen danach aus, einzige Ausnahme scheint der TV bzw. die automatische Antenne zu sein.

Ich muss nochmal genauer schauen, wie das eigentlich bezüglich des Gewichtes sein wird, wie die verschiedenen Möglichkeiten da aussehen. Weil Gewicht ist kritisch, vielleicht ist es letztendlich sogar Hauptkriterium für die Entscheidung. Aber noch überblicke ich das (im Kopf) nicht.

rkopka am 17 Jan 2020 10:52:50

George67 hat geschrieben:Der Begriff "einfach" ist da eine schwierige Sache. Was ist "einfach"?

Mit einfach meine ich, daß das Aufbausystem unabhängig auf 12V ist, von 24V aus nur geladen wird und keine Rückspeisung nötig ist.

Ein reines 24 V System hat 1 (wenn nicht 2) Ladegerät weniger, den 24/12 Wandler weniger, bessere Voraussetzungen für den Wandler. Direkte dauerhafte Kopplung zwischen Fahrzeug und Zusatzbatterie. Dünnere Leitungen. Kleinere Sicherungen. Maxi Sicherungen reichen gerade noch für den Wandler. usw......

Der Wandler fällt weg, wobei auch bei 12V Booster (Wandler) verwendet werden. Aber das ist eine andere (lange) Diskussion.
Wieso weniger Ladegeräte ? Wenn man 230V nutzen will, braucht man immer ein Ladegerät. Auch hier nur ein zweites, wenn die Starterbatterie auch geladen werden soll. Dauerhafte Kopplung mit Trennrelais ist möglich, bei weniger Strom wird es auch besser funktionieren als bei 12V. Ich weiß nicht, ob bei dem 24V System die Lima einfach "dumm" Spannung liefert, oder ob da auch schon intelligente System spritsparen und die Spannung runterregeln. Dann würde es wohl nicht funktionieren.

Nein, die AB "muss" nicht 24 V sein. Aber irgendwie vereinfacht es (imho) vieles, WENN alles in 24 V zu bekommen ist. Das sieht nach euren allen Beiträgen danach aus, einzige Ausnahme scheint der TV bzw. die automatische Antenne zu sein.

Ja, vieles wird es wohl geben. Allerdings muß auch klar sein, daß er bei einem Ausfall nicht so einfach im Campingshop Ersatz bekommen wird, weil die 24V Teile entweder gar nicht führen oder immer erst bestellen müssen. Und ich schätze, daß alles noch ein wenig teurer sein wird. Bei 12V reicht es, einfach ins Regal zu greifen. Oder man muß immer im Auge behalten, was über welchen 12V Wandler läuft und wieviel der verträgt.

Ich muss nochmal genauer schauen, wie das eigentlich bezüglich des Gewichtes sein wird, wie die verschiedenen Möglichkeiten da aussehen. Weil Gewicht ist kritisch, vielleicht ist es letztendlich sogar Hauptkriterium für die Entscheidung. Aber noch überblicke ich das (im Kopf) nicht.

Ich glaube nicht, daß die Entscheidung viel am Gewicht ändert. Die Batterien gehen ja nach der Energie. Also wird da 12V vs. 24V kein so großer Unterschied sein. Die Elektronik wiegt auch nicht viel.

RK

andwein am 17 Jan 2020 11:21:21

George67 hat geschrieben:...Für "georg67" aber eher eine Bastlerfrage, das finde ich gut, da kann man sich austoben.
Kann sein, das ist hierbei aber nicht die Ursache: Ist ja nicht mein Auto.

Diese Gesichtspunkt wäre für mich jetzt der entscheidende. Es ist, egal ob mit oder ohne Bezahlung eine Arbeit für einen "nicht Elektroniker" der das Teil später fährt. Leider hast du keine Angaben zur Strombilanz gemacht. Ich würde so entscheiden:
Über 60 Ah Strombedarf täglich und Lithium: 24V mit eigener Lima, ist ja ein kleiner Lkw, da ist der Einbau unproblematisch und 24V im Ausbau
Unter 50 Ah Strombedarf täglich: Lithium oder AGM, Step down auf 12V
Ist aber eine fließende Grenze und nur meine Meinung aufgrund der geposteten Infos, Gruß Andreas

George67 am 17 Jan 2020 15:02:36

Nochmal vielen Dank at RK und Andwein, für die viele Mühe, die ihr euch gebt.

rkopka hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob bei dem 24V System die Lima einfach "dumm" Spannung liefert, oder ob da auch schon intelligente System spritsparen und die Spannung runterregeln. Dann würde es wohl nicht funktionieren.

Das Auto ist von ...1996, glaube ich. Also nix Intelligenz. :D

rkopka hat geschrieben:Ich glaube nicht, daß die Entscheidung viel am Gewicht ändert. Die Batterien gehen ja nach der Energie. Also wird da 12V vs. 24V kein so großer Unterschied sein. Die Elektronik wiegt auch nicht viel.

in das Gewicht spielen noch mehr Dinge herein, wieviel Gasvorrat kann man sparen, wenn reichlich Solar und Kompressor-Kühli... usw.
Wieviel das ganze ausmacht, und inwieweit es Einschränkungen (oder Vorteile) fürs Nutzerverhalten ergibt, überblicke ich auch noch nicht. Aber mit euren vielen Hinweisen werden ich eine Wertetabelle machen.

andwein hat geschrieben:..Für "georg67" aber eher eine Bastlerfrage, das finde ich gut, da kann man sich austoben.

Das Zitat war von dir, nicht von mir. Passt aber. :D

andwein hat geschrieben:Diese Gesichtspunkt wäre für mich jetzt der entscheidende. Es ist, egal ob mit oder ohne Bezahlung eine Arbeit für einen "nicht Elektroniker" der das Teil später fährt.

Vollkommen richtig.

andwein hat geschrieben: Leider hast du keine Angaben zur Strombilanz gemacht.

Stimmt. Weil sie noch nicht klar ist.
Ich habe angegeben: Wochenendfahrer + einmal pro Jahr 2 Wochen Urlaub.
Am liebsten Kompressorkühli. Wenns geht.
Ich ergänze: gerne autarker Freisteher.

Und die Entscheidung, ob mit oder ohne Kompressor stellt alles auf den Kopf.

andwein hat geschrieben:Ich würde so entscheiden:
Über 60 Ah Strombedarf täglich und Lithium: 24V mit eigener Lima, ist ja ein kleiner Lkw, da ist der Einbau unproblematisch und 24V im Ausbau.

Nee, kein LKW. Kleiner Unimog oder so.

andwein hat geschrieben:Unter 50 Ah Strombedarf täglich: Lithium oder AGM, Step down auf 12V
Ist aber eine fließende Grenze und nur meine Meinung aufgrund der geposteten Infos, Gruß Andreas

Ich denke, damit hast du mitten ins Herz getroffen.
Mit Kompressor scheint es nach 24 V Ausbau auszusehen, ohne ist 12 V "einfacher", wie RK gesagt hat.

Ich wusste schon, warum ich hier gefragt habe....

Und jetzt bitteschön noch: Wass ist "besser, leichter, billiger, .... mit oder ohne Kompressor :D
Grüße G.

rkopka am 17 Jan 2020 15:24:25

rkopka hat geschrieben:Ich glaube nicht, daß die Entscheidung viel am Gewicht ändert. Die Batterien gehen ja nach der Energie. Also wird da 12V vs. 24V kein so großer Unterschied sein. Die Elektronik wiegt auch nicht viel.
George67 hat geschrieben:in das Gewicht spielen noch mehr Dinge herein, wieviel Gasvorrat kann man sparen, wenn reichlich Solar und Kompressor-Kühli... usw.

Ich meinte auch eher 12V vs. 24V macht nichts aus bei gleichem Energiebedarf. Die 24V Batterie hat halt einfach weniger Kapazität bei gleicher Energie.

Ich habe angegeben: Wochenendfahrer + einmal pro Jahr 2 Wochen Urlaub.
Am liebsten Kompressorkühli. Wenns geht.
Ich ergänze: gerne autarker Freisteher.

Was aber dann elektrisch viel aufwendiger ist (Gewicht und Preis).

Und jetzt bitteschön noch: Wass ist "besser, leichter, billiger, .... mit oder ohne Kompressor :D

Gas ist leichter als Blei :-). Der KS mit Kompressor dürfte ein wenig schwerer sein ? Mit Gas hast du 22kg(oder weniger) für etwa 3 Wochen im Sommer. Bei Batterien mit 22kg kommst du höchtens über einen Tag (nur geschätzt). Und Gas hast du ja vermutlich sowieso für Kochen, Heizung, Warmwasser ?

RK

George67 am 17 Jan 2020 15:53:34

rkopka hat geschrieben:Gas ist leichter als Blei :-).

Das hängt davon ab, wieviel Kilo du von jedem nimmst. :mrgreen:

rkopka hat geschrieben:Der KS mit Kompressor dürfte ein wenig schwerer sein ? Mit Gas hast du 22kg(oder weniger) für etwa 3 Wochen im Sommer. Bei Batterien mit 22kg kommst du höchtens über einen Tag (nur geschätzt). Und Gas hast du ja vermutlich sowieso für Kochen, Heizung, Warmwasser ?

Tscha, gefühlt habe ich das so auch. Aber Gefühle sind keine Fakten.
Ja, Heizung ist vorgesehen, aber das Nutzerverhalten diesbezüglich ist unklar. Gas (Transportgewicht) sparen geht nicht, wenn ernsthafte Heizung möglich sein muss.
Mal sehen...

andwein am 17 Jan 2020 16:32:30

[quote="George67"..]"rkopka"..Der KS mit Kompressor dürfte ein wenig schwerer sein ? Mit Gas hast du 22kg(oder weniger) für etwa 3 Wochen im Sommer.
Tscha, gefühlt habe ich das so auch. Aber Gefühle sind keine Fakten. Mal sehen...[/quote]
Fakt ist aber anscheinend Unimog. Und da ist das Gewicht egal, den gibt es nicht unter 3,5t (Baujahr) bzw. der ist als Chassis schon zu schwer für einen Aufbau und <3,5t zGM. Aber echt interessant.
Ich habe übrigens noch eine Lösung, gerade für Unimog: Einfach eine 2. Lima mit 12V und der Fisch ist geputzt. Ist preisgünstiger, ausfallsicherer und einfacher in der Fehlersuche als die gesammte Elektronik-Anpasserei. Kein Booster, kein Trenn/Koppelrelais, einfach alles schön getrennt. Hier ein --> Link
Gruß Andreas

George67 am 23 Jan 2020 17:31:04

Danke erstmal an alle.

bstocker am 04 Feb 2020 22:58:57

Hallo miteinander, ich haenge meine Frage hier rein, weil es auch um einen durchgaengigen 24V-Aufbau geht.

Fahrzeug MB609, ungeregelte LiMa ;)
Starterbatterien 24V Nass 100Ah
Aufbaubatterien 24V Nass 100Ah
Solar mit Victron 712

So weit, so laeuft. Die Batterien sind fast neu, aber werden nicht ewig leben. Bevor ich auf Lixxx mit 200 bis 400Ah umbaue, moechte ich aber schon einen zukunftstauglichen Booster.

Votronic hat viel, aber keinen VCC 2424-25 IUoU-Li

Welchen Booster soll ich jetzt nehmen, ohne beim spaeteren Aufruesten tauschen zu muessen?

LG Bernd

bstocker am 05 Feb 2020 05:17:37

wuerde ich damit gluecklich werden?

VICTRON - Orion-Tr Smart 24/24-17A DC/DC --> Link

George67 am 21 Feb 2020 15:01:28

So, nur als Info für die Interesseierten, ich habe das Problem weiter verfolgt und bin schlussendlich dazu gekommen, dass es das einfachste ist, das Virtual Battery Konzept meines eigenen Womo zu übernehmen.

Das löst alle Probleme verschiedener Spannungen, Lade- und Entladekurven perfekt, welches sich nämlich auch bei 24 V sowohl für LiIon als auch für LiFe ergibt (naja, das war eigentlich nicht überraschend).

Somit bekommt auch der 24 V Ausbau einen 36 V Akku, ein Wandler wird auf 24 V angeschlossen. Eine WB gibt es nicht, es wird die SB verwendet. Macht nix, weil sie ja als letzte entladen wird. Einzige Verbesserung wird sein, eine angem4essene Unterspannungsabschaltung der Lasten auf der SB zu machen.

Die umstellbaren Verbraucher laufen auf 24 V, was nicht passt kriegt einen Wandler.

George67 am 14 Mär 2020 11:26:57

So, ich habs als Projekt gestartet.

Akkus und Anzahl sind festgelegt, es werden zunächst 2 Stück mit den angekündigten 36 V Li Ion Akkus, mit einem Reserveplatz. Es sind ausgemusterte Pedelecakkus, also gebraucht. Recycling im besten Sinne, wie in meinem ersten Projekt.

Es beginnt der Aufbau des Wandlers.

Ich werde im Blog noch etwas genauer das Konzept erläutern.

Maze85 am 04 Apr 2020 19:55:01

Hallo Zusammen,

Ich habe bei mir im Fiat Ducato Baujahr 2019 einen Ladebooster verbaut, da vorher die Batterie nicht so richtig und vor allem nicht mit der Richtigen Ladekennline geladen wurde. Daher wa sie nie 100% voll und hat auch nicht so schnell geladen, wie mit dem Ladebooster. Details könnt ihr in meinem Blog lesen: --> Link

Grüße aus München,

Matthias

George67 am 06 Apr 2020 09:08:25

Maze85 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

Ich habe bei mir im Fiat Ducato Baujahr 2019 einen Ladebooster verbaut, da vorher die Batterie nicht so richtig und vor allem nicht mit der Richtigen Ladekennline geladen wurde. Daher wa sie nie 100% voll und hat auch nicht so schnell geladen, wie mit dem Ladebooster. Details könnt ihr in meinem Blog lesen: --> Link


Hi Matthias, danke für deinen Hinweis. Eine schöne aufwendige Beschreibung, super.

Mein Konzept ist etwas anders, du kannst es in meinem Blog nachlesen, wenn du möchtest.

Ich verzichte auf schnelles Laden auf Kurzstrecken, stattdessen benutze ich vor allem Solar mit einem ziemlich grossen LiIon Akku, 36 V, die bösen feuergefährlichen :D , die jeder als Pedelecakku auch im Womo dabei hat. Dabei reichen niedrige Ströme, Booster brauche ich nicht.
Hat selbst im Winter bei wenig Solar 10 Tage durchgehalten, ohne den Akku leer zu bekommen.

Interessant ist aber, dass auch du die 13,8 V-Problematik beim Ducato 2019 erlebt hast. Ich hatte das in meinem Thread über meine Anlage, ab etwa
--> Link
ebenfalls berichtet, wurde aber von unseren Fachleuten angezweifelt.
Mal sehen, wie sich dazu die Diskussionslage weiterentwickelt.

Allzeit gute Fahrt !

rkopka am 06 Apr 2020 09:47:45

George67 hat geschrieben:Ich verzichte auf schnelles Laden auf Kurzstrecken, stattdessen benutze ich vor allem Solar mit einem ziemlich grossen LiIon Akku, 36 V, die bösen feuergefährlichen :D , die jeder als Pedelecakku auch im Womo dabei hat. Dabei reichen niedrige Ströme, Booster brauche ich nicht.

Wenn die aus 12V geladen werden, wäre das aber das gleiche wie ein "Booster", der ja im wesentlichen die etwas höhere Ladespannung erzeugt, damit auch ordentlich Strom in die Bleiakkus fliessen kann.

RK

hmarburg am 06 Apr 2020 10:04:30

meier923 hat geschrieben:...Ich habe keine Lust mich öffentlich an DIN Vorschriften erinnern zu lassen...


Hauptsache der Diesel ist genormt, damit du nicht gleich nach der Tanke liegen bleibst! :lol:

George67 am 06 Apr 2020 10:23:58

rkopka hat geschrieben:Wenn die aus 12V geladen werden, wäre das aber das gleiche wie ein "Booster", der ja im wesentlichen die etwas höhere Ladespannung erzeugt, damit auch ordentlich Strom in die Bleiakkus fliessen kann.


Du hast vollkommen recht, natürlich habe ich einen Wandler von 12 auf 36 V (hier von 24 auf 36 V), der eigentlich funktional das gleiche tut wie ein Booster.
Nur sind eben die Aufgaben und die Auslegung unterschiedlich.

Bei mir gehts hauptsächlich um das Hochsetzen der Spannung, aber die Leistung ist auf moderate Wert unter 150 Watt / 12A at 12 V beschränkt. Keine ("ordentliche" :D ) Stromorgie zum schnellen Laden aus der Lima.

Abgesehen davon dass ich das nicht brauche (weil meine Hauptquelle Solar ist), bin ich auch ein Feind der Stromorgien, vor allem beim Bleiakku. Die mögen das nach Spec können, aber pfleglicher Umgang ist das nicht - Bleitechnologie ist dafür nicht gemacht.
Ich will damit aber niemand beunruhigen, ist nur meine Ansicht.

George67 am 02 Jun 2020 13:33:07

So, der Wandler ist aufgebaut, getestet und läuft.
Ich habe gleichzeitig Verbesserungen vorgenommen, die einen vollkommen simplen Nachbau ergeben. Beschrieben im Blog, als Wandler Gen. 1.2.

Damit ist auch der Weg frei, 12 V Fahrzeuge mit einem 24 V Akku auszustatten. Darf natürlich auch ein LiFePo sein.
Löst alle Kompatibilitätsprobleme, und mit einem einfachen Bluetooth BMS auch alles Überwachungsaufgaben.


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