Zusatzluftfeder
motorradtraeger

Auflastung ja oder nein? 1, 2


oberschwabenpepper am 14 Jan 2020 10:38:17

Hallo zusammen,
ich hätte mal eine Frage. Wir sind seit April 2019 stolze Besitzer eines Challenger 260 Mageo Premium. Nur mal gleich vorweg, wir sind sehr zufrieden mit unserem Womo. Das einzige was mir ein bisschen Magenschmerzen bereitet ist das Gewicht. Wir waren im Mai 2019 für 3 Wochen in Kroatien und natürlich dementsprechend beladen. Unser Gewicht betrug mit allem was wir dabei hatten ( vollgetankt und 30 Liter Wasser 2 Mountainbikes eines davon ein E-Bike usw. ) ca 3800 Kg bei zulässigem Gesamtgewicht von 3500 Kg. Wie verhält sich das mit den Strafen für Überladung im Ausland ( in Deutschland liegen wir bei diesem Gewicht ja noch bei 30€ Strafe ) und um wie viel erhöht sich die Maut bei unseren Nachbarn ( Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien usw. ). Lohnt sich das Auflasten ( Mautgebühren, geringere Geschwindigkeit usw. )? Oder lieber das Nichterwischen riskieren? Ich weiß, das dieses Thema viel diskutiert wird und freue mich trotzdem über zahlreiche Antworten und vielleicht bin ich ja hinterher dann doch schlauer :)
LG Helge

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bischof70 am 14 Jan 2020 10:53:03

Moin Helge,

300kg zu viel ist in Deutschland nichts, in Österreich, Schweiz kostet es ein Vermögen wenn man erwischt wird. Dann kommt noch das Ausladen dazu, die verstehen dann 0 Spaß und wohin dann mit dem Krempel? - 300kg ist ein Wort - gibt nur die Möglichkeit zu hoch wie möglich aufzulasten... und die Frage nach dem Lohnen... alleine das ruhigere Gewissen lohnt sich wenn man nicht hinter jedem Cop was böses ahnt :-)

ja, einmal im Jahr zum Tüv nach 7 Jahren, Maut - na und... das Hobby kostet Geld - ist nun mal so...

Grüße von einem 5.5 Tonner ;-)

Uwe

silverdawn am 14 Jan 2020 10:53:19

oberschwabenpepper hat geschrieben:
Wie verhält sich das mit den Strafen für Überladung im Ausland



Die Strafe ist nicht so schlimm, viel schlimmer ist das Ausladen, welches ich letztes Jahr in Arnoldstein - Österreich, beobachtet habe !

Gruß
Harald

babenhausen am 14 Jan 2020 10:53:55


WolleB am 14 Jan 2020 10:55:08

Du kennst die Vor- und Nachteile anscheinend. Ich denke das musst Du mit Dir selbst ausmachen. Stichwort: Bauchschmerzen. Was ich jetzt nicht verstehe ist dieser Unterton in dem abgewogen wird ob es sich finanziell lohnt gegen Vorschriften zu verstossen. Ich persönlich käme mit Magenschmerzen wo auch immer an wenn ich wüsste daß ich eigentlich nicht mit dem Wagen fahren darf. Möglicherweise hast Du auch ausser acht gelassen daß Du im Falle eines Unfalles richtig dumm dastehst, soll heissen unter Umständen auf Kosten sitzen bleibst wo normalerweise die Versicherung einspringen würde.

Wolfgang

pipo am 14 Jan 2020 11:00:41

Und wieder ein Beichtstuhl Tröd :roll:
Das Fahrzeug darf mit einem max. Gewicht von 3500Kg unterwegs sein. Kann man dieses Gewicht nicht einhalten, gibt es nur folgende Lösungen:
Alles raus, bis 3500Kg erreicht sind oder wenn möglich auflasten.
Was ist daran so schwierig? :gruebel:

Gast am 14 Jan 2020 11:04:34

pipo hat geschrieben:Und wieder ein Beichtstuhl Tröd :roll:
Das Fahrzeug darf mit einem max. Gewicht von 3500Kg unterwegs sein. Kann man dieses Gewicht nicht einhalten, gibt es nur folgende Lösungen:
Alles raus, bis 3500Kg erreicht sind oder wenn möglich auflasten.
Was ist daran so schwierig? :gruebel:


Dem ist nichts hinzuzufügen! :roll:

thomas56 am 14 Jan 2020 11:12:13

oberschwabenpepper hat geschrieben:Oder lieber das Nichterwischen riskieren?

Das Pokerspiel bleibt dir überlassen!
Die wichtige Seite ist die Technik, ist die für die 8,5% Übergewicht zugelassen und was sagen die einzelnen Achslasten aus?

oberschwabenpepper am 14 Jan 2020 11:30:56

Hallo thomas56,
vorne 1850 kg und hinten 2250 kg

morpheus22 am 14 Jan 2020 12:03:39

Hallo Helge,

wir hatte uns mal interessehalber auf der Messe das Modell angeschaut, ist wirklich ein interessanter Grundriss.
Vermute ich richtig, dass ihr nur zu zweit unterwegs seid? Ist ja eher ein 2 P. Grundriss. Die auf der Webseite genannten 2900 bzw. 2917 kg fahrbereites Gewicht ist schon ne Menge, und da wird ja oft schön gerechnet. Habt ihr nach der Übergabe mal gewogen? 300kg drüber ist wirklich heftig, da ist es mit ein paar Flaschen Wasser bzw. ohne Wasser zu starten nicht getan, ich vermute, dass ihr schon von Anfang an mit 3.200 kg "leer" gestartet seid. Für mich sieht es so aus, dass es bei euch ohne Auflastung nicht geht. Vor allem finde ich deine VA Last mit 1850 schon sehr hoch, da haben wir fast 200kg weniger (1.660kg), ist das ein Ford Chassis? In A wurden wir an Weihnachten auch gewogen, die sind ganz heiß auf deutsche WoMos. :wink:

morpheus22 am 14 Jan 2020 12:05:48

PS: Wir sind nicht aufgelastet und haben es auch nicht vor. :D

Tinduck am 14 Jan 2020 12:18:55

Tja. 300 Kg drüber und wahrscheinlich auch noch die HA überladen, da brauchst Du in Österreich und Schweiz nicht mal an eine Weiterfahrt zu denken. Übergewicht ausladen, die Plünnen irgendwo kostenpflichtig einlagern, hohe Strafe zahlen... das mit dem Ausladen kann dir übrigens auch in D passieren, Weiterfahrt mit Übergewicht kann untersagt werden.

Laste deinen Bomber auf und bau hinten eine Zusatzluftfeder plus andere Reifen und Felgen ein, dann bist du mit dem Gewicht legal unterwegs, wenn auch etwas teurer. Aber wer sich den Unterschied von u3,5T auf ü3,5T nicht leisten kann, kann sich eigentlich auch kein Womo leisten.

Geiz ist NICHT geil! Schon gar nicht, wenn es um die Einhaltung von sicherheitsrelevanten Verkehrsvorschriften geht.

bis denn,

Uwe

Marsu123 am 14 Jan 2020 12:45:04

Tinduck hat geschrieben:
Laste deinen Bomber auf und bau hinten eine Zusatzluftfeder plus andere Reifen und Felgen ein, dann bist du mit dem Gewicht legal unterwegs, wenn auch etwas teurer. Aber wer sich den Unterschied von u3,5T auf ü3,5T nicht leisten kann, kann sich eigentlich auch kein Womo leisten.

Geiz ist NICHT geil! ...

Uwe


Hallo Uwe,

ich würde ein Womo nur ungerne Auflasten, nicht weil mich eventuelle Mehrkosten abschrecken.
Viele Strecken, die ich fahre, sind für Fahrzeuge über 3,5 T Tabu.
Da entgehen einem viel sehr schöne Ecken.

Grüße Ralf.

TruckerWilli am 14 Jan 2020 12:47:58

Ganz krass formuliert:
"Lohnt sich Steuerbetrug, oder ist das Risiko zu hoch, erwischt zu werden?"

Dein Auto darf nur maximal 3,5t wiegen, du fährst bewusst mit 10% mehr rum. Ein bewusster, dauerhafter Verstoß gegen geltende Gesetze kann nicht wirklich eine Lösung sein. Denn wenn du bei 3 Wochen HR so massiv überladen bist, dann ist deine Kiste sicher auch bei anderen Touren überladen. Vielleicht nicht ganz so krass, aber die 3,5t werden immer schwierig werden.

Die einzige dauerhafte Möglichkeit, meiner Meinung nach, kann nur sein, das zulässige und das tatsächliche Gewicht anzugleichen. Also entweder auflasten oder Gedöns daheim lassen. Was du machst, bleibt deinem persönlichen Geschmack überlassen. Willst du lieber packen ohne jedes Stück abzuwiegen, dann lass auflasten und nimm die Mehrkosten als Preis für mehr Urlaubskomfort. Willst du lieber sparen, dann mach dir detailierte Packlisten und überlege genau, was du mitnehmen willst.

Rainers1869 am 14 Jan 2020 12:48:28

Ich habe 2018 in der Schweiz für 200 KG zuviel auf der Hinterachse 600 SFR bezahlt. Das entspricht 541,50€.
Wurde 2019 in Austria gewogen mit dem neuen Mobil 4,4t. Da war alles i.O.

Es wird immer mehr gewogen in den Transitländern. Ich würde Auflasten.

babenhausen am 14 Jan 2020 12:50:22

Wo ist jetzt der Unterschied ?
Einmal Überladen auf einer Strecke gesperrt ab 3.5 To Verbotswiedrig (weil Überladen)
Oder mit 4 to auch Verbotswiedeig will zGG zu hoch?

Oder ist das einfach Satiere? :lol:
Marsu123 hat geschrieben:
Hallo Uwe,

ich würde ein Womo nur ungerne Auflasten, nicht weil mich eventuelle Mehrkosten abschrecken.
Viele Strecken, die ich fahre, sind für Fahrzeuge über 3,5 T Tabu.
Da entgehen einem viel sehr schöne Ecken.

Grüße Ralf.

Marsu123 am 14 Jan 2020 12:56:21

oberschwabenpepper hat geschrieben:für 3 Wochen in Kroatien und natürlich dementsprechend beladen. Unser Gewicht betrug mit allem was wir dabei hatten ( vollgetankt und 30 Liter Wasser 2 Mountainbikes eines davon ein E-Bike usw. ) ca 3800 Kg bei zulässigem Gesamtgewicht von 3500 Kg.
LG Helge


Hallo Helge,

hast du das Fahrzeug mal leer gewogen ?
Und was "schleppt" ihr noch alles mit ?
Wenn der Wagen 2900Kg leer wiegen soll, habt ihr, bei 2 Personen, noch ca. 500Kg Zuladung.
Das finde ich jetzt nicht zu wenig.

Grüße Ralf.

Marsu123 am 14 Jan 2020 12:57:57

babenhausen hat geschrieben:

Oder ist das einfach Satiere? :lol:



Nö, es geht doch um die 3,5 T.
Die würde ich nicht überschreiten wollen.
Ich würde einfach weniger einpacken ;-)

DieselMitch am 14 Jan 2020 13:05:42

Überladen rumfahren? Never ever! :eek:

Die Light-Fahrwerke sind mit den 3,5t so rundherum gut ausgelastet, auch wenn man so eine Kiste noch auflasten könnte (Bei den jüngeren Semestern: IMMER an die passende Führerscheinklasse denken! Hinweis: Fahren ohne passende Fahrerlaubnis!)

Eine viel einfachere und preisgünstigere Geschichte mit bis zu 1,5t "Überlast" wäre: Ein "Raffhaken" und ein hübscher kleiner Anhänger, schon so ein kleiner 750kg Jockel trägt 500kg Netto.

Man kommt mit der normalen Maut aus (Zugfahrzeug unter 3,5t !), kann das Teil wenn man mal nicht so schwer rumfahren will Zuhause lassen, und einen Fahrradträger kann man da zur Not auch draufschnallen.
Wenn man dann noch eine 100'er Plakette drauf kleben kann ist doch eigentlich alles im Lot, denn man kann dann locker an LKW auf der Bahn vorbei, ohne ein schlechtes Gewissen (immer voraus gesetzt man hat eines :roll: ) zu bekommen :D

Nur so als Anregung zum Nachdenken - Überladen fahren ist NIE eine Alternative! :!:

rkopka am 14 Jan 2020 13:17:36

Marsu123 hat geschrieben:Die würde ich nicht überschreiten wollen.
Ich würde einfach weniger einpacken ;-)

Ist bei den Personen aber schwierig, wenn die Familie mit soll. Und irgendwann wird es Proteste geben, wenn jeder nur eine Badehose/Bikini und ein Handtuch einpacken darf. Oder man muß dann soviel am Zielort kaufen/leihen, daß es auch nicht billiger als Maut, Auflastung... wird.
Sonst gäbe es ja noch den immer schon erwähnten Anhänger, um etwas Gewicht abzufangen.

RK

Trashy am 14 Jan 2020 14:11:01

TruckerWilli hat geschrieben:Ganz krass formuliert:
"Lohnt sich Steuerbetrug, oder ist das Risiko zu hoch, erwischt zu werden?"


Überladen fahren ist weder Steuerbetrug / Abgabenverkürzung noch Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Es ist einfach nur zuviel Gewicht, welches je nach Art der Überladung zGM oder Achslast entsprechend geahndet wird.
Beim Nachweis von Vorsatz kann noch eine Schippe drauf kommen.

Aus der Beschreibung des TO mutmaße ich die Überschreitung der zulässigen Achslast hinten. Damit sind die 300 kg oder ein Teil davon alles andere als nix...

bigben24 am 14 Jan 2020 14:19:14

Bei 3,5t Mobilen besteht die Kunst eben im Weglassen des Überflüssigen. Ich würde schätzen, daß wir insgesamt Reisefertig max. 300 -350kg dabei haben, davon sind aber schon 100kg Wasser, falls voll (meist aber weniger) Roller 125kg und was wir sonst noch so dabei haben.

Gruß

thomas56 am 14 Jan 2020 14:22:23

morpheus22 hat geschrieben:ich vermute, dass ihr schon von Anfang an mit 3.200 kg "leer" gestartet seid.


das kann man leicht mit ein paar zusätzlichen Extras hinbekommen!

demnach verbleiben 300kg Zuladung. Wenn nun mit 3800kg gewogen wird habe ich die max. Zuladungsmöglichkeit um 100% überschritten!

TruckerWilli am 14 Jan 2020 14:25:20

Trashy hat geschrieben:Überladen fahren ist weder Steuerbetrug / Abgabenverkürzung noch Fahren ohne Fahrerlaubnis.


Jaja... und Äpfel sind keine Birnen... Beides ist aber ein bewusstes Übertreten von gesetzlich vorgegebenen Regelungen. Und wenn die Kiste eben nur auf 3,5t zugelassen ist, dann darf sie auch nur 3,5t auf die Straße bringen. Ganz egal, ob das Fahrwerk auf 4, 14 oder 40 Tonnen ausgelegt ist. Ich hab mich dazu entschieden, die Vorteile eines Fahrzeugs mit 3,5t zu nutzen, dann muss ich halt auch die Nachteile in Kauf nehmen. Oder um bei der Steuer zu bleiben: Wenn ich angebe, jeden Tag 120km zur Arbeit zu fahren, um entsprechend Werbungskosten anzusetzen und als Freibetrag eintragen zu lassen, dann sollte man die auch fahren und nicht an 3 von 5 Tagen Homeoffice machen, weil ich mir die Spritkosten und die Fahrerei sparen will.

Trashy am 14 Jan 2020 14:37:12

TruckerWilli hat geschrieben:quote="Trashy"Überladen fahren ist weder Steuerbetrug / Abgabenverkürzung noch Fahren ohne Fahrerlaubnis./quote
Beides ist aber ein bewusstes Übertreten von gesetzlich vorgegebenen Regelungen. Wenn ich angebe, jeden Tag 120km zur Arbeit zu fahren, um entsprechend Werbungskosten anzusetzen und als Freibetrag eintragen zu lassen, d.


Da bin ich voll bei dir.
Bei Vorsatz hätten wir ein waschechtes Steuervergehen. Bei Fahrlässigkeit gehts mit einer Abgabenverkürzung einher.
Die Überladung eines privaten Kfz ist jedoch zum Glück etwas anderes und die bewusste Übertretung gilt es nachzuweisen - soweit zum leckeren Apfel - Birne Kompott.

racky am 14 Jan 2020 14:40:12

Hallo,

Ich wohne bei Passau an der Grenze zu Österreich. Nach langem nachdenken kommt eine Auflastung für mich ( eigentlich ) nicht in Frage.
Ich gehe manchmal das Risiko ein und fahre nur so viel überladen über die Grenze das ich mit ablassen des vollen Wassertanks wieder im Limit bin. Kostet zwar aber ich darf weiterfahren ohne meine Sachen jemanden schenken zu müssen. Besser als zu verwaren oder wegschmeißen.
Mit den zulässigen Achslasten hab ich großzügige Reserve.
Nun bin ich am Küchenumbau um gasfrei zu werden um so ein einige Kilos zu sparen. Kapazität der Elektrik ist gegeben.

Grüße

Gert

Gert

TruckerWilli am 14 Jan 2020 14:42:31

Trashy hat geschrieben:die bewusste Übertretung gilt es nachzuweisen


Das gilt es auch bei der Steuerhinterziehung. Aber ich vermute mal, spätestens wenn er das zweite Mal massiv überladen angehalten wird, wird Vorsatz im Raum stehen...

Trashy am 14 Jan 2020 15:33:53

TruckerWilli hat geschrieben:="Trashy"]die bewusste Übertretung gilt es nachzuweisen

Das gilt es auch bei der Steuerhinterziehung. Aber ich vermute mal, spätestens wenn er das zweite Mal massiv überladen angehalten wird, wird Vorsatz im Raum stehen...


Wenn es im Bußgeldbereich liegt dann würde ich die Möglichkeit auch sehen. Bei OWiG????

Aber meine eigentliche Meinung fehlt noch:
Auflasten!!!
Die Kosten für eine Auflastung sind nicht hoch. Für 500 Piepen gibts eine gute Luftfederung mit Kompressor und Gutachten. Übern Daumen nochmal 200 Piepen für die Eintragung.
Damit es gleich richtig würzig wird lastet man gleich die oft schon überladene Hinterachse auf. Mehrkosten ca. 100 Taler für zwei Felgen.
Fertig ist die Laube.
Danach erwarten einen noch die laufenden Kosten in exorbitanter Höhe:
Pro Jahr 20 Flocken mehr Steuer und 85 Eur Mehrkosten beim Tüv.

Bodimobil am 14 Jan 2020 15:40:23

Trashy hat geschrieben:Danach erwarten einen noch die laufenden Kosten in exorbitanter Höhe:
Pro Jahr 20 Flocken mehr Steuer und 85 Eur Mehrkosten beim Tüv.


Das hast du schnell durch eingesparten Diesel (nur noch 100) wieder drin :lol:

Ich fahre inzwischen nur noch 100 nach Tacho statt GPS (110 Tacho) ausser kurz bei Überholvorgängen. Ich war erstaunt, dass ich einen ganzen Liter auf 100km weniger benötigte. 11l statt 12l.
Das ergibt bei 10000km/Jahr 100 Liter :mrgreen:
OK, der Liter Ersparnis gilt nur für Autobahn

Gruß Andreas

Trashy am 14 Jan 2020 15:52:22

Volle Zustimmung.

Spritersparnis durch Geschwindigkeit und durch die Entlastung der LiMa durch Solar.

Bald muss ich Diesel ablassen :D :D :D damit der Tank nicht überläuft :D :D :D

bigmacblau am 14 Jan 2020 17:35:58

Trashy hat geschrieben:Die Kosten für eine Auflastung sind nicht hoch. Für 500 Piepen gibts eine gute Luftfederung mit Kompressor und Gutachten. Übern Daumen nochmal 200 Piepen für die Eintragung.
Damit es gleich richtig würzig wird lastet man gleich die oft schon überladene Hinterachse auf. Mehrkosten ca. 100 Taler für zwei Felgen.


So billig ist das leider nicht, lt Goldschmidt ca. 1560 € auf 4T.

Ich hatte ja über den Mageo 260 schon mal geschrieben das die Gewichte das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen.
Die Lösung Hängerkupplung hat den Nachteil, fährtst du mal ohne Hänger hast Du die 40KG von der Rahmenverlängerg immer dabei.
Ich suche auch noch nach dem Königsweg. Es wird doch aufs Auflasten hinauslaufen :cry:
Gruß
Wolfgang

Inselblick am 14 Jan 2020 18:31:32

Trashy hat geschrieben:Die Kosten für eine Auflastung sind nicht hoch. Für 500 Piepen gibts eine gute Luftfederung mit Kompressor und Gutachten.

Du solltest eine Werkstatt aufmachen. Bei deinen Preisen hast du volle Auftragsbücher. Ich vermute aber, dass das keine Werkstattpreise sind, sondern Internetpreise...also nur Lieferung ohne Montage. Lieg ich damit richtig? Nicht jeder Wohnmobilist ist handwerklich so geschickt, dass er die Montage selbst vornehmen kann. Ich auch nicht und bin weiterhin sehr zufrieden mit den Leistungen von CS.
Gruß Manfred

hampshire am 14 Jan 2020 18:41:29

Wenn Du mit regelmäßig 3800kg unterwegs bist lautet die Antwort eindeutig "ja".

Noch ein subjektiver Aspekt ist der Erholungswert des Urlaubs: Wäre ich mit überladenem Womo gemeinsam mit meiner Frau unterwegs, dann hätte sie kein Urlaubsgefühl aus lauter Sorge erwischt zu werden. Würde ich ihr nicht zumuten.

Bodimobil am 14 Jan 2020 19:54:35

Fährt deine Frau auf die Waage? Meine würde das gar nicht mitbekommen :oops:
Die guckt immer nur wenn ICH auf der Waage stehe :cry:

partliner am 14 Jan 2020 20:36:37

racky hat geschrieben:....Ich gehe manchmal das Risiko ein und fahre nur so viel überladen über die Grenze das ich mit ablassen des vollen Wassertanks wieder im Limit bin. Kostet zwar aber ich darf weiterfahren ohne meine Sachen jemanden schenken zu müssen....


wenns doch nur der gefüllte Wassertank ist, der zu Deiner Überladung führt, gestatte mir eine Frage:
weshalb tankst Du vor Fahrtantritt Wasser?? Gibts dort, wo Du hinfährst keines??

Bodimobil am 14 Jan 2020 20:50:34

partliner hat geschrieben:
weshalb tankst Du vor Fahrtantritt Wasser?? Gibts dort, wo Du hinfährst keines??

Das mach ich aber auch! In den seltensten Fällen weiß ich beim Losfahren wo ich Abends bin.

partliner am 14 Jan 2020 20:56:29

Bodimobil hat geschrieben:Das mach ich aber auch! In den seltensten Fällen weiß ich beim Losfahren wo ich Abends bin.


fährts Du auch bewußt überladen los mit dem gefüllten Wassertank?

Bodimobil am 14 Jan 2020 21:01:37

Wenn man mit wenigstens 30l Wasser überladen ist, dann hat man etwas anderes falsch gemacht! Dann kann man das Wohnmobil nicht so nutzen wie gedacht. Dann kann ich auch eine Pauschalreise mit gebuchtem Stellplatz machen.
Gruß Andreas

oberschwabenpepper am 14 Jan 2020 21:35:05

Hallo zusammen,
und danke für die vielen Meinungen und Ausführungen. So wie ich das sehe werden wir nicht um die Auflastung herumkommen. Man kann dann doch viiiiiiiiel beruhigter in den Urlaub fahren ohne sich über jedes Gramm Gedanken zu machen. Und mal ganz ehrlich wer fährt schon über länger Strecken mit seiner Kiste das Gaspedal am Anschlag? Was ich bis jetzt so auf den Bahnen gesehen habe waren das eh nur die, die den Hobel wieder rechtzeitig abgeben müssen ;D . Wir wollen unseren Urlaub geniessen und wollen daher auch entspannt dahincruisen. Ob das jetzt 110,100 oder 90 sind ist doch eigentlich völlig egal. Die Zeitersparnis ist minimal ( ich weiß das von früher von meiner lkw-zeit) man spart allerdings Nerven, Sprit und Ärger. Nun noch eine Frage. Hat hier im Forum schon irgend jemand Erfahrungen mit der Auflastung von einem Challenger Mageo auf Fordbasis? Auch hier würde ich mich über Antworten freuen. Sorry wenn ich nerve aber wir sind halt erst seit 2017 Womobesitzer :lach:
Grüße vom Bodensee
Helge

morpheus22 am 15 Jan 2020 08:31:21

Hallo Helge,

wie schon in der PN, hier noch für andere Challenger/Chausson Fahrer. Hier hat jemand sich auch zu den Kosten geäußert. --> Link

VG, Matze

pipo am 15 Jan 2020 09:03:47

oberschwabenpepper hat geschrieben:So wie ich das sehe werden wir nicht um die Auflastung herumkommen.

Eine weise Entscheidung, die bei Deinem Nutzungsverhalten nicht anders ausfallen konnte :ja:

Trashy am 15 Jan 2020 09:40:28

Inselblick hat geschrieben:Du solltest eine Werkstatt aufmachen. Bei deinen Preisen hast du volle Auftragsbücher. Ich vermute aber, dass das keine Werkstattpreise sind, sondern Internetpreise...also nur Lieferung ohne Montage. Lieg ich damit richtig? Nicht jeder Wohnmobilist ist handwerklich so geschickt, dass er die Montage selbst vornehmen kann. .
Gruß Manfred


Absolut.
Ich bin auch nicht Mr. Kfz und wollte es einbauen lassen bis mir ein Forenkollege sagte - mach selber. Keine Hexerei.
Stimmt. Kann jeder.
Ich mach mal ne Kurzbeschreibung aus dem Gedächtnis:
Auto hochbocken..arbeitet sich besser. Linke Seite auf Auffahrrampen, rechte Seite Bordstein - geht prima.
Motorhaube auf.
Deckel von Sicherungskasten abnehmen.
4 Löcher bohren
Kompressor aufschrauben
Deckel montieren
Kunststoffflexrohr vom Kompressor durch den Motorraum zum Batteriekasten verlegen, mit Kabelbindern sichern.
Anschlussleitung durchziehen
Luftschlauch anschließen und durchziehen
Haube zu, halbe Stunde um.
Hinten an den Blattfedern je eine Klammer lösen und abnehmen.
Anschlagpuffer ausdrehen
Luftbälge vorbereiten...Anschluss reindrehen....
Mit Wagenheber Heck anheben - 1cm aus den Federn heben...kann man zur Not auch per Hand :D
Federbälge eindrehen
Heck ablassen
Klammer wieder montieren
Hier sind wir nun auch fertig nach 30 Minuten.
Von den Federbälgen zum Batteriekasten ein Kunststoffrohr ziehen - Empfehlung geschlitzt
Mit Kabelbindern befestigen - nicht an den Bremsleitungen
Luftschläuche einziehen
Luftschläuche an den Federbälgen mit 20cm Benzinschlauch überziehen - mechanischer Schutz
Anschusspinnökel montieren und in die Bälge einstecken
Nochmal ne halbe Stunde weg
Ab ins Führerhaus
Teppich hoch
Batteriekasten öffnen
Löcher in die vordere und hintere Wand des Kastens bohren - da ist genug Platz
Passende Kabelverschraubungen eindrehen
Von vorne Luft und Strom einführen, von hinten die beiden Luftschläuche
Kabelverschraubung noch mit etwas Dichtmittel abdichten von innen
Innere Radlaufverkleidung abnehmen 3 Schrauben
Linke Ablage Cockpit abbauen 5 Schrauben?
Ablage entnehmen
Rückwand der Ablage mit kleiner Säge entfernen, dann mitgelieferte Blende darauf montieren.
In die Blende die beiden Manometer, den Schalter und die beiden Ventile einbauen - ist alles bereits gebohrt.
Plusleitung, Masseleitung und Schalterleitung vom Batteriekasten durch Radlauf ins Armaturenbrett einführen.
Strippen am Schalter anschliessen
Auf dem gleichen Weg zwei Luftschlauche durchziehen und an die Manimeter anschließen.
Ablage und Abdeckung wieder montieren.
Im Batteriekasten nun eben die Elektrik verklemmen. Mit Klicklemmen dauert das keine Minute. Sicherung nicht vergessen.
Luftleitungen verbinden.
Anschmeißen - Lecksuchspray - Test
Batteriedeckel drauf
Teppich drüber
Von mir aus nochmal ne Stunde weg.
Fertig.

CS macht gute Arbeit, ist aber preislich eine Apotheke. Was ich selber kann, mache ich selber - eine Form von persönlicher Freiheit!

racky am 15 Jan 2020 10:28:51

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo, Partliner

Bei mir ist es wie bei Bodimobil. In den 40 Jahren seit dem ich Kastenwagen fahre war ich keine 40 Nächte auf einem Campingplatz.
Es gibt in Oberösterreich so viele schöne Plätze wo man stehen kann. Oö ist nicht Tirol. Die sehen das recht entspannt.
Auch wenn ich auf lange Tour gehe steht mehr als die grobe Himmelsrichtung meistens nicht fest.
Mich zieht es meistens in den Süden. Oft entscheidet die Verkehrslage ob rechts oder links von der Adria Urlaub gemacht wird.
Diesen Herbst wird es Sardinien. Mehr als die Insel steht nicht fest. Die Reiseroute wird unterwegs nach Bauchgefühl gewählt.
Fähre wird nicht vorher gebucht. So erhalte ich die unterwegs die Freiheit bei der ich mich wohlfühle. Nichts muss, kein must see oder irgendwelche Termine.

Grüße Gert

Gast am 15 Jan 2020 10:37:01

Hallo,

Geht möglicherweise auch ohne Luftfederung:

--> Link

bigmacblau am 15 Jan 2020 10:47:27

Trashy hat geschrieben:Teppich drüber
Von mir aus nochmal ne Stunde weg.
Fertig.

CS macht gute Arbeit, ist aber preislich eine Apotheke. Was ich selber kann, mache ich selber - eine Form von persönlicher Freiheit!


Und wo bekommst Du das Gutachten her ? Ich denke ohne dies wird dir das kein TÜV eintragen.
Dazu Abnahme, Eintragung. Wenn ich im Netz suche finde ich für ca. 800€ die Hardware, Gutachten hab ich 400€ gefunden macht 1200.
Für 1560 incl. allem macht das Goldschmitt,
Hast Du andere Preise? Wenn ja wäre ich sehr daran interssiert gerne auch per PN.
Gruß Wolfgang

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