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Verzögerter Aufbau des Öldrucks beim Iveco 59-12


dnagat am 15 Jan 2020 12:52:16

Hallo liebe Forum-Teilnehmer,
ich bin heute auf euer Forum aufmerksam geworden, weil ich aufgrund meines Problems mit dem Öldruck beim Daily 59-12 im Internet nach Lösungen gesucht habe.

Nun möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Dieter Nagat, bin verheiratet, habe drei Kinder und komme aus Düsseldorf. Seit 1984 fahre ich ein Wohnmobil. Das erste war ein selbst ausgebauter VW LT 28 Kastenwagen (Ausbau nach Vorbild Westfalia Sven Hedin). Das zweite war ein VW LT35 Karmann Distance Wide Gold und ab 2000 fahre ich einen Niesmann Bischoff Clou Trend 690G auf Iveco Daily 59-12 Basis, Bj. 1994.

Ich bin im Clou-Forum angemeldet und habe auch dort mein Problem mit dem Öldruck beschrieben und diskutiert. Viele Anregungen habe ich bekommen, die ich teilweise umsetzen konnte. Leider aber nicht nachhaltig genug, sodass das Problem nach wie vor da ist, aber nicht mehr so extrem wie am Anfang in 2018.

Im Sommer 2018, als ich in den Sommerurlaub fahren wollte, stellte ich fest, dass sich nach einer langen Standzeit von einigen Monaten der Öldruck nach dem Start nur sehr langsam aufbaute. Bis zu 30 sec hat es gedauert bis die rote Kontrollleuchte ausging. Als dann der Öldruck da war, lief der Motor viel geschmeidiger.

Ich komme jetzt zur Reparaturhistorie:
Okt. 2018 Austausch Öldruckschalter
März 2019 Austausch Öldruckventil im Gehäuse der Öldruckpumpe; danach war der Öldruck nach dem Start sofort auf Solldruck
Während des Sommerurlaubs 2019 kehrte das Problem zurück
Sept. 2019 Kontrolle Öldruckpumpe und erneuter Austausch des Öldruckventils; Öldruckpumpe zeigte keinen Verschleiss; Wechsel Ölfilter (Original IVECO) und Motoröl von 10W40 nach 15W40. Öldruck wurde im heissen Zustand gemessen. Alles in Ordnung, auch beim Start im warmen Zustand.
Im kalten Zustand baut sich der Öldruck nun beim Start etwas schneller auf. Es dauert aber immer noch bis zu 10 - 15 sec. bis der Solldruck erreicht ist (Öldruckanzeige geht aus)

Nun meine Frage an euch. Ist einem von euch das Problem mit dem verzögerten Aufbau des Öldrucks bekannt? Und wenn ja, wie wurde das Problem beseitigt? Oder habt ihr auch Anregungen, die ich aufnehmen und nachgehen kann. Ich muss immer in die Werksatt, da ich aus altersgründen (65) nicht mehr so viel Mut habe, selbst am Motor zu schrauben.

Über eure Anworten bzw. Anregungen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße aus Düsseldorf
Dieter Nagat

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mv4 am 15 Jan 2020 13:14:36

kannst du den Öldruck messen oder richtest du dich nach der Öldrucklampe ?

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

dnagat am 15 Jan 2020 13:17:34

Der Öldruck wurde in der Werkstatt direkt am Motor (Ausbau Öldruckschalter) gemessen.

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mv4 am 15 Jan 2020 14:59:27

aha...wieviel km hast du runter? und das das Öldruckventil ne Macke hat schließt du aus? ich vermute mal da liegt die Ursache...das schließt nicht richtig...und das Öl läuft zurück...
das kannst du festetellen wenn du den kalten Motor anmachst...warten bis Öldruck da ist... paar sek. warten...Motor aus...Motor wieder starten...Öldruck müsste sofort hochgehen.

dauerbremser am 15 Jan 2020 18:48:19

Hallo Dieter,
dein Daily II hat im Öl-Hauptstrom oberhalb des Ölfilters den Kühlwasser - Ölkühler.
Ungeeignet aditivierte Motoröle haben bei Motoren mit hoher Kilometerleistung Probleme den Rußanfall des verstärkten Blow-By´s aufzunehmen. Der Verbrennungsruß kann sich dann in den flachen Kanälen des Ölkühlers ansammeln oder die kleinen Bohrungen der Ölkühler-/ Adapterschraube verkleinern/verstopfen.
Das macht sich dann bei noch kaltem Öl bemerkbar.
An meinem Audi Benziner hatte sich das Ansaugsieb (feinmaschiger als das des Daily II) so stark auf BEIDEN Seiten des Siebes angesammelt, das die Ölpumpe bei kaltem Motoröl nach dem Anlassen regelrecht für ein paar Sekunden "lechzte" und Ansauggeräusche machte.
In dem Sieb von ca. 8 cm Durchmesser waren nur ein paar stecknadelkopfgroße Siebteile frei !!!
Mit dem richtigen, guten Motoröl passiert das nicht und werden die Rußablagerungen nach ein paar hundert Kilometern "abgewaschen" und landen im Ölfilter.
Ein Indiz für die "Reinigungswirkung" des richtigen Motoröls ist ein sauberer, metallisch blanker Zylinderkopf um die Nockenwelle herum.
Leider lässt sich bei dem Daily II beim Clou nicht ohne weiteres der Zylinderkopfdeckel abbauen (Heizungswärmetauscher und 2 Schläuche der Motorvorwärmung im Weg), Frickelarbeit.
An die Motorölwanne und somit an das Ölansaugsieb kommst du beim Daily II auch ganz schlecht, da die Quertraverse im Weg ist.
Das Ölansaugsieb beim Daily ist sehr grob, eine Verstopfung wie bei meinem Benziner ist da unwahrscheinlich.

Ich würde an deiner Stelle:
1. Liqui Moly Engine Flush 300ml zu deinen ca. 6 Ltr. Motoröl kippen und nach Vorgabe den Daily die entsprechenden Kilometer bewegen.
2. Motoröl ablassen.
3. Ölfilter abbauen
4. neuen RICHTIGEN Ölfilter einbauen, ACHTUNG: entsprechend Vorgabe, u.a. mit Rückschlag und Überdruckventil (MANN WP 1144)
5. neues Motoröl, z.Bsp. Liqui Moly 10W-40 auffüllen
6. Test

Wenn du dir noch mehr zutraust und vor schmutzigen Arbeiten nicht zurückschreckst würde ich nach Abbau des Ölfilters, auch den Kühlwasser-/Ölwärmetauscher abbauen.
1. Kühlwasser am Kühler unten links (von vorne) ablassen und auffangen (ich nutze das immer wieder, da silikatfrei).
2. Die beiden Kühlschläuche vom Ölkühler abbauen.
3. Mit einem (ich glaube 16 mm) Innenseckskantschlüssel die Adapterverschraubung (da wo der Ölfilter angeschraubt ist) rausschrauben; normales Rechtsgewinde
4. Ölkühler und Adapter abziehen
5. Ölkühler mit Bremsenreiniger säubern und begutachten / Adapterverschraubung Durchgänge reinigen und überprüfen

Zusammenbau mit neuen Dichtringen (z.Bsp. bei Axel Augustin)
Adaperverschraubung muss mit Loctite Schraubensicherung " Mittelfest" eingesetzt werden.

Gruß, Dietmar aus Hameln

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dnagat am 15 Jan 2020 21:33:18

Hallo Zusammen,
ich freue mich sehr, dass nach so kurzer Zeit Antworten/Anregungen zu meiner Problembeschreibung gekommen sind. Vielen Dank dafür.

Der Motor hat bis heute 190000 km gelaufen. Um die zweite Frage zu beantworten: wenn ich den Motor starte und die Öldruckleuchte geht nach ca. 10 sec aus lasse ich den Motor für einige Minuten laufen. Dann schalte ich den Motor aus, warte einige Minuten und starte erneut. Der Öldruck ist sofort da. Das Öldruckventil wurde in der Zeit von Oktober 2018 bis September 2019 zweimal von einer Fachwerkstatt getauscht. Ich hatte in das Öldruckventil große Hoffnung gesetzt, zumal das bei einem anderen Cloufahrer genau die Ursache war. Beim zweiten Mal, weil die Öldruckpumpe ausgebaut und kontrolliert wurde. Jeweils nach den Arbeiten wurde es besser. Ich habe das Gefühl, dass Ablagerungen im Ölkreislauf die Funktion des Öldruckventils beeinflussen. Beim ersten Wechsel war das Problem für die Fahrt in den Osterurlaub beseitigt. Dann kam der Stillstand bis zum Sommer. Schon beim Start in den Sommerurlaub kam das Problem langsam wieder. Also ein "gut" und dann wieder ein "schlecht".

Dietmar, Du schreibst, dass ich ein Aditiv ins Öl beimischen soll. Darüber hatte ich auch schon nachgedacht (Du hattest es im Clou-Forum bereits erwähnt). Aber an anderer Stelle hatte ich wiederum gelesen, dass Aditive auch zu Beschädigungen im Motor führen können. Gerade bei älteren Motoren. Wie siehst Du das?

Ich hatte dem Werkstattmeister bei der letzten Reparatur gesagt, dass er den Ölkühler und die Adapterverschraubung reinigen soll. Ich hatte den Hinweis auch in dem Werkstatthandbuch gelesen. Bin mir aber nicht sicher, ob das seine Monteure auch gemacht haben. Wenn man nicht alles selber macht. Aber den Mut zum Schrauben am Motor habe ich in den letzten Jahren verloren. Vielleicht sollte ich wieder mutiger werden.

Bei den jährlichen Inspektionen wird der Ölfilter (Original IVECO) und das Motoröl gewechselt. Einige Jahre hat die Werkstatt 10W-40 eingefüllt. Nachdem ich das erkannt hatte, habe ich auf 15W-40 bestanden. Ich kann mich erinnern, dass in den IVECO-Werkstätten nur noch Synthetik-Öl eingefüllt wird. Viele Jahre war ich Kunde in der IVECO West Niederlassung in Düsseldorf, bis ich zweimal mehr oder weniger betuppt wurde. Die haben auch, ohne mich zu informieren, auf Synthetik-Öl umgestellt. Danach tropfte der Motor noch mehr, da das ÖL sehr feinflüssig ist. Es sollen sogar die Dichtungen darunter leiden, habe ich gehört. Darum habe ich auch die Werkstatt verlassen und habe mir eine vertrauenswürdigere Werkstatt gesucht. Vielleicht hatte das Öl Auswirkungen in meinem Motor ausgelöst, die auf mein Problem zurück zu führen sind.

Zurzeit steht der Clou im Winterquartier. Im März ist er wieder fahrbereit wg. Saisonkennzeichen 03-11. Dann kann ich erst weitere Versuche am Motor starten. Danke noch einmal für eure Unterstützungen.

Liebe Grüße aus Düsseldorf
Dieter Nagat

felix52 am 15 Jan 2020 22:01:06

Moin Dieter,
zunächst einmal möchte ich mich bedanken:
Seit Langem mal wieder eine Themenschilderung, die detailliert den Kern des Problems vorträgt.
Und auch von den Antworten her (alle) viele mögliche Fehlerursachen aufzeigt.

Es könnte auch durch Rost oder sonstigem Mangelkontakt am Masseanschluss eine Verzögerung auftreten.
Bis hin zum Armaturenbrettanschluss.
Flackert deine Öldruckanzeige ab und zu während des Motorbetriebs?

Liebe Grüße

gespeert am 16 Jan 2020 05:08:46

At felix
Unfug! Korrosion in Elektrikteilen ist Ursache für Kontaktschwierigkeiten. Die wurden hier nicht beobachtet.

At dnagat
Sind die Pleuel Lager bei Abbau der Oelwanne geprüft worden um Schäden auszuschließen?

mv4 am 16 Jan 2020 09:40:45

Synthetik öl 10w40 ist im kalten zustand sicher etwas dünnflüssiger wie zb. 15w40 ...sobald beide Öle warm sind ist der Unterschied weg. Zudem befinden sich in Synthetik Ölen Zusätze die Ablagerungen abbauen und Dichtungen wieder geschmeidiger machen...Es ist also nicht so das diese Öle Undichtheiten verursachen...die sind schon vorher da...nur durch die dickflüssigen Öle "tropft" der kalte Motor weniger...aber das sollte man eh abstellen lassen.
Beim nächsten Ölwechsel würde ich die Ölwanne runter, mir dir Sache anschauen ob Ölschlamm oder andere ablagerungen vorhanden sind...Ölsieb saubermachen...einmal Spülöl verwenden...und dann 0w40 verwenden..wenn du dann noch ein Oil Additiv zu gibst wirst du merken das dein Motor geschmeidiger läuft...das additiv bewirkt unter anderen das dein Öl auf etwa 10 hochgestzt wird (bei verwendung von 0w40 auf etwa 0w50).

wosch03 am 16 Jan 2020 11:15:52

Ich hatte vor Jahren an meinem 35-12 das selbe Problem mit langsam aufbauendem Öldruck beim Kaltstart. Das Problem lag wohl an Toleranzen in der gesamten Nebenabtriebsgruppe. Die wurde komplett getauscht, jedoch mit dem selben Ergebnis. Erst der unmittelbare Einbau einer dritten Nebenabtriebsgruppe hat das Problem nachhalig behoben. Zum Glück wurde das noch auf Kulanz erledigt. Den Motor habe ich dann noch 330.000km gefahren. Die Werkstatt hatte damals auch überprüft, ob der Start mit wenig Öldruck Schäden an den Pleullagern hinterlasen hat. Ergebnis, es war nichts festzustellen. Beim Kaltstart waren die Ventielstößel zunächst deutlich hörbar, was bei anliegendem Öldruck dann verschwand. Ich habe mir dann auch ein Instrument zur Überwachung des Öldrucks eingebaut. Gab aber nie wieder ein Problem.

Besten Gruß
Wolfgang

dauerbremser am 16 Jan 2020 19:09:21

In der Nebenantriebsgruppe läuft dessen Antriebswelle /Eingangswelle für die Einspritzpumpe (Ölpumpe, Zentralhydraulikpumpe, Unterdruckpumpe) mit dem Zahnriemantriebsrad, direkt im Aluminium des Frontdeckels des Nebenantriebsgehäuses.
Durchmesser der Antriebswelle im Lager ca. 45 mm, Länge des Gleitlagers ca. 30 mm.
Wenn die Zahnriemenspannung zu hoch ist, kann dieses Gleitlager wie auch das der Nockenwelle und der Kurbelwelle nach dem Anlassen unter Mangelschmierung leiden.
Das könnte auch an den für unsere Wohnmobile typischen, längeren Stillstandszeiten liegen, welche das Öl aus dem Lager drücken.

Das täglich genutzte gewerbliche Fahrzeug hat diese Probleme eventuell nicht.

Ich habe aktuell beim Neuaufbau eines 2.8ter Motors 8140.43 (Laufleistung unbekannt) den Frontdeckel des Nebenantriebsgehäuses meines alten 2.5er 116 PS Motor 8140.47 genommen (ca. 200tkm), da mir das Lagerspiel des 2.8ter Frontdeckels zu groß erschien. Nicht gemessen, Welle hat nur bedeutend mehr Spiel gehabt.

Wäre wie zuvor beschrieben auch ein möglicher Grund für schwächelnden Öldruck.
Wenn das allerdings auch zu mechanischen Geräuschen führen sollte, müssten sich schon Alu-Späne im Motoröl befinden.

Gruß aus dem sonnigen Schraubergarten von Dietmar

dnagat am 21 Jan 2020 18:17:53

Hallo Zusammen,
noch einmal danke für die alle Beiträge/Anregungen.
*Felix, ein elektrisches Problem kann ausgeschlossen werden. Masseverbindungen sind kontrolliert und teilweise neu angelegt worden. Das geschah im Rahmen des Einbaus eines neuen Druckschalters. Der Öldruck wurde beim Start des Motors kontrolliert. Dazu wurde der Druckschalter ausgebaut und ein Manometer angeschlossen. Die Verzögerung wurde klar messtechnisch beim heißen Motor nachgewiesen.
Danach wurde zu einem späteren Zeitpunkt das Öldruckventil getauscht. Nach dem Tausch war der Öldruck zumindest für die nächste Urlaubsreise direkt nach dem Start ordnungsgemäß da.

*gespeert, Die Pleuel Lager sind nicht kontrolliert worden, da die Ölwanne dazu abgebaut werden musss. Lt. Werkstattmeister muss dazu der Motor ausgebaut werden. Da der Druck nach dem Wechsel des Öldruckventils in Ordnung war, lässt darauf schließen, dass es sich nicht um einen Lagerschaden handeln muss. Wenn ein Lagerschaden da wäre, müsste auch der Druck währen der Fahrt, zumindest beim starken Beschleunigen z.B. am Berg, absinken, sodass die Kontrollleuchte anfängt zu flackern. Darum haben wir den Schritt zum Ausbau des Motors nicht favorisiert.

*mv4 (ich kenn eure Vornamen nicht), Du hast sicherlich Recht, dass ein Synthetik Öl keine Dichtungen beschädigt, die dann zu Undichtigkeiten führen. Aber die alten Dichtungen bei einem Motor aus 1994 haben nicht mehr die Elastität, sodass sie das dünnflüssigere Öl an verschiedenen Stellen minimal durchlässt. Zumindest habe ich das an meinem Motor festgestellt. Erst durch den Wechsel zum Mehrbereichsöl auf mineralischer Basis wurde das Tropfproblem wieder reduziert. Vielleicht bilde ich mir das auch ein. Das Iveco-Motoren tropfen, ist auch bekannt. Sogar unsere neuen Fahrzeuge im Feuerwehrfuhrpark tropften nach einiger Zeit. Der Werkstattmeister meinte: Tropft der IVECO-Motor nicht, ist auch kein Öl drin: Grins. Mit dem Abbau der ÖLwanne warte ich solange, bis ich keine andere Möglichkeit mehr sehe.

*Wolfgang und Dietmar, leider ist mir das Thema mit der Nebenantriebsgruppe zu hoch, dass ich es nachvollziehen, geschweige weiterverfolgen kann. Ich werde bei der nächsten jährlichen TÜV-Vorbereitung (März) in der Werkstatt den Meister dort mal befragen. Auch das Thema mit dem Zusatz von einem Aditiv. Ich hoffe immer noch, dass das Problem ohne weitere größere und kostspielige Aufwendungen beseitigt werden kann.

Aufgrund meines Saisonkennzeichens kann ich erst im März mit weiteren Maßnahmen beginnen. Dort wo er von November bis Februar steht, darf ich am Fahrzeug keine Reparaturarbeiten durchführen.

Für Fragen stehe ich euch gerne jederzeit zur Verfügung. Auch weitere ergänzende Anregungen nehme ich auch gerne entgegen.

Nochmals vieln Dank
Liebe Grüße aus Düsseldorf
Dieter

Bergbewohner1 am 21 Jan 2020 18:52:29

Eigenlich ist das nach Standzeit normal, unser Transporter hatte das auch.
Wenn deiner Hydrostößel hat, dann läuft dort das Öl heraus und es muß sich erst wieder Druck aufbauen, das ungefähr die geschilderten Sekunden.
An deiner stelle würde ich bei Ölscheck eine Ölanalyse machen lassen, die einfache kostet ca. 70€ bis ca. 110 €, da bekommst du dann ein Protokoll, in welchen steht-je nach dem was du bezahlt hast, ob irgendwas verschleißt und welche Rückstände im Öl sind.
Hoffe konnte dir weiter helfen.

wosch03 am 21 Jan 2020 22:46:33

Dieter,

wie oben beschrieben wurde bei meinem Motor in der Werkstatt eine neue Nebenabtriebsgruppe eingebaut, die dann jedoch genau den selben Effekt zeigte, wie zuvor. Aus zeitlichen Gründen wurde dann aus einem gebrauchten Fahrzeug die Nebenabtriebsgruppe entnommen und eingebaut. Damit wurde das Problem dann nachhaltig gelöst. Somit hat das Phenomen nichts mit Verschleiss, der Laufleistung oder gar mit dem Öl zutun. Manche, auch fabrikneue Nebenabtriebsgruppen hatten somit wohl ein Problem, das mit Toleranzen zutun haben muss.

Beim Öl ist der Motor ohnehin wenig anspruchsvoll. Ich verwende immer mineralisches 10W40,

Die Ölwanne kann man übrigens sehrwohl bei eingebautem Motor ausbauen.

LG Wolfgang


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