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Nur eine Maut Box für Europa Womo über 3,5 to


Tom8 am 15 Jan 2020 16:49:16

Hallo zusammen, da wir Anfang - Mitte März unser erstes Womo bekommen ;D und dies ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,4 Tonnen hat, bin ich beim recherchieren wegen GO Box usw. von meinem Kollegen auf toll for europe aufmerksam gemacht worden. Kann mir hierzu schon jemand Auskunft geben, ob dies auch für Womos passt? Wenn ich das im Netz so lese wird hier nur für Geschäftskunden geworben, nicht für privat. Meiner Meinung nach währe das doch eine Erleichterung, oder sehe ich hier was total falsch?
Vielen Dank für Eure Antworten und sonnige Grüße Tom

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Altmaerker39638 am 15 Jan 2020 17:18:19

Hallo,
mit einem einzigen Mautgerät kommst Du nicht durch die EU. Schau mal bei den LKW, da sind Teilweise die Frontscheiben richtig zugepflastert mit Mautboxen.
Dazu kommt noch, einige Länder haben keine Boxen- einige kann man Elektronisch Buchen und das reicht dann (also Kfz Kennzeichen ist eingescannt und wird kontrolliert)Bsp. Ungarn / Rumänien oder Bulgarien kann man auch Elektronisch... Wir haben für A die Go-Box und die geht nur noch in A und für Skandinavien
den BroBizz im Abbuchungsverfahren und sind zufrieden damit. Bei Reisen Frankreich u.ä. bestellen wir uns dann Zeitweise ggf. eine Box. Da kann man sich registrieren und klappt auch gut . Schau hier: --> Link
Viel Spaß mit dem neuen WoMo :womobus: :sky:

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

rkopka am 15 Jan 2020 18:01:17

Altmaerker39638 hat geschrieben:mit einem einzigen Mautgerät kommst Du nicht durch die EU. Schau mal bei den LKW, da sind Teilweise die Frontscheiben richtig zugepflastert mit Mautboxen.

Die --> Link bieten sowas an. K.A. ob das schon funktioniert und was es kostet. Die Website ist da sehr sparsam. Im Video sieht man, daß erst wenige Länder im Osten gehen.
Grundsätlzich ist es kein unlösbares Problem. Der Betreiber muß Verträge mit allen Mautbetreibern schließen und eine HW bauen, die die verschiedenen Systeme kann. Viele sind nach dem gleichen Standard gebaut, es werden nur unterschiedliche Daten oder Schlüssel übertragen. Einige fallen etwas aus der Rolle.

RK

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Flatus am 15 Jan 2020 18:39:44

Altmaerker39638 hat geschrieben:... mit einem einzigen Mautgerät kommst Du nicht durch die EU. ...

Und durch die andere Hälfte Europas - die grössere - auch nicht!

Gruss Flatus

mithrandir am 16 Jan 2020 14:26:52

ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber an dieser Stelle glaube ich, dass das momentan auch gar nicht angesterngt wird. Zumindest nicht von der Industrie.
Jedes verkaufte Kästelchen bringt zusätzlichen Umsatz. Womöglich steckt in beiden das Gleiche drin, aber das eine ist halt auf die Frequenz von Land A eingestellt, das andere auf die von Land B.
Die Katastrophe für die Industrie ist ja Norwegen, wo das alles ohne Box funktioniert. Aber bevor das überall so einfach sein wird, müsste man den Datenschutzparanoikern die Aluhüte vergolden :-)
Nicht dass ich "nichts zu verbergen" hätte, aber für den Komfort einfach ohne Zusatzmaßnahmen durch Europa zu gondeln, bin ich bereit den Preis der fototechnischen Kennzeichenüberwachung zu zahlen.
Aber auch in Norwegen schafft es die Industrie den Kunden damit zu ködern, dass man ein Kästchen verkauft, das ein bissl Rabatt ermöglicht.
Nix für ungut.

rkopka am 16 Jan 2020 14:56:31

mithrandir hat geschrieben:Jedes verkaufte Kästelchen bringt zusätzlichen Umsatz. Womöglich steckt in beiden das Gleiche drin, aber das eine ist halt auf die Frequenz von Land A eingestellt, das andere auf die von Land B.

Jein. Die kompatiblen Systeme nutzen im Wesentlichen einen Standard, also auch die gleichen Frequenzen. Nur die ausgetauschten Daten variieren und besonders die Schlüssel der Sicherungssysteme. Die Standards geben leider nicht jedes Detail exakt vor. Daher auch die Unterschiede der Interpretation. Die weniger kompatiblen Systeme haben meist andere Frequenzen und ein andere Art der Modulation und Datenübertragung. Das kann man mit der normalen HW eines Standard Tags(A,B,N,SLO,D...) gar nicht empfangen.

Die Katastrophe für die Industrie ist ja Norwegen, wo das alles ohne Box funktioniert.

Dafür sind die Systeme weit aufwendiger durch die Kamerasysteme. Und man hat dort mehr Probleme und Fehlerkennungen aufgrund des Wetters. Wenn einer mit 100km/h bei Schneetreiben oder falschem Licht durch so eine Station rast, ist es sehr schwer, sein Kennzeichen zu erkennen. In A dagegen werden nur bei einigen wenigen Kontrollstationen Kameras eingesetzt, sonst nur die reine Mikrowellenübertragung, die da viel unkritischer ist. Somit ist die Mehrzahl der Systeme relativ günstig.

RK

andwein am 17 Jan 2020 13:37:32

mithrandir hat geschrieben:....Nicht dass ich "nichts zu verbergen" hätte, aber für den Komfort einfach ohne Zusatzmaßnahmen durch Europa zu gondeln, bin ich bereit den Preis der fototechnischen Kennzeichenüberwachung zu zahlen.

Den Satz solltest du aber ergänzen auf: fototechnischen Kennzeichenüberwachung und Speicherung aller Daten über die Abrechnung hinaus, inklusive der Auswertungsrechte damit er der Realität entspricht.
Einfach einmal bei ASFINAG (oder anderen Anbietern) einmal die AGBs lesen. Ich will nicht ätzen, ist aber trotzdem interessant.
Gruß Andreas

Tom8 am 17 Jan 2020 15:13:31

Hallo zusammen, ich habe jetzt einmal die Damen und Herren aus dem Link von rkopka per Mail angeschrieben. Mal sehen was hier rauskommt, bis jetzt leider noch keine Antwort. Ich bleibe auf jeden Fall an der "Geschichte" und melde mich wenn ich was neues in Erfahrung bringe. schönes WE und sonnige Grüße Tom

basi1510 am 17 Jan 2020 20:35:28

Hallo,

über kurz oder etwas länger hat sich das Thema sowieso erledigt. Schaut mal hier:

--> Link

Dies wird in naher Zukunft unser Leben verändern. Da wird man dann nur noch informiert, dass vom persönlichen Konto soundsoviel auf der Strecke von A nach B abgebucht wurde.

MfG basi1510

PS: Könnt Ihr Euch auch in der Mediathek von 3Sat anschauen

rkopka am 17 Jan 2020 23:35:33

basi1510 hat geschrieben:Dies wird in naher Zukunft unser Leben verändern. Da wird man dann nur noch informiert, dass vom persönlichen Konto soundsoviel auf der Strecke von A nach B abgebucht wurde.

Nett, aber nur ein kleiner Teil des Themas. Solche Abbuchungen gibts ja jetzt schon genauso, nur ohne Blockchain. Das Problem ist nur, wie stellt man sicher fest, wer wo wann mit was gefahren ist. Diese Daten dann abzusichern ist ein anderes Thema. Gegen Veränderungen der Daten auf ihrem Weg werden derzeit Zertifikate eingesetzt, die beim Erstellen gerechnet werden (allerdings wesentlich einfacher) und dann bei jeder Stufe überprüft werden. Wenn man hört, welchen Rechenaufwand und damit auch Energieverbrauch Blockchainanwendungen verursachen, muß man schon fragen ob das die Zukunft ist, wenn überall Energiesparen und CO2 Vermeidung gepredigt wird.

RK


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