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Lithiumbatterie lässt sich 1 1 mit Bleibatterien austauschen 1, 2, 3, 4, 5


Torsti5 am 16 Jan 2020 21:28:05

Hallo zusammen,

ich lese hier immer, dass Ladebooster und weiß der Geier alles für die Umstellung auf Lithium notwendig ist. Durchblicken tue ich bei dem Thema überhaupt nicht

LIONTRON schreibt:

Diese Lithiumbatterie lässt sich 1:1 mit Bleibatterien austauschen, ohne dass die Lade- oder Entladestruktur verändert werden muss. Die Batterie ist nur für 12V Installation geeignet.

--> Link

Wenn das stimmt würde ich mir so ein Teil bestellen und einbauen. Was meint Ihr dazu?

Aktuell habe ich einen Ducato 160 Multijet, 3,0 Liter Euro 5, 2 x 110 AH defekte Gel-Akkus BJ. 2011 und 220 WP Solar. Hauptverbraucher ist der Kompressorkühlschrank und die Dieselheizung. Kein Wechselrichter usw. vorhanden.

Kann ich so eine Lithium-Batterie wie von der Fa. beschrieben tatsächlich einfach so einbauen?

Danke und Grüße

Thomas

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

DonCarlos1962 am 16 Jan 2020 21:35:42

Lieber Thomas,

leider ist das technisch nicht so einfach, wie in der Werbung beschrieben.
Da gibt es hier im Forum noch viel zu lesen. Es lohnt sich die Beiträge zu diesen Themen genau zu lesen.

Warte bitte mit dem Kauft, bevor Du Dir ein besseres Bild gemacht hast und dann entscheide in Ruhe.

Ist nur ein Tip.

LG Carsten

P.S.: Ich stand auch einmal vor der gleichen Frage: --> Link

flo16v am 16 Jan 2020 21:47:00

Hi,

die meisten Batterien kann man 1:1 tauschen und mit der vorhandenen Ladetechnik auch laden.

Viele machen da einen unheimlichen Affentanz von. Vor allen dingen Firmen die sowas verbauen und die Kunden verunsichern wollen.

Das einzige wo man meiner Meinung nach drauf achten sollte ist die Werkseitige Verkabelung. Ist diese zu "gut" im Sinne von dicken Querschnitten ( meistens aber nicht der Fall ) sollte man einen LAdebooster als Ladestrombegrenzer einbauen weil der Lithiumakku sonst über das verbaute Trennrelais zu viel Strom ziehen könnte und damit evtl das EBL überlastet.

Gruß Flo

DonCarlos1962 am 16 Jan 2020 22:02:19

flo16v hat geschrieben:Viele machen da einen unheimlichen Affentanz von. Vor allen dingen Firmen die sowas verbauen und die Kunden verunsichern wollen.


Wir haben die Erfahrungen selbst gemacht, nachdem wir einfach 1:1 getauscht haben.

1. Wir mußten einen anderen Solarregler einbauen, weil der serienmäßige keine LiFePo4 Ladekurve hatte und damit keine optimale Leistung.
2. Unser Kühlschrank hat wärend der Fahrt den Lithiumakku um ca. 10-15Ampere in der Stunde leer gesaugt!
(Erklärung habe ich im anderen Faden schon geschrieben.)
Erst der Einbau des Schaudt 121525 Ladebooster hat hier Besserung gebracht. Leider nicht ohne Nebenwirkungen.
Wir haben jetzt keine Statusanzeige der Batterie auf dem Borddisplay mehr. Hier wird immer 0Volt angezeigt.
3. Das Serienmäßige Batterieladegerät meines WoMo (Bj.2018) hat keine Ladekurve für Lithium.
Darum nutzen wir dieses Gerät nur noch selten. Dafür ziehen wir den 230V Stecker.
4. Mit Solar und der Ladeleistung der Lichtmaschine in Verbindung mit dem Ladebooster kommen wir meistens hin.

LG Carsten

flo16v am 16 Jan 2020 22:12:58

HI,

welchen Akku habt ihr denn verbaut?

ZU 1: Klar ist die Lithiumkurve besser geeignet aber auch mit einer Blei / Nass Einstellung wird der Lithiumakku voll. Selbst mit nur 13,8V wird der Akku voll, dauert nur länger.

ZU2: Wenn ihr den Akku 1 Zu 1 getauscht hat dann hat euer Kühlschrank aber sicher euren alten Akku auch angezapft. Das kann nur daran liegen das der Kühlschrank auf 12 V läuft obwohl das Trennrelais die beiden Batterien nicht verbunden hat um die Bordbatterie während Motorlauf zu laden. Das wurde dann durch euren Booster behoben.

ZU 3 : das liegt daran welcher Booster es ist und wie dieser angeschlossen ist. Die meisten Booster bieten Möglichkeiten und ein Anschlussschema welches die Werkseitigen Anzeigen und Funktionen beibehält. Ich würde mich mit dieser Installation nicht zufrieden geben obwohl es natürlich funktioniert.

Das diene angesprochenen Probleme alleine durch den 1:1 Tausch gekommen sind ist irgendwie unwahrscheinlich.

Gruß Flo

Sprintertraum am 16 Jan 2020 22:14:29

Torsti5 hat geschrieben: Wenn das stimmt würde ich mir so ein Teil bestellen und einbauen. Was meint Ihr dazu?
Kann ich so eine Lithium-Batterie wie von der Fa. beschrieben tatsächlich einfach so einbauen?

Hallo
Kurz und knapp, JA.
Du hattest vorher 2 x 110 er, wenn sich an deinem Energie Verbrauch nichts ändert, vorher alles funktioniert hat, sollte es passen.
Die Dinger aus deinem Link sind geil , leider ( für mich ) zu teuer.
Gruß

towi am 16 Jan 2020 22:25:53

Hey,

Verkabelung und Absicherung überprüfen und wenn noch nicht vorhanden BC beim akkuwechsel mit einbauen
So kannst du die Ladeströme und den Ladezustand gut prüfen, alles andere findet sich dann von selbst.

Ich hab's auch so gemacht ( 100Ah ) und dann später dickere Kabel dazu gezogen um höhere Ströme zu ermöglichen
Jetzt gibts Immer genug Strom für uns, ein Booster war bei uns nicht nötig

Gruß
towi

DonCarlos1962 am 16 Jan 2020 22:45:08

flo16v hat geschrieben:HI,
welchen Akku habt ihr denn verbaut?

Robur-Akku 120Ah

flo16v hat geschrieben:ZU 1: Klar ist die Lithiumkurve besser geeignet aber auch mit einer Blei / Nass Einstellung wird der Lithiumakku voll.

Stimmt, aber weil wir nur 120Wp auf dem Dach haben, kann das dann schon einmal eng werden. Es war billiger den Regler zu tauschen, als die Solarfläche zu vergrößern.
flo16v hat geschrieben:ZU2: Wenn ihr den Akku 1 Zu 1 getauscht hat dann hat euer Kühlschrank aber sicher euren alten Akku auch angezapft.


Das Problem war, dass der Lithiumakku eine höhere Spannung als die (Euro6 geregelte LiMa) Fahrzeugbatterie hatte.
Darum wurde der Energiebedarf des Kühlschrankes zunächst allein aus dem Lithiumakku gedeckt.
Erst als die Spannung auf das Niveau des Fahrzeugakku gesunken war, wurden beide Akkus geladen. Aber nur bis zur Abregelspannung der AGM Fahrzeugbatterie, dann hat die Euro6 Laderegelung den Nachschub eingestellt.
Der Lithiumakku wurde so nie wieder voll geladen.

flo16v hat geschrieben:ZU 3 : das liegt daran welcher Booster es ist und wie dieser angeschlossen ist.

Ja, dass mit dem Booster ist richtig. Wir haben die einfache Lösung gewählt und den Schaudt 121525 einfach in die Ladeleitung eingebaut und ein D+ Signal zur Steuerung angebracht.
Das ist primitiv, funktioniert aber, bis auf die kleinen Einschränkungen sehr gut.

Tatsächlich kommen diese Problemchen tatsächlich nur durch den Einsatz des neuen Akku. Wenn wir unseren AGM Akku benutzen, gibt es diese Fehler nämlich nicht.

Da wir tatsächlich nur den Booster in die Ladeleitung eingeschleift haben und das Koppelrelais nicht außer Kraft gesetzt haben, ist alles noch im Originalzustand!

LG Carsten

crono am 17 Jan 2020 00:00:39

Torsti5 hat geschrieben:LIONTRON schreibt:

Diese Lithiumbatterie lässt sich 1:1 mit Bleibatterien austauschen, ohne dass die Lade- oder Entladestruktur verändert werden muss. Die Batterie ist nur für 12V Installation geeignet.

--> Link

Wenn das stimmt würde ich mir so ein Teil bestellen und einbauen. Was meint Ihr dazu?


Klar stimmt das und klar kann man eine Blei-Batterie durch einen LiFePO-Akku 1:1 tauschen!

Die Frage aber, ob dies auch gut geht ist eine andere! Also: Passt der Akku "ins System", wird er voll geladen, genügen die Kabelquerschnitte, ...

Tinduck am 17 Jan 2020 08:31:08

Solche Werbung ist doch echt super für die Branche.

1) Kunde liest sowas und glaubt es.

2) Kunde kauft den Akku und baut ihn ein.

3) Eines der o. g. Probleme tritt auf.

4) Kunde bringt Geld in irgendeine Womo-Werkstatt, damit der tolle Akku benutzbar wird.

Leider fehlt fast immer

5) Kunde haut der Firma ihr Werbeversprechen um die Ohren und macht das auch publik.

Vor diesen Rundum-Sorglos-Versprechen kann man nur warnen. In jedem verschiedenen Womo-Typ ist die Elektrik anders installiert, woher nimmt der Akkuverhökerer die Weisheit, dass der Akku überall problemlos 1:1 einbaufähig ist? Das wäre nur der Fall, wenn sowohl Lade/Entladespannungen und auch -ströme und das Temperaturverhalten sich genauso verhalten wie bei einem Bleiakku. Das ist bei keinem dieser Produkte der Fall, und dann bräuchte man auch keinen LiFePO-Akku.

Die Summe aller Vorteile dieser Akkutechnologie kann man nur mit einem durchdachten Einbau geniessen.

bis denn,

Uwe

hmarburg am 17 Jan 2020 09:18:14

Sprintertraum hat geschrieben:...Kurz und knapp, JA...


Dazu kurz und knapp, deine Aussage ist nicht richtig!

Gruß, Holger

fschuen am 17 Jan 2020 09:23:48

Kurze Antwort: ja, kannst du, weil LFP 4s von der Spannung her passt und sehr robust ist. Längere Antwort: du solltest dir - wie bei jedem Wechsel der Batterietechnik, z.B. auch von Gel zu AGM oder umgekehrt - ein paar Gedanken machen. Jedes Ladegerät (Generator, Landstrom, Solar) hat eine Ladeschlussspannung, die für verschiedene Batterietypen einstellbar ist. Du solltest ein Programm wählen, bei dem sie nicht über 14,4V liegt. Wenn sie darunter liegt, etwa bei 13,8V, werden deine LFP-Batterien nur zu etwa 90% geladen - das kostet dich ein bisschen Kapazität, ist aber gut für die Lebensdauer. Ungeeignet sind nur Ladegeräte mit speziellen Wiederbelebungs/Entsulfatierungsfunktionen, die man aber eher in der Werkstatt hat - im Womo hab ich das noch nicht gesehen.

An Zubehör würde ich einen Batteriecomputer und einen Batterie-Hauptschalter zum Trennen der Batterie vom Bordnetz empfehlen. Der Batteriecomputer ist die einzige zuverlässige Möglichkeit, über den Ladezustand der Batterie Bescheid zu wissen, und ermöglicht auch eine Kontrolle des Ladestroms. Beim Einwintern -wenn das bei dir vorkommt - sollte die Batterie bei 60-90% Ladezustand völlig vom Bordnetz getrennt werden; im Gegensatz zu Blei ist ständiges Volladen weder erforderlich noch förderlich.

Gruss Manfred

hmarburg am 17 Jan 2020 09:37:34

fschuen hat geschrieben:Kurze Antwort: ja, kannst du, ...


Sobald du hinter deinem "ja" soviel noch dazuschreiben musst ist es doch eher ein "nein".

Rollator am 17 Jan 2020 09:57:00

Ich denke mal, grundsätzlich KANN man, ob man SOLLTE, ist dann eine andere Frage.

Ich habe auch im Grunde 1:1 getauscht und nur am EBL die Batterieart umgestellt. Funktioniert.

Hätte es aber schon nicht in der Form, hätte ich eine dieser doofen intelligenten Lichtmaschinen verbaut gehabt.
Die enormen Ströme beim Laden, von denen man lesen kann, finde ich in der Form eher nicht (zumindest laut der App, zu der mir allerdings bereits erklärt wurde, dass diese nur eine Art Snapshot macht und keine vernünftige Anzeige ist). Das wiederum kann allerdings auch nur an den Kabelquerschnitten liegen, die bei mir ab Werk verbaut sind.

Die befürchteten Rückströme gleich nach dem Start hatte ich erstmal gar nicht wahrgenommen, dann gezielt danach gesucht mit der App und auch diese konnte ich zumindest in deren Existenz sehen, auch hier aber wieder nur während eines kleinen Zeitpunktes. Ob das nun der Spitzenwert war, oder ob da noch völlig stärkere Ströme fleießen, kann mir die App auch wieder nicht sagen.

Dritter Punkt: Ich hatte das Fahrzeug mit einer Solaranlage von Dethleffs bekommen. Der verbaute Solarlade ist mir völlig fremd. Ich habe auch bisher keinerlei Möglichkeit zur Umschaltung der Batteriesorte gefunden. Ob das wirklich so ist, oder dem Umstand geschuldet, dass ich bisher nur mittels eines Handyfotos, was ich unter den Sitz geschossen habe der Fall ist, weiß ich noch nicht. Bedeutet also, dass ich zum Sommer dann wohl auch hier ran muss. Zumal mir das auch kein MPPT Regler zu sein scheint.

Das 1:1 stimmt allerdings bereits beim Anschluss nicht. Meine AGM hatte normale Batteriepole, die Liontron 150 Untersitz hingegen zwei M8 Bolzen. Diese wiederum liegen zumindest für meinen Geschmack extrem nah beieinander. Bereits beim Anschmießen der vorhandenen Kabel musste ich neu Crimpen.

Meine Antwort würde daher eher eine Art Jein sein, wobei ich keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebe, ich muss mich selber in dieser Thematik durchfragen und schildere daher nur meinen Eindruck als Laie und das, was ich inzwischen dazu aufgesaugt habe.

Ich hatte die Werbung auch eher so verstanden, dass sie innerhalb der vorhandenen Ladestruktur läuft und im Normalfall keine neuen oder zusätzlichen Geräte angeschafft werden müssen.

bigben24 am 17 Jan 2020 11:00:46

1:1 tauschen - Ich habe ja bei meinem Umbau auch darüber nachgedacht und hier im Forum nachgefragt und nachgefragt und nochmal. Bis man das alles mal richtig auf dem Schirm hat, hat es zumindest bei mir auch ein wenig gedauert. Letztendlich habe ich die etwas teurere Variante (Winston) gewählt und am Ende ist es fast ein 1:1 Austausch geworden. Allerdings ist mein Fahrzeug auch recht neu (2018) und war schon mit Solar, Ladebooster und MPPT Regler ausgestattet. Wichtig war das Wissen über die eingebauten Komponent, die zugehörigen Ladeströme und deren Einstellmöglichkeiten. Somit habe ich die Einstellungen an MPPT LiFexxx auf 14,2V Ladbooster (Schaudt 121525) auf 14,4V Und EBL auf Blei -Säure gestellt und alle Kabel, genau wie vorher an +/- (Sammelschien) angeschlossen.
Ohne das Wissen über die Teile, Kabelquerschnitte und das Verstehen der Zusammenhänge würde ich aber keinen 1:1 Austausch vornehmen. Das kann gut gehen, muß es aber nicht. Als Hilfreich empfand ich auch die zusätzlichen Tipps, D+ der Lima wegschalten zu können, eine volle LiFexxx braucht nicht mehr dauerhaft geladen werden und im Sommer nutze ich eh nur Solar und den Hauptschalter des Akku per Fernschalter abschalten zu können. (Winterlager an Landstrom)
Wenn die Bordelektrik schon etwas älter ist, sollte man 2 x prüfen und auch ggf. einzelne Komponenten tauschen, damit man lange und sorglose Freude daran hat.

In diesem Sinne " Frohes messen, basteln und prüfen"

Gruß

andwein am 17 Jan 2020 11:29:08

Torsti5 hat geschrieben:..Diese Lithiumbatterie lässt sich 1:1 mit Bleibatterien austauschen, ohne dass die Lade- oder Entladestruktur verändert werden muss. Die Batterie ist nur für 12V Installation geeignet.
Wenn das stimmt würde ich mir so ein Teil bestellen und einbauen. Was meint Ihr dazu? Thomas

Wenn das stimmt was die Werbung sagt würde es nicht so viele fragende Beiträge zu dem Thema Blei/Lithium, Kaltladeverhalten, Kabelquerschnitt, Ladebooster in Abhängigkeit von Lima Leistung, bzw. Euro 6 und Art des eingebauten Ladegerätes geben.
Aber generell und oberflächlich betrachtet stimmt es.
Gruß Andreas

Sprinterklasi am 17 Jan 2020 14:12:54

Hallo Thorsti,
warum kann ich dir keine KN senden???
Schöne Grüße, klasi

mercurius46 am 17 Jan 2020 14:26:14

Torsti5 hat geschrieben:Durchblicken tue ich bei dem Thema überhaupt nicht...


Hallo Thorsti5,

es ist immer wieder interessant zu lesen, wieviele Beiträge beim Thema "Batterien" die Meinung vertreten, sie hätten die allein selig machende Wahrheit gepachtet. Dabei müssten wir doch (lt. Sokrates) erst einmal klären: Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Gewissheit? Die meisten halten ihre Gewissheiten nämlich für wahr!

Schwierig wird es besonders, wenn zum Thema "Lithium" schwadroniert wird. Vielleicht hilft Dir ja der folgende Link (--> Link) in Deiner Meinungsbildung weiter?

PS: Ich bin überwiegend in Frankreich auf Stellplätzen ohne Landstrom unterwegs. Aber ein Ladekabel habe ich in den zurückliegenden 9 Monaten (seitdem ich mit Lithium-Batterie unterwegs bin) nicht gebraucht...

hmarburg am 17 Jan 2020 14:31:12

mercurius46 hat geschrieben:...Schwierig wird es besonders, wenn zum Thema "Lithium" schwadroniert wird. Vielleicht hilft Dir ja der folgende Link (--> Link) in Deiner Meinungsbildung weiter?...


Ist aber auch nur eine weitere Schwadroniererei in dem Link.
Okay, während ich mich für mein Womo in Bezug auf Elektrokapazität schlau gemacht habe, habe ich die Seite auch durchgearbeitet.

Nur so meine Meinung, Holger

Bodimobil am 17 Jan 2020 15:10:51

mercurius46 hat geschrieben:Schwierig wird es besonders, wenn zum Thema "Lithium" schwadroniert wird. Vielleicht hilft Dir ja der folgende Link (--> Link) in Deiner Meinungsbildung weiter?

Zu dem Link möchte ich auch mal etwas sagen:
Auch wenn man das meiste was Amumot schreibt übereinstimmend auch woanders lesen kann, hat er zu manchen Themen eine diskussionswürdige Meinung. Beispiel: LiFePO mögen es nicht wenn sie ständig 100% vollgeladen sind. Warum weswegen und wo er das her hat schreibt er nicht. Kann sein dass es daran liegt das Victron Produkte dafür eine Einstellung haben?
Als gleichzeitiger Vertriebler von Victron Produkten muss man ihm bei den empfohlenen Produkten manchmal eine etwas einseitige Sichtweise vorwerfen.
Zu den Winstonsystem von Lisunenergy schreibt er z.B.
Lithium als Eigenbau Lösung für den Bastler. Bis man alle Teile zusammen hat, kommt man aber nicht mehr so billig weg, wie es im ersten Augenblick scheint. Da Lithiumbatterien auch eine gewisse Betriebssicherheit bei Unfällen gewähren müssen, der Eingriff in die Wohnmobilelektrik jedoch nicht ganz ohne ist, halte ich von solchen System Abstand. Darum werde hier auch nicht weiter drauf eingehen. Da ich schon einige Neufahrzeuge umgerüstet habe, stellt sich auch immer wieder die Garantiefrage …

Er lebt davon dass er anderen Batterien einbaut. Das macht Peter auch und kann trotzdem Garantie für von ihm eingebaute Lisunsysteme übernehmen.

Aber für jemanden der sich ganz neu mit dem Thema Lithium im Womo beschäftigt ist das eine schöne Zusammenfassung.

Gruß Andreas

andwein am 17 Jan 2020 16:43:45

hmarburg hat geschrieben:.......Ist aber auch nur eine weitere Schwadroniererei in dem Link. Nur so meine Meinung, Holger

Ich habe die Seiten vor 14 Tagen auch wieder mal gelesen. Schön allgemein gehalten und nicht unbedingt auf dem aktuellen Stand der Technik. Aber sie wird von manchem als Bibel aufgefasst. OK wen sie dem Leser weiterhilft?? Die Informationen im Büttner Handbuch sind übergreifender, detaillierter und trotzdem verständlich. --> Link
Aber auch bei mir ist es nur eine subjektive Meinung, Gruß Andreas

Stocki333 am 17 Jan 2020 17:06:10

hmarburg hat geschrieben:
Sobald du hinter deinem "ja" soviel noch dazuschreiben musst ist es doch eher ein "nein".

Genau so ist es. man muß immer wissen was verbaut ist. Idealerweise weiß der Fragende den Ladestrom. Das weiß man schon sehr viel für vernünftige Ratschläge.
-
Für Manfred
Wenn sie darunter liegt, etwa bei 13,8V, werden deine LFP-Batterien nur zu etwa 90% geladen - das kostet dich ein bisschen Kapazität, ist aber gut für die Lebensdauer.

Das ist nicht gerade richtig. Wird ein Accu verbaut mit Topbalancing. Hat der keine Freude damit.

Gruß Franz

fschuen am 17 Jan 2020 17:47:01

Stocki333 hat geschrieben:Das ist nicht gerade richtig. Wird ein Accu verbaut mit Topbalancing. Hat der keine Freude damit.


Gibt's da Erfahrungen zu? Ich halte das nämlich für eine theoretische, interessante, aber möglicherweise falsche Überlegung. Ein bisschen Zelldrift tut ja nicht weh, bzw. erst dann, wenn die erste randvoll geladene Zelle den Stromfluss unterbricht. Genau das verhindert ja der Balancer auf der Zelle. Soll heissen, ich kann einen Grossteil der Kapazität nutzen. Hat schon mal jemand eine LFP mit dauerhaft 13,8 ... 14,0 V geladen und damit Probleme bekommen?

Gruss Manfred

Stocki333 am 17 Jan 2020 19:01:00

fschuen hat geschrieben: Ein bisschen Zelldrift tut ja nicht weh, bzw. erst dann, wenn die erste randvoll geladene Zelle den Stromfluss unterbricht.

Eine Zelle kann den Stromfluß nicht unterbrechen. nur die Elektronik.
Genau das verhindert ja der Balancer auf der Zelle. Soll heissen, ich kann einen Grossteil der Kapazität nutzen. Hat schon mal jemand eine LFP mit dauerhaft 13,8 ... 14,0 V geladen und damit Probleme bekommen?

Ich bin der Meinung, wenn ich nicht weiß auf welchen Accu sich diese Aussage bezieht, muß ich das schon genauer hinterfragen.
Den eine Winston - Anlage fängt wo an zu Balanzieren......?
Bei einem Fertigaccu wird ab welcher Spg. balanziert......?
Ist das bei allen Fertigaccus so. Oder nur bei welchen Fabrikat.
Das mußt du definitiv wissen, wenn du so etwas schreibst. Sonst begibst du dich auf die Schiene des Links , der empfiehlt die Ladung bei 80 % zu beenden. Es gab hier schon Fälle, wo dadurch schon User im Dunkeln gesessen sind, weil die User solche Aussagen für Bare Münze genommen haben. Und die Zellen komplett aus dem Ruder gelaufen sind. Die Sicherheitseinrichtungen das Schlimmste verhindert haben.
Gruß Franz

flockie am 17 Jan 2020 19:05:37

Hallo Thomas, ich habe zwar nicht Eletrotechnik studiert und kann mich an dem wissenschaftlichen Disput nicht beteiligen, habe aber eigene Erfahrungen gesammelt, die ich hier gerne teile. Bei unserem Laika Kreos war bereits nach 2 Jahren die Aufbaubatterie (AGM, 80 Ah) defekt und ich habe sie bei einem Händler auf dessen Empfehlung hin gegen eine 120 Ah LiFePO4 der Marke CS-Batteries ausgetauscht bekommen:

--> Link

Diese hat ein integriertes BMS und wurde von dem im Kreos installierten Ladegerät auf Einstellung "Blei" geladen. Hat problemlos funktioniert. Gleichzeitig wurde ein Battericomputer ergänzt (Büttner MT Basic). Dies mach absolut Sinn, da die neue Batterie bei normalem Verbrauch keinen Spannungsabfall zeigt und daher die bisherige Ángabe/Berechnung der Restkapazität über die Spannung nicht mehr funktioniert. Mit dem Büttner ist man aber immer wieder genau informiert. Auch der vorhanden Solarregler wurde weiter benutzt, obwohl er in der Ladekurve nicht für Lithium spezialisiert ist. Im Sommer war dadurch die Batterie dennoch fast immer voll geladen. Ein Problem tauchte aber in den ersten Nutzungsmonaten auf: Beim längeren Stehen im Carport entlud sich die Batterie trotz dauerhaftem 220V Landstrom über Wochen langsam und wurde vom vorhandenen Ladegerät (CBE CB 516) nicht nachgeladen. Dies lag daran, dass das Ladegerät nach erfolgter Vollladung erst bei einem Spannunsabfall unter 13,0 V wieder mit einem Ladezyklus beginnt, bei Lithium gibt es diesen Spannungsabfall aber nicht. Man konnte zwar durch kurzes Trennen vom Landstrom manuell einen neuen Ladezyklus starten, ich habe aber deshalb noch ein für Lithium geeigneteres Ladegerät (Büttner MT Duo) zusätzlich verbauen lassen. Jetzt funzt alles, die verfügbare Kapazität ist deutlich größer als zuvor und ich bin zufrieden damit. Jetzt muss die Batterie nur noch lange halten und alles ist gut.

Ich hoffe, etwas weiter helfen zu können.
Es grüßt Volker aus dem Westerwald.

Stocki333 am 17 Jan 2020 19:19:25

Hallo Volker
Du scheinst aber einen Super- Händler zu haben. Meistens liest man hier das umgekehrte.
Aber eine Schöne Beschreibung wie es laufen kann. Und trotzdem kommt irgendwann derZeitpunkt, wo der Accu leer ist. Er aber voll sein sollte. Das ist der sogenannte 1:1 Tausch. Und stellen wir, wenn so etwas gefragt wird, immer so blöde Fragen.
Danke für deine ehrliche Beschreibung.
Franz

flockie am 17 Jan 2020 20:32:25

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Volker
Du scheinst aber einen Super- Händler zu haben. Meistens liest man hier das umgekehrte.

Franz


Hallo Franz, ja das stimmt, ich bin mit meiner Laika Werkstatt (Reisemobile Rhein-Main) zufrieden, die ich immer freundlich und kompetent erlebt habe. Um Missverständnisse vorzubeugen möchte ich nur noch darauf hinweisen, dass die nach nur zwei Jahren und wenigen Monaten defekt Aufbaubatterie für Laika natürlich keinen Garantiefall darstellte und ich die Kosten des gesamten Umbaus selber getragen habe.

Volker.

Torsti5 am 17 Jan 2020 20:49:15

Hallo zusammen,

erst mal herzlichen Dank für die vielen Erklärungen und Ratschläge.

Nachdem ich alles gelesen habe komme ich zu folgenden Ergebnis:

1. Ein Austausch 1:1 kann funktionieren, allerdings eher unwahrscheinlich, dass es ohne Probleme funktioniert

2. Wahrscheinlich ist ein Ladebooster notwendig

3. Der Solarregler muss event. auch getauscht werden

4. Wenn es blöd läuft dann wird der Lithium-Akku über Landstrom und über das eingebaute Ladegerät gar nicht geladen. Ergo, dieses müsste dann auch ersetzt werden.

Für Nr. 2 und Nr. 3 wäre ich noch bereit die Kohle zu investieren. Wenn Nr. 4 auch noch hinzu kommt dann hört bei mir der Spaß aber wieder auf. Wenn es soweit kommen sollte dann verzichte ich lieber auf die neue Technik und kaufe mir wieder - wie vorher auch gehabt - zwei fette Gelbatterien. Leider habe ich aber keinen blassen Schimmer wie ich herausfinden kann ob Nr. 4 benötigt wird.

Die letzte Ungereimtheit ist für mich der Batteriecomputer. Angeblich soll ja der Akku bzw. das eingebaute BMS den Zustand der Batterie auf einer App anzeigen. Weshalb dann noch zusätzlich so ein Teil?

Ganz ehrlich, als Laie in Sachen tiefer greifender Elektrik überfordert mich das Thema ziemlich. Deshalb neige ich langsam dazu die Finger davon zu lassen.

Viele Grüße
Thomas

lowbattery am 17 Jan 2020 21:13:24

Hallo Thomas,

poste doch mal den genauen Typ deines Solarladereglers und 230V-Ladegeräts. Dann kann man dir hier sicher sagen was du tauschen musst.

Was den Batteriecomputer angeht, das BMS der Liontrons hat - wenn es dasjenige ist das ich denke das es ist (--> Link / --> Link)- vermutlich einen Shunt (= Strommesswiderstand) auf der Leiterplatte integriert, übernimmt also selbst die Funktion des Batteriecomputers, den bräuchtest du also nicht zusätzlich. Ob das wirklich so ist solltest du aber bei Liontron erfragen können.

Gruß,
Stefan

lisunenergy am 17 Jan 2020 21:18:24

Hallo Thomas,

Prinzipiell ist die 1 zu 1 Lösung ein extrem gutes Verkaufsargument für die vielen billigen Chinaakku, wo jeder nur seinen Namen darauf klebt. Erkennen kann man das sehr gut an den Apps.
Da das Verhalten des Lifepo4 sehr ähnlich ist, wird dies sehr gern als Argument genommen. Das größte Problem ist, daß selbst der billigste Akku wahrscheinlich länger als Blei hält. Mit der Garantie von 5 Jahren wäre ich sehr vorsichtig, denn wir hatten auch schon Firmen hier im Forum, wo Garantie versprochen wurde, und als die ersten 5 Anlagen Schrott waren, war es vorbei mit dem Rest der Leute.
Ohne deine Anlage zu kennen, empfehle ich dir folgende Komponenten die auf alle Fälle funktionieren, und wenig Arbeit benötigen.
Als unbedingte Maßnahme einen Ladebooster, der vors EBL passt. Also 25 bis 35 A. Ein Netzladegerät sehr klein parallel zum vorhandenen und einen Solarladeregler der Lifepo4 kann. Wenn eine App vorhanden geht diese zur Not. Ansonsten tentiere ich eher zum Battmonitor. Ist zwar immer noch nicht optimal, aber Du wirst auf der sicheren Seite sein, was die Überlastung im Fahrzeug betrifft. Auf Blei wieder zu setzen bringt überhaupt nichts und der Lifepo4 wird dir völlig neue Dimensionen eröffnen.

Torsti5 am 17 Jan 2020 21:31:52

lowbattery hat geschrieben:Hallo Thomas,

poste doch mal den genauen Typ deines Solarladereglers und 230V-Ladegeräts. Dann kann man dir hier sicher sagen was du tauschen musst.

Gruß,
Stefan


Hallo Stefan,

das ist ein super nettes Angebot von Dir. Vielen Dank!

Mein Auto steht derzeit im Nachbarort in einer Halle, inkl. der Unterlagen zu den Geräten. Ich werde morgen mal hinfahren und nachsehen was für Typen an Geräten verbaut ist und dies morgen Abend hier reinschreiben. Im Moment kann ich nur sagen, dass ich einen Kastenwagen von BavariaCamp (gibt leider nicht mehr) habe. Das Teil war damals für einen Kastenwagen nicht gerade billig. Dafür ist alles hochwertig. Somit hoffe ich, dass auch die Gerätschaften für die Elektrik kein Ramsch sind.

Grüße
Thomas

lowbattery am 17 Jan 2020 23:23:12

andwein hat geschrieben:Die Informationen im Büttner Handbuch sind übergreifender, detaillierter und trotzdem verständlich. --> Link
Aber auch bei mir ist es nur eine subjektive Meinung, Gruß Andreas

Danke für den Link. ist das 2020 neu? Soweit ich mich erinnere war das bisher nicht so ausführlich. Interessant ist, das Büttner, wenn man die Bilder auf der Website betrachtet, ähnliche zylindrische Zellen wie Liontron zu nutzen scheint, aber andere Empfehlungen gibt.

Gruß,
Stefan

Stocki333 am 18 Jan 2020 10:01:22

Hallo Thomas
1. Ein Austausch 1:1 kann funktionieren, allerdings eher unwahrscheinlich, dass es ohne Probleme funktioniert

Wenn du weißt was verbaut ist, bist du klüger. Es wurde viel geschrieben, wenig gesagt. Und es wird funktioniern. Sonst wärst du die grosse Ausnahme.
2. Wahrscheinlich ist ein Ladebooster notwendig

Bei einer Lintron eher nicht. die geht bis 14,6 Volt. Den du hast geschrieben:
Aktuell habe ich einen Ducato 160 Multijet, 3,0 Liter Euro 5,

Ob du den Booster brauchst, sagt dir die Lintron APP nach dem Einbau. Der Ladestrom bei halbleeren Accu ist das Kriterium.
Ausser du weißt den Ladestrom bei leeren Gelbatterien in deinem Fzg. In Verbindung mit der Verkabelung, Sicherungen, ergibt sich eine Aussage, die haltbar ist.
3. Der Solarregler muss event. auch getauscht werden

Abwarten und Tee trinken. Gibt nicht viele Regler die sich nicht für lithium eignen.
4. Wenn es blöd läuft dann wird der Lithium-Akku über Landstrom und über das eingebaute Ladegerät gar nicht geladen. Ergo, dieses müsste dann auch ersetzt werden.

Lass dich nicht in die Irre führen vom CBE. Das hatten wir bereits einmal. Es gibt von CBE Geräte mit verschiedenen Schaltspannungen. Und ob du genau diese hast. Lassen wir uns Überraschen.
Aber ein Gedankenspiel: :lol:
Das hat Volker schön geschrieben.
Beim längeren Stehen im Carport entlud sich die Batterie trotz dauerhaftem 220V Landstrom über Wochen langsam und wurde vom vorhandenen Ladegerät (CBE CB 516) nicht nachgeladen. Dies lag daran, dass das Ladegerät nach erfolgter Vollladung erst bei einem Spannunsabfall unter 13,0 V wieder mit einem Ladezyklus beginnt,
Die Selbstentladung der Lithium ist sehr gering. Die kann Monate stehen, ohne Probleme. Ich würde die sowieso komplett abschaltbar machen. (Natoknochen) Und dann ists egal mit dem CBE.
Hängst du am Landstrom, geht die Spannung durch Last unter die 13 Volt, und das Ladegerät startet einen neuen Zyklus.
Denn eines geb ich dir auf deinen Weg mit. Seit du ein Mobil hast, hast du genug gelernt was du machen mußt, damit deine Bleibatterien lange leben. Von diesem Wissen kannst du das zu Grabe tragen und Beerdigen.
Der lithium ist es im Grunde egal, welchen Ladezustand sie hat. Die ist immer Zufrieden damit.
Die Letzten 10-15 % Restkapazität, wenn du nicht angreifst, Wird sie dir immer treue Dienste leisten. :copycat:
Bin schon gespannt was bei dir verbaut ist. Somit hast du schon 2 " Aufpasser" die wollen das diese Geschichte ein positives Ende nimmt.
Gruß Franz

lonsome am 18 Jan 2020 10:55:55

Hallo,

noch ein Hinweis: Bei mir ist auch eine CB 516 eingebaut seit kurzer Zeit, 516-3 ganz genau. Und da steht in der Bedienungsanleitung, dass das Ladegerät eine Desulphatierungsphase hat mit einer Spannung von 15,2v über bis zu 2 Stunden. Ob das bei Deinem CB 516 auch so ist, weiß ich nicht. Da ich aber in meinem Beitrag vor den gleichen Problemen stehe (leider lese ich den Typ Deines Ladegerätes erst jetz hier), schreibe ich das einfach auch hier, damit da nicht ein Fehler passiert. Denn dieses Programm darf wohl nicht laufen. Aber das lässt sich auch durch keine Programmwahl abstellen.

Gruß
Klaus

Stocki333 am 18 Jan 2020 11:28:40

lonsome hat geschrieben:Hallo,

noch ein Hinweis: Bei mir ist auch eine CB 516 eingebaut seit kurzer Zeit, 516-3 ganz genau. Und da steht in der Bedienungsanleitung, dass das Ladegerät eine Desulphatierungsphase hat mit einer Spannung von 15,2v über bis zu 2 Stunden.

Danke für diesen Hinweis. Absolut in Ordnung.
Ich Frage mich schon was sich die Hersteller noch für Blödheiten einfallen lassen. Das ist meines Wissen nur für Offene Säurebatterien machbar. Wie der Steca Solarregler und Klone, die machen das auch bei den billigen.
Gruß Franz

RG Regalbau am 18 Jan 2020 19:20:54

Hallo,
wie schon häufig geschrieben habe ich 3 x 75 Ah Power X Treme von Emergo Plus eingebaut.
Die Dinger funktionieren wie Sie sollen.
Geändert habe ich lediglich den Solarregler, sowie die Kapazität.
Von 200 auf 400 Wp erhöht.
Solarregler von Victron MPPT 150 / 35 .
Die werkseitige Verkabelung von Hymer ist 36 mm2 .
Wechselrichter Waeco 2000 W mit 36 mm 2 direkt an die Akkus angeschlossen.
Die Bordeigene Ladetechnik EBL 213 STD Bus und LAS 1280 Bus habe ich deaktiviert.
Zur Not habe ich ein Lifepo fähiges Ladegerät von Victron an die Akkus geklemmt.
Diese habe ich bisher nur 1 x zum Test genutzt .
Der Solarertrag und die Ladung mit der Lima reichen völlig aus um meinen Verbrauch von ca. 45 Ah im Winter abzudecken.
Selbst ohne Sonne bin ich min. 4 Tage autark.
Im Sommer nutze ich den Solarüberschuss für den Absorberkühlschrank.
Also 1:1 tauschen geht, wenn gewisse Voraussetzungen,wie Verkabelung, usw. erfüllt sind.

Torsti5 am 18 Jan 2020 21:19:46

So, habe heute Fotos von den ganzen Elektrozeugs gemacht und versuche mal diese hier hochzuladen.






Weitere Bilder folgen

Grüße
Thomas

Torsti5 am 18 Jan 2020 21:24:40







Torsti5 am 18 Jan 2020 21:28:48






Torsti5 am 18 Jan 2020 21:35:39










Torsti5 am 18 Jan 2020 21:43:49












Torsti5 am 18 Jan 2020 21:54:27














Rockerbox am 18 Jan 2020 21:56:55

Nicht böse sein Torsti,

aber ein Link zu einem pdf deinen Bedienungsanleitungen wäre einfacher und hilfreicher gewesen als alle Seiten abzufotografieren :)

Torsti5 am 18 Jan 2020 22:01:38

Ich hoffe, dass ich jetzt niemanden mit den Bergen von Bildern erschlagen habe.

Damit habe ich die Hoffnung, dass sich ein Fachmann unter uns meine Elektrik ansehen kann und mir einen Tipp geben kann was ich alles brauche damit so eine Lithium-Batterie bei mir ohne Probleme funktioniert. Leider konnte mir der Batterien-Fachhandel bei mir in der Umgebung keine genaue Auskunft geben. Der verkauft die Lithium zwar, aber was ich beachten muss konnte er nicht sagen. Die Auskunft war nur "Der BMS regelt alles, es muss nichts beachtet werden"

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die vielen Erklärungen bis hierher

Grüße
Thomas

Torsti5 am 18 Jan 2020 22:03:51

Rockerbox hat geschrieben:Nicht böse sein Torsti,

aber ein Link zu einem pdf deinen Bedienungsanleitungen wäre einfacher und hilfreicher gewesen als alle Seiten abzufotografieren :)


Stimmt absolut! Warum bin ich nicht gleich und selbst auf diese Idee gekommen :oops:

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