Dometic
luftfederung

Lithiumbatterie lässt sich 1 1 mit Bleibatterien austauschen 1, 2, 3, 4, 5


w112 am 23 Jan 2020 14:37:52

noch besser, da findet man genau im richtigen Topf was man sucht, Danke


mercurius46 am 23 Jan 2020 14:45:10

Torsti5 hat geschrieben:Deshalb neige ich langsam dazu, die Finger davon zu lassen.


Ja, das wäre schade! Denn die Lithium-Anwendung löst bei den meisten Foristen viele Probleme. Du brauchst nur die richtigen Geschäftspartner (z.B. amumot.de).

PS: Bin nicht verwandt oder verschwägert...

rkopka am 23 Jan 2020 14:50:24

w112 hat geschrieben:Siimmt, man geht einfach über Google und gibt z.B. ein:

"Ective wechselrichter brücke"

und Ruckzuck landet man via Google beim richtigen Beitrag hier im Forum: --> Link

War nur Spass Sorry,

Kein Spaß. Der 4.Link nach der Anzeige bei Google kommt genau dahin. Zumindest bei mir. Vermutlich weiß Google, daß ich oft hier unterwegs bin...

RK

Anzeige vom Forum


Mann am 23 Jan 2020 15:20:55

mercurius46 hat geschrieben: Du brauchst nur die richtigen Geschäftspartner (z.B. amumot.de).



Amumot empfiehlt aber auch ein Ladegerät für Lifepo aus seinem Shop ohne Lifepo Kennlinie (--> Link ), nun weiß ich nicht ob es wirklich nicht nötig, oder ein Versehe.
Viele Hersteller schreiben " Ladegerät mit Lifepokurve ist nötig um alle Vorteile zu geniesen " Amumot empfiehlt nun eines ohne Lifepokurve, dafür mit " Lagerungsmodus". Ich wird noch irre.
Grüße

mercurius46 am 23 Jan 2020 15:45:05

Hallo Mann,

wenn Du schon in Dresden wohnst, dann fahr' doch einfach hin und lass' Dich vor Ort beraten...

PS: Verona (die man sicher auch in Dresden kennt) würde jetzt wieder sagen: "Da werden Se geholfen!"

Bodimobil am 23 Jan 2020 15:54:37

Mann hat geschrieben: Ich wird noch irre.

Es gibt nicht die eine ideale Lösung, es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
Im Falle des 230V Ladegeräts hat sich inzwischen herauskristalisiert, dass bei den meisten LiFePO Besitzern die Ladung über 230V nur noch eine untergeordnete Rolle spielt ("Ich brauch kein Landstrom mehr"). Für den Notfall oder für ab und zu mal nachladen reicht in der Regel ein beliebiges Bleiladegerät.
Anders sieht es aus wenn man täglich an 230V geht bzw. das Ladegerät ständig dran lassen möchte.
Je nach Nutzungsprofil kann für den einen das und den anderen das andere besser sein.
Man sollte schauen mit welchem Ladegerät meistens die Volladung stattfindet. Bei Volladung findet auch das Balancing statt. Und damit das sauber funktioniert wird zumindest bei dem Lisunenergy System empfohlen dafür ein Li-geeignetes Ladegerät zu verwenden. Das ist bei den meisten der Solarregler, bei einigen noch zusätzlich der Booster. Bei den Fertigbatterien gibt es Hersteller die behaupten dass kein Li-Ladegerät nötig ist. Wie sinnvoll das ist kann ich nicht beurteilen. Aber zumindest bei den namhafteren Batterien ist durchaus denkbar, dass die Batterie-Elektronik das übernimmt. Langzeiterfahrungen gibt es da leider bisher nicht.

Gruß Andreas

cbra am 23 Jan 2020 16:01:00

Mann hat geschrieben:..... Ladegerät mit Lifepokurve ist nötig um alle Vorteile zu geniesen " Amumot empfiehlt nun eines ohne Lifepokurve, dafür mit " Lagerungsmodus". Ich wird noch irre.
Grüße


empfehlen ist doch nicht zwingend vorschreiben. es geht nur um eine bordbatterie in einem wohnmobil, nicht um die stromversorgung eines herzschrittmachers.

folge den empfehlungen zum kaufzeitpunkt, bau das zeug ein und freu dich auf den urlaub

fschuen am 23 Jan 2020 16:32:02

Was soll denn bitte eine "LiFePO-Kennlinie" sein? Das einzige, was zählt, ist die Ladeschlussspannung. Die sollte zwischen etwa 14 und 14,5 V liegen, bei weniger wird die Batterie nicht richtig voll und höhere Spannungen belasten mindestens die Balancer. Die meisten Ladegeräte für Blei, vor allem die billigen, können das. Die ganzen Kuschelprogramme für eure empfindlichen Bleibatterien, Temperaturkompensation, Erhaltungsladung, IUOU, Desulfatierung usw könnt ihr vergessen, das ist alles nicht nötig - schädlich ist aber nur die Desulfatierung wegen der höheren Spannungen. Fast alle Ladegeräte sind 1:1 für Lithium geeignet, ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft beim Einstellen des richtigen Ladeprogramms (möglichst nah an 14,4V und nicht darüber).

Das Laden über die Lichtmaschine lässt sich nicht so gut vorhersagen, weil da zu viele Faktoren mit reinspielen. Exakt kontrollieren lässt sich diese nur mit einem Ladegerät für Bordspannung ("Ladebooster"). Wer sich den zusätzlichen Aufwand sparen möchte, hat zwei Möglichkeiten: entweder probiert er es einfach ohne - hat ja bei den viel empfindlicheren Bleibatterien auch geklappt. Oder man misst den LadeSTROM bei vielleicht halb entladener Batterie - dazu braucht man einen Batteriecomputer oder ein Amperemeter. Er sollte im zweistelligen Bereich liegen, aber nicht höher, als von der Batterie spezifiziert und für die Kabeldicke gut. Das wird in geschätzt 90% der Fälle hinhauen, einen Ladebooster kann man sich dann sparen.

Gruss Manfred

VWBusFahrer am 23 Jan 2020 17:23:51

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Hallo Andreas,
seit über 10 Jahren benutze ich LiPo- und LiIo-Akkus im Bereich Modellbau.
Ich vertraue Empfehlungen, die einen Ladestand von ca. 30 – 50% nennen.
Die Zellenchemie altert in dem Bereich sehr langsam bei einem noch ausreichenden Mindestladestand. Eine Tiefentladung mögen LiIo auch nicht.
Bei Interesse sollte man sich die Datenblätter der Zellenhersteller, also nicht der Batteriehersteller, ansehen.

Gruß
Jürgen

Stocki333 am 23 Jan 2020 17:53:05

cbra hat geschrieben:empfehlen ist doch nicht zwingend vorschreiben. es geht nur um eine bordbatterie in einem wohnmobil, nicht um die stromversorgung eines herzschrittmachers.

folge den empfehlungen zum kaufzeitpunkt, bau das zeug ein und freu dich auf den urlaub

Genau so gehört es. Den was ist schlimmer als Aids.
Richtig. Kabelbrand im Herzschrittmacher.
vernünftige Ladeschlußspannung im Bereich von 14,4 Volt.
Eine Erhaltungsspannung die über der Ruhespannung der Li liegt. 13,5 - 13,8 Volt. Mit diesen Werten liegst du nie falsch.
Es gibt einige EBL- Ladegeräte die bleiben bis 12 Std auf der Ladeschlusspannug. Einfach einen Schalter einbauen um das bei vollen Accu abzuschalten. Alles kein Hexenwerk.
Lieber das Geld in eine Erweiterung der Solaranlage stecken, als Ladegeräte kaufen.
-
Und noch etwas für jene deren WOMO- Kasse angespannt ist durch den Kauf der LIthium. Bevor ihr ein Ladegerät oder sonstiges Notwendiges Übel kauft. Zuerst ausprobieren, was geht und reicht die vorhandene bestehende Anlage aus.
Meistens reicht das für erste aus. Später noch dazukaufen geht um vieles leichter. Die Regierung willigt in der Regel auch dann ein.
Man weiß nach dem ersten Urlaub, wos noch habert. Vorher sind das nur Vermutungen, Halbwahrheiten, Must have.
Den Eines ist mir klar. Es gibt auch Wohnmobilisten mit Familie und Kindern. Dort schüttelt man das Geld nicht so locker aus dem Ärmel. Darum wollen auch die Ratgeber hier wissen, was ist verbaut im Womo. Diese oft Sinnlosen Tröt kommen zustande, weil die Datenlage schlecht ist. Gibt irren Raum für Speculationen.
Nicht ganz ernst Meinend
Franz

Bodimobil am 23 Jan 2020 17:56:13

VWBusFahrer hat geschrieben:Hallo Andreas,
seit über 10 Jahren benutze ich LiPo- und LiIo-Akkus im Bereich Modellbau. ...


Wir reden hier aber von LiFe(Y)PO !

Gruß Andreas

rolf51 am 23 Jan 2020 18:04:58

VWBusFahrer hat geschrieben:
Ich vertraue Empfehlungen, die einen Ladestand von ca. 30 – 50% nennen.
Die Zellenchemie altert in dem Bereich sehr langsam bei einem noch ausreichenden Mindestladestand. Eine Tiefentladung mögen LiIo auch nicht.
Gruß
Jürgen


Hallo Jürgen,
das ist auch noch für mich ein wichtiger Punkt, den ich nicht so richtig einschätzen kann.
Wenn ich von 50% ausgehe habe ich nicht mehr Leistung wie bei meiner Blei mit 100%?
Nun habe ich eine 240W Solaranlage auf dem Dach die meine Batterie beim Stand über die Sommermonate um 10Uhr wieder ist. Da wir fast Täglich fahren und der Booster mit 25A die Batterie immer gut füttert, habe ich nun bedenken, dass Zwangsläufig ich die Li-Batterie schädigen könnte, da diese immer bei 100% gehalten wird.

lowbattery am 23 Jan 2020 18:37:45

rolf51 hat geschrieben:Hallo Jürgen, [...] Wenn ich von 50% ausgehe habe ich nicht mehr Leistung wie bei meiner Blei mit 100%? [...]
Da wir fast Täglich fahren und der Booster mit 25A die Batterie immer gut füttert, habe ich nun bedenken, dass Zwangsläufig ich die Li-Batterie schädigen könnte, da diese immer bei 100% gehalten wird.


Hallo Rolf,

bin zwar nicht Jürgen, aber da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die empfohlenen 50%, ob erforderlich oder nicht, gelten für Lagerung (= lange Nichtbenutzung) der Batterie. Wenn du täglich fährst wird sie jede Nacht etwas entladen. Dann darf sie natürlich tagsüber wieder auf 100% geladen werden.

Das von dir beschriebene Nutzungsverhalten (etwas fahren und genug Solar) passt optimal mit LiFePO4 zusammen, und mit deinem Booster bist du auf der sicheren Seite was die Belastung der Elektroinstallation angeht.

Bei längerer Nichtbenutzung einfach Batterie etwas entladen (z.B. Kaffee kochen, Kühlschrank etwas laufenlassen oder was auch immer) und dann Batterie über Hauptschalter trennen. Vielleicht überflüssig, aber auch nicht zu schwierig, und du bist auf der sicheren Seite.

VG
Stefan

fschuen am 23 Jan 2020 18:43:53

Torsti5 hat geschrieben:... was ich alles brauche damit so eine Lithium-Batterie bei mir ohne Probleme funktioniert.


Du brauchst: ein Ladegerät, was die Batterie voll lädt, ohne sie kaputt zu machen. Du hast: eine Ladekennlinie, die bei 14,4V abregelt. Alles gut.

Gruss Manfred

Stocki333 am 23 Jan 2020 19:17:01

rolf51 hat geschrieben: Da wir fast Täglich fahren und der Booster mit 25A die Batterie immer gut füttert, habe ich nun bedenken, dass Zwangsläufig ich die Li-Batterie schädigen könnte, da diese immer bei 100% gehalten wird.

Vielleicht etwas zur Beruhigung.
Einbau der 300er Lithium bei Kilometer 132 000.
Jetziger Kilometerstand....................209 300.
Gefahrene Kilometer.........................77 300.
-
Also 77300 km gefahren
angenommene Durchschnittsgeschwidigkeit: 70 Km/h
Ergibt 1104 Stunden auf Lichmaschinenspannung. 14,4 - 14.55 Volt. Ladeleistung bis 80 A.
LM hängt direkt an der lithium. Kein Trennrelais dazwischen.
Also keine Bedenken. die stecken das locker weg.
Vorschlag: Valium ordnungsgemaß entsorgen. :mrgreen:
Gruß Franz

cbra am 23 Jan 2020 19:27:24

wie wärs wenn sich die ca 3-5 Li experten zusammentun und einen "beruhigungsthread" zum thema machen. es ist schon ziemlich irre wieviel angst und panik da mittlerweile herrst und wie mMn überzogen auch nebensächlichkeit diskutiert werden.

einfach die wichtigsten 20 punkte zu verkabelung, ladung, pfeleg, einsatzbereich
was ist sicherheitsrelevant, und was nicht



den thread dann oben in der rubrik annageln und zur pflichlektüre vor erstellen eines neuen LI threads machen ;)

biauwe am 23 Jan 2020 19:32:57

cbra hat geschrieben:einfach die wichtigsten 20 punkte zu verkabelung, ladung, pfeleg, einsatzbereich
was ist sicherheitsrelevant, und was nicht;)

Dann kommt aber der Verkäufer und der einfache Nutzer nicht über ein.
Jeder vertritt andere Interessen. :?:

hmarburg am 23 Jan 2020 19:34:11

cbra hat geschrieben:wie wärs wenn sich die ca 3-5 Li experten zusammentun und einen "beruhigungsthread" zum thema machen...


Die 3 bis 5 Experten hast du bestimmt schnell gefunden.
Blöd nur, dass die nie einer Meinung sein werden.

rolf51 am 23 Jan 2020 19:37:54

Hallo Cbra,
:top: , wäre sehr gut.
Nicht alle möglichen Szenarien, einfach z.B. ohne/mit Wechselrichter einer 100Ah Batterie mit einem Täglichen 25A Verbrauch! Keine späteren Aufrüstungen!

George67 am 23 Jan 2020 19:43:44

Nachdem hier durchaus kontrovers diskutiert wird, möchte ich es doch nochmal zum besten geben:

Meine Lösung eines ins Wohnmobil integrierten Lithiumakkus funktioniert in JEDEM Auto, was eine 12 V Bleiumgebung hat. Egal ob intelligente Lima oder nicht, Solar oder nicht, AGM Einstllung oder was weis ich.

Integriert mit zwei Drähten, an den Starterakku, über eine 20 A Sicherung.
PlugPlay, egal wie das Auto aussieht.

biauwe am 23 Jan 2020 19:47:57

George67 hat geschrieben:Meine Lösung eines ins Wohnmobil integrierten Lithiumakkus funktioniert in JEDEM Auto, was eine 12 V Bleiumgebung hat. Egal ob intelligente Lima oder nicht, Solar oder nicht, AGM Einstllung oder was weis ich.

Integriert mit zwei Drähten, an den Starterakku, über eine 20 A Sicherung.
PlugPlay, egal wie das Auto aussieht.

So einfach geht das hier aber nicht :D

cbra am 23 Jan 2020 19:51:26

cbra hat geschrieben:wie wärs wenn sich die ca 3-5 Li experten zusammentun und einen "beruhigungsthread" zum thema machen...


hmarburg hat geschrieben:Die 3 bis 5 Experten hast du bestimmt schnell gefunden.
Blöd nur, dass die nie einer Meinung sein werden.


perfekt - frage / antwort 1 / antwort 2

ist ja nur eine halbernste anregung und reines delegieren, aber evtl weniger arbeit für stocki, lisun & co als das gleiche dauernd wiederzukäuen.

und erstaunliocher weise kommt mir vor dass da in letzter zeit viel angst und sorge kommt - versteh ich nicht wirklich.

bigben24 am 23 Jan 2020 20:04:09

rolf51 hat geschrieben:[....]
Nun habe ich eine 240W Solaranlage auf dem Dach die meine Batterie beim Stand über die Sommermonate um 10Uhr wieder ist. Da wir fast Täglich fahren und der Booster mit 25A die Batterie immer gut füttert, habe ich nun bedenken, dass Zwangsläufig ich die Li-Batterie schädigen könnte, da diese immer bei 100% gehalten wird.

Dann mache es wie ich, den Expertentipps sei Dank, einen Schalter für das D+ Signal und ab Mai die Lima bis zum Winter wegschalten, Diesel spart man auch noch (etwas) und Greta freut auch noch :-) Der Solarertrag reicht voll und ganz, den Solarregler auf LiFexxx 14,2V (Tipp Lisunenergy) einstellen, das gibt eine Erhaltungsladung von 13,5V und damit kann man voll entspannen und braucht sich keine Sorgen machen.
hmarburg hat geschrieben:
Die 3 bis 5 Experten hast du bestimmt schnell gefunden.
Blöd nur, dass die nie einer Meinung sein werden.


In meinem Umbaufaden, waren sich die Experten recht schnell einig :-) und dank deren Tipps und Infos wurde mein LiFeYxx Umbau ein Beruhigungsumbau ohne jedes Problemchen und ich hatte echt Respekt davor.

Gruß

MountainBiker am 23 Jan 2020 21:32:26

Hallo zusammen,

da hier nur noch Offtopic über das Verhalten von Fachleuten gesprochen wird, möchte ich mal hier eine Lanze für dergleichen brechen!

Ihr stellt uns allzuoft vor ein Dilemma, denn Ihr erwartet pauschale Antworten für eine höchstindividuelle Problemstellung und Erwartungshaltung. Oftmals wird nur mit einem 2Zeiler angefragt und über 2Seiten Posts verteilt auf Nachfragen mit den notwendigen Informationen gehandelt. Wenn dann jemand eine "pauschale Lösung" anbietet wie Lars es versucht, dann kommt der "nächste" um die Ecke und meint "das geht doch einfacher"!

Natürlich gibt es immer eine funktionierende "einfachste Lösung" (so wie bei meinem Umbau), aber dazu muß genau wissen was man da tut und wie sich die Lösung in die bestehende Umgebung integriert. So etwas ist mit ein paar Fragen und Antworten nicht abgetan, dazu muß man eine vor Ort Analyse von allen durchführen und mit dem Ergebnis die Komponenten wählen. Ich sage hier explizit die Komponentenauswahl nach der Analyse, denn hier wird oft schon wie vor kurzem ein Packen Hardware genannt (z.B. Victron Akku und BMS/getrennte Masse...) ohne die damit verbundenen Probleme zu kennen!

Warum sind Antworten manchmal kompliziert? Weil diese präzise sein müssen, sonst gibt es nur Beschwerden wenn es nicht funktioniert. Weiterhin wenn ein Fachmann hier eine den Normen und Regeln funktierende Lösung skizziert, dann gibt es massenhaft Aussagen wie - ich mach mir nichts aus den Regeln usw... Nur von einem Fachmann wird keine andere Antwort kommen.

Wir tun unser bestes und oft werden Skizzen mit viel Aufwand gemacht um das Verstehen zu erleichtern, aber wenn man dann sieht wie man mit Fakten umgeht kann einem schon die Freude hier mal vergehen - so nun genug!

Wie immer nur meine Meinung dazu!

VWBusFahrer am 23 Jan 2020 23:03:52

Bodimobil hat geschrieben:
Wir reden hier aber von LiFe(Y)PO !

Gruß Andreas


Ein Lithium-Eisenphosphat-Akku ist auch ein Lithium-Ionen-Akku.

Gruß
Jürgen

George67 am 23 Jan 2020 23:14:23

biauwe hat geschrieben:
So einfach geht das hier aber nicht :D

Kann man auch anders sehen . :D

VWBusFahrer am 23 Jan 2020 23:17:07

rolf51 hat geschrieben:Hallo Jürgen,
das ist auch noch für mich ein wichtiger Punkt, den ich nicht so richtig einschätzen kann.
Wenn ich von 50% ausgehe habe ich nicht mehr Leistung wie bei meiner Blei mit 100%?


Ich habe wohl beim Zitieren einen Fehler gemacht,
bei den genannten 30 – 50% geht es um die Lagerkapazität, es schont die Akkus, wenn man sie auf einen bestimmten Ladestand unterhalb der Vollladung aufbewahrt. Verschiedenen Firmen empfehlen für die längerfristige Lagerung eine Restkapazität von 30 – 80%, also eine recht große Spanne.
Gruß Jürgen

George67 am 23 Jan 2020 23:58:13

Biker, eine der guten für deine letzte Post ist von mir.

Stocki333 am 24 Jan 2020 10:41:42

MountainBiker hat geschrieben:Wir tun unser bestes und oft werden Skizzen mit viel Aufwand gemacht um das Verstehen zu erleichtern, aber wenn man dann sieht wie man mit Fakten umgeht kann einem schon die Freude hier mal vergehen - so nun genug!

Du hast hier vielen Vielschreibern aus dem Herzen gesprochen. Dafür an Gutn.
Gruß Franz

Stocki333 am 24 Jan 2020 10:53:14

cbra hat geschrieben:und erstaunliocher weise kommt mir vor dass da in letzter zeit viel angst und sorge kommt - versteh ich nicht wirklich.

Genau so ist es. Dieser Satz sagt viel aus, was hier in letzter Zeit im Forum passiert.
Die Technik der LiFeYPO4 ist doch längst den Kinderschuhen entwachsen.
Die Technik der LiFePO4 hat noch einige Wehwechen. Aber intressant für Saisonfahrer und Geringverbraucher. Die kann man auch in den Griff bekommen. Mit Verständnis und ein paar zusätzlichen Schaltungen. die verursachen nur Arbeit. Aber geringe Kosten.
Und einige Tröts sind schon ein Verhinderungsthema und keine Implantierhilfe.
Also auf ein Neues, und hoffentlich Optimistisches Jahr mit Lithium.
Franz

rkopka am 24 Jan 2020 10:58:23

Stocki333 hat geschrieben:Die Technik der LiFePO4 hat noch einige Wehwechen. Aber intressant für Saisonfahrer und Geringverbraucher.

Aber gerade die brauchen die doch eigentlich nicht.

Die kann man auch in den Griff bekommen. Mit Verständnis und ein paar zusätzlichen Schaltungen. die verursachen nur Arbeit. Aber geringe Kosten.

Dafür (immer noch) hohe Kosten für die Lixx Batterie.

RK

P.S. Natürlich möchte ich auch eine haben...

cbra am 24 Jan 2020 11:15:44

Stocki333 hat geschrieben:Die Technik der LiFePO4 hat noch einige Wehwechen. Aber intressant für Saisonfahrer und Geringverbraucher.

rkopka hat geschrieben:Aber gerade die brauchen die doch eigentlich nicht.

..


doch - aus gewichtsgründen. und gerade bei saisonfahrern ist es mMn einfacher weil die winterladethematik wegfällt.

jedenfalls ist das bei mir der grund gewesen

gut 10 kg eingespart, in emeinem auto plug & play, nur die ladekurven von AGM umgestellt - fertig. im winter steht der akku ausgebaut im büro

hmarburg am 24 Jan 2020 12:57:53

Stocki333 hat geschrieben:...Die Technik der LiFePO4 hat noch einige Wehwechen. Aber intressant für Saisonfahrer und Geringverbraucher...


Aber genau solche generellen Aussagen, die nicht zutreffend sind, führen zu Verunsicherung für Neueinsteiger.
Bei LiFeYPO4-Akkusystemen - ich schreibe bewusst Systeme - müssen die Systembauteile, also nicht nur die reinen Zellen, auf einander abgestimmt sein.
Wenn da nicht alles passt, haben diese auch ihre Wehwechen.

Gruß, Holger

George67 am 24 Jan 2020 16:40:11

hmarburg hat geschrieben:Bei LiFeYPO4-Akkusystemen - ich schreibe bewusst Systeme - müssen die Systembauteile, also nicht nur die reinen Zellen, auf einander abgestimmt sein.
Wenn da nicht alles passt, haben diese auch ihre Wehwechen.

Gruß, Holger

Holger, du sprichst da wahre Worte ganz gelassen aus.

WARUM wohl haben alle die Handys und Tablets Tütenakkus drin, deren BMS so winzig sind, dass sie noch innerhalb der Plastikverpackung sitzen ?
(Ebenso die Akkus von Laptops- das BMS sitzt im Tauschakku drin)
Sie werden nämlich vom Hersteller des Akkus spezifiziert, und er weiss genau, was er seinem Akku zutraut.

Das ist, mit ALLEM Respekt, genau die Schwäche der Einzelaufbauten - genau wie du es oben beschrieben hast.

holger65 am 24 Jan 2020 16:53:51

und ihr meint wirklich der TE steigt hier noch durch?

Heimdall am 24 Jan 2020 16:54:47

hmarburg hat geschrieben:Aber genau solche generellen Aussagen, die nicht zutreffend sind, führen zu Verunsicherung für Neueinsteiger.
Bei LiFeYPO4-Akkusystemen - ich schreibe bewusst Systeme - müssen die Systembauteile, also nicht nur die reinen Zellen, auf einander abgestimmt sein.
Wenn da nicht alles passt, haben diese auch ihre Wehwechen.
Gruß, Holger

Ich nehme aber an dass Lars (Lisunernergy) sein BMS sehr wohl auf sein System abgestimmt hat. Das meintest du doch zwischen den Zeilen, oder? ;-)
Die Fertigakkus haben es ja sowieso integriert.

George67 am 24 Jan 2020 16:58:18

holger65 hat geschrieben:und ihr meint wirklich der TE steigt hier noch durch?

Holger, wenn er verstanden hat, das ein 1 zu 1 Tausch nicht geht, ohne dass man
-
-
-
-
-
-
.....
berücksichtigt hat, dann ist doch erstmal alles ok.

Es gibt nur einen, der ein echte P&P System hat.... :mrgreen:

wolfherm am 24 Jan 2020 16:59:23

Moderation:Wusste gar nicht, das Fachleute auch so vom Thema abschweifen können. :D Seid so gut und kommt wieder zum Thema zurück. Vielen Dank.


hmarburg am 24 Jan 2020 19:04:18

Heimdall hat geschrieben:Ich nehme aber an dass Lars (Lisunernergy) sein BMS sehr wohl auf sein System abgestimmt hat. Das meintest du doch zwischen den Zeilen, oder? ;-)


Nein, das meine ich ganz und gar nicht.
Lisnunenergy überzeugt mit seinem Wissen und mit seiner Erfahrung, die er sich über Jahre angeeignet und mit diversen Tests auch praktisch untermauert hat.
Da werde ich einen Teufel tun und ihn schlecht schreiben.

Gruß, Holger

George67 am 24 Jan 2020 21:04:57

Da hast du ihn imho falsch verstanden.... :)

hmarburg am 24 Jan 2020 21:37:29

Ich sollte besser lesen! Sorry, nicht mein Tag heute.

Torsti5 am 24 Jan 2020 23:03:10

Hallo Leute,

ich bin wirklich sehr überrascht, dass mein Thema zu so vielen Beiträgen führen konnte.

Ich bin wirklich froh darüber, dass ich meine ursprüngliche Frage ob der Einbau der von mir der von mir auserwählten Lifepo 1:1, wie in der Werbung versprochen, bedenkenlos funktioniert im Forum gestellt habe.

Letztendlich muss ich sagen, dass meine Eingangsfrage mehr als gut beantwortet wurde. Mir wurde mit Geduld erklärt was möglich ist und wie ich am besten zu einer verlässlich funktionierenden Lösung kommen kann. Es liegt jetzt an mir selbst ob ich experimentiere oder bereits von Anfang an andere Regler und/oder einen Ladebooster einbaue oder nicht. Ich habe schon viel über die Lithium-Batterien in Foren gelesen und bin jedoch nie zu einem verständlichen Ergebnis gekommen. Ich finde, dass die Spezialisten hier super erklärt haben und auch ein Laie damit einiges anfangen kann. Sogar der Dümmste wird nach dem durchlesen der Fragen und Antworten verstehen können, dass ein 1:1 Tausch funktionieren kann aber es keine 100%ige Sicherheit dafür gibt. Den Dümmsten ist aber auch enorm damit geholfen wenn er am Ende weiß was er am besten kaufen muss, dass die Wahrscheinlichkeit der einwandfreien Funktionalität am Ende sehr hoch ist. Persönlich bin ich in jedem Fall sehr begeistert wie viele Mühe sich einige hier gemacht haben um eine verständliche Hilfe abzugeben. Das hat der s.g. Fachhandel bei mir bisher nicht geschafft. Auch muss man bedenken, dass Menschen hier ohne Bezahlung ihre Zeit für die Beratung anderer aufwenden. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit!

Für meinen Teil ist alles was ich wissen wollte sehr gut beantwortet worden. Jetzt ist nur noch die Frage offen wie ich das ganze Gerödel angeschlossen bekomme ohne die Karre damit abzufackeln. Dies ist aber ein anderes Thema als die Eingangsfrage lautete.

Viele Grüße und allen ein schönes WE

Thomas

RG Regalbau am 24 Jan 2020 23:13:43

Otto Rehagel hat vor vielen Jahren gesagt, mach et Otze.
Mache es einfach wenn Du es möchtest.
Es funktioniert.
Du wirst Deine Karre mit einem Fertig Lifepo wohl nicht abfackeln .
An der Verkabelung deiner Serien Batt. sind Sicherungen.
Die sind nachher auch noch da.
Und es gibt noch das BMS.
Ich habe mich bewusst für etwas teuere Lifepos von Emergo
Plus entschieden, und es bis jetzt nicht bereut.

Torsti5 am 24 Jan 2020 23:32:22

Eine blöde Frage habe ich jetzt doch noch. Kann mir jemand sagen für was das schwarze Gerät, BCU35 Battery control unit, zuständig ist?



Danke und Grüße
Thomas

RG Regalbau am 24 Jan 2020 23:38:00

--> Link
Google macht es möglich .


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